Spieleröffnungs Testseite

Dieses Thema im Forum "Testforum" wurde erstellt von Defenders, 8 Juli 2018.

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Wie geht das Spiel am SA aus

  1. Sieg MSV

    3 Stimme(n)
    75.0%
  2. Unentschieden

    0 Stimme(n)
    0.0%
  3. Sieg VfL

    1 Stimme(n)
    25.0%
  1. Defenders

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  2. Defenders

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    Eröffnung_dresden.jpg

    Das (Fussballfan-) Leben hat wieder einen Sinn!

    Am Montag, den 6.August
    fahren unsere Zebras zum ersten Montagsspiel der Saison nach Dresden (DD).

    Anstoß in der Sächsischen Landeshauptstadt um
    20:30 Uhr.

    Statistiken.jpg

    bilanz.jpg


    Es wird das 17. Aufeinandertreffen der beiden sein mit der Gesamtbilanz 6-5-5 und 21:17 Toren für uns. Insgesamt begegnete man sich 6x in der Bundesliga, 8x in Liga 2 und 2x in der 3. Liga.

    Inklusive der 0:1 Niederlage in Dresden und dem 2:0 Sieg in der Rückrunde 2017/18 ist die Bilanz in der 2. Bundesliga: 3 Siege MSV, 1 Unentschieden und 4 Siege DD bei 11:11 Toren.

    Unsere
    Liga-übergreifende Auswärtsbilanz gegen DD ist 2-2-4 mit 6:10 Toren.

    Letzer Auswärtssieg in der 3. Liga am 26.04.2015. King und ein Janjic Elfmeter sorgten für wichtige Punkte im Rennen um Platz 2 hinter Arminia Bielefeld.


    Geschichte.jpg

    Gegründet wurde die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden e.V. (kurz SGD) am 12. April 1953 und 1990 als Folge der Wiedervereinigung in 1.FC Dynamo Dresden umbenannt. Aus dieser Zeit stammt auch der grüne Hintergrund des ''D'' an das sich vielleicht manche hier erinnern. 2007 erfolgte die Rückumbenennung und das ''D'' hatte seinen dunkelroten Hintergrund wieder.

    In der DDR war man 8x Meister und gewann 7x den Pokal. International brachte man es auf 98 Spiele im UEFA Cup und war somit einer, wenn nicht 'der' bekanntesten Fussballvereine der ehemaligen DDR.

    Von 1991 bis 1995 spielte man in der Bundesliga, allerdings ging es nach der Insolvenz 1995 in die Regionalliga und dann sogar runter in die 4. Liga. Man arbeitete sich in den kommenden Jahren wieder in die 2. Liga hoch, bevor es 2013/14 zu uns in die 3. Liga runterging und es zu einem 0:0 und dem o.g. 0:2 gegen unsere Zebras kam. 2016 erspielte sich DD den Wiederaufstieg in die 2. Liga und man erreichte eine sensationelle 5. Tabellenplatzierung als Aufsteiger.

    Dresden letzte Saison/ 1:0 und 0:2 gegen unsere Zebras

    Mit den Abgängen von Marvin Stefaniak, Stefan Kutschke und Andy Gorgia (27 Tore) war allen letzte Saison klar: nur der Klassenerhalt zählt. Die Startelf am ersten Spieltag gegen uns musste Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus (nach Verletzungspech in der Vorbereitung) schon zusammenkratzen.

    Nach einem unglücklichen Zusammenstoß von Flekken und Stürmer Pascal Testroet war die Saison dann auch für den besten Angreifer der Sachsen früh gelaufen. Seitdem sollte die Abschlussschwäche ein steter Begleiter DDs werden und der Ersatz aus Bochum (Mlapa) war hier im Rückblick nur beding hilfreich. Hat man aber auch im Juni nach Venlo verliehen.

    Bis zum letzten Spieltag war man in Abstiegsgefahr. Dazu später mehr.

    Das Hinspiel in Dresden am 1. Spieltag

    Ausgerechnet ein 3. Liga Stürmer knackte unsere gute Defensive nach einer Ecke: was #9 Philip Röser im Großaspach Trikot nicht gelang, schaffte er dann am ersten Spieltag.

    Wir waren die bessere Mannschaft, aber leider zu fahrlässig mit unseren Chancen (Neuzugang Souza alleine vor'm Torwart Schwäbe, Brandstetter aus 5 Metern, Stoppelkamp knapp vorbei und an den Pfosten).

    So manches Zebra wunderte sich über das tolle offensive Spiel und erkannte den damaligen 3. Liga Meister phasenweise nicht wieder. Dresden kam zwar auch immer wieder zu Chancen, aber Flekken parierte sicher.

    Das unverdiente 0:1 löste Enttäuschung und Frust aus, Fröde musste mit Gelb-Rot nach Rummeckern runter und fehlte eine Woche später bei unserem Heimspiel gegen den VfL.


    Dresden zwischen Spieltag 2 und 17

    Die ohnehin etwas schwierigen Grundbedingungen durch die Abgänge, wurden zusätzlich im Laufe des Spätsommers/ Herbstes verstärkt: Durch großes Verletzungspech von u.a. angedachten Achsenspielern wie Gonther und Paco, immer wieder auftretender kleineren Verletzungen von 2-3 Wochen (u.a. Aosman, Hartmann, Hauptmann, Konrad...) und daraus entstehenden Formkrisen der betroffenen Spieler, welche sich dann auf die übrige Mannschaft übertragen haben spielte Dresden erschreckend schwach.

    Während man aber anderswo im Bundesliga-Unterhaus schnell die Nerven verlor und sich seines Trainers entledigte, hielt man in der sächsischen Landeshauptstadt am Übungsleiter fest, auch wenn es im eigenen Fanlager unruhig wurde. Das sollte sich auszahlen.

    Ausgerechnet dem damaligen Tabellenführer aus Düsseldorf schenkte man am 15. Spieltag als Tabellen 16. in den ersten 10 Minuten ein 3:0 ein und gewann überraschend aber nicht unverdient am Ende mit 3:1. Das hat wohl die (Über)Lebensgeister geweckt und es folgten ein überzeugendes 4:0 zu Hause gegen Aue und ein 1:0 bei Union an Spieltag 16 und 17.

    Das Rückspiel in Duisburg

    Am 18. Spieltag begrüßten wir am letzten Spieltag des Jahres 2017 die punktgleichen- und 3 Spiele in Folge siegreichen Dresdner. Auf schwierig zu bespielendem Rasen taten sich beide zunächst schwer. Bereits nach 10 Minuten hätte der King mit 1:0 vorlegen können, wenn der Ball nicht so komisch versprungen wäre.

    In Minute 45+1 setzte Engin zu einem Sprint über fast die komplette linke Außenbahn an, zog am LV vorbei und bediente den in den 5er reinlaufenden Iljutcenko so perfekt, dass dieser nur noch den Fuß hinhalten musste.

    Die Dresdner blieben ungefährlich, allerdings hatten wir in der 60. Minuten etwas Glück, als der King Seguin im eigenen 16er elfmeterreif berührte aber Schiedsrichter Robert Schröder nicht pfiff.

    In der 83. Minute sollte dann unser Kapitän- und Freistoßexperte Wolze mit einem tollen Schlenzer an der Mauer vorbei zum 2:0 Endstand einschenken.

    Verdienter Heimsieg. Konnte der Neuhaus in der PK wegen dem Platz und dem fehlenden Elfmeterpfiff noch so viel 'rumheulen.

    Dresden bis zum letzten Spieltag im Abstiegskampf

    Nach der Winterpause sollte sich der Negativtrend erstmal weiter fortsetzen auch wenn man zwischenzeitlich Überraschungssiege gegen Regensburg und in Bielefeld feiern sollte.


    Am 30. Spieltag wurde die Lage nach einem 0:4 zu Hause gegen Kiel kritisch: man war auf Platz 15, punktgleich mit dem 16. Pauli und 4 Punkte vor Darmstadt.

    Wieder hielten die Verantwortlichen zu Neuhaus und den Abstiegskrimi gegen Kaiserslautern sollte man mit 1:0 gewinnen und die Teufel endgültig in die 3. Liga schießen. Gegen Aue reichte dann ein Punktgewinn beim 0:0 und die Niederlage von Aue in Darmstadt am letzten Spieltag zum knappen Ligaverbleib mit 41 Punkten.

    Am Ende stand man auf dem letzten Platz der Heimtabelle und niemand hatte mehr Gegentore in den letzten 15 Minuten kassiert (23 von 52) als die Sachsen.

    So kann es doch gerne am ersten Spieltag der neuen Saison gegen uns weitergehen, oder?

    Spieltag.jpg

    Kurzer Blick auf die Vorbereitung:

    Testspielergebnisse Dynamo

    Dynamo- Riesa 8:0 (3x Röser, 2x Testroet, Benatelli, Ebert und ET.)
    Dynamo- Gera 6:1 (Ebert, Horvath, Atilgan, Hauptmann, Sanin, Hamalainen)
    Dynamo- 3. Ligist 1.FC Kaiserslautern 1:2 (ET)
    Dynamo- Chemnitzer FC (mittlerweile Regionalliga aber immer noch mit Grote!) 1:0 nach Tor Atilgan
    Dynamo- FSV Zwickau 3:2 (Kone, Benatelli, Testroet)
    Dynamo- Huddersfield Town 0:0


    Dynamo- Aston Villa mit Einweihung des neu gelegten Rasens im Stadion am Samstag.
    Dynamo- Bischofswerdaer FV (29.07)

    Die Ergebnisse haben keine Bedeutung. Kaiserslautern war einfach weiter in der Vorbereitung und Dresden war erst am Anfang der Vorbereitung. Aber augenscheinlich hat sich Neuhaus von seinem 4-3-3 endgültig verabschiedet und das 3-4-3 scheint seine Wahl für die neue Saison zu sein.

    Wer 2 Stunden Zeit hat, kann sich ja das einzig halbwegs aussagekräftige Testspiel gegen Huddersfield auf der Dynamo Youtube Seite komplett anschauen (link, Quelle: Dynamo auf facebook, letzter Zugriff 28.07 2:00).

    IV Florian Ballas haben die gerade an der Schulter operiert, TW Tim Boss hat mit einer Muskelverletzung zu kämpfen und Marco Hartmann trainiert im Moment nicht mit. Denke nicht, dass wir die sehen. Die Neuzugänge Osman Atilgan LF (eigene U19) und ZOM Patrick Ebert (Ingolstadt) scheinen einen guten Eindruck in der Vorbereitung hinterlassen zu haben.

    3-4-3 wird es auf jeden Fall, vielleicht ja so:

    #40Berko-----------#37Testroet-----------#9Röser
    #11Duljevic---#20Ebert----#8Benatelli-#22Möschl
    -------#16Heise------#3Dumic---------#7Kreuzer----
    ----------------------#25Schwäbe(TW)----------------

    Aber lasst uns mal das Testspiel gegen Villa abwarten...

    Unsere Zebras

    IG kann auf eine erfolgreiche Vorbereitung zurückblicken. Auch wenn die 5er Kette zeitweise trainiert wurde, sehe ich nicht so richtig ein Abrücken vom 4-4-2.

    Wolze, Stoppelkamp, Fröde, Schnellhardt und Souza sind für mich gesetzt. Ich sehe Neumann in der Start-11, bin mir aber nicht sicher für wen.

    Mein Tipp
     

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    Zuletzt bearbeitet: 28 Juli 2018
    Franz gefällt das.
  4. Defenders

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    Zuletzt bearbeitet: 4 August 2018
  5. Defenders

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    Eröffnung_bochum_final.jpg

    Am 2. Spieltag begrüßen unsere Zebras den VfL Bochum zum ersten Heimspiel der Saison 2018/2019. Anstoß des Revierderbys ist Samstag um 13:00 Uhr.

    Statistiken.jpg

    Es wird der 51. Direktvergleich der beiden Ruhrpott-Traditionsvereine sein mit:

    14 Siege MSV, 18 Unentschieden und 18 Siege Bochum; 56:45 Tore für den VfL. In den 2. Liga Begegnungen führt der VfL deutlich(er) mit 6-5-3 und 17:10 Toren.

    Bilanz_vfl.jpg

    Das letzte mal in der Bundesliga trafen sich beide vor 10 Jahren 2008 (1:1 in Bochum und 0:2 gewann der VfL bei uns). In der 3 Liga trafen beide nie aufeinander.

    Unsere Gesamt-Heimbilanz gegen den VfL ist 8-9-5 mit 20:18 Toren.
    Heimbilanz in der 2. Bundesliga ist 1-4-2 mit 3:4 Toren (dabei 3x 0:0).
    Letzter Heimsieg gegen den VfL 2012 mit 2:1 und letzte Heimniederlage 2010 mit 0:1

    Geschichte.jpg

    Der VfL Saisonrückblick 2017/18: Vom selbsternannten Aufsteiger zum Abstiegskandidaten, mit reellen Chancen auf den Aufstieg, unter dem 4. Trainer der Saison und Heilsbringer Robin Dutt.

    2016/17 konnte Bochum sich erst am 31. Spieltag vom Abstiegskampf verabschieden und auswärts hatte man nur 3 Spiele gewonnen. Nichtsdestotrotz wurde von den Verantwortlichen vor der letzten Saison klar das Ziel ''Aufstieg'' kommuniziert und man klebte ''Punktelieferant'' auf die Bank der Gäste um den Anspruch symbolisch weiter zu untermauern.

    Kurz vor Saisonstart hatte man sich von Alpha Tierchen Trainer Verbeek getrennt und den Pokalschreck und ''Kumpeltyp'' Atalan aus Lotte verpflichtet. Die Euphorie im- und um den Verein wurde direkt am 1. Spieltag vor fast ausverkauftem Haus und einem 0:1 gegen St. Pauli erstmal gebremst bevor es dann zu uns nach Duisburg ging:

    Das Hinspiel 1:1 in Duisburg

    Fröde sah gegen Dresden Gelb-Rot und deswegen liefen wir mit Hajri als DM gegen den VfL auf. Nach einer hohen Bomheuer- Flanke auf Brandstetter legte dieser mit Kopf ab und Tashchy schoss mit feinem Außenrist aus über 20 Metern zum 1:0 ein. Nach der Pause waren wir unkonzentriert und kassierten nach Ballverlust im Zentrum das 1:1 durch Bandowski.

    Unter'm Strich ein gerechtes Unentschieden.

    Der VfL zwischen Spieltag 3 und 19: ''Brot kann schimmeln, ihr könnt nichts!''

    Nach nur 91 Tagen, 3-1-5 und einer katastrophalen Leistung beim 0:3 in Kiel (u.a mit einem Torwart, der einen Rückpass ins eigene Tor zum 0:1 lenkte...) war Schluss für den ''Kumpeltyp'' Atalan.

    Darüber hinaus wurde auch Kapitän, Bochumer und Publikumsliebling Felix Bastians wegen u.a. einer verbalen Entgleisung gegenüber den Verantwortlichen (''...Brot kann schimmeln, ihr könnt nix!'') für einige Wochen suspendiert und letztendlich nach China verkauft.

    Die Initiative „Rettet den VfL“ forderte eine außerordentliche Mitgliederversammlung und die Ablösung des Aufsichtsrats-Chefs. Sportvorstand Christian Hochstätter stand von Seiten der Fans auch gehörig unter Druck: Er installierte u.a. seinen Sohn als Praktikanten der als zwischenzeitlicher Teammanager nicht verhinderte das der VfL zum Spiel in Nürnberg per Regionalexpress fahren musste und Bastians trotz Laktoseintoleranz Nudeln mit Butter serviert bekam und für das Spiel ausfiel. Vom anschließenden Treffen mit Hochstätter und dem Betreuerteam stammt das Zitat von Bastians oben.

    Am 7. Oktober wurde die Ausgliederung der Profiabteilung gegen den Protest zahlreicher Fans beschlossen. Dies ist auch der Hauptgrund, warum die Ultras boykottieren und der lautstarke support seitdem etwas leidet.

    Anfang Dezember 2017 gab der Verein bekannt, dass Jens Rasiejewski bis 2019 im Traineramt bleibt. Was normalerweise Ruhe verschaffen sollte, entpuppt sich als Schlag ins Gesicht einiger Fans, die Sportvorstand Hochstätter vorwarfen, auf einer wichtigen Position einen engen Freund zu installieren.

    Die Mannschaft enttäuschte zu diesem Zeitpunkt regelmäßig auf dem Feld und man rutschte zwischenzeitlich auf den Relegationsplatz. Der Zugang von Sidney Sam hatte (zunächst!) nichts gebracht, die Ultras boykottierten wie o.g. die Spiele und zogen zwischenzeitlich auf die Westtribüne, kurz vor Heiligabend verkündeten 2 Aufsichtsratsmitglieder ihren Rücktritt, Kapitän vs. Sportdirektor, Fans vs. Sportdirektor...

    Auf dem Papier hatte der VfL auf jeden Fall eine Mannschaft, die um den Aufstieg hätte mitspielen können, allerdings demontierte man sich lieber selbst.

    Im neuen Jahr 2018 sollte es zunächst nicht besser werden:

    Obwohl das Reiseziel seit mehreren Monaten fest stand, kam es nur zu einem Testspiel auf Malle und das musste auch noch abgebrochen werden. Der ursprüngliche Rasenplatz war in zu schlechtem Zustand und man musste ins 30km entfernte Stadion ausweichen.

    Am 19. Spieltag kamen unsere Zebras in's Ruhrstadion.

    Rückspiel: VfL- MSV 0:2


    1999 holten wir das letzte mal 3 Punkte ''anner Castroper''. Der VfL startete sehr gut in's Spiel und kam immer wieder gefährlich vor und in unseren 16'er, allerdings vergaben die Bochumer ihre Chancen teilweise kläglich.

    Zwischen der 25. und 30. Minute flaute die Bochumer Dominanz ab und unsere Zebras kamen ihrerseits zu guten Chancen: Iljutcenko verpasste nach Hajri-Flanke nur knapp, Tashchy prüfte Dornebusch mit einem Kopfball.

    Kurz vor der Pause ging der MSV mit einem Doppelschlag in Führung: Erst schloss Iljutcutcenko einen Konter mustergültig nach Vorarbeit von Engin ab und traf aus 16 Metern sehenswert zum 1:0 in den Winkel. Dann verwandelte Wolze einen berechtigten Strafstoß und traf mit dem Pausenpfiff zum 2:0 (45.+1).

    In der 2. Halbzeit hatte der King noch die Chance zum 3:0 aber der VfL schaffte es einfach nicht im letzten Spielfeld-Drittel gegen unsere gut stehenden Zebras zu Abschlüssen zu kommen. Es blieb beim verdienten 2:0.

    Der VfL von der Last Hochstädters befreit mit Chancen auf den Aufstieg unter Robin Dutt

    Die folgenden Spiele gegen Bielefeld und Dresden wurden auch noch verloren und man trennte sich sowohl von Hochstädter als auch dem 3. Trainer-Missverständnis der Saison Jens Rasiejewski. Mit Robin Dutt sollte aber die Wende zum Guten kommen.

    Mit einem Punktedurchschnitt von 1,83 (Meister Düsseldorf hatte 1,85) und keiner Heimniederlage führte Dutt die Bochumer von der Abstiegsregion in den Aufstiegskampf.
    Nach dem 2:1 in Düsseldorf am 29. Spieltag war man plötzlich wenige Punkte hinter dem Relegationsplatz, sollte aber nach dem 1:1 in Fürth und 1:3 in Berlin nicht mehr rankommen.

    Nichtsdestotrotz war der VfL die beste Mannschaft zwischen Spieltag 20 und 34 und landete Punktgleich mit uns auf dem 6. Tabellenplatz.

    spieltag.jpg

    Rechtsverteidiger und Kapitän Celozzi (95 Erstliga Spiele), Innenverteidiger Hoogland, VfL Urgestein Patrick Fabian, dribbelstarker Brasilianer Soares auf LF, Neuzugang von H96 Mittelfeldspieler Sebastian Maier, WM Fahrer Robbie Kruse, der gefährliche ST Hinterseer, Losilla, Sydney Sam... auch dieses Jahr hat der VfL auf dem Papier einen Top 5 Kader.

    Wenn man sich nicht selbst wieder so sehr im Weg steht wie letztes Jahr, dann kann der VfL eine ganz große Überraschung diese Saison werden. Man scheint auch aus der Vergangenheit gelernt zu haben und gibt sich bescheiden was das Saisonziel angeht.

    Rückblick VfL Bochum- 1.FC Köln

    Bis zum Eigentor vom Leitsch kurz vor der Pause, war der VfL die bessere Mannschaft und vor allem Kruse und Soares setzten die Kölner Abwehr mit guten Dribblings unter Druck. Kölns Timo Horn kam zu mehreren Gelegenheiten sich auszuzeichnen und auch die Latte musste retten.

    Nach einem Missverständnis zwischen dem jungen Talent IV Leitsch und TW Riemann landete eine harmlose Hereingabe kurz vor der Pause im Bochumer Kasten. Eine sehr glückliche Pausenführung für Köln - auch, weil Schiedsrichter Zwayer dem VfL nach Foul an Danilo einen klaren Elfmeter verweigerte.

