Alles vor dem Heimspiel gegen Holstein Kiel

Wie geht das Spiel am SO aus?

  • Sieg MSV

    Stimmen: 116 50.0%
  • Unentschieden

    Stimmen: 78 33.6%
  • Sieg Kiel

    Stimmen: 38 16.4%

  • Umfrageteilnehmer
    232
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Eine Zielvorgabe für die Heimspiele gegen Holstein Kiel, den Hamburger SV und Dynamo Dresden sowie der Auswärtspartie beim 1. FC Heidenheim hat der Trainer nicht ausgegeben.

Torsten Lieberknecht spricht von einem anspruchsvollen Restprogramm seiner Mannschaft. (Quelle waz.de)

Das finde ich sehr interessant. TL versucht den Druck, der auf der Mannschaft bei den restlichen Spielen vor der Winterpause lastet, zu minimieren.
Und natürlich auch unsere Erwartungshaltung etwas einzudämmen. Psychologisch gesehen kann sich das - sofern das nicht intern anders gehandhabt wird -
durchaus positiv auf die Mannschaft auswirken. Damit erübrigt sich auch gebetsmühlenartig die überall beliebte Floskel "wir schauen von Spiel zu Spiel"
Es ist eher ein "geht's raus und spielt's Fußball". Mal schauen wie die Mannschaft damit umgeht. Allerdings wird TL der Mannschaft genug an die Hand geben,
die Spiele erfolgreich zu bestreiten...lassen wir uns überraschen, was am Ende der Halbserie dabei rauskommt.
 
Naja, intern werden bestimmt realistische Ziele vorgegeben.Aber es muß ja nicht alles öffentlich diskutiert werden.
Für mich sollten aber schon min. 7 Punkte rausspringen aus den 3 Heim+ 1Auswärtsspiel.Ich denke das ist auch nicht zu hoch gegriffen.
 
Naja, intern werden bestimmt realistische Ziele vorgegeben.Aber es muß ja nicht alles öffentlich diskutiert werden.
Für mich sollten aber schon min. 7 Punkte rausspringen aus den 3 Heim+ 1Auswärtsspiel.Ich denke das ist auch nicht zu hoch gegriffen.

Na ja, ist immer auch die Sicht des Betrachters...hoffentlich bist Du nicht enttäuscht, wenn es weniger werden...
 
Es gibt ja viele 'für und wider', sowie 'wenn und aber', Verletzte hin oder her, taktische Ausrichtung zweier guter Trainer, ach was soll's. :püh:

Fakt ist doch unstrittig, dass wir zur Zeit einen ordentlichen Lauf haben. Ich sehe keinen Grund, dass wir vor den Störchen oder Sprotten zittern müssen, wenn auch die letzten Ergebnisse gegen die nicht so toll waren. :pfeifen:
Unsere Abwehr steht recht stabil, deren Abwehr nicht immer, da können schnelle Nadelstiche nach vorne Wunder wirken. :dafuer:
Engin weiss jetzt, wie man Tore schiesst und Stoppel ist auch 'mal wieder dran.
Deshalb tippe ich auf einen 2:1 Heimsieg unserer Zebras.
Auch eine schwarze Serie geht einmal zu Ende. :jokes20::jokes20:
 
Oha das nenne ich mal die Mutter aller Spieltagseröffnungen. Wie will man das denn noch toppen? Respekt!

Drei Punkte am Sonntag wäre ja schon fast wie Weihnachten. In diesem Spiel können wir dann schon mal üben, wie wir gegen den HSV spielen sollten. Den offenen Schlagabtausch, werden wir eher nicht gewinnen. Das Erfolgsrezept wird dann wohl wieder die stabile Defensive sein.

Klar sieht es dann nicht schön aus, wenn wir das Risiko vermeiden und solide auftreten. Kann und sollte uns allerdings relativ egal sein, solange etwas zählbares herausspringt. Freu mich sehr auf dieses Spiel und traue unserem Trainer mittlerweile absolut zu, gegen jeden Gegner dieser Liga zu Punkten, ohne es zu erwarten. By the way, Holzbein hat im letzten Spiel der vorherigen Saison, der Braunschweiger Eintracht den Knock-out gegeben. Bleibt zu hoffen, dass TL es persönlich genommen hat und unsere Jungs mit dem Messer zwischen den Zähnen, heiß machen wird.

