Ehemalige Spieler/Trainer - Was machen sie heute?

Die Teilnehmer für den 72. DFB Fußballlehrer-Lehrgang stehen fest und darunter sind auch ehemalige Zebras.

Die Teilnehmer des 72. DFB Pro Lizenz-Lehrgangs:

Daniel Bauer (VfL Wolfsburg), Tim Danneberg (VfL Osnabrück), Jacqueline Dünker (1.FC Köln), Malik Fathi (VfB Stuttgart), Samir Ferchichi (TSV Havelse), Jakob Fimpel (FC :kacke: 04), Paul Freier (Rot-Weiss Essen), Julian Hübner (zuletzt Hull City), Victor Kleinhenz (1.FC Schweinfurt 05), Cédric Makiadi (Werder Bremen), Uwe Möhrle (zuletzt Blau-Weiß Lohne), Thomas Oostendorp (1.FC Nürnberg), Jérôme Polenz (1.FC Nürnberg), Clara Schöne (Bayern München), Andreas Schumacher (zuletzt 1.FC Magdeburg), Daniel Stredak (Deutscher Fußball-Bund), Marcel Thallinger (SV Ried

 
Kurze Bilderstrecke zum 50. Geburtstag von Ahn Jung-Hwan, den ich ehrlicherweise schon aus meinem Gedächtnis gelöscht hatte:



Bin ja bis heute fest der Überzeugung das wir mit dem großen Reibach hätten machen können und Vorreiter hätten werden können. Der Mann war ne Art David Beckhams Korea/Asienens und spielte hier bevor der Hype um Asien bzw. Japanische/südkoreanische Spieler kam. Allerdings war seine sportliche Zeit bei seinem Wechsel zu uns auch leider eher vorbei.
 
Da bereits im Thread 1. Bundesliga die Entlassung von Horst Steffen diskutiert wird, haben wir die Beiträge dorthin verschoben.
Von daher die Diskussion zum Thema Werder Bremen und Horst Steffen dort weiterführen. Danke (!)
 
Kaan Inanoglu wechselt bis zum Saisonende von der U21 von Frankfurt nach Homburg.

 
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Friedhelm Funkel im Interview mit dem RevierSport (in Auszügen)

Wie sehr verfolgen Sie die 3. Liga eigentlich?
Ich verfolge diese Liga sehr interessiert. Mit dem MSV Duisburg verbinde ich natürlich eine ganz besondere Zeit.
Zumal dort auch mein ehemaliger Spieler Dietmar Hirsch einen hervorragenden Trainerjob macht. Das Rennen um
den Aufstieg ist sehr eng.

Und wem würden Sie den Aufstieg wünschen?
Natürlich dem MSV Duisburg.
(Quelle: RS)
 
Torsten Lieberknecht im Podcast-Gespräch, in dem der MSV so gut wie keine Rolle spielt. Nur die Frage ab Minute 47.13 nach dem Umgang mit Dellen in der Karriere ist ohne den MSV nicht zu beantworten.
Kurze Antwort: ihm war nicht klar, was er falsch gemacht haben sollte. Und weiter: natürlich müsse ein Mensch dennoch jede Erfahrung zum lernen nutzen und er habe überlegt, welche Fehler er gemacht habe. Konkreter ist das leider nicht.

Webseite der Episode: https://leadertalk-fussballpersoenlichkeiten-im-gespraech.podigee.io/81-torsten-lieberknecht

Mediendatei: https://leadertalk.cdn.svmaudio.com/2338503-m-4d2452cd0fdf52e6a6bcf0268371fd4f.mp3?source=feed-svm
 
Kurze Antwort: ihm war nicht klar, was er falsch gemacht haben sollte. Und weiter: natürlich müsse ein Mensch dennoch jede Erfahrung zum lernen nutzen und er habe überlegt, welche Fehler er gemacht habe. Konkreter ist das leider nicht.

Auch wenn das "versagen" nicht alleine seine Schuld ist und auch der Umgang mit ihm womöglich nicht ganz sauber war ( ist aber einfach Spekulation weil da ja einiges zu der Zeit "falsch" lief) zeigt es mir auch das es vielleicht doch nicht so der ganz tolle Toto ist und diese Legendenbildung einiger Leute doch nicht zutreffend ist.
 
