Soweit sind wir schon gekommen, wir werden mit der FDP verglichen und ernten nur noch Mitleid
Aus der Zeitung “Mainpost“
http://www.mainpost.de/ueberregiona...trich-Der-MSV-Duisburg-Effekt;art9484,6350898
Unterm Strich: Der MSV-Duisburg-Effekt
Probeweise eröffne man dieser Tage ein Gespräch mit der Feststellung: „Mittlerweile tut er mir ja fast schon leid!“, und jeder weiß, von wem die Rede ist: Guido Westerwelle. Früher hinterließ er, wo er stand und sprach, Schwefelgestank und Hufabdruck des leibhaftigen Neoliberalismus, bolzte im Flutlicht der Medien rhetorisch gegen „altrömische Dekadenz“ hierzulande. Jetzt behauptet man, er patsche jede gefühlte Minute in eine Reihe umsichtig aneinandergelöteter Fettnäpfchen. Einst pries man ihn als das Gesicht der FDP, so unverwechselbar, dass nicht einmal sein Spiegelbild ihm gliche. Jetzt behauptet alle Welt, sein Beitrag zu einer seriösen gesellschaftlichen Debatte könne gar nicht gering genug geschätzt werden. So rüde angerempelt, konnte Westerwelle eigentlich nur noch eins widerfahren, was schlimmer ist: Von „SZ“-Leitartikler Heribert Prantl verteidigt zu werden! Und zwar mit der Bitte an seine Parteifeinde, ihn jetzt nicht ausgerechnet mit jener Luftpumpe zu verprügeln, mit der er die FDP einst aufgepumpt hatte. Diesem plötzlichen Wetterumschwung (den trendigere Kollegen, als wir es je sein werden, übrigens „Westerwelle-bashing“ nennen), wollen wir an dieser Stelle zumindest entgegenhalten: Im Unterschied zu vielen durfte man bei Westerwelle immerhin stets sicher sein, dass er auch denkt, was er sagt! Außerdem – nennen wir es „MSV-Duisburg-Effekt“ – wird jemand, der ständig von allen Seiten nur voll Rohr auf die Mütze kriegt, irgendwann vielleicht sogar ein bisschen sympathisch. Aber ehrlich gesagt – da übertreiben wir jetzt in seinem Fall vielleicht ein bisschen.
Aus der Zeitung “Mainpost“
http://www.mainpost.de/ueberregiona...trich-Der-MSV-Duisburg-Effekt;art9484,6350898
Unterm Strich: Der MSV-Duisburg-Effekt
Probeweise eröffne man dieser Tage ein Gespräch mit der Feststellung: „Mittlerweile tut er mir ja fast schon leid!“, und jeder weiß, von wem die Rede ist: Guido Westerwelle. Früher hinterließ er, wo er stand und sprach, Schwefelgestank und Hufabdruck des leibhaftigen Neoliberalismus, bolzte im Flutlicht der Medien rhetorisch gegen „altrömische Dekadenz“ hierzulande. Jetzt behauptet man, er patsche jede gefühlte Minute in eine Reihe umsichtig aneinandergelöteter Fettnäpfchen. Einst pries man ihn als das Gesicht der FDP, so unverwechselbar, dass nicht einmal sein Spiegelbild ihm gliche. Jetzt behauptet alle Welt, sein Beitrag zu einer seriösen gesellschaftlichen Debatte könne gar nicht gering genug geschätzt werden. So rüde angerempelt, konnte Westerwelle eigentlich nur noch eins widerfahren, was schlimmer ist: Von „SZ“-Leitartikler Heribert Prantl verteidigt zu werden! Und zwar mit der Bitte an seine Parteifeinde, ihn jetzt nicht ausgerechnet mit jener Luftpumpe zu verprügeln, mit der er die FDP einst aufgepumpt hatte. Diesem plötzlichen Wetterumschwung (den trendigere Kollegen, als wir es je sein werden, übrigens „Westerwelle-bashing“ nennen), wollen wir an dieser Stelle zumindest entgegenhalten: Im Unterschied zu vielen durfte man bei Westerwelle immerhin stets sicher sein, dass er auch denkt, was er sagt! Außerdem – nennen wir es „MSV-Duisburg-Effekt“ – wird jemand, der ständig von allen Seiten nur voll Rohr auf die Mütze kriegt, irgendwann vielleicht sogar ein bisschen sympathisch. Aber ehrlich gesagt – da übertreiben wir jetzt in seinem Fall vielleicht ein bisschen.
Was kratzt es die deutsche Eiche....
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:keinkommentar:
Nachtigall, ik hör dir gallopieren..........