    In der 2. Halbzeit wurde der FC dann stärker und kam zu guten Chancen: Leitsch rettete u.a. als letzter Mann und Hoogland auf der Linie. Die Kölner Drangphase belohnte dann Neuzugang Czichos aus Kiel: Einen Aufsetzer von Clemens nach einem Freistoß konnte Riemann noch abwehren, der Abpraller landete jedoch bei Czichosr, der aus kurzer Distanz einschenkte. Das Spiel war gelaufen. Zwar kassierte Köln Gelb-Rot aber der VfL kam zu keinen nennenswerten Chancen mehr.


    Aufstellung VfL gegen den FC

    [​IMG]

    Der wichtige Hannover Neuzugang und Mittelfeldregisseur #7Maier fehlte gegen Köln, ich denke er wird gegen uns wieder fit und ersetzt #27 Pantovic im ZOM. IV #19Patrick Fabian wird Leitsch ersetzen. TW Riemann ist nicht der sicherste Rückhalt und wurde letzte Saison zwischenzeitlich durch Dornebusch ersetzt (stand auch gegen uns beim 2:0 zwischen den Pfosten). Not hat sich aber wieder gegen Elend durchgesetzt und der eine oder andere Distanzschuss sollte sich lohnen. Ruhig mal draufhauen.

    Unsere Zebras

    Die obligatorische Niederlage in der 2. Liga am ersten Spieltag ist abgearbeitet, jetzt heißt es volle Konzentration auf die Heimpremiere gegen Bochum!

    IG ist seit über 1.000 Tagen Trainer bei uns. Also gibt es eigentlich nicht viel, was einen überraschen sollte. Bei der Taktik am Samstag gehe ich also davon aus, was mich weniger überraschen würde:

    Und beim 1. Heimspiel vor Duisburger Heimpublikum würden mich 3 IV doch sehr überraschen. Gern kann man die taktische Variante mit 5-3-2 bzw. 3-5-2 auswärts (weiter) entwickeln. Aber doch bitte nicht zu Hause! Da möchten wir schon gerne das eine oder andere Dribbling von Souza sehen! Oder den schnellen Gyau auf außen. Ruhig mal die ganze Breite des Kaders nutzen. Z.B. auch Regäsel für Wiegel. Würde sich langfristig auszahlen.


    [​IMG]

    Mein Tipp

    Der VfL hat letzte Saison unter seinen Möglichkeiten gespielt und gehört auf dem Papier zu den Top 5 Mannschaften der 2. Liga. Auch wenn man Köln phasenweise an die Wand gespielt hat, so blieb doch die Abschlussschwäche (37 Tore letzte Saison! Nur 2 Vereine hatten weniger!). Diese werden die Bochumer auch beim Spiel gegen uns aus der letzten Saison mitnehmen und wir gewinnen 2:0.

    (Bitte lasst uns nicht wieder 6 Monate zu Beginn einer Saison auf einen Heimsieg warten wie 17/18 ;)).

    Nächste Eröffnung:

    Es geht am 18.08 um 15:30 Uhr in Dassendorf im DFB Pokal weiter. Eröffnung am DI.

    (Bildquelle: Hintergrund Abbildung 1 eigene Aufnahme, Logos aus Wikipedia und bisschen Photoshop; Aufstellungen von meinaufstellung.de, letzter Zugriff 7.August 0:05 Uhr).
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 August 2018
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    Nach einem erfolgreichen Abschluss der Englischen Woche mit 4 Punkten gegen den VfL und Heidenheim, geht der Blick zum 21. Spieltag (4. Spieltag der Rückrunde) und dem Spiel am Sonntag um 13:30 Uhr in Darmstadt.

    Wenn einer einem vor der Saison gesagt hätte, am 21. Spieltag trifft der Tabellen 5. auf den Tabellen 16. so hätten viele wohl auf Darmstadt (DA) als Tabellen 5. getippt. Es ist eben alles möglich in dieser verrückten 2. Bundesliga...


    Direkte Duelle- in Darmstadt (DA) nicht viel zu holen- letzter Sieg 1984

    Es wird das 23. Aufeinandertreffen der beiden sein: 7 Siege MSV, 5 Unentschieden und 10 Siege Darmstadt mit 47:35 Toren für die ''Lilien''. In der 1. Liga gab es dieses Duell nur 4 mal (0-1-3), während man sich in der 2. Liga 15 mal duellierte (6-4-5 aus Sicht des MSV mit 30:25 für uns).

    In Darmstadt war bisher für uns nicht viel zu holen: In der ersten Liga verloren wir dort beide unserer 2 Auswärtsspiele, in der 2. Liga gewannen wir im Jahre 1984 unsere 2 einzigen Auswärtsspiele von insgesamt 7.

    Die letzten beiden direkten Duelle vor dieser Saison stammen aus unserer ersten Saison in der 3. Liga nach Zwangsabstieg. Das Hinspiel in Duisburg am 14.09.2013 unter Baumann war eine Katastrophe: Nach 33 Minuten stand es schon 0:3 (Endstand 0:4). Es war für viele ein Knackpunkt in einer MSV-Saison, die euphorisch begann aber mit einem enttäuschenden 7.Platz endete...anders bei Darmstadt:


    Exkurs: Darmstadt seit 2013/14

    Eine Saison zuvor war Darmstadt eigentlich direkt aus der 3. Liga abgestiegen, allerdings bekam Offenbach (die eh schon zu Saisonbeginn 2 Punkte abgezogen bekommen hatten) keine Lizenz aufgrund eines Formfehlers. Und diese Chance nutzte Darmstadt und sicherte sich am 28. Spieltag mit einem Elfmetertor zum 1:0 gegen uns im Rückspiel vorzeitig ihren Relegationsplatz in der 3. Liga und 2 Spiele gegen Bielefeld (Hinspiel zu Hause 1:3 und in Bielefeld 4:2 n.V. gewonnen).

    Dann marschierte man 2014/15 hinter Ingolstadt durch die 2. Liga und spielte danach 2 Jahre 1. Bundesliga, bevor man dann letztes Jahr als Tabellen 18. mit 7-4-23 und 28:63 Toren abstieg. Bis zum 15. Spieltag hatte man sogar 0 Punkte auswärts geholt und holte die restlichen 4 als es schon um nichts mehr ging.

    Thorsten Frings übernahm die Darmstädter am 29.12.2017 und leistete zunächst beachtliches. Zwar war der Abstieg mit 8 Punkten Rückstand auf den rettenden Platz damals nicht mehr realistisch, aber er holte einen Weltmeister - Kevin Großkreutz - und einen früheren Profi von Real Madrid - Hamit Altintop - nach Darmstadt. Vor allem aber spielte Darmstadt zunächst unter dem Trainer-Debütanten einen besser organisierten und besser anzuschauenden Fußball als selbst unter dem Darmstädter Aufstiegshelden Dirk Schuster. Über den sprechen wir aber gleich noch...


    Das Hinspiel in Duisburg: Flekken hält einen Elfmeter aber wir verlieren trotzdem 1:2

    In die Saison 2017/18 startete Darmstadt mit 2 Siegen und einem Unentschieden erfolgreich und kam als Tabellen 5. zu uns nach Duisburg. Stoppelkamp (der Fuchs) antizipierte eine Kopfballrückgabe richtig und lupfte den Ball über den gegnerischen Torwart zum überraschenden, aber nicht ganz unverdienten 1:0. Während Holland bei Darmstadt mit einem fulminanten Volley-Schuss aus 17 Metern noch am Aluminium scheiterte, machte es Sekunden später Mehlem besser und drosch das Leder aus exakt identischer Position unhaltbar für Flekken ebenfalls per Direkt-Abnahme in die Maschen.

    Zu diesem Zeitpunkt war Darmstadt sehr spielstark und unsere Jungs hielten meistens nur mit Kampf und Einsatz dagegen. Chancen waren jedoch in der 2. Halbzeit bis zur Schlussphase Mangelware. Und diese hatte leider der Gast aus Südhessen:

    Zunächst scheiterte Kempe mit einem Schuss aus der Distanz an Flekken, kurz darauf wurde er im Strafraum von Nauber zu Fall gebracht - Elfmeter. Der ehemalige Nürnberger übernahm die Verantwortung selbst - und scheiterte an Flekken, der das Leder aus dem Eck fischte.

    Kurz vor Spielende avancierte der eingewechselte Stark zum späten Matchwinner, als er eine Flanke von Sirigu erfolgreich aus spitzem Winkel zum 2:1 verwertete (88.). Kein gutes Spiel unserer Innenverteidigung.

    Erinnern kann ich mich noch an Flekken, der in den Schlussminuten unter großem Beifall bei den Ecken mit nach vorne ging, aber in der Schlusssekunde unserem wohl frei stehenden Dustin beim Kopfball zuvor kam. Und an die Gästefans in Block N, die staunend unsere MSV Arena betrachteten (''Warum haben wir nicht auch sowas!'').

    Unglückliche Niederlage, aber Darmstadt war unter'm Strich besser und holte sich zu diesem Zeitpunkt verdient die Tabellenführung über Freitag-Nacht. Danach ging es aber nur noch abwärts. Dazu gleich mehr...


    Statistiken zum Spiel
    (Das Spiel Darmstadt- Kaiserslautern wurde abgebrochen, den ''Lilien'' fehlt also ein Spiel!)

    Platz 16 trifft auf Platz 5.
    DA hat 22 Punkte und der MSV 30.
    5-7-7 trifft auf 8-6-6.
    29:31 Tore DA und 30:29 MSV.
    DA ist mit 3-2-4 und 17:16 in der Heimtabelle 2 Plätze hinter uns und 14.
    Der MSV ist mit 5-2-3 und 15:13 Tore hinter Nürnberg, Düsseldorf und Ingolstadt Auswärtstabellen 4.

    Zusammen mit Heidenheim gehören wir zu den stärksten Mannschaften der letzten Spieltage
    (11 Punkte aus den letzten 5 Spielen) und sind seit 5 Spielen ungeschlagen. Zum Vergleich: Vor dem Sieg in St. Pauli am Sonntag war Darmstadt 12 Spieltage lang sieglos und holte 6 Punkte seit Mitte September (9 Punkte wenn St. Pauli mitgezählt).


    Darmstadt kann nicht mehr gewinnen: Frings musste gehen, Aufstiegsheld Dirk Schuster kommt (wieder)

    Wie oben schon beschrieben war Darmstadt zum Zeitpunkt des Hinspiels wohl auf dem Gipfel ihrer Leistungsfähigkeit, danach ging es stetig bergab. Der letzte (Heim-)Sieg unter Frings war das 4:3 gegen Bielefeld Mitte September am 6. Spieltag, danach folgten zwar u.a. spektakuläre Spiele und Ergebnisse (3:3 gegen Dresden, 3:4 gegen Nürnberg, 3:3 in Berlin...), aber sonst meistens mit DA als Verlierer. Nach dem 0:1 in Aue am 17. Spieltag war es Zeit für Frings zu gehen. Aufstiegsheld Schuster kam.

    Bei seinem ersten Engagement hatte Schuster bei 131 Spielen auf der Trainerbank der Darmstädter gesessen. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt in der ersten Bundesligasaison wechselte Schuster vor der Spielzeit 2016/2017 nach Augsburg - dort wurde er allerdings bereits im Dezember 2016 entlassen.

    In Fürth holte man unter neuem Trainer ein 1:1, es folgten das abgebrochene Spiel in Lautern und ein knapper 1:0 Sieg in Hamburg. Das Tor des Tages erzielte Neuzugang #3Jones in der Anfangsphase der vom ebenfalls neuverpflichteten #9Dong-Won Ji bedient worden war. Danach verteidigten die Gäste konzentriert und erkämpften sich die 3 Punkte, auch wenn ein 1:1 gerechter gewesen wäre.


    Voraussichtliche Aufstellung der Lilien:

    Dirk Schuster is zu seinem 4-2-3-1 zurückgekehrt.

    -------------------------#7Patte-------------------------
    #3Jones------------------#9Ji---------------#11Kempe
    -------------#5Medojevic----------#18Niemeyer------
    #32Holland-#33Bregerie-#4Sulu(C)-#19Großkreutz
    ----------------#1Heuer Fernandez(TW)---------------

    In der laufenden Saison stand Hamit Altintop in 17 Zweitliga-Begegnungen auf dem Feld. Mittlerweile hat er den Verein aber aufgrund privater Gründe verlassen.

    In Rot habe ich die 4 Winterneuzugänge markiert, die in den bisherigen 3 Halbzeiten für Darmstadt gespielt haben. Auffällig sind die vielen Fehlpässe im Mittelfeld gegen St. Pauli gewesen, individuell bringen die 4 Neuen gute 2. Bundesliga Stärke mit- mehr aber auch nicht.

    #19Großkreutz (3 Tore) ist bekannt, aber im Laufe der Saison immer blasser geworden. Hatte wohl auch sein bestes Spiel gegen uns in Duisburg. #15Terrence Boyd ist mit 3 Tore mit am gefährlichsten, spielt bei Schuster aber zunächst nur die Reservistenrolle.

    #11Kempe ist mit 4 Toren und 5 Vorlagen von der Statistik her gefährlichster Spieler.
    Der Schuster hat aber viel umgestellt- Statistik und bisherige Ergebnisse helfen nur bedingt...


    Unsere Zebras

    Schnellhardt gesperrt und der starke Hajri am humpeln - in Darmstadt müssen wir ungewohnt umstellen und hoffen das Tashchy und Albutat die fehlenden Qualitäten von #23 einigermaßen kompensiert bekommen (Schnellhardt hat ja schon mal in Ingolstadt gefehlt und wir entführten dort einen Punkt nach 2 Treffern von Boris).

    ---------------------------#1Flekken(TW)--------------------
    #3Hajri?-----#4Bomheuer-------#6Nauber------Wolze(C)
    #26Engin----#14Albutat---#16Fröde---#33Stoppelkamp
    ----------------#11Iljutcenko---------#24Tashchy------------

    Tja, wer spielt für #3Hajri wenn er nicht kann...Positionstreu wären es Erat oder Klotz...
    Zum ersten mal diese Saison tue ich mich schwer bei der Aufstellung- Wolze hat bereits 4 Gelbe Karten, Hajri 9, es wird so oder so zu weiteren Änderungen in der Abwehr in den kommenden Wochen kommen. Möglicherweise krempelt IG die Startaufstellung so richtig um. Mann könnte z.B. Albutat RV spielen lassen und #30Gartner für Schnellhardt...


    Mein Tipp

    Ich tippe immer auf Sieg MSV, auch wenn unter gegebenen Umständen ein Punkt in Darmstadt völlig in Ordnung wäre. Ich denke 1:1 und hoffe auf einen 1:0 Auswärtssieg!
     
  9. Defenders

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    1. Spieltag in der 2. Bundesliga
    Am Freitag um 18:30 Uhr empfangen unsere Zebras SV Darmstadt 1898.

    Es wird das 22. Aufeinandertreffen der beiden sein: 7 Siege MSV, 5 Unentschieden und 9 Siege Darmstadt mit 34:45 Toren für die Lilien. In der 1. Liga gab es dieses Duell nur 4 mal (0-1-3), während man sich in der 2. Liga 14 mal duellierte (6-4-4). Im DFB Pokal steht es 1-0 für uns.

    Die letzten beiden direkten Duelle stammen aber aus unserer ersten Saison in der 3. Liga nach Zwangsabstieg. Das Hinspiel in Duisburg am 14.09.2013 unter Baumann war eine Katastrophe: Nach 33 Minuten stand es schon 0:3 (Endstand 0:4). Es war für viele ein Knackpunkt in einer MSV-Saison, die euphorisch begann aber mit einem enttäuschenden 7.Platz endete...anders bei Darmstadt:

    Eine Saison zuvor war Darmstadt eigentlich direkt aus der 3. Liga abgestiegen, allerdings bekam Offenbach (die eh schon zu Saisonbeginn 2 Punkte abgezogen bekommen hatten) keine Lizenz aufgrund eines Formfehlers. Und diese Chance nutzte Darmstadt und sicherte sich am 28. Spieltag mit einem Elfmetertor zum 1:0 gegen uns im Rückspiel vorzeitig ihren Relegationsplatz in der 3. Liga und 2 Spiele gegen Bielefeld (Hinspiel zu Hause 1:3 und in Bielefeld 4:2 n.V. gewonnen).

    Dann marschierte man 2014/15 hinter Ingolstadt durch die 2. Liga und spielte danach 2 Jahre 1. Bundesliga, bevor man dann letztes Jahr als Tabellen 18. mit 7-4-23 und 28:63 Toren abstieg. Bis zum 15. Spieltag hatte man sogar 0 Punkte auswärts geholt und holte die restlichen 4 als es schon um nichts mehr ging.

    Thorsten Frings übernahm die Darmstädter am 29.12 und leistet beachtliches. Zwar war der Abstieg mit 8 Punkten Rückstand auf den rettenden Platz damals nicht mehr realistisch, aber er holte
    einen Weltmeister - Kevin Großkreutz - und einen früheren Profi von Real Madrid - Hamit Altintop - nach Darmstadt. Vor allem aber spielt(e) Darmstadt unter dem Trainer-Debütanten einen besser organisierten und besser anzuschauenden Fußball als selbst unter dem Darmstädter Aufstiegshelden Dirk Schuster.

    In die Saison 2017/18 startete man in der Liga erfolgreich: Am ersten Spieltag bezwang man Fürth glücklich mit 1:0 nach Freistoß und Torwartfehler. Es folgte ein 1:1 beim 1.FC Kaiserslautern nach 0:1 Rückstand. An den ersten 2 Spieltagen ließ Darmstadt nur 3 Schüsse auf das eigene Tor zu.

    Im DFB Pokal unterlag man Ligakonkurrent und Aufsteiger Jahn Regensburg mit 1:3 obwohl man 1:0 führte und Regensburg sogar einen von ihren 2 Elfmetern verschoss...

    Dieses Wochenende setzten sich die Lilien dann aber in der Liga wieder erfolgreich mit 3:0 gegen die (ebenfalls große) Pokalenttäuschung St. Pauli durch und grüßen vom 3. Tabellenplatz.

    Das 3:0 war gar nicht so klar, wie es auf dem Papier aussieht: Pauli hätte nach 70 Sekunden 1:0 führen müssen, hatte 70% Ballbesitz, scheiterte am großartig parierenden Heuer Fernandes (Glanzparaden und gehaltener Elfmeter) und 2x Pfosten und verursachte den spiel-entscheidenden Elfmeter zum 2:0 aufgrund grober Fahrlässigkeit/ eigener Dummheit.

    Frings lässt gegen spielstärkere Mannschaften gern 4-2-3-1 spielen. Wenn er einen tief stehenden, abwartenden, kompakten Gegner erwartet 4-4-2 mit Doppel 6.

    Der will hier bestimmt was mitnehmen und so starten:

    -------------#20Soblech---#6Mehlem------------

    19Großkreuz--------------------------#11Kempe
    -----------#36Kamavuaka----#34 Altintop-------

    13Steinhöfer-#21Höhn--#4Salu(C)---#17Höhn
    -----------#1Heuer-Fernandes (TW)------------

    11Kempe ist eine Waffe bei Standards, das darf nicht wieder so ein Kerk werden! Aber so wie wir Schnatterer im Griff hatten und die Standards verteidigten, mache ich mir da keine zu großen Sorgen.
    Ansonsten wird Fröde viel mit #36Kamavuake und #34Altintop zu tun haben. #19Großkreuz ist bekannt ;). #1Heuer Fernandes könnte noch aus seiner Zeit bei Osnabrück bekannt sein: ein guter, allerdings bezwangen wir ihn in seiner Zeit bei Osnabrück in 2 Spielen jeweils 1 mal.

    IG scheint seine 11 gefunden zu haben und ich erwarte keine großen Änderungen:

    Kann mir gut vorstellen, dass Brandstetter noch eine Chance bekommt. Wünschen würde ich mir den King (aber nach Heidenheim wohl eher ergebnisabhängig ab Minute 60+ zu erwarten) und erwarten tue ich Iljutcenko:

    ------------------------#1Flekken(TW)-------------------

    29Erat------#4Bomheuer------#6Nauber----#17Wolze
    20Souza--#23Schnellhardt--#16Fröde---#33Stoppelk.

    -------------#11Iljutcenko-----#24Tashchy--------------

    Die 0 wird (endlich) stehen und wir setzen uns mit einem 2:0 durch!

    :msv:

    P.S.

    Danke für die Blumen @Old School . Ich eröffne sehr gerne, aber wenn ein anderer schneller ist, dann ist das eben so. (Aber auf der ersten Seite wäre ich schon gerne, deswegen danke an die Admins, dass sie mein Handtuch liegen gelassen haben ;)).
     
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    Zuletzt bearbeitet: 15 August 2018
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    Unsere Zebras haben das Ziel Klassenerhalt mit dem 4:1 gegen Regensburg geschafft. Allerdings haben die beiden letzten Spiele in Fürth und gegen St. Pauli große Bedeutung für den Abstiegskampf und Vereine wie Aue, Dresden oder Braunschweig.

    Darauf in der PK nach dem Regensburg Spiel angesprochen, antwortete IG:

    ''..Ich kann euch nicht garantieren, dass wir beide Spiele gewinnen, aber wenn man uns kennt, kann man auch auf letzte Saison blicken (...) wir sind aufgestiegen, dann gegen Zwickau 5:1 gewonnen weil wir Meister werden wollten (...) und dann Niederrheinpokal 3 Tage später auch gewonnen (...) wir werden seriös auftreten!''.

