ThyssenKrupp will angeblich bis zu 3000 Stellen abbauen.

Dieses Thema im Forum "In und um Duisburg" wurde erstellt von Der Aufsteiger, 5 Februar 2009.

  1. HörAufDieStimme

    HörAufDieStimme Bezirksliga

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    Ich bezog es nur auf das Thyssenwerk in den USA wenn du jetzt die ganze US-Stahlindustrie einbeziehst ist das okay, hat jedoch nichts mit meiner aussage zutun!

    Blender, kommt halt drauf an. Wer die eingenommenen Zoelle von Chinastahl nutzt um die eigene Stahlindustrie rentabel zu halten dem werf ich da wenig vor. Deine Rechnung ist beim Thema stahl/USA ein nullsummenspiel.
    Im gegenteil, die Bundesregierung und die EU koennen ebenfalls mal anfangen diese Industrien zu schutzen.
    Was China da betreibt hat nichts mit freier marktwirtschaft oder wettbewerbsfaehigkeit zutun.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15 Februar 2020
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  2. rauuul

    rauuul 3. Liga

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    Du vermengst da zwei Themen.
    Befreit von der EEG-Umlage werden energieintensive Betriebe. Ob die selber Strom machen, is sekundär.
     
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  3. Menthi

    Menthi Regionalliga

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    Stimmt, Strom von „Extern“ ist aber die Ausnahme , die Kraftwerke in Hamborn und Ruhrort verkaufen in der Regel Strom, weil zu viel produziert wird.

    Ändert aber nichts daran, das es nicht auf dem Rücken anderer ausgetragen werden darf, da gebe ich dir recht.
     
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  4. rauuul

    rauuul 3. Liga

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    Eigenproduktion ist ja dann noch ein Thema, das im Kontext Netzentgelte und EEG-Umlage on top kommt.
    Aber ganz generell isses bei der Umverteilung von unten nach oben im Kontext Energiewende schon fast der blanke Hohn, wenn man da die armen Großunternehmen bedauern soll.
     
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  5. HörAufDieStimme

    HörAufDieStimme Bezirksliga

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    Vergiss es, wenns schon am lesen scheitert.
     
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  6. since

    since Landesliga

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    Wo hast du die denn gesehen ?
     
  7. since

    since Landesliga

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    Bin ich absolut gleicher Meinung.
     
  8. Spechti

    Spechti 3. Liga

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    verstehe immer noch nicht wie sich das trennen lässt. Auf das Werk treffen die Subventionen doch genauso zu wie auf den Rest der Stahlindustrie. Das kann man doch nicht isoliert betrachten.

    Über die Definition von rentabel lässt sich sicher streiten, etwas was sich nur über Subventionen und Protektionismus im Wettbewerb beweisen kann ist für mich nicht rentabel

    Zum Nullsummenspiel mal etwas offtopic: durch die Strafzölle und die geänderten Warenströme im Stahlmarkt dürfen die US Autobauer Kostensteigerungen in Höhe von 10% im Einkauf verdauen. Die geben die Kosten natürlich an die Endkunden weiter.

    Gleiches gilt bspw. für Waschmaschinen:

    Samsung und LG produzieren in großen Stil in Südkorea, also gab es auf die Einfuhren 20% Strafzoll. Ziel erreicht, denn beide verlagerten rund 1600 Jobs in die USA. Das hohe Lohnniveau in den USA führte laut FED Bank das letztes Jahr aber zu einer Preissteigerung von 12% bei eben jenen Waschmaschinen.

    Könnte man für alle Bereiche weiterführen. Das populistische Getöne kostet am Ende genau diejenigen richtig Geld die auf jeden $ angewiesen sind und deshalb auf das populistische Gefasel reinfallen....


    Also wenn die USA mit den Subventionen alles richtig machen um Bereiche wieder „rentabel“ zu machen ist genau dieses Hilfe für „bankrotte“ Bereiche in China unfair? Interessante These....
     
