Die Fanszene des MSV - Gemeinsam stark für ein besseres Miteinander - die Diskussion

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Ich stelle hier einmal 4 Aussagen herein, mit der Bitte auf Wiederholung:
1) Halbfinale gegen Kotzbus: ich habe noch nie so viele Schals gesehen
2) Pokalfinale gegen :kacke: : das waren die geilsten 10min, die ich je erlebt habe
3) 1. Heimspiel gegen Heidenheim: Ich habe mein eigenes Wort nicht verstanden
4) 2. Heimspiel gegen Regensburg: Meine Spieler hatten vor der Kulisse/Stimmung die Hosen voll.

Fazit: Nur zusammen kann man etwas erreichen.
 
Habe die Diskussion bis jetzt verfolgt. Sehe allerdings keine direkte Lösungsmöglichkeit. Wie bei jedem "Konflikt" gibt es verschiedenen Partien die verfahren in ihrer Denkweise sind. Der normale Fan bekommt davon zwar etwas mit, ist aber nicht so tief in der Szene, dass er jetzt genau sagen könnte welche FC denn jetzt irgendwie "recht" hat oder was auch immer. Eine Lösung können eigentlich nur die einzelnen Fanclubs herbeiführen, Diskussionen der normalen Fans bringen m.M. nach eher weniger.

Am Ende entwickelt sich die Kurve einfach... "Survival of the fittest", es werden die Leute in der Kurve bleiben, die sich den Gegebenheiten anpassen und sich durchsetzen können. Wer nachher den längeren Atem hat wird man sehen. Aufgrund des medialen Drucks sind ja schon einige Gruppierungen dazu gezwungen worden sich aufzulösen.

Achja übrigens finde ich die Grundstimmung in der Kurve nicht schlecht, wenn bspw. der Oberrang etwas anstimmt, dann ist es oftmals so, dass das ganze Stadion mit einsteigt, dann wird es m.M. auch laut. Wenn ich aber nur ein paar mal in der Saison im Stadion bin und irgendwelche Lieder gesungen werden die 15 Strophen und über 3 Oktaven gehen, kann ich leider nicht so schnell folgen. Schließlich möchte ich beim Gang ins Stadion nicht nur versuchen Liedertexte zu hören, lernen und eventuell wiedergeben, sondern auch dem Spiel folgen :D.

Niceday hat schon genau die richtigen Punkte aufgeführt, wo man merkt, dass wenn alle an einem Strang ziehen es wirklich Gänsehautstimmung geben kann!

Bin also gespannt wie sich der MSV in den nächsten Jahren entwickelt. Man sellte sich vor, der MSV steigt auf. Neue/Alte Fans kommen wieder zum MSV. Neue Gruppen bilden sich,... to be continued
 
Hier wird immer geschrieben dass eine Gruppierung provozieren soll, aber kann mir jemand sagen womit? Ich möchte mal klipp und klar begründet haben was die Provokation ausmacht...wenn unsere Farben auf des Gegners Zaun hängen, dass ist für mich Provokation, alles andere provoziert mich nicht wirklich...
 
Eine Frage an die Insider:

setzt sich das Fangremium denn annähernd aus den verschiedenen Fraktionen zusammen? Nicht "offizielle" Fanclubs meine ich damit sondern die verschiedenen Konfliktparteien. Denn für mich macht ein Gremium nur dann sinn, wenn verschiedene Strömungen dort zusammen finden. Alles andere wäre wieder nur eine einzelne Sichtweise, die vertreten würde. Eine umfassende Bündelung verschiedenster Richtungen wird zu unbequemen Diskussionen führen, klare Sache. Aber nur so kann es gehen. Dazu kommt ja, dass sich Division zwar als offizielle Gruppe aufgelöst hat, die Menschen sich selbst aber nicht.
Um es konkret zu machen und bei nur zwei Beispielen zu bleiben: wenn es einem solchen Gremium nicht gelingt, Kohorte und Division einzubinden, dann stelle ich eine erfolgreiche Arbeit in frage
 
Grundsätzlich sehe ich so ein Gremium auch positiv, allerdings finde ich etwas schade, dass man nicht auch inoffizielle Gruppen in den Prozess mit einbezogen hat. Es ist halt nunmal so, dass sich wahrscheinlich die großen Gruppen nicht vertreten sehen und vermutlich keine Bindung zu dem Gremium haben werden.

Zu den Spielregeln im Stadion:

Eigentlich ist es ja garnicht so schwer. Es hat bis zu einem bestimmten Punkt Jahrzehnte geklappt! Von einer Seite wird gesagt, Politik gehört nicht ins Stadion, die anderen sagen, alles ist Politik. Aber mal ehrlich, jeder weiß doch ganz genau was mit der Aussage "keine Politik im Stadion" gemeint ist.

Die Forderung nur noch "MSV-bezogende Spruchbänder im Stadion" zu zeigen ist nicht durchführbar. So sind z.B. Solidaritätsbekundungen zu anderen Szenen wichtig und richtig. Allerdings können die Gruppen meiner Meinung nach ganz genau einschätzen welches Spruchband akzeptabel ist und welches nicht. Wenn jetzt eine Gruppe nen Banner für nen Antifa macht der von Nazis verprügelt wurde oder andersrum, ja dann gehört das einfach nicht ins Stadion.

Im Prinzip alles ganz einfach, denn die ausführenden Personen wissen genau, was geht und was nicht. Man muss es nur wollen und sich nicht dumm stellen!

Das wichtigste ist, dass man endlich aufhört sich über den MSV zu stellen. Hier ist keiner besser oder schlechter. Sich zu separieren ist schon immer schief gegangen und hilft auf Dauer keinem weiter. Wer keine Lust auf Zusammenhalt hat, ist beim MSV falsch!
 
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Eine Frage an die Insider:

setzt sich das Fangremium denn annähernd aus den verschiedenen Fraktionen zusammen? Nicht "offizielle" Fanclubs meine ich damit sondern die verschiedenen Konfliktparteien.[...]

Ich möchte dir hier nur ganz kurz auf deine Frage antworten, eine Ausführung über das für und wieder würde hier definitiv zu weit führen, ich kann dir und allen anderen aber garantieren, Ihr werdet dazu zeitnah persönlich die Möglichkeit haben, sofern gewünscht.

Nein, Mitglieder des Fan-Gremium wurden ausschließlich aus dem Kreis der offiziell eingetragenen Fanclubs des MSV Duisburg demokratisch gewählt, eine andere Vorgehensweise war leider basisdemokratisch nicht möglich. Nichts desto Trotz, steht dieses Fan-Gremium JEDEM Fan des MSV für seine Wünsche, Sorgen, Anregungen oder Fragen offen, ob nun organisiert oder nicht.

Sei aber bitte auch gewiss, dass durchaus gute bis sehr gute Kontakte aus dem Fan-Gremium in die einzelnen Gruppierungen bestehen und grade auch Gruppierungen bereits offen auf "uns" zugegangen sind. Das mal als erfreulichen Aspekt vorab.

Mehr dann wie geschrieben zu gegebener Zeit, ich bitte hier noch um ein wenig Geduld. Danke!
 
