Entwicklung des Fußballs

Was habe ich mir Sorgen um die Entwicklung des Fußballs gemacht. Berechtigt in einigen Punkten und sicher wird es immer Entwicklungen geben, die von dem mir liebgewonnenen Fußball abweicht. Jetzt aber bin ich einfach sehr positiv gestimmt, wenn ich mir vieles anschaue.
All die ganzen Vereine, die man seit Kindheitstagen kennt und denen so viele Leute ihr Herz schenken, Vereine und deren Fans die ich in der überwiegenden Mehrzahl als meine "Verwandten" beschreiben möchte. Alle diese Vereine, die im direkten Aufeinandertreffen mit unseren Zebras natürlich der Gegner ist und bleibt, aber in denen ich davor und danach, eben jene Verwandten sehe. Ein paar Plastik- und Brauseclubs, nehme ich davon aus, auch wenn zu deren Spiele auch zehntausende ins Stadion gehen.
Es freut mich, dass jetzt wo der HSV seine schon siebte Saison in der zweiten Liga spielt und zum Spiel gegen die alte Dame Hertha 57.000 Zuschauer im Stadion ein Spiel sehen und die Atmosphäre einsaugen. Es freut mich, dass Arminia Bielefeld nach zwei Abstiegen in Folge und einer letztjährigen Drittligasaison, die weit hinter den Erwartungen zurück blieb, seinen Dauerkartenverkauf um etwa 1.000 auf 10.500 Saisontickets steigern konnte. Ohne ein Marketing, was mir besonders ins Auge gefallen wäre. Es freuen mich viele andere Beispiele von Vereinen mit Tradition die zeigen, dass die Liga und die Dauer der Abstinenz von der einst angestammten Liga, beinahe keine Rolle spielt, wenn der Ball rollt. Und unser MSV ist auch unter den allerbesten Beispielen dafür, dass diese Fußballbegeisterten und sei der Fußball technisch noch so wenig erstklassig, trotzdem zu ihrem Verein halten und sogar zu ihrem Verein zurückkehren.
 
Was habe ich mir Sorgen um die Entwicklung des Fußballs gemacht. Berechtigt in einigen Punkten und sicher wird es immer Entwicklungen geben, die von dem mir liebgewonnenen Fußball abweicht. Jetzt aber bin ich einfach sehr positiv gestimmt, wenn ich mir vieles anschaue.
All die ganzen Vereine, die man seit Kindheitstagen kennt und denen so viele Leute ihr Herz schenken, Vereine und deren Fans die ich in der überwiegenden Mehrzahl als meine "Verwandten" beschreiben möchte. Alle diese Vereine, die im direkten Aufeinandertreffen mit unseren Zebras natürlich der Gegner ist und bleibt, aber in denen ich davor und danach, eben jene Verwandten sehe. Ein paar Plastik- und Brauseclubs, nehme ich davon aus, auch wenn zu deren Spiele auch zehntausende ins Stadion gehen.
Es freut mich, dass jetzt wo der HSV seine schon siebte Saison in der zweiten Liga spielt und zum Spiel gegen die alte Dame Hertha 57.000 Zuschauer im Stadion ein Spiel sehen und die Atmosphäre einsaugen. Es freut mich, dass Arminia Bielefeld nach zwei Abstiegen in Folge und einer letztjährigen Drittligasaison, die weit hinter den Erwartungen zurück blieb, seinen Dauerkartenverkauf um etwa 1.000 auf 10.500 Saisontickets steigern konnte. Ohne ein Marketing, was mir besonders ins Auge gefallen wäre. Es freuen mich viele andere Beispiele von Vereinen mit Tradition die zeigen, dass die Liga und die Dauer der Abstinenz von der einst angestammten Liga, beinahe keine Rolle spielt, wenn der Ball rollt. Und unser MSV ist auch unter den allerbesten Beispielen dafür, dass diese Fußballbegeisterten und sei der Fußball technisch noch so wenig erstklassig, trotzdem zu ihrem Verein halten und sogar zu ihrem Verein zurückkehren.
Liga 2 noch einmal zu erleben, wäre mein langfristiger Traum.
Wie Du schon schreibst, ist die Liebe zu seinem Verein aber das Wichtigste.
Man lässt ja auch nicht seine Frau/seinen Mann im Stich (oder andersherum), weil es attraktivere Alternativen gibt.
Klar, passiert, aber wie vertrauensvoll sind sie dann noch?

