Natürlich hätte die Präsenz von Bookjans allein gestern wohl kaum einen Unterschied gemacht. Es geht doch um was ganz anderes. Darum, dass man solche Spieler in seinen Reihen hat, aber nichts damit anzufangen weiß. Und da sind wir wieder bei der Eindimensionalität unserer Spielanlage, an fehlender Variabilität. Mit Spielern wie Bookjans und Noß könnte man ganz andere Herangehensweisen an Spiele gestalten. Aber in punkto dieser Variabilität tut sich seit 1,5 Jahren nichts, gar nichts. Keine Weiterentwicklung. Jeder Mannschaft würde das gut zu Gesicht stehen und sie unausrechenbarer machen. Noß auf außen ist ein weiterer Beleg für dieses Trainerdefizit. Seit spätestens Spieltag 9 sind Hirsch und Co vollständig ausgelesen und Spiele durch hohen Personaleinsatz als einziges Faustpfand (frische Beine, Qualität von der Bank) gestaltet man eben dann nicht immer erfolgreich. Es wäre soviel mehr möglich mit diesem Kader. Und dass man das nicht RECHTZEITIG erkannt und gehandelt hat auf Entscheiderseite, lässt einen ungläubig zurück in dem Moment, wenn eben diese Entscheider durch personelles Nachlegen im Winter aufzeigen, wo sie hin wollen. Passt nicht zusammen und die Konsequenzen sehen wir nun. Die Chance, das finanzielle Grab 3. Liga umgehend zu verlassen war historisch aufgrund des sehr guten Starts. Und nochmal, der Kader gäbe so viel mehr her, auch mehr Erfolg wenn man mit ihm umzugehen und effizient einzusetzen wüsste.