Von daher ist es brutal schwer, dieses Spiel zu tippen. Herz sagt Sieg, Kopf sagt Niederlage. Nichts desto trotz, muss man den Störchen einfach mal Anerkennung zollen. Das schwere 2. Jahr als Aufsteiger, scheint die ja eher nicht zu beeindrucken. Bin gespannt wie unser Gegner am Sonntag, am Ende der Saison abschneiden wird. Wie stabil sind die, trotz Umbruch? Es ist nie zu spät, die Vögel von der Planke zu stoßen, jedoch viel schwerer als gedacht. ;)
 
Was ist denn jetzt mit dem Stimmungsboykot , findet er auch bei uns gegen Kiel statt ???
Ich boykottiere jedenfalls nicht. Die Störche können und sollen da gerne durchziehen.
Das Spiel ist irrsinnig wichtig für uns. 3 Punkte wären sensationell und könnten uns sehr viel weiter helfen.
Da schieße ich mir doch nicht in den Fuß.
Die Kulisse wird beim zu befürchtenden Rotzwetter trostlos genug.
Alles geben für den 3er!!!!

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Holzbein hat im letzten Spiel der vorherigen Saison, der Braunschweiger Eintracht den Knock-out gegeben. Bleibt zu hoffen, dass TL es persönlich genommen hat und unsere Jungs mit dem Messer zwischen den Zähnen, heiß machen wird.
Am damaligen Kieler Trainer hat er sich ja bereits mit dem MSV gerächt. Wieso also nicht auch an dem Team? Wie schon andere bereits schrieben: Der MSV kann mit diesem Trainer (oder andersrum) jeden Gegner der 2. Liga an einem guten Tag schlagen.
 
Einen Stimmungsboykott fände ich unterirdisch. Bei uns läuft es gerade
einigermaßen und wir können froh sein, dass wir den Anschluss gefunden
haben. Wir können doch in dieser Situation Mannschaft und Trainer nicht hängen
lassen und indirekt abstrafen. Man muss immer überlegen, wem was nutzt
oder schadet. Ein Boykott schadet definitiv unserem Spielverein in einer ganz
wichtigen und schwierigen Phase und ist daher indiskutabel. Wir schaffen das
alles nur gemeinsam.
 
Statement der Kohorte:


Hallo Zebrafans,


wir haben euch vor einiger Zeit angekündigt, dass der Spieltag gegen Kiel ganz im Zeichen des Protests für die Zukunft einer lebendigen Fankultur in deutschen Fußballstadien stehen soll. Ursprünglich war der Plan, sich am deutschlandweiten 45.-minütigen Stimmungsboykott zu beteiligen. Wir haben uns aufgrund der brenzligen sportlichen Situation nun allerdings gegen einen Stimmungsverzicht entschieden und wollen unsere Truppe nach vorne pushen.

Wir wollen unseren Protest aber natürlich trotzdem öffentlichkeitswirksam in den Spieltag hineintragen und möchten euch dazu einladen, das ebenso zu tun.
Wir werden zum Einlauf der Mannschaften ein großes Protestbanner in der Nord zeigen, dass mit zahlreichen Spruchbändern in der kompletten Kurve ergänzt werden soll.
Lasst eurem Unmut Luft, schreibt eure Botschaft auf ne alte Tapete oder ein Stück Stoff und bringt es mit zum Spiel.

Denkt nur dran: Alles sollte sich im Rahmen des guten Geschmacks bewegen.

Meldet uns doch bitte kurz zurück, wenn ihr was machen wollt, damit wir einen groben Überblick bekommen.
Wer eine gute Idee, aber keine Möglichkeiten zur Gestaltung hat, möge uns Bescheid geben. Wir übernehmen gerne die handwerkliche Arbeit.
Lasst uns gemeinsam den Protest ins Stadion tragen.

E-Mail: kohorte.ultras@gmail.com

Auf geht´s Zebras - Fußball lebt durch seine Fans
 
Statement der Kohorte:


Hallo Zebrafans,


wir haben euch vor einiger Zeit angekündigt, dass der Spieltag gegen Kiel ganz im Zeichen des Protests für die Zukunft einer lebendigen Fankultur in deutschen Fußballstadien stehen soll. Ursprünglich war der Plan, sich am deutschlandweiten 45.-minütigen Stimmungsboykott zu beteiligen. Wir haben uns aufgrund der brenzligen sportlichen Situation nun allerdings gegen einen Stimmungsverzicht entschieden und wollen unsere Truppe nach vorne pushen.

Wir wollen unseren Protest aber natürlich trotzdem öffentlichkeitswirksam in den Spieltag hineintragen und möchten euch dazu einladen, das ebenso zu tun.
Wir werden zum Einlauf der Mannschaften ein großes Protestbanner in der Nord zeigen, dass mit zahlreichen Spruchbändern in der kompletten Kurve ergänzt werden soll.
Lasst eurem Unmut Luft, schreibt eure Botschaft auf ne alte Tapete oder ein Stück Stoff und bringt es mit zum Spiel.

Denkt nur dran: Alles sollte sich im Rahmen des guten Geschmacks bewegen.

