Gästeblock

Hab mir das beim letzten Spiel vor Ort angesehen. Es fehlt nur eine Reihe Sitze. Dort steht jetzt der Zaun. Man konnte auch erkennen, wo er teilbar ist.
Im Umlauf gibt es auch nur einen hohen Zaun ohne Sichtschutz.
Ich gehe mal davon aus, dass da bei entsprechendem Gästeanhang UND vollem Heimbereich nochmal nachgebessert wird.
 
Ich wollte einfach mal DANKE sagen.
Jahrelang konnten es sich Gäste hinter dem Tor gemütlich machen, unsere Torhüter direkt am Zaun nerven, Fahnen in sensationeller Position aufhängen.

Das ist endlich vorbei!

Und wer es genau beobachtet hat, Osna hat sich entschieden die Seiten am Anfang zu tauschen. Das haben Vereine mit größeren Gästezahlen in der Vergangenheit praktisch nie gemacht, da auch diese immer auf "ihre" Kurve, in der zweiten Halbzeit, spielen wollten.

Das ist vorbei und ich bin fest davon überzeugt, dass uns das einige Punkte mehr bringen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fand übrigens auch die Herangehensweise auf den anliegenden Blöcken auf der Gegengerade gut, wo man anscheinend 15 Minuten vor Spielbeginn im Block eine Ansage gemacht hat im Sinne von "alle Osnasen einmal aufstehen und den Platz verlassen und hier hinter das Flatterband - da sind extra Sitze frei für euch" - pragmatisch, friedlich, alle hatten ihren Spaß und zu Schaden ist dadurch auch niemand gekommen. So einfach kann es sein.

Das geht aber natürlich nur bei friedliebenden Fans - und dazu zählt Osnabrück auf jeden Fall. Für RWE wünsche ich mir da schon, dass man die Leute einfach aus dem Block wirft und in den Gästekäfig begleitet. Wenn der dann zu voll wird sollen sie eben am Bierstand stehen.
 
was mich bei der thematik schon die ganze zeit beschäftigt. gibt es heutzutage keinen neutralen block mehr? früher konntest als auswärtsfan auch immer in fankleidung auf der hauptribüne in anderen stadien sitzen. hast dich dann n bissl zurückgehalten beim jubeln aus anstand, aber grundsätzlich war das doch gang und gebe.
 
Ich wollte einfach mal DANKE sagen.
Jahrelang konnten sich Gäste hinter dem Tor gemütlich machen, unsere Torhüter direkt am Zaun nerven, Fahnen in sensationeller Position aufhängen.
Dem kann ich nur beipflichten!

Am meisten ging mir neben den bereits genannten Punkten auf den Senkel, dass durch die deutlich höhere Anzahl der Gästefans vor dem Umbau der Gästekurve gegen Mannschaften, die viele Fans mitbringen der „Heimvorteil“ durch die Lautstärke der Gästefans zumindest mal reduziert wurde.

Auch wenn die Osnabrück-Fans meiner Meinung nach wieder eine starken Auswärtsauftritt hingelegt haben, waren sie doch deutlich leiser mit der „normalen“ 10%-Gästeauslastung. Ist natürlich auch logisch, aber wollte ich nochmal unterstreichen.

Also - danke an die Beteiligten für die schnelle Umsetzung!🙏🏼
 
was mich bei der thematik schon die ganze zeit beschäftigt. gibt es heutzutage keinen neutralen block mehr? früher konntest als auswärtsfan auch immer in fankleidung auf der hauptribüne in anderen stadien sitzen. hast dich dann n bissl zurückgehalten beim jubeln aus anstand, aber grundsätzlich war das doch gang und gebe.
Da hast du völlig Recht. Das wird immer schwieriger. Wahrscheinlich auch eine Folge der zunehmenden Polarisierung in der Gesellschaft. Ein Mensch mit einer anderen Meinung (oder Fan eines anderen Vereins) ist nicht mehr nur ein Mensch mit einer anderen Meinung (oder Fan eines anderen Vereins), sondern ein Feind.
 
