Neuigkeiten vom "Lutindi children village" - offizieller Name des Kinderdorfs

Ben Bulben

PFYC-Teamchef
Ich habe hier ein neues Thema aufgemacht, wo jetzt regelmäßig über Neuigkeiten aus Lutindi berichtet werden soll.
Die Idee ist heute Abend bei Treffen von ZAC aufgetaucht, da auch ZAC eingesehen hat, dass der Informationsfluß optimierungsbedürftig ist.


Neuigkeiten von ZAC e.V.

Heute Abend gab es eine Infoveranstaltung mit Ombeni Peter Ayu, der treibenden Kraft von CBRO (Children Base Reinforcement Organization) beim Aufbau des „Lutindi Children Village“ in Tansania. Er brachte uns die neuesten Informationen über den aktuellen Stand des Projekts mit.

Hier die wichtigsten Punkte in aller Kürze:

Erstens – und das ist sicher die wichtigste Nachricht: Die Lizenz zum Betrieb des Kinderdorfes ist erteilt!

In den beiden bisher fertiggestellten Häusern können insgesamt 32 Kinder im Alter von 3 bis 9 Jahren gemeinsam mit ihren Betreuerinnen untergebracht werden.

Thomas Maaßen, stellvertretender Vorsitzender von ZAC e.V., machte deutlich, dass die Finanzierung für die ersten fünf Jahre gesichert sein muss. Das könnte im ungünstigsten Fall bedeuten, dass man zunächst mit 24 Kindern startet. Eine endgültige Entscheidung steht allerdings noch aus.

Gerade dieser Punkt zeigt, wie wichtig es ist, weiterhin Spenden zu sammeln und Unterstützer zu gewinnen. Denn die Voraussetzungen sind geschaffen – jetzt geht es darum, das Kinderdorf auch langfristig auf sichere Beine zu stellen.

Ombeni Peter Ayu brachte dazu eine ganze Reihe von Ideen mit, wie sich die laufenden Kosten künftig senken lassen. Dazu gehören beispielsweise der eigene Anbau von Mais und Gemüse sowie die Haltung von Milchvieh, da Milch in der Region um Lutindi ausgesprochen teuer ist. Solche Maßnahmen könnten langfristig helfen, das Kinderdorf unabhängiger und wirtschaftlich stabiler zu machen.

Für mich persönlich waren vor allem auch die vielen Nebeninformationen interessant.

So wurde beispielsweise von der überwältigenden Resonanz auf die von Nicki immer wieder organisierte Weihnachtsaktion berichtet. Menschen, die bei der Bescherung vor Ort dabei waren, erzählten von den vielen – über 1.000 – leuchtenden Kinderaugenpaaren. Solche Momente zeigen besonders eindrucksvoll, was mit Engagement und Spenden bewirkt werden kann.

Spannend waren auch die Berichte über bürokratische Hindernisse, die teilweise sehr an die deutsche und europäische Bürokratie erinnerten. So dürfen beispielsweise Mitglieder der Dorfleitung nicht gemeinsam mit den Kindern in den Häusern wohnen – die „Mamas“ hingegen schon. Auch mussten die ursprünglich in den beiden Häusern vorgesehenen Küchen zu einer separaten Gemeinschaftsküche zusammengefasst werden. Nicht immer einfach, aber auch solche Herausforderungen werden Schritt für Schritt gemeistert.

Auffällig war, wie häufig sich Ombeni für die vielen zusätzlichen Projekte bedankte, die durch Spenden von ZAC ermöglicht wurden.

Dazu gehören beispielsweise eine Brücke, über die Schulkinder auch während der Regenzeit sicher zur Schule gelangen können, die Einebnung eines Fußballplatzes, das Pflanzen von Obstbäumen oder die Anschaffung von Hausschweinen für alleinerziehende Mütter.

Das sind vielleicht auf den ersten Blick kleinere Projekte neben dem eigentlichen Kinderdorf. Für die Menschen vor Ort bedeuten sie aber ganz konkrete Verbesserungen ihres Alltags. Gleichzeitig haben diese Maßnahmen das Ansehen von ZAC und CBRO in Lutindi enorm gestärkt und für eine große Akzeptanz des Kinderdorfes gesorgt.

Insgesamt wurde an diesem Abend noch einmal deutlich, wie viel durch die Unterstützung der Zebras aus Duisburg in den vergangenen Jahren bereits geschaffen wurde. Und das trotz aller Hindernisse, bürokratischer Hürden und nicht zuletzt der Corona-Pandemie.

Natürlich liegt noch ein gutes Stück Weg vor uns. Aber die bisherigen Erfolge zeigen, dass sich die Mühe lohnt und dass die Spenden tatsächlich etwas bewegen.

Für mich steht deshalb fest: Dieses Projekt ist es wert, auch weiterhin unterstützt zu werden.

Denn jeder weitere Schritt bringt uns dem Ziel näher, Kindern in Lutindi nicht nur ein Zuhause, sondern auch eine sichere und hoffnungsvolle Zukunft zu ermöglichen.
 
Ich habe hier ein neues Thema aufgemacht, wo jetzt regelmäßig über Neuigkeiten aus Lutindi berichtet werden soll.
Die Idee ist heute Abend bei Treffen von ZAC aufgetaucht, da auch ZAC eingesehen hat, dass der Informationsfluß optimierungsbedürftig ist.