Meldet uns doch bitte kurz zurück, wenn ihr was machen wollt, damit wir einen groben Überblick bekommen.
Wer eine gute Idee, aber keine Möglichkeiten zur Gestaltung hat, möge uns Bescheid geben. Wir übernehmen gerne die handwerkliche Arbeit.
Lasst uns gemeinsam den Protest ins Stadion tragen.

E-Mail: kohorte.ultras@gmail.com

Auf geht´s Zebras - Fußball lebt durch seine Fans
Großes Lob. Sehr gute Lösung :sieg:
 
Na hoffentlich sind die, die das hier feiern nicht die ersten, die rumheulen, wenn es sich verschlechtert.

Damals gegen Magdeburg war die sportliche Lage offenbar noch besser.
Nicht falsch verstehen: Unterstützung ist wichtig. Aber zugleich ist es aus meiner Sicht auch wichtig, dass die fanszenen gemeinsam auftreten um ein Zeichen zu setzen. Wir entziehen uns dem. Finde ich ehrlich gesagt nicht gut. Ich hatte gehofft, dass man gemeinsam mit den anderen Szenen das Ding durchzieht.
Ist jetzt nicht der Fall. Aber Banner interessieren ja noch weniger Leute als nen ruhiges Stadion.

Daher Daumen runter von meiner Stelle.
 
@freak01 man sollte sich da keine Illusionen machen: Weder 45 Minuten Ruhe, noch Banner werden da etwas ändern. Dennoch ist es wichtig und gut um zunächst einmal das Bewusstsein in den Köpfen vieler Fußballkonsumenten zu schaffen.

Ein konsequenter Protest muss in erster und zweiter Instanz da treffen wo es wehtut: Und das sind bei Gewinnorientierten Unternehmen/Verbänden immer die Zahlen.

Gegen Kiel ist ein Sieg längst überfällig. Ich glaube fest daran, dass wir Sonntag die drei Punkte an der Wedau behalten werden.

Die machen uns nicht nochmal unsere schöne Formkurve kaputt.
 
So wie ich die Ultras einschätze, ist ihnen diese Entscheidung sicherlich nicht leicht gefallen. Aber es ist die richtige Entscheidung und es hätte auch ohne diese Entscheidung keinen vollständigen Stimmungsboykott gegeben. Viele hätten da nicht mitgemacht und auch ich hätte ganz bestimmt nicht geschwiegen.

Stimmungsboykotts sind mittlerweile ein stumpfes Schwert und an Naivität kaum zu überbieten.

Was wirklich trifft, haben Dortmunder und Frankfurter schon gezeigt, ist allerdings nicht rechtskonform. Stichwort: Tennisbälle. Und im laufenden Spiel eingesetzt stören sie ggf den Spielfluss der eigenen Mannschaft, aber torpedieren eben auch die Liveübertragungen.

Das Signal an Trainer und Mannschaft ist jetzt gesetzt: Man verzichtet in der Tat auf etwas und stellt die sportliche Existenz über allem.

Man schärft damit auch das eigene Profil und trottet nicht jeder Ansage aus der Republik brav hinterher. Es war wirklich peinlich, wie unsererseits in Magdeburg treudoof geschwiegen wurde, während die Gastgeber das null interessierte und sie das Stadion erbeben ließen.

Das Ziel ist untadelig. Nur die Mittel sind zu kritisieren.

Jetzt müssen wir aber auch in bewußter Ablehnung des Boykotts das Gegenteil machen: Am Sonntag den MSV lautstark unterstützen. Und zwar jeder.
 
So wie ich die Ultras einschätze, ist ihnen diese Entscheidung sicherlich nicht leicht gefallen. Aber es ist die richtige Entscheidung und es hätte auch ohne diese Entscheidung keinen vollständigen Stimmungsboykott gegeben. Viele hätten da nicht mitgemacht und auch ich hätte ganz bestimmt nicht geschwiegen.

Stimmungsboykotts sind mittlerweile ein stumpfes Schwert und an Naivität kaum zu überbieten.

Was wirklich trifft, haben Dortmunder und Frankfurter schon gezeigt, ist allerdings nicht rechtskonform. Stichwort: Tennisbälle. Und im laufenden Spiel eingesetzt stören sie ggf den Spielfluss der eigenen Mannschaft, aber torpedieren eben auch die Liveübertragungen.

Das Signal an Trainer und Mannschaft ist jetzt gesetzt: Man verzichtet in der Tat auf etwas und stellt die sportliche Existenz über allem.

Man schärft damit auch das eigene Profil und trottet nicht jeder Ansage aus der Republik brav hinterher. Es war wirklich peinlich, wie unsererseits in Magdeburg treudoof geschwiegen wurde, während die Gastgeber das null interessierte und sie das Stadion erbeben ließen.

