Tut doch nicht immer so als wenn jede Veränderung ein Ding der Unmöglichkeit wäre.
Aber es gab ja Veränderungen um das Auswärtskartensystem. Seither gibt es ein sehr klares und transparentes Rankingsystem.
Ob man das nun mag oder nicht, liegt vermutlich an der eigenen Interessenlage (und nein, ich bin kein FC-Mitglied, sondern auch nur normales Mitglied).
Ob man das Rankingsystem für die eigene Chancenerhöhung nutzt (z.B. durch Eintritt in einen Fanclub oder eigene Gründung), bleibt jedem selber überlassen. Es ist aber auf jeden Fall möglich.
Also der Mitgliederstärkste Verein, Bayern München, macht das so wie ich beschrieben haben. Vor Saisonstart kann sich jedes Mitglied auf Auswärtskarten bewerben die im Losverfahren unter Berücksichtigung verschiedener Parameter verteilt werden.
S04 arbeitet unter anderem mit einem Punktesystem, welches auch nicht so verkehrt ist. Da auch die Vorteile haben, die tatsächlich auch regelmäßig auswärts fahren.
Ich finde,
@Stygeros hat sehr eindrücklich beschrieben, was für ein organisatorischer Aufwand mit einer Auswärtsdauerkarte verbunden ist. Wenn andere Vereine ihn hinbekommen: Gut. Das bedeutet aber nicht, dass man easy auch im eigenen Verein hinbekommt, wenn man nur genug will.
Btw: Du schreibst: Bayern - bewerben - unter Berücksichtigung bestimmter Parameter.
Jede Wette: Wenn wir es hier so machen würden, wäre auch wieder große Unzufriedenheit bei denen, die in der Verlosung kein Glück hatten oder weil die Parameter eh falsch gewählt sind, weil man sie selber nicht erfüllt....
Ja warum gibt es die da wohl nicht? Weil anscheinend ein Großteil der tollen Fanclubmitglieder die plötzlich in Essen,Münster usw auftauchen doch nicht nach Ingolstadt,Saarbrücken oder sonst wo fahren. Verrückt.
Ich bin diese gute Fan - schlechte Fan - Diskussion echt so satt.
Und nicht jeder, der die weiten Auswärtsfahrten nicht fährt, ist ein Eventie. Manchmal sind es ganz einfache Gründe: Arbeit(szeiten), man fährt ungern weite Strecken, die Familie zuhause... Fußball ist toll, aber das echte Leben drumherum gibt es halt auch noch.
Es ist doch klar, dass es kein System gibt, bei dem alle sagen: So und genau so ist es richtig und gerecht. Ganz egal, für welchen Weg sich ein Verein entscheidet: Es wird immer die geben, die ihn gut finden und die, die mit ihm hadern.
Warum fällt es dann aber so schwer, zu akzeptieren, dass sich der Verein für diesen Weg entschieden hat, der ihm gerechter, aber auch umsetzbar erscheint. Manchmal ist man selber einfach nicht der Nabel der Welt.