    (Quelle: die komplette PK inklusive Pressefragen auf dem Regensburg youtube Kanal ab Minute 6:06, link, letzter Zugriff 30.04 21:00 Uhr).

    Klare Ansage.

    Mit voller Konzentration geht es also am Sonntag um 15:30 Uhr zur Heimmacht SpVgg Greuther Fürth um zu punkten!


    Direkte Duelle- ausgeglichene Bilanz

    Es wird das 26. Aufeinandertreffen der beiden sein- alle stammen aus der 2. Bundesliga. Mit 9 Siegen MSV, 7 Unentschieden und 9 Siegen Fürth bei 33:30 Toren für uns, kann man von einer ausgeglichenen Bilanz sprechen.

    In den 25 Aufeinandertreffen gab es 129 Karten: 50x Gelb für Fürth, 71x Gelb für uns, 3x Gelb-Rot für uns und 4x glatt Rot für uns!

    Das letzte mal in Fürth gewonnen haben wir am 22.11.2009 mit 1:0. Es war der erste Sieg unter Milan Sasic und das Tor des Tages schoss Nicky Adler.

    Unsere Bilanz bei der SpVgg: 3-1-7 mit 16:18 Toren. Das erste und einzige Unentschieden vor 2 Jahren 1:1 im Rückspiel: Distanzschuss Kevin, Foul Holland im Strafraum mit Roter Karte und Elfmetertor von Ex-Zebra Gjasula.

    Statistiken zum Spiel/ Es trifft:

    Platz 16 auf 7.
    38 Punkte auf 44.
    10-8-14 auf 12-8-12.
    34:45 Tore auf 48:54.
    Fürth hat 7 mal zu Null gespielt. Der MSV 9 mal.
    28 Tore schossen die Fürther innerhalb des Strafraums, nur 6 außerhalb und nur 2 direkt nach Standards
    Schade für den Kevin: Fürth hat nur 3 Strafstöße verursacht.
    Fürth ist hinter Düsseldorf 2. stärkste Heimmannschaft (9-3-4 mit 24-16 Tore). Somit holte Fürth 80+% seiner Punkte zu Hause.
    Letzte Heimniederlage am 30 Spieltag gegen Regensburg mit 1:2. Davor war man 10 (!) Heimspiele ungeschlagen mit 8 Siegen und nur 2 Unentschieden (gegen Kiel und erstarktem VfL).
    Unser MSV ist mit 7-3-6 und 23:26 hinter Nürnberg und Düsseldorf 3. stärkste Auswärtsmannschaft!
    Form USSSNSUNUN trifft auf NSNNNNUNSS


    Fürth in den letzten Jahren

    Von 1997 bis 2012 gehörte die SpVgg Greuther Fürth ununterbrochen der 2. Bundesliga an und war damit lange die dienstälteste Mannschaft der Liga. 2012/13 spielte man zum ersten mal in der Historie in der 1. Bundesliga, stieg aber als einzige Mannschaft der Bundesligageschichte ohne einen einzigen Heimsieg direkt wieder ab. Man kämpfte sich in der folgenden Saison zwar wieder auf den Relegationsplatz, scheiterte aber mit einem 0:0 in Hamburg und 1:1 zu Hause am HSV in der Relegation.

    Dem verpassten Aufstieg folgte ein Umbruch in der Mannschaft und beinahe der Durchmarsch in Liga 3. Ab 15/16 folgte dann als Tabellen 9. und 8. eine kurzfristige Stabilisierung bevor es dieses Jahr (wieder) um die Existenz in der 2. Liga geht. Und dabei hat man gerade so eine schöne neue Haupttribüne gebaut...


    Fürth diese Saison- Fehlstart, kurzes Aufbäumen und das Hinspiel in Duisburg

    Aus den ersten 4 Spielen holte man keinen einzigen Punkt (0:1 in Darmstadt, 1:2 Bielefeld, 1:3 in Kiel & 0:1 Ingolstadt) und trennte sich von Trainer Janos Radoki. Neuer Trainer wurde Damir Buric, der in Deutschland unter anderem für den SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach spielte, und in Freiburg, bei Bayer Leverkusen und Werder Bremen Co-Trainer war. Als Cheftrainer betreute er den kroatischen Spitzenklub Hajduk Split und Admira Mödling aus Österreich.

    Gegen Lieblingsgegner Düsseldorf (7-3-0 Heimbilanz) folgte mit 3:1 der erste Heim- und Saisonsieg, allerdings gingen die folgenden 3 Partien wieder verloren (0:3 in Braunschweig, 1:3 gegen Nürnberg und 0:3 in Lautern). Danach war man wieder im Aufwind und konnte aus den folgenden 6 Spielen 10 Punkte holen (2:1 Sieg gegen Aue, 1:3 in Berlin, 2:1 gegen Sandhausen, 2:3 in Nürnberg, 1:1 in Bochum und 4:0 gegen St. Pauli; sprich 3-1-2 und 12:9 Tore).

    Dann kam das Hinspiel in Duisburg am 16. Spieltag. Wir hatten gerade in Regensburg 0:4 verloren und Fürth gerade 4:0 gewonnen. Sollte nix bedeuten.

    Hinspiel: MSV-Fürth 2:0- Iljutcenko klärt auf der Linie und bereitet beide Tore vor, Kopfballtor Souza

    Auch wenn er nicht selber zum Torerfolg kam, unsere Nummer 11 war hinten und vorne nicht zu bremsen. Flekken war von Caligiuri in der 28. mit einem Außenrist- Schuss schon überwunden, da klärte Stanislav artistisch vor der Linie. In der 40. dann ein hoher Ball von Nauber auf Tashchy, der wieder hoch in den 5er, ein umherirrender Fürther Torwart Burchert, Iljutcenko stibitzt den Ball und gibt auf Stoppelkamp der auf's Tor flankt, wo der kleinste Mann auf dem Feld gegen 4(!) Gegenspieler zum 1:0 einköpft.

    4 Minuten später sollte sich Iljutcenko im Zweikampf an der Außenlinie im 16er durchsetzen und Tashchy am 5er bedienen, der unter die Latte zum 2:0 traf.

    Fürth kam ab der 70. Minute zu ein paar Chancen, allerdings sollte nichts mehr passieren und wir gewannen das 2. Heimspiel in Folge.

    Fürth zwischen Spieltag 17 und 33: Zu Hause Top, Auswärts leider zu schwach

    Mit einem 1:0 gegen Heidenheim sollte Fürth eine bemerkenswerte Heimserie von 10 ungeschlagenen Heimspielen bei 8 Siegen (fort)schreiben. Aber auswärts punktete man (trotz 2:0 bei Nürnberg) einfach zu wenig um die Punkte (die durch den Fehlstart fehlten) wieder aufzuholen.

    Zu Hause schlug man Dresden mit 1:0, Braunschweig 2:1, Kaiserslautern 2:1, Union 2:1 und die einzigen 2 Unentschieden waren ein 1:1 gegen Darmstadt und 0:0 gegen Kiel. Aber auswärts holte man nur 6 Punkte aus 6 Spielen (0:0 Bielefeld, 0:3 Ingolstadt, 1:1 Düsseldorf, 2:0 Nürnberg, 1:2 Au, 0:0 Sandhausen).

    32. Spieltag St. Pauli Fürth 3:0

    Die Hamburger legten los wie die Feuerwehr und kamen in der 8. Minuten zum Torerfolg. Kurz vor der Pause das 2:0 und nach 60 Minuten fingen sich die Fürther sogar das 3:0. Es ist bei Fürth eigentlich immer die gleiche Geschichte: wenn die einmal in Rückstand geraten, lassen die die Köpfe hängen. Wenn ich richtig recherchiert habe, haben die bisher noch kein einziges Spiel gedreht und es in Dresden nur ein mal geschafft nach Rückstand einen Punkt mitzunehmen. Man hätte also in Hamburg nach dem 2:0 abpfeifen können.

    Fürth blieb also im 4. Spiel in Folge ohne Sieg und grüßt mittlerweile wieder vom Relegationsrang.


    Die Aufstellung des Kleeblatts

    Während bei uns über einen längeren Zeitraum immer die selben Namen positionsgetreu in der Startaufstellung landen, waren es bei Fürth vor unserem Hinspiel meist jede Woche neue Namen auf unterschiedlichen Positionen. Mittlerweile scheint Buric aber seine Start 11 für sein 4-2-3-1 gefunden zu haben.

    ---------------------#9Dursun------------------------
    #21Narey---------#7Aycicek-------------#15Ernst
    --------#4Gugganig------------#10Gjasula---------
    #3Wittek-#13Caligiuri(C)-#22Maloca-#19Hilbert
    -----------------#30Burchert(TW)-------------

    Das Fürther Spiel gilt als ideenarm: viele Lange Bälle, Standards herausarbeiten, auf Fehler des Gegners lauern und Narey suchen. Der #21 Khaled Narey ist schnell, sehr dribbelstark, ballsicher und mit 6 Toren gefährlichstes Kleeblatt. #3Wittek ist mit seiner Kopfballstärke nach Standards sehr gefährlich und bringt es auf 4 Treffer. Außerdem geht er als LV immer wieder mit nach vorne und hat mit u.a. mit seinen hohen Flanken schon 5 Tore vorbereitet.

    Aber machen wir uns nichts vor, es ist kein Wunder das man mit 34 Toren den schlechtesten Angriff der Liga stellt. Jedes Tor bei der SpVgg ist K(r)ampf oder der Gegner hat mächtig mitgeholfen.

    Unsere Zebras- die Aufstellung

    ---------------------------#28Davari(TW)----------------------
    #7Wiegel----#4Bomheuer-----#6Nauber------#17Wolze(C)
    #20Souza--#23Schnellhardt-#16Fröde--#33Stoppelkamp
    -----------------#11Iljutcenko-----#24Tashchy------------

    Ich weiß nicht warum, aber ich erwarte nicht Flekken gegen seinen alten Klub zwischen den Pfosten zu sehen.

    IG steht zu seinem Wort und wenn er sagt er will in den letzten 2 Spielen seriös auftreten, dann heißt das für mich es spielt die stärkste 11.

    Es macht allerdings keinen Sinn sich gegen die sich-im-Existenzkampf-befindenden Fürther in jeden Ball zu schmeißen und eine Verletzung zu riskieren. Deswegen kann man einen Souza und Schnellhardt gerne frühzeitig vom Platz nehmen, sollte Fürth am Sonntag wirklich um jeden Meter kämpfen (wie sie es in HH nicht getan haben).


    Mein Tipp

    Unsere Zebras gewinnen dank ihrer Cleverness und Effizienz mit 2:1. Kevin macht wieder einen Elfmeter rein und Iljutcenko nach tollen Anspiel von Schnellhardt zum 2:0.

    Rückspiegel auf andere brauchen wir nicht mehr.
     
  13. Defenders

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    16.Spieltag in der 2. Bundesliga- unsere vom ''Heimfluch''-befreiten Zebras empfangen am Samstag um 13:00 Uhr das auswärts noch sieglose Greuther Fürth.

    Direkte Duelle- ausgeglichene Bilanz

    Es wird das 25. Aufeinandertreffen der beiden sein- alle stammen aus der 2. Bundesliga. Mit 8 Siegen MSV, 7 Unentschieden und 9 Siegen Fürth bei 31:30 Toren für uns, kann man von einer ausgeglichenen Bilanz sprechen. Der letzte Sieg (gleichzeitig auch letzter Heimsieg) gelang uns vor 8 Jahren am 6. November 2010 mit 2:0. Damals war es noch ein Duell um einen Platz in der Spitzengruppe, diesmal geht der Blick beider Vereine eher nach unten. Das letzte Mal gewonnen hat Fürth bei uns am 2. März 2012 mit 2:0.

    Vor 2 Jahren endeten beide Begegnungen Unentschieden: Im Hinspiel in Duisburg ließ der Schiedsrichter so lange nachspielen, bis Fürth den 2:2 Ausgleich erzielen konnte (Elfmeter zum 1:1 übrigens Ex-Zebra Gjasula und 2:2 nach Kopfballvorlage vom Ex-Zebra Sukalo) und im Rückspiel traf wieder Ex-Zebra Gjasula durch einen Elfmeter zum 1:1 Endstand, nachdem Kevin uns mit seinem sehenswerten Distanzschuss in Führung brachte und Hollland die Rote Karte kassierte.

    Fürth brauchte damals also 2 Elfmeter, eine rote Karte und insgesamt 190 Spielminuten um gegen uns 2 Punkte zu holen...

    Statistiken zum Spiel/ Es trifft:

    Platz 11 auf 17.
    19 Punkte auf 14.
    5-4-6 auf 4-2-9.
    19:24 Tore auf 19:27 (-->Im Gegensatz zu unseren 24 Gegentoren (16 gegen 4 Gegner und 10 gegen 2) sind die Gegentore von Fürth deutlich gleichmäßiger verteilt. Das erste mal, dass die kein Gegentor bekommen haben war letzte Woche gegen Pauli. Zum Vergleich: Flekken hat schon 5 Spiele ohne Gegentore und ist damit hinter dem TW von Ingolstadt 2. bester der Liga!).

    Fürth ist in der Auswärtstabelle letzter mit 0-2-6 und 6:18 Tore
    Wir haben den letzten Platz in der Heimtabelle an Dresden abgegeben (1-3-3 und 8:13 Tore)
    Form NUSNSNUNNUSUSSN trifft auf NNNNUSNNNSNSNUS

    Fürth in den letzten Jahren

    Von 1997 bis 2012 gehörte die SpVgg Greuther Fürth ununterbrochen der 2. Bundesliga an und war damit lange die dienstälteste Mannschaft der Liga. 2012/13 spielte man zum ersten mal in der Historie in der 1. Bundesliga, stieg aber als einzige Mannschaft der Bundesligageschichte ohne einen einzigen Heimsieg direkt wieder ab. Man kämpfte sich in der folgenden Saison zwar wieder auf den Relegationsplatz, scheiterte aber mit einem 0:0 in Hamburg und 1:1 zu Hause am HSV in der Relegation.

    Dem verpassten Aufstieg folgte ein Umbruch in der Mannschaft und beinahe der Durchmarsch in Liga 3. Ab 15/16 folgte dann als Tabellen 9. und 8. eine kurzfristige Stabilisierung bevor es dieses Jahr (wieder) um die Existenz in der 2. Liga geht. Und dabei hat man gerade so eine schöne neue Haupttribüne gebaut...

    Fürth diese Saison- Fehlstart, kurzes Aufbäumen, Absturz, längeres Aufbäumen oder erneuter Absturz?

    Aus den ersten 4 Spielen holte man keinen einzigen Punkt (0:1 in Darmstadt, 1:2 Bielefeld, 1:3 in Kiel & 0:1 Ingolstadt), trennte sich von Trainer Janos Radoki und übergab interimsweise an Co-Trainer Mirko Dickhaut. (OT: Interessanterweise war es zu diesem Zeitpunkt schon die 4. Trainerentlassung der Saison: Bochum, Aue und Ingolstadt waren schneller, bzw. noch ungeduldiger).

    Nur einmal in der Geschichte wartete Fürth länger auf den ersten Punktgewinn: 1975/76 verlor man die ersten fünf Spiele, der erste Sieg folgte erst am 12. Spieltag. Dennoch hielt man die Klasse. Unter dem Co-Trainer holte man ein 1:1 in Dresden.

    Neuer Trainer wurde Damir Buric, der in Deutschland unter anderem für den SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach spielte, und in Freiburg, bei Bayer Leverkusen und Werder Bremen Co-Trainer war. Als Cheftrainer betreute er den kroatischen Spitzenklub Hajduk Split und Admira Mödling aus Österreich.

    Gegen Lieblingsgegner Düsseldorf (7-3-0 Heimbilanz) folgte mit 3:1 der erste Heim- und Saisonsieg, allerdings gingen die folgenden 3 Partien wieder verloren (0:3 in Braunschweig, 1:3 gegen Nürnberg und 0:3 in Lautern). Mittlerweile ist man wieder im Aufwind und konnte aus den letzten 6 Spielen 10 Punkte holen (2:1 Sieg gegen Aue, 1:3 in Berlin, 2:1 gegen Sandhausen, 2:3 in Nürnberg, 1:1 in Bochum und 4:0 gegen St. Pauli; sprich 3-1-2 und 12:9 Tore).

    Die Bilanz von Buric gesamt: 4-1-5 und 16:19 Tore.

    Mittlerweile hat man auch Manager Ramazan Yildirim freigestellt und den alten Bekannten Rachid Azzouzi zurückgeholt (Spieler, Jugendtrainer, Sportdirektor).

    (Für's Protokoll: Im DFB Pokal setzte man sich in der ersten Runde gegen SV Morlautern mit 5:0 durch und scheiterte in der 2. Runde zu Hause an Ingolstadt mit 1:3).

    Hoffen wir, das mit dem Spiel gegen St. Pauli der Höhepunkt erreicht wurde und der nächste Einbruch folgt...

    Die Aufstellung des Kleeblatts

    Generell lassen die Fürther nach Rückständen schnell den Kopf hängen und es gelingt ihnen nicht zurückzukommen (alle Siege nach Führung; nur in Dresden konnte man nach Rückstand einen Punkt retten). Im Team schmerzlich vermisst wird Spielmacher Nik Omladic, der immer noch an einer Verletzung leidet. Ohne ihn fehlen die Ideen im Mittelfeld. Nach Balleroberungen verschleppen die Franken oft das Tempo, so dass sich der Gegner rechtzeitig formieren kann.

    Unter Buric wird zu Hause das etwas offensivere 4-3-1-2 gespielt, während man auswärts bisher erfolglos erstmal aus einer stabilen Defensive und 4-2-3-1 agiert:

    ----------------------#8Green----------------
    #21Narey---------#29Cigerci--------#39Raum
    ----------#16Pinter-------#40Sontheimer---
    #3Wittek-#5Magyar-#22Maloca-#13Caligiuri(C)
    -----------------#30Burchert(TW)-------------

    Buric hält an der Formation auf dem Papier fest, würfelt aber die Spieler auf den ersten Blick nach Lust und Laune auf die Positionen: #39Raum z.B. mal offensiv rechts, mal links, mal LV...Versucht wohl auf den zweiten Blick die Schwächen des Gegners auszumachen und individuell nach diesen aufzustellen. Oder er hat (noch) keine Ahnung was er tut und probiert einfach aus...TW und IV stehen zumindest fest. Bei den anderen Namen bin ich mir eigentlich sicher, aber auf welchen Positionen die dann am Ende spielen, werden wir dann wirklich erst am SA sehen.

    Würde mich nicht wundern, wenn #21Narey und #39Raum aber auch im Spiel die Seiten wechseln würden; vor allem der #39Raum hat St. Pauli fast im Alleingang ausgeschaltet. #10Gjasula hat das letzte mal auswärts gegen Regensburg (schwach) auf links gespielt, trifft aber wie oben besprochen sehr gerne gegen uns. Sonst hat er es diese Saison auf 2 Tore in 13 Spielen gebracht.

    Am torgefährlichsten sind #21Narey und RV #13Caligiuri (beide 3 Treffer in 15 Spielen), sowie LV #3Wittek (2 Tore in 14 Spielen). Spielmacher #29Cigerci bringt es auf 5 Assists in 8 Spielen. #8Green ist eigentlich ein guter Stürmer, brachte es nach längerer Verletzung bisher aber nur zu einem Tor (das 4:0 gegen St. Pauli).

    Wie machen die ihre Tore?

    Bielefeld: Schuss zentral aus 17 Metern
    @Kiel: Schuss nach Ecke von rechts
    @Dresden: Schuss zentral aus 14 Metern nach langem Ball
    Düsseldorf: Schuss von halb rechts aus 7 Metern nach Zusammenspiel im 16er; Kopfballtor nach Flanke rechts; Kopfballtor nach Flanke rechts
    Nürnberg: Elfmeter
    Aue: Schuss aus 5 Metern nach Einzelaktion;
    @Berlin: Distanzschuss aus 25 Metern
    Sandhausen: Schuss aus 8 Metern nach Abstoß und Kopfballverlängerung; Tor nach Ecke von links
    @Regensburg: Kopfballtor nach Ecke rechts; Schuss aus 16 Metern nach Konter
    Bochum: Schuss aus 4 Metern nach Standard von rechts;
    St.Pauli: Schuss halb links aus 13 Metern nach Einzelaktion; Schuss aus 18 Metern nach Einzelaktion; Schuss aus 9 Metern nach Flanke von rechts; Schuss nach Kombination im 16er

    --> Mit einer soliden IV und einem beherzten Einsatz gegen Caligiuri sollte nicht viel anbrennen. Kopfballstark sind die nicht. Schnell auch nicht.

    Wie kassieren die ihre Tore?

