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Boris
Der Knast im Berliner Olympiastadion
Lieber locker bleiben - so lautet die Devise für alle Fußball-Fans während der WM. Mit dem Ordnungspersonal sollte man es sich bei der Weltmeisterschaft nicht verscherzen. Denn wer sich in einem der zwölf Stadien daneben benimmt, der landet gleich im stadioneigenen Knast. Das Spiel der Lieblingsmannschaft ist futsch, und die Rückreise muß schon früher als geplant angetreten werden...
Berlin, die bundesdeutsche Hauptstadt. Der Ort, wo am 9. Juli das Finale steigt. Gleich sechs Spiele finden hier statt, es werden jeweils knapp 75.000 Menschen im Stadion sein. Potential für Unruhe ist reichlich vorhanden.
"Alles läuft rund!"
Aber die Sicherheitsplaner sind gut gerüstet und wollen die Unruhestifter gleich aus dem Verkehr zu ziehen: Wie schon zu früheren großen Turnieren wird es auch in Deutschland in jedem Stadion ein eigenes Gefängnis geben. Hier können stark alkoholisierte, aggressive und gewaltbereite so genannte „Fans“ festgehalten werden, um den geregelten Ablauf der Spiele und natürlich die vielen friedfertigen Besucher nicht zu gefährden.
In der Finalstadt Berlin ist der Knast seit zwei Jahren in Betrieb. „Im Zuge der Umbauarbeiten am Olympiastadion wurde auch der Knast gebaut“, berichtet Verena Enko aus der Pressestelle der Berliner Polizei. „Der Probedurchlauf ist abgeschlossen, mittlerweile läuft alles rund!“
Viel Platz für Störenfriede
Wie es aussieht, wenn alles rund läuft, das erleben jeden zweiten Samstag jene Stadionbesucher, die bei Hertha-Heimspielen über die Stränge schlagen. Fünf Einzel- und zwei Sammelzellen bieten reichlich Raum für Störenfriede. Und auch, wenn sie reumütig um Gnade betteln: Einen Weg zurück ins Stadion wird es nicht geben. Die Rowdies sind zwar mittendrin - aber doch nicht dabei! Das Spielgeschehen gibt es nur auf kleinen Bildschirmen in der „Festgenommenensammelstelle“ (Fesa) zu sehen.
Für besonders harte Fälle ist immer auch gleich der Staatsanwalt vor Ort. „Je nachdem, wie gravierend der Verstoß gegen die Stadionordnung war“, erklärt Verena Enko, „kann der Staatsanwalt dann gleich einschreiten.“ Das heißt: Gegen die ungebetenen Gäste wird auch gleich ein Verfahren eingeleitet. Eine Nachspielzeit ist den Gefangenen sicher!
Wie sicher ist die WM?
Innerhalb der zwölf Austragungsstätten wurden die Sicherheitsrisiken im Vorfeld also minimiert. Doch wie sieht es außerhalb der Stadien aus? Sind die Innenstädte sicher? Haben Kriminelle eine Chance? Besteht die Gefahr von terroristischen Anschlägen an anderen öffentlichen Plätzen? Kurz: Werden wir ein friedliches Turnier erleben?
Interessant auch die BILDde-rgalerie
Lieber locker bleiben - so lautet die Devise für alle Fußball-Fans während der WM. Mit dem Ordnungspersonal sollte man es sich bei der Weltmeisterschaft nicht verscherzen. Denn wer sich in einem der zwölf Stadien daneben benimmt, der landet gleich im stadioneigenen Knast. Das Spiel der Lieblingsmannschaft ist futsch, und die Rückreise muß schon früher als geplant angetreten werden...
Berlin, die bundesdeutsche Hauptstadt. Der Ort, wo am 9. Juli das Finale steigt. Gleich sechs Spiele finden hier statt, es werden jeweils knapp 75.000 Menschen im Stadion sein. Potential für Unruhe ist reichlich vorhanden.
"Alles läuft rund!"
Aber die Sicherheitsplaner sind gut gerüstet und wollen die Unruhestifter gleich aus dem Verkehr zu ziehen: Wie schon zu früheren großen Turnieren wird es auch in Deutschland in jedem Stadion ein eigenes Gefängnis geben. Hier können stark alkoholisierte, aggressive und gewaltbereite so genannte „Fans“ festgehalten werden, um den geregelten Ablauf der Spiele und natürlich die vielen friedfertigen Besucher nicht zu gefährden.
In der Finalstadt Berlin ist der Knast seit zwei Jahren in Betrieb. „Im Zuge der Umbauarbeiten am Olympiastadion wurde auch der Knast gebaut“, berichtet Verena Enko aus der Pressestelle der Berliner Polizei. „Der Probedurchlauf ist abgeschlossen, mittlerweile läuft alles rund!“
Viel Platz für Störenfriede
Wie es aussieht, wenn alles rund läuft, das erleben jeden zweiten Samstag jene Stadionbesucher, die bei Hertha-Heimspielen über die Stränge schlagen. Fünf Einzel- und zwei Sammelzellen bieten reichlich Raum für Störenfriede. Und auch, wenn sie reumütig um Gnade betteln: Einen Weg zurück ins Stadion wird es nicht geben. Die Rowdies sind zwar mittendrin - aber doch nicht dabei! Das Spielgeschehen gibt es nur auf kleinen Bildschirmen in der „Festgenommenensammelstelle“ (Fesa) zu sehen.
Für besonders harte Fälle ist immer auch gleich der Staatsanwalt vor Ort. „Je nachdem, wie gravierend der Verstoß gegen die Stadionordnung war“, erklärt Verena Enko, „kann der Staatsanwalt dann gleich einschreiten.“ Das heißt: Gegen die ungebetenen Gäste wird auch gleich ein Verfahren eingeleitet. Eine Nachspielzeit ist den Gefangenen sicher!
Wie sicher ist die WM?
Innerhalb der zwölf Austragungsstätten wurden die Sicherheitsrisiken im Vorfeld also minimiert. Doch wie sieht es außerhalb der Stadien aus? Sind die Innenstädte sicher? Haben Kriminelle eine Chance? Besteht die Gefahr von terroristischen Anschlägen an anderen öffentlichen Plätzen? Kurz: Werden wir ein friedliches Turnier erleben?
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