Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dynamo-Fans rasten aus
Samstag, 28. Oktober 2006
Krawalle in Prenzelberg
Dynamo-Fans rasten aus
Bei schweren Ausschreitungen Dresdner Fans beim Spiel der Fußball-Regionalliga zwischen Hertha BSC II und Dynamo Dresden sind am Freitagabend in Berlin 23 Polizisten verletzt worden. Vier der Beamten seien mit Rippenprellungen, wegen Verdachts auf Knochensplitterungen und Gelenkverletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. 22 Randalierer wurden festgenommen. Das Spiel endete 1:1. Dynamo Dresden verpasste damit in der Fußball-Regionalliga Nord den Sprung an die Tabellenspitze.
Das Spiel hatte nach Angaben der Polizei mit einer halbstündigen Verspätung begonnen. Der Spielbeginn sei verlegt worden, um einer Gruppe verspätet eintreffender Dynamo-Fans die Teilnahme an dem Spiel zu ermöglichen. Der Zug, in dem sich die Fans befanden, war wegen eines technischen Defekts verspätet eingetroffen. Bereits im Vorfeld habe sich daher unter den Fans eine aggressive Stimmung aufgebaut, so die Polizei.
Während der zweiten Halbzeit habe es im Gästeblock des Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion in Prenzlauer Berg erste Störungen gegeben. Einige Fans zündeten einen so genannten Nebeltopf, rissen mehrere Sitze aus ihren Verankerungen und warfen sie in Richtung der im Stadion eingesetzten Ordner. Als etwa vier Minuten vor Spielende das Ausgleichstor für die Heimmannschaft fiel, versuchten mehrere Dynamo-Fans, ein Fluchttor zu öffnen und auf das Spielfeld zu laufen. Die Ordner verhinderten dies und wurden daraufhin von den Randalierern angegriffen. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein.
Als die Fans das Stadion verließen, wurden weitere Einheiten eingesetzt, um das Übergreifen der Krawalle auf das Stadtgebiet zu verhindern. Die Lage beruhigte sich erst als die angereisten Fans ihre Züge erreicht hatten. Den Festgenommenen wird unter anderem Landfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung, Widerstand und Beleidigung vorgeworfen. Auch zwei Anzeigen gegen Polizisten wegen Körperverletzung im Amt seien erstattet worden, hieß es.
Randale in Augsburg
Auch vor und während des Spiels der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Augsburg und dem TSV 1860 München (3:0) kam es am Freitagabend in Augsburg zu Ausschreitungen. Nach Polizeiangaben randalierten Fans der "Löwen" schon auf der Fahrt ins Stadion in einem Reisebus, wobei sie mehrere Scheiben des Fahrzeuges zertrümmerten. Davor hatte die Gruppe in Augsburg Passanten angepöbelt und mit Flaschen geworfen.
Während des Spiels randalierten etwa 150 Münchner Anhänger im Fan-Block. Die Polizei setzte Pfefferspray ein. Dabei erlitten 56 Fans Augenreizungen und mussten ambulant behandelt werden. 21 der Randalierer wurden vorübergehend festgenommen. 1860-Sportdirektor Stefan Reuter war während des Spiels in den Block gegangen und hatte versucht, die Fans per Megafon-Ansprache zu beruhigen.
Quelle (http://www.n-tv.de/726281.html)
Oha,
es gibt schon verrückte..
Paulchen
28.10.2006, 11:56
Mal ohne Scheiß, aber die Scheiben seines eigenen Busses zu zertrümmern- na ja, wer´s glaubt...:huhu:
weissblau
28.10.2006, 13:11
Fussball-Fans sind keine Verbrecher! ? (Ach ne die Polizei hat ja mal wieder angefangen :rolleyes:)
Fussball-Fans sind keine Verbrecher! ? (Ach ne die Polizei hat ja mal wieder angefangen :rolleyes:)
Ganz toller Spruch!:mad:
hamborner
28.10.2006, 13:17
lol nice die löwen !! geht ja immer mehr ab da bei denen !! und bei dynamo isset ja nix neues....also alles beim alten ..*undweiterschlaf*
Fussball-Fans sind keine Verbrecher! ? (Ach ne die Polizei hat ja mal wieder angefangen :rolleyes:)
"Auch zwei Anzeigen gegen Polizisten wegen Körperverletzung im Amt seien erstattet worden, hieß es. "
:huhu:
Aber war bestimmt ne Präventivmaßnahme der Polizei :zustimm:
weissblau
28.10.2006, 13:20
Ganz toller Spruch!:mad:
Welcher? Ich wollte damit sagen, dass es genau die Art Fans sind, die die gesamt Fanschar in Verruf bringt ...
Fliegende Bierbecher, umfallende Linienrichter, fliegende Trommelstöcke, fliegend Feuerzeuge, randalierende Fangruppen, Rassismus im Stadion und jetzt diese Sachen wieder, kein Wunder das viele den Fussballfan an und für sich mit sehr gemischten Gefühlen sieht ... leider!
Mich würden mal Berichte der Dynamo Fans interessiern, bevor ich irgendein Urteil fälle, wer da wem zuerst wehgetan hat!
Mich würden mal Berichte der Dynamo Fans interessiern, bevor ich irgendein Urteil fälle, wer da wem zuerst wehgetan hat!
Eben, denn die B***** in Berlin sind auch nicht wirklich zimperlich. Das gilt aber genauso für den Dynamo Anhang. Aber bevor man jetzt Vermutungen äussert das der böse Fussballfan wieder angefangen hat zu randalieren einfach mal abwarten bis sich Leute äussern die anwesend waren.
Fussballfans sind alles Verbrecher! :D
Freiburgerin
28.10.2006, 13:58
Ich bin zwar kein Dynamofan (obwohl doch so halb) und war bei dem Spiel natürlich nicht dabei. Jedoch kenne ich einen Dresdner der in Berlin war und nach dessen Schilderungen, sieht es für mich eher wieder nach völlig überzogenem Polizeieinsatz aus, sodass es überhaupt erst zu Ausrastern von Dynamofans gekommen ist.
In dem Bericht ist irgendwie nur von verletzten Grünen die Rede, dass es auch ne Menge Fans mit Platzwunden, etc. gab wird einfach so übersehen. Es soll zu einem Zeitpunkt wohl auch das reinste "Chaos" geherrscht haben. Da ich aber befürchte, irgendwas falsch widerzugeben von dem was mir erzählt wurde, halte ich mich mit meinen Äußerungen lieber mal zurück.
habe bis jetzt auch keine anderen Berichte gelsen, aber jetzt schon wieder zu sagen böse böse Polizei....... mag sein das sich nich alle Beamten da wieder ordentlich verhalten haben, aber wenn ich im Block so ne ******* da fabriziere darf ich mich nich über ehrlich gesagt über nix beschweren.......
Einige Fans zündeten einen so genannten Nebeltopf, rissen mehrere Sitze aus ihren Verankerungen und warfen sie in Richtung der im Stadion eingesetzten Ordner. Als etwa vier Minuten vor Spielende das Ausgleichstor für die Heimmannschaft fiel, versuchten mehrere Dynamo-Fans, ein Fluchttor zu öffnen und auf das Spielfeld zu laufen. Die Ordner verhinderten dies und wurden daraufhin von den Randalierern angegriffen.
blöd nur das wenige (und komischerweise sind da immer öfter die unschuldigen Dresdener mit beteiligt) wieder die kompletten Fans in Verruf ziehen......
DalaiWaise
28.10.2006, 16:06
sieht es für mich eher wieder nach völlig überzogenem Polizeieinsatz aus, sodass es überhaupt erst zu Ausrastern von fans gekommen ist.
sowas erleben wir alle 14 Tage bei unseren Heimspielen :fluch:
Was die Cops sich teiweise erlauben ist unter aller Sau :mecker:
Aber sein wir mal ehrlich..Dresdner sind allzeit bekannt für diese Shice
kl Zitat aus Dresden:
Wenn ich sowas lese, wird mir übel. Wenn du nicht dabei warst, dann halt deine Klappe. Auch wenn sich die Polizei teilweise nicht richtig verhalten hat, sind die Krawalle eindeutig von Dynamos (eigentlich dürfte man sie nicht so nennen) ausgegangen. Mich hat das späte Gegentor und das Unentschieden auch angekotzt aber bei mir reichts noch soweit mich nicht wie ein Vollassi aufzuführen und z.B. die Masse anzustacheln auf 3!! einzelne Bullen loszugehen und die zu vermöbeln.
Tja, der Fussball und seine Emotionen... :)
Freiburgerin
28.10.2006, 21:40
http://www.dynamo-dresden.de/aktuell/archiv/2006-10/berlin.html
Wens interessiert... Nur so viel zu den pösen Dynamos. Wie ich mir schon dachte, völlig überzogener Polizeieinsatz.
Überall wird von den armen armen Grünen geschrieben die verletzt wurden und was ist mit den vielen betroffenen Dynamofans die verletzt wurden? Jaja die guten alten Medien...
Vllt haben die Dynamofans auch nicht alles richtig gemacht während dem Spiel oder was weiß ich, aber sowas ist wohl wirklich nicht nötig.
Scalatti
28.10.2006, 22:01
Wie gehabt:
Schuld haben grundsätzlich immer die Anderen....;)
Und wenn schon:
Dann kriegen die eben auch mal was vor die Glocke, obwohl schon hunderte male zuvor verdient und das Rumgeheule ist groß....
It´s a sick, sick world;)
http://www.dynamo-dresden.de/aktuell/archiv/2006-10/berlin.html
Wens interessiert... Nur so viel zu den pösen Dynamos. Wie ich mir schon dachte, völlig überzogener Polizeieinsatz.
Ich war gestern auch in Berlin. Mit Frau und Kind (12). Es war ne gute Stimmung bis diese Idioten kamen und sich wirklich wie Affen auf den Zaun stürzten. Ja und irgendwann flogen herausgerissene Sitze. Ach ja ich vergaß, Emotionen müssen ja sein. Bissel Pyro....ok. Warte aber mal auf den Schiri der so ein Spiel abbricht. Dann ist das Geschrei groß. Da machen wir vorige Woche ne (friedliche) Demo für ein neues Stadion aber in manche Köpfe gehts eben nicht rein, dass sich die Stadiongegener auch so etwas ansehen. Auch wenn es nur in der Presse gelesen wird von denen.
Und die paar tausend Euros Strafen die wir wieder zahlen.....macht ja nix. Wir hams ja. Aber bei der nächsten Spielerverpflichtung neunmalklug einen auf sparsam machen von wegen, wo hamse denn auf einmal so viel Geld für den und den her. Wir wollen uns ja nicht wieder verschulden. Wenn ich diese Kinder nur sehe da schwillt mir der Kamm. Das hat mit Dynamo nix zu tun. Und ich gehe schon seid ewigen Zeiten zu den Spielen.
Noch ein Wort zu den Bullen. Ich stand unter der Anzeigetafel und hatte so einen sehr guten Überblick. Die Bullen hielten sich sehr lange zurück. Ich fühlte mich von denen nicht provoziert. Und die auch nicht von mir. Aber manche suchen ja regelrecht den Kontakt zu ihnen. Was die sich von den total besoffenen Kindern anhören mußten und ruhig geblieben sind, alle Achtung. Ich hätte wohl schon eher zugelangt wenn ich mir erartige Sachen an den Kopf werfen lassen müßte.
Zum Abma rsch: Da ich 100% wußte, dass es Ärger geben wird, mit 41 hat man ja auch bissel Lebenserfahrung, bin ich 10 min vor Spielende los. Und das total easy. Raus aus dem Stadion, zum Parkplatz und nach hause. Alles ohne Probleme. Ich hatte keine mit den Bullen noch mit irgenwelchen anderen Personen da vor Ort. Dass ein Kiosk auseinandergenommen wurde weiß ich auch nur aus der Presse. Wenn es stimmt ist das ne absolute Sauerei. Alle da an den Buden waren nett und freundlich. Weiß nicht warum so ewtas sein muß. Aber ich vergaß, Emotionen gehören ja zum Fussball. Und bei Dynamo sowieso. Einfach nur zum kotzen!!
Klar doch, die -Sauerei- gestern waren auch Nebelkörper, Pyro, Stühlewerfen und Provokationen am laufenden Band, wo ist dazu Deine Kritik?! Nach dem Spiel habe ich nicht nur Wenige gesehen, die sich mit den Grünen unbedingt anlegen wollten. Kein Wunder, dass es dann zu Überreaktionen kommen kann.
als Außenstehender lässt sich das eh nicht beurteilen...... das der Verein das nun in der Stellungnahme alles auf den Sicherheitsdienst, Polizei und BFC Hools schiebt, naja........... wohl eher mit den Sanktionen vom verband im hinterkopf geschrieben......
Freiburgerin
28.10.2006, 22:29
Ne, ein Außenstehender kann das nicht beurteilen, aber jemand der selbst dort war, selber ne Ladung Pfefferspray ins Auge bekam und auf den selber n Hund von nem Polizisten losgelassen wurde und der normalerweise nicht grade den gewalttätigen Kontakt mit der Polizei sucht und die ganzen Verletzten selber gesehen hat, ich denke der kann das schon beurteilen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Verein das absichtlich auf andere schiebt um das Verhalten von den eigenen Fans zu vertuschen oder zu entschuldigen und sich das mit den Verletzten, etc. ausdenkt, da wird schon was wahres dran sein... Ich hörte auch dass die Polizei in Berlin wohl generell nicht gut auf die Fans von Dynamo Dresden zu sprechen ist, ob das stimmt keine Ahnung. Naja letztendlich bringts nicht wirklich darüber zu diskutieren, wenn man selber nicht dabei war, die Ansichten sind ja wie man sieht eh unterschiedlich auch von denen die selber dort waren. Ich werde mir mein eigenes Bild machen wenn ich nächstes Jahr im April nach Berlin zum Spiel gegen Union fahre.
