Cheftrainer Dietmar Hirsch

Jetzt mal ganz ehrlich: Gibt es Beispiele wo ein Trainer nach dem Spiel mit einer empfindlichen Niederlage die richtigen Worte gewählt hat?
Was wird da eigentlich immer erwartet, so 5 Minuten nach dem Spiel?
Deswegen werden die Verantwortlichen auch direkt nach dem Spiel befragt.Weil man sich aufgrund der Emotionen eine Entgleisung erhofft.Kein Journalist (oder sonst wer) erwartet ein fachliche Antwort , wenige minuten nach einer Niederlage...
 
Auf die Frage von Knörzer warum das 2. Auswärtsspiel hintereinander verloren wurde, hatte er keine wirklich befriedigende Antwort!

Was ich als Journalist gefragt hätte, wäre warum alle Spieler ( ich nehme Max dabei raus) heute fast alle positiven Tugenden die sie sonst ausgezeichnet haben, vermissen haben lassen. Da hat ja keiner nur annähernd an seine Normalform erinnert! Als wenn alle irgendwie komplett neben sich gestanden haben. Dass ein oder zwei Spieler mal neben der Spur stehen, ok, aber dass eine gesamte Mannschaft sich so zerlegen lässt wie der MSV heute dafür hätte ich gerne vom Trainer eine schlüssige Erklärung!
 
Im Augenblick zahlt Didi mal so richtig heftig Lehrgeld. Dotchev, der alte Fuchs, hat ihn richtig ausgeguckt und er hatte keine Antwort.
Gegen Verl wurde zwar mit unglaublicher Leidenschaft, aber auch mit viel Glück gewonnen. Gab es für die im Hinspiel trotz drückender Überlegenheit nur 3 Chancen, reichten die letzte Woche eigentlich für drei oder vier Spiele. Das hat unsere brutale Effizienz gerade noch kaschiert.
Heute weiß man, wo die Stärken des Gegners liegen und kann dem so wenig entgegensetzen, dass es 6 Tore hagelt.
Während gegen Verl völlig ungewohnt dreimal umgestellt und konsequent reagiert wurde war das heute der absolute Griff ins Klo. Warum so etwas 45 Minuten angucken und beten statt zu handeln?
Selbst wenn man in dieser manisch-depressiven Art der Fans mal den Aufstieg fordert, mal nur den erfreulich erfolgreichen Underdog auskramt waren das eigentlich 3 Spiele, die man mit dieser individuellen Qualität nie und nimmer zeigen darf.
 
Im Augenblick zahlt Didi mal so richtig heftig Lehrgeld. Dotchev, der alte Fuchs, hat ihn richtig ausgeguckt und er hatte keine Antwort.
Gegen Verl wurde zwar mit unglaublicher Leidenschaft, aber auch mit viel Glück gewonnen. (...)
Selbst wenn man in dieser manisch-depressiven Art der Fans mal den Aufstieg fordert, mal nur den erfreulich erfolgreichen Underdog auskramt waren das eigentlich 3 Spiele, die man mit dieser individuellen Qualität nie und nimmer zeigen darf.
Genau das. Und dann lass mir auch nicht verbieten, dem Namen der SHOUTBOX die Ehre zu erweisen. Was ich getan habe. Und dann gibt es tatsächlich einige, die anderen "zu Recht unzufriedenen" unterstellen, dass sie zu erfolgreichen Zeiten sich im Keller verkriechen um dann bei Misserfolg mit VORGEFERTIGTEN STATEMENTS aufzuschlagen. NEIN. Meine Einschätzung des Trainers Hirsch (nicht des Menschen) ist und war von Anfang an, dass er für höhere Dinge als Liga 4 nicht der Richtige ist. Damit sind angesprochen: Taktik, Variabiltät, Weiterentwickung von Spielern, Spielanlagen, Spontane Effektivität durch Änderungen während nicht gut laufender Spiele. Ändern der Grundformation (Verl) und personelle Wechsel allein genügen da nicht; kann jeder Oberligatrainer. Aber mehr kommt dann auch nicht. Es mangelt an Plan B, C, D oder noch mehr.Und seine Pks und Interviews spiegeln das auch wieder, wenn er nach Ursachen und Plänen gefragt wird. Gefühlt wird Hirsch nächste Woche immer noch nicht wissen, wie Dotchev und Scherning das angestellt haben, ihn ausgecoacht haben. Hatte Hirsch nicht immer wieder betont, dass man fokussiert an TAKTISCHEM im Trainingslager gearbeitet habe? Woran erkennt man das?
 