Ich finde die Entwicklung, zu seinem Verein zu stehen, statt Barca-Fan zu werden, einfach nur gut.
 
St. Pauli gründet eine Genossenschaft,
Ein Ansatz gegen die Investoren ********.


 
Youtuber und Fußball ist nicht neues, aber in Argentinien hat es jetzt einen neuen Höhepunkt erreicht.

Der argentinische Erstligist CD Riestra ist mit einem Internet-Star in der ersten Liga angetreten. Beim Spiel gegen Vélez Sarsfield (1:1) stand der Streamer „Spreen“ in der Startelf und erhielt von Trainer Cristian Fabbiani eine Minute Spielzeit. Die Aktion kam nicht bei allen gut an.

„Spreen“ heißt mit bürgerlichem Namen Iván Buhajeruk (24) und ist mit 7,8 Millionen Followern auf Youtube und 5,4 Millionen weiteren auf Instagram eine der größten Internet-Persönlichkeiten in Argentinien. Er ist vor allem für seine Übertragungen von Videospielen bekannt. Nun schlüpfte er für einen kurzen Moment in die Rolle des Profifußballers, bis er für Mittelstürmer Gustavo Fernández (34) ausgewechselt wurde. Den Ball berührte Buhajeruk nicht.

 

Der Vlog-Wahn wird jetzt von der Social Media-Abteilung der Hertha in Eigenregie forciert - mit Zugangsprivilegien. Erwartbar. Natürlich inklusive Rumturnen vor dem Kölner Heimblock und alles maximal unangenehm. Aber vielleicht ist das noch die erträglichste Lösung: jeder Verein sucht sich einen offiziellen Vlogger - der MSV unseren Pira z. B. - und unterbindet den ganzen Rest der Visca-Barca-Ausgeburten. Es nimmt für meinen Geschmack jedenfalls empfindlich Überhand.
 

Der Vlog-Wahn wird jetzt von der Social Media-Abteilung der Hertha in Eigenregie forciert - mit Zugangsprivilegien. Erwartbar. Natürlich inklusive Rumturnen vor dem Kölner Heimblock und alles maximal unangenehm. Aber vielleicht ist das noch die erträglichste Lösung: jeder Verein sucht sich einen offiziellen Vlogger - der MSV unseren Pira z. B. - und unterbindet den ganzen Rest der Visca-Barca-Ausgeburten. Es nimmt für meinen Geschmack jedenfalls empfindlich Überhand.

Für mich sind die meisten "Vlogger" einfach eine Plage. Wenn wir uns einen aussuchen sollten, würde ich mir von Vereinsseite sicher sein wollen, dass der auserwählte "Vlogger" auch jemand ist, der wenn es mal nicht so läuft, sich nicht mit einem Video gegen den Verein stellt. Falls sich jemand nicht erinnern kann, das meine ich damit.
 
Für mich seit jeher ein absolutes Ärgernis aber ist es nicht so gewesen, dass mit Inkrafttreten der neuen Stadionordnung ab morgen dieses unsägliche „Vloggen“ (Aufnahme und Verbreitung von Videosequenzen zu kommerziellen Zwecken) bei uns offiziell verboten wäre?
 
Kommt auf die Definition "zu kommerziellen Zwecken" an?
Ob ein Verbot wirklich sinnvoll wäre?
Die Videos zeigen unseren MSV und die Atmosphäre überregional.
Und sie sprechen (nicht nur, aber hauptsächlich!) die jüngere Generation an.
Klar, die Kurzzusammenfassung von Sporttotal ist auch ein "Erlebnis".
Nur, dass man damit 0 Interessierte im Netz anspricht.
Ohne YouTube, Insta und TikTok nimmt Dich keiner mehr wahr, der noch den Großteil seines Lebens vor sich hat.
Ob ich das gut finde, steht auf einem anderem Blatt...
 
Mal schauen ob der DFB reagiert.
Also aus meiner Sicht muss der Dfb da mal erst garnicht reagieren. Da ist mal erst der Staatsanwalt dran. Und wenn dann vor Gericht für schuldig befunden und verurteit, dann sollte man auch an ein lebenslanges Berufsverbot denken.