Paulchen
29.10.2006, 02:01
War doch ne nette Party-Safari- wer hingeht muss nun mal damit rechnen!
Ich fahr auch nicht nach Rom um muslimische Religion kennenzulernen.
Jeder ist für sich selbst verantwortlich!
Naja letztendlich bringts nicht wirklich darüber zu diskutieren, wenn man selber nicht dabei war, die Ansichten sind ja wie man sieht eh unterschiedlich auch von denen die selber dort waren.
Hm. Warum schüttest du dann, obwohl du, wie du selbst sagst, nicht dabei warst, Öl ins Feuer? Naja - auch egal. Ich war, genau wie Du, nicht dabei. Aber im Gegensatz zu Dir streu ich hier keine wilden Vermutungen und Beschuldigungen ins Forum.
geronimo
29.10.2006, 08:14
Polizisten sind nicht in den Stadien dieser Welt anzutreffen, weil sie sich so gerne in Grün zeigen, sondern weil sie aufgrund ihres Status dazu verpflichtet sind.
Ich persönlich finde es zumeist beruhigend, wenn Polizei bei brisanten Spielen hohe Präsenz zeigt. Sie sind im Stadion um die zu schützen, die als Freizeitvergnügen sich gerne mal Fußballspiele ansehen wollen. Wären nicht so viele einzelne Fangruppen( sind wahrscheinlich gar keine, sondern lediglich Verrückte) gewaltbereit, bräuchten nicht so viele Polizisten ihren für den Steuerzahler teuren Job machen.
ich weiss nicht, wer sich noch an Brüüsel, an das 0:5 gegen genk erinnern kann. Damals und ausschließlich damals empfand ich die Polizei als aggressive Bedrohung, die für für jeden nicht-Belgier eine Gefahr darstellte.
Für 40 Jahre Stadionbesuche mit fast 1000 besuchten MSV-Spielen keine so negative Bilanz für die Polizei.
Ich kann verstehen, wenn man zwei-, dreimal in einer Saison, je nach Häufigkeit von Auswärtsfahrten, in solche Situationen kommt. Ist es aber bei bestimmten Zuschauern von Dynamo Dresden nicht fast schon wöchentliche Routine?
Generell immer die "Grünen" zu den Tätern und Verantwortlichen zu machen, ist lächerlich, aber auch fast schon wieder gewaltbereitend.
DD´s GF Köster fiel schon in den letzten Jahren immer wieder durch unseriöse Pressearbeit auf, was er hier versucht ist in meinen Augen ein Freibrief für alle zukünftigen Krawallmacher.
Der Sicherheitsdienst hat schließlich die Fluchttore nicht gesichert, und dann laufen die Dynamos eben auf den Platz.
Sind das Ttiere, die sich nur benehmen können, wenn sie eingesperrt sind?
Aus eigener erfahrung kann kaum ein Zuschauer sagen, ob Fluchttore gesichertb sind oder nicht. Wer probiert solchen Unsinn schon aus, wenn er nicht krumme Absichten hat?
Freiburgerin
29.10.2006, 10:02
Hm. Warum schüttest du dann, obwohl du, wie du selbst sagst, nicht dabei warst, Öl ins Feuer? Naja - auch egal. Ich war, genau wie Du, nicht dabei. Aber im Gegensatz zu Dir streu ich hier keine wilden Vermutungen und Beschuldigungen ins Forum.
Ich streu hier keine wilden Vermutungen und Beschuldigungen ins Forum und will auch kein Öl ins Feuer gießen, sondern ich sage nur das, was ich gelesen habe und was mir erzählt wurde. Darf man hier nicht seine Meinung äußern? Dann dürfte man sich ja eigentlich nie zu etwas äußern was man liest oder hört, weil man ja selber nicht dabei war... Meine Meinung ist nunmal, dass nicht immer nur die Dynamofans die alleinige Schuld haben und am Freitag auch die Polizei vieles nicht richtig gemacht hat. Es ist nuneinmal Fakt, dass die Medien es oft übertrieben schildern oder nicht wirklich so wie es sich zugetragen hat. Zum Abschluss ich will sicher NICHT sagen, dass Dynamofans die reinsten Engel sind und sie am Freitag ganz "brav" waren und will auch nicht der Polizei oder den Sicherheitskräften oder wem auch immer die alleinige Schuld geben, nur so viel noch zu den Beschuldigungen...
Ach was solls, ich verschwinde hier wieder. Schönen Tag noch
Jetzt war es wie immer mal wieder die Polizei die an allem Schuld ist. Ich kann es langsam nicht mehr hören. Alle die, die in Augsburg und Berlin Randale gemacht haben waren bis kurz vor Spielbeginn noch ganz friedliche Menschen, die nur dorthin gefahren sind um sich im Kreise ihrer Lieben ein friedliches Fußballspiel anzusehen! Is klar!
Wie naiv seid Ihr eigentlich alle?
Es ist ja leider immer das Gleiche in solchen Fällen! Immer wieder diese sinnlosen Diskussionen ob in der Gruppe der Randalierer auch jemand war der nix damit zu tun hatte und trotzdem einen mit dem Knüppel gekriegt hat! Mitgehangen, mitgefangen! Wenn ich nix damit zu tun haben möchte, halte ich mich fern und ob Ihr es glaubt oder nicht, es soll Leute geben bei denen das klappt!
Hausmeister
29.10.2006, 10:49
Ich streu hier keine wilden Vermutungen und Beschuldigungen ins Forum und will auch kein Öl ins Feuer gießen, sondern ich sage nur das, was ich gelesen habe und was mir erzählt wurde.
So, und nun lies Dir den von Dir geschriebenen Satz so lange durch, bis Du ihn verstehst...
Paulchen
29.10.2006, 10:53
So, und nun lies Dir den von Dir geschriebenen Satz so lange durch, bis Du ihn verstehst...
:D :cool:
ElFelsito
29.10.2006, 11:17
Es ist immer wieder das selbe, immer wieder!
Dynamo, Hertha, BFC, Hansa!
Überwiegend Ost-Deutschland!
Soviel Sozial-Hass, wie dort aufgestaut ist, reicht für mehrere Volksaufstände!
Das ist kein Fußball-Problem, sondern ein Regional-Problem!
Will damit nicht sagen, das es im Westen so etwas nicht gibt und niemals geben würde, will nur sagen, das es im Osten wahrscheinlich zum Alltag gehört!
Will damit nicht sagen, das es im Westen so etwas nicht gibt und niemals geben würde, will nur sagen, das es im Osten wahrscheinlich zum Alltag gehört!
Irgendwann auch hier...aber das ist ein anderes Thema ;)
ElFelsito
29.10.2006, 11:42
Irgendwann auch hier...aber das ist ein anderes Thema ;)
ish hoffe mal nicht!
werde alles tun, damit es vermieden wird!
Old School
29.10.2006, 12:31
Es ist immer wieder das selbe, immer wieder!
Dynamo, Hertha, BFC, Hansa!
Überwiegend Ost-Deutschland!
Soviel Sozial-Hass, wie dort aufgestaut ist, reicht für mehrere Volksaufstände!
Das ist kein Fußball-Problem, sondern ein Regional-Problem!
Will damit nicht sagen, das es im Westen so etwas nicht gibt und niemals geben würde, will nur sagen, das es im Osten wahrscheinlich zum Alltag gehört!
http://www.youtube.com/watch?v=Qvaexl9Q4SM&NR
Insbesondere ab der 4. Minute des Videos.
michael tönnies
29.10.2006, 12:41
Aber das Dynamo für Randale anfällig ist,ist ja allgemein bekannt.Da ist es ja auch normal das die Polizei sich dem entsprechend vorbereitet.
Es waren ja auch viele Regionalliga Vereine froh als Dresden Aufgestiegen ist,und sie ein Risikospiel weniger hatten.
In Karlsruhe gegen Dresden waren die Sicherheitskräfte bestimmt auch Schuld, das Feuerwerkskörper auf Fans abgeschossen wurde:cool:.http://www.youtube.com/watch?v=6izO-Fpd_IA (http://www.youtube.com/watch?v=6izO-Fpd_IA)
zur erinnerung
Spitzengespräch über Krawalle zwischen DFB und DFL
Hamburg (dpa) - Der Deutsche Fußball-Bund und die Deutsche Fußball Liga werden auf Grund der zunehmenden Vorfälle mit Randalierern bei Fußballspielen übermorgen zu einem Spitzengespräch zusammentreffen. DFB-Präsident Theo Zwanziger und DFL-Chef Werner Hackmann werden als Spitzenvertreter beider Verbände an dem Gespräch teilnehmen. Zwanziger hat zudem veranlasst, dass dem DFB nach den Vorfällen dieses Wochenende in Berlin, Augsburg und Pforzheim ausführliche Berichte ebenfalls bis zum Dienstag vorliegen müssen.www.klamm.de (http://www.klamm.de)
michael tönnies
29.10.2006, 18:23
War eigentlich noch einer dabei als die Strassenbahn von Bullen gegen Lev gestürmt wurde??? Wegen hüpfen, und der ansage des Bahnfahrers" Frauen und Kinder raus" und dann geknüppelt wurde?
War eigentlich noch einer dabei als die Strassenbahn von Bullen gegen Lev gestürmt wurde??? Wegen hüpfen, und der ansage des Bahnfahrers" Frauen und Kinder raus" und dann geknüppelt wurde?
Ist ja wohl auch eine Frechheit das die Fussballfans sich einfach so daneben benehmen und hüpfen! Richtig von dem Freund und Helfer da massiv mit Schlagstöcken einzugreifen! Feiernden Fussballfans gehört einfach die Fresse poliert! So und nicht anders. :zustimm:
Jetzt war es wie immer mal wieder die Polizei die an allem Schuld ist. Ich kann es langsam nicht mehr hören. Alle die, die in Augsburg und Berlin Randale gemacht haben waren bis kurz vor Spielbeginn noch ganz friedliche Menschen, die nur dorthin gefahren sind um sich im Kreise ihrer Lieben ein friedliches Fußballspiel anzusehen! Is klar!
Wie naiv seid Ihr eigentlich alle?
Du warst natürlich überall dabei und kannst das beurteilen?
Wie naiv bist du eigentlich?
ElFelsito
30.10.2006, 17:45
Wenn manche Fans meinen, zu Fußball gehört Schlagen, Pöbeln, sich daneben benehmen dazu, denen sei gesagt, das es der Polizisten Pflicht ist, solche massiven Kriminelle zu entfernen!
Fußball ist ein Spiel mit einem runden Lederball, nicht mit hochgezogenen Schals und Schlagringen, usw.!
Wenn manche Fans meinen, zu Fußball gehört Pöbeln
Pöbeln hat noch niemanden umgebracht! ;)
auch wenn es in einige weltbilder nicht reinpasst...
Im Zweifel gegen den Fußballfan
Das Thema ist dabei, Mode zu werden: "Gewalt kehrt in die Fußballstadien zurück", glaubt beispielsweise die "Welt am Sonntag" und schafft dafür gar Platz auf Seite eins. Keine neuen Enthüllungen aus Afghanistan, keine internationale Empörung über neue Skandal-Photos - stattdessen Krawalle in Berlin und Augsburg.
Die ARD eröffnet ihre Sportschau mit Bildern aus Berlin, wo das Regionalligaspiel von Herthas Amateuren gegen Dresden von derart heftigen Auseinandersetzungen begleitet wurde, dass Beobachter nun von den schlimmsten Zuständen seit Jahren sprechen. Erste Phrasen aus der Politik lassen nicht lange auf sich warten: CSU-Generalsekretär Markus Söder fordert in der "Mittelbayrischen Zeitung", "sich mit Hochdruck der wachsenden Gewalt in den Stadien zu widmen."
Willkürliche Stadionverbote
Ein Aufschrei geht durchs Land, ähnlich hysterisch wie nach den Vorkommnissen an der Rütli-Schule in Berlin-Neukölln, als Politiker tagelang vor Betroffenheit trieften und Journalisten ein Jahresthema gefunden zu haben glaubten. Die Rütli-Problematik wollte vorher keiner gekannt haben - ähnlich verhält es sich mit der Gewalt in den Fußballstadien. Und nächsten Monat, spätestens, wenn der Nikolaus kommt, wird die Wellenbewegung des populären Themas abgeebbt sein.
Vorher aber könnte man ja mal nachdenken, über die Willkürlichkeit von Stadionverboten etwa. Die Münchner Arena steht außerhalb jeglichen Verdachts, ein Hort organisierter Fan-Kriminalität zu sein. Und doch fallen seit einigen Monaten breite Spruchbänder auf, in denen zu Solidarität mit den "Ausgesperrten" aufgerufen wird. Münchens "Schickeria", eine Ultragruppierung alternativer Orientierung, blieb dem Pokalfinale 2006 in Berlin fern, weil zuvor 59 Mitglieder in juristisch zweifelhaften Verfahren mit Stadionverboten belegt worden waren.