Dementsprechend gehört es sowohl zu seinem, als auch zum Lernprozess der Mannschaft dazu aus solchen indiskutablen Leistungen die richtigen Lehren zu ziehen. Macht es gegen Schweinfurth und Havelse besser und gut is!
Dem würde ich zustimmen wenn es denn das erste oder das zweite Mal diese Saison wäre, aber das ist ja jetzt schon einige Male passiert und da kann man sich dann doch fragen wieviele male die denn nun brauchen um endlich mal daraus zu lernen. Irgendwann ist auch mal genug und die anderen werden auch nicht ewig patzen um auf uns zu warten!:mecker:
 
Was wird da eigentlich immer erwartet, so 5 Minuten nach dem Spiel?
Evtl zumindest mal einen Ansatz, sich mit der Niederlage fachlich auseinandersetzen zu wollen. Keine Lösungen, aber Selbstreflexion üben. Warum die Abstände mal wieder zu groß waren z.B..

Ich erwarte da sicherlich keine dezidierte Analyse des vollständigen Spielgeschehens, aber irgendwie hinterlassen die „gebrauchten Tage“ immer den Eindruck, dass man das Geschehene gar nicht richtig einordnen kann/will. Dass die Abläufe der „gebrauchten Tage“ dabei frappierend oft den gleichen Pattern folgen, macht es meiner Meinung nach noch unbefriedigender, ständig die gleichen inhaltsleeren Allgemeinplätze und Worthülsen serviert zu bekommen.

Mag Diddi wirklich gerne und höre ihm auch gerne zu, aber inhaltlich ist das idR sehr dünn.
 
Mag Diddi wirklich gerne und höre ihm auch gerne zu, aber inhaltlich ist das idR sehr dünn.

Bin in vielen Punkten bei dir, die Frage die ich mir aber oft Stelle ist, ob da nach dem Spiel überhaupt "der richtige Mann" steht für die Interviews.

Man hat ja immer mal wieder davon gehört, dass eigentlich Höhner im Trainerteam primär für den taktischen Part verantwortlich ist.

Leider hört man ihn zu diesen Themen, vor allem nach den Spielen, viel zu selten.
 
Meine Einschätzung des Trainers Hirsch (nicht des Menschen) ist und war von Anfang an, dass er für höhere Dinge als Liga 4 nicht der Richtige ist.
Also ist der Michael P. ne Wurst! Denn der hat ja nun den untauglichen auch noch den Vertrag verlängert.
Du bist Laie bzw. Volllaie oder man sagt auch Profilaie und Urteilst über die Fähigkeiten unseres Trainers, ohne Dich selbst zu hinterfragen ob Deine fachliche Expertiese vielleicht unterhalb der Teppichnarbe liegt?
Welche Qualifikation hst Du denn so erworben zum Thema?
 
Wer meine Beiträge hier im Thread verfolgt, wird bemerken, dass ich mich in einem ständigen inneren Konflikt befinde. Einerseits schätze ich Didi menschlich ungemein, andererseits frage ich mich, ob es ihm an der nötigen taktischen Reife fehlt. Für die tiefgehende Analyse der Taktik gibt es hier sicherlich fachkundigere User als mich. Meine eigene Meinung gleicht in dieser Hinsicht zugegebenermaßen eher einer Achterbahnfahrt.

Ich bin Didi unheimlich dankbar. Halte ich ihn allerdings für den größten Taktikfuchs aller Zeiten? Sicherlich nicht. Dennoch ist die Rollenverteilung klar definiert. Gibt er wirklich 110% und lebt die Werte des Vereins wie kaum ein anderer? Ohne jeden Zweifel. Trotz aller (taktischen) Defizite macht mir der MSV seit gefühlt einer Dekade endlich wieder richtig Spaß. Das steht auf der Haben-Seite.

