Diskussion zur taktischen Ausrichtung und Spielanlage

Dieses Thema im Forum "MSV Profibereich" wurde erstellt von Omega, 29 März 2015.

  1. Schimanski

    Schimanski 3. Liga

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    Grundsätzlich immer das mit Ball am Fuß. Wie willst du ein besserer Fussballer werden, wenn du dich nur auf das Zerstören, Hinterherlaufen und Verteidigen konzentrierst?
    Du brauchst doch nur die Ballaktionen von Boeder mit Bomheuer vergleichen. Boeder spielt derzeit im Wettkampf jedes Spiel dreizig, vierzig Flachpässe meist unter hohem Gegnerdruck. Bomheuer hat vielleicht zehn Bälle quer gespielt und wenn er Druck bekam, fünf hoch nach vorne geschaufelt. Die Folge ist, Boeder entwickelt sich mit jedem Spiel. Selbst jeder Fehler macht ihn besser. Bomheuer stagnierte.

    Das Gleiche gilt für unsere Offensive. Bestes Beispiel Stoppel (oder auch Albutat/Daschner). Auch wenn es jetzt 3.Liga ist. Er nimmt doch viel aktiver als in der 2.Liga am Spiel teil, hat mehr Szenen, kann kreativer sein.
    Das sind Punkte, die seiner individuellen Entwicklung zugute kommen und die auch die Mannschaft ingesamt besser machen.

    Anderes Beispiel: Trainerwechsel im Abstiegskampf. Was macht der Neue? In 90% die Defensive stärken. Das ist einfach. Dafür braucht man nur ein paar Einheiten. Theoretisch kannst du sogar elf Leichtathleten zu einer gut verteidigenden Mannschaft machen. Aber das hilft dir nur kurzfristig. Am Fussballspielen zu arbeiten nimmt mehr Zeit in Anspruch, aber es lohnt sich auf Dauer. Wenn du über Wochen und Monate in allen Situationen ständig spielerische Lösungen suchst, wirst du zwar auch Fehler machen und mal Gegentore bekommen, aber du wirst langfristig ein besserer Fussballer. Das gilt für den Mannschaftkontext doch genauso. Irgendwann weiss der Boeder wie der Bitter tickt, läuft und wie man ihn anspielen kann. Oder der Ben Balla mit dem Daschner. Wenn du das jetzt im Wettkampf stetig übst, wirst du auf Dauer besser. Wenn du die Bälle nur immer blind nach vorne schaufelst, dem Gegner gibst und dich aufs Verteidigen konzentrierst, wirst du fussballerisch kaum eine Entwicklung nehmen, egal wieviel du trainierst.

    Zudem: Wenn du den Ball am Fuß hast, bestimmst du, wie das Spiel läuft. Ob du durchs Zentrum oder die Flügel angreifst, ob du tief zirkulierst oder schnell vertikal spielst. Ein aktiver Spielstil gibt dir immer mehr Möglichkeiten auf das Spiel Einfluß zu nehmen. Wenn dein Spiel auf Reaktion ausgelegt ist, bist du davon abhängig, was der Gegner der anbietet. Angenommen du möchtest als reaktive Umschaltmannschaft Ballgewinne 30 Meter zentral vor dem Tor und dann diagonal den schnellen Außen schicken. Der Gegner spielt den Ball aber nie in diese Zone, sondern immer außen rum. Dann ist deine ganze Spielidee obsolet.

    Ich glaube, dass der Gegnerdruck in Liga 2 nicht viel größer sein wird. Profimannschaften, egal ob Liga 2 oder 3, sind körperlich und athletisch alle zu 100% austrainiert und in Sachen Speed, Robustheit und Laufbereitschaft auf einem vergleichbarem Niveau, d.h. wenn wir es jetzt schaffen unser Spiel durchzudrücken, wird uns das auch in Liga 2 gelingen.

    Natürlich wird das trotzdem eine größere Herausforderung, weil die Gegner Fehler einfach effektiver nutzen. Lautern hatte am Freitag ein paar Ansätze, die ein Zweitligist vielleicht genutzt hätte. Deswegen müssen wir auch jetzt viel üben. Unsere Mannschaft ist jung und wird an der Drittligasaison wachsen. Was in Liga 2 zudem anders sein wird: Es werden mehr Mannschaften den Anspruch haben, selbst das Spiel zu gestalten. Sie werden technisch, taktisch und in Sachen Handlungsschnelligkeit stärker sein. Wir werden eher Gefahr laufen, selbst dominiert zu werden. Da muss man vielleicht bei der Arbeit gegen den Ball flexibler werden. Aber sowas kann man im Laufe einer Saisonvorbereitung locker erarbeiten. Ein funktionierendes Ballbesitzsystem zu entwicklen braucht länger. Deswegen appelliere ich ja auch immer an die Geduld. Solange wir Fans diese Saison immer das Bemühen erkennen, das Spiel aktiv zu gestalten, sollten wir Niederlagen akzeptieren und als Teil unserer Entwicklung sehen.