Kriminalisierung der Fans
Landesweit beklagten Fanclubs eine "Kriminalisierung" ihrer Mitglieder. Es waren die Tage vor der Weltmeisterschaft und im Land ging die große Angst vor Hooligans um. So gab es auch in Frankfurter Fankreisen Überlegungen, dem Finale in Berlin aus Protest fernzubleiben. Doch die überwältigende Resonanz auf die Choreographie beim Halbfinale gegen Bielefeld ließ die Eintracht-Anhänger noch einmal über die vielen willkürlichen Stadionverbote hinweg sehen.
Doch auch hier ist Ernüchterung eingetreten. Die meisten Transparente in der Frankfurter Arena hängen seit einigen Wochen aus Protest kopfüber an den Tribünen, die Fronten verhärten sich und der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen reagiert mit Nichtbeachtung, obwohl gerade er die Situation entschärfen könnte. Mir liegen Fälle vor, die keiner juristischen Prüfung standhalten würden, doch in keinem ist ein Stadionverbot zurückgenommen worden. Sturheit des Vereins gegen Verbitterung seiner Fans - Konfliktpotential!
Die üblichen Erklärungsmuster
Um Missverständnissen vorzubeugen: diese Beispiele aus der Fanszene sollen keine Erklärungen für zunehmende Gewalt in den Stadien liefern, zumal ohnehin noch zu beweisen wäre, ob diese tatsächlich zunimmt. Vielmehr werden jetzt alte Erklärungsmuster wieder an die Oberfläche gespült: die sozialen Verschlechterungen in Zeiten von Hartz IV, daraus resultierendes Abreagieren von Frustrationen, die Zunahme rechter Gewalttaten im Umfeld des Fußballs und das Ansteigen rassistischer Tendenzen. Argumente, die schon in der 70er Jahren herangezogen wurden, sieht man von der besonderen Problematik in den neuen Bundesländern ab.
Was also tun? Politikern folgen, denen in ersten Stellungnahmen nichts anderes einfällt, als die Forderung nach weiteren Stadionverboten? Vielleicht sind Fachleute wie Konrad Freiberg von der Gewerkschaft der Polizei eine bessere Anlaufstelle, auch ein Dialog mit den Chefs der "Ultras" kann Informationsdefizite abbauen helfen.
Vielleicht wäre dann auch dem ARD-Reporter, der das Länderspiel Slowakei gegen Deutschland kommentierte, folgender kleiner Zwischenfall erspart geblieben: Als die Kameras nach Bildern der Ausschreitungen in Bratislava einen anderen Block mit deutschen Zuschauern zeigte, sprach der Kollege von den "wahren Fans." Unglücklicherweise hielt einer von diesen Fußballfreunden Sekunden danach die Reichskriegsflagge in denAbendhimmel.
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/7/0,3672,3994535,00.html
und die dfl und der dfb sollten sich erstmal um wirklich wichtige themen kümmern, bevor sie sich wieder mit schnellschüßen zum affen machen:fluch:
Also ich habe mir jetzt mal ernsthafte Gedanken über die zunehmende Bedrohung durch gewalttätige Fussballchaoten gemacht. Ich finde es müssen endlich ernsthafte Schritte durch die Vereine eingeleitet werden.
Da ich zur Zeit kein Besitzer einer Dauerkarte bin, wäre ich sogar dafür das die Vereine erstmal alle Dauerkarten Kunden mit einem willkürlichen Stadionverbot belegen. So verhindert man zumindest schon einmal Fussballkrawalle in der Nähe des Stadions und auch im Stadion wird es ruhiger und das Gewaltpotential sinkt.
Ein weiterer Punkt der mir in letzter Zeit extrem schwer im Magen liegt ist die Sache, das die Polizei viel zu wenig Präsenz zeigt Ich meine, wofür bezahlen wir denn Steuern? Falls die Polizei alleine nicht mit den hooligans klar kommt, sollte man vielleicht darüber nachdenken die Bundeswehr einzusetzen.
Ich denke so ein paar Panzer und MG-Stellungen würden die Kriminellen Fussballrowdys schon einschüchtern.
Ich hoffe einfach, im Sinne dem Erhalt des friedlichen Fussballfamilienevents, das den Fans die meist in den Kurven stehen und rumbölken, die Grenzen aufgezeigt werden und diese Krawallmacher aus dem Stadion verschwinden, koste es was es wolle.
Ich habe fertig.
danny hab auch noch eine idee....
reines sitzplatzstadion!! hat in england auch geholfen!!
ElFelsito
30.10.2006, 18:27
Also ich habe mir jetzt mal ernsthafte Gedanken über die zunehmende Bedrohung durch gewalttätige Fussballchaoten gemacht. Ich finde es müssen endlich ernsthafte Schritte durch die Vereine eingeleitet werden.
Da ich zur Zeit kein Besitzer einer Dauerkarte bin, wäre ich sogar dafür das die Vereine erstmal alle Dauerkarten Kunden mit einem willkürlichen Stadionverbot belegen. So verhindert man zumindest schon einmal Fussballkrawalle in der Nähe des Stadions und auch im Stadion wird es ruhiger und das Gewaltpotential sinkt.
Ein weiterer Punkt der mir in letzter Zeit extrem schwer im Magen liegt ist die Sache, das die Polizei viel zu wenig Präsenz zeigt Ich meine, wofür bezahlen wir denn Steuern? Falls die Polizei alleine nicht mit den hooligans klar kommt, sollte man vielleicht darüber nachdenken die Bundeswehr einzusetzen.
Ich denke so ein paar Panzer und MG-Stellungen würden die Kriminellen Fussballrowdys schon einschüchtern.
Ich hoffe einfach, im Sinne dem Erhalt des friedlichen Fussballfamilienevents, das den Fans die meist in den Kurven stehen und rumbölken, die Grenzen aufgezeigt werden und diese Krawallmacher aus dem Stadion verschwinden, koste es was es wolle.
Ich habe fertig.
Kann es sein, das Du ein kleines bißchen dumm bist?
Kann es sein, das Du ein kleines bißchen dumm bist?
klein bisschen dumm scheinst du zu sein!!
Schaue dir den Beitrag nomma genau an!!
JimPanse
30.10.2006, 18:57
Kann es sein, das Du ein kleines bißchen dumm bist?
:D:D:D
Elfe, dat war Ironie du Honk!
:D:D:D
KingPing4005
30.10.2006, 19:05
Kann es sein, dass du noch um einiges dümmer bist??
Ich für meinen teil hab diesen beitrag nämlich für ironisch gehalten:rolleyes:
ElFelsito
30.10.2006, 19:05
Ironie war schon erkennbar!
Aber so, das man sie verdreht verstehen könnte!
Aber, wenn ich die Sache falsch interpretiert habe, dann bitte ich selbstverständlich höflichst um Entschuldigung und verneige mein Haupt in Schande!
Jetzt aber mal wieder zurück zum Thema ja...Danke
ElFelsito
30.10.2006, 19:23
ja, Meister!
ja, Meister!
Meinst Du mich?
ElFelsito
30.10.2006, 19:27
ich mach´s nie wieder!:o
ich mach´s nie wieder!:o
Geht doch :huhu:
michael tönnies
30.10.2006, 19:40
Wieso meldet sich eigentlich nicht unser "Freund" Jörg Gross... nicht zu wort:confused:
Wieso meldet sich eigentlich nicht unser "Freund" Jörg Gross... nicht zu wort:confused:Noch sind die Worte "VIP" und "schwarze T-Shirts" noch nicht gefallen:ausheck:
Noch sind die Worte "VIP" und "schwarze T-Shirts" noch nicht gefallen:ausheck:
VIP und Schwarze T-Shirts! :ausheck:
Also mal ganz nüchtern betrachtet:
Ausgehend von einer ganz normalen nicht am Fußball interessierten Person gesehen läuft doch von Seiten der Polizei alles normal.
Das möchte ich mal erläutern. Für diese Person ist Fußball ein Sport. Einer, von dem er weiß das sich dort arm und reich genauso treffen wie schlau und dumm, gebildet und ungebildet etc.. Ich glaube das trifft für jeden zu, der einen Kopf auf dem Hals trägt.
Eine solche Person muss davon ausgehen, dass sich die oben genannten Gruppen mit der Absicht ins Stadion gehen, sich ein Fußballspiel anzusehen.
Nun schaltet diese Person den Fernseher ein, liest die Zeitung oder informiert sich anderweitig und die Information die für sie rüberkommt ist die: Da haben ein paar Leute nicht nur Spaß am Fußballspiel haben, sondern auch Spaß daran, sich gegen Authoritäten zu wehren, sich den angestauten Frust wegzuprügeln und so weiter.
An einer solchen Erkenntnis angekommen wirkt der Einsatz der Polizei dann so: Die Polizeibeamten riskieren ihre eigene Gesundheit um die breite Masse vor diesen randalierenden Menschen zu beschützen. Nicht etwa weil sie es gerne möchten - viel mehr weil es deren Beruf ist und zu deren Ausbildung gehört. Es ist einfach deren Job. Und den machen sie ganz ordentlich würde die "neutrale" Person meinen.
Im Gegensatz dazu möchte ich gerne den Fußballfan betrachten. Denjenigen, der zu allen ihm möglichen Spielen reist und so weiter. Denjenigen, der zum Fußballl nicht nur wegen des Spiels geht, sondern weil er auch Freundschaft und Gemeinschaft findet. Leute mit derselben Einstellung zum Fußball. Das auch ein bisschen Hüpfen, schubsen, gegen Gegner pöbeln, jede Menge Alkohol trinken und so durchaus zum Spaß beitragen. Eine solche Person sieht die Sache der Polizeieinsätze etwas differenzierter: Die randalierenden Leute müssen halt von der Polizei daran gehindert werden Sachbeschädigung oder Körperverletzungen zu begehen. Dabei darf die Polizei aber nur mit der unbedingt nötigen Konsequenz zu Werke gehen und nicht selber zu Straftaten greifen. Sprich: Wenn randalierende Person auf mich zugeht und mich angreift, dann bekommt sie halt eins drüber und gut ist.
Problem hierbei ist, das der normale Polizeibeamte, von dem man ausgehen kann, dass er aufgrund des schweren Auswahlverfahrens eine bodenständige, vernunftbegabte Person ist, auf Menschen trifft, bei denen eben nicht die eine drüber reicht. Aus dem einfachen Grund weil diese Person sich einfach prügeln möchte.
Was soll man da als Polizeibeamter machen? Sich selbst verprügeln lassen, oder solange auf den anderen draufhauen, bis der andere es nicht mehr tut? Letzteres ist aus der Sicht von 99% der Bevölkerung das Erwartete. Und das zurecht wie ich finde.
Dann gibts noch diejenigen Gruppen, die egal was in den Medien berichtet wird, immer der Meinung sind, die Polizei würde die Leute im Stadion angreifen, so dass sich diese nur wehren würden.
Wie man auf sowas kommt ist mir völlig unverständlich. Da wird dann von Polizeiwillkür, überzogenen Maßnahmen etc. geredet. Aber mal ganz im Ernst: Was ist denn bitte willkürlicher und überzogener als Stühle rauszureißen, andere Fangruppen anzugreifen, Schiedrichter zu bewerfen und prügelnd durch die Gegend zu ziehen? Und wie sieht dann die richtige Reaktion der Polizei aus? Zusehen? Oder doch eher versuchen, die 99% der anderen Leute im Stadion vor den ach so gesitteten Personen zu beschützen?
Man darf einfach nicht davon ausgehen, dass das von einem selbst als "normal" angesehene Verhalten wie z.B. zu hüpfen und zu singen in der Straßenbahn von allen anderen auch als "normal" angesehen wird. Ein solches Verhalten wirkt auf die übrigen Menschen meistens angsteinflößend und ungesittet. Ist einfach so.
Deswegen einfach mal Rücksicht auf andere Personen nehmen und nicht einfach durchs Leben ziehen, als ob es keine Mitmenschen gäbe.
Bei den meisten klappt das auch, bei einigen setzt leider bei Alkoholkonsum jedwedes Denken aus. Da wird es dann einfach hingenommen oder nicht mal registriert, dass die alte Dame, sich so erschreckt, dass sie nie wieder in eine Bahn steigen wird. Leider trifft man immer mal wieder Leute, die so einer Dame eher den Gehstock klauen würden, als ihr einen Sitzplatz anzubieten.
Irgendwas läuft da doch schief in den Köpfen.
Damit mein ich jetzt nicht die Leute hier im Forum. Die meisten kenn ich ja und weiß das sie eben nicht so sind wie oben beschrieben.
Aber manche, die wenn man sie trifft, total lieb und nett sind, schreiben hier Dinge, die ich einfach nicht verstehen kann.
Zu behaupten die Polizei sei Schuld ist totaler Blödsinn. Schuld sind in der Regel die randalierenden Personen.
Es ist beschissen, dass es auch Beamte gibt, die mal zu brutal sind. Da kann man auch gerne drüber diskutieren. Aber die Gewalt geht doch grundsätzlich von den Randalierern aus. Oder hat jemand schon mal ne Hundertschaft ein Stadion auseinander nehmen gesehen? Oder Bierflaschen auf Busse werfen?
Sebastian
31.10.2006, 09:03
Danke Enigma!
Du warst natürlich überall dabei und kannst das beurteilen?
Wie naiv bist du eigentlich?
Lies Du erstmal richtig bevor Du hier mit schlauen Sprüchen um Dich wirfst. Hört sich so an als wärst Du auch immer mittendrin wenn es drum geht ein wenig Tumult zu machen.