Umso schwerer fällt mir heute der Blick ins Portal, insbesondere in diesen Thread. Niederlagen sind immer schmerzhaft, und in der aktuellen Situation wiegen sie besonders schwer. Was mich jedoch massiv stört, ist die Art und Weise, wie hier mit Menschen umgegangen wird. Sobald jemand nicht den eigenen Erwartungen entspricht oder Fehler macht, kippt die Stimmung, sofort. Und leider landet die Kritik viel zu schnell unter der Gürtellinie. Das mag in Protalistan nichts Neues sein, hinterlässt heute aber dennoch einen faden Beigeschmack, weil wir in Summe eigentlich gut dastehen.

Natürlich haben wir den Kader gezielt verstärkt und besitzen eine realistische Aufstiegschance, weshalb auch die Erwartungshaltungen so hoch sind, zudem war das heutige Spiel zweifellos schwach, dennoch stehen wir tabellarisch sehr gut da und haben noch alle Möglichkeiten in der Hand. Zudem kann man dem Trainer menschlich absolut keinen Vorwurf machen. Sachliche Kritik ist ohne Frage angebracht und völlig legitim, doch die Art und Weise, wie sie geäußert wird, schockiert mich heute irgendwie noch mehr. Oft sind es genau diejenigen, die am lautesten meckern, die sonst so großen Wert auf „Werte“ legen. Man sollte kurz innehalten und sich fragen, ob Kommentare wie „... wer nach einer Niederlage zwei Tage frei gibt, muss dafür leiden ...“ wirklich angemessen sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Albert Einstein:
Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Bis auf die 2te HZ in Stuttgart sind wir auswärts einfach nur schlecht.
Die letzten 10 Spiele auswärts:
Wiesbaden -MSV 6-1
Ulm- MSV 1-0
Stuttgart-MSV 0-4
Köln-MSV 0-0
Cottbus-MSV 3-2
Hoffenheim-MSV 4-1
Osnabrück-MSV 0-0
1860-MSV 3-1
Saarbrücken-MSV 0-0
Havelse-MSV 1-1
Meist wie ein Kaninchen vor der Schlange , meist dem Gegner Unterlegen und nur auf Sicherheit bedacht , oft keine Torchancen in HZ1.

Der Kader wurde eindrucksvoll verstärkt und wir spielen immer das gleiche Schema.
Hintenrum spielen um dann den Ball planlos nach vorne schlagen und hoffen das irgendwann mal einer ankommt.

Mehr sage ich heute nicht , dafür ist es einfach zu enttäuschend.
Habe heute die Konferenz geschaut, selbst die von mir geschmähten Osnasen haben vernünftigen Fussball in Rostock gespielt. Dieses Langholz bringt uns nicht weiter, habe nur noch die Hoffnung wen Jakob und Vieth zurückkommt, nur zerstören und kontern reicht nicht für ganz oben
 
Dass Hirsch sich vor dem Spiel vor die Kameras stellt und sich darüber beklagt, dass er und die Mannschaft für die schwachen Auswärtsauftritte kritisiert wurden, setzt dem heutigen Spiel die Krone auf. Kann, oder will er es nicht sehen? Ein reflektierter und analysierender Trainer sieht für mich auf jeden Fall anders aus.
Das ist hart wenn du das vor dem Spiel als Trainer sagst und dann so etwas bekommst

"Solche Tage gibt es halt". Trainerstatement. Vor 14 Tagen war doch schon mal "so einen Tag".
Hab ich mir nach Ulm auch eingeredet, aber eher weil ich mir nicht ganz sicher war. Ganz die Lösung hab ich noch
nicht, aber die ist es nicht.

In einer kurzen Arbeitswoche mit Auswärts-Busfahrt waren 2 freie Tage vielleicht etwas zuviel "Work-Life Balance" um dann am Wochenende etwas zählbares auf den Rasen zu bekommen.
Man muss auch immer ne Waage finden und bisher hat es ja gut geklappt, zudem glaub ich nicht das es jetzt der Grund war das man verloren hat, aber das diese Methode eher untypisch ist hat womöglich auch Gründe.