Das Ziel ist untadelig. Nur die Mittel sind zu kritisieren.

Jetzt müssen wir aber auch in bewußter Ablehnung des Boykotts das Gegenteil machen: Am Sonntag den MSV lautstark unterstützen. Und zwar jeder.

Wir wissen ja wie du zu dem Thema stehst. Oft genug hast du es gesagt. Aber deshalb zu sagen, dass die Beteiligung an einer gesamten Protestaktion von uns dann peinlich war, finde ich sehr speziell. Viel eher müsste man die Magdeburger hier fragen, was das Ganze sollte. Genauso wie einige andere Zuschauer sich zurecht fragen werden "Was macht der MSV da?" Ja, man kann das für naiv halten. Aber es hat Aufmerksamkeit gebracht damals. Erneut.

Und wenn eins noch naiver ist als Schweigen, dann sind es Banner. Die interessieren die DFB-Oberen absolut 0,0. Im TV schwenken wir halt nicht auf die Kurve und gut ist.

SO wie es jetzt ist und der MSV sich somit komplett rauszieht aus den Protesten, finde ich es sehr schade. Wie gesagt: Verein unterstützen bin ich immer für. Aber ich sehe die Unterstützung einer solchen Aktion als äußerst wichtig an um den Standpunkt klar zu machen. Darauf verzichten die Fans nun. Ein schlechtes Zeichen, wie ich finde.
 
Wir wissen ja wie du zu dem Thema stehst. Oft genug hast du es gesagt. Aber deshalb zu sagen, dass die Beteiligung an einer gesamten Protestaktion von uns dann peinlich war, finde ich sehr speziell. Viel eher müsste man die Magdeburger hier fragen, was das Ganze sollte. Genauso wie einige andere Zuschauer sich zurecht fragen werden "Was macht der MSV da?" Ja, man kann das für naiv halten. Aber es hat Aufmerksamkeit gebracht damals. Erneut.

Und wenn eins noch naiver ist als Schweigen, dann sind es Banner. Die interessieren die DFB-Oberen absolut 0,0. Im TV schwenken wir halt nicht auf die Kurve und gut ist.

SO wie es jetzt ist und der MSV sich somit komplett rauszieht aus den Protesten, finde ich es sehr schade. Wie gesagt: Verein unterstützen bin ich immer für. Aber ich sehe die Unterstützung einer solchen Aktion als äußerst wichtig an um den Standpunkt klar zu machen. Darauf verzichten die Fans nun. Ein schlechtes Zeichen, wie ich finde.

Sich an einem ineffektiven Mittel des Protests zu beteiligen, während der Gegner darauf pfeift, weil er das erkannt hat, finde ich peinlich. Ob diese Stimmungsboykotts tatsächlich noch „Aufmerksamkeit erzeugen“, bezweifle ich.

Choreos und neues Liedgut beweisen die Kreativität unserer Fans. Vielleicht findet man auch eigene Wege des Protests, denn Spruchbänder sind ebenfalls ineffektiv. Es bringt nichts, ein totes Pferd nur der Geschlossenheit wegen weiter zu reiten. Die Fans müssen sich neu orientieren und ihren Protest neu erfinden, wenn sie wirklich die legitimen Ziele erreichen wollen. Boykotts und Spruchbänder helfen nicht mehr weiter. Darüber wird da oben nicht mal mehr gegrinst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alle Mann, außer Christian Gartner, im Training hört sich gut an. Das Tashchy ausfällt ist natürlich bitter, aber er wird wohl nur gegen Kiel ausfallen.
Wird auch Zeit, dass wir mal aus dem Vollen schöpfen können, auch wenn der ein oder andere noch etwas Zeit braucht um den Trainingsrückstand aufzuholen.
Würde mich sehr über einen Sieg gegen Kiel freuen, der letzte liegt schon zu lange zurück, wäre aber auch mit einem Unentschieden nicht unzufrieden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein gutes Omen für Sonntag:
SCHIEDSRICHTER der Partie ist Florian Badstübner aus Windsbach (Bayern). Der 27-jährige Student ist seit 2015 DFB-Unparteiischer und leitete in dieser Saison bereits die Auswärtspartie unserer Zebras beim 1. FC Köln.
 
In Paderborn beim Derby wird von beiden fanlagern die Klappe gehalten.
In Aue wird das Ganze sogar vom stadionsprecher angesprochen!