Kurze Antwort: ihm war nicht klar, was er falsch gemacht haben sollte.
Nüchtern betrachtet konnte Lieberknecht bei uns kein Saisonziel erreichen, weder den Klassenerhalt in 18/19 (Liga 2) noch den Aufstieg in 19/20. Auch der Start in Saison 20/21 war schlecht. Im Niederrheinpokal gab es ebenfalls nichts zählbares, dafür aber eine frühe Niederlage bei unterklassigen Velbertern.

Allerdings, wenn ich seine späteren Nachfolger betrachte, u. a. Hagen Schmidt und Boris Schommers, hätte ich Lieberknecht lieber behalten.
 
Nüchtern betrachtet konnte Lieberknecht bei uns kein Saisonziel erreichen, weder den Klassenerhalt in 18/19 (Liga 2) noch den Aufstieg in 19/20. Auch der Start in Saison 20/21 war schlecht. Im Niederrheinpokal gab es ebenfalls nichts zählbares, dafür aber eine frühe Niederlage bei unterklassigen Velbertern.

Allerdings, wenn ich seine späteren Nachfolger betrachte, u. a. Hagen Schmidt und Boris Schommers, hätte ich Lieberknecht lieber behalten.

Ich möchte eigentlich nichts mehr zu dem Thema schreiben, aber die Aussage, dass Lieberknecht das Saisonziel in der Corona-Saison nicht erreicht hat, stört mich jedes Mal wieder. Der Aufstieg wurde erst dann als Ziel kommuniziert nachdem schon jede Menge Spiele gespielt waren und wir relativ überraschend mit dem Kader die Tabelle angeführt haben. Kann man ihm natürlich trotzdem vorhalten, ist aber ziemlich bescheuert.
 
Ich möchte eigentlich nichts mehr zu dem Thema schreiben, aber die Aussage, dass Lieberknecht das Saisonziel in der Corona-Saison nicht erreicht hat, stört mich jedes Mal wieder. Der Aufstieg wurde erst dann als Ziel kommuniziert nachdem schon jede Menge Spiele gespielt waren und wir relativ überraschend mit dem Kader die Tabelle angeführt haben. Kann man ihm natürlich trotzdem vorhalten, ist aber ziemlich bescheuert.
Lieberknecht hatte 38 Spieltagen zeit für das "Projekt Aufstieg" und es gab auch schon vor Corona unnötige Niederlagen (sowohl in der Liga als auch im Niederheinpokal)

Aus meiner sicht hat er genau wie User @Marcelona schrieb,kein Saisonziel in seiner Ära erreicht und wurde zurecht entlassen.

Das es anschliessend noch schlimmer wurde,macht die Leistung von Lieberknecht auch nicht besser....
 
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Aus meiner sicht hat er genau wie User @Marcelona schrieb,kein Saisonziel in seiner Ära erreicht und wurde zurecht entlassen.

Ein Saisonziel wird vor einer Saison ausgegeben. Das hat man nicht gemacht, weil das zu dem Zeitpunkt völliig idiotisch gewesen wäre. Insofern ist das keine Meinung, sondern schlichtweg falsch die Aussage zu treffen, dass er das Saisonziel nicht erreicht hat.

Dass ich davon abgesehen zu 100 % sicher bin, dass wir ohne Corona in der Saison aufgestiegen wären, ist hingegen meine persönliche Meinung und steht auf einem anderen Blatt Papier.
 
Ein Saisonziel wird vor einer Saison ausgegeben. Das hat man nicht gemacht, weil das zu dem Zeitpunkt völliig idiotisch gewesen wäre. Insofern ist das keine Meinung, sondern schlichtweg falsch die Aussage zu treffen, dass er das Saisonziel nicht erreicht hat.

Dass ich davon abgesehen zu 100 % sicher bin, dass wir ohne Corona in der Saison aufgestiegen wären, ist hingegen meine persönliche Meinung und steht auf einem anderen Blatt Papier.
Hä?

Ein Saisonziel wird nur vor der Saison ausgegeben und kann auch nicht geändert werden?