Deswegen werden die Verantwortlichen auch direkt nach dem Spiel befragt.Weil man sich aufgrund der Emotionen eine Entgleisung erhofft.Kein Journalist (oder sonst wer) erwartet ein fachliche Antwort , wenige minuten nach einer Niederlage...
Stimmt schon, aber man sollte eigentlich schon im Lauf des Spieles erste Erkenntnisse gewinnen und auch im SPiel womöglich drauf reagieren. Daher kann man durchaus was sagen. Aber was du Ausdrücken willst ist richtig.

Auf die Frage von Knörzer warum das 2. Auswärtsspiel hintereinander verloren wurde, hatte er keine wirklich befriedigende Antwort!

Was ich als Journalist gefragt hätte, wäre warum alle Spieler ( ich nehme Max dabei raus) heute fast alle positiven Tugenden die sie sonst ausgezeichnet haben, vermissen haben lassen. Da hat ja keiner nur annähernd an seine Normalform erinnert! Als wenn alle irgendwie komplett neben sich gestanden haben. Dass ein oder zwei Spieler mal neben der Spur stehen, ok, aber dass eine gesamte Mannschaft sich so zerlegen lässt wie der MSV heute dafür hätte ich gerne vom Trainer eine schlüssige Erklärung!
Wahrscheinlich weil er die Antwort auch nicht oder noch nicht hat. Es ist ja nicht das erste mal das die Mannschaft neben sich steht und immer wenn das ist verlieren wir auch. Ist das neben der Spur stehen der Leistung/Taktik des Gegners geschuldet oder hat es einen anderen Grund.

Ich bin Didi unheimlich dankbar. Halte ich ihn allerdings für den größten Taktikfuchs aller Zeiten? Sicherlich nicht. Dennoch ist die Rollenverteilung klar definiert.
Taktisch soll da ja Höner die Zügel in der Hand haben, ich habe schon mal gesagt womöglich ist er auch gar nicht so der Taktikfuchs wie manch einer denkt.
 
Was sind das teilweise für Kommentare hier? Unbestritten das: -nach den ganzen Jahren Grütze-Fußball beim geliebten MSV hier wieder eine Aufbruchstimmung herrscht. -Der Profifußball nach Duisburg zurückgekehrt ist. -Didi Hirsch und sein Trainerteam mit der Mannschaft es geschafft haben, in nur einer Saison von der Regionalliga wieder in LIGA3 aufzusteigen. -Der gesamte Verein Professionell geführt wird.

Tja, und dann trifft so ein Shit Storm nach einem absoluten KACK-Spiel natürlich den Trainer. Klar ist er in der Verantwortung. Aber glaubt doch nicht im ernst, daß er alleine die Entscheidungen trifft. Mit diesem Trainerteam ist der MSV meiner Meinung nach Top aufgestellt.
Aus dieser Klatsche werden ganz sicher die richtigen Schlüsse gezogen.

Hirsch hat die MSV DNA. Der lebt den M S V. Das ist eine Erklärung für den bisherigen erfolgreichen Weg. Nach so einem Tag stelle ich nicht alles in Frage.
Ausgegebenes Saisonziel war und ist : so schnell wie möglich 45 Punkte. Da ist unser Trainer/Team mitsamt der Mannschaft auf einem guten Weg.

Jetzt alle mal eine Nacht drüber pennen und die Jungs weiter unterstützen.

Gruß aus dem

Hessenland.

P.S.
Hatte mir die Fahrt in unsere Landeshauptstadt zwar mit einem anderen Ausgang erhofft, bin aber weiter zuversichtlich und traue unserem Spielverein zu, weiter oben mit zu mischen!
 
