Junge, glaubst Du eigentlich, dass die Verantwortlichen der KgaA nach dem Lizenzerhalt sowohl für Männer- und Frauenteam nun die Hände in den Schoß legen und auf das Saisonende warten ?
Die sind sicherlich in Planungen, den Etat der Damen auch über die laufende Saison zu sichern.
Was Du hier veranstaltest, ist die Frage nach der Durchfinanzierung der Damenmannschaft ab Saison 2015/16 viel zu früh hier zu stellen.
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Wir sollten uns keinen Illusionen hingeben und plötzlich aufschreien, wenn in den Gremien auf den ersten Blick für uns unpopuläre und schmerzhafte Entscheidungen getroffen werden (müssen). Diese Diskussion müssen wir auch im Fankreis ganz offensiv betreiben und die Frage stellen, welches Ziel an erster Stelle steht.
Wir wissen, dass die Lizenz für Saison 2014/2015 für den Profiabtrieb in der 3. Liga erteilt wurde.
Wir wissen, dass wir einen Schuldenschnitt hinter uns haben und knapp an der Insolvenz vorbeigeschrammt sind.
Wir wissen, dass die Stadionmiete der Ligenzugehörigkeit angepast wurde und wir wissen, dass wir einige Schulden noch mit Besserungsscheinen zu bedienen haben.
Was wir auch wissen, ist die Tatsache, dass der Betrieb in der 3. Liga auch mit den neuen Kostenpositionen am Ende ein Defizit von rund 3,5 Mio Euro erwirtschaften wird.
Zudem wissen wir auch, das ein aufstieg in die 2. Liga in dieser Saison uns erst einmal einige Sorgen nehmen würde. Aber wir wissen auch, dass wir eine weitere Saison in der 3.Liga ohne gravierende Kosteneinschnitte nicht durchfinanzieren werden können und so auch keine Lizenz erteilt bekommen würden. Besonders nicht nach den strengen auflagen des DFB, der uns gehörig auf die Finger schaut.
Damit steht also heute schon die ganz konkrete Frage im Raum, welche Stellschrauben heute schon gestellt werden müssen, um die Lizenzhürde für die Saison 2015/2016 zu überspringen.
Spielerverkäufe? Illusorisch! Anlagevermögen verticken? Wat denn! Damit kommt die Frage nach signifikanten Kosteneinsparungen automatisch auf´s Tablett und diese Kostenfragen müssen jetzt und nicht in 6 Monaten entschieden werden. Ich für meinen Teil sehe nur 2 durchschlagende Kosteneinsparmöglichkeiten. Da ist das einerseits das NLZ mit einem geschätzten Kostenapparat von 0.8 bis 1,0 Mio Euro p.A. und die Damenabteilung., die Teil unserer KGaA und unseres e.V. sind.
Ich erwarte auch von den Gremien, dass sie diese Fragen stellen und auch zeitnah beantworten. Am Ende komme ich da mit dem platte Spruch, der aber seine Berechtigung hat: "Gemeinwohl geht vor Einzelwohl". Die Verantwortlichen dafür kennen wir und sind nicht im neuen Vorstand und AR zu suchen