Ich glaube nicht das irgendjemand (nach dem 1.Platz zur Winterpause) mit dem Saisonergebniss zufrieden war (Corona hin oder her)!!!

Unterm Strich (Fakt ist) konnte Lieberknecht den Abstieg nicht verhindern , hat den Aufstieg anschliessend nicht geschafft und ist Mitte der Hinrunde der folgenden Saison (auf einen Abstiegsplatz) entlassen worden.Was du da reininterpretierst ist dein Sache, ändert aber nichts an den Tatsachen...
 
Ein Saisonziel wird nur vor der Saison ausgegeben und kann auch nicht geändert werden?

Ich glaube nicht das irgendjemand (nach dem 1.Platz zur Winterpause) mit dem Saisonergebniss zufrieden war (Corona hin oder her)!!!
Das würde dann also bedeuten, dass wir unzufrieden wären und Hirsch gescheitert wäre, wenn wir am Saisonende Vierter und das Ziel verfehlen würden. Sehe ich nicht so.
 
Das würde dann also bedeuten, dass wir unzufrieden wären und Hirsch gescheitert wäre, wenn wir am Saisonende Vierter und das Ziel verfehlen würden. Sehe ich nicht so.
Erstmal, eine absolut müßige Diskussion, nach so langer Zeit.

Und du hast nicht unrecht aber das erreichen eines Saisonziels ist nicht gleichbedeutend mit einer Jobgarantie, oder?
Moralisch schon irgendwie aber am Ende müssen die verantwortlichen dem jeweiligen Trainer doch zutrauen in Zukunft die Mannschaft nach Ihren Vorstellungen voranzutreiben.

Aber wie gesagt, ziemlich müßig das mit TL nochmal aufzubröseln.
 
Maximilian Güll, immerhin 11 Einsätze in der 3. Liga für unseren MSV, davor 10 Jahre MSV-Jugend, ist inzwischen Sport und Biologielehrer in Mülheim:


Der ist nah dran, hat ewig lange MSV-Vergangenheit, ran da, ansprechen für die Traditionself. :old:
 
Hans Sarpei erzählt auf seinem Tiktok Account sehr detailliert über seine Karriere.

Unter anderem erzählt er, dass Seppo Eichkorn damals Wolfgang Frank gestürzt haben soll.
 
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Hans Sarpei erzählt auf seinem Tiktok Account sehr detailliert über seine Karriere.

Unter anderem erzählt er, dass Seppo Eichhorn damals Wolfgang Frank gestürzt haben soll.

Ja, indirekt. Aber auch weil Frank moderne Spielprinzipien eingeführt hat, die die "alten" Spieler nicht wollten und deswegen rebellierten. Das sich diese Prinzipien in den Jahren danach im Profifußball etablierten, zeigt, wie schäbig es im Fußball manchmal zugeht. Der Fehler lag nicht bei Frank. Der Fehler lag darin, dass der Verein ihn nicht stützte bzw. die Spieler nicht zu ihm passten.

Vor dem Abstieg in die Regionalliga lief es doch ähnlich beim MSV.

Auch wenn ich bei Sarpei oft die Augen rollen muss, das Format ist unterhaltsam.

Leben läuft!

 
Ja, indirekt. Aber auch weil Frank moderne Spielprinzipien eingeführt hat, die die "alten" Spieler nicht wollten und deswegen rebellierten. Das sich diese Prinzipien in den Jahren danach im Profifußball etablierten, zeigt, wie schäbig es im Fußball manchmal zugeht. Der Fehler lag nicht bei Frank. Der Fehler lag darin, dass der Verein ihn nicht stützte bzw. die Spieler nicht zu ihm passten.

Vor dem Abstieg in die Regionalliga lief es doch ähnlich beim MSV.

Auch wenn ich bei Sarpei oft die Augen rollen muss, das Format ist unterhaltsam.

Leben läuft!



Ab diesem Zeitpunkt betonte Jürgen Klopp immer wieder, wie sehr ihn Wolfgang Frank damals geprägt hat.
Frank, der als neomodischer Trainer galt, war laut Klopps Aussagen mit Abstand der beste Trainer seiner Karriere.