Sehen wir die Situation mit den Osnabrücker Gästen mal positiv. Die Ordner haben es hinbekommen friedlich eine Trennung der Fanlager durchzuführen. Es gab keine nennenswerten Vorkommnisse dabei, alle friedlich und gemeinsam fröhlich beim Spiel (gut, die Osnabrücker nach dem Spiel sicher nicht mehr fröhlich).
Durch das Verschieben des Gästeblocks in die Ecke und die Ränder der benachbarten Blocks war ja auch die gewünschte Eindämmung von Sichtbarkeit und Lautstärke der Gäste erzielt.
Die nicht so ganz vorgesehenen Fans aus Osnabrück haben Geld in unsere Kasse gebracht, da das Stadion nicht ausverkauft war hat kein MSV-Fan deshalb kein Ticket bekommen. Also lieber ein paar mehr friedliche Gäste als ein halbleeres Stadion.
Nach außen also eine gute Werbung für den MSV und unser Handhaben mit den Gästefans. Da können viele andere Vereine mit ihren Fans sich mal ein dicke Scheibe von abschneiden.
 
Nach außen also eine gute Werbung für den MSV und unser Handhaben mit den Gästefans. Da können viele andere Vereine mit ihren Fans sich mal ein dicke Scheibe von abschneiden.
Ansich richtig, wenn sich der Verein da nicht selbst widersprechen würde. Denn speziell für dieses Spiel hat der MSV klar und deutlich darauf hingewiesen, dass Personen, die als Gäste zu erkennen sind, keinen Zugang außerhalb des Gästebereichs erhalten. Und eine Umsetzung sei ebenfalls nicht möglich. Die ganzen Osnabrücker, die Karten für 17 hatten und in 18 gesetzt wurden, müssen aber mindestens mal durch den Nord-Ost, wenn nicht gar durch den Süd-West Eingang gekommen sein. Und da hätte der Ordnungsdienst den Zutritt schon verweigern müssen, fakt. Und da fehlt mir auch am Ende jegliches Verständnis, auch wenn es jetzt ok war. Entweder ich setze das, was ich vorab klar und schriftlich kommuniziere durch, oder ich lass es. Denn das war jetzt nur Osnabrück und kann mich an Spiele gegen Dortmund, Bayern, Schal.ke usw erinnern, wo die halbe Ost und auch West mit Gästen belegt war. Und darauf habe ich einfach keinen Bock mehr.
 
Vor allem der VfL Osnabrück.
Über deren Umgang mit Gästefans außerhalb des Gästeblocks wurde hier ja zur Genüge berichtet
Klar, wir leiden unter solchen vereinen aber deshalb mit gleicher Münze zurückzahlen? Denke das ist der falsche Weg und trifft es auch nur eingeschränkt. In Osnabrück, bei 1860 und weiteren Vereinen ist das Stadion schlicht zu klein für die Nachfrage von allen Seiten.
Man stelle sich mal vor unser MSV würde den Gästefans mehr als die vorgeschriebene Mindestzahl geben und die Zebras gucken deshalb in die Röhre. Wie die Ordner mit den Fans umgehen ist dabei ja noch ein anderes Kapitel.
 
Ansich richtig, wenn sich der Verein da nicht selbst widersprechen würde. Denn speziell für dieses Spiel hat der MSV klar und deutlich darauf hingewiesen, dass Personen, die als Gäste zu erkennen sind, keinen Zugang außerhalb des Gästebereichs erhalten. Und eine Umsetzung sei ebenfalls nicht möglich. Die ganzen Osnabrücker, die Karten für 17 hatten und in 18 gesetzt wurden, müssen aber mindestens mal durch den Nord-Ost, wenn nicht gar durch den Süd-West Eingang gekommen sein. Und da hätte der Ordnungsdienst den Zutritt schon verweigern müssen, fakt. Und da fehlt mir auch am Ende jegliches Verständnis, auch wenn es jetzt ok war. Entweder ich setze das, was ich vorab klar und schriftlich kommuniziere durch, oder ich lass es. Denn das war jetzt nur Osnabrück und kann mich an Spiele gegen Dortmund, Bayern, Schal.ke usw erinnern, wo die halbe Ost und auch West mit Gästen belegt war. Und darauf habe ich einfach keinen Bock mehr.
Logisch, keiner von uns mag es wenn die ungeliebte Stieftante im eigenen Wohnzimmer dabei sein will, aber deshalb hat der MSV ja noch versucht die befürchtete Invasion einzudämmen mit den Hinweisen und der Verkaufseinschränkungen im Nachgang (vorher wäre besser gewesen).
Alles weitere dabei ist dann aber ganz schnell juristisches Spiegelfechten (kann/darf ich verkaufte Karten wieder zurücknehmen oder anders zuweisen, ist das Tragen eines Trikots oder solcher Fan-Utensilien bereits ein Grund den Zutritt zu verweigern.....).
Beim nächsten Mal sollte der MSV es vorher anders umsetzen, damit es nicht hinterher so kommt wie geschehen. Immerhin waren ja wohl alle ganz friedlich dort, das uniformierte Team musste nicht auch noch gerufen werden. Somit das Ganze als Randnotiz abhaken, auf die ToDo-Liste fürs nächste Mal schreiben und ganz ehrlich: lieber drei Punkte nach dem Spiel als restriktive Regelungen mit den Gästefans ausfechten. Wenn da Tausend Fans der Gäste mitkommen, dafür die Mannschaft aber die Punkte bei uns lässt ist das doch klasse.
 
