Alternative Verkehrskonzepte (Rad, ÖPNV, Bahn, E-Mobilität, Auto)

Dieses Thema im Forum "In und um Duisburg" wurde erstellt von Gelöschte Mitglieder, 20 April 2018.

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Welches Verkehsmittel nutzt du fast täglich?

  1. Auto (Fossiler Brennstoff)

    79 Stimme(n)
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  2. Auto (Elektro)

    0 Stimme(n)
    0.0%
  3. ÖPNV (Bus, Straßenbahn, U-Bahn)

    22 Stimme(n)
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  4. Bahn

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    12.5%
  5. Fahrrad

    33 Stimme(n)
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  6. E-Bike

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  7. Andere

    6 Stimme(n)
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  1. Java Jim

    Java Jim Kreisliga

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    Ich brauche morgens von Neudorf zur Arbeit in Ratingen-Mitte mit dem Auto knapp 20-25 Minuten. Abends zurück unter normalen Umständen 30-35 Minuten aber derzeit eine knappe Stunde. Komme mit einer Stunde aus, da ich einen Schleichweg durch den Wald am Entenfang und Bissingheim vorbei nehme (wo letzte Woche Fünf ! Polizisten standen um zu blitzen :panik2:) Ansonsten würde die Fahrt derzeit rund 1,5 Stunden dauern. Bei einer Gesamtfahrtzeit von maximal 2 Stunden täglich bin ich aber immer noch schneller als mit der Bahn, da es keine Direktverbindung zwischen Duisburg und Ratingen gibt sondern man über Düsseldorf fahren muss. Ich habe das mal gemacht und kam bei günstigen Umsteigeverbindungen auf 55 Minuten, normal sind eher 1,5 Stunden für eine Strecke und das bei einer Entfernung von knapp 20 Kilometern vom Büro zu Haustür. Die Bahn ist hier überhaupt keine Option zumal ich auch noch häufig zu Außenterminen nach Heiligenhaus oder Velbert muss und dort mit ÖPNV gar nichts geht.

    Ohne Auto geht es leider nicht. Durch die derzeitige Situation in Duisburg habe ich aber vom Autofahren dermaßen die Schnauze voll, dass Einkäufe und sonstige Besorgungen nur noch mit dem Fahrrad oder zu Fuß gemacht werden.

    Sollte es zu einer Wiederbelebung der Bahnstrecke Duisburg-Ratingen kommen (Gleise sind ja vorhanden) dann wäre auch die Bahn wieder eine ernsthafte Option
     
  2. Matze

    Matze 3. Liga

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    @Brigade s

    Gute Sache eigentlich, aber dann darf die nächste Karre allerdings auch nicht 3km entfernt stehen. Dann biste ja auch wieder unflexibel.
     
  3. KIKA

    KIKA Regionalliga

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    Es ging um die Frage wie man im ÖPNV Einkäufe und größere Sachen transportieren soll, und da war meine Lösung Taxi!. In unserere Familie Jahrelang praktiziert.
    Wenn da noch ein Auto ist, wäre die Lösung natürlich das eigene Auto.
    Aber im Portal gibts ja immer nur Schwarz/weiß
    Die Lösung ist nicht nur auf ÖPNV umzusteigen, sondern einen Mix zu nutzen.
    Ihr macht ja jetzt auch nicht alles ausschließlich mit dem Auto, sondern nutzt einen Mix.

    Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit, mit dem Bollerwagen oder Auto zum Einkauf, mit Bus und Bahn zum MSV, mit dem Auto/Bahn zum Ausflug...
    Ich hab mal geguckt, ein VW-Bus 2 Wochen inkl. aller Kilometer kostet uns für 2 Wochen Österreich Urlaub ca. 1000€ zur Miete.
    Da bekomm ich alle 4 Kinder rein, und mein Frau darf auch noch mit. Das hört sich Krösus mäßig an, aber guck mal was sonn Hobel selbst gebraucht vor der Türe kostet.
    Für uns alles nicht machbar, aber man sieht das sich der Blick von außen mal lohnt.

    Die Situation ist bei jedem anders, aber glaubt mir, wenn bei Kaufland wieder ne Kiste Köpi für 8,88€ steht, lohnt sich die Fahrt mit dem Bus hin, und 2 Taxen zurück.
     
  4. Brigade s

    Brigade s Landesliga

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    Da hast du natürlich recht. Dieses ganze Konzept steckt auch total in den Kinderschuhen und muss sich erstmal etablieren.
    Richard David Precht hat bei Markus Lanz das Thema angesprochen wie es in den nächsten 20 Jahren hier aussieht/aussehen könnte. Ab 6:15 ca wird dann das Thema mit dem Auto angesprochen.