Die Idee von der Zusammenführung der Kurve ist lobenswert, aber utopisch. Der Mensch ist nicht so "gebaut" in Gleichheit zu veröden sondern er möchte sich jeweils in seiner Individualität hervorheben und beweisen.
Es müsste also ein Konsens her, der die gemeinsame Sache im Mittelpunkt behält, und den einzelnen Gruppierungen dennoch "Luft zum Atmen" lässt.
Dies fordert aber ein geschicktes Management, das ich derzeit nicht sehe.
 
einige Anmerkungen:

mediale Vorurverurteilung der PGDU:
welchen Standpunkt man auch zur Pyro Aktion der PGDU vertritt, aber deren mediale Vorurverurteilung alleine aufgrund einer Pressemitteilung der Polizei ist die allerletzte Schublade. Jeder weiß, dass solche Berichte aus der einseitigen Sicht der Grünen mit allerhöchster Vorsicht zu genießen sind. Auch der MSV in Form von Herrn Haltermann sollte öffentliche Äußerungen mit Gruppennennung unterlassen, insbesondere wo diese (vorläufig ausgesprochenen) Stadionverbote nach Anhörung der Gegenseite in der Regel zu 50 % wieder zurückgenommen werden. Schön, dass die PGDU nach dem Motto "jetzt erst recht", mit Stadionverbotlern, mit einem Doppelstöcker und schätzungsweise 60 Leuten in Halle aufgekreuzt ist.

hinten anstellen, kleine Brötchen backen
Die Kohorte Doppelstöcker zählte übrigens 85 Leute Besatzung in Halle. Beide Ultragruppierungen fahren seit Jahren quasi in Vollbesetzung (Gruppenstärke) zu allen Auswärtsspielen, sind selbstredend auch in Vollbesetzung bei jedem Heimspiel im Wedaustadion.
@ Hans in Glück ich darf Dich zitieren "..hinten anstellen, kleine Brötchen backen" sehe ich genauso, wer nicht mehr ins Stadion geht, darf sich gerne hinten anstellen...

ein Blick zu unseren Freunden nach Frankfurt
die aktive Adlerfront zählte vielleicht 50 Leute, sie wurde von der Ultrabewegung in Frankfurt (700 Mitglieder) vollkommen überrollt. In allen Stadien in Deutschland dasselbe Bild, während die Ultrabewegung einen immensen Zulauf verzeichnet, ist die Anzahl der Hooligans eher rückläufig.

Politik im Stadion
Vor rund 10 Jahren haben Ultras almählich den Wandel von der rein klassischen Eventgruppe (Beschränkung auf Anfeuerung und Choreos) zum kritischen Publikum vollzogen, Spruchbänder und Spieltagszeitschrift zu jedem Spiel sprechen oft Themen an, die vom offiziellen Verein unter den Tisch gekehrt werden. Dasselbe in Duisburg mit "Worte der Kohorte" und "Hafenpost".
Eigentlich sollte es im Interesse aller Fans liegen, dass sich Ultras nicht mehr als reines "Klatschvieh" verstehen, sondern über den Tellerrand hinausschauen.

Capos
Das Tischtuch der beiden Ultragruppen ist leider vollkommen zerschnitten, allerdings wohl mit der Verabredung, nicht gegeneinander anzusingen. Derzeit stimmt ein Capo an, die anderen folgen. Das klappt mittlerweile so gut, dass Fremde glauben, man würde sich absprechen. Mehr ist wohl zur Zeit leider nicht zu erwarten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist das so? Ich habe bis heute nicht verstanden, wo da die Grenzlinie sein soll. Soweit ich das verstehe, ist Politik immer nur das, was die Gegenseite macht. Das ist eine inhaltsleere Parole, damit wird man nie irgendeinem Konflikt beikommen.
Es ist wie so häufig. Es gibt keine genaue Grenze. "Keine Politik im Stadion" ist da zugegebenermaßen auch der falsche Ausdruck. Ich würde es vllt mit "Hirn einschalten" beschreiben. Nochmal, es gab Jahrelang keine Probleme mit Spruchbändern. Jahrelang konnte Typ A neben Typ B und Typ A neben Typ Z stehen. Keiner hatte ein Problem mit dem anderen im Stadion (wie man Privat zueinander steht kann ja jeder selbst entscheiden). Es wurde Seite an Seite für Duisburg geschrien und auch mal "gekämpft". Von jetzt auf gleich wurde alles in Frage gestellt und Leute in die verschiedensten Ecken gedrängt in die sie meistens nicht hingehörten. DAS muss aufhören!
 
Es müsste also ein Konsens her, der die gemeinsame Sache im Mittelpunkt behält, und den einzelnen Gruppierungen dennoch "Luft zum Atmen" lässt.
Dies fordert aber ein geschicktes Management, das ich derzeit nicht sehe.

Ich denke, von aussen kann man nur mit halbwegs sachlichen Argumenten und mit einer klaren Willensbekundung, die allen Seiten gerecht wird, auf die verschiedenen Parteien einwirken. Den Rest müssen die unmittelbar Beteiligten selbst regeln. Ein Konsens, mit dem man als Fan sicher gut leben kann, findet sich im Beitrag des Users Ernie21

Capos
Das Tischtuch der beiden Ultragruppen ist leider vollkommen zerschnitten, allerdings wohl mit der Verabredung, nicht gegeneinander anzusingen. Derzeit stimmt ein Capo an, die anderen folgen. Das klappt mittlerweile so gut, dass Fremde glauben, man würde sich absprechen. Mehr ist wohl zur Zeit leider nicht zu erwarten.

Daraus leite ich mal ab, dass die beiden Ultragruppierungen hier ein Gentleman Egreement getroffen haben, also eine gemeinsamme Verabredung zum gemeinsamen Support. Die Erfüllung einer solchen Vereinbarung hängt maßgeblich von der Vertrauenswürdigkeit der Partner im verabredeten Punkt ab. Keiner singt denn anderen an, man versucht zusammen den bestmöglichen Support hinzu kriegen. Gut für die Stimmung im Stadion, gut für den MSV und nur so haben wir eine Chance, die generische Mannschaft als auch deren Fans zu beeindrucken. Die gemeinsame Sache ist hier der Support und damit letztendlich die gesangliche Unterstützung der sportlichen Bemühungen unsere Mannschaft auf dem Platz.

Ist das so? Ich habe bis heute nicht verstanden, wo da die Grenzlinie sein soll. Soweit ich das verstehe, ist Politik immer nur das, was die Gegenseite macht. Das ist eine inhaltsleere Parole, damit wird man nie irgendeinem Konflikt beikommen.

Politik im Stadion.

Ich denke ein Lösungsansatz könnte folgender sein. Die Inhalte von Spieltagszeitschriften kann jeder so gestalten, wie es ihm passt. Spieltagszeitschriften werden vor dem Stadion verkauft oder kostenfrei verteilt. Jeder Interessierte kann es lesen oder eben nicht. Das ist unsere persönliche Freiheit. Bei Spruchbändern sieht es etwas anders aus. Die werden im Stadion präsentiert und werden hochgehalten um öffentliche Aufmerksamkeit/Meinung zu machen, zumindest aber zu beeinflussen. Ich glaube, dass alle Fans, die in der Vergangenheit Spruchbänder erstellt und im Stadion präsentiert haben, genau wissen, welche Aussagen zu Problemen führen könnten.