Beim MSV war das Umfeld jedoch zu dieser Zeit nicht bereit für Neues, da alles stark ergebnisorientiert war.Andernfalls wären wir womöglich schon damals ein Vorreiter des modernen Fußballs in Deutschland gewesen.
 
Ab diesem Zeitpunkt betonte Jürgen Klopp immer wieder, wie sehr ihn Wolfgang Frank damals geprägt hat.
Frank, der als neomodischer Trainer galt, war laut Klopps Aussagen mit Abstand der beste Trainer seiner Karriere.

Beim MSV war das Umfeld jedoch zu dieser Zeit nicht bereit für Neues, da alles stark ergebnisorientiert war.Andernfalls wären wir womöglich schon damals ein Vorreiter des modernen Fußballs in Deutschland gewesen.
Frank hat die 4er Kette beim MSV eingeführt, Ingwerscheiben lutschen lassen….

Wenn ich mich recht erinnere passte aber auch das Personal nicht Zur taktischen Revolution und die Spieler sind dem neumodischen auch nicht wirklich zugeneigt gewesen. Frank war aber auch nicht jemand der mitreissen konnte. Kam immer ein wenig als komischer Kauz rüber.

Auch Kapitel X wo der MSV einen langfristig anderen Weg hätte einschlagen können aber irgendwie nicht bereit dazu gewesen ist.
 
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Pusch ist kein verkehrter Kerl, aber für mich das Paradebeispiel, warum es mit dem Kader in die Regionalliga ging. Es waren zu viele Charaktere wie er, die dieses Umfeld, die Kulisse, den Verein und das Drumherum nicht so wertgeschätzt haben. Pusch war schon in seiner MSV-Zeit im Immobilien-Game tätig, er hatte schon damals mit dem Fußball innerlich abgeschlossen und für mein Empfinden haben ihm genau deshalb einige Prozente gefehlt, um die Leistung abzurufen. Ich verüble ihm das bis heute schon noch.

Hört mal Ali Hahn zu, wenn er über den MSV spricht, oder einen Basti Mai. Hör mal einen Coskun zu oder einen Mogultay, der schon früh von Liga 2 geträumt hat und jetzt im Nirgendwo untergeht, während ein Symalla demütig bleibt, verlängert und täglich hart an sich arbeitet.
All diese Meurers-Susseks-Bookjans-und-Co. haben von Anfang an die Wertigkeit dieses Vereins zu schätzen gewusst. Für sie ist das Wedau-Stadion einzigartig, die Fanbase, die Geschichte.

Genau das ist der Unterschied, warum wir seit 18 Monaten mitunter die erfolgreichste Zeit unserer Vereinsgeschichte haben. Nicht gemessen an der Bundesliga-Vizemeisterschaft, sondern an den Serien, die wir einfahren. Wir sind seit über einem Jahr zuhause ungeschlagen, Braune hat Rekorde eingefahren mit der längsten Serie. Kein Team in Liga 3 hat jemals eine solche Siegesserie zum Start hingelegt. Das kommt nicht von irgendwoher. Das kommt von vereinter Wertschätzung, die uns überhaupt erst wieder in die Atmosphäre des Aufstiegskampfs der dritten Liga gebracht hat und im Sommer generell den Grundbaustein dafür gelegt hat, dass so begnadete Fußballer wie Bulic, Lobinger, Casar oder Kother hier antanzen.

Herz und Leidenschaft sind dabei. Ich erinnere mich noch an den Kinofilm - da hast du in jeder Faser der Jungs das pure Glück gespürt. Und genau deswegen bleibt die Dankbarkeit bei den einen und die (sportliche) Verachtung bei den anderen.
 
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Pusch ist kein verkehrter Kerl, aber für mich das Paradebeispiel, warum es mit dem Kader in die Regionalliga ging. Es waren zu viele Charaktere wie er, die dieses Umfeld, die Kulisse, den Verein und das Drumherum nicht so wertgeschätzt haben. Pusch war schon in seiner MSV-Zeit im Immobilien-Game tätig, er hatte schon damals mit dem Fußball innerlich abgeschlossen und für mein Empfinden haben ihm genau deshalb einige Prozente gefehlt, um die Leistung abzurufen. Ich verüble ihm das bis heute schon noch.