    Kann ich mir auch recht gut vorstellen. Ich "Buche oder bestelle" mir das Auto per App vor die Haustür und fahre zur Arbeit. Zum Feierabend hin dann das gleiche.
    Oder wenn man noch selbst fahren muss gibt es in regelmäßigen Abständen "Sammelpunkte" wo man Autos dann "carsharen" kann und die dann da abholt oder hin bringt. Dann muss man eben mal einen km zu Fuß zurück legen. Ist vielleicht nervig aber doch gut für die Figur ;)

    Edit: Anbieten könnten das z.b Supermärkte auf ihren Parkplätzen und Aldi, Rewe und Co würden daran auch verdienen. Bei so einer Sache bzw für eine solche Art der Fortbewegung ist dann ein E Auto oder Hybrid gar nicht so verkehrt
     
    Zuletzt bearbeitet: 24 April 2018
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  5. Avenger

    Avenger Landesliga

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    Es wird auch nicht immer für jeden eine super ÖPNV/Fahrrad what ever Lösung geben.
    Es gibt trotz der schwächen im ÖPNV System schon jetzt x Verbindungen wo es sinnvoller wäre die Bahn oder den Bus zu nehmen statt des Autos und trotzdem machen die Leute es nicht. Wenn davon schon Mal ein Teil umsteigen würde, wäre ja schon viel gewonnen.
    Ich muss bspw von Neudorf (7min Fußweg bis zum HBF) nach Bochum (UBahn-Haltestelle RUB).
    Ich bin mit der Bahn nahezu immer schneller als mit dem Auto und günstiger auch. Wenn ich dann höre wie mein Nachbar sich über den Verkehr immer aufregt, der muss nach Ddorf Nähe HBF, meint aber die Bahn wäre zu umständlich ...

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  6. MasterAuditor

    MasterAuditor Ribbenist

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    Hier war ich vielleicht etwas vorschnell :pfeifen: Mittlerweile ist es so, dass ich bei ungefähr jeder zweiten Ausleihe die Hotline kontaktieren muss, weil das Nummernpad am Rad defekt ist oder die Rückgabe aus nicht näher erklärten Gründen verweigert wird. Das kostet bis dann an der Hotline alles geklärt ist schon einiges an Zeit, sodass der Vorteil gegenüber Bus und Bahn geringer wird.
    Wenn nextbike da nachbessert und die Technik der Räder fehlerärmer läuft kann es aber ein tolles System werden!
     
  7. Menthi

    Menthi Regionalliga

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    War mit meiner Holden jetzt mal wieder ein paar Tage in Regensburg (geile Stadt).

    Bis dato hatten wir dort ne Wohnung oder ein Hotel mitten in der Stadt , man brauchte also keinen Nahverkehr.
    Da aber die Maidult und ein Marathon anstanden, mussten wir eine Unterkunft nehmen die ca 2km vom Stadtzentrum entfernt lag.
    Deshalb probierten wir ein paar mal die Busverbindung aus.

    Tagesticket für zwei Personen über die RVV App gekauft (5€) zur Bushaltestelle gelaufen (20m entfernt) siehe da alle 10min ein Bus.
    4min später waren wir in der Innenstadt,alle Busse waren voll klimatisiert und die Linien die innnerhalb der Altstadt fahren sind sogar alle samt E-Busse.

    Alle Linien sind aufeinander abgestimmt, sogar auf die Zugverbindungen wurde geachtet.
    Selbst diese nicht für guten Nahverkehr bekannte Stadt schafft etwas das hiesige Vehältnisse wie aus dem Mittelalter aussehen lässt.
     
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  8. Mark

    Mark Landesliga

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    In manchen Städten gibt es E - Roller zum sharen. Sogar in Düsseldorf. Könnte ich mir für unsere Stadt auch gut vorstellen.
     
  9. Streifenlily

    Streifenlily Landesliga

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    [​IMG]
    Bildquelle: Stadt-panorama.de
    http://www.stadt-panorama.de/niederrhein/plan-mit-dem-rad-zur-arbeit-aid-1.7583726

    Mich überrascht, dass über den schon bekannten Ruhrschnellweg hinaus weitere "Radschnellverbindungen" angedacht sind (hier blau dargestellt), damit würde z.B. auch der Bereich Dinslaken-Voerde-Wesel oder auch Kamp-Lintfort deutlich besser per Rad von Duisburg erreichbar sein. Wenn es denn alles so käme, klasse!
     
  10. Fehlpass

    Fehlpass Landesliga

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    Schön wär's ja. Aber bis das alles fertig ist, sind E-Bikes flugfähig.
     
  11. Enigma

    Enigma Kleine Raupe Nimmersatt

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    Und es wird immer der RS1 als "Vorzeigeprojekt" genommen, dabei ist die Nordbahntrasse in Wuppertal viel besser.
    Da gibt es schönen Fahrbahnbelag, Biergärten, Spielplätze, schöne Aussichten von Viadukten, Tunnel. Richtig klasse.
     