Also ist der Michael P. ne Wurst! Denn der hat ja nun den untauglichen auch noch den Vertrag verlängert.
Du bist Laie bzw. Volllaie oder man sagt auch Profilaie und Urteilst über die Fähigkeiten unseres Trainers, ohne Dich selbst zu hinterfragen ob Deine fachliche Expertiese vielleicht unterhalb der Teppichnarbe liegt?
Welche Qualifikation hst Du denn so erworben zum Thema?
Du wirst es nicht für möglich halten, genauso wenig wie ich, dass es sowas wie eine Teppichnarbe gibt: aber ich habe mich das schon hinterfragt. 1000fach. Doch ich komme immer wieder zur gleichen Erkenntnis. Ich brauche keine Qualifikation, um in einem Fussi-Portal eine Meinung zu äußern. Da bleibe ich auf dem Teppich - narbenlos. Und bitte schau dir mal die letzten 40-50 Jahre Fußballgeschäft an - weltweit oder auch nur national:
a) wie oft sich da schon anerkannte Fussi-Koryphäen trainerseitig geirrt haben
b) wie lange eine "Ehe" zwischen Trainer und Verein im Durchschnitt Bestand hat
c) wie oft ein Michael P. in seiner Hertha - Zeit entscheidungsmäßig daneben lag und wieviel Geld dabei in den Sandgesetzt haben. Und bevor du als Mit-Laie jetzt die falschen Schlüsse ziehst: Ich habe nichts gegen Michael P., bin sogar froh, dass er hier ist. Aber Irrtümer und Kurzlebigkeiten im Trainergeschäft sind im Fußball an der Tagesordnung.
Das wird wohl keiner unter den Teppich kehren kehren wollen....
 
a) wie oft sich da schon anerkannte Fussi-Koryphäen trainerseitig geirrt haben
b) wie lange eine "Ehe" zwischen Trainer und Verein im Durchschnitt Bestand hat
c) wie oft ein Michael P. in seiner Hertha - Zeit entscheidungsmäßig daneben lag und wieviel Geld dabei in den Sandgesetzt haben.
Das alles hat aber nichts oder nur sehr selten mit der Qualität der Trainer zu tun. Dann sind wohl alle Trainer in den ersten 3 Ligen untauglich, die sind alle schon mehrfach rausgeschmissen worden. Zuletzt eben auch z.B. Alonso, Horst Steffen, Daniel Thione (der jetzt bei Werder ist) usw. usw.
Und Deine Aufzählung der Defizite vermittelt den Eindruck, als wäre unser Trainer besser Maurer geworden.
Weiterentwicklung von Spielern: Welcher Spieler ist denn nicht besser geworden unter Hirsch? Symalla, Sussek, Jessen, Braune, Coskun .....
Meine Einschätzung des Trainers Hirsch (nicht des Menschen) ist und war von Anfang an, dass er für höhere Dinge als Liga 4 nicht der Richtige ist. Damit sind angesprochen: Taktik, Variabiltät, Weiterentwickung von Spielern, Spielanlagen, Spontane Effektivität durch Änderungen während nicht gut laufender Spiele.
Sich derart über UNSEREN Trainer zu äußern der Souverän den Aufstieg geschafft hat, aktuell am 24 Spieltag auf Rang 3 steht, zeugt von hoher Selbstüberschätzung und Ignoranz.
Wo würden wir den mit einem "guten" trainer stehen? Mit 23 Siegen und einem Unentschieden auf Platz 1, mit Durchmarsch in die Bundesliga im nächsten Jahr?
 
Ich finde heute sowohl System- als auch Trainerdiskussionen wenig zielführend: Kein System, das man so fehlerhaft umsetzt ist siegfähig. Das einzige Tor schießen wir durch eine Trainerintervention.

Heute hat gezeigt, dass wir uns kein „Business as Usual“ leisten können. Wir müssen ms Limit.
 
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Das alles hat aber nichts oder nur sehr selten mit der Qualität der Trainer zu tun. Dann sind wohl alle Trainer in den ersten 3 Ligen untauglich, die sind alle schon mehrfach rausgeschmissen worden. Zuletzt eben auch z.B. Alonso, Horst Steffen, Daniel Thione (der jetzt bei Werder ist) usw. usw.
Und Deine Aufzählung der Defizite vermittelt den Eindruck, als wäre unser Trainer besser Maurer geworden.
Weiterentwicklung von Spielern: Welcher Spieler ist denn nicht besser geworden unter Hirsch? Symalla, Sussek, Jessen, Braune, Coskun .....