    Ich glaube Klement fehlt immens. Der war das Herzstück in der Offensive. Zudem verliert die Mannschaft durch die vielen Niederlagen auch langsam den Glauben an sich selbst und die Idee des Trainers. Das hat dann auch viel mit dem Kopf zu tun. Natürlich fehlt es auch einfach an Qualität. Du kannst mit einem Kreisligisten auch nicht in der Oberliga bestehen, selbst wenn du in der Kreisliga ein Ballbesitzmaschinerie warst. Die Qualität der Spieler kannst du irgendwann nicht mehr über die Taktik kompensieren. Aber Taktik kann Spieler entwicklen oder eben stagnieren lassen. Und danach hattest du ja gefragt und das hat Baumgart mit seinem Durchmarsch ja auch schon bewiesen.
     
  2. justimproved2

    justimproved2 Landesliga

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    Ich glaube was noch dazu kommt, dadurch daß man vieles spielerisch versucht zu lösen bleibt die Spielweise eine sehr faire....(es sei denn man erwischt Mal wieder so einen Sahneschiri wie zum Beispiel in Magdeburg)...

    Das kann dann auch Vorteile bringen, weil man über die Saison weniger Schlüsselspieler verliert die Gelbsperren absitzen müssen.
     
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  3. Schimanski

    Schimanski 3. Liga

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    Ja. Guter Punkt. Der Platz in der Fair-Play-Tabelle gefällt mir auch. Ich kann mich noch an die dunklen Momente in den letzten Zweitligajahren (egal unter welchem Trainer) erinnern, wo wir in der Fair-Play-Tabelle immer unten waren, weil wir ständig in den Zweikämpfen zu spät kamen. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass die jetzige Mannschaft kämpferisch nicht schlechter ist, aber viel seltener zum Foulspiel greifen muss. Alles auch eine Folge der taktischen Ausrichtung. Angenehmer Nebeneffekt: Der Gegner bekommt nicht so viele Standards. Ein Aspekt, aus denen viele Gegner geplante Torgefahr erzeugen. Diesen Spielansatz nehmen wir ihnen dadurch.

    P.S. Das war übrigens auch ein ganz wichtiger Wandel im deutschen Fussball. Während sich der deutsche Fussball in den 90er und in der Jahrtausendwende viel über Zweikampfstärke, Manndeckungen und Grätschen definierte, wollten Klinsmann und Löw Zweikämpfe ohne mögliches Foulspiel gewinnen, so dass der Gegner nicht zu Standards kam. Gefällt aber auch nicht jedem. Fehlt halt manchmal das große Spektakel für die Testosteron-Jünger :D
     
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  4. Plato

    Plato 3. Liga

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    Geduld ist für einen emotionalen MSV-Fan schwer aufzubringen. Ich bin dem Trainer, viel mehr aber noch meinem Verein gegenüber loyal, aber nach den 3 Niederlagen war ich in einem tiefen, tiefen Loch und die eine Hirnhälfte funkte mit letzter Kraft "Du musst Geduld haben", die andere aber schrie mit 10-facher Lautstärke "Hiiiiilfe, wir müssen aufsteigen, sonst steuert der Verein auf den Abgrund zu".
    Ich schätze ja Deine Beiträge in mehrfacher Hinsicht, aber vor allem auch deshalb, weil sie es schaffen, meine emotionale, verklärte Sicht auf die Dinge wieder zu schärfen. Beim lesen Deines Beitrages habe ich spontan gedacht: ja richtig, wenn wir weiterhin viel üben und bei dem bleiben, was uns im Saisonverlauf stark gemacht hat, dann wird unsere Mannschaft wachsen und gute Chancen haben, in Liga 2 zu bestehen. Mindestens genauso wichtig: wenn die Mannschaft es dieses Jahr nicht schafft, sofort aufzusteigen, dann werden wir aber aus den von Dir genannten Gründen nächstes Jahr gute Chancen haben, mit der Erfahrung dieser Saison den nächsten Schritt zu machen und vielleicht dann aufzusteigen.

    Ich werde weiter an meiner Geduld arbeiten - jede Alternative (also Rausschmisse, Systemwechsel, neue Spieler fordern) ist wohl die schlechtere bzw unbezahlbarere...
     
  5. DeanMcQueen

    DeanMcQueen Landesliga

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    Danke Danke Danke Danke, das hat gerade richtig Spass gemacht die letzten 1 1/2 Seiten zu lesen. Fußballerische Fachdiskussion at its best.
    Extra Danke auch nochmal an Schimanski, solch hohe Fachexpertise für Jedermann verständlich zu machen, ist nicht so einfach wie es scheint.
     