    @Darmstadt: Direktabnahme nach Freistoß von rechts
    Bielefeld: Kopfballtor nach Flanke von rechts , Elfmeter
    @Kiel: Kopfballtor nach Flanke von rechts, Kopfballtor nach Ecke von rechts, Elfmeter
    Ingolstadt: Schuss aus 14 Metern; Spieler zieht von halb links in den Strafraum
    @Dresden: Schuss aus 14 Metern; Spieler zieht von halb links in den Strafraum
    Düsseldorf: Elfmeter
    @Braunschweig: Schuss zentral aus 14 Metern nach langer Kopfballverlängerung; Scharfe Hereingabe von links in den 5 Meter Raum; Schuss aus 14 Metern nach Konter
    Nürnberg: Schuss aus 14 Metern nach Konter; Schuss aus 5 Metern nach Kombination im 16er, Schuss aus 8 Metern nach Ecke
    @Lautern: Kopfballtor nach Flanke von links; Abschluss aus 7 Metern nach Kombination im 16er; nach Konter über rechts scharfe Hereingabe in den 5er
    Aue: Schuss aus 12 Metern nach Einzelaktion; Schuss aus 11 Metern nach Flanke von rechts
    Berlin: Schuss aus 6 Metern nach Konter über rechts; Schuss halb rechts aus 15 Metern; Schuss rechts aus 7 Metern nach Einzelaktion
    Sandhausen: Schuss aus 8 Metern nach Einzelaktion
    @Regensburg: Kopfballtor nach Ecke rechts; Schuss aus 2 Metern nach scharfer Hereingabe von rechts; Kopfballtor nach Standard rechts
    @Bochum: Kopfballtor nach Freistoß von links

    --> Hajri soll hoch auf Iljutcenko flanken was das Zeug hält und Stoppelkamp & Souza müssen in den 16er ziehen und den Abschluss suchen!

    Unsere Zebras- die Aufstellung

    -------------------------#1Flekken(TW)----------------------
    #3Hajri----#4Bomheuer-----#6Nauber------#17Wolze(C)
    #20Souza--#23Schnellhardt-#16Fröde--#33Stoppelkamp
    -----------------#11Iljutcenko-----#24Tashchy------------

    Von #1Flekken habe ich bisher nichts negatives gehört und der Kicker scheint mit 4 Gelben Karten für Wolze wohl recht zu haben. #14Albutat war (wie von vielen hier im Portal schon analysiert) nicht der Knackpunkt beim 0:4 Desaster in Regensburg. Allerdings war er auch nicht gut genug um Fröde den Stammplatz direkt (wieder) wegzunehmen. Das ''russische Dreieck'' Stoppelkamp (russisch-sprechende Ehefrau), Iljutcenko & Tashchy (beide russisch-sprechend) bleibt in der Startformation.

    Mein Tipp

    Wir sollten den Vorsprung auf die Franken in erster Linie halten und ein 0:0 (oder Unentschieden allgemein) würde ich so kurz nach dem Regensburg-Schock unterschreiben. Obwohl das gegen einen bisher auswärts sieglosen Gegner eigentlich zu wenig sein könnte.

    Ich hoffe und tippe aber auf einen 2:0 Heimsieg! Stoppelkamp zieht in den 16'er und haut das Ding flach unten links rein; das 2:0 Kopfballtor Iljutcenko nach Flanke von Hajri.
     
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    29. Spieltag in der 2. Bundesliga. Unsere auswärtsstarken Zebras spielen am Samstag um 13:00 Uhr bei Union Berlin.


    Direkte Duelle- immer enge Spiele

    Es wird das 20. direkte Duell der beiden sein mit 5-5-9 und 18:22 Toren aus unserer Sicht- alle Duelle in der 2. BL. Dabei endeten 16 der 19 Spiele nur mit 1 Tor Unterschied (meistens 2:1/1:2 oder 1:0/0:1) und der Rest eben 1:1 und 0:0.

    Unser letzter Sieg gegen Berlin am 12.03.16 zu Hause mit 2 Traumtoren von Iljutcenko (Fallrückzieher) und Klotz (gefühlvoller Heber) zum 2:1 Endstand. Unser letzter Sieg in Berlin am 7.3.2010 mit 1:0 (Freistoß Grlic, Abpraller und Tor Schlicke). Unsere Bilanz in Berlin: 2-2-5 mit 7:11 Toren.

    Das letzte Spiel An der Alten Försterei endete mit einer 3:2 Niederlage und hätte auch gut in's Drehbuch unserer Zebras der letzten Woche(n) gepasst: Nach zuletzt 2 Niederlagen in Folge, nutzten die Berliner unsere Standardschwäche und es ging mit 3:0 für ''die Eisernen'' in die Pause. Nach 4 Minuten stand es dabei schon 0:1... Doch unsere Zebras zeigten Moral, Rata hielt einen Elfer und mit Toren von Obinna und King wurde es nochmal spannend. Scheidhauer hatte das 3:3 auf dem Fuß. Am Ende ging es aber mit 0 Punkten nach Hause. Hoffen wir, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.


    Statistiken zum Spiel/ Es trifft:

    Platz 11 auf Platz 9.
    36 Punkte auf 37.
    9-9-10 auf 10-7-11.
    47:41 auf 41:50 Tore.
    Platz 6 in der Heimtabelle (6-5-3 und 26:17) auf Platz 4 (!) der Auswärtstabelle (6-2-6 20:25).
    Rückrunden-Schlechtester (2-4-5 15:17) auf Rückrunden 12. (4-2-5 18:24).
    Form S-N-U-U-N auf S-N-N-N-N- folglich beide seit 4 Spielen sieglos und in der aktuellen Formtabelle ganz unten.
    Letzter Heimsieg Berlin mit 2:1 gegen Sandhausen am 24. Februar.
    Unser letzter Auswärtssieg mit 2:1 in Darmstadt am 4. Februar.
    Berlin hat nur 5x diese Saison zu 0 gespielt, unsere Zebras bereits 8x.
    Union hat den 3. besten Sturm mit 47 Toren (Polter ist aber verletzt!)


    Union in den letzten Jahren

    In dieser Saison spielen die Berliner zum neunten Jahr in Folge in der 2. Bundesliga mit hauptsächlich durchschnittlicher Platzierung (12. 11. 7. 7. 9. 7. 6. Tabellenplatz). Letztes Jahr schnupperte man mit 60 Punkten am Relegationsrang, gab diesen aber am 29. Spieltag endgültig ab.

    Union diese Saison: Starke Phase, schwache Phase, starke Phase, schwache Phase, neuer Trainer und Sturzflug

    Die Saison ging für Berlin eigentlich gut los: einem 1:0 in Ingolstadt folgte ein spektakuläres 4:3 gegen Kiel (3:3 zur Pause) und Unentschieden in Nürnberg und bei starken Bielefelder (2:2 & 1:1).

    In der Liga war man in Düsseldorf am 5. Spieltag die spielerisch unterlegenere, aber effizientere Mannschaft und hätte fast einen Punkt mitgenommen, bevor Neuhaus mit einem Distanzschuss in der Nachspielzeit und dem 2:3 die erste Niederlage besiegelte. Gegen ersatzgeschwächte Braunschweiger reichte es zu Hause nur zu einem 1:1 und nach dem 0:1 in Sandhausen sprach man schon von einer kleinen Krise nach 5 sieglosen Spielen in Folge.

    Mit Kaiserslautern (und ohne den gerade entlassenen Norbert Meier) kam dann genau der richtige Gegner zur richtigen Zeit: zur Halbzeit stand es ''nur'' 4:0 und die Berliner müssen sich vor dem Hintergrund des 5:0 Endstandes vorwerfen lassen, nicht noch mehr für das eigene Torverhältnis getan zu haben gegen völlig wehr- und teilnahmslose Teufel.

    In Aue, in Regensburg und gegen Fürth (trotz Heimfluch) setzte man die Siegesserie souverän fort (2:1, 2:0 und 3:1) und hoffte damals bei uns auf den 5. Sieg in Folge...

    Das Hinspiel in Duisburg endete 1:1

    Damals kam der Tabellen 4. mit 22 Punkten zu unseren Zebras mit 13 Punkten und als Tabellen 14. (mit 2 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz; damals übrigens auch: Heidenheim). Wie oben schon geschrieben kam Union gerade mit 4 Siegen in Folge aus der Liga, musste aber unter der Woche zum Pokalspiel nach Leverkusen. Und dort grub sich Jens Keller mit seiner Entscheidung 9 Spieler aus seiner Startelf zu schonen und tausende mitgereiste Berliner mit der 1:4 Niederlage zu enttäuschen, wohl das Loch, aus dem er nicht mehr rauskommen sollte.

    Wir hatten eine Woche zuvor in Kaiserslautern durch Bomheuer Kopfball nach Ecke und gelungenem Einstand von Hajri als RV mit 1:0 gewonnen, mussten aber gegen Berlin auf Enis aufgrund seiner Gelbsperre direkt wieder verzichten. Wiegel, der hinter Klotz, Erat und Hajri unser 4. RV der noch jungen Saison wurde, konnte froh sein nach 4 Minuten nur Gelb kassiert zu haben, nach seiner völlig überzogenen Grätsche gegen Hedlund an der Mittellinie.

    Es war dann auch Wiegels direkter Gegenspieler, der bei der Ecke kurz nach der Halbzeit zum 1:0 für Berlin einköpfte. Unsere Zebras trauten sich dann mehr zu und kamen zu guten Chancen, hatten aber u.a. Pech als aus einem Foul auf der Strafraumkante an Tashchy statt eines Elfmeters nur ein Freistoß wurde.

    Der eingewechselte Iljutcenko sorgte dann in der 86. Minute nach toller Flanke vom Kevin zum verdienten 1:1 Endstand.

    Berlin zwischen Hinspiel und heute- unter Hofschneider im Sturzflug

    Das folgende Heimspiel gewannen ''die Eisernen'' mit 1:0 gegen St. Pauli, allerdings folgten 3 Niederlagen und 1 Unentschieden (@Heidenheim 3:4, Darmstadt 3:3, @VfL 1:2, Dresden 0:1) und letztendlich das Ende von Jens Keller als Trainer. Unter dem neuen Trainer Andre Hofschneider sollte es in den folgenden 11 Spieltagen nicht besser werden: 2 Siege, 4 Unentschieden und 5 Niederlagen sprechen eine klare Sprache:

    Ingolstadt 1:2 N
    @ Kiel 2:2 U
    Nürnberg 0:1 N
    @ Bielefeld 1:1 U
    Düsseldorf 3:1 S
    @ Braunschweig 0:1 N
    Sandhausen 2:1 S
    @Kaiserslautern 3:4 N
    Aue 0:0 U
    Regensburg 2:2 U
    @ Fürth 1:2 N

    Das Union Spiel in Fürth 1:2 oder: leeres Tor nicht treffen und sich dann selber einen einschenken...

    Zwischenzeitlich standen die Berliner mal 15 Punkte vor Fürth in der Tabelle. Am Ostersonntag ging es dann ohne Skrzybski (13 Tore) und Polter (12 Tore) zu den mittlerweile Heimstarken Bayern. Nach einem Standard gingen die Fürther mit 1:0 in Führung und hatten mit guten Kontern Chancen auf das 2:0. Berlin kam aber zwischenzeitlich zum 1:1 Ausgleich nach Ecke bevor Prömel dann einen Abpraller vom Pfosten in's eigene Tor lenkte. Nach dem Spiel gab es dann Redebedarf mit den zahlreich mitgereisten Fans.


    Die Aufstellung der ''Eisernen'' gegen unsere Zebras

    Das wichtigste vorweg: #9 Polter wird aufgrund eines Achillessehnenrisses den Rest der Saison fehlen. #24 Steven Skrzybiski hat gegen Fürth wegen Oberschenkelrpobleme gefehlt, wird aber wohl gegen uns auflaufen. Das ist dahingehen wichtig, da das Platz 2 und 3 der Torjägertagbellen sind (13 Tore und 12).

    Hofschneider wird seinem 3-5-2 treu bleiben und warscheinlich so gegen uns aufstellen:

    --------------#24Skrzybiski-------#17Hedlund---------------------
    #18Redondo-#23Kroos(C)-#10Daube-#21Prömel-#28Trimmel
    ---------#37Leistner-----#5Friedrich----#33Maloney------------
    -----------------------------#12Busk(TW)---------------------------

    Den Torwartwechsel von der #1 Mesenhöler zum Pokaltorwart #12Busk verstehe ich nicht. Aber ich denke mal das wir auch den Busk sehen werden, der bei Distanzschüssen und Standards nicht gerade der sicherste ist. Wenn der Hofschneider uns das Leben auf rechts genauso schwierig machen möchte wie Braunschweig und Lautern, dann dürfen wir den schnellen und dribbelstarken #18Redondo für #6 Pedersen erwarten.

    Auf dem Papier hat Berlin einen der stärksten Kader, befindet sich aber mal wieder im Leistungstief, steht mächtig unter Druck und hat den falschen Trainer.


    Unsere Zebras- die Aufstellung

    Das 4-2-3-1 in der 2. Halbzeit in Braunschweig hat mit eigentlich ganz gut gefallen. So wie ich Gruev allerdings kenne, wird er jetzt nicht in Aktionismus verfallen und taktische Formation und/ oder Startelf über den Haufen werfen. Wiegel hat keine Spielpraxis und war im Hinspiel gut aber nicht überragend, deswegen ist Hajri für SA gesetzt. Allerdings müssen Fröde und Souza mehr nach hinten arbeiten und sich im Spielaufbau mehr anbieten.

    In Berlin ist Laufarbeit und taktische Disziplin angesagt:

    ------------------------#1Flekken(TW)-------------------------
    #3Hajri-----#4Bomheuer---#6Nauber-----#17Wolze(C)
    #20Souza-#16Fröde-#23Schnellhardt-#33Stoppelkamp
    ----------------#11Iljutcenko----#10King------------------

    #23Schnellhardt ist alternativlos, wie so viele andere im Moment. Mit dem King haben wir einen da vorne der die hohen Bälle runterholen und weiterleiten soll. Iljutcenko stellt mit ihm zusammen die Passwege zu. Pressing erwarte ich nicht. Ich erwarte stattdessen eine sehr kompakt und tief stehende Duisburger Mannschaft, mit vielen hohen Bällen und Querpässen. Ein Standard wird uns zum 1:0 Endergebnis reichen und die Gemüter beruhigen.

    Und eigentlich trifft Iljutcenko ja immer gegen Berlin...

    Klar ist allerdings, mit einem 10:0 sind wir nicht durch und mit einem 0:10 nicht abgestiegen.

    Ich denke aber mit Berlin haben wir (seit langer Zeit) mal wieder den richtigen Gegner zur richtigen Zeit.
     
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    12.Spieltag in der 2. Bundesliga- unsere Zebras empfangen am Sonntag um 13:30 Uhr den Tabellen 4. Union Berlin. Für mich eine der stärksten Mannschaften der 2. Bundesliga mit mächtig Selbstbewusstsein und 4 Siegen in Folge! Müssen aber am Dienstag um 18:30 Uhr im DFB- Pokal in Leverkusen ran.

    Direkte Duelle- Immer enge Spiele

    Es wird am Sonntag das 19. direkte Duell der beiden sein mit 5-4-9 und 17:21 Toren aus unserer Sicht- alle in der 2. BL. Dabei endeten 16 der 18 Spiele nur mit 1 Tor Unterschied (meistens 2:1/1:2 oder 1:0/0:1) und der Rest eben 1:1 und 0:0.

    Unser letzter Heimsieg gegen Berlin am 12.03.16 mit 2 Traumtoren von Iljutcenko (Fallrückzieher) und Klotz (gefühlvoller Heber) zum 2:1 Endstand.

    Im Pokal gab es 2 Begegnungen: 2001 unterlagen wir in Berlin mit 0:1 und vor 14 Monaten dann mit 1:2 die letzte Niederlage gegen Union zu Hause (Irres Eigentor von Schnellhardt in der Verlängerung nach Ausgleich von Iljutcenko in der regulären Spielzeit).

    Somit steht zu Hause 3-2-4 mit 10:10 Toren.

    Statistiken zum Spiel/ Es trifft:

    Platz 14 auf 4.
    12 Punkte auf 21.
    14:19 Tore auf 23:13.
    Die schlechteste Heimmannschaft (0-2-3 und 4:12) auf die 7. beste Auswärtsmannschaft (3-1-2 und 9:7).
    Form NUSNSNUNNUS auf SSUUNUNSSSS

    Union in den letzten Jahren

    In dieser Saison spielen die Berliner zum neunten Jahr in Folge in der 2. Bundesliga mit hauptsächlich durchschnittlicher Platzierung (12. 11. 7. 7. 9. 7. 6. Tabellenplatz). Letztes Jahr schnupperte man mit 60 Punkten am Relegationsrang, gab diesen aber am 29. Spieltag endgültig ab.

    Vor 2 Jahren

    Beim Hinspiel in Berlin vor 2 Jahren lagen wir verdient mit 0:3 zur Halbzeit zurück, bevor unsere Zebras Moral bewiesen und fast noch ein 3:3 und einen Punkt entführten. Bleiben sollte es aber beim (unter'm Strich aus unserer Sicht) unglücklichen 2:3. Im Rückspiel verwandelten ljutcenko mit seinem o.g. Fallrückzieher-Tor des Monats und Klotz einen 0:1 Rückstand zu einem verdienten 2:1 Heimsieg.

    Union diese Saison: Starke Phase, schwache Phase, starke Phase- Keine Verletzten

    Die Saison ging für Berlin gut los: einem 1:0 in Ingolstadt folgte ein spektakuläres 4:3 gegen Kiel (3:3 zur Pause) und Unentschieden in Nürnberg und bei starken Bielefelder (2:2 & 1:1).

    Im DFB Pokal stolperte man in Saarbrücken gegen den Regionalligisten zu einem glücklichen 2:1 Sieg nach Verlängerung (Saarbrücken verschoss u.a. einen Elfmeter) und darf morgen in Leverkusen in der 2. Pokalrunde antreten.

    In der Liga war man in Düsseldorf am 5. Spieltag die spielerisch unterlegenere, aber effizientere Mannschaft und hätte fast einen Punkt mitgenommen, bevor Neuhaus mit einem Distanzschuss in der Nachspielzeit und dem 2:3 die erste Niederlage besiegelte. Gegen ersatzgeschwächte Braunschweiger reichte es zu Hause nur zu einem 1:1 und nach dem 0:1 in Sandhausen sprach man schon von einer kleinen Krise nach 5 sieglosen Spielen in Folge.

    Mit Kaiserslautern (und ohne den gerade entlassenen Norbert Meier) kam dann genau der richtige Gegner zur richtigen Zeit: zur Halbzeit stand es ''nur'' 4:0 und die Berliner müssen sich vor dem Hintergrund des 5:0 Endstandes vorwerfen lassen, nicht noch mehr für das eigene Torverhältnis getan zu haben gegen völlig wehr- und teilnahmslose Teufel.

    In Aue, in Regensburg und gegen Fürth (trotz Heimfluch) setzte man die Siegesserie souverän fort (2:1, 2:0 und 3:1) und hofft bei uns auf den 5. Sieg in Folge...

    Die ''Eisernen''- Aufstellung

    Berlin gilt völlig zu recht zu den Aufstiegskandidaten diese Saison: jede Position ist quasi qualitativ-gut doppelt besetzt und die Transfers haben richtig eingeschlagen. Trainer Jens Keller (erst seit 16/17 im Amt) hat bei der Aufstellung die Qual der Wahl- bis auf Atsuto Uchida stehen alle Spieler für's Pokalspiel zur Verfügung.

    Hier meine vorläufige Startaufstellung (Update nach dem Pokalspiel folgt) im vom Keller präferierten 4-3-3:

    17Hedlund---------------#9Polter--------------#11Gogia
    -------#23Kroos(C)--------#7Hartel------#21Prömel------

    13Kurzweg--#34Schönheim--#37Leistner--#28Trimmel
    ----------------------------#12Busk(TW)--------------------

    Der Berliner Anspruch wird sein im heimschwachen Duisburg 3 fach zu punkten und sich oben in der Tabelle weiter festzusetzen, das 4-2-3-1 sehe ich zunächst nicht- aggressives Pressing ist zu erwarten!

    Besonders aufpassen müssen wir auf die Torgefährlichen #9Polter (6 Tore in 11 Spielen) und den starken #17Hedlund (4 Tore). #24Skrzybiski wird wohl in Leverkusen auf rechts auflaufen, #21Prömel ist aber genauso gefährlich und dribbelstark.

    Unsere Zebras- die Aufstellung

    Kaum haben wir einen starken RV gefunden, ist dieser gesperrt. Allerdings tue ich mich etwas schwer Erat gegen den schnellen und dribbelstarken #17Hedlund und #13Kurzweg wieder aufzustellen...
    Nur wen sonst? Kann Pogge RV? (hab den da nie gesehen...) Kann Wiegel RV wie im Testspiel gegen KSC? Den zweikampfstärkeren Albutat neben Fröde aufstellen?

    Wohl eher nicht...

    -------------------------#1Flekken(TW)-----------------------

    29Erat----#4Bomheuer-------#6Nauber-------#17Wolze(C)
    20Souza---#23Schnellhardt-#16Fröde--#33Stoppelkamp

    ------------------#10King------------#24Tashchy-------------

    Obwohl Iljutcenko gerne gegen Berlin trifft, bleibe ich beim King.

    An der grundsätzlich defensiven Ausrichtung unserer Zebras hinter der Mittellinie wird sich nichts ändern: gibt man Hartel Hedlund und Prömel die Räume, werden diese aggressiv bespielt und es kann ganz schnell ein 2:4, 2:5, 1:3 werden (siehe Kiel, siehe Nürnberg- Berlin kann das auch)...

    Allerdings sind die Berliner mal wieder reif für eine Niederlage und nach dem Spiel in Leverkusen hoffentlich angeschlagen. Der Sieg in Kaiserlautern nimmt Druck von der Mannschaft zu Hause und jeder Serie geht man zu Ende:

    Wir gewinnen 2:1 nach 2:0 Führung!
     
