Olympiabewerbung / Köln Rhein-Ruhr

Und mehr als nischig wird dann in Duisburg auch nicht stattfinden:
Rudern, Kanu und Sportklettern.
Mir ist es aber auch egal gewesen, ob ja oder nein.
Vielen anderen Wahlberechtigten bei 28% Stimmabgaben wohl auch.
 
Naja etwas wie Olympia bzw. ein sportliches Großereignis.
Naja, ich würde mal behaupten, dass nur ein Minibruchteil aller Großstädte weltweit so etwas wie Olympia schon mal hatten. Findet halt nicht im Wochenrhythmus statt.

In deinem "Nischenzitat" hast du ja folgende Veranstaltungen ausgelassen:
World University Games erst letztes Jahr, World Games 2005, (..) . Bezogen auf Rhein-Ruhr Region bezogen: WM 2006, EM 2024.
Weil sie eben vielleicht doch unter sportliche Großereignisse fallen?
 
Mich würde interessieren, was für Pläne man den z.B. mit der Leichtatletik und mit dem Schwimmen hat. Ein gutes Stadion für die Leichtathleik gibt es nicht und auch keine ausreichend grosse Schwimmhalle. Das sind nur zwei Beispiele die mir direkt einfallen. Temporäre Bauten wie so etwas sind dabei wohl nicht möglich.
 
Mich würde interessieren, was für Pläne man den z.B. mit der Leichtatletik und mit dem Schwimmen hat. Ein gutes Stadion für die Leichtathleik gibt es nicht und auch keine ausreichend grosse Schwimmhalle. Das sind nur zwei Beispiele die mir direkt einfallen. Temporäre Bauten wie so etwas sind dabei wohl nicht möglich.
Schwimmen wird in der Turnhalle(Stadion) in GE stattfinden, da wird, wie in Paris auch, ein temporäres Becken aufgebaut. Stadion hatte ich in Beitrag 32 in dem Thema hier schon beschrieben.
 
Das man so klar dafür ist wundert mich doch, aber klar hier hat man sonst selten was und das ist natürlich nen Event.
Naja, so klar dafür ist eher relativ ?!
Der Mehrheit, über 71% der Wahlberechtigten, war es eher egal bei nur 28,03 % Wahlbeteiligung.
Von ca. 350.000 Wahlberechtigten haben nur ca. 71.000 mit 'ja" abgestimmt, 280.000 !!! gar nicht oder mit nein.
Ich finde ein absolutes Statement pro Olympia sieht anders aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, vielen Nichtwählern ist es einfach egal. Die meisten können damit leben, wenn Olympia kommt und genauso gut, wenn nicht. Es ist halt nicht jeder sportaffin, viele werden sich denken, dass sie jetzt doch noch nicht wissen, was in 10 bis 20 Jahren ist usw.
Unter`m Strich bleibt: Für einen Bürgerentscheid braucht man je nach Gemeindegröße eine Wahlbeteiligung zwischen 10 und 20 %. Bis auf Herten wurde das überall (locker) erreicht. Von denen, die gewählt haben, haben sich insgesamt 2/3 für die Bewerbung ausgesprochen. Alle hatten die Chance zu wählen und die, die es getan haben, haben ein klares Votum ausgesprochen.
 
Bis auf Herten wurde das überall (locker) erreicht.

Wobei ich an der Stelle von Herten einfach mitmachen würde bei Olympia das Quorum ist ja nur wichtig ob der Entscheid bindend ist oder nicht, sprich wenn der Stadtrat sagt wir wollen mitmachen wäre das nicht verboten, zumal die Mehrheit der abgegebenen Stimmen ja eh dafür war.

Letztlich aber gut, dass wir die gleichen Zustimmungswerte haben wie München auf alle Regionen bezogen, da dies ja durchaus auch ein Kriterium ist für die Bewerbung.
 
Wobei ich an der Stelle von Herten einfach mitmachen würde bei Olympia das Quorum ist ja nur wichtig ob der Entscheid bindend ist oder nicht, sprich wenn der Stadtrat sagt wir wollen mitmachen wäre das nicht verboten, zumal die Mehrheit der abgegebenen Stimmen ja eh dafür war.
Aber unter`m Strich wurden halt die (dort) nötigen 15 % Wahlbeteiligung nicht erreicht und der Bürgerentscheid gilt damit als gescheitert. Da kann man als Stadt dann zwar trotzdem weitermachen... muss sich aber nicht wundern, wenn beim nächsten Mal noch weniger wählen oder die Parole "die da oben machen eh, was wie wollen" bedient wird.
 