Hört mal Ali Hahn zu, wenn er über den MSV spricht, oder einen Basti Mai. Hör mal einen Coskun zu oder einen Mogultay, der schon früh von Liga 2 geträumt hat und jetzt im Nirgendwo untergeht, während ein Symalla demütig bleibt, verlängert und täglich hart an sich arbeitet.
All diese Meurers-Susseks-Bookjans-und-Co. haben von Anfang an die Wertigkeit dieses Vereins zu schätzen gewusst. Für sie ist die Wedau-Arena einzigartig, die Fanbase, die Geschichte.

Genau das ist der Unterschied, warum wir seit 18 Monaten mitunter die erfolgreichste Zeit unserer Vereinsgeschichte haben. Nicht gemessen an der Bundesliga-Vizemeisterschaft, sondern an den Serien, die wir einfahren. Wir sind seit über einem Jahr zuhause ungeschlagen, Braune hat Rekorde eingefahren mit der längsten Serie. Kein Team in Liga 3 hat jemals eine solche Siegesserie zum Start hingelegt. Das kommt nicht von irgendwoher. Das kommt von vereinter Wertschätzung, die uns überhaupt erst wieder in die Atmosphäre des Aufstiegskampfs der dritten Liga gebracht hat und im Sommer generell den Grundbaustein dafür gelegt hat, dass so begnadete Fußballer wie Bulic, Lobinger, Casar oder Kother hier antanzen.

Herz und Leidenschaft sind dabei. Ich erinnere mich noch an den Kinofilm - da hast du in jeder Faser der Jungs das pure Glück gespürt. Und genau deswegen bleibt die Dankbarkeit bei den einen und die (sportliche) Verachtung bei den anderen.
Es ist halt das Gesamtpaket, was jetzt stimmt, viele kleine Aspekte bedingen einander. Am Anfang ein MP, der sich mit Chris Schmoldt offensichtlich hervorragend ergänzt, dIe Auswahl der Chaktere der Spieler, der Trainer, der auf diesen Saiten sein starkes Spiel spielt, die Aufganbentrennung im Verein mit klaren Strukturen und am Ende dieser Reihe dann wir als Fans mit dem Wahnsinn von der Wedau und außerhalb.
 
Zur Wahrheit gehört aber eben auch, dass die aktuellen jungs genau unsere Kragenweite waren.

Sie konnten wirklich froh sein beim msv unterzukommen. Das war die Adresse aller Regionalligen. Das war für die Coskuns, susseks und meuers der rundum perfekte fit — entweder „DER“ Club aller Regios der am meisten mitbringt und sehr wahrscheinlich hochgeht oder vielleicht Aufsteiger oder kleinerer Club in Liga 3.

Ich denke auch das das Team wirklich harmoniert, aber ob sie den MSV als „einzigartig“ oder „besonders“ einstufen — oder ob das nicht mehr am Erfolg an sich liegt….ist mir ehrlich gesagt bisschen too much.

Ich glaub es wurde wirklich viel richtig gemacht, trotzdem würd ich da nicht zu viel reininterpretieren — alles gute jungs keine Frage — und einem Hahn kaufe ich seine Worte auch wirklich ab, das ein Bulic das hier fühlt auch — ob das aber wirklich so ein „Duisburg Bezug“ ist. Da hab ich meine Zweifel ob das woanders mit der Art Erfolg nicht ähnlich sei.

Nichtsdestotrotz kann man sich aktuell nur freuen und ich glaube auch der Großteil ist sehr gerne hier (also zum Fußball spielen, die meisten leben ja außerhalb)

ich meine nur — Identifikation muss organisch wachsen, ein Kevin wolze der zum bespiel aus Wolfsburg hierhin kommt — 8 Jahre bleibt und familiär wurzeln schlägt. Bitter mit seiner stehaufmännchen Geschichte. Beuckert der als ossi hier seit 20 Jahren lebt.

Nicht das man das von jedem Spieler erwarten muss.
 