Gästefans auf der Ost oder West wird man nicht vermeiden können. Dass es keine tausende werden können wir selbst verhindern indem wir die Bereiche selber füllen. Von daher ist die aktuelle Regel gut und ein paar Gästefans ausserhalb des Gästeblocks stören mich nicht.
Wenn wir kommende Saison in Düsseldorf antreten wird der ein oder andere ja auch sicherlich ausserhalb des Gästeblocks sitzen wollen/müssen.
 
(..) Und wer es genau beobachtet hat, Osna hat sich entschieden die Seiten am Anfang zu tauschen. Das haben Vereine mit größeren Gästezahlen in der Vergangenheit praktisch nie gemacht, da auxh diese immer auf "ihre" Kurve in der zweiten Halbzeit spielen wollten. (..)
Wobei das im Umkehrschluss natürlich auch bedeutet, dass wir wie Dienstag in der ersten Hälfte auch wieder häufiger auf die eigene Kurve spielen. ;)
 
..Die ganzen Osnabrücker, die Karten für 17 hatten und in 18 gesetzt wurden, müssen aber mindestens mal durch den Nord-Ost, wenn nicht gar durch den Süd-West Eingang gekommen sein. Und da hätte der Ordnungsdienst den Zutritt schon verweigern müssen…
Also ich bin im Süd-West reingegangen. Ich hatte eine Sweatshirt-Jacke an und es wurde bei mir kontrolliert, ob ich ein Trikot des Gastvereins drunter habe.
 
Vlt mache ich mich da unbeliebt (habe auch sehr für den Umbau des Gästeblocks argumentiert und finde es klasse, dass es so umgesetzt wurde): Ich würde, falls möglich trotzdem auch die Trennungen für den alten Gästeblock (ganze Süd) behalten und die Zäune nicht abschrauben!

Osna war doch das beste Beispiel. Bei Spielen, wo der MSV die Süd nicht verkauft bekommt und gleichzeitig eine große Gäste Nachfrage herrscht, muss es möglich sein, die Gäste auch auf die Süd zu lassen.

In dem Szenario wäre beim Osna Spiel nicht ein Duisburger weniger ins Stadion gekommen und man spart sich den potentiellen Ärger auf der Gegengeraden. Das ist gegen Osnabrück gut gegangen, aber da gibt es auch andere Fanszene gerade in der 2. Liga. Ich möchte mal sehen, wenn wir an nem regnerischen Novembertag vor 18k Zebras im Abstiegskampf der 2.Liga gegen Dresden spielen und sich dann 1k Dresdner Karten für die Gegengerade kaufen, weil die Süd zu ist. Ist das gleiche Szenario wie gegen Osna und würde definitiv nicht so friedlich enden.

Am liebsten ist mir natürlich eine Süd voll mit MSV Fans und das sollte im Zweifel auch immer Vorrang haben, wenn aber klar absehbar ist, dass wir die Süd nicht brauchen, sollte diese bei großen Gästeaufkommen den Gästen zur Verfügung gestellt werden. Ist aus sicherheitstechnischer, finanzieller und Fan Sicht die beste Lösung!
 
Am liebsten ist mir natürlich eine Süd voll mit MSV Fans und das sollte im Zweifel auch immer Vorrang haben, wenn aber klar absehbar ist, dass wir die Süd nicht brauchen, sollte diese bei großen Gästeaufkommen den Gästen zur Verfügung gestellt werden. Ist aus sicherheitstechnischer, finanzieller und Fan Sicht die beste Lösung!

Das sehe ich auch so. Für mich wäre eine Baukasten Lösung am sinnvollsten. Gästeecke mit Unter- und Oberrang wie gegen Osnabrück. Bei erhöhtem Gasteaufkommen und gleichzeitig nicht steigender Nachfrage durch eigene Zebras, eine Erweiterung auf die Süd.
 