Kommentar zur Gewalt in den Stadien
An vielen Orten
Das "Sommermärchen" ist vorbei. In den Stadien beginnt der Herbst.
http://www.sueddeutsche.de/img/g_.gifEines lässt sich generell sagen, ohne jede der Gewalttaten des FußballWochenendes untersucht zu haben: Die deutschen Rabauken, Hooligans und Krawallmacher sind feige. Sie weichen aus, taktieren, greifen dort an, wo ihnen große Schlagzeilen und spektakuläre Bilder mit einem relativ geringen Risiko gewiss sein können. An die Weltmeisterschaft haben sie sich nicht herangewagt, aber sie waren mit den Fäusten jüngst beim Länderspiel in der Slowakei dabei. Sie mischen selten bis nie in der Bundesliga mit, die Aggression ist in die Niederungen, in die dritte, vierte, fünfte Liga ausgewichen. Bei der WM waren es vier friedliche Wochen, wohl auch, weil einige Gewalt-Strategen im Hintergrund, die über Krawall notorische Ängste verstärken wollen, erkannten, dass aus einer Störung der schwarz-rot-goldenen Party kein Nutzen zu ziehen ist.
Im Herbst nun, da der Rausch nur noch im Kino zu erleben ist, wo schon mehr als drei Millionen das Sommermärchen, den WM-Film, sahen, häufen sich die Schlägereien quer durch die Republik. Es brodelt in der Fußball-Szene, und die vielleicht größte Gefahr liegt in einer Pauschalierung, denn: An den meisten Orten ist die Gewalt von unterschiedlicher Ursache und regionaler Brutalität. Dass Hooligans aus dem Umfeld von Dynamo Dresden dafür verantwortlich gemacht werden, dass im Rahmen eines Regionalliga-Spiels in Berlin 23 Polizisten verletzt wurden, ist so bitter wie erwartbar - die Dynamo-Szene gilt seit der Wendezeit als radikalisiert und war auch durch die mutige Arbeit einiger Fan-Projekte nicht zu befrieden.
Die Ursache für die Aggression von Fans des TSV 1860 München in Augsburg ist hingegen in erster Linie im Frust über den eigenen Klub und das eigene Team begründet. Und dass im Kreis Siegen-Wittgenstein der Kreisklassen-Spieltag komplett abgesagt wurde, weil Schiedsrichter sich fürchten, ist Ausdruck der alltäglichen, wirren Gewalt, von der auch Schulen terrorisiert werden.
Gegen diese Gewalt der vielen Orte scheint nur eine Doppel-Strategie zu wirken: vorrangig die Fan- und Sozialarbeit, dann die Null-Toleranz-Politik. Auch die großen Klubs müssen runter von der Insel der WM-Beseelten. Es ist ihr Sport, der in den unteren Klassen geprügelt wird. In Italien haben Skandale und Krawalle das Publikum schon aus den Stadien vertrieben. Hier könnten die Nationalspieler auf Plakaten und in TV-Spots zu Anti-Gewalt-Botschaftern werden - jeder könnte dann ihre Botschaften gegen feige Fäuste sehen. Ob sie jeden erreichen, ist fraglich, aber auch nachrangig.
http://www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga/artikel/183/90093/
Hooligans: Beckenbauer fordert «drastische Strafen»
http://is.blick.ch/_.gif
http://is.blick.ch/_.gif
BERLIN – Deutschland reibt sich die Augen: Nach der friedlichen WM treiben die Fussball-Hooligans wieder ihr Unwesen. Franz Beckenbauer spricht Klartext.
http://is.blick.ch/_.gif
Nach den Krawallen am vergangenen Wochenende auf zahlreichen deutschen Fussballplätzen von Profi- bis Amateurligen fordert Franz Beckenbauer energisches Durchgreifen. «Gegen Rassisten und Randalierer müssen drastische Strafen verhängt werden.»
Des «Kaisers» konkrete Forderungen: «Lange Stadionverbote und Ächtung der Täter im Fussball. Sepp Blatter hat Punktabzüge für Vereine bei rassistischen Beleidigungen der Gegenspieler angekündigt. Das unterstütze ich.»
Beim Zweitliga-Spiel FC Augsburg gegen 1860 München war es zuletzt ebenso zu Ausschreitungen gekommen wie bei der Partie Hertha BSC Berlin II gegen Dynamo Dresden in der Regionalliga Nord. Im Berliner Friedrich-Jahn-Sportpark waren am Freitagabend 38 Menschen verletzt worden, darunter 23 Polizisten.
Es waren nur die letzten einer Reihe von gewaltsamen Vorfällen in deutschen Stadien. Die Stuttgarter Zeitung spricht sogar von «Fussball-Terror» und fordert den DFB auf, zu reagieren: «Der reichste Sportverband der Welt müsste genug Geld übrig haben, um unterklassige Clubs im Kampf gegen Gewalt zu unterstützen.»
http://is.blick.ch/_.gif
http://www.blick.ch/sport/fussball/artikel48036
Randale: Strengere Einlasskontrollen in unteren Ligen gefordert
Nach den jüngsten Krawallen in und um deutsche Fußball-Stadien sollen Randalierer durch strengere Sicherheitskontrollen am Einlass gehindert werden. Dynamo Dresden erwägt unterdessen noch immer eine Klage gegen die Berliner Polizei.
Berlin - Nach den Ausschreitungen in mehreren deutschen Fußballstadien am Wochenende wird der Ruf nach strengeren Sicherheitsvorkehrungen lauter. Der Vorsitzende des Polizeiarbeitskreises der Berliner CDU, Peter Trapp, sprach sich für verschärfte Eingangskontrollen in den Stadien der unteren Fußballklassen aus und regte zugleich Finanzzuschüsse des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die betroffenen Vereine an.
Nach Angaben des Nordostdeutschen Fußballverbands (NOFV) wird das DFB-Sportgericht noch in dieser Woche über mögliche Strafen nach den Vorfällen am Freitagabend in Berlin bei der Begegnung Hertha BSC II gegen Dynamo Dresden entscheiden. Nach den Krawallen am Rande des Spiels in der Regionalliga Nord erwägt der sächsische Verein unterdessen, eine Klage wegen des seiner Ansicht nach überharten Einsatzes gegen die Berliner Polizei einzureichen.
Mehr als 38 Verletzte nach Ausschreitungen in Berlin
Die Berliner Behörde beharrte derweil auf ihrer Position, wonach die Randale von gewaltbereiten Dynamo-Fans ausgegangen sei. Bei den Ausschreitungen von 200 bis 300 Gewalttätern am Freitagabend in Berlin waren 38 Menschen verletzt worden, darunter 23 Polizeibeamte. DFB und Deutsche Fußball Liga (DFL) wollen am Dienstag in einem Spitzengespräch über die Vorkommnisse beraten.
Polizeiexperte Trapp sagte, wenn Hooligans wie im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion Rauchbomben zündeten und Gaskartuschen mit ins Stadion bringen könnten, sei offensichtlich, dass etwas nicht stimme. Nun seien die Vereine gefordert, mit mehr Ordnern an den Stadioneingängen Taschenkontrollen durchzuführen. Der CDU-Politiker sprach sich zudem für den Einsatz von Stadionanwälten auch bei Begegnungen in den unteren Spielklassen aus.
Auch Grüne fordern strengere Einlasskontrollen
Der Fraktionschef der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Volker Ratzmann, forderte ebenfalls strengere Einlasskontrollen. Bereits im Vorfeld müsse verhindert werden, dass Wurfgeschosse oder Feuerwerkskörper in die Stadien gelangten.
Nach Angaben des Leiters Spielbetrieb beim NOFV, Wilfried Riemer, wird das DFB-Sportgericht am Mittwoch oder Donnerstag eine Entscheidung über mögliche Strafen gegen die Vereine fällen. Die Sanktionen können von Verweisen über Geldstrafen bis zu Spielausschlüssen führen.
Dresden wirft Polizei "ungeheuerlichen Gewaltausbruch" vor
Nach den Worten von Vereinssprecher Peter Tauber prüft Dynamo Dresden seinerseits rechtliche Schritte gegen die Berliner Polizei. Der Verein halte an dem Vorwurf fest, dass es von Seiten der Berliner Einsatzkräfte einen "ungeheuerlichen Gewaltausbruch" gegeben habe. Die Vereinsspitze hatte bereits am Wochenende den Verdacht geäußert, dass die Polizei die Auseinandersetzungen "bewusst provoziert" habe. Sorgen bereitet der Vereinsführung auch, dass mit dem 1. FC Union Berlin gleich am kommenden Wochenende ein Club mit gewaltbereiten Fans aus der Hauptstadt in Dresden antritt.
Die Berliner Polizei versucht als Konsequenz aus den Ausschreitungen mehr Partner bei Vereinen und Verbänden zu gewinnen, um gemeinsam noch entschiedener gegen Hooligans in den 3. und 4. Ligen vorzugehen. Hierzu müsse Gewalt aber noch "einhelliger und deutlicher" verurteilt werden, als dies derzeit bei der Dresdner Vereinsführung der Fall sei.
http://www.zeit.de/news/artikel/2006/10/30/78920.xml
Krawallmacher stören Waldhof-Spiel
Auch in der Oberliga Baden-Württemberg kam es am Wochenende zu einem Zwischenfall, als rund 30 Fans des Ex-Bundesligisten SV Waldhof Mannheim während der Partie beim 1. FC Pforzheim das Feld stürmten (0:2). Erst der Einsatz von 70 Polizisten und Waldhof-Berater Maurizio Gaudino entschärften die Lage, nachdem die Partie kurz vor dem Abbruch gestanden hatte.
http://focus.msn.de/sport/fussball/landesweite-ausschreitungen-sorgen-fuer-nervositaet_spid_322553.html
http://img116.imageshack.us/img116/8739/pforzze9.jpg
hier paar filme zum spiel und ankunft der dresdener und im stadion
http://www.youtube.com/watch?v=07yMdNn1td0&mode=related&search=
http://www.youtube.com/watch?v=Qvaexl9Q4SM
http://www.youtube.com/watch?v=Cve4YUUCzdE
Lies Du erstmal richtig bevor Du hier mit schlauen Sprüchen um Dich wirfst. Hört sich so an als wärst Du auch immer mittendrin wenn es drum geht ein wenig Tumult zu machen.
Warste jetzt bei den Sachen dabei über die du dich aufregst oder nicht?
Wenn nicht, kannste dir kein Urteil drüber bilden und solltest ruhig sein und nicht immer nur die Bullen in Schutz nehmen.
Und warum haste bei deinem Originalkommentar deinen Spruch mit der Unterstellung der Naivität anderer weggenommen?
Leute, macht euch ma locker ;)
Weder sind pauschal die Fussballfans schuld noch pauschal die Bullen.
Bei solchen Aktionen wie am Sonntag in Burghausen könnte ich kotzen, andererseits gibt es oft genug berechtigte Gründe für die Polizei, einzuschreiten!
Und persönliche Sachen bitte per pn klären!
Danke
Mal ne Frage: WIsst ihr eigentlich wann die Polizei bei nem Fussball überhaupt mit nem Knüppel einschreiten darf??!!!!! ICh glaube das weiss keiner oder kaum einer hier. Informiert euch erstmal bevor hier was gepostet wird. Die meisten Ausschreitungen passieren doch nur wegen übermotivierten Ordnern und Bullen weill die sich nur Boxen wollen.
Mal ne Frage: WIsst ihr eigentlich wann die Polizei bei nem Fussball überhaupt mit nem Knüppel einschreiten darf??!!!!! ICh glaube das weiss keiner oder kaum einer hier. Informiert euch erstmal bevor hier was gepostet wird. Die meisten Ausschreitungen passieren doch nur wegen übermotivierten Ordnern und Bullen weill die sich nur Boxen wollen.Willst du doch auch:D:D
Mal ne Frage: WIsst ihr eigentlich wann die Polizei bei nem Fussball überhaupt mit nem Knüppel einschreiten darf??!!!!! ICh glaube das weiss keiner oder kaum einer hier. Informiert euch erstmal bevor hier was gepostet wird. Die meisten Ausschreitungen passieren doch nur wegen übermotivierten Ordnern und Bullen weill die sich nur Boxen wollen.
Sorry, hättest du jetzt gesagt "Manche Auschreitungen....." hätte ich hier gar nix zu kommentieren.....
Aber das da oben, sorry Junge, hast Du als Kind zuwenig Kalzium bekommen, oder wie läßt sich das erklären????
Hausmeister
31.10.2006, 21:47
Sorry, hättest du jetzt gesagt "Manche Auschreitungen....." hätte ich hier gar nix zu kommentieren.....
Aber das da oben, sorry Junge, hast Du als Kind zuwenig Kalzium bekommen, oder wie läßt sich das erklären????
Was der Junge hier in letzer Zeit abgelassen hat... Wer den noch auch nur in Ansätzen ernst nimmt, dem ist nicht zu helfen.....
Dennis ich kenn deine Einstellung zu dem Thema aber hier rumzutönen du hast ja voll den Durchblick und weißt warum Polizisten durchschreiten, sorry aber lächerlich!
Aber wenn die Ordner sich ja eh nur prügeln wollen und das ja eh zu 100% bewiesen ist muss ich dazu ja nichts mehr sagen
Aber ganz im Sinne von Dieter Nuhr:
wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten, denn du hast nicht mehr Ahnung wie wir
Gewöhnt euch erstmal ab zu einem 25 Jährigen, "Junge" zu sagen. :rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Blagen!
Deine Kommentare lassen aber wirklich auf einen zwölfjährigen schliessen....schonma sorry an alle zwölfjährigen hier, die nicht so einen senf schreiben.