Ich würde mir wünschen, dass die Gruppierungen und Fans, die in Zukunft eine solche Aktion planen, sich genau überlegen, ob das drohende Theater mit all seinen negativen Begleiterscheinung, den Nutzen ein solchen Aktion aufwiegt. Bei einer solchen Überlegung sollte man sich auch die Frage stellen, ob es Legitim ist, den MSV Duisburg als Bühne zu missbrauchen, oder ob es nicht besser wäre, mit einem solchen Transparent vor das Duisburger Rathaus zu ziehen oder einen Stand in der Fussgängerzone oder auch direkt am Stadion zu organisieren.

In erster Linie wollen wir alle spannende 90 min mit positiven Ergebnis für unseren Verein. Dafür kann man alles tun. Wenn ungefragt von einer Gruppe von Menschen Werbung/Aufmerksammkeit für eine politische Sache gemacht wird, die letztendlich von vielen anderen als störend empfunden wird, ist die Grenze überschritten.
Diese Grenze sollte von allen respektiert werden.

Just my two cents

Ich kann mir vorstellen, dass einige der Macher von Spruchbändern ein wenig "betriebsblind" sind und nicht ahnen, welche Dinge sie lostreten. Da könnte man sich auch mal einen externen Berater seines Vertrauens hinzuziehen. Fangremium?
 
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Da sehe ich zwei Probleme.
1. Für mich sind schon Klamotten, die eine extremistische Gesinnung offensiv nach außen kehren, Politik und haben somit der Logik folgend im Stadion nichts zu suchen. Da ist also die Grenze scheinbar schon mal unklar.
2. Bei der ganzen Gleichmacherei und Toleranz kann man nicht verschiedene Dinge auf eine Stufe stellen. Es ist etwas anderes, ob ich Dinge kommuniziere, die dem Leitbild des Vereins entsprechen, oder welche, die diesem diametral entgegenstehen.
 
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Ein Konsens, mit dem man als Fan sicher gut leben kann, findet sich im Beitrag des Users Ernie21

Daraus leite ich mal ab, dass die beiden Ultragruppierungen hier ein Gentleman Egreement getroffen haben, also eine gemeinsamme Verabredung zum gemeinsamen Support. Die Erfüllung einer solchen Vereinbarung hängt maßgeblich von der Vertrauenswürdigkeit der Partner im verabredeten Punkt ab. Keiner singt denn anderen an, man versucht zusammen den bestmöglichen Support hinzu kriegen. Gut für die Stimmung im Stadion, gut für den MSV und nur so haben wir eine Chance, die generische Mannschaft als auch deren Fans zu beeindrucken. Die gemeinsame Sache ist hier der Support und damit letztendlich die gesangliche Unterstützung der sportlichen Bemühungen unsere Mannschaft auf dem Platz.

Seit dem Rostock Auswärtsspiel letzte Saison, also seit über einem Jahr, gibt es wohl diesen Konsenz zwischen den Ultragruppen. Unten im Stimmungsblock stimmt ein Capo an, die anderen beiden Capos machen mit. Das klappt nach einigen Anfangsschwierungskeiten mittlerweile so gut, dass selbst aufmerksamste Beobachter nie einen Dissenz zwischen den Ultragruppen vermuten würden.
Auch alle Lieder von Block 10 wurden unten ausnahmslos übernommen. Wegen der schlechten Akustik kann man unten oft leider nur erahnen, was oben gesungen wird.

Auswärts stehen die Gruppen etwas mehr auseinander, auch dort werden dieselben Lieder angestimmt. Aber auswärts merken neutrale Beobachter schon, dass "etwas nicht stimmt"
 
Spruchbänder gehören zum Fussball dazu. Es sollte zumindest erlaubt sein, Spruchbänder hochzuhalten, die dem Leitbild des Vereins entsprechen. In diesem Leitbild sind auch soziale Normen und Werte einer demokratischen Gesellschaft zu finden. Demnach müsste für einige Fans und User auch das Leitbild des Vereins zu politisch sein.

Wir durften auch schon ganz andere Spruchbänder bestaunen. Als Beispiel nehme ich mal das Spruchband, das an den FC St. Pauli gerichtet war und nicht ansatzweise verurteilt wurde. Die Intension des Spruchs "Kein Fußball für Sankt Pauli" sollte jedem bekannt sein.

Mit diesem Beitrag möchte ich in keinster Weise eine "Links-Rechts-Debatte" lostreten.
 
Auswärts stehen die Gruppen etwas mehr auseinander, auch dort werden dieselben Lieder angestimmt. Aber auswärts merken neutrale Beobachter schon, dass "etwas nicht stimmt"

An dieser Stelle stimme ich dir zu. Ich wünsche mir hier die Körperfülle, um diese Lücke zu schliessen :bacon: oder Block 10 in die Mitte?

Okay...Spass bei Seite. Ich glaub, von aussen kann man da nix ändern. Müssen wir mit leben. Vielleicht gibt es dann öfter mal so einen Echo Support. Die einen MSV, die anderen Duisburg....vielleicht rückt man mit der Zeit auch wieder etwas zusammen. Mir reicht es schon, wenn man sagen kann, keine Neuen Vorfälle.....

Da sehe ich zwei Probleme.
1. Für mich sind schon Klamotten, die eine extremistische Gesinnung offensiv nach außen kehren, Politik und haben somit der Logik folgend im Stadion nichts zu suchen. Da ist also die Grenze scheinbar schon mal unklar.

An der Stelle würde ich mich genauso wie du auf das Leitbild unseres Vereins berufen. Integration wird von uns gelebt. Respekt und Toleranz prägen unseren Umgang miteinander.

In letzter Konsequenz ist es Sache des Vereins, wem er Zugang zum Stadion verwehrt und wem nicht. Wenn du an der Stelle Verbesserungsvorschläge hast, kannst du dich an die entsprechenden Gremien wenden. Ich denke nicht, dass wir hier im Portal Massnahmen diskutieren sollten, wer ausgesperrt wird, sondern eher wie wir alle mitnehmen können. Auch die, die sich mal daneben benehmen. Respekt und Toleranz. Das ist kein Freibriff, oder Gleichmacherei, sondern erst mal ein Vorschuss.

Es geht darum den kleinsten gemeinsammen Nenner auszuloten, um Negativschlagzeilen und Schaden vom Verein abzuwenden. Wenn Leute aus dem gleichen Verein, sich gegenseitig angehen, ist das aus meiner Sicht der Fall. Wenn der Support nicht mehr gut ist, ist das auch der Fall. Und Entwicklungen die dazu führen, sollten im Interesse aller, in Zukunft abgestellt werden. An der Vergangenheit kann man nichts mehr ändern. Zuerst sollten wir mal schauen, dass wir aus der Spirale der negativen Vorfälle wieder rauskommen
 
Ich glaube, dass es sowieso utopisch ist, hier irgendwas lösen zu wollen. Mir geht es darum, dass man bei dem verständlichen Anliegen , wieder eine geeinte Kurve haben zu wollen, nicht in Fallen tappt und zu viel Toleranz gegenüber den falschen Dingen übt. "Keine Politik im Stadion" ist so eine klassische Falle.
 
Keine Politik im Stadion ist der Wunsch, endlich mal wieder den MSV schauen zu können, ohne dass direkt jemand mit dem Finger auf dich zeigt, weil du .otze gesagt oder was weiß ich gemacht hast. Und bitte, Rassismus hat im Stadion nix verloren. Ebenso Diskriminierung, aber bitte nicht so dünnhäutig wie in der letzten Zeit!
 