  12. ruhrpottrover

    ruhrpottrover Chevalier

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    Ich möchte hiermit anmerken, dass auf vielfachen Wunsch hier das MyBus-Bediengebiet ausweitet wird :p ;)
     
  13. oliforpresident

    oliforpresident Landesliga

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    Da möchte ich auch den panoramradweg in heiligenhaus noch hervorheben. Konzeptual sehr ähnlich zur Nordbahntrasse. Zum wedaustadion hin ist sie hier der erste Teil für mich die Autobahn. Leider endet diese dann für mich in Ratingen.
    Aber bis auf Ratingen hösel selbst komme ich dann nahezu komplett ohne Straßenverkehr den kompletten Weg von heiligenhaus zum Stadion mittem Rad.
    Ab Schloss linnep sind nur noch landwirtschafts- oder sonstige extrem schwach befahrene Wege vorhanden.
    Für mich jedes Mal ein 30km-Erguss :cool:

    Ist aber, so zur Anregung, auch aus Richtung DU andersherum natürlich als schöne Strecke befahrbar.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 Juni 2018
  14. Avenger

    Avenger Landesliga

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    Das sind natürlich schöne Strecken, keine Frage. Aber der RS1 soll ja in dem Sinne kein Freizeitradweg sein, sondern eine möglichst schnelle,autofreie Radwegverbdinung darstellen.
    Da ist dann die "Schönheit" der Strecke doch eher Zweitrangig. Zugegeben, wenn man sich das fertige Stück in Mülheim anschaut könnte eine vernünftige Bepflanzung drum herum schon viel verbessern.

    Edit:
    Was beim RS1 noch wichtig ist. Duisburg ist da gefragt die Zubringer zum Radschnellweg entsprechend auszubauen. Das heißt bei uns bspw. ein top, breiter, gut ausgebauter Radweg zur Uni und zum HBF, ansonsten wird das nicht funktionieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21 Juni 2018
  15. Streifenlily

    Streifenlily Landesliga

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    Ich muss meine Aussage ein wenig revidieren. Als Gewohnheitstier, welches die "Fahrradwege" in der näheren Umgebung sehr regelmäßig nutzt, ist mir tatsächlich erst in den letzten Wochen aufgefallen, dass z.B. in Wesel und Rheinberg in den letzten Monaten bzw. Jahren fast alle "blauen Radwegschilder" innerorts verschwunden sind :o. Die Radwegbenutzungspflicht für Radfahrer ist damit aufgehoben. Jetzt fahre ich an der noch im Mai bemängelten supernervigen Stelle einfach über die Straße und freu mich des Lebens. Mit den pöbelnden Autofahrern komm ich klar :D.

    Das Ärgernis an den Ampeln bleibt. Da hab ich als Land-Pendler wohl überdurschnittlich viel Pech. Innerorts springen die Ampeln häufig automatisch um, nur im Zuständigkeitsbereich von Straßen NRW schaut der Radfahrer in die Röhre bzw. auf den gelben Taster ;).

    Wie sieht es in Duisburg mit der Radwegbenutzungspflicht aus?
     
  16. WickedWitch

    WickedWitch Portalhexe

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    Kommt drauf an. Die Einsatzbereiche von Angebotsstreifen (Schutzstreifen) gibt es vermehrt in Duisburg, was auch der Tatsache geschuldet ist, dass: Erstens, immer mehr von den alten Radwegen eine Katastrophe sind (Löcher, Unebenheiten sämtlicher Formen und Farben) und daher nicht mehr als befahrbar eingestuft wurden. Und zweitens, alte Radwege zu Parkplätzen gemacht wurden. Die gelben Taster an den Ampeln sind selten und reagieren selten fix, außer an Hauptstraßen wie z.B. der B8. Weiterhin gibt es allerdings Bereiche, wo Radfahrer gnadenlos dem good/bad will der motorisierten Verkehrsteilnehmer zum Opfer fallen. Besonders der Kreisverkehr in Ruhrort hat da einiges an Potential, während der Kreisverkehr in Kasslerfeld sinnvoll "umgangen" werden kann, da man jetzt unterhalb der Brücke und somit sicher auf den Fahrradweg gen City zurückgeführt wird. Der grüne Pfad wurde ja in einigen Bereichen erst neuerlich "aufgehübscht" und soll jetzt des Nächtens leuchten. Allerdings gelang den Machern des asphaltierten neuen "grünen Pfades" ein Treppenwitz, der extra3 auf den Plan rufen könnte. An der Grenze zu Oberhausen, ca. 50 Meter vor der kreuzenden Straße, hört der Asphalt einfach auf :woh: An sich fährt es sich aber ganz gut in Duisburg, pöbelnde Autofahrer und sinnbefreite Fußgänger, welche besonders gerne auf Fahrradwegen zum Träumen neigen, zum Trotz. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 22 Juni 2018
  17. Enigma

    Enigma Kleine Raupe Nimmersatt

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    :nunja:

    :)

    Ich finde, dass der RS1, obwohl er dauernd zur Profilierung von Politikern benutzt wird, von selbigen scheinbar gar nicht gewollt ist.