Fazit: Die meisten Fans wollen sich nicht prügeln oder Randale machen, und die meisten Polizisten ebenfalls nicht. Schwarze Schafe gibt es überall. Allerdings gibt es mehr unter den Fans, deutlich mehr.
Ohne Polizei im Stadion würde anarchie ausbrechen und jedes zweite Spiel abgebrochen. Und das unter dynamo-Fans ein grosser Teil von gewaltbereiten ist, die das Spiel an sich mal gar nicht interessiert, ist ja wohl hinlänglich bekannt.
Es ist doch gar nicht überraschend, das Einsatzkräfte bei einem dynamo-Spiel schon darauf geeicht werden, hart durchzugreifen. Diesen Ruf haben sich die Fans hart erarbeitet durch immer wiederkehrende schlechte Schlagzeilen. In Duisburg hat ein Polizist bestimmt nicht immer die Hand am Knüppel. In Dresden oder insbesondere wenn ich den Mob auswärts in Schach halten müsste, hätte ich das.
Punktabzug bringt nix, weil das die meisten, die Randale machen wollen, nicht interessiert was aufm Platz abgeht. Hauptsache viele, Hauptsache was los.
Viele wahre Worte von Enigma...ich möchte auch manchmal so mancher rotznase einen drüberziehen, wenn ich sehe, wie die sich manchmal wie ne offene Hose benehmen in der Bahn. Grundsätzlich tun sie das aber nur, wenn sie mehr als 2 sind. Feige Bande
ElFelsito
01.11.2006, 09:20
Deine Kommentare lassen aber wirklich auf einen zwölfjährigen schliessen....schonma sorry an alle zwölfjährigen hier, die nicht so einen senf schreiben.
Fazit: Die meisten Fans wollen sich nicht prügeln oder Randale machen, und die meisten Polizisten ebenfalls nicht. Schwarze Schafe gibt es überall. Allerdings gibt es mehr unter den Fans, deutlich mehr.
Ohne Polizei im Stadion würde anarchie ausbrechen und jedes zweite Spiel abgebrochen. Und das unter dynamo-Fans ein grosser Teil von gewaltbereiten ist, die das Spiel an sich mal gar nicht interessiert, ist ja wohl hinlänglich bekannt.
Es ist doch gar nicht überraschend, das Einsatzkräfte bei einem dynamo-Spiel schon darauf geeicht werden, hart durchzugreifen. Diesen Ruf haben sich die Fans hart erarbeitet durch immer wiederkehrende schlechte Schlagzeilen. In Duisburg hat ein Polizist bestimmt nicht immer die Hand am Knüppel. In Dresden oder insbesondere wenn ich den Mob auswärts in Schach halten müsste, hätte ich das.
Punktabzug bringt nix, weil das die meisten, die Randale machen wollen, nicht interessiert was aufm Platz abgeht. Hauptsache viele, Hauptsache was los.
Viele wahre Worte von Enigma...ich möchte auch manchmal so mancher rotznase einen drüberziehen, wenn ich sehe, wie die sich manchmal wie ne offene Hose benehmen in der Bahn. Grundsätzlich tun sie das aber nur, wenn sie mehr als 2 sind. Feige Bande
Und obenher machen sie ihr Gesicht auch noch so feige unkenntlich (Schals, Sonnebrille in Kombi mit Kaputze), aus Angst, man könnte "Bübchen" wiedererkennen und Mami gibt dann kein Taschengeld mehr!
Gewöhnt euch erstmal ab zu einem 25 Jährigen, "Junge" zu sagen. :rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Blagen!
Hausi und Bissi sind Blagen?
muahaaaaaaaaaaaaaaa *ich kann nicht mehr*
Nur weil du dich nicht richtig verteidigen kannst und hier teilweise Sachen ablässt die wirklich Blödsinn sind, musst du jetz nicht so kommen...
ElFelsito
01.11.2006, 09:59
Jetzt fängt die Pöbelei und Stänkerei im Portal schon wieder an, oder vielmehr, sie geht weiter?
Ein Reizthema und alle guten Vorsätze sind über den Haufen geworfen!
Es gibt nun mal überall andere Meinungen, die man gegenseitig zu akzeptieren hat, aber Anschuldigungen sind der verkehrte Weg, solche Diskrepanzen zu lösen!
Ich entschuldige mich hiermit für meine öffentlichen Anfeindungen und hoffe, nein, ich erwarte, das andere sich ebenso FAIR verhalten!
Hausi und Bissi sind Blagen?
muahaaaaaaaaaaaaaaa *ich kann nicht mehr*
Nur weil du dich nicht richtig verteidigen kannst und hier teilweise Sachen ablässt die wirklich Blödsinn sind, musst du jetz nicht so kommen...
Ich denke du hast Danny's Posting nicht richtig verstanden und um mal Dieter Nuhr zu zitieren: " Wenn man keine Ahnung hat..."
Das ist eine Sache des Respekts, ganz einfach.
Lies dir das noch mal durch und vielleicht siehst du dann, wieso der "Blagen" drunter geschrieben hat! :rolleyes:
Lieber Hannibal,
ich denke die Aussage vom 25jährigen Danny ist nun mal so hohl, dass man darauf reagieren muß.... Dass er nun -deiner Meinung nach- eine respektvolle Behandlung wünscht, klingt schon nach klassischer Doppelmoral... Wo ist denn der Respekt für die Uniformierten, die sich wirklich korrekt verhalten? Ich glaube auch nicht, dass Hausi oder ich hier beleidigend geworden sind, aber wenn man(n?) solch eine Aussage postet, muß man auch mit Gegenwind rechnen ;)
Greetz Bissi...
BTW: Hier jetzt die Chap so anzubaggern, zeugt auch nicht von "Respekt" :cool: Hättest das doch Deiner Doppelmoral zufolge auch vernünftig erklären können :rolleyes:
Lieber Hannibal,
ich denke die Aussage vom 25jährigen Danny ist nun mal so hohl, dass man darauf reagieren muß.... Dass er nun -deiner Meinung nach- eine respektvolle Behandlung wünscht, klingt schon nach klassischer Doppelmoral... Wo ist denn der Respekt für die Uniformierten, die sich wirklich korrekt verhalten? Ich glaube auch nicht, dass Hausi oder ich hier beleidigend geworden sind, aber wenn man(n?) solch eine Aussage postet, muß man auch mit Gegenwind rechnen ;)
Greetz Bissi...
BTW: Hier jetzt die Chap so anzubaggern, zeugt auch nicht von "Respekt" :cool: Hättest das doch Deiner Doppelmoral zufolge auch vernünftig erklären können :rolleyes:
Ich frage mich, wieso sich daran jetzt so aufgezogen wird! :confused:
Ich denke Danny wollte niemanden beleidigen, nur darauf aufmerksam machen, dass man einen 25-jährigen nicht als "Junge" titulieren sollte!
Das mit dem Blagen war doch nur porvozierend dahingehend gemeint, dass ihr ja auch nicht als "Kinder, Blagen" whatever tituliert werden möchtet.
Wie es in den Wald hineinruft... ;)
Ist auch eigentlich egal jetzt, das Thema ist ein viel wichtigeres, als dass man das mit so dem Unsinn zuspammen sollte!
Reden wir hier von Danny oder von Dennis?
Also ich rede vom Dennis. Und Hannibal: Ich kenne den Dennis recht gut deswegen fruchtet dein "wenn man keine Ahnung hat" bei mir nicht.
Er kennt meine Einstellung auch von mir persönlich!! und wenn man sowas in meinen Augen sehr engstirniges schreibt, mussman mit Gegenwind rechnen. Und wenn man sich dann mit "Blagen" weht zeugt das in meinen Augen einfach nur davon, dass man nicht mehr weiß, wie man sich verteidigen soll
Stimmt Chap...alles durcheinander hier.. :D Dennis hat die super Aussage getroffen und Danny meinte ihn verteidigen zu müssen... Jetzt hab ich es auch kapiert... ;) Egal.... Wie sagt Roli immer? Is mir so was von latten :D
Rubber-Man
01.11.2006, 13:24
Ich habe noch genau vor Augen, wie sich die meisten MSVler in Dresden vor 2 Jahren in die Buxe gemacht haben und die Polizei vor Ort viel zu lässig fanden...:rolleyes:
Und du standest da und hattest alles im Griff wa????:rolleyes: :confused:
:D :D :D :D :D
Rubber-Man
01.11.2006, 16:43
Und du standest da und hattest alles im Griff wa????:rolleyes: :confused:
Du brauchst Dich dessen nicht zu schämen. :D
Ne, natürlich war da ein ganz gehöriger Anteil Respekt auch von meiner Seite dabei. Aber das ist nicht der Punkt:
Die Typen, die grundsätzlich alle Bullen verdammen, sollten sich 'mal solche Situationen vor Augen halten oder diesen aussetzen. Ich hatte da auch so mein Schlüsselerlebnis. Auswärts in Köln, ein paar verlorene Zebras auf dem Oberrang, 2 Reihen hinter uns ca. 150-200 aufgebrachte Geißbock-Hools - getrennt nur durch eine Reihe grüner Helfer. Kannst mich ja feige nennen, aber da war ich schon sehr froh, dass da eine gewisse Pufferzone dazwischen war. :) Und noch besser fand ich, dass die Grünen diesen "Club" vor der HZ-Pause 'rausgeführt hat. Letztendlich ist da auch nichts passiert - hätte aber auch anders sein können. Da denke an Situationen, wie in Gelsentown, wo alles an der Parkplatz-Ecke 'rausdrängte und man sich auf einmal zwischen in einer großen "Aufmischung" wiederfindet. Oder Heimspiel in Du und man trifft auf Gelsengesindel am DU-HBF - gerade Ende der 70er und Anfang der Achtziger war das nicht so entspannt wie heute...
Ich will nicht leugnen, dass es "heiße" Grüne gibt. Aber bei 30 Jahren Fußball gucken bekommt man doch eine Menge auch anderer Sachen zu sehen. Und bisher konnte ich immer nur beobachten, dass die Aggressionen nie von den Polizisten ausgegangen ist. Unter zivilen Ordnern habe ich da allerdings schon mehr schwarze Schafe beobachten können...
Reden wir hier von Danny oder von Dennis?
Also ich rede vom Dennis. Und Hannibal: Ich kenne den Dennis recht gut deswegen fruchtet dein "wenn man keine Ahnung hat" bei mir nicht.
Er kennt meine Einstellung auch von mir persönlich!! und wenn man sowas in meinen Augen sehr engstirniges schreibt, mussman mit Gegenwind rechnen. Und wenn man sich dann mit "Blagen" weht zeugt das in meinen Augen einfach nur davon, dass man nicht mehr weiß, wie man sich verteidigen soll
Dann war das ein Missverständnis, weil du Dannys Beitrag da zitiert hast und ich dachte du würdest dich auf ihn beziehen...
Mein Fehler, sorry...
Dann war das ein Missverständnis, weil du Dannys Beitrag da zitiert hast und ich dachte du würdest dich auf ihn beziehen...
Mein Fehler, sorry...
Haben wa uns jetzt wieder alle lieb und gehen BTT? :D
ich hab mir die videos mal angschaut und dat ist ja mal sowas von assi dat geht ja schon garnicht mehr !
Geisterspiel? Punktabzug? Dynamo droht harte Strafe
Dresden. Volkmar Köster hielt gestern lieber den Mund. Nachdem er sich den in den letzten Tagen verbrannt hatte, wollte er gestern keinen Satz zu den Vorfällen beim Dynamo-Spiel am letzten Freitag in Berlin und seiner später geäußerten derben Kritik an der Vorgehensweise der Berliner Polizei mehr sagen. Heute wird der Dynamo-Geschäftsführer wieder reden: in Frankfurt/Main mit Theo Zwanziger. Die Dresdner haben den DFB-Präsidenten um das Gespräch gebeten, Volkmar Köster und sein Adlatus Markus Hendel nehmen heute im Machtzentrum des deutschen Fußballs Stellung zum Thema "Dynamo und (seine) gewaltbereiten Fans". Ein Gespräch, keine Verhandlung. Die folgt später, wie auch das Urteil. Und da schwant Dynamo als "Wiederholungstäter" durchaus nichts Gutes. "Wir hatten in der letzten Saison nach den Vorfällen bei der Partie in Karlsruhe hier gegen Aachen ein Spiel unter teilweisem Ausschluss der Zuschauer", erinnert sich Peter Tauber, "danach haben wir immer gewarnt, dass bei weiteren Vorfällen härtere Strafen drohen. Natürlich haben wir jetzt davor Angst." Ein (oder mehrere) Geisterspiel(e), wenigstens aber eine empfindliche Geldstrafe hält der Dynamo-Sprecher für eine mögliche Konsequenz. Und selbst, dass der DFB - wie von Zwanziger angedeutet - seine Drohung wahr macht und Dynamo mit einem Punktabzug bestraft, ist für Tauber denkbar.
Parallel zum DFB ist auch Dynamo selbst um Aufklärung bemüht. "Alle Randalierer, die wir klar identifizieren können, werden mit einem Stadionverbot bis zu fünf Jahren belegt und - so sie Mitglieder sind - aus dem Verein ausgeschlossen", betont Tauber, "hinter Gitter bringen können wir als Fußballklub niemanden. Unsere Bestrafungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt." Eine Variante gibt es aber noch: Dem Präzedenzfall Rostock folgend, wo der FC Hansa eine gegen den Verein verhängte Geldstrafe an den Flitzer, der sie verursacht hatte, "weiterreichte", will auch Dynamo verfahren. Das heißt, Geldbeträge in Höhe der vom DFB ausgesprochenen Strafen bei Krawallmachern auf zivilrechtlichem Weg einklagen. Das betrifft die Randalierer von Berlin ebenso wie den ermittelten "Pyromanen" von Lübeck. Auch in diesem Fall wartet Dynamo noch auf das DFB-Urteil.