... und zu viel Toleranz gegenüber den falschen Dingen übt. "Keine Politik im Stadion" ist so eine klassische Falle.

Und du entscheidest was richtige und was falsche Dinge sind? Oder nimmst du die modisch durchgestylte, wunderbar ehrenwerte und überall praktizierte Political Correctness als Maßstab?

Genau da liegt doch das Problem. In den letzten Jahren meinen etliche PC Verseuchte (ich nenne sie jetzt mal der Einfachheit halber "Gutmenschen") die alleinige Deutungshoheit von Ethik und Moral gepachtet zu haben und sind mit vollem Eifer dabei alle anderen nach ihrem Vorbild zu missionieren. Das Motto sollte aber heissen "Leben und Leben lassen". Friedliche Koexistenz ist in der heutigen Zeit wohl offensichtlich nicht mehr möglich.
 
Ko-Existenz beruht aber auch darauf anderen nicht auf den Zwirn zu gehen oder durch schlechte Presse, wegen der gleichen Farben, zwangslaeufig zu involvieren.
Die beiden Gruppen muessen wissen was sie wollen, wohin sie wollen, und wie das vereinbar ist mit tausenden Anderen.
Eine Selbstreinigung ist da von Noeten.
Man kann nicht sagen, wir sind unschuldig und alle anderen sind boese, der Verein, die Presse, die Polizei etc, wenn man, dies nur als ein willkuerliches Beispiel, auf Video derlei Dinge sieht.
Dabei ist es Jacke wie Hose, ob nun rechts, links, gegen irgendwas oder fuer irgendwas.
Es geht nicht um die Motivation, sondern um das Ergebnis.
Was, wie koennte man es anders sehen, nicht gerade positiv fuer den MSV ist.
 
Dann dürfte doch wohl erkenntlich geworden sein, dass Spruchbänder gegen Rassismus sehr wohl im Bezug zum MSV stehen.

Gegen Hunger, gegen Gewalt, gegen Imperialismus, gegen Ausbeutung, für den Weltfrieden usw usw natürlich auch! Ich frage mich nur, was das im Stadion zu suchen hat?! Bist du empathisch echt so unsensibel um zu erkennen, dass politische Statements im Stadion die Situation nur noch verschärfen?
 
Gegen Hunger, gegen Gewalt, gegen Imperialismus, gegen Ausbeutung, für den Weltfrieden usw usw natürlich auch! Ich frage mich nur, was das im Stadion zu suchen hat?! Bist du empathisch echt so unsensibel um zu erkennen, dass politische Statements im Stadion die Situation nur noch verschärfen?

Wenn Bekundungen von Normen und Werten, für die auch der MSV DUISBURG steht, für dich zu politisch sind, dann bin ich "empathisch echt so unsensibel".
 
Gegen Hunger, gegen Gewalt, gegen Imperialismus, gegen Ausbeutung, für den Weltfrieden usw usw natürlich auch! Ich frage mich nur, was das im Stadion zu suchen hat?!

Ich trau mich fast gar nicht hier was zu schreiben. Ich find die Linie hier so schwammig, dass ich keine Ahnung hab ob sich Mühe geben überhaupt lohnt oder ob es vergebene Liebesmüh ist, weil es eh gelöscht wird.

Aber ich versuchs mal.
Antirassistische und Gewaltverurteilende Banner oder Aktionen haben eben einen Bezug zum MSV wenn unser Verein durch genau solche Dinge (Rassismus, Gewalt u.Ä.) in die Schlagzeilen gekommen ist. Politisch ist daran gar nichts und ich verstehe auch nicht, wie die Leute die sich durch so etwas provoziert fühlen hier scheinbar verharmlost werden und die Leute die sich dagegen stellen als Provozierer mit einem perfidem Märtyrer Plan dargestellt werden.

Ich versteh ja nichtmal wie man sich von so etwas überhaupt provoziert fühlen KANN? Provoziert werden und sich provozieren lassen geben sich da auch die Hand. Und manch eine Provokation die gar keine ist, wird gerne als Vorwand genutzt. Und wird hier scheinbar sogar noch für in Ordnung befunden.

Wie will man eine geeinte Kurve hinkriegen wenn die Gräben so tief auseinander gehen. Selbst hier?

Wie gerne würde ich einfach nur mit jedem im Stadion nur den MSV in den Mittelpunkt stellen, aber egal wie sehr ich gute Miene zum bösen Spiel machen würde. Mit Leuten die den MSV in der Öffentlichkeit in ein schlechtes Licht rücken, würde ich niemals den Schulterschluss suchen.

Den Schulterschluss würde ich mit den Leuten suchen, die eben alles daran setzen den MSV zu unterstützen. Und ich glaube einige Leute die den MSV unterstützen haben hier eine ziemlich kleine Lobby und die Menschen die unserem Ansehen in den letzten Jahren geschadet haben, scheinen mehr Rückendeckung zu haben. Der Bock wird schön zum Gärtner gemacht.

Verdamt hier wird Gewalt nicht nur nicht verurteilt, es wird abgetan als wären die Opfer doch selber schuld.

Ach dreck jetzt hab ich doch was geschrieben. Und ich weiß nichtmal ob das jetzt stehen bleibt oder nicht.

Wir brauchen keinen bedingungslosen Schulterschluss mit jedem. Wir brauchen eine Selbstreinigung von Leuten die dem MSV schaden.
 
Den Schulterschluss würde ich mit den Leuten suchen, die eben alles daran setzen den MSV zu unterstützen. Und ich glaube einige Leute die den MSV unterstützen haben hier eine ziemlich kleine Lobby und die Menschen die unserem Ansehen in den letzten Jahren geschadet haben, scheinen mehr Rückendeckung zu haben. Der Bock wird schön zum Gärtner gemacht.

Ganz wichtiger Beitrag, wie ich finde!

Da ich weder der einen, noch der anderen Seite angehöre, kann ich als "normaler unpolitischer" neutraler Fan (ok - ich find PC und Genderisierung zum kotzen) sagen, dass die andere Seite ähnlich argumentiert. Und da schließt sich dann der Kreis. Es IST eine politische Diskussion und es wird in dieser Diskussion NIE zu einem Ende / Ergebnis kommen. Und eben genau aus diesem Grund, sollte diese Sache NICHT im Zusammenhang mit unserem Verein geführt werden - das gilt für beide. Dafür ist der Sport und unser MSV eben nicht die richtige Plattform.
 
Sehe ich prinzipiell genauso, passiert ja aber nicht mal in Ansetzen. Ich finde in den Medien immer wieder Berichte, die den MSV in Verbindung mit einer extremen politischen Richtung erwähnen, zuletzt vor einer Woche. Wir werden in Broschüren erwähnt, die vor dieser extremen politischen Richtung warnen. Rechts-Links hin oder her, das kann man doch nicht ausblenden. Das ist Teil der Diskussion, wenn nicht sogar der Kern des Problems.
 
Nach dem ein Hauch von rechts-links und "Politik gehört nicht ins Stadion" nun wieder Eingang gefunden hat und das Portalteam jeden Post zweimal wälzen muss, wollte ich auch meinen Senf kurz hinzugeben.

