Fernbeziehung
Kreisliga
Liebe Leute,
darf ich mich kurz vorstellen – bei mir ist vieles anders als bei den meisten hier.
Zuerst einmal komme ich aus dem Ausland, aus einem deutschsprachigen Nachbarland, um genau zu sein
. Und meine Beziehung zum MSV ist auch irgendwie … anders (und für mich besonders):
Ich bin nämlich in meinem „Hauptberuf“ Fan eines österreichischen Vereins: Vereinsmitglied, Dauerkarte in der Kurve usw… Alles, was so dazu gehört. So weit, so normal.
In der letzten Zeit (seit dem Frühjahr) ist aber etwas eingetreten, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Ich versuche, es zu erklären:
Man kennt das ja, man hat den einen Lieblingsverein in diesem Land, hegt gewisse Sympathien für den Verein in jenem Land usw. – das geht sicher vielen von euch auch so und ist ja auch normal.
Bei mir war´s eben u.a. der MSV neben anderen Vereinen (mitgespielt hatten dabei sicher kindliche bzw. jugendliche Prägungen wie z.B. der Lauf in das UEFA-Cup-Halbfinale 1979 mit Kurt Jara oder der Schimanski-MSV-Tatort…)
Sonst war da jahrzehntelang nix. Den Lauf ins Pokalfinale mit Stefan Maierhofer habe ich natürlich genau verfolgt und mich sehr gefreut, aber alles im Bereich des Normalen.
2016 war ich mal (beim Groundhoppen) bei einem Heimspiel in der 2. Liga (0:1 gegen Karlsruhe) - auch noch alles normal. 2024 war ich dann beruflich in Düsseldorf – und fuhr nach Wuppertal zum Auswärtsspiel in der Regionalliga: Da hat das Feuer dann schon etwas mehr zu brennen begonnen…
Seit diesem Frühjahr ist alles anders. Immer wenn ich an den MSV denke, habe ich ein ganz besonderes Gefühl, so wie Schmetterlinge im Bauch. Ich kann´s nicht erklären, ich kann´s nicht beschreiben, es ist irgendwie wie frisch verliebt, wie eine verbotene Liebe, gegen die man sich vergeblich wehren möchte. Vor einem Monat bin ich dann Vereinsmitglied geworden – es war ein unglaublich gutes Gefühl, es fühlte sich so richtig an!
Und nein, ich bleibe meinem Verein natürlich immer treu, und er wird auch immer die Nummer 1 sein (einen Verein wechselt man nicht, den hat man immer im Herzen).
Fühlt sich Fremdverlieben so an?
Es ist wie der Beginn einer Fernbeziehung…
Ich lasse mich jetzt einfach einmal darauf ein und schaue, was das mit mir macht
Jetzt freue ich mich einmal auf die Pokal-Auslosung am Samstag – wenn nichts dazwischenkommt, möchte ich unbedingt zum Spiel im August kommen.
Ich hoffe, ihr könnt mit einem Exoten wie mir hier etwas anfangen, denn ich bin nicht der "seit Kindheitstagen MSV-Fan". Und ich bin auch nicht einer, der ab jetzt wann immer möglich nach Duisburg zu den Spielen kommen kann.
Aber irgendwie beginnt mein Herz Streifen zu bekommen
darf ich mich kurz vorstellen – bei mir ist vieles anders als bei den meisten hier.
Zuerst einmal komme ich aus dem Ausland, aus einem deutschsprachigen Nachbarland, um genau zu sein
Ich bin nämlich in meinem „Hauptberuf“ Fan eines österreichischen Vereins: Vereinsmitglied, Dauerkarte in der Kurve usw… Alles, was so dazu gehört. So weit, so normal.
In der letzten Zeit (seit dem Frühjahr) ist aber etwas eingetreten, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Ich versuche, es zu erklären:
Man kennt das ja, man hat den einen Lieblingsverein in diesem Land, hegt gewisse Sympathien für den Verein in jenem Land usw. – das geht sicher vielen von euch auch so und ist ja auch normal.
Bei mir war´s eben u.a. der MSV neben anderen Vereinen (mitgespielt hatten dabei sicher kindliche bzw. jugendliche Prägungen wie z.B. der Lauf in das UEFA-Cup-Halbfinale 1979 mit Kurt Jara oder der Schimanski-MSV-Tatort…)
Sonst war da jahrzehntelang nix. Den Lauf ins Pokalfinale mit Stefan Maierhofer habe ich natürlich genau verfolgt und mich sehr gefreut, aber alles im Bereich des Normalen.
2016 war ich mal (beim Groundhoppen) bei einem Heimspiel in der 2. Liga (0:1 gegen Karlsruhe) - auch noch alles normal. 2024 war ich dann beruflich in Düsseldorf – und fuhr nach Wuppertal zum Auswärtsspiel in der Regionalliga: Da hat das Feuer dann schon etwas mehr zu brennen begonnen…
Seit diesem Frühjahr ist alles anders. Immer wenn ich an den MSV denke, habe ich ein ganz besonderes Gefühl, so wie Schmetterlinge im Bauch. Ich kann´s nicht erklären, ich kann´s nicht beschreiben, es ist irgendwie wie frisch verliebt, wie eine verbotene Liebe, gegen die man sich vergeblich wehren möchte. Vor einem Monat bin ich dann Vereinsmitglied geworden – es war ein unglaublich gutes Gefühl, es fühlte sich so richtig an!
Und nein, ich bleibe meinem Verein natürlich immer treu, und er wird auch immer die Nummer 1 sein (einen Verein wechselt man nicht, den hat man immer im Herzen).
Fühlt sich Fremdverlieben so an?
Es ist wie der Beginn einer Fernbeziehung…
Ich lasse mich jetzt einfach einmal darauf ein und schaue, was das mit mir macht
Jetzt freue ich mich einmal auf die Pokal-Auslosung am Samstag – wenn nichts dazwischenkommt, möchte ich unbedingt zum Spiel im August kommen.
Ich hoffe, ihr könnt mit einem Exoten wie mir hier etwas anfangen, denn ich bin nicht der "seit Kindheitstagen MSV-Fan". Und ich bin auch nicht einer, der ab jetzt wann immer möglich nach Duisburg zu den Spielen kommen kann.
Aber irgendwie beginnt mein Herz Streifen zu bekommen