    Unbegreiflich, dass man da nicht einfach mal anpacken kann, anstatt alles jahrelang nur zu planen.
    In MH passiert wenigstens was. Langsam, aber es passiert. Was man von Essen nicht behaupten kann. Da fährt man auch weiterhin nicht auf Asphalt. :frown:

    Und 2030 ist man dann vielleicht fertig. Unglaublich. Na immerhin wird der BER dann auch noch nicht fertig sein.
     
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  18. Avenger

    Avenger Landesliga

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    Ende 2019 soll es in Duisburg los gehen. Es ist halt mit einfach los Bauen nicht getan.
    Machbarkeitsstudie und Planung von drölf Kommunen müssen durchgeführt und koordiniert werden. Dazu musste auch Jahrelang auf die Landesregierung gewartet werden, die Radschnellwege erstmal Gesetzlich festzurren musste.

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  19. Wenn ich mich recht erinnere ist die Radwegebenutzungspflicht immer dort gegeben wo ein blaues Radlerschild steht. Seit etwa fünf oder mehr Jahren gibt es auch so etwas wie eine Norm für Radwege. Die Kommunen hatten ein oder zwei Jahre Zeit diese Normen bei ihren Radwegen zu überprüfen und das für die Benutzungspflicht nötige blaue Radverkehrsschild gegebenenfalls abzubauen wenn der Radweg diese Norm nicht erfüllte. Diese Umsetzung dürfte auch bereits in Duisburg vollzogen worden sein.
    Kurz: Benutzungspflicht bei blauem Schild, freie Auswahl wenn kein Schild vorhanden ist.

    EDIT: Wie schnell doch die Zeit vergeht. Ich habe noch mal in meinen alten Unterlagen gestöbert und dort einen Artikel eines ADFC-Mitgliedes gefunden der im Jahr 2001 die verschiedenen Radwegevarianten beschreibt, auf die Benutzungspflicht eingeht und als Datum für die verbindliche gesetzliche Vorgabe den 1. Oktober 1998 nennt.

    Damit dürfte dann definitv auch Duisburg diesen Teil der StVO umgesetzt haben.
    Details zur Radverkehrssituation in Duisburg entnehme ich hier im fernen Bielefeld immer wieder gerne der "Rad im Pott" in der auch die Neuigkeiten der Stadtverbands Duisburg abgedruckt sind und die mit einem Exemplar, auch hier in Almnähe, ausliegt.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23 Juni 2018
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  20. ruhrpottrover

    ruhrpottrover Chevalier

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    Übrigens sind Raderkehrsanlagen, die mit VZ 237, 240 oder 241 gekennzeichnet sind nur dann nutzungspflichtig, wenn ein verkehrssicheres Nutzen gewährleistet ist. Da ich stets im Alltag mit mindestens 20km/h unterwegs bin, ist jeder Wurzelaufbruch eine Gefährdung der Verkehrssicherheit und somit eine Verletzung der Verkehrssucherungspflicht. --》 Also nutze ich die Straße mit 1,50 m Anstand zum Fahrbahnrand. Mit pöbelenden Autofahrern komme ich wie ein Vorredner svhreibt auch klar

    Auch der Polizei habe ich das unter Nennung des Aktenzeichens bereits erfolgreich verklickert. Der Schutzmann hat sehr doof geschaut und mir Recht gegeben :hrr:
     
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  21. Enigma

    Enigma Kleine Raupe Nimmersatt

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    Eben
    Hier ist ein Radweg, der als benutzungspflichtig gekennzeichnet ist, auf dem aber alle 20 Meter ein Baum auf dem Radweg steht, der so breit ist wie der Radweg selbst....
     
  22. MasterAuditor

    MasterAuditor Ribbenist

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    Und das soll die Lösung sein? Du stellst dein Bedürfnis, auf dem Rad mindestens 20km/h zu fahren über das ALLER Autofahrer auf der Strecke, die gerne 50km/h fahren würden. Ist natürlich ein tolles Instrument, Auto fahren irgendwann unmöglich zu machen. Man lässt die Radwege verschimmeln, beseitigt die aber nicht, und bedient den berechtigten Platzbedarf der Radfahrer aus dem Kontingent der Autofahrer. Vielleicht dürfen demnächst auch noch Fußgänger auf die Straße, wenn auf dem Gehweg ne Platte wackelig ist.

    Ich finde das extrem rücksichtslos und egoistisch. Und ja, ich fahre auch sehr regelmäßig Fahrrad. Auf dem Radweg. Dort, wo es unübersichtlich ist oder der Belag wellig verlangsame ich die Geschwindigkeit, wie ich es mit dem Auto auch machen würde. Der Verkehrssituation angepasst, rücksichtsvoll. Gibt es ein Recht, auf dem Rad 20 Stundenkilometer fahren zu dürfen? Wenn eine Autostraße irgendwo schlechten Belag hat wird dort bis zur Beseitigung des Umstands ein Tempolimit aufgestellt, zur Sicherheit. Manchmal über Monate bis Jahre. Warum fährst du nicht mit 12 km/h über den Radweg, so dass es für dich sicher ist, und die Autofahrer auch noch leben dürfen?