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    Union-Coach André Hofschneider nahm im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Fürth zwei Wechsel vor: Torrejon und Skrzybski kehrten in die Startelf zurück, dafür nahmen Maloney und Hedlund auf der Bank Platz.

    Auch Duisburgs Trainer Ilia Gruev tauschte nach der herben 1:4-Pleite gegen den Letzten aus Kaiserslautern doppelt: Wiegl und Iljutcenko begannen für Hajri (nicht im Kader) und Onuegbu (Bank).

    Beiden Mannschaften war im ersten Durchgang das fehlende Selbstvertrauen aus zuletzt vier Spielen ohne Sieg anzumerken. Der Fokus lag erst einmal auf der Defensive, dadurch litten natürlich die Offensivbemühungen. In einer umkämpften Anfangsphase hatte Kroos den ersten Abschluss (9.). Die Zebras taten in den ersten 45 Minuten offensiv nicht viel, trugen allerdings nach einer Viertelstunde einen schönen Angriff vor: Schnellhardt bediente Tashchy, der schob das Leder im Fallen knapp am Tor vorbei.

    Hosiner verzieht knapp

    Anschließend nahmen die Eisernen das Heft des Handelns in die Hand und diktierten die Begegnung mit viel Ballbesitz, Skrzybski verzog per Volley (23.). Zwei Zeigerumdrehungen später fand der Angreifer seinen Sturmkollegen Hosiner, der den Ball aus kurzer Distanz nur knapp am Tor vorbeisetzte. Die Gäste waren in dieser Phase darum bemüht, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, nach vorne ging nichts. Da Daube aus der Distanz (33.) und Hosiner per Fallrückzieher (36.) gescheitert waren, ging es torlos in die Kabinen.

    Partie flacht komplett ab
    Auch nach dem Seitenwechsel taten die Köpenicker mehr für das Spiel, der MSV war sehr passiv. Skrzybskis Schuss wurde abgefälscht (48.) und Kroos' Volley griff sich Flekken (54.). Es war eine Begegnung auf überschaubarem Niveau, in der die Hausherren zumindest mehr versuchten. Kroos' Kopfball blieb ohne Gefahr (67.) und Trimmel prüfte Flekken mal aus der Distanz (69.). In der Folgezeit plätscherte die Partie dahin, keines der Teams spielte zwingend auf Sieg. Vor allem die Duisburger zeigten eine enttäuschende Leistung, schossen in den zweiten 45 Minuten nicht einmal in Richtung Berliner Tor. Auch die Hausherren waren sehr vorsichtig, somit endete die Begegnung folgerichtig 0:0. Beide Teams verlängerten ihre Sieglos-Serien auf fünf Partien, der MSV stoppte immerhin den Negativlauf von vier Niederlagen am Stück.

    Für Union geht es am nächsten Samstag (13 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli weiter. Zur gleichen Zeit empfängt der MSV den SV Sandhausen.
     
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    31.Spieltag in der 2. Bundesliga- unsere Zebras spielen am Sonntag um 13:30 Uhr bei Erzgebirge Aue. Im Hinspiel war es genau der richtige Gegner um den ersten Heimsieg nach 6 Monaten zu holen und auch dieses mal muss Aue herhalten, um eine negative Serie (diesmal 6 sieglose Spiele) von uns zu beenden.


    Direkte Duelle - in Aue geht was!

    Es wird das 14. direkte Duell der beiden sein. Mit 8 Siegen, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen und 24:13 Toren sieht es dabei ganz gut für uns aus. Alle Duelle stammen aus der 2. Liga. In Aue ist unsere Bilanz: 3 Siege, 1 Unentschieden und 2 Niederlagen bei 7:6 Toren für uns. Letzter Sieg in Aue am 25.11.2011 mit 2:1. Damals sorgte Exslager in der 92. nach einem schweren Patzer vom Torwart (der über den Ball senste) mit seinem 2:1 für den ersten Auswärtssieg der damaligen Saison.


    Statistiken zum Spiel/ Es trifft:

    Platz 10 auf 12.
    39 Punkte auf 38.
    10-9-11 trifft auf 10-8-12.
    33:43 auf 41:52.
    Die 9. stärkste Heimmannschaft mit 7-4-4 und 19:14 gegen das 5. stärkste Auswärtsteam mit 6-3-6 und 20:25.
    Rückrunden 10. mit 4-5-4 und 16:19 gegen Rückrunden 16. mit 4-3-6 und 18:26.
    Form: NUUSUUSSSN gegen SUNSNNNNUN


    Aue in den letzten Jahren

    2009/ 10 ging Aue (3 mal DDR Meister und 1x DDR Pokalsieger) als Tabellenzweiter der 3. Liga hinter Osnabrück hoch in die 2. Bundesliga, es folgten Platzierungen 5., 15., 14. und 14/15 Abstieg als 17. in die 3. Liga. Obwohl man sich in der 3. Liga Saison 15/16 zunächst schwer tat, reichte es zum direkten Wiederaufstieg hinter Dresden und vor Würzburg. Letztes Jahr war man bis zum letzten Spieltag theoretisch gefährdet, landete aber am Ende auf dem 14. Tabellenplatz und 3 Punkten vor'm Relegationsplatz und 1860 München.

    Aue diese Saison Teil 1- Nach 57 Tagen ''Schicht im Schacht'' für Letsch- danach ein Auf und Ab

    Experten sahen Aue vor der Saison eher im unteren Bereich der Tabelle. Der 48-jährige Trainer Thomas Letsch war erst zu Saisonbeginn vom FC Lieferin zu Aue gewechselt und sollte dort den zu :kacke: 04 abgewanderten Domencio Tedesco ersetzen. Die ersten drei Pflichtspiele gingen verloren (1. Termin in Heidenheim wegen Regen abgebrochen, 0:2 gegen Düsseldorf, 1:2 im Nachholspiel in Heidenheim und 0:2 beim Pokalspiel in Wiesbaden), dazu präsentierte sich die Mannschaft bereits in den Testspielen in der Saisonvorbereitung schlecht.

    Zwar lag man in Wiesbaden nach 7 Minuten bereits 0:2 zurück und erspielte sich in 90 Minuten nur 2 Chancen, allerdings war ein so früher Wechsel dann doch überraschend. Möglicherweise ist man bei den Verantwortlichen besonders empfindlich, weil man diese Saison das Stadion modernisiert und keinesfalls wieder runter möchte...Nun ja, im Rückblick alles richtig gemacht, denn:

    Unter dem (bis zu diesem Zeitpunkt) Co-Trainer Robin Lenk erreichten die Sachsen bei Eintracht Braunschweig ein 1:1 und gewannen zu Hause gegen Nürnberg sensationell aber verdient 3:1.

    Mit neuem Trainer Hannes Drews (von Holstein Kiel U19 gekommen) setzte man den guten Lauf mit einem 2:1 in Ingolstadt fort. Zwar sorgte Kiel zwischenzeitlich mit einem 0:3 für einen Dämpfer, allerdings konnte man in Lautern 2:0 gewinnen und Sandhausen 1:0 schlagen.

    Die 1:2 Heimniederlage gegen starke Berliner war zu verschmerzen, allerdings sorgte die 1:2 Niederlage in Fürth dann schon für Sorgenfalten, die sich nach dem wichtigen 1:0 Sieg gegen Regensburg wieder entspannten. In Pauli und letzten Spieltag gegen Bielefeld vor unserem Heimspiel reichte es zu leistungsgerechten 1:1 Punkteteilungen.

    Das Hinspiel in Duisburg- 3:0 Doppelpack Souza und erster MSV-Heimsieg nach 6 Monaten!

    Damals auch schon als Tabellen 12. empfingen wir den 8. Platzierten Erzgebirge Aue zum Heimspiel in der MSV Arena. Wir hatten zunächst mehr vom Spiel, allerdings ohne das der entscheidende Pass ankam oder wir zu echten Torchancen kamen. Aue lauerte, ließ aber Qualität bei den Pässen vermissen. In der 32. Minute dann eine Halb-Chance: Nach einem langen Ball von Nauber aus der eigenen Hälfte, legte sich Iljutcenko den Ball zunächst mit der Schulter vor und scheiterte danach am Schlussmann aus Aue, der den Lupfer aus der Luft fing. Flekken hatte nichts zu tun.

    Dann kam der Auftritt unser #20: nach einem Anspiel von Stoppelkamp flog der Ball vom Fuß des Gegners zu Souza, der die Kugel entgegen der Laufrichtung vom Torwart in der 50. Minute einschob. Der Knoten war geplatzt und Souza wollte mehr: Nur 4 Minuten später legte Iljutcenko den Ball erneut auf den rechten Flügel zu Souza, der auf Höhe des Strafraums stoppte und verzögerte. Zwei Verteidiger wandten sich ab, Souza zog in Robben-Manier nach innen und hämmerte den Ball zum 2:0 flach neben den Pfosten. Danach sollte Iljutcenko das leere Tor nach einem verunglückten Rückpass nicht treffen aber Tashchy nickte die Kugel nach einer Flanke von Stoppelkamp kurze Zeit später zum 3:0 Endstand ein.

    Es war kein schönes Spiel, aber nachdem der Knoten mit dem 1:0 geplatzt war, spielten unsere Zebras richtig gut, weil Aue kommen musste.

    Aue diese Saison Teil 2- 5 sieglose Spiele und dann: ''Die Dinger gehen halt wieder rein''

    Nach dem 0:3 In Duisburg holte man gegen den VfL (1:1), in Dresden (0:4) gegen Darmstadt (1:0) und Heidenheim (1:1) 5 Punkte. Besonders schmerzhaft war das Sachsenderby bei den Dresdnern, die diese Saison zu Hause eigentlich selten etwas gerissen haben. Danach ging es mit 5 sieglosen Spielen erstmal bergab: 1:2 in Düsseldorf, 1:3 gegen Braunschweig, 1:4 in Nürnberg und 0:0 gegen Ingolstadt und 2:2 bei schwächelnden Kielern.

    Mann stand nur noch 1 Punkt vor'm Relegationsrang und 3 vor Darmstadt auf 17. Medien thematisierten einen möglichen erneuten Trainerwechsel, die Sozialen Medien kochten über, überall schlechte Stimmung...

    Aber in Aue blieb man Geduldig, vertraute auf Trainer Hannes Drews und sollte belohnt werden:

    Denn es folgten 6 Spiele ohne Niederlage, bevor man letzte Woche in Bielefeld 0:2 verlor:
    2:1 gegen Kaiserslautern, 1:1 in Sandhausen, 0:0 in Berlin, 2:1 gegen Fürth, 3:1 in Regensburg(!) und 2:1 in St. Pauli.

    Was war passiert? Hatte man die komplette Mannschaft ausgetauscht? Den Torwart ersetzt? Das Spielsystem geändert? Nein, Stürmer Pascal Köpke brachte es auf den Punkt: ''Die Dinger gehen halt wieder rein'' (Quelle: Kicker, link, letzter Zugriff 16.04.18 15:00).

    Von September bis Januar hatte er nicht getroffen und war mit Aue bis auf Platz 15 gerutscht. Danach sorgte er mit 5 Toren in 5 Spielen u.a. für den ersten Auswärtssieg in Regensburg nach 9 sieglosen Gastspielen und trug zur beachtlichen Serie von 8 Spielen ohne Niederlage bei.

    Aue in Bielefeld- Groß-Chance nicht genutzt und 0:2 verloren

    Die tolle Serie sollte dann in Bielefeld enden: Aue wie man sie kennt: Zentrum verdichten, und hinten kompakt stehen. Bloß keine Konter zulassen und selber lauern- Taktik über Offensive. Nach einer Eckball-Verlängerung kam Köpke dann aus wenigen Metern zum Kopfball und der ersten richtigen Chance des Spiels: Ortega parierte mit einem Klasse-Reflex. Der Nachschuss wurde kurz vor der Linie weggeschlagen.

    Nach einem einfachen Einwurf, Verlängerung und direkter Weiterleitung auf Voglsammer dann das 0:1 und kurz vor der Halbzeit fast das 0:2 durch Klos. In der 69. Minute war der große Moment dann aber für Klos gekommen. Nach einer Voglsammer-Ablage ließ er drei Gegenspieler stehen und schoss dann flach zum 2:0 ein.

    Fazit: Schnelles Umschaltspiel von Aue unterbinden, nach einfachen Lösungen suchen --> das 1 gegen 1 suchen, in Führung gehen und den Sack mit einem zweiten Tor frühzeitig zumachen!


    Die Aufstellung der ''Veilchen''

    Aue beeindruckt unter Drews mit Defensive, Ballsicherheit und Kontern! Den Sachsen reichten z.B. in der Hinserie gegen Ingolstadt, Lautern und Regensburg 4 Konter für 4 Tore und 9 Punkte. Teilweise sieht man bei denen eine 5er Abwehrkette bei gegnerischem Ballbesitz und ein tief stehendes Mittelfeld... da kann man sich schon mal die Zähne ausbeißen und ungeduldig werden! Siehe aber Fazit zum Bielefeld Spiel und Hinspiel in Duisburg--> Geduld.

    So erwarte ich die Sachsen wenn wir den Ball haben: 5-4-1

    ------------------------#10Nazarov-------------------
    #14Köpke-----#23Bertram-----#17Riese----#22Munsy
    #3Hertner-#33Tiffert-#15Kempe#4Kalig-#20Rizzuto
    -----------------#1Männel(TW)(C)...................

    Bei eigenem Ballbesitz (und schnellem Umschaltspiel) wird daraus ein 3-4-3: schnell auf #10Nazarov (der für einen Stürmer echt gut Fussball spielen kann) und dann weiter auf die schnellen #14 Köpke und #22Munsy, dann ablegen in's Zentrum oder selber Abschluss suchen. Das ist das erfolgreiche Aue 2017/18.

    Wie oben schon beschrieben müssen wir auf den schnellen #14 Pascal Köpke aufpassen (9 Tore in 30 Spielen und 8 Vorlagen). Der torgefährliche #10Nazarov hatte im Hinspiel gegen Regensburg zum 2. Mal in seiner Profikarriere einem Gegenspieler den Ball in's Gesicht eingeworfen durfte im Hinspiel bei uns zukucken. Diesen Luxus haben wir diesmal nicht. Routinier #33Christian Tiffert ist aus seiner Zeit 2007-2010 bei uns ja noch bekannt und ist wesentlicher Eckpfeiler der Veilchen auf links und wird bei Aue seine Karriere beenden.


    Unsere Zebras- die Aufstellung

    So sehr ich mich mit anderen Taktiken (4-3-2-1) und anderem Personal (Pogge LV? Wolze LM? Souza und Engin gleichzeitig von Beginn an?) befasse, desto mehr bin ich mir bei IG sicher: es wird sich nicht viel ändern. Die Mannschaft muss einfach mal ihre Leistung von Minute 1 bis 90+x abrufen:

    -------------------------#1Flekken(TW)----------------------
    #7Wiegel----#4Bomheuer-------#6Nauber-------#17Wolze(C)
    #20Souza---#23Schnellhardt-#16Fröde--#33Stoppelkamp
    -------------#11Iljutcenko------------#24Tashchy-------------

    Auch wenn Gartner ein Raunen bei seiner Grätsche gegen Sandhausen in der Arena auslöste: abgesehen von der Physis liegt er in allen anderen Punkten hinter Schnellhardt (Passspiel, Technik, Übersicht...), der nun 2x in Folge zur Halbzeit runter musste und gegen Aue wieder zu seiner Normalleistung und Offensivspiel findet.

    Spielentscheidend wird für mich eh ein anderer sein: wie im Hinspiel hoffe ich auf unsere Nummer 20. Leider lässt sich nicht abschätzen, wie sehr ihn die Virusinfektion von seinen 100% und 90 Minuten abhält.

    Iljutcenko hat nun mal seine Phasen (siehe Hinspiel) in denen er das Tor nicht trifft. Aber dann trifft er halt wieder. Siehe Köpke Zitat oben.

    Mein Tipp: Mit Souza über die 40!

    Jede (gute/schlechte) Phase geht vorbei und mit etwas Glück (Elfmeter für Wolze gegen Düsseldorf, Jemand trifft mal nicht 2x Pfosten gegen Lautern, Jemand schießt/köpft das Ding dem Schuhen mal nicht vor die Birne...) hätten wir diese 6 sieglosen Spiele net.

    IG hat um Geduld gebeten und diese zahlt sich in Aue aus:

    Wir gewinnen knapp mit 2:1, müssen danach aber nachlegen:

    Denn:

    Fürth empfängt am Freitag-Abend den VfL.
    Union- Heidenheim am SA.
    Sandhausen- Darmstadt.
    Regensburg- St. Pauli.
    Und zeitgleich mit uns trifft Kaiserslautern auf Dresden.
     
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    14.Spieltag in der 2. Bundesliga- unsere Zebras spielen am Sonntag, 19. November um 13:30 Uhr gegen Erzgebirge Aue. Genau der richtige Gegner für den ersten Heimsieg(*)

    Direkte Duelle- zu Hause noch nie verloren!

    Es wird das 13. direkte Duell der beiden sein. Mit 7 Siegen, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen und 21:13 Toren sieht es dabei ganz gut für uns aus. Alle Duelle stammen aus der 2. Liga; unser letzter Sieg (gleichzeitig auch letzter Heimsieg) 18.November 2012 mit 2:1 unter Runjaic. Aues Torwart (auch damals schon Männel) hatte gegen Brosinski und Brandy keine Chance.

    (*)Interessant: Auch damals war es unser erster Heimsieg der Saison!

    Die letzten 4 Heimspiele gegen Aue konnten wir alle gewinnen (2:1, 2:1, 3:1, 4:2) und davor gab es 2 Unentschieden (1:1 und 2:2). 14/15 und 15/16 trafen sich beide Vereine übrigens nicht, da Aue eine Saison zuvor abgestiegen war und direkt wieder aufstieg als wir wieder direkt in die 3. runter mussten.

    Statistiken zum Spiel/ Es trifft:

    Platz 12 auf 8.
    16 Punkte auf 18.
    4-4-5 auf 5-3-5.
    16:20 Tore auf 15:16.
    Aue hat mit 2-2-2 und 8:7 Toren eine durchschnittliche Platzierung in der Auswärtsbilanz (sprich 12. Platz). Bei uns kann es in der Heimbilanz bekannterweise nur noch nach oben gehen :)
    Form NUSNSNUNNUSUS auf NNUSSNSSNNSUU

    Aue in den letzten Jahren

    2009/ 10 ging Aue (3 mal DDR Meister und 1x DDR Pokalsieger) als Tabellenzweiter der 3. Liga hinter Osnabrück hoch in die 2. Bundesliga, es folgten Platzierungen 5., 15., 14. und 14/15 Abstieg als 17. in die 3. Liga. Obwohl man sich in der 3. Liga Saison 15/16 zunächst schwer tat, reichte es zum direkten Wiederaufstieg hinter Dresden und vor Würzburg. Letztes Jahr war man bis zum letzten Spieltag theoretisch gefährdet, landete aber am Ende auf dem 14. Tabellenplatz und 3 Punkten vor'm Relegationsplatz und 1860 München.

    Aue diese Saison- Nach 57 Tagen ''Schicht im Schacht'' für Letsch- danach ein Auf und Ab

    Experten sahen Aue vor der Saison eher im unteren Bereich der Tabelle. Der 48-jährige Trainer Thomas Letsch war erst zu Saisonbeginn vom FC Lieferin zu Aue gewechselt und sollte dort den zu :kacke: 04 abgewanderten Domencio Tedesco ersetzen. Die ersten drei Pflichtspiele gingen verloren (1. Termin in Heidenheim wegen Regen abgebrochen, 0:2 gegen Düsseldorf, 1:2 im Nachholspiel in Heidenheim und 0:2 beim Pokalspiel in Wiesbaden), dazu präsentierte sich die Mannschaft bereits in den Testspielen in der Saisonvorbereitung schlecht.

    Zwar lag man in Wiesbaden nach 7 Minuten bereits 0:2 zurück und erspielte sich in 90 Minuten nur 2 Chancen, allerdings war ein so früher Wechsel dann doch überraschend. Möglicherweise ist man bei den Verantwortlichen besonders empfindlich, weil man diese Saison das Stadion modernisiert und keinesfalls wieder runter möchte...Nun ja, im Rückblick alles richtig gemacht, denn:

    Unter dem (bis zu diesem Zeitpunkt) Co-Trainer Robin Lenk erreichten die Sachsen bei Eintracht Braunschweig ein 1:1 und gewannen zu Hause gegen Nürnberg sensationell aber verdient 3:1.

    Mit neuem Trainer Hannes Drews (von Holstein Kiel U19 gekommen) setzte man den guten Lauf mit einem 2:1 in Ingolstadt fort. Zwar sorgte Kiel zwischenzeitlich mit einem 0:3 für einen Dämpfer, allerdings konnte man in Lautern 2:0 gewinnen und Sandhausen 1:0 schlagen.