Sich derart über UNSEREN Trainer zu äußern der Souverän den Aufstieg geschafft hat, aktuell am 24 Spieltag auf Rang 3 steht, zeugt von hoher Selbstüberschätzung und Ignoranz.
Wo würden wir den mit einem "guten" trainer stehen? Mit 23 Siegen und einem Unentschieden auf Platz 1, mit Durchmarsch in die Bundesliga im nächsten Jahr?
Eigentlich hast du es ja erkannt mit deinen ersten Sätzen, warum also ein Trainer Hirsch evtl. nicht der Richtige sein könnte für "höhere" Ziele. Dann gehe doch mal lieber mit dir selbst in den Dialog. Das was ich aufzählte ist das, was ich von einem Trainer für höhere Weihen erwarte, ja. Vielleicht hat Hirsch das ja alles oder zumindest teilweise. Aber er zeigt es nicht, man sieht es nicht und seine Statements sprechen auch nicht dafür. Eindimensionalität ist zu wenig, wenn man weiter hoch will, ja muss (finanzielle Aspekte). Und jetzt Selbstüberschätzung und Ignoranz hier reinzuwerfen ist mir zu monochromatisch. Das wird ne Endlosschleife. Deine letzten beiden Fragen kannste dir selbst beantworten. Ist müßig. Maße ich mir nicht an.
 
@shanghai: Ich bin Dietmar Hirsch für seine bisher geleistete Arbeit definitiv dankbar, aber dieses "Auswärtsgesicht" der Mannschaft sollte doch hinterfragt werden (dürfen).
 
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Jetzt mal ganz ehrlich: Gibt es Beispiele wo ein Trainer nach dem Spiel mit einer empfindlichen Niederlage die richtigen Worte gewählt hat?
Was wird da eigentlich immer erwartet, so 5 Minuten nach dem Spiel?
ich erwarte nicht, das da ein Trainer auf seine Mannschaft drauf prügelt. aber ich erwarte da schon eine Analyse und ich erwarte da auch eine gewisse Selbstkritik. ich mag didi und er hat uns in eine super Lage versetzt sportlich. aber analytisch naja da sollte manchmal schon was mehr kommen mmn
 
@shanghai: … aber dieses "Auswärtsgesicht" der Mannschaft sollte doch hinterfragt werden (dürfen).
Zunächst darf hier jeder alles was nicht direkt beleidigend ist :).

In den Spielen, die wie gewinnen, sind wir überraschender und vor allen Dingen präziser.

Die „Mentalitätsfrage“ macht das Thema einfach: Die nehmen das nicht ernst genug.

Ich glaube nicht, dass es so einfach ist.

Mein Eindruck:

Wie mehrfach erläutert braucht unser Spiel Überraschungsmomente.

Auswärtsspiele geht man immer etwas vorsichtiger, zurückhaltender an.

Mein aktueller Eindruck ist, dass das unserem Spiel gerade die notwendige Spitze nimmt.

Dann wird es unpräzise oder vorhersehbar.

Da wir weiter wenig Ballbesitz realisieren, kommen wir so irgendwann zwangsläufig unter Druck.

Wenn wir auswärts vorsichtiger spielen wollen, brauchen wir bessere Ballbesitzabläufe - ein Mann wie Casar darf einfach keine 5 oder 6 Ballverluste produzieren.

Oder wir brauchen eben doch auch Auswärts das volle Brett - auch ohne vibrierende Wedau.

Das ist über eine Saison mit 38 Spielen schwer.

Deswegen sehe ich das Potenzial im ersten Punkt: Ich will kein Tikitaka, man hat heute ein paar mal solche sichernden Bewegungen gesehen, bei denen ein Sechser entgegenkommt.

Wiesbaden hat finde ich nicht sehr gut gepresst, aber Du hast gesehen, wie wenig Antwort wir darauf haben - und dann wird es hektisch und fehlerhaft.

Ich glaube, das ist leistbar - kein Systemwechsel, aber eine Variation.
 
Angefressen und lustlos über irgendwelche Statements in der Presserunde zu sitzen kann ich ja nach so einer Klatsche noch nachvollziehen. Aber über die Frage des "Wie" und "Warum" dann "Wäre ja einfach, wenn ich es wüsste* und "Keine Ahnung" zu antworten, macht mich sprachlos und sauer.
Konzept- und Ideenlos bei einer überforderten Taktik und Biss des Gegners als Antwort hätte ich den Hut gezogen. Aber wer gibt schon gerne Schwächen zu?
 
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