Wie gesagt - situativ alles einbeziehen.
wenn Dortmund konsequent ist - ist aber nicht jede Mannschaft immer konsequent.
wir haben tief gestanden und wussten, das spielerisch nicht viel gehen wird.
viele Flanken von der Grundlinie bzw. dem halbfeld - so haben wir glaub ich bestimmt 10 Ecken rausgeholt.
das wird auch ein Weg sein, den wir suchen wollten.
dann musst du die Standards eben auch mal nutzen.
Wir brauchen uns aber auch nicht streiten, es wird generell eine Steigerung brauchen, sind wir uns ja einig.
trotzdem war das Spiel für mich kein totalausfall.
insgesamt haben wir wenig zugelassen gegen eine Mannschaft die tabellarisch nicht schlecht steht und auch wieder bis zum 16 oder um den 16er rum Aktionen gehabt, aus denen ein Tor fallen kann.
Du hast Recht! Um Engin Vural und der Mannschaft gerecht zu werden, darf man das Spiel gestern nicht durch die Schablone des verheerenden Saisonstarts ansehen.
Auf der anderen Seite werden weitere Niederlagen mehr Verunsicherung generieren. Und die Mannschaft verfügt, wie
@Schimanski weiter oben ausführt, eben wider erwarten derzeit nicht über Leute, deren Abgeklärtheit hilft, das Tempo zu regulieren, das Angriffsspiel durch Ballhalten so zu stabilisieren, wie es Stoppelkamp eben konnte.
In der Abteilung Fightback ist Mai inzwischen masslos überspielt, Bakalorz im Gegensatz zur Vorsaison noch nicht zum Faktor geworden, Feltscher einer, dem es nah am Strafraum an Zielgenauigkeit fehlt.
Gegen die Abwehr von BVB zwo eine Bude zu machen, war vielleicht einfach gestern zu viel verlangt. Aber die Ordnung zu halten, wie im ersten Spiel zu doppeln, so etwas wie die idiotische Gelbrote von Mai zu vermeiden, wäre eigentlich notwendig gewesen, um nach der Trainerentlassung den "Charaktertest" - vor allem vor sich selbst, wenn man nach so einem Spiel zurück in der Kabine ist - zu bestehen.
Jetzt haben die Verunsicherten den Druck auf Samstag, wo an sich ein womöglich etwas "schlagbarer" Gegner ansteht, noch weiter erhöht. Das ärgert mich. Vor allem für eine Mannschaft, die ja unbedingt aus diesem Loch raus und die Ungewissheit nach einem Scheitern von Engin als ihrem Trainer vermeiden will. Da bin ich sicher.
Ich finde es trotzdem gut, das differenziert zu betrachten. Anders geht es halt auch nicht. Wir sind in der nächsten Saison, in der es primär um Abstiegskampf geht. Das tut inzwischen körperlich weh. Und ist trotzdem eine Tatsache, an der niemand ernsthaft mehr vorbeisehen kann.