Gestern ist Vergangenheit- es geht weiter auf unserem langen Weg Richtung Klassenerhalt. Unser letztes Auswärtsspiel in 2018 steht an und es geht nach Heidenheim (HDH).
Gesamtbilanz/ Begegnungen im Detail:
Beide Vereine messen sich am Samstag zum 7. Mal. Die Gesamtbilanz mit 3-2-1 und 10:7 spricht für die Gastgeber. In Heidenheim ist die Bilanz ausgeglichen mit 1-1-1 und 4:4 Toren.
An das erste Spiel gegen HDH am 20.07.2013 kann ich mich noch gut erinnern: wir hatten gerade den Zwangsabstieg hinter uns und noch wenige Tage vor dem 1. Spieltag in der 3. Liga keine komplette Mannschaft. Unsere Jungs hielten unter Karsten Baumann und vor 18.000 Zuschauern (gefühlt 50 aus Heidenheim) lange Zeit gut mit, aber wir verloren in der Schlussphase unglücklich mit 0:1 nach einem Standard. Im Rückspiel traf der King in der Nachspielzeit zum 2:2 Endstand, nachdem Patrick Zoundi die gegentorlose 685 Minuten Serie der Heidenheimer mit seinem zwischenzeitlichen 1:0 beendete.
In der zweiten Liga vor 3 Jahren gab es leider nichts für uns zu holen. Im Hinspiel in Heidenheim verloren wir in der 83. Minute nach Jokertor 0:1 und im Rückspiel verloren wir in der MSV Arena 0:2. Unvergesslich: Griesbeck aus ca. 35 Metern in den Winkel...und Ratajczak wie er eine harmlose Schnatterer Hereingabe in's eigene Tor lenkt.
Letzte Saison dann endlich der erste Sieg gegen Heidenheim: nach 60 von Defensivfussball geprägten Minuten, zweier zu diesem Zeitpunkt noch siegloser Mannschaften, gab es 3 Tore innerhalb von 10 Minuten und mehrere Fehlentscheidungen der Schiedsrichter: Nach einer scharfen Hereingabe von links prallt der Ball unglücklich von Wolze zum im Abseits stehenden Glatzel und dieser vollendet zum 1:0. Kurz danach bekommt Nauber den Ball an die Hand geschossen und es hätte Elfmeter geben und 2:0 stehen können (diese Saison hätte man das bestimmt gegen uns gepfiffen). Aber Stoppelkamp und Tashchy drehten das Spiel und wir holten mit dem 2:1 den ersten (Auswärts-) Sieg der Saison.
Im Rückspiel am 20. Spieltag drehten wir einen 1:3 Pausenrückstand in ein verdientes 3:3 Unentschieden. Nach 14 Minuten erreichte Schnatterers weiter Ball Glatzel, der mit einer Finte Bomheuer aussteigen ließ und das Leder dem besser postiertem Thiel zupasste, der aus 14 Metern an Flekken vorbei ins linke Eck einschob. In der 27. verwandelte Wolze einen Elfmeter nach Foul an Engin. Nur 5 Minuten später zog Schnatterer nach Konter aus über 20 Metern ab und erzielte das 2:1 für die Gäste. Und vor der Pause sollte Bomheuer nach erneutem Konter unglücklich in's eigene Tor einköpfen.
Die 2. Halbzeit gehörte dann uns und wir machten mächtig Dampf nach vorne und verteidigten gegen die Konter besser. In der 50 schlug Wolze mit einem Distanzschuss und seinem linken Zauberfuß zum 2:3 ein und in der Schlussphase erzielte der eingewechselte King den 3:3 Endstand.
Statistiken/ Es trifft:
Platz 7 auf Platz 15.
23 Punkte auf 13.
6-5-4 und 23:30 auf 3-4-8 und 13:24.
Platz 8 der Heimtabelle mit 4-1-2 und 11:9 Toren (5 Gegentore aber allein gegen den SCP!)
trifft auf Platz 8 der Auswärtstabelle mit 2-4-2 und 12:11 Toren.
Saisonergebnisse MSV: NNNNU NUNSN USUSN
Saisonergebnisse HDH: UUSNN SNSUS USUNS
Unsere Zebras sind (Trainerübergreifend) seit 6 Auswärtsspielen (7 mit Pokal) ungeschlagen:
--> Jetzt mal nur die Zeit unter TL (sprich Spieltage 9-15):
In der Formtabelle der letzten 7 Spiele sind wir auf Platz 8 mit 3-2-2 und 6:7 Toren.