Wer jetzt welche Seite des Tischtuchs und welche Gruppierung welchen Zipfel davon hält, kann ich nicht sagen, da ja alles Insiderwissen oder das große Geheimnis irgendeiner Szene in irgendeiner Szene des großen Ganzen ist. Festzuhalten ist doch, dass der Stimmungsblock sich arrangiert zu haben scheint. Da ich dieses Jahr auch hin und wieder diesen Block mit meiner whiskygeschwängerten Reiherstimme begleite, kann ich dieses Gefühl durchaus aus eigener Erfahrung bestätigen. Ist doch schon einmal der erste Schritt zu einer geeinten Kurve. Leben und Leben lassen zur Unterstützung des Vereins scheint doch auch in kleineren Dimensionen drin zu sein.

Irgendwie habe ich aber das mich leicht beschleichende Gefühl, dass unsere kleinen Ausreißer-Gruppierungen die sind, die auch mal negativ wahrgenommen werden, während die Masse den MSV vorbildlich jeden Spieltag lebt. Da sanktioniert das eine Extrem das andere Extrem und vermittelt den Eindruck, dass alle Zebras dieses oder jenes Verhalten sanktionieren. Wer laut schreit, wird gehört. Anscheinend nicht nur in unserer kleinen Welt das neue Kredo des neuen Jahrtausends.

Am Ende müssen sich die Gruppen aber untereinander arrangieren, wie es anscheinend im Stehplatzbereich auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner gelungen ist. Das Verhalten, das Verein und Fans sanktionieren sollten, sind gewalttätige und menschenverachtende Verhaltensweisen untereinander und gegenüber nicht-involvierten Personen. Meinungen darf und soll man haben, aber muss sie ja nicht in andere reinmeißeln bzw. sie den anderen mit den Worten "Halt mal fest" auch noch aufschreiben. Und wer sich nicht dran hält - Achtung ausdrücklich keine Parallele zum aktuellen PGDU-Fall!!! - den sollte man auch nicht nachtrauern, wenn er von uns und Verein ausgeschlossen wird. Den Schreihälsen hört man zu, der Rest scheint ja keine Meinung zu haben.

Ich persönlich liebe das Stadionerlebnis "Wedaustadion". Da kommen so viele verschiedene Menschen zusammen, die für 90 Minuten so eng miteinander verbunden sind. Wer schon einmal alleine ins Stadion gepilgert ist, wird auch festgestellt haben, das man sobald der Platz auf der Tribüne eingenommen war, gar nicht mehr so alleine war. Tolle Menschen habe ich da schon getroffen. Manche Leute treffe ich nur dort, weiß noch nicht einmal was alles so im Detail privat bei denen abgeht und freue mich trotzdem wie Bolle sie wieder zu sehen. Das leicht familiäre Gefühl hat die Zebraanhängerschaft aus meiner Sicht immer stark gemacht. Ich sehe das aber auch gar nicht in der Breite gefährdet, man sollte es nur wieder untereinander fördern.

So bleibt mir nur das Mantra: "Klärt euren scheiß untereinander, seht jeden Fan auf der Nord als gleichwertiges Zebra, das sich nur den Erfolg wünscht bzw. den Verein zelebriert, und macht die Zebrastreifen zum uns alle verbindenden Tischtuch an dem wir alle laben." :D

In diesem Sinne ein tolles Motto, mögliche Handlungen und Entwicklungen zum gemeinsamen Ziel verfolge ich mit Spannung ;)

NUR DER MSV!!!
 
Mein Beitrag weiter oben wurde gelöscht, weil ich den Ausdruck "denen gehört das Gehirn gerichtet" verwendet habe.
Nach eindringlicher Überlegung, dem Verzehr von beruhigendem Bachblütentee und dem Lauschen herzlicher Musik von Manfred Man und der Friedensgruppe BAP bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass es so wirklich nicht geht. Ich entschuldige mich nun wirklich für diese unredliche Form der Beleidigung.

Für den geneigten Leser und um eine der Portalregeln ("Dein Beitrag sollte zum Titel des Threads passen") sittsam zu befolgen möchte ich noch kurz den Grund für dieses Missgeschick loswerden.
Mein schwieriges Thema war, dass es eine Gruppe lieber Jungen und Mädchen gibt, die sich total für den Verein aufopfern. Gut, nicht wirklich für den Verein, eher ihrer Sache, aber - STOP, lieber Schumi, keine Schnappatmung kriegen! - das ist echt nicht negativ, total nicht negativ! Denn es gibt eine solche Gruppierung so ziemlich in jedem Verein (Hoffenheim vielleicht nicht), die kümmern sich toll um geschmückte Kurven, um Mitglieder ihrer Gesinnung durch tolle Banner und die singen total gerne. So richtig megaultrageil.
Mir ist in diesem Zusammenhang aufgefallen, dass die auch singen, wenn für den MSV ein Tor gefallen ist. Gut, vielleicht nicht wie Du Schumi, oder ich, aber die singen. Ihre Lieder. Ob die das Tor mitbekommen haben? Möööglicherweise, aber Geld würde ich nicht so wirklich viel darauf wetten.

Nun, dass war der Teil, wo ich unflätig meinte, dass das echt nicht schön ist, so gar nicht grün (STOP Schumi! Hat nichts mit der Künast zu tun, kommt aus dem Film "Das fünfte Element"). Meine Wortwahl war beschämend und ich gelobe Besserung, startend mit diesem Beitrag.

Zum Rest meines Beitrages von heute Mittag möchte ich nichts weiter zum Besten geben, gelöscht ist gelöscht. Hm, Moment, vielleicht eines noch, dass zuvorkommend an die Moderation dieses Threads gerichtet ist.
Als klitzekleiner Verbesserungsvorschlag, wirklich nicht belehrend, aber so als klitzekleiner Hinweis. Ich traue mich zu zitieren aus dem so oft zitierten Beitrag mit der Nummer 1:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin: Das wird hier nicht die hundertste Links-/Rechts Diskussion!

Ein ehernes Ziel und wirklich nett. *Entschuldigung, ich muss mal eben Tee trinken, bin gleich wieder da."
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Gut, ich stelle mir die Frage, ob die Beiträge #16 #60 #64 #68 #78 das nicht umfassen (also besagte Diskussion), aber wer bin ich schon, was maße ich mir an. Ihr werdet das im Kreis besprechen und gut, oder schlecht heißen.
Nun, die deutsche Sprache wird mir immer fremder, aber auch hier gilt, dass dies wahrscheinlich nur ein weiterer Mosaikstein ist. Ihr werdet die Sätze bildenden Worte aus den genannten Beiträgen sicher richtig verstehen.