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  6. DeanMcQueen

    DeanMcQueen Landesliga

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    Weiterer Vorteil des Ballbesitzfußball und der eigenen Spielidee ist der, dass du nach Rückständen eher in der Lage bist nochmal zurück zu kommen.
    Lagen wir in der letzten Saison zurück, dann war die Messe meistens schon gelesen, weil der Gegner wusste, dass hinten dicht machen nun wahrscheinlich reicht.
     
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  7. zzz...ebra

    zzz...ebra Landesliga

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    Das gestrige Testspiel, und daraus machte Torsten Lieberkneckt kein Geheimnis, hatte also neben dem aufrecht zu erhaltenen Rhythmus während der Länderpielpause einen weiteren Zweck: die Einführung/Übung eines neues Spielsystems (3-4-3).

    Verkehrt ist das grundsätzlich nicht, dennoch muss ich dabei sofort an den Sommer 2018 denken. In der Vorbereitung versuchte damals Ilia Gruev ebenfalls die 3er/5er Kette einzustudieren um "die Mannschaft weiter zu entwickeln". Das Resultat ist bekannt: Am ersten Spieltag in Dresden (0:1 Niederlage) spielten wir eine Art 5-3-2 und scheiterten kläglich. Speziell in den ersten Minuten der neuen Saison kann ich mich an diverse Stellungsfehler und Unsicherheiten im Aufbauspiel erinnern. Diese Formation wurde anschließend nie wieder ausprobiert. Noch heute bin ich der festen Überzeugung, dass dies einen maßgeblichen Einfluss für den Saisonverlauf und den unfassbar schlechten Start (2 Punkte nach 8 Spielen bis zur Entlassung von Gruev) hatte und eine Aufstellung im flachen 4-4-2 die bessere Variante gewesen wäre. Die Mannschaft war eingespielt, bis auf Flekken konnten alle Stammspieler gehalten werden und die gesamte Kaderplanung war auf das in der Vorsaison konsequent gespielte 4-4-2 ausgerichtet.

    Worauf ich hinaus will: Ich will dies nur als mahnendes Beispiel nehmen, um nicht mit Gewalt und ohne Not ein Spielsystem zu verändern. Dass es Situationen während einer Saison oder auch während eines Spiels gibt, in denen man durch solche Veränderungen durchaus einen positiven Impuls setzen kann, ist mir bewusst und in diesem Rahmen halte ich es für sehr positiv, eine weitere Variante aufbieten zu können. Dennoch hoffe ich, dass dieses Ausprobieren des Systems bei gerade einmal 3 Innenverteidigern im gesamten Kader vorerst ein Experiment bleibt und die Mannschaft zunächst weiter im 4-2-3-1 oder von mir aus auch 4-3-3 agiert.
     
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  8. hannstreifen

    hannstreifen Bezirksliga

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    Der große Vorteil unserer jetzigen Mannschaft sind spielstarke Innenverteidiger mit denen man durchaus eine 3 er Kette spielen kann, auch mit einem Jansen in der Mitte der Kette, wie gestern in der 2. Halbzeit getestet.
     
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  9. Zebra Libre

    Zebra Libre 3. Liga

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    @zzz...ebra ich bin da komplett bei dir, dass die einstudierte 5er Kette in der letzten Saison der Anfang vom Ende war. Damals hat man allerdings schon in den Testspielen gegen mehrheitlich schwache Gegner sehen können, dass diese Taktik da schon nicht mit der Mannschaft kompatibel war.

    Gestern sah das gegen einen recht guten Gegner nicht schlecht aus, mit weitaus mehr Variationen im Offensivdrang und mit in der ersten Halbzeit (mit mehr Stammspieler) guter Defensivarbeit.
    Auch in der 2. Halbzeit war es noch in Ordnung, allerdings bekam da der Gegner doch einige Chancen zum Tore schießen, die dann zuletzt von Brendieck vereitelt wurden. Das wurde dann wieder besser, als auf 4er Kette umgestellt wurde.

    Ich vertraue da irgendwie dieses Jahr in Mannschaft und Trainerteam.
     
  10. Tobiasduisburg

    Tobiasduisburg Landesliga

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    Wir werden nur ganz selten bis gar nicht diese Formation sehen, da wir einfach nur 3 Innenverteidiger haben. Das gestern war einfach nur um frisch in der Birne zu bleiben wie es auch Lieberknecht sagte.
     
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  11. zzz...ebra

    zzz...ebra Landesliga

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    Im Sommer 2018 habe ich auch der Mannschaft und dem Trainerteam um Ilia Gruev vertraut. Aber dieses besagte Spiel in Dresden habe ich bis heute noch nicht verdaut und bin seitdem extrem sensibel, was die 3er-/5er-Kette betrifft.