1.FC Heidenheim- der Verein vieler ''kleiner Hopps'' (?)
Beim Anblick der Jahreszahl 1846 und dem ''FussballClub'' im Logo erwartet man einiges an Fussball-Geschichte. Allerdings wird man schnell enttäuscht und sogar die eigene Vereins-Homepage muss unangenehm berührt anführen:
''Alle Vereine oder Abteilungen beriefen sich jedoch auf das Gründungsjahr 1846, in dem zugegebenermaßen noch keiner an Fußball dachte, nicht einmal im Mutterland des Fußballs, in England. Auch der neue Verein, 1. FC Heidenheim 1846, knüpft an die langjährige Tradition des Sports in Heidenheim an und möchte die Geschichte des Fußballs in Heidenheim weiterschreiben''.
(Quelle: Vereinshomepage, link, letzter Zugriff 3.12 13:50 Uhr).
So richtig von Fussball in Heidenheim kann man erst 1910 sprechen, als sich Voith- Ingenieure (Voith ist bis heute ein Familienunternehmen, das Maschinen herstellt und weltweit verkauft- ''Hidden Champion'' würde man heute sagen) zusammentaten und den VfB Heidenheim gründeten. Bis 1972 gab es dann unzählige Fusionen und Abspaltungen (TV Heidenheim, VfR Heidenheim, VfL Heidenheim, TSB...) und letztendlich den Vorgänger vom 1.FC Heidenheim: den Heidenheimer Sport Bund 1846 (Logo 1).
(Abb 1. und 2. Quelle: wikipedia, letzter Zugriff 3.12. 16:40).
Überregional gibt es hier nicht viele fussballerische Erfolge zu berichten: 1975 spielte man in der ersten DFB Pokalrunde gegen Hertha Zehlendorf und ein Jahr später wieder im DFB Pokal gegen den FK Pirmasens. Man pendelte aber eigentlich zwischen Verbands- und Landesliga und zum Ende der 90'er hin sogar Oberliga ohne realistische Aussichten auf Profifussball.
In den Jahren nach 2000 traten im Deutschen Fussball immer mehr Privatpersonen/ Unternehmen mit Kapital in den Vordergrund, die ihre Regionalen Fussballvereine aus der Provinz mit reichlich Kapital versorgten. Im Gegensatz zu Hopp in Hoffenheim stehen die Weltfirmen Hartmann und Voith bei Heidenheim zwar an der Spitze der Geldgeber, doch den Löwenanteil des Etats bringen rund 300 andere Sponsoren (meist Mittelständler) aus der Region auf.
"Früher sah ich in München oder Stuttgart, wie viele Firmen aus unserer Gegend mit Gästen und Geschäftspartnern zu Fußballspielen pilgerten. Ich dachte, das müsste auch in Heidenheim gehen."
(...)Heimspiel, das heißt in Heidenheim auch, Treffen von Politik und Wirtschaft im VIP-Bereich(...).
(Quelle: Zitat FCH-Geschäftsführer und Fussball-Visionär Sanwald, link, letzter Zugriff 3.12. 14:00 Uhr).
2007 machte man den ersten Schritt in Richtung Fussball in Heidenheim für die ''Firmen und ihre Geschäftspartner'' und gründete den 1.FC Heidenheim (Logo 2). Mit einem neuen Stadion und reichlich ''Rückenwind'' gelangen dann 4 Aufstiege und die Etablierung in der 2. Bundesliga.
An dem sportlichen Erfolg hatten vor allem 2 Personen auf dem Rasen großen Anteil:
Die Ewigen und Treuen: Frank Schmidt und Marc Schnatterer
Trainer Frank Schmidt (45) kann seit 2007 in Ruhe in Heidenheim arbeiten (zuvor 4 Jahre Spieler dort und auch in Heidenheim geboren!) und die Mannschaft kontinuierlich wachsen. Auch wenn die Heidenheimer letzte Saison unter den Erwartungen blieben so ist er in Heidenheim nicht wegzudenken und natürlich dienstältester Coach im deutschen Profi-Fußball.
#7 Marc Schnatterer (32) wechselte 2008 von Karlsruhe II nach Heidenheim und ist seitdem eine Institution im (Linken) Mittelfeld. Er machte die 3. Liga mit und sorgte mit seinen über 100 Toren für den Verein und tollen Moral wesentlich für den Erfolg der Heidenheimer in den letzten Jahren. Obwohl Angebote von anderen Vereinen bei ihm eingingen, blieb er in Heidenheim, wo sie irgendwann irgendwas nach ihm benennen werden.