Mein Psychotherapeut sagt mir gerade, dass ich nicht die Beiträge so einfach zitieren kann, ohne wertschätzend gegenüber dem Ersteller zu sein. Ich werde mich an der Tasse nippend bemühen:

Ich bin schon ein paar Tage hier im Portal angemeldet, nun, ich maße mir an (schon wieder, ich hoffe das ist in Ordnung), dass ich den ein, oder anderen auf gewisse Art (ich habe nichts geschrieben, ich habe nichts geschrieben) einschätzen kann. In diesem Fall ist es jemand mit dem man sehr schön diskutieren kann, wenn die Moderation einen lässt, der am liebsten jeden Menschen zu einem besseren Menschen machen würde (finde ich total nett!) und der, um auf den Titel zu kommen, wirklich geeignet wäre, hier für dieses Thema die Führung :eek: zu übernehmen. Uiuiui. Ruhig Schumi, ruhig. SUBSTANTIV!
Guuut, es ist offensichtlich, dass es da noch ein paar andere gibt, die sich die "Bälle" (< klitzekleiner Fußballbezug) dann zuspielen und es ist beeindruckend wie andere darauf einstimmen, aber das ist doch super, hält eine Diskussion am Leben, bringt Freude, Weltfrieden und zu guter Letzt. Sogar die Herren Verantwortlichen des Vereins springen darauf an. Freunde, wenn das nicht dazu gereicht, belohnt zu werden.
Ich meine jetzt nicht, dass die Beiträge hier stehen bleiben, obwohl sie gegen die genannten Regeln möglicherweise vielleicht eventuell ein wenig verstoßen könnten, neiiin, so jemand gehört an die Moderatorenspitze, vielleicht erstmal beginnend mit einem Thread, dem hier, aber das wäre doch toll.
Finde ich jedenfalls. Solche positiven Menschen müssen gefördert werden, dann mache ich mir um unsere Fanszene keine Sorgen.


Habe jetzt mehrmals nachgelesen. Themenbezug, niemanden beleidigt, keine Links-/Rechts-Diskussion (Dicke Entschuldigung, wenn der Text ab und an an die rechte Seite gerutscht ist, ist aber der Lesbarkeit, dem Format, geschuldet), konstruktive Vorschläge gemacht, lieb gewesen.
Steigerung wäre jetzt, dass ich Beiträge künftig zum Redigieren schicke. Wäre aber auch in Ordnung, wirklich.

Ich schließe mal mit freundlichen Bachblüten-Grüßen.
 
Lieber Guido,

vielen Dank für Deine äußerst bachblütengetränkten und erschöpfenden Bemühungen, für die Du Dir - wie ich sehe - sehr viel Mühe gegeben hast und sogar die Portalregeln genauestens studiert hast und - um ganz auf Nummer sicher zu gehen - sogar Deinen Psychotherapeuthen um Hilfe gebeten hast.

Das nenne ich mal einen idealen Portal-User. :)

Da Du mich persönlich immer wieder in Deinem wortschatzumspannenden Post ansprichst, da ich ja nun derjenige welche gewesen bin, der Deinen ersten Post gelöscht hat, möchte ich mir hierzu nur die klitzekleine Anmerkung gestatten, dass ich nur eines der ausführenden Organe hier im Portal bin zusammen mit meinen anderen Mitstreitern und die Portalregeln nun mal dazu da sind, dass diese auch eingehalten werden, nicht wahr ?

Und dass Regeln das gemeinsame Leben vereinfachen, dass kennst Du doch sicherlich noch von Deiner Fahrrad-Prüfung, Guido, oder ?

Ich hoffe, ich durfte diese Anmerkung noch machen, ohne vorher Deinen Psychotherapeuthen dazu zu befragen. :)
 
Jepp, aber auch nur zum MSV bezogen, oder gegen den Gegner, ENDE!!!
Alles andere hat nichts im Stadion zu suchen.

Wie weit bekommst Du denn gesellschaftspolitische Themen aus den Stadien raus, wenn sie bereits ein Teil des Fußballs sind? Um mal ein ganz plattes, dennoch realistisches Beispiel zu nehmen:

Ein Spieler wird fertig gemacht, weil er die falsche Hautfarbe hat.

- Bleibt das so stehen, weil eine Reaktion darauf politisch ist?
- Oder wird der Spieler mit einem Banner o.ä. gestärkt, weil es menschlich ist und dem Leitbild des Vereins entgegen steht?

Wenn solche Fragen geklärt werden dann sind wir fast am Ziel. Hautfarbe kannst Du dabei vielfältig ersetzen durch die üblichen, aktuellen Kernthemen gesellschaftlicher Konflikte. Die sind ja zwangsläufig etabliert, weil Spieler mit diesen unterschiedlichen "Merkmalen" bei allen Vereinen beschäftigt sind

Ich meine jetzt nicht "Zick-Zick-Zigeunerpack" o.ä., so weit möchte ich noch nicht einmal gehen
 
Vielleicht sollte demnächst mal wieder eine unserer Zaunfahnen im Gästeblock brennen, damit sich die Szene vereint. Hat doch damals gegen Hansa hervorragend funktioniert. Da hat sich keine Sau mehr für rechts/links interessiert. Jeder wollte nur noch einem Rostocker an die Gurgel.
Im Ernst: wir sind bereits zum Gespött der Republik geworden und hier kann geschrieben werden, bis das Blut spritzt. Ohne die Bereitschaft, selbst etwas zu verändern - sprich toleranter gegenüber verfeindeten Gruppierungen zu werden - wird der Konflikt wohl ewig weitergehen. Ich könnte kotzen...
 
Man ließt hier immer wieder in Bezug auf "Politik im Stadion", das dies erlaubt sei solange es mit dem MSV oder mit den Werten des MSV zu tun hat. Solche Statements kann man gerne machen, wenn man denn der MSV Duisburg ist. Das heißt der MSV kann gerne Spruchbänder zeigen. Dies in Form der Mannschaft oder in Form von Aktionen.

Das jedoch eine Gruppierung hier ein Transparent aufhängt finde ich überflüssig. Wo kommen wir bitte hin, wenn das jeder so handhabt. Haben wir dann mehr Transparente über politische Themen im Stadion als MSV Fahren oder Banner? Danke nein.
 
Vielleicht sollte demnächst mal wieder eine unserer Zaunfahnen im Gästeblock brennen, damit sich die Szene vereint. Hat doch damals gegen Hansa hervorragend funktioniert. Da hat sich keine Sau mehr für rechts/links interessiert. Jeder wollte nur noch einem Rostocker an die Gurgel.

Da fängt es wohl an: Wenn die Symbole und die Symbolik wichtiger werden als die Sache selbst. Da wird der Freund zum Feind.
 
Frankfurt als Beispiel

Zur Ultras-Mottofahrt 2013 sind 12.000 Fans orange gekleidet (Vereinsfarben schwarz / rot) in Bordeaux (inkl. Reporter vom Hessischen Rundfunk) aufgeschlagen, mitten in der Woche, soviel Anhänger kann selbst Dortmund nicht mobilisieren. Warum sind die Ultras (ca. 700 Aktive) dort so erfolgreich?

Sie sind aus dem Umfeld von Kutten / Hooligans entstanden, haben tolerant stets jeden integriert, Hauptsache alle stehen in der Kurve.
Sie haben ihre Aktionen immer mit einer großen Kurve im Mittelpunkt geplant, d.h. jedem das Gefühl vermittelt, das ist "meine" Kurve. Wer Frankfurter etwa im Wedaustadion sieht, dort hüft die ganze Kurve von Ober- bis Unterrang gleichzeitig, alle haben ein Riesengaudi.
Sie sind die einzige! Ultragruppe in Frankfurt, haben stets dominant die Richtung vorgeben.
Wer mit einem Häufchen von zunächst 10 Leutchen eine solche Erfolgsgeschichte aufweist, muss eine Vision besitzen.