Aber auch die Rolle der Berliner Polizei am letzten Freitag bleibt ein Thema: 80 schriftliche Zeugenaussagen, die weitgehend Volkmar Kösters Version von unverhältnismäßigem Einsatz der Beamten decken, liegen Dynamo laut Peter Tauber vor. Und bereits ein Dutzend Dresdner Stadionbesucher haben seines Wissens nach Anzeige gegen die Hauptstadt-Beamten gestellt.
Was nun auf keinen Fall passieren darf, sind Störungen der nächsten Regionalliga-Partie am Sonnabend gegen den 1. FCUnion. Rund 800 Beamte werden das "Risikospiel" polizeilich absichern.
Th. Scholze
http://www.dnn-online.de/dnn-heute/66706.html
Dynamo prüft Klage gegen Polizei
Nach Krawallen stellt sich Dresdner Klub hinter Fans
Nach den schweren Krawallen von Fußball-Hooligans bei der Regionalligapartie Hertha BSC II gegen Dynamo Dresden am Freitag prüft jetzt der Dresdner Verein „rechtliche Schritte“ gegen die Berliner Polizei. „Wir sammeln schriftlich Zeugenaussagen von Fans, die unsere Darstellungen bestätigen“, sagte Dynamo-Sprecher, Peter Tauber. Bislang hätten mehrere Dynamo-Fans Anzeige wegen Körperverletzung gegen die Sicherheitskräfte gestellt, hieß es. Zudem überlege der Verein, rechtlich gegen eine Pressemitteilung von Polizeipräsident Dieter Glietsch vorzugehen. „Uns wird in der Mitteilung vorgeworfen, dass wir einen Beitrag zur Förderung des Hooliganismus leisten“, sagte Tauber. „Das ist Verleumdung.“ Dennoch habe der Verein gestern einen Brief an die Berliner Polizei geschickt, um „einen Gesprächstermin zu finden. Wir wollen weiterhin unsere Kooperation anbieten.“
„Jedem steht der Rechtsweg offen. Das wird uns nicht den Nachtschlaf rauben“, sagte Polizeisprecher Bernhard Schodrowski. Allerdings blieb auch der Polizeipräsident nicht untätig: Nach Tagesspiegel-Informationen hat Glietsch sich per Brief an den Nordostdeutschen Fußballverband gewandt, um die Sicht der Berliner Polizei zu dem Streit darzustellen.
Am kommenden Sonnabend steht wieder eine brisante Fußballpartie auf dem Spielplan: Diesmal wird der 1. FC Union Berlin in Dresden antreten. „Wir werden entsprechend viele Kräfte einsetzen und haben mit solchen Spielen Erfahrung“, sagte ein Polizeisprecher. Aus Berlin werden 2000 Fans erwartet. „Wir haben die Tickets nur in Kombination mit einer Zugfahrkarte verkauft, damit die Fans geschlossen anreisen“, sagte Vereinssprecher Lars Töffling. „Jeder, der einzeln anreist, wird von den Sicherheitskräften besonders kontrolliert.“ Zudem seien jene Fans mit Stadionverbot bei den Ordnern in Dresden registriert. Unterdessen hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein Ermittlungsverfahren gegen Dynamo Dresden eingeleitet. DFB-Präsident Theo Zwanziger schloss sportliche Sanktionen nicht aus, wenn es in dem Spiel gegen Union erneut zu Krawallen kommen sollte.
Indes wies die Cottbusser Polizei gestern Vorwürfe von Fans zurück, die behauptet hatten, nach dem Bundesligaspiel Energie Cottbus gegen Hertha BSC am Sonnabend „geschlagen und getreten worden“ zu sein. „Das stimmt nicht. Es gibt Videoaufzeichnungen“, sagte Dienststellenleiter Olaf Fischer. Die Polizei sei im Vorfeld gewarnt worden, dass es Hooligan-Krawalle geben sollte. Daraufhin wurden 19 Männer für die Dauer des Spiels in Gewahrsam genommen: 15 davon waren als gewaltbereite Fans bekannt, vier hatten bundesweites Stadionverbot. tabu
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/31.10.2006/2868019.asp
Was nun auf keinen Fall passieren darf, sind Störungen der nächsten Regionalliga-Partie am Sonnabend gegen den 1. FCUnion. Rund 800 Beamte werden das "Risikospiel" polizeilich absichern.
Th. Scholze
http://www.dnn-online.de/dnn-heute/66706.html
Und jetzt bitte bitte noch einmal: Alle Atzen ausrasten und ma' richtig Gas geben am Wochenende ! Danach den Verein abmelden und fertich:jokes21:
ElFelsito
02.11.2006, 13:44
Man kann alles versuchen, was man will!
Wer Randale machen will, der macht sie!
Da kann man 50.000 Sicherheitskräfte hinstellen!
Wenn es knallt, dann knallt es!
Leider!
Berliner Polizei weist Vorwürfe zurück
Die Berliner Polizei weist die in einer Pressemitteilung geäußerten Vorwürfe der Geschäftsführung des 1. FC Dynamo Dresden gegen den Einsatz ihrer Beamten am vergangenen Freitag als haltlos und abwegig zurück.
Wie berichtet, kam es beim Regionalligaspiel Hertha BSC II gegen den 1. FC Dynamo Dresden im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion zu Ausschreitungen, bei denen 23 Polizeibeamte zum Teil schwer verletzt wurden.
Im Gegensatz zu den Behauptungen von Dynamo Dresden waren lediglich 60 bis 70 relevante Fußballfans im Stadion, die dem BFC Dynamo Berlin zugerechnet werden können. Diese Fans waren ständig unter polizeilicher Aufsicht und konnten bereits ca. zehn Minuten vor Spielende aus dem Stadion begleitet werden. Sie haben zu keiner Zeit den Ausgang des Gästeblocks im Stadion versperrt.
Die Situation eskalierte, nachdem Hertha BSC II in der 86. Spielminute das Ausgleichstor zum 1:1 schoss und Fans von Dynamo Dresden danach Ordner angriffen, um auf das Spielfeld zu gelangen. Etwa 200 bis 300 Randalierer gingen dabei massiv gegen die Ordner und die eingesetzten Polizeibeamten im Gästefanblock und im Stadionumgang vor. Die Sicherheitskräfte wurden u.a. mit Gaskartuschen und Sitzschalen beworfen. Die Polizeibeamten mussten sich gegen die Angreifer mit Schlagstöcken und Pfefferspray zur Wehr setzen.
Nur dem gezielten und koordinierten Einsatz der etwa 500 Polizeibeamten ist es zu verdanken, dass die Situation in kurzer Zeit beruhigt werden konnte und die Auseinandersetzungen auf das Stadion begrenzt blieben. Der Vorwurf des Geschäftsführers von Dynamo Dresden, Volkmar Köster, die Polizei sei unkoordiniert vorgegangen, ist abwegig. Die Beamten bemühten sich vielmehr durch ihren Einsatz, einen möglichst ruhigen Abstrom der Zuschauer nach Spielende aus dem Stadion zu gewährleisten. Die Angriffe der Randalierer erschwerten jedoch den Polizeieinsatz.
Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch zeigte sich über die Presseerklärung des 1. FC Dynamo Dresden entsetzt. „Die darin enthaltene Darstellung des Ablaufs der Ereignisse hat nach den mir vorliegenden Berichten mit der Realität nichts zu tun, die Bewertung des polizeilichen Einsatzes zeugt von Ignoranz und Arroganz. Es ist ein Beitrag zur Förderung des Hooliganismus, wenn – wie hier geschehen – Vereinsverantwortliche nach gewalttätigen Ausschreitungen der Problemfans im Umfeld ihres Clubs die Hooligans zu Opfern und die von ihnen angegriffenen Polizeibeamten zu Tätern erklären. Für Polizistinnen und Polizisten, die Woche für Woche ihren Kopf dafür hinhalten müssen, dass Fußballspiele in der 3. und 4. Liga nicht an der Gewalt ihrer Anhänger scheitern, ist damit die Grenze des Zumutbaren überschritten. Ich gehe davon aus, dass dieses nicht hinnehmbare Verhalten auch von den Verantwortlichen des Nordostdeutschen Fußballverbandes zur Kenntnis genommen wird und dass der Verband daraus Konsequenzen zieht.“
polizei berlin
BFC dementiert Beteiligung von Fans an Randalen
Fußball-Oberligist BFC Dynamo hat Behauptungen von Dynamo Dresden zurückgewiesen, wonach 150 BFC-Fans an den Randalen im Regionalliga-Spiel Hertha BSC II gegen Dynamo Dresden beteiligt gewesen sein sollen.
Der BFC verweist in diesem Zusammenhang auf eine Pressemitteilung der Berliner Polizei, in der es heißt: «Im Gegensatz zu den Behauptungen von Dynamo Dresden waren lediglich 60 bis 70 relevante Fußballfans im Stadion, die dem BFC Dynamo Berlin zugerechnet werden können. Diese Fans waren ständig unter polizeilicher Aufsicht und konnten bereits ca. zehn Minuten vor Spielende aus dem Stadion begleitet werden. Sie haben zu keiner Zeit den Ausgang des Gästeblocks im Stadion versperrt.»
http://www.fussball24.de/fussball/3/21/90/39175-bfc-dementiert-beteiligung-von-fans-an-randalen
paar bilder vom spiel
http://www.arcor.de/palb/thumbs_public.jsp?albumID=3639460&catID=44&pageNr=1
Freiburgerin
02.11.2006, 20:38
Im Videotext steht, dass der DFB Dynamo offenbar nicht bestrafen, sondern stattdessen helfen will. Zum Beispiel durch Förderung des Stadionneubaus, Unterstützung des Fanprojektes, etc.
Dazu auch nochmal was von der HP von Dynamo Dresden:
DFB und Dynamo Dresden vereinbaren enge Zusammenarbeit gegen Gewalt
Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Dr. Theo Zwanziger, ist am heutigen Donnerstag in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main zu einem Gespräch mit Vertretern des Regionalligisten 1. FC Dynamo Dresden zusammen getroffen. Anlass für den rund eineinhalbstündigen Meinungsaustausch, an dem auch DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt, Sportdirektor Matthias Sammer und der für den Amateurfußball zuständige Direktor Willi Hink teilnahmen, waren die Ausschreitungen am Rande der Regionalliga-Partie zwischen Hertha BSC Berlin II und dem 1. FC Dynamo Dresden am vergangenen Wochenende.
Dr. Zwanziger zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Gesprächs: "Ziel war es, einmal in aller Ruhe mit den Vereinsvertretern über die aktuelle Situation in Dresden zu beraten und eventuelle weitere Maßnahmen zur Beruhigung der Lage zu erörtern. Dies ist gelungen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass zunächst die Vorfälle in Berlin in enger Zusammenarbeit mit der Polizei nachgearbeitet werden müssen. Darüber hinaus haben DFB und Verein nochmals nachdrücklich vereinbart, dass sie weiterhin eng zusammenarbeiten und mit aller Härte gegen gewaltbereite Personen vorgehen werden, um in Dresden ein Klima zu schaffen, in dem der Fußball im Vordergrund steht und Dynamo nicht als Krawallklub dargestellt wird. Deshalb werden Verband und Verein weiterhin einen intensiven Meinungsaustausch anstreben." Wichtige Maßnahmen auf diesem Weg seien eine intensive Förderung des Fanprojekts durch Verband, Kommune und auch das Land Sachsen sowie der Bau eines neuen Stadions. "Ich hoffe deshalb sehr, dass das Regierungspräsidium in zwei Wochen eine positive Entscheidung fällt und der Bau einer modernen und somit sichereren Arena beginnen kann", sagt Zwanziger.
Auch DFB-Sportdirektor Matthias Sammer sicherte zu, sich persönlich für seinen ehemaligen Verein zu engagieren: "Dynamo ist ein wichtiger Traditionsklub, der durch die jüngsten Geschehnisse in ein schlechtes Licht gerückt wird. Deshalb ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, dass ich mich intensiv einbringen werde, um die Fanszene in Dresden weiter zu entspannen. Wie genau dieses Engagement für meinen Heimatverein aussehen kann, werden wir in weiteren Gesprächen erörtern."