Bei Spielen, wo der MSV die Süd nicht verkauft bekommt und gleichzeitig eine große Gäste Nachfrage herrscht, muss es möglich sein, die Gäste auch auf die Süd zu lassen.
Das war mit Verkaufsstart aber nicht absehbar. Hätten wir auswärts in Essen gewonnen, dann denke ich wären locker 1-2.000 mehr gekommen.
Wenn man dann die Süd für ein paar hundert Gästefans öffnet, dann fehlen dir diese für unsere. Vor allem muss man dann ja auch weiteres Personal anfordern für die Verkaufsstände und Ordner für die Blöcke.

Bei den Auswärtsspielen der Osnabrücker konnte man auch nicht erwarten, dass da mehr als 2.500 kommen.

Dennoch hoffe ich, dass der MSV in Zukunft einmal mehr darüber nachdenkt, für welche Spiele es einen komplett freien Verkauf gibt.

Für mich bleibt immer noch die Frage offen, wie wir den Gästen die 10% geben, wenn es kein Risikospiel ist.
 
Für mich bleibt immer noch die Frage offen, wie wir den Gästen die 10% geben, wenn es kein Risikospiel ist.

Mit genau der Ecke, die jetzt abgegrenzt wurde, plus dem Kontigent auf Haupttribüne und Businessbereich für den Gastverein (Funktionäre, Mitarbeiter, Spieler + Spieleranhänge, Partner, Sponsoren).

Vgl. unser Spiel in Essen. Da gab es auch "Sitzplätze" für den MSV, aber aus eben jenem Kontingent/ in jenen Tribünenbereichen, sodass selbst ein kontrollierter Verkauf an Mitglieder aus Gründen nicht in Frage kam.

Ich vermute, dass solche Einpfercherclubs wie Osnabrück oder früher Münster deswegen damit durchgekommen sind, de facto keine Gästesitzplätze angeboten zu haben. Es gab welche - die konnte der gemeine Gästefan nur nie kaufen.
 
Am liebsten ist mir natürlich eine Süd voll mit MSV Fans und das sollte im Zweifel auch immer Vorrang haben, wenn aber klar absehbar ist, dass wir die Süd nicht brauchen, sollte diese bei großen Gästeaufkommen den Gästen zur Verfügung gestellt werden. Ist aus sicherheitstechnischer, finanzieller und Fan Sicht die beste Lösung!
Frage ist, wo du die Fans dann hinpacken willst. Im Unterrang gibst du denen einen Premiumplatz für alle TV Bilder und einen Vorteil durch direkte Stimmung hinter dem Tor gegenüber Torwärten. Wenn du die Fans in den Oberrang lässt, haste Heimfans drunter sitzen. Da kann man gleich Regenschirme und -ponchos am Eingang mit rausgeben für die MSV Fans...
 
Frage ist, wo du die Fans dann hinpacken willst. Im Unterrang gibst du denen einen Premiumplatz für alle TV Bilder und einen Vorteil durch direkte Stimmung hinter dem Tor gegenüber Torwärten. Wenn du die Fans in den Oberrang lässt, haste Heimfans drunter sitzen. Da kann man gleich Regenschirme und -ponchos am Eingang mit rausgeben für die MSV Fans...

Aus diesen Gründen möchte ich zentral in der Süd auch keine Gästefans sehen.

Gibt es eigentlich keine bauliche Möglichkeit, statt eines fest verbauten Trennzaunes einen zwar stabilen, aber dennoch mobilen Trennzaun zu montieren? Den könnte man je nach Bedarf und Gästeandrang mehr in Richtung Süd verschieben und dadurch mehr Platz für Gäste schaffen, ohne dass es bis zum Tor reicht.

Bin kein Architekt oder Bautechniker. Technisch möglich wäre es vermutlich, ist aber wohl eine Frage des Geldes. Und geht wohl nur, wenn ein Teil der Sitzplätze in der Süd zu Stehplätzen werden.

Charmant wäre die Lösung aber. :)
 
Das sehe ich auch so. Für mich wäre eine Baukasten Lösung am sinnvollsten. Gästeecke mit Unter- und Oberrang wie gegen Osnabrück. Bei erhöhtem Gasteaufkommen und gleichzeitig nicht steigender Nachfrage durch eigene Zebras, eine Erweiterung auf die Süd.
Schöne Idee, bin bei. Nur, nach jedem Umbau wirst Du den TüV o.ä. kommen lassen müssen. :( Der Umbau kostet, der TüV kostet, dann wird die Luft ganz schnell sehr dünn.
 