In Duisburg stehen die Ultras vergleichsweise zu oben etliche Entwicklungsstufen zurück. Aber heimlich träumt ja jeder Ultra von Frankfurter Verhältnissen, vielleicht setzen sich die Gruppen dafür einmal zusammen....
 
Sorry Ernie, auch wenn du so auf die Frankfurter Szene stehst, sollte dir dennoch Bewusst sein: Wir sind nicht Frankfurt.
Alleine die Tatsache, wie du es ja selber geschrieben hast, haben wir nicht nur eine Ultra Gruppierung. Und wie bitteschön soll man sich die Frankfurter als Paradebeispiel nehmen, wenn das Basic schon nicht stimmt?
Und genau das ist unser Problem, die Vielfalt der Ultra Gruppierungen und das sie eben nicht an einem Strang ziehen wollen, oder können, warum auch immer.
 
Was habe ich mich damals in 04/14 (Halbfinale NRP) geschämt, ob derer Plakate bezüglich unserer "Fankultur" von wegen "Uneinigkeit".

Egal, die Einen hauen den Anderen immer noch aufs Maul, weil die nicht "spuren" und wohl auch provozieren.

Da fällt mir doch glatt wieder die (angebliche) Weissagung der Cree - ein Spruch aus den 80ern - ein, die "alten Säcke" kennen ihn vielleicht:

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."

Heißt in diesem Falle, dass der MSV kaputt sein wird, wenn sich die jetzige Situation in dieser Form weiterentwickelt.

Werdet BITTE endlich wach, Freunde!
 
Das jedoch eine Gruppierung hier ein Transparent aufhängt finde ich überflüssig. Wo kommen wir bitte hin, wenn das jeder so handhabt. Haben wir dann mehr Transparente über politische Themen im Stadion als MSV Fahren oder Banner? Danke nein.

Ich stimme da ja grundsätzlich zu. Aber wo fängt es für Dich an, wo hört es auf? Und genau dieser Teil deiner Aussage ist es ja, der nicht geklärt werden kann: "politische Themen". Dann noch konkreter:

Einer unserer Spieler wird irgendwo beleidigt wegen seiner Hautfarbe, seiner Nationalität, seiner Religion, seiner Sexualität, seiner bevorzugten politischen Partei.

Bist Du dann für ein Banner in unserem Stadion, auf dem sich mit diesem Spieler solidarisiert wird? Oder ist das auch politisch?
Da kommt dann, was Plato schreibt:

"Ohne die Bereitschaft, selbst etwas zu verändern - sprich toleranter gegenüber verfeindeten Gruppierungen zu werden - wird der Konflikt wohl ewig weitergehen. Ich könnte kotzen...."

Mit Regeln und Erlassen alleine bekommst Du das nicht in den Griff, denn wenn einer sagt "Das ist Politik" dann sagt ein anderer "Nein, das entspricht unseren Leitlinien" und umgekehrt.
 
Saugi genau das wollte ich ausdrücken, die Uneinigkeit unserer Ultragruppen ist das Problem.

Das Problem zwischen Kohorte und PGDU ist in meinen Augen aber nicht politisch bzw. nicht das Grundproblem.

Politisch ist der Konflikt zwischen Division, Toastbrot und Kohorte. Hier müssen beide Seiten (nicht wie üblich nur Kohorte ) kritisiert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich stimme da ja grundsätzlich zu. Aber wo fängt es für Dich an, wo hört es auf? Und genau dieser Teil deiner Aussage ist es ja, der nicht geklärt werden kann: "politische Themen". Dann noch konkreter:

Einer unserer Spieler wird irgendwo beleidigt wegen seiner Hautfarbe, seiner Nationalität, seiner Religion, seiner Sexualität, seiner bevorzugten politischen Partei.

Bist Du dann für ein Banner in unserem Stadion, auf dem sich mit diesem Spieler solidarisiert wird? Oder ist das auch politisch?
Du schmeißt da einige wieder zusammen.
Unterstützt man damit einen eigenen Spieler ist es nicht politisch. Das ist UNSER Spieler und das hat nix mit der Hautfarbe zu tun. Aber Banner für Unterstützungen anderer Ultragruppen haben nichts in der Kurve zu suchen.
Ein Außenstehender bringt doch mit solchen Bannern die ganze Kurve in Verbindung und nicht eine einzelne Gruppierung.
 
Harald: zumindest ist das schon mal eine Eingrenzung, mit der man an den Kern kommt. Um solche Klärungen geht es mir mit meiner Frage, nicht um ein Voting für zig mögliche Themen. Nur kam es in der Vergangenheit zu genau solchen Diskussionen.
 
Saugi genau das wollte ich ausdrücken, die Uneinigkeit unserer Ultragruppen ist das Problem.

Das ist wieder so typisch Mensch ! Erst einmal die Fehler bei anderen suchen und nicht bei sich selber:)

Es herrscht in Duisburg einfach eine sehr große Intoleranz(für die Hardliner hier bitte nur "Desinteresse" sonst gehen hier wieder alle auf die Barrikaden) gegenüber der Ultra Kultur. Wie viele Male wurde zu etwas aufgerufen, als unter den Gruppen noch alles okay war ? Mitgemacht haben immer nur ein paar hundert. T-shirts, Aktionen, usw. gab es genug woran sich jeder hätte beteiligen können, um eben diesen Ruf aufzubauen den Ihr euch alle wünscht. Es liegt halt an einem selber und nicht immer an den anderen.

Sicherlich haben die Ultras auch nicht immer alles richtig gemacht, jedoch mehrere Male dazu aufgerufen zu Treffen zu kommen, um eben diese Kritikpunkte mit den Ultras zu diskutieren. Interesse an diesen Treffen bei den "normalen" Fans ? Fehlanzeige !

Um die Szene in Duisburg voran zu bringen, muss jeder einzelne Mal auf sein eigenes Ego verzichten. Sich wie in einer Beziehung verhalten. Wenn dieser Fan/diese Gruppe, etwas für mich tut, dann gebe ich diesem Fan/dieser Gruppe auch was zurück. Nur ein Beispiel: Sagt ein "normaler" Fan zu einem Ultra: "Mach doch mal die Fahne runter"(im Auswärtsblock - nicht Stimmungsblock) ... ist für einen Ultra erst einmal schwierig ... es sei denn der "normale" Fan singt dafür dann 90 Minuten mit. Nur ein Beispiel, für "geben" und "nehmen".

Es herrscht einfach zu wenig Respekt untereinander und für das was der andere darstellt, nämlich ein Bruder, der mit dir für den Meidericher Spielverein da ist(ob Heim oder Auswärts).
Alleine auch hier im Portal, wie teilweise aufeinander eingedrescht wird, ohne auch nur ein bisschen Verständnis für den anderen.

Wollen wir, dass Duisburg wieder was darstellt in Deutschland, müssen ALLE (einschließlich mir natürlich) bei sich selber anfangen.

Edit : Wichtig ist eigentlich im Stadion nur der Fussball und vor allem der MSV !
 
Das Problem zwischen Kohorte und PGDU ist in meinen Augen aber nicht politisch bzw. nicht das Grundproblem.