Auch Dynamo-Geschäftsführer Volkmar Köster, der den Regionalligisten gemeinsam mit Präsident Jochen Rudi, Marketing-Geschäftsführer Markus Hendel und dem Leiter des Fanprojektes, Thorsten Rudolph, in der Gesprächsrunde vertrat, zeigte sich zufrieden mit dem kurzfristig angesetzten Meinungsaustausch: "Der DFB war für unseren Verein immer ein verlässlicher Partner. Dies hat sich auch im heutigen Gespräch wieder gezeigt. Wir haben das Gefühl, dass wir mit unseren Problemen ernst genommen werden. Uns wurde eine enge Zusammenarbeit zugesichert und wir sind überzeugt, dass wir auch dank der tatkräftigen Unterstützung durch den Verband die Problematik in den Griff bekommen werden."
http://www.dynamo-dresden.de/aktuell/archiv/2006-10/dfb.html
BFC dementiert Beteiligung von Fans an Randalen
Diese Fans waren ständig unter polizeilicher Aufsicht und konnten bereits ca. zehn Minuten vor Spielende aus dem Stadion begleitet werden. Sie haben zu keiner Zeit den Ausgang des Gästeblocks im Stadion versperrt.»
http://www.fussball24.de/fussball/3/21/90/39175-bfc-dementiert-beteiligung-von-fans-an-randalen
Nachdem sie wussten wann und wo der Sonderzug der Dynamos nach Hause fährt :rolleyes:
leute macht euch keine sorgen das "problem" ist gelöst.... vor mehr als 70jahren schickten die ösis uns das böse nun revanchieren wir uns
:erlinho:
Dresdner Hooligans auf dem Weg nach Wien
Mehrere hundert radikale Randalierer wollen Pacult an die Zeit in Deutschland erinnern. Auch im Fanlager von Rapid rumort es gewaltig.
Die Exekutive steht wie vor jedem Wiener Derby, vor einer besonderen Herausforderung.
Das 279. Wiener Derby steht nicht nur wegen des sportlichen Talfahrt der beiden Traditionsvereine unter besonderer Beobachtung. Es brodelt in den Fanblöcken aus Wien. Gewalttätige Ausschreitungen sind nicht ausgeschlossen. In Altach war das Fass knapp vorm überlaufen, in der Hauptstadt könnte nun ein kleiner Funke reichen, um einen Flächenbrand auszulösen.
Platzsturm möglich
Der Grün-Weiße-Anhang hat genug von den miesen Leistungen ihrer Rapid. Seit mehr als einem Jahr läuft der Meister von 2005 seiner Form hinterher. Trotz eines eigentlich recht guten Kaders grundeln die Hütteldorfer am Tabellenende herum. Nach dem Derby droht sogar die rote Laterne.
In Altach stand der Platzsturm kurz bevor, im Duell der beiden Traditionsvereine scheint er nun möglich. Sollte Austria mit dem ehemaligen Rapid-Trainer Zellhofer tatsächlich im "St. Hanappi" gewinnen, dürfte wohl der letzte Kredit der Mannschaft bei den Fans verspielt sein. Ein solcher Platzsturm läuft meistens gewaltfrei ab, bringt aber eine saftige Geldstrafe, möglicherweise Heimspiele ohne Publikum und/oder eine Niederlage am grünen Tisch mit sich.
"Einladung" aus Wien
Doch bei diesem 279. Wiener Derby scheint alles anders zu sein. Die Exekutive steht möglicherweise vor einer großen Herausforderung: Schuld sind diesmal nicht die vielgescholtenen Rapid-Fans sondern vielmehr der violette Anhang. Hintergrund ist eine, natürlich inoffizielle, Einladung an die SG Dynamo Dresden-"Fans".
Gemeint sind hier nicht friedvolle Anhänger, die ihrer Mannschaft zujubeln, sondern Fanklubs wie "Bultras Dynamo" oder "Ultras-Dynamo". Der "harte Kern" der SG Dynamo Dresden ist gewaltbereit, teilweise rechtsradikal und liefert sich fast im Wochentakt Kämpfe mit der Polizei. Nachdem sich Peter Pacult ziemlich schnell aus der dritten Liga und damit bei der SG Dynamo verabschiedet hat, meinen manche Gelb-Schwarzen in Wien kräftig auf den Putz hauen zu müssen. Da kommt die "Einladung" der violetten Fans gerade recht.
"Importierte Gewalt"
Befürchtet werden bis zu 400 solcher Hooligans, die in den letzten Wochen bereits mehrmals auf sich aufmerksam gemacht haben. Erst am vergangenen Wochenende beschäftigten in Berlin die radikalen Randalierer nach dem Spiel gegen die Hertha Amateure mehr als 500 Beamte der Exekutive.
Zwar herrschen in der heimischen Liga noch keine rauen Sitten wie in England, Italien oder den Niederlanden. Es bleibt aber abzuwarten ob die "importierte Gewalt" die gleichen Spielregeln einhält, die man hierzulande gewohnt ist. In einschlägigen Fanforen nimmt man die Situation jedenfalls sehr ernst: "Mich würd's nicht wundern, wenn diesmal einer liegen bleibt", ist dort zu lesen.
Bleibt zu hoffen, dass die angekündigte Revolution auch diesmal nicht stattfindet.
http://www.kurier.at/sport/fussball/36603.php
Man man man, die wollen doch bestimmt nur Fussball gucken die Jungs.
Aber ich kann Hellsehen, nach dem Spiel war es so dass die Polizei die Dresdener verhauen hat und die Presse hackt wieder auf den armen Dynamo Fans rum die unbeteiligt da hinein geraten sind.
Ich brech gleich, ehrlich.
silver84
03.11.2006, 17:05
Ich check das Ganze nicht so wirklich:
Die einen Wiener Fans laden die gewaltbereiten Dynamo-Fans ein, weil sie keinen Bock haben sich zu prügeln und die Hilfe der Dynamos brauchen?
Und deren Anreiz ist es, dem Pacult einen auszuwischen?
Korrigiert mich wenn ich falsch liege:
Wie auch immer:
Wenn Fussball-"Fans" 1000km reisen um sich als Supporter eines fremden Vereins mit Fans, mit denen sie nichts zu tun haben, zu prügeln, ist das einfach nur schei.ße blöd!
Ein drittklassiger Gefahren-Kick
http://img.stern.de/_content/57/56/575607/dresden500_250.jpg (http://www.stern.de/standard/popup_neu.html?id=575607&bildint=0&img=%2F_content%2F57%2F56%2F575607%2Fdresden500_50 0.jpg&cred=Thomas+Eisenhuth%2FDPA&width=500&height=375&bgcol=%23FFF5DC&nv=pp&navid=73)
© Thomas Eisenhuth/DPA http://img.stern.de/img/icon_lupe.gif (http://www.stern.de/standard/popup_neu.html?id=575607&bildint=0&img=%2F_content%2F57%2F56%2F575607%2Fdresden500_50 0.jpg&cred=Thomas+Eisenhuth%2FDPA&width=500&height=375&bgcol=%23FFF5DC&nv=pp&navid=73)http://img.stern.de/img/icon_e_cards.gif (http://www.stern.de/standard/send_ecard.html?img=%2F_content%2F57%2F56%2F575607 %2Fdresden500_500.jpg&cred=Thomas+Eisenhuth%2FDPA&pfs=1&all=1&nv=eclupe)
Fans vom Fußball Regionalligisten 1. FC Dynamo Dresden beschimpfen Fans vom Gastverein 1. FC Union Berlin
Deutschland, ein Sommermärchen? Von wegen. In der dritten Liga kommt es seit Wochen zu Jagdszenen mit der Polizei. Die stern.de-Autoren Markus Götting und Iris Hellmuth haben in Dresden das Spiel gegen Berlin besucht. Nie war die WM weiter weg.
Fünf Stunden Kälte und Regen haben die Fans von FC Union Berlin hinter sich, ihre Mannschaft hat 0:2 gegen Dynamo Dresden verloren. Viel Gestocher im Mittelfeld, keine Torszenen, ein Frustspiel zum Frust machen. "Gute Heimreise, viel Spaß und bis zum nächsten Auswärtsspiel in Dresden", sagt ein Polizei-Sprecher über die Mikrofone des Mannschaftswagens. Es klingt wie die Durchsage einer Lufthansa-Stewardess: "Wir freuen uns, Sie bald wieder an Bord begrüßen zu dürfen." Die Fans pfeifen, nette Worte von der Polizei, so geht das nicht. "Was solln ditte, wolln die uns verarschen?", fragt einer seinen Nebenmann. "Und nun spielen wir noch einen WM-Hit für Euch", schallt es über den Bahnhofsplatz. Herbert Grönemeyer (http://www.stern.de/unterhaltung/musik/285245.html?nv=heads), ausgerechnet. Deutschland, ein Sommermärchen? Von wegen. In Dresden riecht es Anfang November 2006 nach Dauerregen und Pfefferspray. Zeit, das sich was dreht? Wohl eher Zeit, nach Hause zu fahren.
Es ist der 14. Spieltag der Regionalliga Nord, Dynamo Dresden gegen FC Union Berlin. Knapp vier Monate ist die WM in Deutschland jetzt her - und die Krawalle Dresdner Hooligans bei den Amateuren von Hertha BSC gerade mal eine Woche. Der Deutsche Fußballbund und sein Präsident Theo Zwanziger hatten unter der Woche zu einem Krisengipfel geladen und die Bildung einer Task Force beschlossen, so groß war die Bestürzung angesichts der jüngsten Zwischenfälle. Vor allem aber: weil das fröhliche Fußballfest im Sommer sich als ein Märchen erwiesen hat. Als Illusion. Die Gewalt hat sich nie aus dem Fußball verabschiedet, sie hat sich nur aus dem Glamourbetrieb der Profiligen in den Amateurbereich verlagert.
Die dritte Liga wird zum Aufreger
An diesem Samstag blickt das ganze Land auf ein Spiel, aus dem ganzen Land sind dutzende Journalisten und Kamerateams nach Dresden gereist. Was ist das für eine Liga, in der Hooligans wieder Polizisten angreifen? Und wenn man ehrlich ist, führt auch eine gewisse Medienhysterie dazu, dass eine Bruchbude von Stadion an diesem Tag im Focus des Interesses steht. Dass ein jämmerliches Spiel in der dritten Liga zu einem Thema für die Fernsehnachrichten geworden ist.
http://img.stern.de/_content/57/56/575607/dresden3_250.jpg (http://www.stern.de/standard/popup_neu.html?id=575607&bildint=1&img=%2F_content%2F57%2F56%2F575607%2Fdresden3_400. jpg&cred=DDP&width=400&height=584&bgcol=%23FFF5DC&nv=pp&navid=73)
© DDP http://img.stern.de/img/icon_lupe.gif (http://www.stern.de/standard/popup_neu.html?id=575607&bildint=1&img=%2F_content%2F57%2F56%2F575607%2Fdresden3_400. jpg&cred=DDP&width=400&height=584&bgcol=%23FFF5DC&nv=pp&navid=73)http://img.stern.de/img/icon_e_cards.gif (http://www.stern.de/standard/send_ecard.html?img=%2F_content%2F57%2F56%2F575607 %2Fdresden3_400.jpg&cred=DDP&pfs=1&all=1&nv=eclupe)
Polizisten soll am Straßenrand für die Sicherheit der auswärtigen Fans sorgen
Torsten Rudolph sitzt im Besprechungsraum des Dresdner Fanprojekts, das in einem Altbau in der Löbtauer Straße seine Heimat gefunden hat. Noch vier Stunden bis zum Anpfiff. Es gibt schwarzen Kaffee aus schwarz-gelben Tassen, den Vereinsfarben der Dynamo, und Rudolph sagt: "Es wird heute ruhig bleiben, da bin ich mir ganz sicher." Rudolph studiert Sozialpädagogik, berufsbegleitend zu seinem Job als Fanbetreuer der Dynamo, er hat auch seine Vereinsführung zu dem Gespräch bei Theo Zwanziger begleitet. Er spricht davon, dass man schon vor zehn Jahren hätte anfangen müssen, Grenzen aufzuzeigen, sowohl polizeilich-repressiv, vor allem aber pädagogisch-präventiv. Dann hätte es dieses Großaufgebots heute nicht bedurft: knapp 1100 Polizisten, dazu fast 400 Ordner im Stadion. Und das bei einem drittklassigen Kick.
"Die Hools sollen kommen"
Früh morgens um acht stehen die beiden Sonderzüge nach Dresden am Berliner Bahnhof Lichtenberg, und die Gerüchte kreisen mit den Bierdosen. "Die Hools vom BFC sollen kommen", heißt es an der Kasse von Rossmann. "Die verkleiden sich heute als Kutten", sagt einer am Ausgang vom Tabakladen. Die alten Hooligans von Union Berlin müssen sich nicht mehr verstecken. Sie stehen zusammen in der Gruppe, ein Fotograf aus alten Zeiten ist dabei, er kennt sie von früher. "Wat früher war, dat is heut nich mehr", sagt er. Ein Kamerad aus alten Tagen pflichtet ihm bei: "Wir kommen doch nur noch zum Kieken, kann sich keiner leisten am Montag mit nem blauen Auge bei der Arbeit zu sein. Aber die Jugend hier, die muss sich noch beweisen." Die Jugend von FC Union trägt rot-weiß, die Farben des Vereins, besonders gefährlich sehen sie nicht aus. Das Prügel-Prekariat stellt man sich anders vor. Die Ultras tragen schwarze Kapuzenpullis, der Vorsänger trägt ein Megaphon um die Schulter und zwei Tüten Obst in der Hand. Ernährungsbewusst sind sie geworden, die Fußballfans.
Torsten Rudolph muss sich jetzt beeilen. Zusammen mit seinen Kollegen vom Fanprojekt fährt er ins Stadion, parkt den weißen VW-Transporter vor einer Würstelbude, dann gehen sie zu Fuß zum Bahnhof. Die Berliner abholen. Er spricht über die Besonderheiten der Dresdner Fanszene: Dieser über Jahre hinweg bestehende mehr oder weniger rechtsfreie Raum nach der Wende. Und die Tradition, schon zu DDR-Zeiten immer die Außenseiter gewesen zu sein. Und da sind all die Faktoren, die den gesamten Osten Deutschlands betreffen: Dieses Gefühl, unterprivilegiert zu sein, die Resignation angesichts von Jugendarbeitslosigkeit. Er sagt: "Viele erleben nur durch die Masse Selbstbewusstsein." Indem sie sich in der Gruppe zusammenschließen gegen den Rest der Welt. Er meint es nicht zynisch, wenn er sagt, dass dieses Medieninteresse auch seine positive Seite habe: So geraten die Probleme wenigstens mal ins Bewusstsein. Vielleicht endlich auch in der Politik.
