Fußball Argentinien

Leider hinter Bezahlschranke.


Auch wenn die Einführung des Artikels es erahnen lässt, geht nicht es nur um die WM, sondern auch generell um den Fussball in Argentinien.

Interessant, gerade aus deutscher Sicht, folgende Passagen daraus, deren Zitat sich hoffentlich noch im rechtlich zulässigen Rahmen bewegt.

Und gerade im Fußball sind nicht viele Menschen gut auf Milei zu sprechen. Der Präsident möchte argentinische Fußballvereine für private Investoren öffnen, „ganz nach dem Vorbild von Paris Saint-Germain oder Manchester City“, sagt Muno.
Auch andere Befürworter wie Mauricio Macri, der frühere Chef der Boca Juniors und spätere Staatspräsident, argumentieren, dass frisches Geld die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken würde. Argentinische Klubs haben seit Jahren die Copa Libertadores, die Champions League in Südamerika, nicht mehr gewonnen.

Aber der Widerstand gegen dieses Vorhaben ist gewaltig. In Argentinien sind die Klubs nicht nur eingetragene Mitgliedsvereine, in denen Fans als Mitglieder mitbestimmen. „Viele Vereine übernehmen zudem soziale und kulturelle Funktionen in Schulen, Internaten und bei Kulturveranstaltungen – besonders auf Stadtteilebene“, sagt Muno. „Und Kritiker befürchten, dass diese Gemeinschaftsfunktionen wegfallen würden, sobald nur noch der Spielbetrieb zählt.“
 
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