    Warum sollen aus Radfahrersicht immer nur die Autofahrer Rücksicht nehmen? Warum ist es immer ein Gegeneinander, den Autofahrern muss etwas weggenommen werden?

    Auf Autofahrerebene gehoben klingt das wie "ich fahr mitm Porsche immer MINDESTENS 250 km/h und wenn die Straße so schlecht ist dass es dort nicht sicher geht nehm ich die Bahntrasse oder die Fußgängerzone". Rücksichtslos!
     
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  23. Enigma

    Enigma Kleine Raupe Nimmersatt

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    Aber welchem Autofahrer wird denn da etwas weg genommen?

    Ich denke das ist immer noch sicherer als mit dem Rad über den Gehweg zu fahren und die Fußgänger zu gefährden.

    Aber Radfahrer haben in diesem Land einfach keine Lobby.

    Wenn ich mir die Radwege hier ansehe kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass den Politikern die Radfahrer völlig egal sind.
    Aber mal so richtig am Allerwertesten vorbei gehen.

    Was würde eigentlich passieren, wenn man mitten auf die Straße eine Eiche stellen würde?

    Wie kann es sein, dass man Radwege pflastert, oder neu markiert und dann auf einmal merkt, dass da ja Bäume sind?

    In die Straßen wird schon zu wenig Kohle gesteckt, aber in Radwege gefühlt überhaupt nichts.
     
  24. Raudie

    Raudie 3. Liga

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    Naja, wenn jemand schreibt, das er 1,5 m von Rand auf der Strasse fährt, ist das schon sehr unverschämt. Das wäre hier teilweise so, das er mitten auf der Strasse fahren würde. Und wenn er dann unterm Auto liegt, sind die Autofahrer Schuld... Sorry, aber sowas geht gar nicht.
    Ansonsten gebe ich dir recht, Straßen und Radwege sind auch hier in einem erbärmlichen Zustand. Wenn nur die Hälfte der Kohle, die an Steuern von Autofahrern eingenommen wird, KFZ- und Sprit-Steuer, auch wieder in die Straßen und Radwege gesteckt würde, wir hätten Top Straßen.
    Aber da das nunmal nicht so ist, muß man sich den Gegebenheiten anpassen. Man kann nur so schnell fahren, wie es Strassen und Wege zulassen. In einer schlechten Strasse mit vielen Löchern oder anderen unebenheiten fahre ich ja auch nicht mit 50 durch, sondern Bremse automatisch ab. Gleiches gilt, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin. Schlechter Radweg heißt für mich, langsamer fahren und nicht auf der Strasse fahren. Das hat auch was mit Rücksichtnahme zu tun. Nicht immer nur an sich denken, sondern auch mal an die anderen. Wenn es allen hilft, hilft man sich auch selber ...
     
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  25. Iceman

    Iceman Sannist <3

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    Dass bei manchen die jeweilige Fortbewegungsart auch immer gleich als Weltanschauung dient, vorwiegend die der Radfahrer, denen alle nur böses wollen.
    Ich benutze, auch berufsbedingt, am häufigsten das Auto, bin aber auch schonmal per Fahrrad oder öfter zu Fuß unterwegs und versuche mich möglichst immer an die Verkehrsregeln zu halten und Rücksicht zu nehmen, auf jeden Verkehrsteilnehmer.
    Sehr oft erlebe ich Radfahrer, die meinen an roten Ampeln nicht stehen bleiben zu müssen, bei Vorhandensein von (intakten) Radwegen auf beiden Seiten der Straße grundsätzlich die falsche Fahrtrichtung zu benutzen, in Einbahnstraßen (da wo nicht ausdrücklich erlaubt, evtl. maximal geduldet) verkehrt herum zu fahren, möglichst dann noch so, dass man als Autofahrer ausweichen muss.
    Und dann noch die Experten die meinen in verkehrsberuhigten Zonen wo Schrittgeschwindigkeit (7-10 km/h) erlaubt ist, deutlich schneller zu fahren und damit Fußgänger zu gefährden, von solchen die als Erwachsene über Bürgersteige nah an Haustüren vorbeifahren ganz zu schweigen.
    Sich ein wenig in die Fortbewegungsart jeweils anderer Verkehrsteilnehmer zu versetzen mit entsprechender Rücksichtnahme könnte allgemein nicht schaden.

