Man muss sich klar sein, dass an diesem Höhenflug der Aachener wenig zufällig ist - nicht in die Saison gekommen, abgeschmiert, nachgelegt, und so langsam landen sie da, wo man eigentlich von Anfang hin wollte.
Deswegen ist das, was da auf uns, besser gesagt die Jungs, zukommt, eine absolute Herausforderung.
Schroers, Castelle oder Wriedt, vor Oemichen, Gindorf, Bahn, das ist schon viel Qualität. Castelle war in Ulm bevor er ging einer der auffälligsten - die haben alle nicht glauben können, dass ausgerechnet der abgegeben wurde - war dann ja auch offensichtlich weniger klug.
Aachen hat mittlerweile auch seine defensive Balance gefunden - profitieren dabei viel von der offensiven Qualität: Man versucht den Ball möglichst schnell und unkompliziert zu den guten Jungs da zu bekommen. Da die so gut sind, muss man absichern, sollte nicht zu hoch stehen.
Und so gilt es genau an die Bälle zu kommen, die vorne rein sollen. Anfangs des letzten Drittels muss Schluss sein. Bälle abfangen, Zweikämpfe gewinnen und dann in die Umschaltbewegung kommen kommen. Punktuell pressen, und Stress zu erzeugen, kein Routine aufkommen zu lassen.
Ein Brett, aber wie gesagt - im Moment habe ich den Eindruck: Genau das wollen unsere. Sie werden den Sieg genießen, dann den Gegner aufnehmen, Freitag in den Tunnel kommmen, und dann die nächste Etappe gehen. Bin gespannt - Fokus muss voll und ganz auf diesem Spiel sein - nichts anderes interessiert.