Ich kann nur den Kopf schütteln, wie die Fanszene des MSV das ignoriert.. wird ein ziemlicher fremdscham-Moment, wenn man am Sonntag nach duisburg schaut. :neutral:
 
Ich kann nur den Kopf schütteln, wie die Fanszene des MSV das ignoriert.. wird ein ziemlicher fremdscham-Moment, wenn man am Sonntag nach duisburg schaut. :neutral:
Warum muß jeder Verein mitmachen? Solidarität?
Montagsspiele in der 2.Liga werden dadurch nicht abgeschafft!
Der Verein steht über allem...Protest ja, dem eigenen Verein schaden: nein!
Protest kann auch kreativer und individueller ausgedrückt werden!
Am Sonntag braucht der MSV die Unterstützung!
 
wird ein ziemlicher fremdscham-Moment, wenn man am Sonntag nach duisburg schaut. :neutral:
Bin am Sonntag im Stadion und werde mich in keinster Weise darüber schämen meine Mannschaft anzufeuern.
Die sportliche Situation macht es meiner Meinung nach sogar zwingend erforderlich zu supporten.
Die meisten anderen Vereine würde ein Abstieg nicht so brutal treffen wie uns.
Sorry, aber da nehme ich lieber Spiele unter der Woche in Kauf, als vielleicht keine Spiele des MSV mehr sehen zu können.
 
Sorry, aber da nehme ich lieber Spiele unter der Woche in Kauf, als vielleicht keine Spiele des MSV mehr sehen zu können.

Und genau das ist das Problem, weshalb sich nichts ändern wird.
„Ja das ist ein Problem. Aber im Zweifel nehm ich das in Kauf.“ genau das wollen die Herren da oben sehen.

Ich bin raus aus der Diskussion. Ich habe ein grundlegend anderes Verhältnis dazu. Aber ist ja positiv, dass die aktive Fanszene den Nerv der Zuschauer trifft. So ist man zumindest da vereint. Und das mein ich total ernst. :top:
 
Und genau das ist das Problem, weshalb sich nichts ändern wird.
„Ja das ist ein Problem. Aber im Zweifel nehm ich das in Kauf.“ genau das wollen die Herren da oben sehen.

Ich bin raus aus der Diskussion. Ich habe ein grundlegend anderes Verhältnis dazu.
Du würdest also lieber das eventuelle Ende des Spielvereins in Kauf nehmen als Spiele unter der Woche ansehen zu müssen?

Und ich sehe mich übrigens nicht als Zuschauer, sondern als Fan.

Noch kurz dazu, generell sehe ich den Protest durchaus positiv, nur in unserer jetzigen sportlichen Situation hatte ich echte Bedenken als der Termin zu unserem Heimspiel bekannt gegeben wurde. Daher begrüße ich die Entscheidung der Ultras. Ist ihnen bestimmt nicht leicht gefallen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich das so lese hier, wie positiv das die meisten sehen, das am Sonntag doch nicht geschwiegen wird, dann muss die Hütte ja richtig brennen und das Dach muß weg fliegen ...
Und wenn ich dann noch lese, richtige Entscheidung weil es um wichtige Punkte geht usw, dann schüttel ich mit dem Kopf.
Richtig, es geht um wichtige Punkte, aber das geht es für den MSV in jedem Spiel. Also Protest ist genehm, aber sollen doch mal die anderen machen, wir brauchen die Punkte? Soviel zum Thema Solidarität unter den Fans mit anderen Vereinen. Solidarität ja, aber nur, wenn es für unseren MSV geht, wie 2011 oder aber nur dann, wenn wir kein wichtiges Spiel haben, sprich entweder in der Sommerpause oder in der Winterpause.
Aber als tollste und beste Fans von Welt, kann man ja auf die Solidarität sch****n. Jeder der jetzt schreibt, wie toll es ist, das die Kohorte nicht schweigt, sollte beim Thema Solidarität untereinander dann lieber nichts mehr schreiben ...
Ich schließe mich da der Meinung von @freak01 voll und ganz an.
 
Ein Sieg und wir sind auf 13. ! Langsam sieht man wieder Land, auch weil die Konkurrenz patzt...
Zum Boykott oder auch nicht: Wer entscheidet dass man mitmachen muss oder nicht? Der Chef der Fanszene Deutschland? Ich finde es bemerkenswert dass unsere Jungs sich nicht alles vorschreiben lassen. Der MSV steht über allem! Jetzt könnte man sagen dass man für das Erreichen von Zielen auch Opfer bringen muss aber ich denke dass die Fans des MSV in den letzten Jahren schon genug Opfer bringen mussten. Sollen die anderen doch schweigen, Paderborn und Bielefeld haben geschwiegen, Punkteteilung... wir werden die Jungs nach vorne peitschen und siegen!
 
Du würdest also lieber das eventuelle Ende des Spielvereins in Kauf nehmen als Spiele unter der Woche ansehen zu müssen?

Und ich sehe mich übrigens nicht als Zuschauer, sondern als Fan.