Heidenheim letzte Saison: 2 lange Schwächephasen führen zum Abstiegskampf
Der Saisonstart letztes Jahr wurde mit nur einem Sieg aus den ersten fünf Spielen gründlich in den Sand gesetzt. Auch nach dem Auswärtssieg in Bochum am 6. Spieltag konnte keine Trendwende eingeleitet werden; es folgten stattdessen fünf Spiele ohne Sieg in denen HDH satte 13 Gegentore kassierte. Bis zur Winterpause kämpfte man sich aber auf Platz 15 hoch und bis zum 24. Spieltag sogar auf Platz 9, nur um nach 0-2-4 Bilanz aus den Spieltagen 24-29 wieder auf den Relegationsplatz abzurutschen.
Hauptgrund war die schwache Defensive (Heidenheim beendete die Saison wie wir mit 56 Gegentreffern- die meisten der Liga!) und man musste zu oft und zu früh einem 2 Tore Rückstand hinterherlaufen. Das 3:1 gegen Düsseldorf war dann aber der Wendepunkt und man beendete die schwerste Saison seit Aufstieg als Tabellen-13. Einmal mehr war es Schnatterer, der Heidenheim mit 24 Scorerpunkten quasi im Alleingang in der Liga hielt.
Aus dem letzten Jahr hat man gelernt und gehört wieder zum oberen Mittelfeld in der 2. Bundesliga.
Spieltag 01: Heidenheim- Bielefeld 1:1, link*.
Spieltag 02: Kiel- Heidenheim 1:1, link*.
1.DFB Pokalrunde: SSV Jedeloh II- Heidenheim 0:5, link**.
Spieltag 03: Dresden- Heidenheim 1:3, link*.
Spieltag 04: Heidenheim- Darmstadt 0:1, link*.
Spieltag 05: HSV- Heidenheim 3:2, link*.
Spieltag 06: Heidenheim- Fürth 2:0, link*.
Spieltag 07: Regensburg- Heidenheim 2:1, link*.
Spieltag 08: Heidenheim- Bochum 3:2, link*.
Spieltag 09: Union- Heidenheim 1:1, link*.
Spieltag 10: Heidenheim- Magdeburg 3:0, link*.
Spieltag 11: Köln- Heidenheim 1:1, link*.
2.DFB Pokalrunde: Heidenheim- Sandhausen 3:0, link**.
Spieltag 12: Heidenheim- Aue 1:0, link*.
Spieltag 13: St. Pauli- Heidenheim 1:1, link*.
Spieltag 14: Heidenheim- Paderborn 1:5, link*.
Spieltag 15: Sandhausen- Heidenheim 1:2, link*.
(Quelle: * BILD Fussball auf youtube, ** SKY Sport auf youtube, letzter Zugriff 3.12 17:00).
Heidenheim startete stark in die Saison mit 5 Punkten aus den ersten 3 Spielen und dem Weiterkommen im Pokal gegen den Regionalligisten aus Jedeloh. Gegen Bielefeld ging man kurz vor der Pause nach toller Kombination (und uneigensinnigen Dovedan) durch Schnatterer mit 1:0 in Führung, nur um direkt nach dem Bielefelder Anstoß das 1:1 nach katastrophalem Abwehrspiel zu kassieren.
In Kiel ging man nach 15 Minuten nach toller Vorarbeit Dovedan in Führung und kassierte durch die Kieler Frühlingsrolle Lee nur 5 Minuten später das 1:1. Da Kiel kurz nach der Pause Gelb-Rot kassierte verwalteten die Störche das 1:1 erfolgreich über die Zeit. Dresden, die gerade Uwe Neuhaus entlassen hatten und den Co die erste Mannschaft trainieren ließen, musste am dritten Spieltag hilflos zusehen wie Schnatterer erst einen Foulelfmeter verwandelte* und dann mit einem direkten Freistoß vor der Pause unverdient nachlegte. Zwar gelang Dynamo in der 60. der Anschlusstreffer aber nur Sekunden später machte Heidenheim mit dem 3:1 durch Dovedan alles klar.
(Sorry für OT, aber wer meint, man könne Engin nach dem hohen Bein vom Paulianer keinen Elfmeter geben, der soll sich mal bitte den Elfmeter ankucken, den Heidenheim in Dresden bekommen hat! Lächerliche Schiedsrichterleistungen dieses Jahr gegen uns!)