    Die 1:2 Heimniederlage gegen starke Berliner war zu verschmerzen, allerdings sorgte die 1:2 Niederlage in Fürth dann schon für Sorgenfalten, die sich nach dem wichtigen 1:0 Sieg gegen Regensburg wieder lichteten. In Pauli und letzten Spieltag gegen Bielefeld reichte es zu leistungsgerechten 1:1 Punkteteilungen. (Das Benefizsspiel beim VFC Plauen gewann man in der Länderspielpause mit 2:1; ist aber ohne Bedeutung weil kaum einer aus der Startelf gespielt hat).

    Zusammenfassung:
    Aue nach schwachem Start und starkem Zwischenhoch wieder auf dem Weg dahin, wo sie auch hingehören--> Platz 12-16. Meine ich auch gar nicht böse. Tapferer Verein der mit seinen wenigen Mitteln um jeden Punkt kämpft und viel erreicht hat. Viel Kampf, viel Herz, aber eben zu wenig Konstanz.

    Die Aufstellung der ''Veilchen''

    Aue beeindruckt unter Drews mit Defensive, Ballsicherheit und Kontern! Den Sachsen reichten z.B. gegen Ingolstadt, Lautern und Regensburg 4 Konter für 4 Tore und 9 Punkte. Teilweise sieht man bei denen eine 5er Abwehrkette und ein tief stehendes Mittelfeld... da kann man sich schon mal die Zähne ausbeißen und ungeduldig werden!

    Mit einem Unentschieden in Duisburg würde man im Erzgebirge nicht unzufrieden sein und ich erwarte sie natürlich defensiv und auf Fehler lauernd- sprich 5-3-2. Das 5-4-1 gegen Bielefeld sehe ich nicht, #23Bertram und #14Köpke gehören beide in die Start 11 und vorne rein.

    --------------------#14Köpke-------#23Bertram------------
    #33Tiffert----------------#16Kvesic---------------#17Riese
    #15Kempe---#25Wydra---#18Rapp--#4Kalig--#20Rizzuto
    --------------------------#1Männel(TW)(C)--------------------

    Der Star der Mannschaft ist der Kapitän und Torwart #1Männel (seit 2008 im Verein), der mit tollen Paraden die wenigen Fehler seines Defensiv-Bollwerks ausbügelt- aber auch sehr gerne mal auf Zeit spielt...

    #14Pascal Köpke ist der Topscorer mit 3 Toren und 6 Vorlagen in 13 Spielen; dabei kommen die Vorlagen gerne auf #23Sören Bertram der schon 4 mal getroffen hat und #16Mario Kvesic.

    Der torgefährliche #10Nazarov hat gegen Regensburg zum 2. Mal in seiner Profikarriere einem Gegenspieler den Ball in's Gesicht eingeworfen und darf zukucken. Routinier #33Christian Tiffert ist aus seiner Zeit 2007-2010 bei uns ja noch bekannt und ist wesentlicher Eckpfeiler der Veilchen auf links (auch gerade Vertrag verlängert).

    Die 5er Kette ist über Wochen eingespielt und Kopfballstark. Sprich: So wenig Standards zulassen wie möglich, bitte!

    Unsere Zebras- die Aufstellung

    Mir hat die erste Halbzeit gegen Leverkusen mit King für Tashchy, Erat für Hajri, Poggenberg für Wolze und Albutat für Fröde (rest wie unten) und dem verdienten 2:1 Halbzeitstand sehr gut gefallen. Vor dem Hintergrund der schweren Verletzung von Wiegel sehe ich in Erat wieder eine gute (Not)lösung sollte mit Hajri etwas sein. Albutat auch wieder näher an seinen 100%. In der 2. Halbzeit wurde 11 mal komplett gewechselt und das einzige was ich gelernt habe ist, dass Bajic und Klotz uns im Moment leider noch nicht helfen können.

    Tashchy läuft seiner Form der ersten Spieltage leider hinterher- mag an seiner Verletzung liegen. Allerdings sorgte sein Solo zum 3:3 Endstand in Leverkusen. Ich habe ihn mal aufgestellt- im Moment ist aber nur Iljutcenko für mich da vorne gesetzt (hätte ich vor einigen Wochen auch net geglaubt das ich das mal schreibe...)

    (Noch für's Protokoll und der Vollständigkeit halber: Unsere Zebras gewannen gestern gegen unsere U19 bei einem internen Trainingsspiel mit 7:0 (6:0). ''Stanislav Iljutcenko eröffnete am Samstag, 11.11.2017, schon in der vierten Minute, danach gelangen ihm noch zwei weitere Treffer (15., 41.). Außerdem waren vor der Pause Kevin Wolze (12.), Boris Tashchy (22.) und Ahmet Engin (41.) erfolgreich (...) 7:0 Stoppelkamp”.Quelle: MSV Homepage, link, letzter Zugriff 12.11.17 00:10 Uhr).

    Lange Rede kurzer Sinn: die gleichen Jungs wie immer --->

    -------------------------#1Flekken(TW)----------------------
    #3Hajri----#4Bomheuer-------#6Nauber-------#17Wolze(C)
    #20Souza---#23Schnellhardt-#16Fröde--#33Stoppelkamp
    -------------#11Iljutcenko------------#24Tashchy-------------

    Mein Tipp

    Was passiert nun, wenn 2 Mannschaften mit viel Disziplin und Fokus auf Defensive, ohne Druck gewinnen zu müssen und lieber das Spiel des Gegners zerstören statt es zu machen, aufeinandertreffen? Dann entscheidet die Effektivität vor dem Tor und die Form der letzen Wochen. Sehe uns in beidem vorne!

    Und: Geschichte wiederholt sich: Wie vor 5 Jahren gewinnen wir 2:1 und holen den ersten Heim-3er der Saison!
     
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    Mütze tiefer in's Gesicht ziehen, dem kalten Gegenwind tapfer begegnen und weitermachen -->

    eroeffnung_Magdeburg.jpg

    7. Spieltag in der 2. Fussball-Bundesliga und erste Englische Woche der Saison 18/19. Unsere Zebras fahren zum Aufsteiger und letztjährigem 3. Liga Meister 1. FC Magdeburg (kurz FCM). Anstoß am Mittwoch den 26. September in der MDCC (Magdeburg-City-Com) Arena ist 18:30 Uhr.


    statistiken.jpg

    Es wird erst das 4. Duell der beiden Vereine sein. Das erste mal begegneten sich beide im DFB Pokal 2003 und unser MSV setzte sich mit 4:3 im Elfmeterschießen durch, nachdem nach 120 Minuten keine Tore gefallen waren (Der Kicker zählt das 4:3 allerdings als Unentschieden in der Regulären Spielzeit).

    Bilanz_Mageburg.jpg


    In unserer 3. Liga Meistersaison 2016/17 gewannen wir in Magdeburg am 5. Spieltag mit 2:1. Flekken hatte einen Schuss von Christian Beck unglücklich durch die Beine rutschen lassen, bevor Bajic nach einer Ecke zum 1:1 einköpfte und Erat (nach schöner Vorarbeit von Schnellhardt) in der 40. Minute zum 2:1 Endstand traf.

    Im Rückspiel am 24. Spieltag hielten wir mit dem 0:0 unseren damals schärfsten Verfolger auf Abstand. Der MSV hatte die besseren Chancen (Blohmeyer nach 4 Minuten über die Latte, King aus wenigen Metern drüber, Iljutcenko an den Pfosten...) aber vergab diese leider fahrlässig.


    Geschichte.jpg

    Der 1.FC Magdeburg wurde 1965 durch die Ausgliederung der Fussballabteilung aus dem SC Magdeburg gegründet und gehörte zu den erfolgreichsten Vereine des DDR- Fussballs.

    Nach dem 2. Weltkrieg wurden alle Sportvereine verboten und später in Sportgemeinschaften (SG) und Betriebssportgemeinschaften (BSG) organisiert. Ähnlich wie in der letzten Eröffnung zu Aue beschrieben, ging man auch hier durch diverse Namensänderungen (darunter z.B. BSG Krupp Gruson Magdeburg, Stahl Magdeburg, BSG Motor Mitte und SC Aufbau Magdeburg). 1965 beschloss die DDR- Sportführung den Fussballsport intensiver zu fördern und veranlasste die Bildung von Fussballclubs: Der 1.FC Magdeburg war geboren.

    Zwischen 1971 bis 1979 waren die goldenen Zeiten des FCM, der sich Jahr für Jahr mit Dynamo Dresden national um die Meisterschaft und Pokal stritt und europäisch mit den Besten mithielt. Man wurde 3x DDR Meister und gewann insgesamt 7x den DDR Pokal (FDGG Pokal). Deswegen darf man in der 3. Liga und tiefer einen Stern über'm Logo tragen. Im Europapokal der Landesmeister traf man u.a. auf internationale Größen wie Juventus Turin, FC Bayern, FC :kacke: 04, FC Arsenal und PSV Eindhoven.

    1973/74 der größte Titel: nachdem in den Runden zuvor NAC Breda, Banik Ostrava, Beroe Stara Sagora und im Halbfinale Sporting Lissabon besiegt wurden, siegte der FCM vor der Minuskulisse von knapp 5.000 Zuschauern gegen den Titelverteidiger AC Mailand mit 2:0. Somit wurde der FCM zum einzigen DDR- Fussballclub dem international ein Titel gelang. (Dies gelang allein mit Spielern, die aus dem Bezirk Magdeburg kamen! Einzigartig in der Geschichte!)

    Nach der Wende gelang es dem FCM nicht sich für die Erste- oder Zweite Gesamtdeutsche Liga zu qualifizieren. Nach dem Abgang von Trainern und Spielern in den Westen, fand man sich 10 Jahre später in der Oberliga Nord-Ost wieder. 2000/01 machte man nochmal auf sich im DFB Pokal aufmerksam, als man den 1.FC Köln, Bayern München und den KSC besiegte und erst im Viertelfinale an :kacke: 04 scheiterte.

    2001/02 schaffte man den sportlichen Klassenerhalt in der Regionalliga, scheiterte aber an der Finanzierung und musste 2002 Insolvenz beantragen. In den folgenden Jahren wurde der Verein neu strukturiert und der Magdeburger Stadtrat beschloss 2004 den Abriss des Ernst-Grube-Stadions. Der Grundstein für die heutige MDCC- Arena (benannt nach dem Telekomunikationsunternehmen Magdeburg-City-Com) wurde gelegt.

    Zwischen 2006 und 2009 sollte man an der Schwelle zum Profifussball stehen. Aber erst unter Jens Härtel in seiner ersten Saison 2014/15 als FCM Trainer gelang der Sprung in die 3. Liga nach Siegen in den Playoffs gegen die Offenbacher Kickers.

    Fast gelang eine Saison später der Direkte Durchmarsch, allerdings sollte der FCM die folgenden 2 Spielzeiten auf dem 4. Platz beenden, bevor man letztes Jahr mit 85 Punkten nicht nur souverän vor Paderborn Meister wurde, sondern auch einen Punkterekord in der noch jungen 3. Liga aufstellte.

    Kurze Geschichte zum Stadion und das ''Hüpfverbot''

    Nach seiner Gründung 1965 spielte der FCM im Ernst-Grube-Stadion im Stadtteil Cracau mit einem Fassungsvermögen von 45.000 Zuschauern. Als es zwischenzeitlich modernisiert wurde, spielte der FCM im Heinrich-Germer-Stadion im Stadteil Sudenburg, wo schon seine Vorläufer (BSG, SC, usw.) gespielt hatten. Das Ernst-Grube-Stadion steht also sowohl für die guten Zeiten (Europapokal, Meisterschaften...) als auch die schweren Zeiten nach der Wende (mit dem Höhepunkt der Insolvenz 2002). 2004 begann der Bau der neuen MDCC Arena und das Ernst-Grube-Stadion wurde abgerissen. Und wie auch schon in der Vergangenheit sollte der FCM ins Heinrich-Germer-Stadion ziehen, bis das neue Stadion stand und 2006 eröffnet wurde.

    Nach einer baudynamischen Untersuchung wurde Ende 2016 festgestellt, dass das rhythmische Hüpfen der Fans zu Statikproblemen führt(e) und die Stadt sprach im November 2016 ein ''Hüpfverbot'' aus. Im Juni 2017 entschied der Magdeburger Stadtrat das Stadion endgültig ''hüpfsicher'' zu machen und die Kapazität auf 30.000 zu erhöhen.


    Saisonruckblick.jpg

    Knapp 29 Jahre nach der Wende feiert der FCM also Premiere in der 2. Liga. Nach einer schnellen Führung gegen St.Pauli nach 16 Minuten sollte es aber bisher nur zu ''Siegen der Moral'' und 4 Punkten reichen:

    1. Spieltag FCM- St. Pauli 1:2, link*
    2. Spieltag Aue- FCM 0:0, link*
    1. Runde DFB Pokal- FCM- Darmstadt 0:1, link**
    3. Spieltag FCM-Ingolstadt 1:1, link*
    4. Spieltag Kiel- FCM 2:1, link*
    5. Spieltag FCM- Bielefeld 0:0, link*
    6. Spieltag Paderborn 4:4, FCM

    Am ersten Spieltag gegen St.Pauli ging man verdient nach 16 Minuten in Führung: #16Butzen köpfte einen Himmelmann-Abschlag weit nach vorne. St. Paulis IV leistete sich einen Stellungsfehler und tauchte unter dem Ball durch. #11 Beck ahnte das, nahm die Kugel kurz mit dem Knie mit und zog dann im Vollsprint von der Strafraumkante ab. #19Niemeyer klärte in der 29. Minute unzureichend, weshalb Buchtmann vom rechten Strafraumeck nach kurzer Annahme das 1:1 erzielte. Das Spiel plätscherte in der 2, Halbzeit vor sich hin. So war es schließlich ein Standard, der das Spiel entschied: #19Niemeyer foulte Sobota vor dem Strafraum. Knoll, der sich schon in Regensburg einen Namen als exzellenter Freistoßschütze erarbeitet hatte, schnappte sich den Ball und zirkelte diesen mit dem linken Fuß über die Mauer ins rechte Eck zum 2:1 Endstand für die Hamburger.

    Das Ost-Traditionsduell zwischen Aue und dem 1. FC Magdeburg endete leistungsgerecht ohne Tore. Beide Teams legten ihren Fokus nach der Auftaktniederlage am 1. Spieltag zunächst auf eine geordnete Defensive.

    Nicht einmal zwei Minuten waren im DFB Pokal gespielt, als der neue Darmstadt- Mittelfeldmann Mehlem einen Stellungsfehler in der FCM-Abwehr nach einem weiten Abschlag nutzte und frei vor Magdeburger Torhüter Brunst auftauchte. #10Hammann schubste den Lilien-Akteur von hinten und es gab Strafstoß. Kempe ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen und verwandelte mittig zur Führung für Darmstadt. Danach war es ein kampfbetontes Spiel mit guten Chancen für den Aufsteiger aber letztendlich blieb es beim knappen- aber nicht unverdienten 1:0 Sieg der Lillien.

    Der FCM spielte gegen Ingolstadt eine starke erste Hälfte und hätte eigentlich höher als 1:0 führen müssen. Dabei hatten die Gastgeber auch Pech bei zwei Schiedsrichterentscheidungen: Neben einem nicht gegebenen Elfmeter war der Ausgleich der Schanzer nicht regulär. Erdmann legte sich den Ball selbst mit dem Kopf in der 29. Minute vor und traf sehenswert per Volley. Aus dem Nichts dann der Ausgleich: Ein Freistoß von Kittel segelte an allen vorbei ins Tor. Aber FCM-Keeper Fejzic war durch Schröck und Matip, die beide im Abseits standen, irritiert. Hätte nicht zählen dürfen.

    In Kiel ließ man die Störche das Spiel machen (phasenweise 61 Prozent Ballbesitz) stand kompakt und setzte nach Ballgewinn Nadelstiche: Beck legte in der 65. nach einer Costly-Flanke quer, Türpitz musste nur noch zum 1:0 einschieben. Kiel kam zurück: Mühling traf mit einem Freistoß aus dem Halbfeld ins lange Eck zum 1:1 in der 75. Kurz vor Schluss gelang Kiel sogar der Siegtreffer: Schindler flankte von der rechten Seite, im Zentrum kam der eingewechselte Seydel zum Kopfball - und nickte zum 2:1 für Kiel ein.

    In einer durchweg kurzweiligen und intensiven Partie zwischen dem FCM und Bielefeld hätten durchaus Tore fallen können, doch kompakte Defensivarbeit auf beiden Seiten sorgte für ein leistungsgerechtes 0:0

    Exkurs: SC Paderborn- FC Magdeburg 4:4 (Ein Sieg der Moral aber nur 1 Punkt)

    Nach dem 5:3 in Köln wollte Paderborn mit seinem erfrischenden Offensiv-Fussball auch gegen den FCM punkten: Bereits in der dritten Minute ging Paderborn in Führung. Drägers Flanke konnte Gueye im Gewühl über die Linie drücken. Und Paderborn legte direkt nach: Tekpetey kam nach einem Zweikampf von Klement an den Ball und erhöhte nach 7 Minuten auf 2:0. Der FCM brauchte 20 Minuten um sich zu erholen, fand dann aber die passende Antwort: Von Niemeyer geschickt, schob Costly den Ball ins lange Eck ein (27.). In der 2. Halbzeit lauerte Paderborn auf Konter und wechselte doppelt: als Butzen eine Flanke von Tekpetey nur halbherzig klären konnte, stand der eingewechselte Vasiliadis bereit und markierte das 3:1 für die Ostwestfalen. Aber Magdeburg gab nicht auf und antwortete direkt: Nur eine Minute später schickte Costly Beck, dessen satter Linksschuss zum erneuten Anschlusstreffer einschlug- 3:2! In der 77. sollte Ex-Magdeburger Schwede dann noch auf 4:2 erhöhen.

    Aber der FCM gab immer noch nicht auf- trotz 2-4 Rückstand. Ein Ball von Brunst wurde von Beck verlängert und Lohkemper startete und verkürzte auf 3:4 in der 82. Minute Und in der Nachspielzeit Foul an Beck im 16'er: Türpitz trat an und ließ Zingerle keine Chance - 4:4 und damit auch der Endstand!

    SPIELTAG_2.jpg

    Nach dem Aufstieg fand ein personeller Umbruch statt: so wurden u.a. Spieler w ie Tobias, Schwede, Marius Sowislo oder Andreas Ludwig verabschiedet. Den abgewanderten TW Jan Glinker sollte eigentlich Zweitliga Routinier #1Jasmin Fejzic (Braunschweig) ersetzen, aber dieser verlor nach 5 Spielen seinen Stammplatz an #30Alexander Brunst. Fejzic war nicht ungbedingt schlecht(er), aber man hatte das Gefühl etwas ändern zu müssen.


    [​IMG]

    Trainer Jens Härtel will zwischen 3er und 4er Kette variieren: die Routiniers #10Nico Hammann und #3Christopher Handke sowie #14Steffan Schäfer stabilisieren die zentrale Devensive und haben namenhafte Unterstützung von #33Romain Bregerie (Leihe von Ingolstadt) bekommen.

    Das Mittelfeld hat sich noch nicht richtig gefunden: allein #16Butzen auf rechts und #19Niemeyer auf rechts scheinen gesetzt. Als Mittelstürmer ist #11Christian Beck (seit 2013 beim Verein) gesetzt und wird von #9Costly und #26Bülter fleissig gefüttert. Mit den Neuzugängen #22Manfred Kwado (Kaiserslautern) und #37Mergim Berisha (Salzburg) hat Härtel Alternativen in der Offensive.



    Unsere Zebras

    Ich erwarte im Vergleich zu unserem Spiel gegen Aue keine großartigen Veränderungen: RSP würde ich gerne für Tashchy in der Startformation sehen. Ich weiß nicht wie gut er mit Iljutcenko harmoniert, aber da vorne harmoniert eh wenig und RSP trifft eben neben Souza als einziger aus dem Spiel heraus. Ansonsten gilt es so lange mit dem IG-Fussball weiterzumachen, bis es eben wieder funktioniert ;).

    [​IMG]

    Mein Tipp:


    Das 4:4 hat Kraft gekostet und wird dem FCM zu Kopf steigen: Magdeburg wird kopflos auf den ersten Sieg vor heimischer Kulisse hinspielen, in's Messer laufen und wir werden mit einem 2:0 in der Tabelle gleichziehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 September 2018
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    geschichte ist unter die eröffnung gerutscht
     
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    Unsere Zebras haben nach sechs Spielen ohne Sieg mit dem verdienten 3:1 bei Erzgebirge Aue den Bock umgestoßen und sich mit 41 Punkten in der Tabelle Luft verschafft. Zurücklehnen können wir uns aber (noch) nicht, denn es sind noch 3 Spiele und:

    Am 32. Spieltag empfangen wir am Sonntag um 13:30 Uhr den noch um den Aufstieg mitspielenden Jahn Regensburg.


    Direkte Duelle- Zebras in Duisburg noch nie verloren! Tore gab es immer! Karten auch!

    Es wird das 13. direkte Duell der beiden sein. Mit 5 Siegen, 4 Unentschieden, 3 Niederlagen und 23:20 Toren ist unsere Bilanz gegen die Bayern positiv. Ein 0:0 gab es nicht und es fielen in jedem Spiel mindestens 2 Tore.

    Verloren haben wir in Duisburg noch nie: in der 2. Liga haben wir bei 2 Heimspielen im Jahr 2003 2:2 gespielt und 2012 einen 0:2 Rückstand aufgeholt und 4:2 gewonnen. In der 3. Liga endeten die Spiele 2013 2:1, 2014 2:0 und letzte Saison gegen 10 Regensburger nur 1:1.