Noch kurz dazu, generell sehe ich den Protest durchaus positiv, nur in unserer jetzigen sportlichen Situation hatte ich echte Bedenken als der Termin zu unserem Heimspiel bekannt gegeben wurde. Daher begrüße ich die Entscheidung der Ultras. Ist ihnen bestimmt nicht leicht gefallen.

Deine Frage ist ja schon falsch. Erstens ist nicht bewiesen, dass Stimmung = Sieg ist. In unserem Falle mit der Stärke bei Auswärtsspielen wäre ein Schweigen ja offenbar nach Statistik sogar sinnvoller. Zweitens macht eine eventuelle Niederlage nicht das Ende des Vereins. Das war die letzten Spiele nie so und das wird auch gegen Holstein Kiel nicht der Fall sein. Es ist eben nur "ein" Spiel unter 34. Wäre es ein Pokalspiel oder ein Relegations-Spiel wäre meine Meinung vermutlich auch eine andere. Aber das wissen ja auch die Fanszenen, weshalb es den Protest eben in der normalen Spielzeit gibt.

Und gerade weil wir uns alle als Fan sehen, finde ich das so wichtig. Als Zuschauer ist mir das lattenegal. Ich knall mir dienstag um 20:30 Uhr Fußball rein, Montags oder Sonntags. Als Fan, der aber Spiele am liebsten live sehen möchte, möchte ich Spiele am Wochenende haben.

Zum Boykott oder auch nicht: Wer entscheidet dass man mitmachen muss oder nicht? Der Chef der Fanszene Deutschland? Ich finde es bemerkenswert dass unsere Jungs sich nicht alles vorschreiben lassen. Der MSV steht über allem! Jetzt könnte man sagen dass man für das Erreichen von Zielen auch Opfer bringen muss aber ich denke dass die Fans des MSV in den letzten Jahren schon genug Opfer bringen mussten. Sollen die anderen doch schweigen, Paderborn und Bielefeld haben geschwiegen, Punkteteilung... wir werden die Jungs nach vorne peitschen und siegen!

Ne. Aber, wenn man sich entschließt von Beginn an dort mitzumachen (und das hat unsere Fanszene), dann nach dem ersten Boykott, wo es uns ja noch eindeutig schlimmer ging, nun zu sagen, dass die Mannschaft zählt.. Finde ich komisch. Ganz davon ab ist es für mich halt so: Die Fanszene des MSV hat sich für den Boykott ausgesprochen damals, er war keineswegs vorgesetzt gewesen.
Ja der MSV musste viele Opfer bringen. Vor allem in dieser Saison! 2 Auswärtsspiele am Wochenende, sonst nur in der Woche. Das nenne ich mal richtig viele Opfer!

Zum Thema: Die haben geschwiegen und Punkteteilung. Wir schreien und siegen nur die kurze Info, dass wir zu Hause bisher sechsmal geschrien haben und fünf Mal verloren haben. Nochmal wie oben auch: Die Rechnung "Wir supporten, das Team gewinnt." Geht nicht auf.
 
Als Fan, der aber Spiele am liebsten live sehen möchte, möchte ich Spiele am Wochenende haben.
Siehste und das ist ja auch ne persönliche Geschichte die zwar auf die Mehrheit zutrifft, aber auch nicht auf alle. Ich muss z.B. an mindestens 2 Wochenenden im Monat arbeiten und schaffe es unter der Woche eher mal was freizuhalten.
Man sollte unter der Woche seitens des DFB nur mal auf vernünftige Entfernungen und Uhrzeiten achten. Freitags 18.30 ist ne Frechheit, 20 Uhr und höchstens 200km Entfernung fände ich persönlich super.

Und natürlich ist es nur ein Spiel und ein Sieg ist nicht gesagt, aber was machst du, wenn dir am Ende der Saison nen Punkt fehlt? Mit Support ist gg Kiel mMn mehr drin als ohne.
 
In Paderborn beim Derby wird von beiden fanlagern die Klappe gehalten.
In Aue wird das Ganze sogar vom stadionsprecher angesprochen!

Ich kann nur den Kopf schütteln, wie die Fanszene des MSV das ignoriert.. wird ein ziemlicher fremdscham-Moment, wenn man am Sonntag nach duisburg schaut. :neutral:

Nö wird es nicht . ich werde noch lauter sein als sonst . Der Verein braucht uns jetzt und nicht so ein pubertierendes Verhalten wie Du es zeigst .
 
Für mich gibt es kein entweder oder, ich gehe als Zebra Fan ins Stadion. Bedeutet 1902% Leben,Liebe, Leidenschaft. Wüsste auch gar nicht wie ich meinen Support einstellen sollte, geht gar nicht, platzt einfach aus mir raus. Um mich zu solidarisieren muss ich Sinn und Notwendigkeit erkennen und will vor allem nicht das Gefühl haben meinem Verein zu schaden.Für mich ist ein derartiger Boykott das falsche Signal.
 