Bei nur 15% Wahlbeteiligung scheint es der überwiegenden Mehrheit der Bewohnerschaft (85%) ja sowieso egal zu sein.
In Herten ist es wohl so gewesen, dass man die Wahlunterlagen selber anfordern musste. Im Gegensatz dazu, wurde in allen anderen Orten an alle Wahlberechtigten ohne Anforderung versendet. Erklärt auch die niedrige Beteiligung.
 
:brüller: Deutsche Bürokratie in Reinform. Ich weiß tatsächlich aber auch nicht, ob ich das Voting überhaupt mitbekommen hätte, wenn nicht auf einmal die Wahlunterlagen im Briefkasten gewesen wären.
Wäre mir auch so gegangen. Allerdings haben alle Hertener eine Benachrichtigung erhalten, dass sie die Unterlagen beantragen oder im Rathaus wählen können. Ist aber natürlich umwegiger, als wenn man einfach nur sein Kreuz setzen und das ganze in den Briefkasten werfen muss. Der Grund ist wohl die Satzung der Stadt, die eine direkte Versendung der Wahlunterlagen nicht erlaubt. Aber gut: Wenn ich die Hürden für einen Bürgerentscheid hoch ansetze, muss ich mich nicht wundern, wenn er scheitert.
 
Oft Topic: ich muss mich für jede Bundestagswahl "bewerben", dann bekomme ich die Aufforderung eine Wohnsitz Bestätigung nach Dinslaken zu schicken. Dann bekomme ich die Briefwahlunterlagen. Bei der letzten Wahl war die Prozedur extrem knapp. Also nix mit automatischer Versendung der Wahlunterlagen.
 
Oft Topic: ich muss mich für jede Bundestagswahl "bewerben", dann bekomme ich die Aufforderung eine Wohnsitz Bestätigung nach Dinslaken zu schicken. Dann bekomme ich die Briefwahlunterlagen. Bei der letzten Wahl war die Prozedur extrem knapp. Also nix mit automatischer Versendung der Wahlunterlagen.

Das liegt aber wohl daran, das du in der Schweiz lebst, oder?
Da finde ich es nur ok, das man, wenn man im Ausland lebt, die Wahlunterlagen selber beantragen muss ...

Was aber in Herten passiert ist, ist doch total lächerlich. Die Bürger bekommen statt der Wahlunterlagen nur bescheid, das sie Unterlagen beantragen können? Wie dämlich sind denn da die Verantwortlichen?
Die Wahlbeteiligung in Deutschland wird eh immer schlechter und dann erwarte ich vom Wahlvolk, das die ihre Unterlagen selber beantragen. Sowas kann man sich echt nicht ausdenken.
 
Das liegt aber wohl daran, das du in der Schweiz lebst, oder?
Da finde ich es nur ok, das man, wenn man im Ausland lebt, die Wahlunterlagen selber beantragen muss ...
Na ja, aber wenn man bei einer Bundestagswahl per Briefwahl abstimmen will muss man die Briefwahlunterlagen auch dann selbst beantragen, wenn man nicht im Ausland wohnt. Da bei politischen Wahlen in Deutschland (Bundestags-, Landtags- oder Kommunalwahlen) der Standardweg immer noch die Präsenswahl am Wahltag im Wahllokal ist bekommt man bei solchen Wahlen nur eine Wahlbenachrichtigung, auf der das Wahllokal aufgeführt ist, in dem man am Wahltag seine Stimme abgeben kann. Möchte man hingegen per Briefwahl abstimmen muss man das über das Formular auf der Rückseite der Benachrichtigung oder online beantragen und bekommt die Unterlagen dann seperat zugeschickt.
Da speziell hier jetzt allerdings gar keine Präsenzwahl vorgesehen war (warum eigentlich nicht?) ist es natürlich schon sehr sinnvoll die Briefwahlunterlagen direkt ohne Antrag zu verschicken. Warum Herten das als einzige der beteiligten Städte nicht hinbekommt verstehe ich auch nicht. Ich meine das Verbot in der Satzung der Stadt ist doch mit Sicherheit für den Fall einer „normalen“ Wahl vorgesehen, bei der man auch in präsenz abstimmen kann, wenn es aber, wie hier, gar keine alternative zur Briefwahl gibt hätte man doch bestimmt darüber hinweg sehen können anstatt sturr auf seine Paragrafen zu beharren. Ich glaube nicht irgendjemand die Verantwortlichen der Stadt deswegen verklagt hätte, zumal außerhalb der Stadtverantwortlichen wahrscheinlich noch nicht einmal irgendjemand von diesem Punkt in der Satzung gewusst haben dürfte und alle anderen Städte eine solche Vorschrift offensichtlich auch nicht haben.
 
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