Es gilt die Unschuldsvermutung, ansonsten macht sich der Dfb Regresspflichtig. Bei unserem feinen Metzelder hat es auch im Sinne des Rechtsstaats geklappt. Und das ist dann auch ein Erfolg für alle.
 
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https://www.spiegel.de/sport/fussba...ission-a-22f1d4a5-29c2-459d-b473-535bd1da5f24
 
In und um die Stadien stehen sie sich häufig verfeindet gegenüber.
Am Sonntag wollen Fanszenen aus ganz Deutschland nun aber gemeinsam auf die Straße gehen.


Die Innenminister wollen über schärfere Sicherheitsmaßnahmen in den Stadien diskutieren. So stehen wohl unter
anderem personalisierte Tickets, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Erfassung von Zuschauern sowie verschärfte
Stadionverbote zur Debatte.

 
Zuletzt bearbeitet:
In und um die Stadien stehen sie sich häufig verfeindet gegenüber.
Am Sonntag wollen Fanszenen aus ganz Deutschland nun aber gemeinsam auf die Straße gehen.


Die Innenminister wollen über schärfere Sicherheitsmaßnahmen in den Stadien diskutieren. So stehen wohl unter
anderem personalisierte Tickets, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Erfassung von Zuschauern sowie verschärfte
Stadionverbote zur Debatte.


Wie so oft in der heutigen Zeit: Alles ist nur noch performativ, Show, Vorgeschobenes, Darstellung von Handlungsfähigkeit, andere Interessen im Hintergrund...

Zusammenfassend: Anzahl Zuschauer gestiegen, Anzahl Verletzte und (von der Polizei initiierte !) Strafverfahren ist gesunken

"Stadien sind sicher"

Stadion-Sicherheit verbessert

Weniger Verletzte und Strafverfahren: Die Sicherheit in deutschen Fußball-Stadien ist gestiegen
 

Tausende Fußball-Ultras und aktive Fans setzen in Leipzig ein Zeichen gegen neue Stadionregeln​

Mehrere Tausend Fußballfans aus der ganzen Bundesrepublik, darunter auch viele Ultra-Gruppierungen, protestierten am Sonntag gemeinsam in der Leipziger Innenstadt. Nach Einschätzung der Polizei nahmen etwa 8000 Personen an der Demonstration teil. Die Veranstalter sprachen von 20.000 Beteiligten.


 
Wirklich schön zu sehen, dass sowas Erfolg hat.
Beim Investor war man auch sehr hartnäckig.

Aus den Fehlern der Engländer lernen... wobei ich Zweifel habe, ob die noch was merken...
Sie pellen sich einen auf "beste Liga der Welt", aber können sich kein ticket fürs Stadion leisten. Jeder wie er mag.
 
Bin nicht sicher in welchem Thread das soll, da es mir aber um den krankhaften Personenkult geht und die Vermarktung passt das hier schon.


Begleitet wurde sein erster "sehr kurzer" Auftritt von Ausschreitungen.


Laut dem Artikel kosten die Karten 113 Euro.
 

"Chefredakteur bei der Funke Mediengruppe" hat mir gereicht, um zu verstehen, wer so einen Stuss von sich gibt.

Ich habe mir neulich das Finale des Französischen Pokals in Kuwait angesehen. PSG gegen Marseille - ein unglaubliches Hass-Derby. Ich habe nach 10 Minuten ausgeschaltet, weil da dermaßen tote Hose war, dass man sogar die Spieler hat rufen hören - ähnlich wie während Corona.

Mal völlig abgesehen von den Fans, die der DFL die Bude abfackeln würden, wäre solch ein Schritt kontraproduktiv, denn die Bundesliga würde ihr USP verlieren, ihr Alleinstellungsmerkmal: Die Atmosphäre, die es so breit in keiner anderen europäischen Liga gibt.

Aber ich bin mir sicher, dass es zur Not noch einige Tennisbälle im Handel gibt :rolleyes:
 
Ich sehe das inzwischen deutlich pragmatischer und werde immer offener dafür, zumindest einzelne Spiele deutscher Mannschaften auch im Ausland austragen zu lassen.