    Ich glaube zwar auch, dass unsere Verteidiger deutlich besser mit der 3-4-3 Formation klarkommen, da alle drei (Compper, Boeder, Gembalies) über ein sichereres Passspiel verfügen als die damalige Kette um Bomheuer, Neumann und Nauber. Zumindest Boeder und Gambalies bringen auch eine gewisse ordentliche Grundschnelligkeit mit. Auch unsere gelernten Außenverteidiger (Bitter und Sicker) halte ich aufgrund ihres hohen Laufpensums im 3-4-3 für tauglich (ist in diesem System die mit Abstand laufintensivste Position).

    Trotzdem denke ich, dass so ein neues System und eine anschließende, mögliche Niederlage größere Zweifel und Probleme verursacht und die Mannschaft aus dem Tritt bringen könnte, als bei einer Niederlage im gewohnten System. Denn das kennt die Mannschaft schon und hat auch die schwierige Phase Ende September bis Mitte Oktober überragend weg gesteckt.

    Ich bin jedenfalls sehr gespannt und auch weiterhin voll von Lieberknecht überzeugt!
     
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  12. Defenders

    Defenders MSVPortal-Team Mitarbeiter

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    Die damaligen IV (Bomheuer, Nauber und Neumann) waren für mich nicht so sehr das Problem.

    Unsere LAV und RAV (Wolze/ Wiegel) haben einfach schlecht nach hinten gearbeitet und waren zu langsam, so dass ein IV regelmäßig gegen einen Außenstürmer mit mächtig Raum auf Außen in's 1:1 gehen musste (Neumann gegen Kone hat sich mir bis heute in's Hirn gebrannt...). Compper, Boeder, Gembalies würden in solchen Situationen auch nicht besser aussehen (obwohl Boeder als gelernter RV beweglicher ist).

    3-4-3 oder 5-3-2...steht und fällt alles mit den AV... Vorteil bei Sicker und Bitter: sie sind gelernte AV und defensiv besser als die ehemaligen Mittelfeldspieler Wolze/Wiegel.

    Frankfurt macht das übrigens ganz gut.

    Im Spiel vielleicht phasenweise: ein 6'er lässt sich zwischen die IV fallen und Bitter/Sicker gehen nach vorn. Hatten wir schon diese Saison.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15 November 2019
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  13. freak01

    freak01 Nörgelenkel

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    In Halbzeit 2 hat man das Problem auf außen dann doch gesehen wie ich finde. Was nicht zuletzt daran lag, dass Budimbu eher offensiv dachte und man vorne mit Karweina und Engin auch zwei Spieler hat, die weniger nach hinten arbeiten. Für mich entscheidend in dem System: Wie arbeiten unsere im defensiven Bereich zusammen. Also offensiv wie defensiv. Das sah in Halbzeit 1 wirklich gut aus mit dem Personal. Ich kann mir vorstellen, dass das situativ eben ganz gut genutzt werden kann. Ich gehe aber auch davon aus, dass das nicht unsere neue "Stammformation" wird. Dafür läuft das aktuelle System viel zu gut.

    Aber eventuell ist es eine Lösung für Wochen in denen es nicht so gut läuft und man das Gefühl hat, dass "die Gegner uns entschlüsselt" haben. :zustimm:
     
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  14. DeanMcQueen

    DeanMcQueen Landesliga

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    Ich denke eher nicht, dass wir mit einer 3er Kette ins Spiel starten werden/wollen.

    Nehmen wir aber mal an, es stehen die letzten 10 Minuten eines Spiels an und der MSV führt knapp.
    Dann kann es durchaus Sinn machen noch einen weiteren IV zu bringen und dann finde es gut, wenn die Mannschaft dieses Situation vorab schon mal gespielt hat
    und weiß wie sie sich zu verhalten/aufzustellen hat.

    Andere Situation könnte auch bei einem Rückstand gegeben sein.
    In dem Fall löst man die Doppelsechs auf, Jansen rück hinten in die Mitte und die beiden Außenverteidiger rücken nach vorne.
     
  15. Old School

    Old School 1. Liga

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    Auf die Dreier- respektive Fünferkette reagieren viele MSV-Fans aus ihren Erfahrungen beim MSV allergisch. Ich würde noch weiter gehen und behaupten, dass jede Systemumstellung einer erfolgreichen und funktionierenden Mannschaft der Anfang vom Ende sein kann -beim MSV vermutlich auch (wieder einmal) wäre.

    Aber das scheint laut Artikel nicht beabsichtigt. Vielmehr soll die Mannschaft geschult und die Konzentration durch „neue“ Varianten hoch gehalten werden. Situativ ist die Dreierkette immer ein Thema, aber nicht als Grundsystem.