Zu Hause gegen Darmstadt überstanden die Lillien die ersten Angriffsphasen und gingen durch ihre erste richtige Offensivaktion mit 1:0 in Führung. Zum ersten mal fand Heidenheim keine direkte Antwort nach Gegentreffer und Darmstadt stand hinten sicher. In der zweiten Halbzeit war es ein offenes Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten auf den Ausgleich oder das entscheidende 2:0 für die Gäste. Es blieb aber beim 0:1 aus Sicht der Gastgeber.
Beim HSV agierte Schmidts Team sehr defensiv und setzte auf eine kompakte Defensive. Dieses Vorhaben funktionierte in der Anfangsphase sehr gut und die Schwaben ließen zunächst kaum etwas zu und setzten vereinzelt zu gefährlichen Kontern an. Nach einer Ecke in der 2. Halbzeit gingen die Heidenheimer nach Jokertor sogar in Führung, nur um dann innerhalb von 8 Minuten durch lupenreinen Hattrick vom eingewechselten Lasogga mit 1:3 zurückzuliegen. Mann bewies aber Moral und erzielte noch kurz vor Abpfiff das 2:3.
Dem starken Fürth brachte man mit dem 2:0 zu Hause die erste Saisonniederlage bei, weil Joker Robert Glatzel nach seiner Einwechslung Mitte der 2. Halbzeit doppelt traf und die Fürther keine Antwort auf die kompakte Defensive der Hausherren fanden- trotz 80% Ballbesitz in der ersten Hälfte.
Beim Jahn (die gerade Hamburg 5:0 abgeschossen hatten) geriet man nach 6 Minuten in Rückstand durch HSV-Schreck Adamyan, fand aber 3 Minuten später die direkte Antwort und erzielte das 1:1. Regensburg kam aber zum 1:2 aus Heidenheim Sicht und verteidigte dieses auch erfolgreich über die 90 Minuten.
Gegen den Lieblingsgegner VfL Bochum ging man am 8 Spieltag mit 1:2 in die Pause. Heidenheim begann stark und belohnte sich mit dem 1:0 nach 11 Minuten. 2 Lange Bälle und 2 Gegentore später lag man aber völlig überraschend zurück, sollte aber nach Gelb-Rot für den VfL den Grundstein für die 2. Halbzeit legen in der Glatzel und Schnatterer (direkter Freistoß) das Spiel drehten. 3:2 der Endstand.
Bei Union sah man bis zur 94. Spielminute nach Tor von (wem sonst: Glatzel- somit 5 Spiele in Folge getroffen) wie der sicherere Sieger aus. Aber es war der Berliner Torwart, der nach einem Freistoß zum 1:1 einköpfte und Berlin den vereinseigenen Rekord von 11 Spielen ohne Niederlage einstellte. Magdeburg ließ man zu Hause am 10 Spieltag beim 3:0 keine Chance. Das Ergebnis mag zu hoch ausgefallen sein und Heidenheim erzielte das 2:0 vor der Pause aus Abseitsposition aber der FCM war einfach zu schwach beim Abschluss.
Beim 1.FC Köln ging man früh nach einer Ecke in Führung und der FC sollte mit 31 Torschüssen ein wahres Offensiv-Feuerwerk abbrennen aber ohne über ein 1:1 hinauszukommen. In der 2. Pokalrunde empfing Heidenheim Sandhausen und ging nach 8 Minuten durch einen Schnatterer-Elfmeter in Führung. Als dann in der 20 Minute das 2:0 durch Dovedan fiel, war Sandhausen gebrochen und HDH zog völlig verdient mit 3:0 (wieder Tor Dovedan) in die nächste Runde ein (um hier Leverkusen im Achtelfinale zu empfangen).
Aue kam (wie man sie auswärts kennt) mit angerührtem Beton und es dauerte über eine Stunde bis die Heidenheimer endlich zum verdienten Tor des Tage kamen und sich mit 1:0 verdient durchsetzten.
Bei St. Pauli präsentierte man sich wieder stark gegen eine Spitzenmannschaft und ging durch Schnatterer (6 Tore und 5 Vorlagen zu diesem Zeitpunkt!) nach 52 Minuten in Führung. HDH ließ sich aber in der Folge zu sehr hinten reindrängen und kassierte noch das 1:1 und hatte großes Glück das Spiel nicht noch zu verlieren.