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@chuckweazel

Der MSV hatte aber zu Vertragsbeginn 2024/2025 keinen großen Erfolg, sondern war erst einmal ein Aufsteiger mit nicht einmal einer Handvoll Spieler unter Vertrag, der sich zunächst finden musste. Zum Zeitpunkt der Vertragsunterschrift war zwar das Zusammenrücken schon vorhanden, nicht aber die Euphorie oder gar der sportliche Erfolg. Heißt: Mehr als eine Vision war da nicht. Der Erfolg kam erst später durch die Spieler selbst. Und genau deshalb habe ich in meinem Beitrag auch nur Spieler aufgezählt, die diesen Weg mitgegangen sind und nicht erst im Sommer dazugestoßen sind.

Wobei der Unterschied zwischen einem Coskun, der beim Greifswalder FC 3.-Liga-Angebote vorliegen hatte, gar nicht so groß ist zu einem Viet oder Bulic, bei denen zumindest Erstgenannter locker in Liga 2 hätte bleiben können.

In der Saison 2024/2025 war das größte Argument der Verein selbst: die Geschichte, die Rahmenbedingungen, der Faktor schlafender Riese. Man hat sich einzig und allein auf die Vision eingelassen. Das zeigt, dass die Jungs einen ganz anderen Identifikationsfaktor mit dem Verein hatten als ein Pusch oder Mai.

In der Saison 2025/2026 kommen dann Jungs zu uns, weil sie an den begonnenen Weg glauben, weil sie Teil dessen sein wollen, was Spieler wie Coskun, Sussek oder Meuer hier geschaffen haben, natürlich getragen von der gesunden und bärenstarken Kaderstruktur aus der Feder eines Schmoldts und Preetz.

Allen gemeinsam ist aber nicht der Erfolg, denn der war zu jedem Zeitpunkt nur Spekulation, im Sommer nach dem Abstieg ebenso wie im Sommer 2025/2026, in dem niemand ernsthaft mit einem Aufstiegskampf gerechnet hat, sondern die Wertschätzung gegenüber dem MSV.
Davon bin ich überzeugt. Und genau das macht den Unterschied aus zu Spielerprofilen und Charakteren wie Pusch, Bakalorz oder Esswein.
 
@19O2_exeMSV

Mir ging’s vor allem um die Regio Saison.

Aktuell war sicher ein Argument das die generelle Harmonie und der Aufschwung im verein zu spüren war, stimme ich dir zu. Ich tue mich nur irgendwie immer schwer mit dem großen Wort „Identifikation“ — das ist ja auch immer etwas eigene Definitionenssache.

Und natürlich waren Pusch, Bakalorz und Esswein abgebrühte Profis mit ner menge Erfahrung die jetzt einen etwas anderen Blick als jüngere Leute haben.

Bakalorz und esswein waren gestandene Bundesliga Profis.

Bei baka hatte ich aber nie den Eindruck das es da an der Einstellung fehlte, ist ja auch noch oft beim MSV.

Ich weis natürlich was du insgesamt meint — will dir da auch gar nicht wiedersprechen.

Nur kriege ich immer einen kleinen ick — weil ich selber zu der Spielergeneration vom Alter gehöre und glaube weis wie der ein oder andere etwa tickt ( das ist auch gar nicht wertend — alles ist unfassbar schnelllebig und die Sozialisierung eine ganz andere als vor Jahrzehnten).

Das jemand sich wirklich mit einer region oder einem Verein identifiziert — das auch reflektieren und benennen kann und sich dessen bewusst ist — in diesem großen Fußball Zirkus — das halte ich schon für insgesamt besonders — darum geht es mir.

Wenn unsere jungs in ein paar Jahren nach der Karriere zurückblicken und sagen „damals beim msv, das war schon Special und das Team sowas hab ich sonst noch nie gehabt“ dann wissen wir Bescheid.
 
Gerade beim Vergleich der Kapitäne kann man sich sicherlich noch an Basti Mai erinnern, der mit Kreuzbandriss sinngemäß zu verstehen gegeben hat, dass ihm die Mannschaft und der Verein komplett am A…. vorbeigeht und sich nur noch in Dresden aufgehalten hat.
Ist mit Krankschreibung natürlich rechtlich erlaubt, für einen Kapitän aber höchst fragwürdig.
 
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