    Zuletzt bearbeitet: 15 Februar 2020
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  9. HörAufDieStimme

    HörAufDieStimme Bezirksliga

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    Wenn ein Land auf dieser Welt durch Subventionen den Weltweiten Stahlmarkt flutet (China!) und somit alle anderen Unternehmen Weltweit in eine Situation bringt die sie ohne die hilfe der Politik nicht lösen können, JA dann seh ich Subventionen und Zölle als mittel um die eigene Wirtschaft vor dieser Verzerrung zu schützen, so schwer zu verstehen?
    Ist es dir lieber die Weltweite Stahlindustrie zu zerstören um uns am ende abhängig von einem Land zu machen?
    Aber du drehst es dir eh wie du willst.

    Ich habe noch keinen alternativen Vorschlag von dir gelesen was man dagegen machen soll? Gar nichts? Weiter rummerkeln?

    Ganz einfach, ließ mal den Threadtitel, gehts hier um Thyssen oder die USA?



    p.s. das dämliche gesabbel von Populismus ist völlig unangebracht, hat damit nämlich gar nichts zutun. Fehlt noch noch die Nazikeule.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 Februar 2020
  10. Flomon_2

    Flomon_2 Landesliga

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    Sorry, aber langsam kann ich Deine populistische Art nicht mehr ab. Du schmeißt hier immer Parolen rein die man leicht glauben kann!
    Mal zu Deinem rummerkeln. Was ist denn mit unserer ach so tollen Autoindustrie? Ohne das Ganze rummerkeln und den Schutz den Sie durch die Regierung erfährt, ginge es dich schon lange bergab. Was wäre denn wenn sich die deutschen Autobauer in den letzten Jahren so vor Gericht hätten verantworten müssen wie es dem kleinen Mann zugestanden hätte? Was wenn wir hier zu Lande Gesetze hätten wie in Kalifornien beispielsweise?
    Was wenn die großen hier nicht Strom zu den heutigen Konditionen beziehen könnten während der kleine Mann der vielleicht auch was fürs Klima tun will seinen per Solar erzeugten Strom auch noch versteuern muss? Dann wären Autos Made in Germany so teuer das sie sich hier kaum einer leisten könnte. Subventionen müssen nicht immer als solche gekennzeichnet sein um welche zu sein.

    Der Fisch stinkt wie immer vom Kopf herab und so ist es auch in der Wirtschaft. Die großen Weltkonzerne erwirtschaften Milliardengewinne und jammern das es nicht genug ist, verteilen die Gewinne groß an Vorstände und Großaktionäre und wenn es mal nicht so läuft jammert man und pocht auf staatliche Hilfen. Welches Mittelständische Unternehmen kann denn auf so was hoffen?
     
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  11. Rumelner

    Rumelner MSVPortal-Team Mitarbeiter

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    Jetzt bitte weiter zum Thema Thyssen oder der nächste Thread geht unbei.

    Danke ihr Hasen :kuesschen:
     
  12. since

    since Landesliga

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  13. Scalatti

    Scalatti Bezirksliga

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    Ist nicht schön, aber ein mit der Mitbestimmung geordneter Prozess.
    Habe ich mir persönlich viel, viel drastischer vorgestellt.

    Edit sagt: Bitte Betreff in "Thyssenkrupp" anpassen ;)
     
  14. Stefe75

    Stefe75 3. Liga

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    Es ist die Rede davon,dass der Standort Bochum komplett geschlossen werden soll.
    Damit bleiben Mitarbeiter in Duisburg z.Zt. noch verschohnt.
     
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  15. Menthi

    Menthi Regionalliga

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    Nope, Bochum wird nicht komplett zu gemacht, dort wird in Zukunft ein Forschungszentrum für E-Mobilität ( in Bezug auf Stahlsorten) stehen.Hüttenheim wird spätestens im Dez21 schließen.

    Betriebsbedingte Kündigungen sind bis 2026 ausgeschlossen.

    Ansonsten wird -wie eigentlich immer- das Kurzarbeitergeld aufgestockt.
     
  16. Stefe75

    Stefe75 3. Liga

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    Dieses Info Blatt wurde an die Belegschaft der Thyssen Tochter Electrical Steel Sitz Gelsenkirchen verteilt.

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