Schimanski
2. Liga
Gegen die kommenden Gegner muss mehr konstanter Druck über 90+ Minuten her. Möchte dieses langsame und planlose Geschiebe und dieses übervorsichtige Spiel immer wieder hintenherum nicht mehr sehen.
Ich habe in meiner Analyse versucht zu erklären, woher diese vorsichtige Geschiebe kam. Vermeidung von Umschaltmomenten für den Gegner in Wechselwirkung mit der Spielweise des Gegners.
Wenn wir gegen einen kompakten, gut umschaltenden Gegner das Spiel machen müssen, besteht immer die Gefahr eines Spiels ähnlich wie in Wehen Wiesbaden oder es können vermehrt Kontersituationen wie gegen Havelse entstehen.
Deswegen: Ball nicht verlieren und auf gute Konterabsicherung achten.
Wir gewinnen die Spiele halt oft aus eigenen Umschaltsituationen und mit Standards. Frühe Führungen spielen uns in die Karten, weil dann die Stärken des Hirsch-Fussballs zum Tragen kommen. Frühe Rückstände sind eher Gift und können (je nach Gegner und deren Spielweise) unsere Schwächen aufdecken.
Edit: Ich habe gerade die Impect-Daten bekommen und würde sie so deuten:
Coskuns Sonderrolle im Spielaufbau ist klar zu erkennen
Anscheinend waren wir auch im Gegenpressing besser als zuletzt, viele hohe Balleroberungen (hing natürlich auch damit zusammen, dass Saarbrücken selbst viel "spielte")
Unser Sechser-Raum war nicht so geschützt wie sonst (oder Saarbrücken im Bespielen sehr gut). 1:2 für mich auch ein Fehler von Meuer (trotz offensiv guten Spiel von ihm).
Das Spiel haben wir trotzdem hauptsächlich deswegen so hoch gewonnen, weil Noß und Lobinger aus drei, offensiv gar nicht mal so vielversprechenden, Situationen enorm viel gemacht haben (oder Saarbrücken wenig zwingend verteidigt hat, andere Drittligisten hätten in der Entstehung viel mehr "gelöscht", Rückraumbesetzung beim Vierten auch Katastrophe).
Zuletzt bearbeitet:
... der Ball wurde in eigener Reife in der Abwehr und im Mittelfeld eine ganze Weile schon bei vorherigen Angriffen immer wieder hin und hergepasst. Dann läuft Tyger an und der Welt-Klasse-Pass von Meuer kam auf die Zehntelsekunde genau völlig überraschend für alle Beteiligten und - BUMS war er drin ... durch den Fehler, der passieren kann, von Flecki haben wir Saarbrücken wiederbelebt. Bis auf den Pfostenschuss hat der Gegner wenig gezeigt. Und dann haben wir mit unseren jungen Wilden in der 2. Halbzeit den Gegner von der Klippe gestossen. Das war taktisch für mich große Klasse. Wenn das der Matchplan war ist er voll aufgegangen. Kother und Müller waren zwar nicht so stark haben aber ihre Berechtigung gehabt, damit wir den müden Gegner in der 2. Halbzeit totrennen können. Diddis Aufstellung hat zu einem Sieg geführt - von daher alles richtig gemacht