    Vielleicht sind wir manchmal ausrechenbar, aber auf Grund der individuellen Klasse ist in Liga 3 das, was kommt, nicht aufzuhalten. Gegen fitte und in Durchschnittsform befindliche Spieler wie Stoppel, Daschner, Mickels und Kopfballungeheuer Vermeij gibt es in dieser Gesamtheit für die allermeisten Konkurrenten kein Gegenmittel.
     
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  16. CEO51

    CEO51 Landesliga

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    So schön es sich anhören mag, mit drei Innenverteidigern die Defensive zu stärken, so fehlt doch dadurch ein offensiver Spieler. Okay, das wird zum Teil damit ausgeglichen, dass die beiden Außenverteidiger viel offensiver agieren können.
    Dann allerdings müssen die beiden äußeren Innenverteidiger auch in der Lage sein, gegebenenfalls mit einem Außenstürmer in den Zweikampf zu gehen.
    Wie oben schon beschrieben, war das ja genau das Problem bei dem damaligen Spiel in Dresden.
    Wolze war in der reinen Viererkette als zu langsam und somit als defensiver Schwachpunkt erkannt und Gruev wollte das umgehen mit der bekannten Folge, dass Neumann jetzt schlecht aussah.

    Mit Sicker und Bitter sind wir jetzt auf den Außenverteidiger-Positionen viel besser aufgestellt. Von daher gingen beide Varianten, wenn Compper bei der Dreierkette in der Mitte spielte.
     
  17. Zebra Libre

    Zebra Libre 3. Liga

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    Das war gestern der Fall. In der 2. Halbzeit dann Jansen als zentraler Innenverteidiger bis zur 4er Kette gewechselt wurde.
     
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  18. chuckweazel

    chuckweazel Kreisliga

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    Grundsätzlich kann man aber schon sagen, das unsere jetzige Mannschaft, also der Defensivverbund, wie gemacht ist für ne 5erkette! Sicker und Bitter sind eigentlich die perfekten Schienenspieler, lauf und auch technisch auf einem sehr guten Niveau. Ich würde auch nix ändern, traue das den Jungs aber definitiv zu, sind genrell doch eine sehr spiel und laufstarke Mannschaft.
     
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  19. shanghai

    shanghai 3. Liga

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    Für mich gestern eine wirklich beeindruckende taktische Leistung beider Mannschaften.

    Beide für mich mit dem Kernauftrag die gefährlichen, schnellen Umschaltmomente des Gegners zu vermeiden.

    Halle hat sich dabei auf unseren Verlust an Ballsicherheit in der Viererkette konzentriert und hat ganz hoch gegengepresst - was Wirkung zeigte. Wir standen deutlich tiefer, waren bei Zugriff aber sehr konsequent. Lief auch.

    Wir waren dementsprechend im Aufbau darauf bedacht das Spiel konsequent mit ganz sicheren Bällen und anders als sonst klar bevorzugt über die Flügel zu eröffnen, um unnötigen Druck durch frühe Ballverluste auf unsere nicht eingespielte IV zu vermeiden und das Spiel von der abschlussstarken Hallenser Zentrale fern zu halten.

    Das war manchmal ermüdend - hat aber super funktioniert.

    Auf Hallenser Seite wollte man uns wiederum mit langen Bällen in offene Räume aushebeln - das funktionierte wiederum nicht wirklich, ganz oft Bälle ins Nirvana. Raum ohne Mann... . Spricht für die extrem konzenztrierte Arbeit im Raum unserer Jungs: Wenn Räume offen waren, dann war da wirklich NIEMAND!
    Sicker und Gembalies super abgestimmt, Scepanik agierte als LV mit einer Selbstverständlichkeit, die verdeutlichte: Da kommt er her! Und Bitter ist einfach klasse.

    In Halbzeit waren wir dann etwas aktiver, schneller. Spielerisch war das offensiv für mich dann der Hauptunterschied, dass wir gerade in Halbzeit zwei die bei so hohem Pressing immer vorhandenen Räume mit Bitter, Engin, Mickels, Vermeij und Stoppel, endlich auch gefunden und bespielt haben - so entstanden dann auch die Torchancen.

    Bitter dann auch mal zur Eröffnung nach innen gezogen, um so die Halbräume zu erreichen, auf Links fehlte das weiterhin, oder ich habe es nicht realisiert. Da haben wir uns immer wieder in Klein-kleins direkt an der Linie festgespielt: Wie im Spieltagsthread schon gesagt aber aus meiner Sicht auch schlicht super Zweikampfführung der Hallenser, Finten entspannt abgewartet und ganz konsequent nur tatsächliche Ballbewegungen geblockt: Gute Lektion für Mickels, was in anderen Klassen auf ihn warten würde :). Diagonale Seitenwechsel kamen für mich da noch zu selten.