Beim Heimspiel gegen Paderborn kam man mit der Offensivpower und Geschwindigkeit der Ostwestfalen überhaupt nicht klar und ging mit 1:5 unter. Nach dem 0:1 wollte Heidenheim zu viel und ließ den Paderbornern zu viel Raum für schnelle und tödliche Kombinationen. Nach vier sieglosen Spielen feierte Paderborn wieder einen Dreier, Heidenheim musste nach sechs ungeschlagenen Partien wieder eine Niederlage einstecken.
Sandhausen hatte letzten Spieltag nach dem 0:3 im Pokal an gleicher Stätte etwas gutzumachen. Und die Heimmannschaft ging nach einem Traumtor durch Förster (macht der so nie wieder) nach 8 Minuten in Führung. Leider waren aber noch 82 Minuten zu spielen und Heidenheim kam ab der 30 Minute richtig gut in's Spiel und nutzte seine Chancen eiskalt vor der Pause zum 2:1 Endstand. 17. Versuch gegen Heidenheim und zum 17. mal kein Sieg für Sandhausen.
Heidenheim und das magische Dreieck: Griesbeck-Schnatterer-Dovedan
Nach dem guten Saisonstart und Dominanz gegen das untere Tabellendrittel wird Heidenheim mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Für den Aufstieg wird es auch nicht reichen- dafür hat man die Big-Points gegen den HSV, St. Pauli, Köln, Kiel und Union liegen lassen (aber nur gegen den HSV verloren).
Mit Kevin Müller hat man einen soliden Torwart. Die Abwehr war der Hauptgrund für die Zittersaison letzte Saison und man hat überraschenderweise darauf verzichtet sich dort zu verstärken. Die Innenverteidigung mit Mainka, Theuerkauf/Beermann ist nicht wiederzuerkennen und die Außen Busch und Feick spielen eine solide Saison. Unterstützt wird die Abwehr vom ZDM Niklas Dorsch (Riesen-Talent, der 17/18 bei den Bayern schon Profiluft schnuppern durfte), der gegen uns aber gesperrt ist (5. Gelbe Karte).
Das Mittelfeld ist das Prunkstück: Kapitän und Vereins-Ikone Marc Schnatterer (32) feierte im Juli sein 10-Jähriges und gehört mit 6 Toren und 6 Vorlagen wieder zu den Topscorern der Liga. Sebastian Griesbeck (27) ist auch schon seit 2013/14 dabei und macht das Mittelfeld zu. Wer zu hoch steht, wird von diesem Mittelfeld gnadenlos bestraft.
Im Sturm ging mit John Verhoek der treffsicherste Spieler zu uns (10 Tore) aber Dovedan, Glatzel und Thomalla haben diese Lücke geschlossen. Vor allem Österreicher #10Nikola Dovedan ist (Gedanken)schnell und offensiv auf großem Feld nicht zu halten (3 Tore 4 Vorlagen). Robert Glatzel (7 Tore in 10 Spielen) hatte sich Anfang November einen Muskelfaserriss zugezogen und spielt hoffentlich auch gegen uns nicht.
Sie werden es wohl gegen uns wie gegen Aue, Sandhausen und Magedeburg machen: viel Ballbesitz, Standards herausholen und uns mit scharfen Pässen von Schnatterer und Dovedan bearbeiten. Egal ob Heidenheim das Tor schießt, oder ob gegen Heidenheim getroffen wird, meistens folgt das nächste Tor nur kurze Zeit später- also sollte man auf der Hut sein, bzw. nach Gegentor mächtig stürmen.
Unsere Zebras:
Das Ende einer Gegentorlosen Zeit ist der Beginn einer neuen. Wir müssen Schnatterer und Dovedan aus dem Spiel nehmen und Heidenheim dazu drängen das Spiel über die Außen machen zu müssen. Mit dem 4-1-4-1 und dem 4-4-2 (Raute) sind wir auswärts bisher gut gefahren:
Engin und einen gesunden Souza möchte ich eigentlich nicht draußen lassen und Stoppel bei 90% reicht im Moment noch nicht für echte Gefahr nach Vorn.
Hinten sicher und kompakt stehen, Dovedan weggrätschen, Schnatterer-Standards vermeiden und selber vorn die Chancen nutzen, dann gehen wir frohen Mutes in die letzten beiden Spiele des Jahres (leider Heimspiele
).1:0 für unsere Zebras!
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