@bastiian
Ich bin da auch eher bei der Meinung von
@Aufstieg24/25 .
Da ich ja jedes Jahr immer zwischen 15 und 24 Nächten in Newcastle weile (mittlerweile fast schon meine zweite Heimat dort) und auch schon mehrfach im St. James Park gewesen bin, kann ich nur sagen, dass Woltemade sich sportlich deutlich verbessert hat.
Er spielt nun in der mit Abstand stärksten Liga der Welt und dort bei einem der Top-6-Clubs, der jedes Jahr Ambitionen auf die CL-Teilnahme haben wird. Dazu im Stadion mit der meiner Meinung nach besten Stimmung in der Premier League (in Liverpool ist es auch nicht schlecht).
Finanziell wird er nun auch einen Quantensprung machen und mit dem neuen Vertrag für den Rest seines Lebens ausgesorgt haben.
Wäre er in Stuttgart geblieben, wäre jeden Tag der Frust bei ihm hochgekommen, dass der Wechsel zu den Bayern geplatzt ist (unabhängig davon welche Zusagen es von Seiten des VfB wirklich gegeben haben soll) und er nur eine minimale Gehaltserhöhung im Vergleich zum angebotenen Vertrag bei den Bayern erhalten hätte.
Zudem noch die Frage, ob er tatsächlich zusammen mit Kane hätte spielen sollen oder ob er nicht eher der Backup für Kane geworden wäre.
Diese Möglichkeit gepaart mit den Aussagen von Nagelsmann, dass nur Stammspieler auch mit der WM-Nominierung rechnen können, passt meiner Meinung nach gut zusammen mit dem nun überraschenden Wechsel vom VfB Stuttgart weg.
Das einzige Risiko, das ich für ihn noch sehe: falls Newcastle bei Alexander Isak stur bleibt und der irgendwann wieder Teil des Kaders bei den Magpies werden sollte. Aber eher gehe ich davon aus, dass der Woltemade-Transfer der Magpies nun vielmehr der Türöffner sein wird für den Transfer von Isak zu Liverpool in den nächsten Tagen. Dann selbstverständlich für eine neue Rekordablöse in der Premier League.
Die Bundesliga ist sehr gut beraten, diese wahnsinnigen Ablösen (man hört gerüchteweise ja auch von einem 70 Mio. Angebot von Brentford für Beier vom BVB

) einfach so lange mitzunehmen aus UK so lange es geht, dabei aber selbst die Preisschraube innerhalb der deutschen Ligen nicht selbst weiter nach oben zu drehen, sondern das Geld wie anno dazumal Uli Hoeneß (by the way: ist sein hochroter Kopf schon implodiert ?) eher in die Infrastruktur langfristig anzuelegen oder aufs Festgeldkonto zu packen.
Irgendwann wird dieser Geldstrom auch wieder versiegen, dann ist die Bundesliga ganz bestimmt auch wieder ein attraktiver Anlaufpunkt mit pünktlichen soliden Zahlungen.
Aber ansonsten sehe ich das auch so, dass England sowohl die Marktpreise und Gehälter kaputt macht und im weiteren Verlauf damit den Fussball in Europa auch zerstören wird.