    Beide Teams haben das mit bewundernswerter (meine ich ganz ernst: Wie oft wünscht man sich als Trainer, dass die Jungs einfach mal das machen, was besprochen ist) Konsequenz durchgezogen und sich so lange neutralisiert.

    Böse gesagt KONNTE das Spiel nur über so einen Sonntagsschuss gewonnen werden, da beide Teams meistens bestens sortiert waren.

    Als dann das Tor fiel hat man gesehen, wie tief das Spielprinzip verankert war: Schöne Szene als Sicker und Gembalies wieder in ihre Aufstellung gingen und irgendwer signalisiert hat: Ey Jungs, haben wir echt keine Zeit mehr für!!!!

    Was dann kam waren leider eher Verzeiflungsbälle. Aber ehrlich: Geschenkt!

    Die Mannschaft hat meinen vollen Segen für das Spiel gestern, für mich trotz des fröhlichen Wechselspiels ganz viel intelligenter, sehr stabiler Fußball - ein zwei Situationen eine Spur konsequenter und wir haben mindestens einen Punkt.

    So haben wir keinen - aber 57 warten noch :) - und wenn wir so weiter arbeiten, ein zwei Mal den Kopf ne Spur früher hoch kriegen, 10cm weiter rechts schießen... , dann werden einige davon bei uns bleiben: WENN!

    Denn Teil der Analyse dieses Spiels bleibt, dass wir es verloren haben. Das DARF nicht vergessen werden.

    Stoppel mache ich übrigens wenig Vorwürfe, er muss in seinen Rythmus kommen und dazu gehören Risikoabschlüsse. Seine Unberechenbarkeit und Ballsicherheit ist unersätzlich - wir können ohne ihn spielen, aber das ist etwas anderes als mit ihm.

    Bald wird er auch wieder Bälle versenken.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1 Dezember 2019
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  20. Defenders

    Defenders MSVPortal-Team Mitarbeiter

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    So würde ich es angehen. Vielleicht nehme ich einige Elemente auch in die Spieleröffnung auf (Gegneranalyse).
    Erstmal habe ich nur das 1:1 von Großaspach eingetragen. Meinungen?

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    Zuletzt bearbeitet: 11 Januar 2020
  21. CEO51

    CEO51 Landesliga

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    Das von allen Gegentoren? Wäre eine Supersache! Der Trainerstab wird ja hoffentlich auch so analysieren. Aber sicherlich hier dann auch mitlesen. Aus Fehlern lernen!
     
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  22. Old School

    Old School 1. Liga

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    Wenn es dir in den Fingern juckt, Spaß macht und du deine Spieltagseröffnungen immer weiter toppen willst, mach das doch. Mich/uns würde es freuen. Da Du ohnehin sehr genau die Spiele beobachtest, wäre das wahrscheinlich machbar.

    Würde es für mich persönlich erleichtern, in der Summe Schwachpunkte im Spiel zu erkennen.
     
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  23. CEO51

    CEO51 Landesliga

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    Um ein vollständiges Bild zu erhalten, müssten eigentlich auch die von der gegnerischen Mannschaft verpassten Groß-Chancen mit einbezogen werden. Also die Chancen, die von unserer Abwehr nicht verteidigt werden konnten und der Torerfolg nur deshalb ausblieb, weil der Dritte-Liga-Stürmer zu schwach war. In der zweiten Liga könnte das ja dann schon ganz anders aussehen.
     
  24. 19O2_exeMSV

    19O2_exeMSV Landesliga

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    Der Fußball ist ein ganz anderer als in der Hinrunde. Was haben wir da für einen Ball gespielt? One-Touch, Tiki-Taka a lá Barcelona. So einen Fußball habe ich ewig nicht mehr an der Wedau gesehen, was war magisch und einfach bombastisch anzuschauen. Wenn ich mich da an das Spiel gegen Zwickau z.B. zurück erinnere oder an Fürth, das war 2.Liga-Format.

    Woran lag das? In meinen Augen einfach vielen Form-Hochtiefen von Stoppelkamp, Daschner und Mickels. Sicherlich steckt viel mehr dahinter aber ich würde gerne Back to the Roots gehen in Sachen Aufstellung. Natürlich sollte das Leistungsprinzip gelten und die Trainingseindrücke vorrangig sein aber ganze ehrlich: Mickels z.B. kann Spiele alleine entscheiden oder den Weg zum Sieg ebnen. Das war gegen Uerdingen, Lautern und auch beim Unentschieden gegen Magdeburg so. Daschner hat die ersten Spiele so hart aufgetrumpft, was Lieberknecht überhaupt nicht an ihn feiert ist die Defensiv-Arbeit, manchmal wirkt er sehr unkonzentriert und lasch. Wenn der Motor aber läuft profitiert vor allem einer davon: Stoppelkamp, der bekanntlich auch in einer Krise steckt. Ich bin kein Fan davon einen Kapitän, ein Duisburger-Jung jetzt zu rasieren. Er hat Kredit, auch wenn -wie erwähnt- das Leistungsprinzip stimmen sollte. Stoppelkamp und Mickels können Spiele alleine entscheiden. Daschner kann ein ganz wichtiger Spieler für diese Spielertypen sein. Es ist einfach diese individuelle Klasse, die uns gerade zum Anfang der Saison so stark gemacht hat.