Bayern und BxB haben genau so wie Real, Juve & Co nicht nur im Inland Fans, sondern weltweit. Soll ein mexikanischer, chinesischer oder senegalesischer Bayern-Fan etwa keine Chance haben, sein Lieblingsteam jemals live zu sehen? Ist es nicht etwas egoistisch, ihm diesen Traum zu verwehren? Er hat doch oft keine Chance, dafür nach Deutschland zu kommen. Alleine schon deshalb, weil deutsche Behörden oft sehr restriktiv sind bei der Vergabe von legalen Besuchsvisa.

Schon klar, dass das nicht der Grund dafür ist, das Spiele spanischer Teams in Saudi-Arabien stattfinden, sondern dass es dabei nur ums Geld geht.

Aber eine richtige Sache wird nicht alleine deshalb falsch, weil sie aus den falschen Gründen vorangetrieben wird.

Wer dagegen ist, sollte glaubwürdigerweise zumindest zwei Dinge tun:
- einen konstruktiven Vorschlag vorbringen, wie der Mexikaner, Chinese, Senegalese denn sonst ein Live-Spiel seines Lieblingsteams sehen kann
- konsequenterweise auch keine Spiele der NFL besuchen, die in Deutschland ausgetragen werden.
 
Wer dagegen ist, sollte glaubwürdigerweise zumindest zwei Dinge tun:
- einen konstruktiven Vorschlag vorbringen, wie der Mexikaner, Chinese, Senegalese denn sonst ein Live-Spiel seines Lieblingsteams sehen kann
- konsequenterweise auch keine Spiele der NFL besuchen, die in Deutschland ausgetragen werden.

Zu 2: keine Sorge, mache ich nicht.
Zu 1: in Mexico oder dem Senegal wird die Bundesliga wohl kaum Spiele austragen... aber nehmen wir mal an, sie täte es, oder eben in China, was am ehesten denkbar ist von den drei Beispielen.
Was meinst Du denn, an wen die wenigen Tickets dort gehen würden - an den enthusiastischen Fan der Superbayern oder des BVB, der zu den unmöglichsten Zeiten irgendwelche pixeligen BEIN-Sports Streams guckt, um die Mannschaft zu sehen, oder vielleicht doch an ausgewählte Sponsoren und die Oberschicht des Landes, für die im Zweifel auch der Besuch eines Spiels in Deutschland möglich wäre, so sie es denn wirklich wollen würden?
Ich habe eine Vermutung...

Konkrete Antwort auf die Frage also aus meiner Sicht nicht erforderlich, da die Annahme falsch ist. Ein Bundesligaspiel in einem der drei Länder würde die Chance des durchschnittlichen Fans eines Deutschen Vereins dort, seinen Verein im Stadion zu sehen, nicht signifikant erhöhen.
 
Konkrete Antwort auf die Frage also aus meiner Sicht nicht erforderlich, da die Annahme falsch ist. Ein Bundesligaspiel in einem der drei Länder würde die Chance des durchschnittlichen Fans eines Deutschen Vereins dort, seinen Verein im Stadion zu sehen, nicht signifikant erhöhen.

Bedenkenswerte Argumente. Die man aber nicht absolut setzen darf. Es gibt eben halt auch gewichtige Gegenargumente.

Die 3 Länder waren ja erkennbar und wahllos einfache Beispiele. Ersetze sie durch ein x-beliebiges anderes Land.

Im Kern geht es darum, dass Bayern eben kein deutscher Verein ist. Weder sind die Spieler alle deutsch, noch sind es ihre Fans. Das gilt analog auch für ManU, Barca & Co. Mit welchem Recht will ein deutscher Bayern-Fan denn einem nicht-deutschen Bayern-Fan weltweit verwehren, auch nur ein einziges Spiel zu sehen?

Das ist eben auch ein sehr gewichtiges Argument, das mit möglichen Gegen-Argumenten sauber abgewogen werden sollte, um allen Interessen gerecht zu werden. Das geschieht aber nicht dadurch, dass etwas in Zukunft weiter so gemacht wird wie bisher, bloß weil es immer schon so war.

"Das haben wir immer schon so gemacht" ist jedenfalls das schwächste aller möglichen Argumente.
 