    Was die Radwege allgemein betrifft, sehe ich da nicht nur marode, die es natürlich und leider gibt, sondern auch ständig neu entstehende, gut geplant und ausgeführte, häufig halt nach neuem Konzept in die Straße integriert.
    Mindestens genauso häufig sehe ich Schlagloch übersäte Straßen, wo anstatt zu reparieren einfach Tempo 30-Schilder mit dem Verweis auf eine "unebene Fahrbahn" aufgestellt werden, da kann und darf ich mit dem Auto halt auch nicht die gewohnten 50 km/h fahren.
    Immerhin gibt es, nicht zuletzt dank europäischer Fördergelder, immer mehr Straßen auf denen es zu fahren auch wieder Spaß macht.
     
  26. Enigma

    Enigma Kleine Raupe Nimmersatt

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    Ja gut, wenn man jetzt 20 cm vom Rand fährt, dann rasen die Autofahrer mit 50cm Abstand an einem vorbei, was überhaupt gar nicht geht.
     
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  27. Enigma

    Enigma Kleine Raupe Nimmersatt

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    Das sollte selbstverständlich sein.

    Ein Beispiel dafür hatte ich hier ja schon gezeigt. Meist sind die Lösungen total bescheuert von Leuten geplant, die mit 12 zuletzt auf dem Fahrrad saßen.

    Mit dem Auto ist ein Schlagloch aber nicht so gefährlich. Ein benutzungspflichtiger Radweg, auf dem auf einmal eine dicke Wurzel kommt ist lebensgefährlich für Radfahrer.
    Aber während die Straße irgendwann mal gemacht wird, werden Radwege einfach vernachlässigt.
     
  28. esteban

    esteban Regionalliga

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    Ich glaube, dass es auch in 100 Jahren keine massentragfähigen, alternativen Verkehrskonzepte geben wird. Man wird weiter die Straßen flicken oder 5 Jahre bauen, um einen 2,5km langen Straßenabschnitt komplett zu erneuern. Selbst den ÖPNV wird man nicht attraktiver gestalten, sondern weiter kaputt sparen. Dieselfahrer sperrt man aus, genauso wie alle anderen, die keine Euro X erfüllen. Für Drölftausendeuro kann man sein Fahrzeug dann nachrüsten, nur echt direkt beim Hersteller, der vielleicht vorher ein wenig geschummelt hat, damit erst Jahre nach Kauf rauskommt, dass man nur Euro Z erfüllt...

    Ich hoffe, dass es mir so ergeht wie Bill Gates, der glaubte, dass sich das Internet eh nicht durchsetzen wird...
     
  29. Avenger

    Avenger Landesliga

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    Also was den Interurbanen ÖPNV angeht wird ja wirklich mehr investiert, als beispiel sei hier mal der RRX genannt, der in der Endausbaustufe eine signifikante Verbesserung zum Status quo darstellt. Problematisch ist es aber im intraurbanen ÖPNV, da die meisten Städte und Großstädte einfach nicht die finanziellen Mittel haben um hier ein gut funktionierendes System zu etablieren. Mehr zusammenarbeit unter den Kommunen, wäre wünschenswert scheitert aber bereits an kleinigkeiten wie unterschiedlichen Spurbreiten der Tram, unterschiedlichen Sicherheitssystem der U-Bahnen, unterschiedlichen Finanzierungsmodellen. Es wäre wesentlich sinnvoller wenn es einen großen übergeordneten Verkehrsbetrieb gäbe, der gemeinsam finanziert wird und der dann entsprechend Plant und beauftragt. Ähnlich wie der VRR bei der Bahn. Allerdings scheitern diese Versuche immer weider, zum einen an den oben genannten Gründen und natürlich weil den Parteifreunden nicht mehr so viele Posten gegeben werden können... .

    Und obwohl unser ÖPNV eher nicht so optimal läuft und die Fahrradwege ebenfalls eher Stiefmütterlich behandelt werden, sinkt die Anzahl der jungen Menschen die ein eigenes Auto zur Verfügung haben immer weiter. Ich denke, das sowohl das Fahrrad als auch Carsharing in Zukunft wichtig werden. Ein gut ausgebautes Carsharing Netz in Duisburg und ich hätte schon kein Auto mehr.
     
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  30. ruhrpottrover

    ruhrpottrover Chevalier

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  31. ruhrpottrover

    ruhrpottrover Chevalier

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    Oder wie es eigentlich fast immer ist: Autofahrer nutzen Radwege, -fahrsteifen oder Angebotsstreifen als Halte- und Parkfläche. Von Gehwegen mal ganz abgesehen. Ich möchte mal den Aufstand sehen, wenn ich mein Rad einfach mitten auf der Fahrbahn abstelle!

    Und ich würde das mal umdrehen. Wo steht das Recht geschrieben, dass man 50 km/h fahren muss??? Es heisst doch Höchstgeschwindigkeit!
     