    Von daher würde ich gegen Magdeburg gerne folgende Aufstellung sehen:
    [​IMG]
    *Positionstausch von Jansen und Ben Balla

    Jansen hat mir gegen Meppen insbesondere in Halbzeit 1 gut gefallen, Halbzeit 2 naja - abgetaucht wie viele andere auch. Dennoch ist der Junge kämpferisch da und unterstützt gerade unsere Defensive sehr gut. Albutat fehlt ohnehin Gelb-Gesperrt. Compper und Sicker komplementieren die Abwehr, ich glaube gerade jetzt kann Opa Compper Sicherheit und Ruhe ausstrahlen. Natürlich nur unter dem Vorzeichen das er 100% fit ist.

    Insgesamt glaube ich an diese so starke Qualität in unserer Mannschaft. Das ist das einzige was mich tatsächlich beruhigt, Torsten Lieberknecht hat recht wenn er sagt: Wir haben diese Qualität, Wir können diesen Fußball spielen. Wir müssen es eben abrufen.

    Warum Engin raus? Er hat seine Spiele, er hat auch seine Momente aber irgendwie ist mir das, was er macht einfach zu "Gleich". Seine Spielweise ist leicht berechenbar und er ist einfach nicht dieser Unterschiedsspieler wie Mickels und Stoppel. Wenn die beiden in Fahrt kommen sehe ich dadrin das Erfolgsrezept. Die Frage ist ob ein Mickels Krise kann? Taucht er ab oder spielt er sein Ball? Bei Stoppel brauchen wir nur ein Erfolgserlebnis, ich glaube dann ist der Junge wieder da.

    Krempicki, Engin, Sliskovic, Budimbu, Scepanik sogar noch Karweina. Man Leute wir haben Qualität in der Mannschaft! Wir müssen uns jetzt auf unsere Stärken besinnen - dann wird das.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1 März 2020
  25. Defenders

    Defenders MSVPortal-Team Mitarbeiter

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    Tiefe vor Breite, gepaart mit einem aggressiven Anlaufen waren die Basis des Erfolgs der ersten Spiele.

    Das ist brutal Lauf-intensiv. Wir haben dem Gegner Zeit und Raum genommen ihr Spiel aufzuziehen.

    Es gibt solche Statistiken nicht für die 3. Liga, aber ich bin mir sicher das wir aktuell 30% weniger laufen als damals.
     
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  26. sushi1975

    sushi1975 Kreisliga

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    Die Standards gegen uns!
    Warum stellt TL bei den gegnerischen Eckbällen unseren Torwart mit unseren Leuten im 5er auf einer Linie zu?! Warum diese Zonendeckung!?
    Da hat der Keeper kein Platz beim rauslaufen und wird von eigenen Leuten behindert!
    Warum auch alle im 16er sein müssen?!
    Zu Anfang der Saison hat man noch schnelle Leute jeweils links rechts vorne an der Mittellinie für schnelle Vorstöße platziert!
    Ich halte diese Variante für effektiver!
     
  27. DU59

    DU59 3. Liga

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    Genau das ist der Punkt, wir bespielen die einzelnen Zonen nicht mehr so konsequent...und das Spiel ist nicht mehr so variabel...die freien Räume werden nicht mehr genutzt
    und Bitter ist nach der Winterpause komplett abgetaucht...immer nur noch Klein-Klein und mit dem Kopf durch die Wand (Stoppelkamp)
    Die Mannschaft spielt nicht mehr miteinander sondern nebeneinander....das muss sich ändern. Und das Tempo muss erhöht werden, statt immer die spielerische Lösung aus der Abwehr
    zu entwickeln...das dauert zu lange...weil sich die Anspielstationen nicht mehr bewegen...die Aussen sind viel zu weit weg vom Mittelfeld...und arbeiten zuwenig nach hinten....
     
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  28. Zanzibar-Zebra

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    Hat nicht direkt mit Taktik oder Spielanlage zu tun aber wann haben wir bei den Zebras eigentlich zuletzt mal einen ordentliche Distanzschuss gesehen?
    Also kein Stoppel Chip oder Mickels Schlenzer sondern einfach mal humorlos und trocken einen abgerotzt - kann dat keiner bei uns? Hatte sowas noch von Jansen in der Hinrunde mal im Kopf aber geht uns mMn voellig ab.
     
