Hallo,hoffentlich liest unser Trainer hier mit.Vom Papier her müsste unsere Mannschaft schon gewinnen,nur wenn man wieder so schläfrig(Abwartend)spielt wird das wahrscheinlich wieder nichts mit einem Sieg.Warum spielt man nicht von der ersten Minute voll konzentriert und wenn man in Führung gehen sollte so weiterspielt?Ich habe manchmal das Gefühl einige Spieler sind gar nicht richtig auf den Platz in der Anfangspfase.Bitte verspielt die Chance aufsteigen zu können nicht leichtfertig,Die Fans werden Euch sehr dankbar sein.
Der Trainer muss hier nicht mitlesen.
Er weiß alles selbst und vieles mehr.
Ich habe mir im Laufe der Saison angewöhnt, die meisten seiner Pressekonferenzen anzuhören, wenn u.a. über die Vorbereitung auf den Gegner die Rede ist. Er neigt überhaupt nicht dazu, irgendeinen Gegner auch nur ansatzweise auf die leichte Schulter zu nehmen. Häufig ist die Rede von erwartet umkämpften Spielen, von der Pflicht auch physisch dagegen zu halten, von Zweikämpfen, Griffigkeit etc.
Nichts anderes wird er seiner Mannschaft einimpfen. Die Spieler wissen es auch selbst. Vor Großaspach gelobte einer öffentlich Besserung, der immer recht wach und von Anfang an physisch präsent agiert: Joshua Bitter.
Doch dann ist es immer wieder die eine Leier: In der Anfangsphase fehlt oft der Zugriff.
Bei Sicker, der trotz solider Leistungen oft durch „Begleitservice“ und halbherziges Handauflegen beim Gegner auffällt, schwingt vielleicht die Angst vor der frühen Karte mit. Vielleicht hat ihn sein unberechtigtes Rot in Jena etwas verunsichert. Da dringt das irgendwie nicht durch. Schade, dass der durchaus griffige Schmeling zuletzt angeschlagen war.
Aber eines nicht vergessen: Es gibt auch noch einen gegen den Tabellenführer hochmotivierten Gegner, der einen Plan hat. Die Liga zeigt uns jede Woche: Die Abstände sind klein.
Ob Topteams oder Mannschaften weiter unten... Gegen uns verfolgen offensichtlich selbst Haching und Ingolstadt den Matchplan, in der Anfangsphase fast alles rauszuhauen, um den spielstarken MSV nicht ins Spiel kommen zu lassen. Da wird wie irre geackert und gelaufen, sodass selbst diese Gegner in Halbzeit 2 keine Kraft mehr haben, die Räume zu zulaufen etc. Gegen uns war bislang fast noch jeder Gegner spätestens zur 70ten Minute platt. Das ist dann auch ein Stück weit unser Matchplan.
Aber es empfiehlt sich trotzdem, den Gegner in den Anfangsphasen nicht so sehr kommen zu lassen. Das kann wie in Großaspach ins Auge gehen.
Es ist aber nicht nur eine Frage des Wollens, sondern auch des Könnens. Wir haben immer noch eine junge Mannschaft, die sich zu Spielbeginn erstmal orientieren und das Spiel lesen muss, während der Gegner gleich zu Beginn alles raushaut. Da ist es auch schwierig, den Gegner zu neutralisieren.
Allerdings gibt es immer wieder diese Szenen wie in Haching und Rostock, wo ich denke: Meine Güte, warum dieser Abstand zum Gegner? Weshalb lässt man ihn ziehen und vertraut in Gott und Weinkauf? Man kann auch mal eine Karte nehmen, aber auch vieles durch unmittelbaren körperlichen Kontakt und Anlaufen ohne Karte lösen...
Über Jansen denke ich schon lange nach. Über Schmeling im Grunde auch.
Wie gesagt: Jammern auf hohem Niveau. Unsere Mannschaft ist und bleibt Spitze! Damit dies so bleibt, sind auch kritisch-konstruktive Töne erlaubt, denn wir erleben Woche für Woche eine identische Anfangsphase.