Berlin-Fans pinkeln auf Dynamo-Wappen
Um halb eins fährt der erste Sonderzug in Dresden ein, es wird langsam auch Zeit. Zweieinhalb Stunden hat die Fahrt gedauert, und die Leute in der Versorgungsstation haben keine Lust mehr, Bier und Kümmerling in Plastikbecher abzufüllen. Um es sich im Zug ein bisschen nett zu machen, haben die Union-Fans Zettel an die Fenster gehängt: Darauf steht ein Union-Männchen mit eindrucksvollem Genital und pinkelt auf das Dynamo-Dresden-Wappen. Die echten Union-Männer stehen allerdings zwischen den Waggons und pinkeln auf den Boden. Fußball in der Regionalliga ist eben nicht Kaffee und Kuchen in der Allianz-Arena.
http://img.stern.de/_content/57/56/575607/dresden2_500.jpg
Ein Berliner Fan zeigt zwei Polizisten seinen durch ein Wurfgeschoss verletzten Kopf
Als auch der zweite Zug endlich ankommt, ist die Stimmung geladen, endlich. So ein Auswärtsspiel elektrisiert, egal wohin es geht. Die ersten steigen aus dem Zug, "es kommt die Zeit, in der das Wasser wieder steigt", singen sie zur Melodie der Toten Hosen, und immer wieder skandieren sie: "Ost-Ost-Ost-Berlin". Wenn Ostberliner nach Dresden fahren, dann zelebrieren sie den alten Konflikt: Hauptstadt gegen Provinz, die Großstädter gegen die Bauern. Das Obst haben sie zur Provokation mitgebracht. Der Weg zum Stadion führt vorbei an Plattenbauten, die Menschen haben die Fenster geschlossen und stehen dahinter; guck mal, die Fußballfans sind da! Ob man die füttern darf? Die ersten Bananen fliegen Richtung Plattenbau. Die Polizei antwortet mit Pfefferspray.
Glasflaschen fliegen, Kameras klicken
Der Weg vom Bahnhof zum Stadion ist abgesperrt, Dutzende von Einsatzwagen säumen den Weg, mehrere Hundertschaften der Polizei eskortieren die Fans zu ihrem Block. An der Seite marschieren die so genannten Deeskalationsteams: Beamte in Zivil, die ein Leibchen mit der Aufschrift Polizei über ihren Jacken tragen. Vorne weg fährt das Infomobil der Dresdner Polizei, ein Mercedes-Sprinter mit Lautsprechern auf dem Dach. Aus dem Lautsprecher erklingt jetzt "Allways look on the bright side of life", ein paar Berliner tanzen dazu im Regen, an der Seite rennt ein Trupp Polizisten nach vorn: den Weg frei machen. Anders ausgedrückt: die Dresdner Fans zurückhalten, die sich entlang des Weges aufgebaut haben und provozieren. "So, jetzt biegen wir hier links ab, und dann sind es nur noch fünf Minuten bis zum Stadion", spricht der Info-Polizist in sein Mikrofon.
Die Kamerateams sind in Stellung. Tatsächlich fliegen Glasflaschen; hinter dem Zaun des Stadions haben sich Dresdner Fans versammelt, um den Berlinern einen herzlichen Empfang zu bereiten. Die Flaschen fliegen mitten in die Fanmenge, das Rennen beginnt, in der Mitte liegen die ersten am Boden. Ein Funke würde reichen, um alles zum Explodieren zu bringen. Drum herum die Meute mit Fotohandys und Digitalkameras: auch das ist Fußball 2006. Jeder kann sich ein Randalesouvenir auf dem Handy mit nach Hause nehmen. "Wer diese Szene von außen mitbekommt, denkt sicher: Oh Gott, was sind das für gefährliche Menschen? Aber Fans haben auch ein Sicherheitsbedürfnis, das darf man nicht vergessen", sagt Ralf Busch vom Berliner Fanprojekt. Vor ein paar Wochen hatten Dynamo-Fans die Gäste aus Magdeburg mit fäkaliengefüllten Luftballons begrüßt. Wer zum Auswärtsspiel nach Dresden wollte, musste gleichzeitig in Zugticket kaufen. Sonst hätte es keine Karte für den Gästeblock gegeben. Taschen, Rucksäcke, alles musste im Zug bleiben. So einen Aufwand haben auch die Berliner noch nie betrieben, nur um ein Fußballspiel zu sehen.
Die zweite Halbzeit läuft, gerade ist das 2:0 für Dresden gefallen. Jenseits der Gästetribüne, auf einem Parkplatz steht Polizeioberrat Uwe Göbel. Er ist der Einsatzleiter für dieses Spiel. Drei Einsatzbesprechungen hatte es gegeben, die erste schon eine Woche vorher. Dieses gespenstische Knistern, das über Dresden liegt, geht auch an ihm nicht vorbei. Er sagt: "Als Polizist hat man so eine gespannte Erwartungshaltung. Auch für uns ist das neu, 2000 Fans auf einmal zu eskortieren." Über dem Stadion kreist ein Helikopter, von dort aus werden Kamerabilder in die mobile Befehlsstelle übertragen, einen dunkelgrünen Lastwagen, in dem ein paar Beamte vor einem Bildschirm und Laptops sitzen.
Nach dem Spiel geht's erst richtig los
Göbel sagt: "Das wichtigste ist, die Fans zu trennen." Vor allem jetzt, nach dem Spiel. Zwei Infomobile sind im Einsatz. Eines fährt voraus und beschwichtigt die Dresdner: "Zeigen Sie, dass Dynamo nicht nur Krawall und Chaos ist", bittet der Polizist, "lassen Sie sich nicht provozieren." Er sagt: "Ihr Verein hat heute drei Punkte auf dem grünen Rasen gewonnen. Sie haben es in der Hand, dass die nicht am grünen Tisch verloren werden." An der Kreuzung Gellert Straße/Wiener Straße droht die Polizei den Dynamo-Fans mit Gewahrsam, wenn sie jetzt nicht verschwinden und die Berliner abziehen lassen.
Mit Helm und Schlagstöcken und Schulterprotektoren aus Hartplastik gehen die Polizisten links und rechts neben den Berliner Fans her, von allen Seiten bellen hysterisch die Hunde, der Himmel ist düster, nur die Hubschrauber rotieren da oben. An den Kreuzungen stehen Wasserwerfer. Es ist ein schweigender Marsch der durch die Niederlage viel schlimmer geprügelten Union-Fans in Richtung Bahnhof, begafft von Dresdnern, die sich an den Kreuzungen hinter die Mannschaftswagen gestellt haben. Am Bahnhof stehen die Fanzüge bereit. Ein Telefonat nach Berlin: Die BFC-Hools sind zuhause geblieben. Die Polizei ist zufrieden und nicht ganz zu Unrecht ein wenig stolz auf ihre geglückte Deeskalationsstrategie an diesem gruseligen Nachmittag. Ein Beamter sagt, ein Einsatz dieser Größenordnung koste etwa eine Million Euro. Schon grotesk, wenn man an die Worte von Fanbetreuer Torsten Rudolph denkt, der beim Land Sachsen um jeden einzelnen Tausender kämpfen muss.
fotos http://www.stern.de/sport-motor/fussball/575610.html?nv=ct_rl&backref=%2Fsport-motor%2Ffussball%2F%3ADritte-Liga-Das-Kaffeetrinken-Allianzarena%2F575607.html%3Fnv%3Dct_cb&cp=1
http://www.stern.de (http://www.stern.de/sport-motor/fussball/:Dritte-Liga-Das-Kaffeetrinken-Allianzarena/575607.html?p=2&nv=ct_cb)
Polizei stoppt Hooligans
(K)ein ganz normales Regionalligaspiel
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/img/leer.gif
05. November 2006 Als Polizeioberrat Uwe Göbel am Samstag abend seine Bilanz der Regionalligabegegnung zwischen dem 1. FC Dynamo Dresden und dem 1. FC Union Berlin zog, klang das zunächst nach Fußballroutine. „Unser Einsatzkonzept ist aufgegangen. Wir haben dabei vor allem auf Deeskalation und konsequente Trennung der Anhänger beider Mannschaften gesetzt.” Auch mußten nur 14 Anzeigen (unter anderem fünf wegen versuchter Körperverletzung) aufgenommen werden. Wiederum 14 Personen erhielten einen Platzverweis.
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/img/leer.gif
Die befürchtete Randale ist am Samstag ausgeblieben. Doch dafür war ein gigantisches Polizeiaufgebot notwendig. Aus Sachsen, Bayern und Brandenburg waren 1100 Polizisten im Einsatz. Für die An- und Abreise der 2000 Berliner Fans waren 575 Bahnpolizeibeamte zuständig.
Verfeindete Anhänger
Fußballpartien mit Dynamo Dresden gelten seit langem als Hochrisiko-Spiele. Erst am vorvergangenen Wochenende war es in Berlin bei der Begegnung zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC Berlin II zu schweren Ausschreitungen gekommen (Siehe auch: FAZ.NET-Spezial: Gewalt in deutschen Fußballstadien (http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E611C4A85AAD14890A51CB3CD5EAF8814~ATpl~Ecommon ~Sspezial.html)). Nach Polizeiangaben rissen Hunderte sächsische Hooligans Sitze aus der Verankerung und griffen Sicherheitsbeamte an. Um am Samstag das Konfliktpotential zwischen den traditionell verfeindeten Anhängern von Dynamo Dresden und Union Berlin von vornherein zu minimieren, konnten Berliner Fans Karten für das Ost-Derby nur in Verbindung mit einem Zugticket erwerben.
Am Dresdner Hauptbahnhof nahmen Sicherheitsbeamte die Fans im Empfang und eskortierten sie ins Rudolf-Harbig-Stadion. Wie nötig dieser Aufwand war, zeigte sich dann an der Kreuzung in der Nähe des Stadions, als die Berliner Fans von einigen Dynamo-Anhängern mit Bierflaschen, Bananen und Apfelsinen beworfen wurden. Während des Spiels bemühten sich die Dresdner Anhänger mit Choreographien um einen positiven Kontrapunkt zu den bisherigen Krawallnachrichten. Auch das Ergebnis könnte beruhigend auf die Dynamo-Fans gewirkten haben - Dresden gewann 2: 0.
Rauchbombenwerfer soll zahlen
„Wir haben heute bewiesen, daß wir Spiele ordentlich über die Bühne bringen können. Ich bin froh und zufrieden, wie das alles abgelaufen ist”, sagte Volkmar Köster. Der Hauptgeschäftsführer von Dynamo Dresden bekräftigte, daß sein Verein gegen Krawallmacher künftig auch zivilrechtlich vergehen wolle. Offenbar sei der Griff in die Geldbeutel die einzige Sprache, die manche Leute verstünden. Tatsächlich wurde mittlerweile ein 24 Jahre alter Rowdy, der bei einem Dynamo-Spiel in Lübeck eine Rauchbombe geworfen hatte, nicht nur mit einem Stadionverbot für die kommenden fünf Jahre belegt. Der Mann muß nun damit rechnen, auch jene Geldstrafe zu begleichen, die Dynamo Dresden wegen des Vorfalls noch vom DFB erwartet. So werde es in Zukunft jedem gehen, der auf Kosten des Vereins und seiner vielen Fans glaube, „wilde Sau” spielen zu müssen. „Die nächsten Verfahren werden wir einleiten, wenn die Verursacher der Randale beim Spiel gegen Hertha BSC II identifiziert sind”, sagte Köster.
Freilich ist fraglich, ob künftig jedes brisante Drittligaspiel von mehr als 1600 Polizisten abgesichert werden kann. In Dresden wird damit gerechnet, daß der Einsatz am Samstag Kosten in sechsstelliger Höhe verursacht hat. Mit einem Bruchteil des Geldes könnte das lange Zeit stiefmütterlich behandelte Dynamo-Fanprojekt für einige Zeit gesichert werden. Dynamo-Kapitän Volker Oppitz forderte mehr Zivilcourage und rief die „echten” Fans dazu auf, Gewalttäter auszugrenzen. Ob dieser Appell fruchtet, können Dynamo-Fans nun bei kommenden Partien zeigen. Das Spiel gegen den FC St. Pauli am 25. November dürfte in Dresden dann für den nächsten Großeinsatz der Polizei sorgen.
http://www.faz.net/s/Rub6488DC6E9D674BCE800B8D63145294B4/Doc~E125CC3CCE9174DD397E95F551FC9ADA7~ATpl~Ecommon ~Sspezial.html
fotos http://www.faz.net/s/Rub6488DC6E9D674BCE800B8D63145294B4/Doc~E125CC3CCE9174DD397E95F551FC9ADA7~ATpl~Ecommon ~Sdetail_image~Aimg~E1.html?back=/s/Rub6488DC6E9D674BCE800B8D63145294B4/Doc~E125CC3CCE9174DD397E95F551FC9ADA7~ATpl~Ecommon ~Sspezial§Phtml
vBulletin® v3.8.5, Copyright ©2000-2010, Jelsoft Enterprises Ltd.