Neuigkeiten von ZAC e.V.

Heute Abend gab es eine Infoveranstaltung mit Ombeni Peter Ayu, der treibenden Kraft von CBRO (Children Base Reinforcement Organization) beim Aufbau des „Lutindi Children Village“ in Tansania. Er brachte uns die neuesten Informationen über den aktuellen Stand des Projekts mit.

Hier die wichtigsten Punkte in aller Kürze:

Erstens – und das ist sicher die wichtigste Nachricht: Die Lizenz zum Betrieb des Kinderdorfes ist erteilt!

In den beiden bisher fertiggestellten Häusern können insgesamt 32 Kinder im Alter von 3 bis 9 Jahren gemeinsam mit ihren Betreuerinnen untergebracht werden.

Thomas Maaßen, stellvertretender Vorsitzender von ZAC e.V., machte deutlich, dass die Finanzierung für die ersten fünf Jahre gesichert sein muss. Das könnte im ungünstigsten Fall bedeuten, dass man zunächst mit 24 Kindern startet. Eine endgültige Entscheidung steht allerdings noch aus.

Gerade dieser Punkt zeigt, wie wichtig es ist, weiterhin Spenden zu sammeln und Unterstützer zu gewinnen. Denn die Voraussetzungen sind geschaffen – jetzt geht es darum, das Kinderdorf auch langfristig auf sichere Beine zu stellen.

Ombeni Peter Ayu brachte dazu eine ganze Reihe von Ideen mit, wie sich die laufenden Kosten künftig senken lassen. Dazu gehören beispielsweise der eigene Anbau von Mais und Gemüse sowie die Haltung von Milchvieh, da Milch in der Region um Lutindi ausgesprochen teuer ist. Solche Maßnahmen könnten langfristig helfen, das Kinderdorf unabhängiger und wirtschaftlich stabiler zu machen.

Für mich persönlich waren vor allem auch die vielen Nebeninformationen interessant.

So wurde beispielsweise von der überwältigenden Resonanz auf die von Nicki immer wieder organisierte Weihnachtsaktion berichtet. Menschen, die bei der Bescherung vor Ort dabei waren, erzählten von den vielen – über 1.000 – leuchtenden Kinderaugenpaaren. Solche Momente zeigen besonders eindrucksvoll, was mit Engagement und Spenden bewirkt werden kann.

Spannend waren auch die Berichte über bürokratische Hindernisse, die teilweise sehr an die deutsche und europäische Bürokratie erinnerten. So dürfen beispielsweise Mitglieder der Dorfleitung nicht gemeinsam mit den Kindern in den Häusern wohnen – die „Mamas“ hingegen schon. Auch mussten die ursprünglich in den beiden Häusern vorgesehenen Küchen zu einer separaten Gemeinschaftsküche zusammengefasst werden. Nicht immer einfach, aber auch solche Herausforderungen werden Schritt für Schritt gemeistert.

Auffällig war, wie häufig sich Ombeni für die vielen zusätzlichen Projekte bedankte, die durch Spenden von ZAC ermöglicht wurden.

Dazu gehören beispielsweise eine Brücke, über die Schulkinder auch während der Regenzeit sicher zur Schule gelangen können, die Einebnung eines Fußballplatzes, das Pflanzen von Obstbäumen oder die Anschaffung von Hausschweinen für alleinerziehende Mütter.

Das sind vielleicht auf den ersten Blick kleinere Projekte neben dem eigentlichen Kinderdorf. Für die Menschen vor Ort bedeuten sie aber ganz konkrete Verbesserungen ihres Alltags. Gleichzeitig haben diese Maßnahmen das Ansehen von ZAC und CBRO in Lutindi enorm gestärkt und für eine große Akzeptanz des Kinderdorfes gesorgt.

Insgesamt wurde an diesem Abend noch einmal deutlich, wie viel durch die Unterstützung der Zebras aus Duisburg in den vergangenen Jahren bereits geschaffen wurde. Und das trotz aller Hindernisse, bürokratischer Hürden und nicht zuletzt der Corona-Pandemie.

Natürlich liegt noch ein gutes Stück Weg vor uns. Aber die bisherigen Erfolge zeigen, dass sich die Mühe lohnt und dass die Spenden tatsächlich etwas bewegen.

Für mich steht deshalb fest: Dieses Projekt ist es wert, auch weiterhin unterstützt zu werden.

Denn jeder weitere Schritt bringt uns dem Ziel näher, Kindern in Lutindi nicht nur ein Zuhause, sondern auch eine sichere und hoffnungsvolle Zukunft zu ermöglichen.
Erstmal danke dafür! Das ist zumindest schonmal ein Anfang.

Schreibst Du denn als Vertreter von ZAC? Der Verein hat (oder hatte) hier ja einen eigenen Account, ist aber seit langer Zeit inaktiv.
 
Schön, mal was zu hören! War das eine offizielle Veranstaltung von ZAC?
Dann wäre ich schon wieder verwundert, dass „Fördermitglieder“ so gar keine Infos bekommen. Wäre ja auch für diese nicht uninteressant, mal etwas von jemandem zu hören, der (wie Ombeni Peter) vor Ort ist.
Von offizieller Seite leider nichts zu hören, schade ☹️
Wenn die Informationen so fließen, muss sich niemand über ausbleibende Spenden wundern
 
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