Aus diesen Gründen möchte ich zentral in der Süd auch keine Gästefans sehen.

Gibt es eigentlich keine bauliche Möglichkeit, statt eines fest verbauten Trennzaunes einen zwar stabilen, aber dennoch mobilen Trennzaun zu montieren? Den könnte man je nach Bedarf und Gästeandrang mehr in Richtung Süd verschieben und dadurch mehr Platz für Gäste schaffen, ohne dass es bis zum Tor reicht.

Bin kein Architekt oder Bautechniker. Technisch möglich wäre es vermutlich, ist aber wohl eine Frage des Geldes.

Charmant wäre die Lösung aber. :)
Das Problem mit dem Oberrang & Unterrang ändert sich nicht. Unten wirst du nie was ändern können, da sind ja die Stehplätze. Oben kannst du erweitern, dann sitzen wieder Gästefans über den Heimfans. Zudem geht das auch nur Max 1 Block, weil dann ein Ausgang kommt. Der wiederrum in den restl. Heimbereich führt.
Das Prolem ist zudem dann nicht mehr der Zaun. Es sind die Fluchtwege, die begrenzten Kapazitäten für Sanitär und Verpflegung vor Ort. Lirum-Larum. Wir sollten das so hinnehmen wie es ist. Die Verbesserung ist schon deutlich gegenüber der letzten Jahre.
 
Frage ist, wo du die Fans dann hinpacken willst. Im Unterrang gibst du denen einen Premiumplatz für alle TV Bilder und einen Vorteil durch direkte Stimmung hinter dem Tor gegenüber Torwärten. Wenn du die Fans in den Oberrang lässt, haste Heimfans drunter sitzen. Da kann man gleich Regenschirme und -ponchos am Eingang mit rausgeben für die MSV Fans...
In München darfst du keine Getränke und Speisen mit in den Block nehmen. Da ist der Gästeblock nämlich auch oben un der Ecke.
 
Aus diesen Gründen möchte ich zentral in der Süd auch keine Gästefans sehen.

Gibt es eigentlich keine bauliche Möglichkeit, statt eines fest verbauten Trennzaunes einen zwar stabilen, aber dennoch mobilen Trennzaun zu montieren? Den könnte man je nach Bedarf und Gästeandrang mehr in Richtung Süd verschieben und dadurch mehr Platz für Gäste schaffen, ohne dass es bis zum Tor reicht.

Bin kein Architekt oder Bautechniker. Technisch möglich wäre es vermutlich, ist aber wohl eine Frage des Geldes.

Charmant wäre die Lösung aber. :)
Technisch machbar ja, aber für findige Chaoten dann auch schnell demontierbar, da musst an jede Schraube auch wieder einen Aufpasser stellen.
Das funktioniert nur vernünftig, wenn die Erweiterung blockweise ablaufen kann. Direkt angrenzend an die Gäste-Ecke sind kleinere abgetrennte Blöcke, die als Pufferblock oder Gäste-Erweiterung je nach Spiel genutzt werden könnten, Somit wären alle Gästefans in der Ecke und der ganze Rest würde zum Heimbereich gehören.
Wobei das Stichwort "neutrale Blöcke" eigentlich viel wohltuender wäre. Friedliche Fussball-Fans nebeneinander sitzend ohne Stress und Bewachung, wäre doch ein Traum. Dazu dann der Heim- und der Gästebereich für alle die das Durchmischen nicht ertragen können.
Das Leben könnte so einfach sein wenn die Menschheit mal friedlich miteinander leben würde.....
 
Wie wurde das eigentlich nach dem Spiel gemacht? Wurden die Gästefans die in Block 18 waren Richtung Gästeblock geleitet oder sind die über Nord-Ost wieder raus ?
 
Ich find die neue/alte Lösubg jetzt super! Aber natürlich fragt man sich, wieso je und im Oberrang ein Zaun hin muss und in Dresden beispielsweise reicht ein Netz über 5 Sitzreihen…
 
Man hätte den Osnabrückern die komplette Südkurve geben sollen. Dann wären mehrere Tausend Zuschauer mehr im Stadion gewesen. Kann sich der MSV das finanziell leisten, die Plätze leer zu lassen, trotz Osnabrücker Nachfrage?
 