[...Im Kern geht es darum, dass Bayern eben kein deutscher Verein ist. Weder sind die Spieler alle deutsch, noch sind es ihre Fans. Das gilt analog auch für ManU, Barca & Co. Mit welchem Recht will ein deutscher Bayern-Fan denn einem nicht-deutschen Bayern-Fan weltweit verwehren, auch nur ein einziges Spiel zu sehen?...]
Es wird doch keinem etwas verwehrt.
Jeder könnte sich ein Spiel seines Vereins ansehen.
Falls es Karten gibt.
Die Anreisewege variieren dann eben etwas.
Soll man jetzt das Sprichwort umdrehen, damit auch jeder auf der Welt zufrieden ist?
„Wenn der Berg Prophet nicht zum Propheten Berg kommt, muss der Prophet Berg zum Berg Propheten gehen.“
Und wie oft soll man denn außerhalb Deutschlands spielen?
Welche Anreisewege sind da noch human, d.h. springt man immer so 200 Kilometer weiter um die Welt, damit auch jeder Fan auf der Welt ein Spiel sehen kann?
Diese Spiele außerhalb des Landes gibt es nur, weil irgendjemand gaaanz weit sein Portemonnaie aufmacht. Aus Prestigegründen.
Nicht, weil er jemanden einen Gefallen tun will, sondern weil er es kann.
Als ob jemand das spanische Finale in Kuwait sehen will. Ja, genau...
Und noch dazu: Wie fühlen sich wohl die echten Fans beider spanischer Mannschaften dabei?
Mal eben nach Kuwait anreisen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Bayern betreibt zwar wie andere Bundesligaclubs internationales Marketing und geht wie andere Vereine auch zum Saisonende/Anfang auf Freundschaftspielreise auf anderen Kontinenten, aber die sind doch trotzdem ein Deutscher Verein. Verstehe nicht ganz was man denen hier andichten soll.
 
Der FCB ist doch exakt das - ein eingetragener Verein im deutschen Vereinsregister. Noch sind wir ja nicht alles "Weltbürger", das wird wohl noch ein paar Jahre dauern.
:D

Das ist schon klar. Aber ich denke, es ist auch klar, was ich meinte.

Zum Vergleich: sind BASF, Bayer und SAP deutsche Konzerne? Wenn ja, warum? Bloß weil der Sitz der Muttergesellschaft in Deutschland ist? Jedenfalls erzielen diese Konzerne nur eine kleinen Teil ihrer Umsätze und haben nur einen kleinen Teil ihrer Mitarbeiter in Deutschland.

Was deutsch und was nicht, ist doch offensichtlich definitionsabhängig.

Bayern betreibt zwar wie andere Bundesligaclubs internationales Marketing und geht wie andere Vereine auch zum Saisonende/Anfang auf Freundschaftspielreise auf anderen Kontinenten, aber die sind doch trotzdem ein Deutscher Verein. Verstehe nicht ganz was man denen hier andichten soll.

Niemand "soll" etwas. Und niemand dichtet etwas an.

Und wenn schon, dann tun es die eigenen Fans, zumindest ein Teil. Ich kann mich zumindest gut an Transparente im Bayern-Stadion in der Vergangenheit erinnern, nach denen der FC Bayern München kein deutscher, sondern ein bayrischer Verein sein soll.
 
Und wenn schon, dann tun es die eigenen Fans, zumindest ein Teil. Ich kann mich zumindest gut an Transparente im Bayern-Stadion in der Vergangenheit erinnern, nach denen der FC Bayern München kein deutscher, sondern ein bayrischer Verein sein soll.

Für mich ist Bayern auch ein Bayrischer Verein. Genauso wie Dresden oder Magdeburg Ostdeutsche Vereine sind und der MSV ein Westdeutscher. Weiß aber nicht was das damit zu tun hat.
 
Zum Vergleich: sind BASF, Bayer und SAP deutsche Konzerne? Wenn ja, warum? Bloß weil der Sitz der Muttergesellschaft in Deutschland ist? Jedenfalls erzielen diese Konzerne nur eine kleinen Teil ihrer Umsätze und haben nur einen kleinen Teil ihrer Mitarbeiter in Deutschland.
Nur, weil ich (und Millionen andere Deutsche) jeden Tag eine Coca Cola kaufe(n), wird aus Coke doch auch kein deutsches Unternehmen. Oder würde ich erwarten, dass die vor meiner Haustüre für mich produzieren. Ich kann dir wirklich nicht folgen, vor allem, im Zusammenhang mit einem Fußballclub.
 