    Fazit MSV Heimbilanz: 3-2-0 mit 11:6 Tore.

    Ungewöhnlich (hoch) ist die Anzahl der gezeigten Karten: In den 12 Begegnungen wurden 66 Karten gezückt (38x Gelb MSV, 1x Gelb-Rot MSV, 2x direkt Rot MSV, 22x Gelb Jahn, 1x Gelb-Rot und 2x direkt Rot).

    Weitere Statistiken zum Spiel/ Es trifft:

    Platz 10 auf 4.
    41 Punkte auf 47.
    11-8-12 auf 14-5-12.
    44:53 Tore auf 51:45.
    Regensburg ist mit 4-5-6 und 20:21 Liga Durchschnitt was die Auswärtsstärke angeht. Letzter Auswärtssieg am 30. Spieltag mit 2:1 in Fürth. Davor war man 6 Auswärtsspiele sieglos.
    Unsere Zebras sind mit 4-5-6 zweitschlechteste Heimmannschaft vor Kaiserslautern (aber punktgleich mit Pauli und Darmstadt). Unser letzter Heimsieg war am 24. Spieltag gegen Ingolstadt am 24. Februar.
    Regensburg ist mit 7-4-3 und 27:22 Toren beste Rückrundenmannschaft!
    NNUNS trifft auf UNUSS.


    Regensburg in den letzten Jahren- zwischen Dritt- und Zweitklassigkeit

    Die letzten 10 Jahre stehen beim Jahn für den Wunsch einer Etablierung in Deutschen Profifussball, 2008- 2011 kämpfte man sich durch die 3 Liga bevor es 2012 endlich in die 2 Liga hoch- aber dann (zusammen mit uns wegen Lizenzentzug) wieder schnell runter ging.

    2 Jahre später wurde es sogar noch schlimmer: zwar besiegte man unsere Zebras am ersten Spieltag mit 3:1 aber dann so gut wie niemanden mehr und es ging als Tabellenletzter runter in die 4. Liga.

    Man stieg aber wieder direkt aus der Bayernliga auf, baute ein wunderschönes Stadion, nahm Magdeburg letztes Jahr den sicher geglaubten Relegationsplatz mit einem Elfmetertor in der 84. Minute in Münster am letzten Spieltag weg und ballerte dann 1860 München in die Regionalliga. Zwar schoss der Jahn mit dem magischen Tor-Dreieck Pusch-George und Thommy mit 62 Toren die meisten Treffer der 3. Liga, kassierte allerdings mit 50 Gegentoren auch die 4. meisten der Liga.

    Regensburg diese Saison- wieder die ''Alles oder Nichts'' Truppe Teil 1

    Trainer Heiko Herrlich gelang der Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Bundesliga und obwohl der gute Heiko zunächst ein klares Bekenntnis zum Jahn machte, ging er vor dieser Saison nach Leverkusen.

    Die ersten 2 Spiele unter neuem Trainer gingen unglücklich durch Gegentreffer in den Schlussminuten mit 1:2 in Bielefeld und 0:1 gegen Nürnberg verloren. Es folgte ein Auf-und Ab, das mit einem souveränen 4:2 in Ingolstadt begann und dem 1:2 in Kiel, 3:1 in Heidenheim, gegen Dresden 0:2, in Düsseldorf 0:1, gegen 8 Braunschweiger 2:1, in Sandhausen 0:2, gegen Union 0:2, in Aue 0:1, gegen Lautern 3:1 und ein 3:2 gegen Fürth folgten.

    Das erste Unentschieden der Saison für die Bayern sollte es dann am 14. Spieltag mit 2:2 in Hamburg geben.

    Das Hinspiel 0:4 - Jeder Jahn Schuss ein Treffer, Flekken musste mit Brumschädel raus

    Gerade hatte man den Heimfluch mit 3:0 gegen Aue nach 6 Monaten beendet, da ging es am 15. Spieltag für unsere auswärtsstarken Zebras mit Zuversicht nach Regensburg. Und wir legten auch direkt gut los, aber nach einer verunglückten Abwehr landete der Ball irgendwie nach 8. Minuten bei Grüttner, der volley zum 0:1 traf. Unsere Zebras versuchten direkt mit Souza zu antworten, allerdings parierte Pentke sicher.

    Dann Abstoß Pentke, Verlängerung am Mittelkreis auf Nietfeld, kurzes Solo, Abschluss und 0:2. Zweite Chance, zweites Tor. Und wieder gaben unsere Zebras nicht auf und Stoppelkamp kam zu einer weiteren guten Chance. Treffen sollten aber nur die anderen: Konter Regensburg, Lais zum 0:3. Zwischendurch wurde unser armer Flekken noch vom Dustin geprüft, sonst wären wir mit 0:4 in die Kabine gegangen. Flekken war aber mit dem Kopf an den Pfosten geprallt, konnte nicht weitermachen und Zeaiter kam für die 2. Halbzeit.

    Zu dieser gibt es eigentlich nicht mehr viel zu schreiben: unsere Zebras wollten den Schaden begrenzen und Tashchy hatte den Ehrentreffer auf dem Fuß, aber es sollten eben nur die anderen treffen an diesem Tag. Ecke und 0:4 Endstand.

    Sollte nicht das erste- und letzte mal diese Saison sein, dass man an seiner eigenen Effektivität und der des Gegners scheitern sollte- in Duisburg ließ man sich von dem 0:4 aber nicht unterkriegen und startete danach eine beachtliche Serie von 7 Spielen ohne Niederlage und 15 Punkten.

    Regensburg zwischen Spieltag 16 und 31- Beste Rückrundenmannschaft und: ''Alles oder Nichts'' Teil 2.

    Nach dem Sieg gegen uns folgte ein 1:0 bei Darmstadt, gefolgt von einer 0:1 Niederlage beim damals extrem kriselnden VfL. Es folgten 5 Spiele ohne Niederlage bei starker 10 Punkte Ausbeute (3:2 gegen Bielefeld, 2:2 in Nürnberg, 3:2 gegen Ingolstadt, 1:1 bei Kiel und 2:0 gegen Heidenheim), bevor man in Dresden 0:1 verlor.

    Gegen Düsseldorf lag man früh 0:3 zurück, erkämpfte sich aber ein 2:3 zur Halbzeit und ging letztendlich mit 4:3 als Sieger vom Platz. Warscheinlich DAS Spiel dieser Regensburger Saison.

    Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Stimmen zum Thema eines möglichen Aufstiegs in die erste Bundesliga zu hören, die Trainer Beierlorzer aber im Keim zu ersticken versuchte. Aus den folgenden 7 Spielen holte man 11 Punkte- um den Klassenerhalt sicher zu schaffen genug, aber um Platz 3 und höher anzugreifen leider zu wenig. In Braunschweig unterlag man mit 1:2, Sandhausen besiegte man 2:0, bei Union reichte es nur zu einem 2:2, gegen Aue verlor man zu Hause mit 1:3 und in Kaiserslautern läutete man den Gang der Roten Teufel in die 3. Liga mit einem 1:1 ein.

    Letzte Woche gewann man gegen einen im Selbstzerstörung-Modus agierenden St. Pauli verdient mit 3:1 und kann sicher für eine weiteres Jahr 2. Liga planen. Oder möchte man doch mehr?


    Die Aufstellung des ''Jahn''

    Trainer Achim Beierlorzer kam von der U19 der ''Dosen'' und lässt ein 4-4-2 spielen. Das mit Hinweis auf die ''Dosen'' ist wichtig, denn die Parellelen zu Ralf Ragnick und seiner Spielweise sind nicht zu übersehen: 4-4-2-System, Vollgas-Pressing unabhängig vom Gegner, überfallartiges Umschaltverhalten und junge Akteure, die vorher niemand auf dem Schirm hatte. Oder wer kannte schon Benedikt Gimber, Asger Sörensen, Joshua Mees, Albion Vrenezi und Sargis Adamyan vor dieser Saison? Junge, hungrige Spieler, die die Abgänge von Pusch und Thommy so schnell haben vergessen lassen?

    Diese Art Fussball zu spielen funktioniert beim Jahn allerdings eine Woche sehr gut, dann wieder nicht. Es ist kein Zufall, dass die Regensburger nur 5x Unentschieden gespielt haben, nicht einmal diese Saison ein 0:0 hatten und zu Hause eine 10-0-6 Bilanz vorweisen. Die haben mit 12 Niederlagen übrigens genau so viele wie wir. Die Regensburger erzeugen eine Menge Chancen, sind aber nicht gut darin den Ball zu halten oder über einen längeren Zeitraum hinten gut zu verteidigen.

    Die mögen zwar 8 Tore weniger kassiert haben als wir, haben aber nur 3x zu 0 gespielt (in Darmstadt, gegen uns und gegen Heidenheim). So sicher ist die Regensburger Abwehr nicht.

    ----------#23Adamyan-----------#15Grüttner(C)-----
    #29Mees----------#8Geipl-----#18Lais-----#22Stolze
    #3Nandsik-----#5Gimber--#28Nachreiner(*)---#6Saller
    -------------------------#33Weis(TW)---------------------

    Mit der Gelbsperre von #10 Knoll verlieren die Standards (vor allem Freistöße) von Regensburg erheblich an Gefahr. Auch die eingespielte 4er Kette wird deswegen umgebaut werden müssen. Soll uns recht sein.

    Mit #23Adamyan und #22 Stolze verfügt der Jahn über sehr schnelle und (tor)gefährliche Außen, die gerne nach innen ziehen und den Abschluss suchen. Zwar ist #15Grüttner der gefährlichste Stürmer (12 Tore, 6 Assists), aber mit dem o.g. #23Adamyan (5 Tore), #22Stolze (5 Vorlagen) und #29Mees (6 Tore) sind die Regensburger offensiv gut aufgestellt. #9George kommt als Joker gerne mal von der Bank und hat schon 6 Mal getroffen. Musste aber gegen St. Pauli verletzt raus. 4-4-2 ist in Stein gemeiselt, deswegen muss Stürmer #21Nietfeld mit 5 Toren und 4 Vorlagen wohl zunächst auf der Bank bleiben.

    #1Torwart Pentke hat sich im Abschlusstraining vor dem St. Pauli Spiel eine Rippe gebrochen und wird auch gegen uns fehlen.

    (*) UPDATE: Auch IV #28 Nachreiner fällt gegen uns aus. Wird wohl auf #16 Palionis hinauslaufen.


    Unsere Zebras- die Aufstellung

    Mit der Rückkehr von Souza über 90 Minuten in Aue ist der 1. Anzug wieder komplett!

    -------------------------#1Flekken(TW)---------------------
    #7Wiegel--------#4Bomheuer------#6Nauber--#17Wolze
    #20Souza-#16Fröde-#23Schnellhardt--#33Stoppelkamp
    ------------------#24Tashchy------#11Iljutcenko-------------

    Mittlerweile sollten wir IG und unsere Jungs gut genug kennen, so dass ich mir weitere Ausführungen sparen kann ;).

    Mein Tipp:

    Der Aufsteiger aus Regensburg kann den (im deutschen Fußball einzigartigen) Durchmarsch von der vierten Liga bis in die Bundesliga schaffen. Von mir aus gern (schönes Stadion, gute Verkehrsanbindung, spannender Offensivfussball), aber ohne Punkte in Duisburg!

    Die Rechnung aus dem Hinspiel wird beglichen und an der miserablen Heimbilanz gearbeitet.

    Mit einem 3:1 sind wir durch!

    Aber der Vollständigkeit halber:

    Freitag Aue in Bochum.
    Samstag Darmstadt-Union.
    Dresden gewinnt gegen Düsseldorf
    St.Pauli- Fürth!
    Zeitgleich mit uns Nürnberg-Braunschweig
    Heidenheim-Sandhausen
     
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    15.Spieltag in der 2. Bundesliga- unsere Zebras spielen am Samstag um 13:00 Uhr bei Jahn Regensburg.

    Direkte Duelle- Tore gab es immer! Karten auch!

    Es wird das 12. direkte Duell der beiden sein. Mit 5 Siegen, 4 Unentschieden, 2 Niederlagen und 23:16 Toren sieht es wieder ganz gut für uns aus.

    Unser letzter Sieg in Regensburg in der 2. Liga war im Februar 2004 unter Norbert Meier (5:0!) und unser letzter Sieg aus der näheren Vergangenheit war letztes Jahr in Liga 3 am 11. Spieltag mit 2:1.

    Unsere Bilanz in Regensburg insgesamt ist 3-1-2 mit 13:9 Toren. Letzte Niederlage dort in unserer Aufstiegssaison unter Lettieri am ersten Spieltag mit 1:3 am 26. Juli 2014. Ungewöhnlich (hoch) ist die Anzahl der gezeigten Karten: In den o.g. 11 Spielen gab es 56 gelbe Karten (20 Jahn, 36 MSV), 2 Gelb-Rote Karten (jeweils eine) und 4 Rote Karten (jeweils 2)!
    Ergo 62 Karten in 11 Spielen!

    Statistiken zum Spiel/ Es trifft:

    Platz 14 auf 8.
    16 Punkte auf 19.
    5-1-8 auf 5-4-5.
    19:22 Tore auf 19:20.
    Regensburg ist mit 3-0-4 und 9:11 Toren Durchschnitts-Heimmannschaft
    Unsere Zebras sind mit 4-1-2 und 11:7 auswärts in der Spitzengruppe
    Form NNSNSNNSNNNSSU auf NUSNSNUNNUSUSS

    Regensburg in den letzten Jahren- zwischen Dritt- und Zweitklassigkeit

    Der Verein entstand in seiner heutigen Form im Jahr 2000 durch Herauslösung aus dem SSV Jahn 1889 Regensburg, der seitdem keine Fußballabteilung mehr besitzt. Er basiert auf dem 1886 entstandenen Turnerbund Jahn Regensburg und wurde nach Friedrich Ludwig Jahn benannt, dem Initiator der Deutschen Turnbewegung.

    Die letzten 10 Jahre stehen beim Jahn für den Wunsch einer Etablierung in Deutschen Profifussball, 2008- 2011 kämpfte man sich durch die 3 Liga bevor es 2012 endlich in die 2 Liga hoch- aber dann (zusammen mit uns wegen Lizenzentzug) wieder schnell runter ging.

    2 Jahre später wurde es sogar noch schlimmer: zwar besiegte man unsere Zebras am ersten Spieltag mit 3:1 aber dann so gut wie niemanden mehr und es ging als Tabellenletzter runter in die 4. Liga. (Unvergesslich, wie der Regensburger Anhang beim Rückspiel in unserer MSV Arena seine Schuhe auszog und winkend durch den leeren Gästeblock lief...)

    Man stieg aber wieder direkt aus der Bayernliga auf, baute ein wunderschönes Stadion, nahm Magdeburg letztes Jahr den sicher geglaubten Relegationsplatz mit einem Elfmetertor in der 84. Minute in Münster am letzten Spieltag weg und ballerte dann 1860 München in die Regionalliga. Zwar schoss der Jahn mit dem magischen Tor-Dreieck Pusch-George und Thommy mit 62 Toren die meisten Treffer der 3. Liga, kassierte allerdings mit 50 Gegentoren auch die 4. meisten der Liga.

    Regensburg diese Saison- wieder die ''Alles oder Nichts'' Truppe

    Trainer Heiko Herrlich gelang der Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Bundesliga und obwohl der gute Heiko ein klares Bekenntnis zum Jahn machte: ''Mich erfüllt es einfach mit großer Dankbarkeit und Demut, Trainer in diesem Verein zu sein. Diese beiden christlichen Werte will ich vorleben" (Quelle: Sport 1 Artikel: Wirbel um Bekentniss von Heiko Herrlich, link, letzter Zugriff 20.11.17 22:40 Uhr), wollten ihm die Verantwortlichen nicht rechtzeitig einen Vertrag für die zweithöchste Spielklasse ausstellen und er ging nach Leverkusen.

    Die ersten 2 Spiele unter neuem Trainer gingen unglücklich durch Gegentreffer in den Schlussminuten mit 1:2 in Bielefeld und 0:1 gegen Nürnberg verloren. Es folgte ein Auf-und Ab, das mit einem souveränen 4:2 in Ingolstadt begann und dem 1:2 in Kiel, 3:1 in Heidenheim, gegen Dresden 0:2, in Düsseldorf 0:1, gegen 8 Braunschweiger 2:1, in Sandhausen 0:2, gegen Union 0:2, in Aue 0:1, gegen Lautern 3:1 und ein 3:2 gegen Fürth folgten.

    Entweder man gewann oder man verlor! Keine Unentschieden!

    Letzte Woche dann aber doch der erste ''Kompromiss'' der Saison: zwar führte man in Hamburg 2:0 bei St. Pauli, bekam aber innerhalb von 4 Minuten vor der Pause noch den 2:2 Endstand.

    (Für's Protokoll: Im DFB Pokal setzte man sich in der ersten Runde in Unterhaching mit 4:0 durch gegen Darmstadt mit 3-1 durch , bevor man gegen scheinbar wachgeküsste Heidenheimer zu Hause mit 2:5 unter die Räder kam).

    Die Aufstellung des ''Jahn''

    Trainer Achim Beierlorzer kam von der U19 der Dosen und lässt ein 4-4-2 mit Doppel-Sechs spielen:

    ----------#21Nietfeld-----------#15Grüttner(C)-----
    #23Adamyan----#8Geipl-----#18Lais-----#22Stolze
    #3Nandsik-----#10Knoll---#28Nachreiner---#6Saller
    ----------------------#1Pentke(TW)---------------------

    Fast die Hälfte ihrer Treffer haben die Regensburger nach ruhenden Bällen geschossen, hier gilt es u.a. Freistöße von #10Knoll dringend zu vermeiden da er bereits 3 mal direkt verwandeln konnte. Die Ecken kommen so scharf, das bereits gegnerische Innenverteidiger den Ball im eigenen Tor versenkten.

    Mit #23Adamyan und #22 Stolze verfügt der Jahn über sehr schnelle und (tor)gefährliche Außen die gerne nach innen ziehen und den Abschluss suchen. Zwar ist #15Grüttner der gefährlichste Stürmer, aber mit dem o.g. Adamyan, Stolze und Knoll haben die Regensburger 4 Spieler mit 3 Toren. Da schießt also nicht nur einer die Tore!

    #1Pentke ist ein durchschnittlicher Torwart, der sich zwar von auf ihn zufliegenden Gegenständen nicht beeindrucken lässt (siehe Bilder bei 1860), aber auch gerne mal den einen oder anderen Aussetzer hat.

    Komm Philipp, fauste doch den Ball Iljutcenko nochmal so schön zu 'nem Gegentor an den Kopf :)

    Unsere Zebras- die Aufstellung

    Kurz und knapp: wie immer! UPDATE: Fröde leider gesperrt also muss Albutat wohl ran. Trifft sich gut, denn beim 2:1 Sieg in Regensburg letztes Jahr machte er das 1:0 per Kopf! Danke @MHzebra und @johnnyfisch.

    -------------------------#1Flekken(TW)----------------------
    #3Hajri----#4Bomheuer-----#6Nauber------#17Wolze(C)
    #20Souza--#23Schnellhardt-#14Albutat—#33Stoppelkamp
    -----------------#11Iljutcenko-----#24Tashchy------------

    Mein Tipp

    Zwar kommen mir ein 0:0 und 2:2 als erstes in den Kopf, aber ich hoffe auf einen weiteren Meilenstein zum Klassenerhalt und tippe auf einen 2:0 Auswärtssieg!
     
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    34. und somit letzter Spieltag der 2. Bundesligasaison 17/18. Eine Top 5 Platzierung ist für unsere Zebras noch drin! Und um die zu erkämpfen, müssen am Sonntag ab 15:30 Uhr gegen St. Pauli 3 Punkte her.


    Direkte Duelle- Letzter Heimsieg bereits 16 Jahre her!

    Es wird das 20. Aufeinandertreffen der beiden sein, mit folgender Gesamt-Bilanz:
    5 Siege MSV, 4 Unentschieden und 10 Siege Pauli mit 20:30 Toren. In den Duellen aus der 1. BL steht es 3-2-0 für uns mit 9:5 Toren. In der 2. BL stehen wir allerdings mit 2 Siegen MSV, 2 Unentschieden, 10 Niederlagen und 11:25 Toren gar nicht gut da.

    Unsere Bilanz zu Hause: 6-1-4 mit 16:13 Toren. Allerdings konnten wir die letzten 5 Spiele in Duisburg nicht gewinnen und der letzte Heimsieg war vor 16 Jahren am 6.12.2002 unter Dietz mit 2:1 (Tore Drsek und Ebbers).


    Statistiken zum Spiel/ Es trifft:

    Platz 8 auf 10.
    45 Punkte auf 43.
    12-9-12 auf 11-10-12.
    50:56 Tore auf 35:46 --> somit hat Pauli mit Sandhausen, Aue und Braunschweig die schwächste Offensive.
    Heimtabellen 15. mit 5-5-6 und 25:28 auf Auswärtstabellen 9. mit 6-2-8 und 15:26.
    Form UNSSU trifft auf NNNSS
    Letzter Auswärtssieg von St. Pauli am 17. Februar mit 2:0 in Ingolstadt - somit seit 4 Spielen auswärts ohne Sieg.