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  32. Raudie

    Raudie 3. Liga

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    Nirgendwo, man darf aber mit dem PKW teilweise 50km/h fahren, zwar nicht mehr in vielen Strassen, dennoch in einigen. Und wenn du dann mitten auf der Strasse fährst, könnte man das auch schnell als Nötigung der anderen Verkehrsteilnehmer werten.
    aber wo steht geschrieben, das man mit dem Rad 20 km/h fahren muß? Auch nirgendwo, oder?
    Und wo steht geschrieben, das man mit dem Rad 1,5 meter vom Rand fahren darf? Soweit ich weiß, gibt es in Deutschland ein Rechtsfahrgebot, was soviel bedeutet, das man soweit als möglich rechts fahren soll.
    Ich fahre auch ab und an Rad, aber wenn ich solche Beiträge wie von dir weiter ober lese, dann weiß ich auch immer wieder, warum viele Autofahrer wenig Rücksicht nehmen auf Radfahrer.

    Aber so ist das leider in Deutschland, zu erst ich, dann ange nix, dann nochmal ich und vllt, aber auch nur ganz vllt der ganze Rest ... soviel zum Thema miteinander ...
     
  33. ruhrpottrover

    ruhrpottrover Chevalier

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    Und wo steht geschrieben, dass ich es nicht darf?

    Und der Abstand zum Fahrbahnrand definiert sich für mich durch die dort abgestellten Fahrzeuge Auch da gibt es entsprechende Rechtssprechungen. Denn da bin ich mir wirklich selbst der Nächste. Jeder der schon mal einer geöffneten (SUV)-Tür ausweichen durfte, weiß wovon ich rede!
    Und in diesem Zusammenhang von Nötigung zu sprechen ist wirklich eine Farce! Ich werden nämlich auch tagtäglich "genötigt" die Abgase von vollkommen übermotorisierten Karren einzuatmen. Das wäre sodann wohl auch eine Nötigung. Und ein Verstoß gegen mein Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit! ;)
     
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  34. Raudie

    Raudie 3. Liga

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    :brueller::brueller::brueller::brueller:

    Der ist wirklich gut ... am besten zu Hause einschließen, überall an den Fenstern Filter anbringen und gut ist ...
    zum rest sag ich besser nix mehr, lohnt nämlich offensichtlich nit, mit dir zu diskutieren ...
     
  35. Enigma

    Enigma Kleine Raupe Nimmersatt

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    Als Autofahrer muss man schon deswegen Rücksicht nehmen weil der Radfahrer im Zweifel einfach tot ist.
    Das Auto hat halt maximal ne Delle.

    Nahezu alle Autofahrer fahren viel zu dicht an Radfahrern vorbei. Da gibt es nämlich definierte Abstände.
    Wenn man da zu eng an die Radfahrer fährt und selbige müssen plötzlich einem Hindernis ausweichen (Gleise, Gullis, Wurzeln, Schlaglöcher) dann muss da genug Platz sein.
     
  36. ruhrpottrover

    ruhrpottrover Chevalier

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    Da bleiben wohl die Argumente aus....
     
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  37. freak01

    freak01 Nörgelenkel

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    Du führst ne Diskussion und bringst als Argument, dass es Nötigung sei die Abgase einzuatmen und zusätzlich noch das Recht auf körperliche Unversehrtheit beeinträchtigt und sagst dann, dass jemandem die Argumente ausgehen? :brueller: Sorry, da habe ich doch ein wenig mehr erwartet von dir.

    Aber man sieht hier ja ganz schön: Immer gegeneinander. MITEINANDER is nicht drin. Der scheiß Autofahrer verpestet die Luft. Jo tut der Bus auch, das Flugzeug auch und die Schiffe erst recht. Kann ich ja alle mal anzeigen. Is doch totaler Schwachsinn was du sagst. Wenn sich ALLE mal nen bisschen zusammenreißen würden, wäre dat kein Thema. Aber da sind wir wieder beim Punkt "Ich bin mir selbst der Nächste." Du fährst komplett mittig, damit keiner mehr an dir vorbei kommt, der Autofahrer hinter dir regt sich über dich auf und fährt beim nächsten Mal extra nah an nem Radfahrer vorbei. Applaus für so viel Weitsicht. :hu: Teilweise sind Kindergarten-Kinder erwachsener als manche Leute, die sich hier äußern.

    Ach ja damit klar wird, zu welcher Fraktion ich angehöre: #ProAuto :cool:
     
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  38. Flomon_2

    Flomon_2 Landesliga

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    Vielleicht gibt der klügere auch einfach nach.....
     
  39. Ziggi

    Ziggi Allwissend :D

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    Die ganze Diskussion wäre überflüssig, wenn der ÖPNV in Duisburg endlich dem einer Stadt mit einer halben Millionen Einwohnern entsprechen würde und mehr Menschen diesen (sinnvoll!) nutzen könnten.
     
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  40. Enigma

    Enigma Kleine Raupe Nimmersatt

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    Ich bin da ganz bei @ruhrpottrover (bis auf die Abgase vielleicht).
    Die Autofahrer (hier gut zu sehen, echauffieren sich darüber, dass ein Radfahrer mittig fährt, dabei parken Autofahrer an jeder zweiten Ecke einfach komplett den ganzen Radweg zu.