Der Verein braucht uns jetzt und nicht so ein pubertierendes Verhalten wie Du es zeigst .
:rolleyes:

Ist der Unterschied zwischen Stimmungsboykott und Stimmung im Wedaustadion wirklich signifikant diese Saison? Ich will mit der Frage nicht provozieren. Das ist eine ganz ehrliche, erschreckende Einschätzung, die ich dieses Jahr völlig ernsthaft vertrete. Abgesehen davon finde ich den Protest gegen die Spieltagsansetzungen einfach außerordentlich wichtig, vor allem aber, daß er geschlossen passiert.
 
:rolleyes:

Ist der Unterschied zwischen Stimmungsboykott und Stimmung im Wedaustadion wirklich signifikant diese Saison? Ich will mit der Frage nicht provozieren. Das ist eine ganz ehrliche, erschreckende Einschätzung, die ich dieses Jahr völlig ernsthaft vertrete. Abgesehen davon finde ich den Protest gegen die Spieltagsansetzungen einfach außerordentlich wichtig, vor allem aber, daß er geschlossen passiert.

Das ist eine gute Frage....

1. in dieser Saison ist es ja bei Weitem nicht so, als wenn die Fankurve stimmungstechnisch die Arena in "Schutt und Asche" gelegt hätte.
2. Wenn ich die Stimmung der letzten Spiele als Maßstab nehme, ist das quasi als wenn man dem Aufruf schon seit ein paar Spielen geübt hätte
3. Man kann natürlich supporten, aber es könnte durchaus sein, dass die Kieler da vehement eine Reaktion zeigen werden. Stellen wir uns mal auf ein
Pfeifkonzert ein.

4. Ich vermag nicht beurteilen, was besser oder schlechter ist und heute beim Spiel Paderborn gegen Bielefeld waren sich auch nicht alle einig.
 
TL hat es für mich auf den Punkt gebracht: Meisterprüfung! Kiel in Schach zu halten, würde zeigen, das man nicht nur zurück im Spiel ist, sondern einen Schritt nach vorne macht.

Richtig schwer - Klasse :D! Genau darum gehts!
 
Zuletzt bearbeitet:
1. in dieser Saison ist es ja bei Weitem nicht so, als wenn die Fankurve stimmungstechnisch die Arena in "Schutt und Asche" gelegt hätte.
2. Wenn ich die Stimmung der letzten Spiele als Maßstab nehme, ist das quasi als wenn man dem Aufruf schon seit ein paar Spielen geübt hätte

Das empfinde ich leider auch so. Vielleicht merkt ja gar keiner, dass wir nicht am Stimmungsboykott teilnehmen !?
 
Ein Stimmungsboykott bringt nur was bei großen "Events".
So leid es mir tut, aber da gehört ein Spiel MSV-Kiel nicht dazu.

Analysieren wir mal die Situation:
TV-Sender pumpen immer mehr Geld in die Vereine und splitten die Spieltage immer mehr auf.
Fans im Stadion gefällt das nicht. Mir auch nicht. Ist shice.
Als Folge dessen werden Stimmungsboykotts durchgeführt.
Ergebnis: Es kommen und bezahlen trotzdem genauso viele Leute wie sonst, aber es ist leiser.
Für die Stadiongänger wie uns: shice.
Für die immer mehr werdenden TV-Konsumenten: Ein besonderes Ereignis oder auch einfach nur egal.
Fazit: Ändert nix oder schlimmstenfalls schalten noch mehr ein.

Was helfen würde, wäre ein Boykott der Zuschauer, ÜBERHAUPT ins Stadion zu gehen.
Leere Stadien wären ein Stimmungskiller. Auch vor dem TV.
Aber da gibt es folgendes Problem:
Ich liebe meinen Verein. Ich will da hin.
Aber selbst wenn ICH nicht hingehe, gehe wieder andere Neue hin, denen das alles egal ist.
Vielleicht bei uns nicht so ausgeprägt, aber wenn ein Spiel Dortmund-S.chalke von den Fans boykottiert wird,
kommen 2 Neue pro Fan, die ins Stadion wollen (Es tut mir so leid für diesen Vergleich :heul:).
Und das sind die Spiele, die fernsehgeldtechnisch zählen.
Und letztendlich: Dass Spiele so terminiert werden, liegt auch an den Vereinen (auch dem MSV),
denn es wurde per Abstimmung so entschieden.
Was man den Vereinen nicht verübeln kann, denn TV-Gelder bringen mehr als ein gut besuchtes Stadion.
Wenn auch nur in den Büchern.

Also: Ich werde meinen Verein gegen Kiel unterstützen.
Nicht, weil ich den Scheiß mit den Verzehrungen der Spieltage gut finde,
sondern weil ich meinen Verein liebe und wir die Punkte dringend brauchen.