Nur, weil ich (und Millionen andere Deutsche) jeden Tag eine Coca Cola kaufe(n), wird aus Coke doch auch kein deutsches Unternehmen. Oder würde ich erwarten, dass die vor meiner Haustüre für mich produzieren. Ich kann dir wirklich nicht folgen, vor allem, im Zusammenhang mit einem Fußballclub.

Natürlich ist Coca Cola kein deutsches Unternehmen. Aber ist es ein US-amerikanisches? Darum ging es doch.

Die Linde AG hatte ihren Hauptsitz bis vor wenigen Jahren in Deutschland und war im Dax gelistet. Aktuell ist ihr Sitz Dublin. Ist sie deshalb plötzlich von einem deutschen zu einem irischen Unternehmen mutiert? An der Börse ist sie gelistet übrigens weder in Deutschland, noch Irland, sondern USA.

Der Zusammenhang zu Fußballclubs betrifft doch nicht Lösort Meiderich oder Rhenania Hamborn, auch nicht den MSV. Das sind alles weltweit uninteressante Vereine, ja leider auch der MSV. Aber die großen Vereine haben überall ihre Anhänger, werden überall geschaut, erzielen überall ihren Umsatz, sind eben keine rein deutschen, englischen etc. Vereine. Es sind eben nicht die Fans im Inland "echte" und die anderen "unechte" Fans.

Und deswegen kann man durchaus offen dafür sein, dass auch die weltweiten Fans einzelne Pflichspiele ihres Lieblingsteams sehen können, indem einzelne Spiele im Ausland ausgetragen werden. Früher war ich nicht dafür. Aber man darf sich weiterentwickeln und Meinungen mit guten Gründen auch ändern.

Dass die Internationalisierung mehr aus monetären denn aus ideellen Gründen erfolgt und damit eher kein guter Grund ist, ist schon klar, steht aber auf einem anderen Blatt.

Das soll es von mir aber auch zum Thema gewesen sein. Die Argumente hierzu sind ja - teilweise mehrfach - ausgetauscht.
 
Und deswegen kann man durchaus offen dafür sein, dass auch die weltweiten Fans einzelne Pflichspiele ihres Lieblingsteams sehen können, indem einzelne Spiele im Ausland ausgetragen werden. Früher war ich nicht dafür. Aber man darf sich weiterentwickeln und Meinungen mit guten Gründen auch ändern.
Ja, das darf man. Ich sehe es aber komplett anders. Bayern ist ein deutscher, bayrischer, Münchner Verein. Der überwiegende Teil der Fans kommt aus der (in diesem Fall auch weiteren) Region. Heimspielort ist München. Die Auswärtsspielorte richten sich danach, wo der Gegner her kommt und seine Spielstätte (und den überwiegenden Teil seiner Fans) hat. Manchmal ist es so einfach... und manchmal macht einfach auch Sinn.
 
Geld regiert die Welt und es wäre endlich an der Zeit das es eine richtige Profiliga gibt mit klaren Regeln was das Geld angeht
Kann ja nicht sein das sich Bayern durch viele geduldete Dinge sich auf Kosten der Anderen bereichert hat und diesen Vorteil von Jahr zu Jahr ausbaut, siehe damals die Fernsehrechte mit Premiere wo sie 50% für sich nehmen und danach den Solidarischen Weg komplett verlassen als es nach dem Tabellenrang geht,, oder die Steuermittel die über Konten von Schwan an Hoeneß gingen wie es der Prozess zeigte.
Ich denke wenn Bayern und BVB und die anderen in einer Liga mit Real usw spielen würden,, täte es der Bundesliga gut und die Zuschauer kommen trotzdem,, sieht man ja in Liga 2&3
 
NEIN,NEIN und nochmals NEIN. Ich will das nicht und hoffe wenn jemals sowas im Raum steht,das mehr als Tennisbälle fliegen. Es kommt der Tag leider, dann bleibt einem nur noch der Amateurfußball. Wäre mir persönlich auch egal.
 
Ich bin leidenschaftlicher Fan einer neuseeländischen Eiskunstläuferin, erwarte aber nicht ,diese in der Duisburger Eislaufhalle zu sehen...
 
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