Man hätte den Osnabrückern die komplette Südkurve geben sollen. Dann wären mehrere Tausend Zuschauer mehr im Stadion gewesen. Kann sich der MSV das finanziell leisten, die Plätze leer zu lassen, trotz Osnabrücker Nachfrage?

Wie oben bereits steht, ist die Planung nicht so einfach. Hätten wir drei Tage vorher Essen besiegt, hätten wir die Süd evtl. Gebraucht. Und als ob Osnabrück die Süd voll gemacht hätte, die Bauern sollen sich mal entspannen.
 
Vgl. unser Spiel in Essen. Da gab es auch "Sitzplätze" für den MSV, aber aus eben jenem Kontingent/ in jenen Tribünenbereichen, sodass selbst ein kontrollierter Verkauf an Mitglieder aus Gründen nicht in Frage kam.
Streng genommen stellen die 2.000 Steher in Essen ja schon die 10% dar.

Wenn wir in Block O ca. 100 Plätze für Familien der Gäste blocken, dann kommen wir den 10% schon näher. Nur den Gästen punktuell Block 18 anzubieten ist irgendwie supoptimal, da die dann über den Eingang der Heimfans ins Stadion müssen und außerhalb des Blocks keine Fantrennung möglich ist.

Der MSV wird sich mit den 2.650 Gästeplätzen schon was gedacht und vermutlich vom Verband genehmigen lassen haben.
 
Man hätte den Osnabrückern die komplette Südkurve geben sollen. Dann wären mehrere Tausend Zuschauer mehr im Stadion gewesen. Kann sich der MSV das finanziell leisten, die Plätze leer zu lassen, trotz Osnabrücker Nachfrage?
Mehrere Tausend??? Dann wären mehrere Millionen Tränen mehr geflossen, aber das ist mir deutlich zu hoch gegriffen.
Was hier schon oft diskutiert wurde ist der finanzielle Aufwand für die Buden, Ordner, Reinigung etc. Diese Rechnung geht bei ein paar Männekes nicht auf.
 
Man hätte den Osnabrückern die komplette Südkurve geben sollen. Dann wären mehrere Tausend Zuschauer mehr im Stadion gewesen. Kann sich der MSV das finanziell leisten, die Plätze leer zu lassen, trotz Osnabrücker Nachfrage?

Ich denke nicht, dass viele Osnasen mehr gekommen wären, denn so reisefreudig waren die nie.

Außerdem würde ich, bis auf wenige Ausnahmen, dass Gästekontingent so gering wie möglich halten.

Hier sollte die Wucht der Blau-Weißen Wand genutzt werden.

Die Herausforderung vor der wir stehen ist doch eher, wie bekommen wir es Dauerhaft hin, die Süd mit Zebras zu füllen.
 
So ein s.cheiß. Mir ging das Invasionsgelaber eh schon auf den Keks. Das waren 3.500, tun aber so als wäre die mit 20.000 Leuten hier gewesen und weitere 10.000 haben keine Karte bekommen.

Jeder der wollte konnte sich eine kaufen, fertig.

Gäste sind in der Ecke, perfekt. Ein paar außerhalb wird es immer geben, ist ja aber auch nicht schlimm. Es geht ja darum, dass die Süd eine Heimtribüne ist und nicht pauschal abgegeben wird!
 
Ich fand übrigens auch die Herangehensweise auf den anliegenden Blöcken auf der Gegengerade gut, wo man anscheinend 15 Minuten vor Spielbeginn im Block eine Ansage gemacht hat im Sinne von "alle Osnasen einmal aufstehen und den Platz verlassen und hier hinter das Flatterband - da sind extra Sitze frei für euch" - pragmatisch, friedlich, alle hatten ihren Spaß und zu Schaden ist dadurch auch niemand gekommen. So einfach kann es sein.

Das geht aber natürlich nur bei friedliebenden Fans - und dazu zählt Osnabrück auf jeden Fall. Für RWE wünsche ich mir da schon, dass man die Leute einfach aus dem Block wirft und in den Gästekäfig begleitet. Wenn der dann zu voll wird sollen sie eben am Bierstand stehen.
Ne,so einfach ist das nicht. Wenn ich als MSV vorher großspurige Ansagen mache alla hier kommt keiner rein und wer drin ist fliegt raus. Da krieg ich echt das kotzen. Mittlerweile bin ich ja altersbedingt ruhiger,aber vor ein paar Jahren wäre ich da rüber marschiert.
 
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