Und weil die Mannschaft es verdient hat samt Trainer.
Ich will die 3 Punkte und ich will da unten rauskommen.
Und das schafft die Mannschaft nur MIT uns.
 
Dieser Boykott ist einfach nur lächerlich . Man hat doch schon signalisiert die Montagsspiele wieder abzuschaffen .
Heute hat Dummdorf schon gezeigt das sie das auch nicht mitmachen und es wird morgen so weiter gehen .
Die Ultras sollten lieber ein Spendenkonto einrichten , auf dem alle Ultras ordentlich Geld einzahlen um die Strafen die Ihre Vereine für Ihr Fehlverhalten bekommen haben auszugleichen .
Lasst uns Sonntag Gas geben als wenn es kein morgen gibt .
 
Die Rechnung "Wir supporten, das Team gewinnt." Geht nicht auf.

Aber die Rechnung „Wir schweigen, die Anstoßzeiten verbessern sich“ geht auf, oder wie? :)

Die letzten Jahre haben etwas anderes bewiesen.

Da sehe ich tatsächlich eher gewisse Kausalzusammenhänge zwischen guter Stimmung und gutem Spiel.

In Duisburg rücken gerade in der Stunde immer noch großer Not durch den Trainer angetrieben Fans und Mannschaft zusammen. Der Trainer sucht regelrecht die Nähe zu den Fans, Lukas Daschner stand in der Kurve, Fans und Mannschaft puschen sich vor, während und nach den Spielen gegenseitig. Und wer Lieberknecht kennt, der weiß, dass das Ganze auf Nachhaltigkeit angelegt ist und nicht auf eine Effekthascherei eines Feuerwehrmanns.

In diesem Aufbruch kann man die Mannschaft nicht im Stich lassen, kann man das nicht abreißen lassen. Sportpolitische Belange wären zwar grundsätzlich zur Ausnahme geeignet, aber nicht mit ineffektiven, veralterten und naiven Mitteln.

Wenn es zum Anpfiff in sämtlichen Arenen des Landes Tennisbälle regnen würde, dann wäre es etwas, was den Spielbetrieb und die über alles stehende Liveübertragung und damit die DFL wirklich treffen würde. Nicht brav und nicht erlaubt, daher auch ausdrücklich nicht angeregt ( :) ), aber es wäre eine andere Nummer als dieses naive Schweigen, was seit Jahren nachweislich niemanden interessiert.

Jetzt sieht man, wie sie brav in Aue und Paderborn schweigen und der Druck des Herdenverhaltens wird spürbar. Ich bin da völlig resistent. Was andere machen, ist mir egal. Wir müssen unseren eigenen Weg gehen und eigene Formen des Protests finden, die mit unseren eigenen Zielen und unserer eigenen Situation in Einklang stehen.

Der Schritt unserer Fanszene der bundesweiten Herde nicht hinterher zu trotten, ist sicherlich gewagt. Wird aber erleichtert durch die Ineffektivität des Mittels.

Ich hoffe, dass dieser Schritt bei Mannschaft und Trainer wahrgenommen und als weiteres Signal verstanden wird. Da auszuscheren, ist nicht selbstverständlich. Dafür wird sich die Fanszene Duisburg einige Schelte anhören müssen. Aber wir dürfen dem Druck der Mehrheit nicht erliegen. Denn diese wird die Ungeeignetheit ihrer Mittel bald erkennen und diese aufgeben. Schon jetzt mehren sich überall die Stimmen, die solche Boykotts als ungeeignet betrachten. Ambitionierte Fanszenen werden da auch an diesem Wochenende nicht mitmachen.

Diese mutige Entscheidung der Ultras nimmt aber jeden Fan, der auch gegen den Boykott ist, umso mehr in die Pflicht, das Anstimmen aus dem Stimmungsblock aufzunehmen und die Fans da jetzt nicht alleine stehen zu lassen. Weder Fans noch Mannschaft: Wir lassen uns nicht im Stich und rocken morgen Kiel. Wir etablieren uns in Liga 2 und versinken nie wieder in Abstieg und Insolvenzgefahr. Gleichzeitig ist Protest mit effektiven Mitteln, der nicht der Mannschaft zuwider läuft, absolut notwendig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Werde auch so gut es geht Supporten.
Mit Schweigen bewirkt man beim Dfb/DFL nix.
Wenn dann müsste man mal wirklich die Spiele boykottieren und das nicht nur 10 min oder eine Halbzeit.Nein gleich 2-3 Spieltage.
Und diese Samstags müsste man dann geschlossen mal nach Frankfurt fahren
Aber wie immer in Deutschland bekommt man dafür kaum jemand zusammen.
 
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