    St. Pauli in den letzten Jahren

    Seit dem Abstieg aus der 1. BL 2010/11 spielen die ''Kiezkicker'' im mittleren bis unteren Tabellenbereich der 2. Liga (10. Platz, 8. Platz, 15. Platz, 4. Platz und 7. Platz letztes Jahr). Aus unserer Sicht besonders interessant ist die Zeit unter Ewald Lienen, der St. Pauli vor 3 Jahren auf einem Abstiegsplatz übernahm und rettete, bevor er die Kiezkicker 2015/16 auf den 4. Tabellenplatz führte. Letztes Jahr stand man allerdings nach 17 Spieltagen als Tabellenletzter mit 11 Punkten da. Man hielt Ewald aber die Treue und St. Pauli holte sagenhafte 34 Punkte aus den folgenden 17 Spielen und beendete die Saison als Tabellen 7.

    St.Pauli diese Saison

    Nach 9 Spieltagen stand man mit 16 Punkten in der Tabelle ganz gut da und wurde für seine gute Abwehrarbeit, Effektivität und Kaltschnäutzigkeit vor dem gegnerischen Tor gelobt.

    Ab dem 10. Spieltag war aber ein Bruch zu erkennen: Plötzlich reichten ein 1:0 und die Abwehr um den starken Torwart Robin Himmelmann nicht mehr aus, um ein knappes Ergebnis über die Zeit zu retten und 3 Punkte mitzunehmen. 1:1 gegen Kaiserslautern, 1:1 in Sandhausen, 1:1 gegen Aue, 0:1 in Berlin, 2:2 in Regensburg sowie 0:4 in Fürth und 0:5 in Bielefeld bedeuten 4 Punkte aus 7 Spielen sowie Straftraining am 1. Advent.

    Besonders beim 0:4 im Frankenland wurde man nach der 20. Spielminute regelrecht ''vorgeFürth'' und Trainer Olaf Janßen gab sich damals noch kämpferisch, appellierte an die Spielerehre und griff hart durch (Aziz Bouhaddouz und Sami Allagui auf die Bank!). Das 0:5 bedeutete aber die dritte Auswärtsniederlage in Folge bei 0:10 Toren, den 13. Tabellenplatz und Ärger mit den eigenen Fans nach dem Spiel.

    Nix mehr mit Harmonie. Ursprünglich war der 1. Advent als freier Tag vorgesehen, um 8:00 Uhr ließ Herr Janßen allerdings zum Straftraining bitten. Das war dann seine letzte Amtshandlung, denn danach wurde er entlassen und Markus Kauczinski gab sein Debüt- ausgerechnet gegen uns.


    Das Hinspiel in Hamburg: 2:2- Zwei umstrittene Elfmeter, Nauber raus und Bouhaddouz fliegt mit Rot.

    Stoppelkamp hatte sich im Heimspiel gegen Fürth verletzt so das Engin auf Links auflief und wir trafen auf eine völlig andere Hamburger Mannschaft als sie sich in den Wochen zuvor präsentiert hatte:

    St. Pauli hatte viel Ballbesitz und machte mächtig Dampf nach vorne. Wir standen kompakt und lauerten. Nach einer Ecke von links köpfte Bomheuer an den rechten Pfosten und hatte unsere beste Chance in der Anfangsphase.

    Nach einer unübersichtlichen Situation im Fünfer, in der Fröde gegen Bouhaddouz fiel, entschied Schiedsrichter Dietz auf Strafstoß und unser Kevin verwandelte mittig zum 1:0. IG ersetzte in der Pause Nauber, der von einem Nehrig-Schuss am Kopf getroffen worden war, durch Blomeyer. Unsere Defensive geriet dadurch in schwere Turbulenzen: nach einem Fehler von Blomeyer hämmerte Sobota den Ball zum 1:1 in die Maschen. Nur drei Minuten später entschied Schiedsrichter Dietz erneut auf Elfmeter - diesmal für St. Pauli und es stand plötzlich 1:2 aus unserer Sicht.

    Kurz danach ließ sich dann Bouhaddouz zu einer Unsportlichkeit hinreißen: er spritzte Fröde mit seiner Wasserflasche mitten ins Gesicht - und flog mit glatt Rot vom Platz. In der Unterzahl ging St. Pauli in die Schlussphase und konnte unserem Druck nicht standhalten. Nach einem tollen Pass von Engin erzielte Iljutcenko den verdienten 2:2 Ausgleich.


    St.Pauli zwischen Spieltag 18 und 33: Kauczinksi Effekt verpufft (zu) schnell

    Zwar gelang als Heimschwächstes Team eine Woche später gegen den VfL ein 2:1 Sieg und eine Woche darauf in Dresden ein 3:1, danach schien der Kauczinski Effekt mit 0:1 gegen Darmstadt und 1:3 in Heidenheim etwas verpufft. Gegen Nürnberg erkämpfte man sich ein 0:0 und in Ingolstadt und gegen Kiel wurde erfreulicherweise wieder 6 fach gepunktet (1:0 und 3:2).

    Danach sollte die Kauczinski-Elf aber in ein tiefes Loch fallen und der Punkteschnitt vom neuen Trainer fiel unter dem vom Alten. Aus den folgenden 7 Spielen holte man nur 3 Unentschieden (1:2 in Düsseldorf, 0:0 Braunschweig, 1:1 in Lautern, 1:1 gegen Sandhausen, 1:2 in Aue, 0:1 gegen Union, 1:3 in Regensburg) und geriet tief in den Abstiegsstrudel.

    Vor allem in Regensburg bot man eine indiskutable Leistung und schwächte sich mit 2 Roten Karten selbst- danach brannte die Hütte so richtig bei St. Pauli. Nur 30 Tore nach 30 Spielen waren der schwächste Wert aller Zweitligisten. Allerdings hatte St. Pauli schon in der vergangenen Saison nur 39 Tore nach 34 Spielen erzielt und war dort über die Effektivität und die Defensivstärke gekommen, die in dieser Spielzeit bis zu zum 32. Spieltag verschwunden zu sein schien.

    Ausgerechnet zu Hause sollte man aber den Karren wieder aus dem Dreck ziehen und besiegte Fürth mit 3:0 verdient und letzte Woche Bielefeld etwas glücklich mit 1:0.


    Aufstellung St. Pauli

    Auf dem Papier hätte St. Pauli mit dem Abstieg eigentlich nix zu tun haben dürfen:
    Das liegt/lag aber nicht nur am Trainer, sondern auch an der Zusammenstellung des Kaders. Dieser war für den Aufstiegs- und nicht den Abstiegskampf ausgelegt. Doch Formschwächen (Bouhaddouz, Allagui, Sahin) in Verbindung mit langfristigen Ausfällen (Sobiech, Nehrig, Buchtmann, Miyaichi, Schoppenhauer, Hornschuh...) und groben individuellen Schnitzern (Buballa, Park) waren diese Saison nicht zu kompensieren.

    Ergo bleibt dem guten Kauczinki net so viel übrig gegen uns aufzustellen, vorausgesetzt er will bei uns was holen:

    --------------------#9Bouhaddouz----------------
    #20Neudecker---#14Möller Daehli-----#28Sobota
    ---------#39Park-----------------#23Flum---------
    #8Dudziak----#6Avevor---#3Sobiech(C)--#35Koglin
    ---------------#30Himmelmann(TW)---------------

    Torwart #30 Himmelmann konnte bisher 10x sein Tor sauber halten und gehört zu den besseren Keepern der 2. Bundesliga. Allagui ist mit seinen 4 Toren aus 30 Spielen Top-Torjäger der Hamburger (zum Vergleich Tashchy hat 11 und Wolze 9...). Seine Rot Sperre ist ausgelaufen aber ich denke wir werden weder ihn, noch Regensburg-Sünder Cenk Sahin am Sonntag sehen. #9Bouhaddouz ist nur noch ein Schatten seiner Sandhäuser Zeit und bringt es ebenfalls auf 4 Treffer. Kapitän #3Sobiech ist DAS Mentalitätsmonster der Kiezkicker und hält die -bei Standards sehr anfälligen- Abwehr zusammen.


    Unsere Zebras- die Aufstellung

    Das Spiel in Fürth hat es (zumindest phasenweise) gezeigt --> unsere Zebras wollen weiterhin punkten.
    Ich rechne mit der gleichen Aufstellung wie in Fürth, möglicherweise kommt es aber zum Einsatz von #5 Bajic und #1Flekken zur Verabschiedung.

    ---------------------------#28Davari(TW)----------------------
    #7Wiegel----#4Bomheuer-----#6Nauber------#17Wolze(C)
    #20Souza--#23Schnellhardt-#16Fröde--#33Stoppelkamp
    -----------------#11Iljutcenko-----#24Tashchy------------


    Mein Tipp

    Meiner Meinung nach hätten sich unsere Jungs eine Top 5 Platzierung diese Saison verdient!

    Und die wird es nach dem 2:0 am Sonntag auch!
     
  42. Defenders

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    17.und somit letzter Hinrunden-Spieltag der Saison 17/18 in der 2. Bundesliga. Am Sonntag um 13:30 Uhr geht es für unsere Zebras in Hamburg gegen das seit 7 Spielen sieglose und heimschwache St. Pauli.

    Direkte Duelle- letzter Auswärtssieg des MSV ist lange her!

    Es wird das 19. Aufeinandertreffen der beiden sein, mit folgender Gesamt-Bilanz:
    5 Siege MSV, 3 Unentschieden und 10 Siege Pauli mit 18:28 Toren. In den Duellen aus der 1. BL steht es 3-2-0 für uns mit 9:5 Toren und in der 2. BL stehen wir mit 2 Siegen MSV, 1 Unentschieden und 10 Niederlagen und 9:23 Toren gar nicht gut da.

    Letzter Auswärtssieg in Hamburg war ein 2:0 am 31.05.1997 in der 1. Liga unter Funkel (Tore Marin und Puschmann). Letzter Auswärtssieg in Liga 2 war ein 1:0 am 31.10.1992 (Preetz in der 87. Minute). Wie man sieht, ist im Millerntor-Stadion mit 2-3-6 und 11:20 meistens nicht viel für uns zu holen (allerdings war die Statistik beim Spiel in Kaiserslautern ähnlich schlecht ;)).

    Statistiken zum Spiel/ Es trifft:

    Platz 13 auf 8.
    20 Punkte auf 22.
    5-5-6 auf 6-4-6.
    14:26 Tore auf 21:24.
    Pauli ist in der Heimtabelle direkt hinter uns und vor dem letzten aus Dresden mit 1-4-2 und 8:12 Toren
    Unsere Zebras sind auswärts mit 4-1-3 und 11:11 Toren 6. beste der Liga.
    Form SUNSSNSNSUUUNUNN trifft auf NUSNSNUNNUSUSSNS
    Letzer Heimsieg von St. Pauli Ende August am 4. Spieltag gegen Heidenheim.
    St. Pauli hat mit 14 Toren die 2. schlechteste Offensive der Liga.
    St. Pauli hat noch kein Spiel diese Saison gedreht.

    St. Pauli in den letzten Jahren

    Seit dem Abstieg aus der 1. BL 2010/11 spielen die ''Kiezkicker'' im mittleren bis unteren Tabellenbereich der 2. Liga (10. Platz, 8. Platz, 15. Platz, 4. Platz und 7. Platz letztes Jahr). Aus unserer Sicht besonders interessant ist die Zeit unter Ewald Lienen, der St. Pauli vor 3 Jahren auf einem Abstiegsplatz übernahm und rettete, bevor er die Kiezkicker 2015/16 auf den 4. Tabellenplatz führte. Letztes Jahr stand man allerdings nach 17 Spieltagen als Tabellenletzter mit 11 Punkten da. Man hielt Ewald aber die Treue und St. Pauli holte sagenhafte 34 Punkte aus den folgenden 17 Spielen und beendete die Saison als Tabellen 7.

    St.Pauli diese Saison- ein Auf und Ab und dann richtig Bergab!

    Nach 9 Spieltagen stand man mit 16 Punkten in der Tabelle ganz gut da und wurde für seine gute Abwehrarbeit, Effektivität und Kaltschnäutzigkeit vor dem gegnerischen Tor gelobt. Am ersten Spieltag ergaunerte man sich z.B. 3 Punkte nach einem 1:0 Kontertor in Bochum. Gegen Dresden (2:2) und in Darmstadt (0:3) gab es zwar die ersten Dämpfer, allerdings erholte man sich mit zwei minimalistischen 1:0 Siegen gegen Heidenheim und in Nürnberg wieder (obwohl 9 Spieler von Pauli verletzt waren). Dann wieder das Auf und Ab mit einem 0:4 in Ingolstadt, 1:0 bei Kiel!, 1:2 gegen Fortuna und 2:0 in Braunschweig.

    Ab dem 10. Spieltag war aber ein Bruch zu erkennen: Plötzlich reichten ein 1:0 und die Abwehr um den starken Torwart Robin Himmelmann nicht mehr aus, um ein knappes Ergebnis über die Zeit zu retten und 3 Punkte mitzunehmen. 1:1 gegen Kaiserslautern, 1:1 in Sandhausen, 1:1 gegen Aue, 0:1 in Berlin, 2:2 in Regensburg sowie 0:4 in Fürth und 0:5 in Bielefeld bedeuten 4 Punkte aus den letzten 7 Spielen sowie Straftraining am 1. Advent.

    (Für's Protokoll: Im DFB Pokal verlor man in der ersten Runde mit 1:2 in Paderborn).

    Besonders beim 0:4 im Frankenland wurde man nach der 20. Spielminute regelrecht ''vorgeFürth'' und Trainer Olaf Janßen gab sich mit einem:

    ''Es kann sich jeder darauf verlassen, dass die Mannschaft dort (=Bielefeld) ein anderes Gesicht zeigen wird''
    (Quelle: Hamburger Morgenpost: ''0:4 Klatsche St. Paulis Bankrotterklärung'', link, letzter Zugriff 4.12.17 0:00 Uhr).

    kämpferisch, appellierte an die Spielerehre und griff hart durch (Aziz Bouhaddouz und Sami Allagui auf die Bank!). Das 0:5 bedeutete aber die dritte Auswärtsniederlage in Folge bei 0:10 Toren, den 13. Tabellenplatz und Ärger mit den eigenen Fans nach dem Spiel.

    Nix mehr mit Harmonie. Ursprünglich war der 1. Advent als freier Tag vorgesehen, um 8:00 Uhr ließ Herr Janßen bitten, damit:

    ''(...)wenn am 1. Advent um 6:30 Uhr der Wecker klingelt, (die Spieler merken) was für einen tollen Beruf man doch eigentlich habe (...)'' (Quelle: Hamburer Abendblatt: ''St. Paulis Trainer streicht den freien Sonntag'', link, letzter Zugriff 4.12.17 0:00 Uhr).

    Außerdem ist der restliche Trainingplan streng geheim! Ob's hilft...

    Die Aufstellung der ''Kiezkicker''

    Trainer Olaf Janßen wurde diese Saison vom CO-Trainer zum Cheftrainer befördert, nachdem Ewald den neu geschaffenen Posten des '''Technischen Direktors'' übernommen hat und seitdem auch regelmäßig bei SKY in die Kamera lächelt.

    Hinten steht immer die 4er Kette, davor meistens die Doppel 6 und 1 Stürmer. Sprich wir könnten ein 4-2-3-1 erwarten, wobei ich eher auf ein offensiveres 4-4-2 mit Doppel 6 tippe. Janßen wird den 2. Heimsieg erzwingen wollen und dabei bestimmt auch auf Bouhaddouz und/oder Allagui zurückgreifen. Auch wenn beide zwischenzeitlich ein Scheunentor aus 2 Metern nicht treffen würden...

    ----------------#11Allagui-----#9Bouhaddouz-------------

    22Sahin-#14Möller Daehli-#10Buchtmann-#28Sobota
    15Buballa-----#6Avevor----#3Sobiech(C)------#19Zander

    -----------------------#30Himmelmann(TW)------------

    UPDATE: #14Möller Daehli und #10Buchtmann fallen aus (Stand 5.12.2017 19:45 Uhr). Bitte Diskussion auf Seite 3 zur möglichen Aufstellung von St. Pauli beachten!

    Mit nur 14 Toren hat man 2 mehr als die schlechteste Offensive der Liga aus Kaiserslautern. Und von den 14 Toren hat #10Christopher Buchtmann 4 erzielt und 2 vorbereitet. Allagui und Sahin haben jeweils 2 Tore.

    Sollte Fröde wieder eine normale bis gute Leistung abrufen und Buchtmann zusetzen werden die Kiezkicker große Probleme bekommen ein Tor zu schießen. Die Abwehr um #6Avevor und #3Sobiech hielt vor dem 10. Spieltag 5 mal die 0 hinten- auch dank eines auf der Linie manchmal überragenden #30 Robin Himmelmann. Damit ist es allerdings seit einigen Wochen vorbei und vor allem #6Avevor wackelt gewaltig.

    Wie machen die ihre wenigen Tore?

    @Bochum: Tor nach Konter, Schuss aus 16 Metern, zentral, Buchtmann;
    Dresden: Distanzschuss aus 16 Metern, halblinks, Buchtmann; Distanzschuss aus 16 Metern, zentral, Buchtmann;
    Heidenheim: Nach Ecke von Links Chaos im Strafraum und Abstaubertor aus 2 Metern, Flum in Nachspielzeit;
    @Nürnberg: Abstoß, Kopfballverlängerung vom Nürnberger, Sobota Schuss zentral aus 16 Metern;
    @Kiel: Schuss aus 12 Metern, zentral, Flum;
    Düsseldorf: Schuss aus 17 Metern, zentral, Sahin;
    @Braunschweig: nach Konter Heber halbrechts aus 14 Metern, Buchtmann; Schuss aus 6 Metern nach Einzelleistung, Sahin;
    Lautern: Schuss aus 17 Metern, zentral, Allagui;
    @Sandhausen: Schuss aus 7 Metern nach flacher Hereingabe von rechts, Schneider in der Nachspielzeit;
    Aue: Schuss aus 8 Metern, halbrechts, Dudziak;
    Regensburg: Schuss aus 17 Metern, halbrechts, Sobiech; Kopfballtor aus 5 Metern nach Flanke von rechts (klares Abseits!) Allagui;

    --> Nur 1 Kopfballtor; Allagui und Bouhaddouz fahrlässig mit ihren wenigen Chancen!

    Wie kassieren die ihre Tore?

    Dresden: Schuss aus 7 Metern, zentral, nach flacher Hereingabe von links; Torwartfehler (lässt Distanzschuss nach vorne abprallen, Abstaubertor aus 4 Metern;
    @Darmstadt: Schuss aus 7 Metern nach Kopfballablage nach Flanke von Rechts; Elfmeter; Abstauber aus 3 Metern nach Kopfball nach Flanke von Rechts;
    Ingolstadt: Direkter Freistoß aus 20 Metern; Schuss aus 7 Metern nach Konter und eigenem Fehler; Ballverlust letzter Mann und Schuss aus 10 Metern; Abstoß, Verlängerung und Tor aus 7 Metern;
    Düsseldorf: Schuss aus 17 Metern, zentral nach Ecke Hereingabe von rechts; Schuss aus 11 Metern, zentral;
    Lautern: Kopfballtor nach Ecke von rechts;
    @Sandhausen: Schuss aus 16 Metern, zentral;
    Aue: Abstaubertor nach Ecke von links;
    @Berlin: Kopfballtor nach Freistoß von halbrechts;
    Regensburg: Kopfballtor nach Ecke von rechts; Schuss aus 7 Metern nach Kopfballverlängerung nach Flanke von rechts;
    @Fürth: Schuss aus 15 Metern, halblinks; Schuss aus 16 Metern, halbrechts; Schuss aus 7 Metern nach Flanke von rechts; Schuss aus 7 Metern nach Kombination im 16er;
    @Bielefeld: Schuss aus 16 Metern, halblinks; Schuss in den Winkel aus 17 Metern, halbrechts; Schuss aus 13 Metern nach Konter über halblinks; Abwehrfehler führt zum 0:4 Konter; Kopfball aus 10 Metern nach Flanke von rechts;

    ---> Abstimmung zwischen Mittelfeld und Abwehr funktioniert seit Wochen nicht!

    Unsere Zebras- die Aufstellung

    Engin für Stoppel? Souza auf links und Erat auf rechts? Was ist mit Klotz? Kann Kevin LM spielen und Pogge als LV absichern? Zlatko? Die Verletzung von #33 wirft viele Fragen auf. Ich würde kurzfristig Engin bringen und mir erst in der Winterpause andere Gedanken machen, abhängig davon, was die Untersuchung vom Moritz heute bringt.

    -------------------------#1Flekken(TW)----------------------

    3Hajri------#4Bomheuer------#6Nauber------#17Wolze(C)
    20Souza----#23Schnellhardt---#16Fröde---------#26Engin

    -----------------#11Iljutcenko-----#24Tashchy------------

    Mein Tipp

    Verletzungen hin oder her, Pauli spielt eine erschreckend schwache Saison und hat viele Ihrer Punkte mit mehr Glück als Verstand geholt. Ich halte unsere Zebras für das spielerisch bessere Team (auch ohne Stoppel!) mit der stabileren Defensive und tippe auf einen 2:0 Sieg am Millerntor!
     
  43. Defenders

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    eroeffnung_pauli.png

    10. Spieltag in der 2. Bundesliga, unser
     

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