    Ich bin da immer geneigt ein altes Rad zu nehmen und einfach in die Karre zu fahren. Oder drüber zu laufen. Mach ich natürlich nicht, aber der Drang dies zu tun ist schon da.
     
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  41. ruhrpottrover

    ruhrpottrover Chevalier

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    :nunja: ihr habt den hier ;) am Ende des Beitrags schon bemerkt?!?! Stilmittel Ironie und Überspitzung und so!!! Ich fand das Argument der Nötigung einfach albern, sorry
     
  42. Raudie

    Raudie 3. Liga

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    Ich Stimme dir da zu hundert Prozent zu. Nur wenn der Radfahrer meint, er ist der, nach dem sich alle richten müssen und mitten auf der Strasse fährt, wird es schwer, genügend Abstand zu lassen. Der Autofahrer kann ja schlecht über den Gehweg des Gegenverkehrs fahren, um zu überholen.
    Wie schon öfter mal geschrieben, gegenseitige Rücksichtnahme ist das Zauberwort.
     
  43. ruhrpottrover

    ruhrpottrover Chevalier

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    Da stimme ich Dir zu 1902% zu. Aber diese Utopie habe ich längst verlassen!


    Aber was ist wenn ich die Abstände nicht einhalten kann, weil der Radfahrer seinerseits die Sicherheitsabstände einhält??? Richtig ich darf verkehrssituativ nicht überholen!
     
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  44. Raudie

    Raudie 3. Liga

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    Kannst du gerne Albern finden, aber wenn du mittig auf der Strasse fährst und die hinter dir fahrenden Verkehrsteilnehmer aufhält, obwohl die schneller könnten, kann das als Nötigung ausgelegt werden.
     
  45. Fehlpass

    Fehlpass Landesliga

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    Irgendwo habt Ihr alle recht. Ein gescheites Radwegekonzept in den Städten fehlt seit Jahren. Mit einem Radschnellweg quer durchs Ruhrgebiet ist es auch nicht getan. Was nützt der mir, wenn ich von Ungelsheim nach Hamborn will? Wie kann ich als Radfahrer sicher von A nach B kommen, ohne von früheren PS-Protzen, jetzt von KW-Khaoten, wild parkenden Helikopter-Müttern oder fußlahmen Fußballspielern, Verwurzelungen oder Schlaglöchern mit Durchsicht nach Neuseeland belästigt und gefährdet werde. Auf der anderen Seite, also aus Autofahrer und Fußgänger-Sicht, gibt es genug wild gewordene Radfahrer, denen Verkehrsregeln am Sattel vorbeigehen. Ampeln dienen da nur der Farbintensivierung des Alltags, Fußgängerzonen und Bürgersteige als ausgewiesene Rennstrecken, Landstraßen und Waldwege als Sportstätten und Fahrradwege als No-Go-Area.

    Da ich sowohl Auto als auch Fahrrad fahre, plädiere ich für gegenseitige Rücksichtnahme. Macht allen das Leben leichter und ein wenig sicherer.
     
  46. ruhrpottrover

    ruhrpottrover Chevalier

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  47. ruhrpottrover

    ruhrpottrover Chevalier

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    Mittig hängt wohl vom jeweiligen Regelquerschnitt ab....Ich halte mich an Recht und Gesetz und nicht an die subjektiv auszulegende Wahrnehmung der Nötigung!
     
  48. Enigma

    Enigma Kleine Raupe Nimmersatt

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    Jein.

    Sport kann ich doch nur auf der Straße betreiben. Auf dem Radweg muss ich Rücksicht auf langsame nehmen, auf Fußgänger, auf Autos, auf Bäume, auf Bordsteinkanten, auf Wurzeln usw.
    Auf der Staße kann ich einfach fahren. Und das ist sogar erlaubt. Und ja unter gewissen Voraussetzungen auch nebeneinander.
    Da behindere ich ja auch in der Regel niemanden. Und wenn jemand mal nicht direkt überholen kann, sondern erst 200m hinter mir her fahren muss, bis es geht, dann ist das keine Behinderung.
    Wer die Zeit nicht hat ist zu spät los gefahren.
     
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  49. Fehlpass

    Fehlpass Landesliga

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    Gut, dass auf der Straße Schnellere Rücksicht auf Dich nehmen. ;);)
     
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  50. Enigma

    Enigma Kleine Raupe Nimmersatt

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    Auf Radwegen kann man maximal mit ner alten Möhre zur Bude fahren.
    Sportliche Betätigung geht nur auf der Straße. Und dort ist es auch erlaubt.

    Wenn ich auf der Straße fahre nehme ich Rücksicht auf alle diejenigen, die ich mit meinem Rad auf Rad- und Gehweg gefährden würde.
     
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