Politisch ist der Konflikt zwischen Division, Toastbrot und Kohorte. Hier müssen beide Seiten (nicht wie üblich nur Kohorte ) kritisiert werden.
Dies Posting halte ich für eines der Sinnvolleren hier in dem Thread.
Da ich keiner "Seite" angehören, kann ich darauf ja nur fragend eingehen.

Zur ersten Aussage:
Das beide Gruppierungen andere Ansichten über der Art vom Support haben, wurde bereits in der Vergangenheit dargelegt.
Hier in dem Thread heißt es, dass man sich im Stadion versucht zu arrangieren.
Wäre dann die Diskussion die hier geführt wird, nicht im Bezug auf die beiden Gruppierungen überflüssig?
Ich weis nicht genau, wer von den SV´s betroffen ist. Könnten die SV´s etwas an der Situation im Stadion geändert haben?
Eine Diskussion über SV´s will ich damit nicht lostreten und schon gar nicht will ich SV´s innerhalb unserer Szene gut heißen!

Zur zweiten Aussage:
Ich stimme dir da zu.
Jedoch muss man auch hier immer den Wissensstand der urteilenden Person berücksichtigen.
Um den Konflikt zu verstehen müsste man sich beide Seiten anhören, das habe und werde ich nicht.
Daher kommt bei meiner Meinungsbildung die Seite schlechter weg, welche mit Gewalt agiert.
Aus meiner Sicht eskalierte der Konflikt, als Kohorte viele Mitglieder verlor und andere sich zusammen getan haben, mit der Meinung,
dass Kohorte nun aufgrund der Mitgliederzahl keine Legitimierung auf eine Führungsrolle in der Kurve/Stimmungsblock hat.
Was danach alles passierte kann sicher wer anders zusammentragen, obwohl es hier auch nicht wirklich hin passt.

Wie geht es nun weiter?
Ist es richtig, dass wir hier über ein PGDU/Kohorte Konflikt im Internet diskutieren?
Ich denke, dass die Ultra Szene selber gucken soll wie es für die Ultrabewegung in Duisburg weiter geht, das Portal hat da nur eine beobachtende Rolle.
Sich hier darüber zu streiten macht keinen Sinn.

Kann ein Fangremium, welches nicht-ultraorientierte Fans organisiert, etwas zum positiven Image der Kurve beitragen?
Ich will es hoffen.

Sollten wir dem Konflikt Pro/Contra Rassismus überhaupt Bedeutung schenken?
Ich denke, dass da jeder seine Meinung zu haben soll, man sich aber nicht ständig im Kreis drehen muss.
Man sollte hier mehr Kraft darauf legen zu überdenken wie es vernünftig weiter gehen kann.
 
Man sollte hier mehr Kraft darauf legen zu überdenken wie es vernünftig weiter gehen kann.

Ich will das nochmal konkretisieren, weil es hier genau um diesen Kernpunkt geht!

Wir sollten alle Kraft darauf legen, wie wir in Zukunft vor allem nach aussen eine starke, einheitlich hinter dem Verein stehende Fankurve hinbekommen! Zuhause und auswärts!!!
 
Warum sind die Ultras (ca. 700 Aktive) dort so erfolgreich?
Sie sind aus dem Umfeld von Kutten / Hooligans entstanden, haben tolerant stets jeden integriert, Hauptsache alle stehen in der Kurve.

Sorry Ernie, du vermittelst hier den Eindruck, als wären Ultras Duisburg aus dem Nichts aufgetaucht, kein Mitglied wäre vorher im Stadion gewesen und wir hätten uns damals allem verschlossen. Und das stimmt alles nicht.
Es liegt vielmehr am von @>DuKay< angesprochenen Desinteresse in Duisburg, teils sogar Ablehnung.
Als die Ultras in Frankfurt regen Zulauf bekamen, gabs in unserer Kurve Spruchbänder gegen UD98 und das Fanprojekt, es gab Androhungen körperlicher Gewalt, eskaliert ist es glücklicherweise nicht.
Aber beliebt waren UD zu dieser Zeit nicht wirklich...

Soviel mal nebenbei...
 
Dass EIntracht beispiel ist eh sehr unpassend.Die EIntracht ist in schon lange bzw die meiste Zeit die Nummer 1 im Rhein-Main-Gebiet.Deutlich mehr Fans als der MSV machen auch meist mehr Ultras.Davon mal abgesehen ist deren Ruf sehr gut da tritt Nachwuchs dann gern bei.
In Duisburg hat man wenig Fans und die Ultras/Fanszene ist zerstritten.Dazu käme auch noch der Fußball in Liga 3 dieser wirbt auch eher wenig Neue Leute an.
Wenn man sich mal zusammenreißt kann sich Duisburg mit all seinen Fans trotz geringen Anzahl an "Szene" durchaus sehen lassen.Dies ist leider mittlerweile sehr selten der Fall.

Wie @Andi & @>DuKay< bereits sagten scheint aber auch das Intresse des "normalen" Fan nur bedingt Intresse an den Ultras zu haben.Vorallem in den Stehplatzblöcken wenn man sieht wie niedrig dort meist die Mitmachquote ist.
Nun gut das mag sicher viele Gründe haben und auch teils an den Ultras (zb durch unstimmigkeiten,Vorfällen usw ) liegen ist aber sicher nicht deren alleinige Schuld bzw nur ein Bruchteil.


Edit. Was ich noch vergaß aber wichtig finde ist .Durch die geringe Größe kennt man aber die meisten Leute bei Frankfurt gibt es so viele da sind einen viele unbekannt.Zudem ist da sicherilch auch die Anzahl der "peifen" und Mitläufer höher die schnell wieder weg sind wenn es schlecht läuft (Sportlich/Ultrabelange )
 
IAber wo fängt es für Dich an, wo hört es auf? .

Wir beide sind in unserer Meinung ja grundsätzlich nicht weit auseinander. Und ich gebe Dir vollkommen recht, das es sehr schwierig ist Themen teilweise zu trennen oder zu filtern.

Nehmen wir Dein Beispiel mit dem Spieler. Nennen wir den Spieler King. Würde er im Spiel gegen Chemnitz wegen seiner Hautfarbe von den Chemnitzern beleidigt werden, dann hat doch ein Plakat im Spiel 2 Wochen später gegen XY wenig Sinn. Hier macht lediglich Sinn umgehend und sofort zu reagieren. Und das nicht im Sinne von z.B politischen Statements, sondern z.B. mit lautstarken Onuegbu Rufen. Damit reagieren wir.

Genauso halte ich es für legitim, wenn der MSV Duisburg am Wochenende XY eine Aktion hat "gegen Rassismus". Damit macht man auf etwas aufmerksam. An dieser Aktion kann sich auch gerne jeder Fan im Stadion beteiligen.

Nicht legitim finde ich, wenn MSV Fans einen Banner haben, bei dem auf aktuelle politische oder religiöse Dinge aufmerksam gemacht wird. Nehmen wir das aktuelle Beispiel der unsäglichen Aussage unseres Papstes. Mit seinem Statement fordert oder gutheißt er auch etwas was nicht in das Leitbild etc passt. Dafür braucht kein Banner im Stadion hängen.

Auch brauch es kein Banner von Truppe XY für die Freiheit von einer Gruppierung vom FC Karneval Taunustein etc.

Was ich im Stadion sehen will, sind Fahnen, Doppelhalter, Banner ect vom MSV Duisburg.
 
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