  29. Zebra Libre

    Zebra Libre 3. Liga

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    Gefühlt in jedem Spiel, nur das die meistens nicht mal als Torschuss gewertet werden können so weit gehen die am Tor vorbei.
     
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  30. 19O2_exeMSV

    19O2_exeMSV Landesliga

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    Das basiert m.E. auf das unkonzentrierte "zu Ende" spielen. Ich bin die letzten Spiele vor dem TV oder im Stadion wahrlich durchgedreht mit Schaum vor dem Mund.
    Momentan ist es so, dass wenn wir vor einer aussichtsreichen Abschlusspositionen stehen NICHT einfach mal abziehen sondern stattdessen den einen Harken zuviel machen... Wenn wir dann abspielen müssen, um den besser positionieren Mitspieler ins Spiel zu bringen wird abgezogen und dann heißt es a lá Reinhard Mey - Über den Wolken.

    Gerade die Standards setzen mir echt zu. Hinten Pfui, Vorne Pfui. Das habe ich so schlecht echt selten erlebt. Was Standards für Waffen sein können, haben wir in den vergangenen Jahren ja schon oft gesehen.
    Das sind Punkte. Früher hast du dich über eine Ecke gefreut, heute hast du Angst das diese im Konter endet weil ja ohnehin nichts im Strafraum passiert. Anderseits scheißt du dir beim gegnerischen Eckball in die Hose.

    Naja, SCHLUSS mit schwarz sehen. Ab Freitag wird alles besser! ;)
     
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  31. Zebra Libre

    Zebra Libre 3. Liga

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    Ja, ist schon auffällig, dass momentan fast grundsätzlich die falsche Entscheidung zwischen eigenem Abschluss oder Abspiel getroffen wird. Lieberknecht hatte das so in der Art vor dem Spiel gegen Meppen auch schon angesprochen.

    Momentan muss wohl das Glück zurück kommen und mithelfen um die Knoten in Kopf und Füßen wieder platzen zu lassen.

    Die Mannschaft kann es und muss mMn wieder ohne zu viele defensive Fesseln offensiv losgelassen werden.

    Volle Attacke und einfach ein Tor mehr als der Gegner schießen wäre meine Devise für die restlichen Spiele.
     
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  32. Carsten94

    Carsten94 Kreisliga

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    Das gleiche Gefühl habe ich auch!
    Es wurde viel höher gepresst und viel direkter durch die Mitte gespielt bzw. erst relativ spät der Pass auf die Aussen richtung Grundlinie abgegeben.

    Wenn wir selbst das Spiel gemacht haben, haben wir anfangs denn Ball gut durch die eigenen Reihen laufen lassen. Sobald wir dadurch die Gegner etwas rausgelockt hatten, wurde dann trotzdem zügig nach vorne gespielt. Wir hatten natürlich vor der Verletzung von Krempicki noch den Vorteil, dass quasi drei 10er hinter Vermeij gespielt haben, die die Spielidee "Tiefe vor Breite" toll umgesetzt haben.
    Der Ball wurde im 10er Raum entweder präzise und schnell durch die Mitte verarbeitet oder es wurde erst dann der Pass auf einen der aufgerückten Aussenverteidiger gesucht.

    Was mir jetzt am meisten fehlt ist das Tempo und solche Spielsituationen, sobald wir im ersten Drittel sind. Schlicht und ergreifend wirkt es meistens ideenlos.
    Die Rolle von Engin wirkt mir manchmal zu flügellastig für unsere Spielidee. Auch das Formtief von Daschner hat großen Einfluss. Für Lieberknecht und sein System ist er denke ich ein wichtiger Baustein - aktuell aber muss er ersetzt werden, weil er sein Spiel nicht liefert. Aber der wird schon noch früh genug wieder zeigen was er kann.

    Wenn dann in einer jungen Mannschaft die Köpfe nicht ganz frei sind ist so ein Formtief vielleicht ganz normal.
    Genauso normal wie man aus einem Formtief auch wieder raus kommt.
     
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  33. Zebronaschik

    Zebronaschik Landesliga

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    Gegen Meppen hatten wir Rumpelfussball a la letzte Saison.
    Die Abspiele der 6 Defensiven waren grauenhaft, deshalb kamen
    vorne keine Bälle an.
    Bezeichnend war in der 2 Halbzeit, als Ben Balla 2 schlechte Pässe
    gespielt hat und unser Capitano verzweifelt abgewunken hat.
    Es war in der Hinrunde immer schön anzusehen, wie von Hinten nach Vorne
    kombiniert wurde, leider ist das in der Rückrunde total abhanden gekommen.
    Standards offensiv sowie defensiv sind stark verbesserungswürdig, wenn es schon
    im Spiel nach vorne nicht läuft, sollte dann schon mal ein Standart helfen, andere
    Mannschaften machen es vor!!
     
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