Zebrastreifenblog – Die Straße des Amateurfußballs

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Kees Jaratz

Wenn der Fußball für den Nachwuchs der Vereine mehr als sportliche Betätigung ist, kann nicht oft genug davon erzählt werden. Den Bezirkssportanlagen an der Warbruckstraße in Hamborn habe ich schon in 111 Fußballorte im Ruhrgebiet, die man gesehen haben muss ein Kapitel gewidmet. Denn dort sind mit Gelb-Weiß Hamborn, SV Rhenania Hamborn 1949, FSV Duisburg und MTV Union Hamborn 02 gleich vier Fußballvereine zu Hause. Und in jedem Verein lebt die integrative Kraft des Fußballs für diese Gesellschaft auf eine eigene Weise, die sich auch aus der Geschichte der Vereine ergibt.




Das Training von Kindern und Jugendlichen kann ohnehin immer auch in gewisser Form Sozialarbeit sein. Seit der Veröffentlichung des Fußballorte-Buchs sind sich die Vereine dessen als gemeinsame Aufgabe bewusster geworden. Als ISBZ Marxloh – Integratives Sport- und Begegnungszentrum signalisieren sie das nach außen.

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Keine Frage für mich, dass so ein symbolhafter Ort auch im neuen Buch 111 Orte im Ruhrgebiet, die man gesehen haben muss für ein breiteres Lesepublikum als das mit Fußballinteresse bedeutsam ist und noch einmal erzählt werden kann. Denn dass die integrative Arbeit im Alltag der Vereine durch die Geschichte der Vereine unterschiedlich aussieht, stand zuvor noch nicht im Fokus.

Zumal die Platzanlage von MTV Union Hamborn mit der historischen Tribüne nicht nur für Groundhopper ein Erlebnis ist.

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Fotos: Ralf Koss

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