Olympiabewerbung / Köln Rhein-Ruhr

Stadtmauer

3. Liga
Ab heute werden die Wahlunterlagen zum Bürgerentscheid zur Olympia Bewerbung verschickt. Ich hoffe und gehe von einer breiten Unterstützung für die Austragung olympischer Spiele (auch in Duisburg) aus.


Trotz berechtigter Kritik am IOC wäre das ein unfassbares Ereignis in unserer Stadt!

Wer die Universiade (nun mehrmals) bei uns erlebt hat, wird das bestätigen!
 
Ab heute werden die Wahlunterlagen zum Bürgerentscheid zur Olympia Bewerbung verschickt. Ich hoffe und gehe von einer breiten Unterstützung für die Austragung olympischer Spiel (auch in Duisburg) aus.

Hab da letztens was drüber gelesen (war aber/sogar Hamburg) und bin als ich die Kosten dafür gelesen hab fast vom Stuhl gefallen, die Rechnung dort hat zwar einen knappen Gewinn gehabt, welcher aber natürlich auch geschönt war und am Ende auch wohl gar nicht zutrifft da schon knapp. Aber darum geht es mir gar nicht, klar ist das ein Ereignis und bin eigentlich dafür, aber bei der momentanen Entwicklung hier (damit meine ich eher Deutschland an sich und nicht die Region hier, was natürlich noch stärker ins Gewicht fällt) , wäre das Geld sicherlich für andere Dinge sinnvoller ausgegeben. Allerdings wird man durch Olympia womöglich mehr und schneller in Infrastruktur investieren, also ohne. Daher wäre ich eigentlich dafür das die dafür benötigen Investitionen trotzdem macht auch ohne Olympia, aber das wird natürlich nicht passieren. Zudem denke ich das vieles dann trotzdem auch später da ist, aber nicht genügend genutzt wird.
Bin da sehr zwiegespalten.
 
Hab da letztens was drüber gelesen (war aber/sogar Hamburg) und bin als ich die Kosten dafür gelesen hab fast vom Stuhl gefallen, die Rechnung dort hat zwar einen knappen Gewinn gehabt, welcher aber natürlich auch geschönt war und am Ende auch wohl gar nicht zutrifft da schon knapp. Aber darum geht es mir gar nicht, klar ist das ein Ereignis und bin eigentlich dafür, aber bei der momentanen Entwicklung hier (damit meine ich eher Deutschland an sich und nicht die Region hier, was natürlich noch stärker ins Gewicht fällt) , wäre das Geld sicherlich für andere Dinge sinnvoller ausgegeben. Allerdings wird man durch Olympia womöglich mehr und schneller in Infrastruktur investieren, also ohne. Daher wäre ich eigentlich dafür das die dafür benötigen Investitionen trotzdem macht auch ohne Olympia, aber das wird natürlich nicht passieren. Zudem denke ich das vieles dann trotzdem auch später da ist, aber nicht genügend genutzt wird.
Bin da sehr zwiegespalten.
Ich war Anfang der 2000er ehrenamtlich an der Regattabahn tätig als es schonmal im eine Olympia Bewegung ging. Ich kann mich noch Recht gut erinnern daß es damals als "die kostengünstigsten Spiele" gehandelt wurde, da viele Sportstätten schon da sind, im Gegensatz zu Hamburg. Klar es wären auch die Spiele der langen Wege gewesen, aber dafür mit hoher Wahrscheinlichkeit kostendeckend.

Damals war geplant (zumindest was ich noch weiß):
Kanu in Duisburg
Rudern in Köln (die Duisburger Bahn ist für Ruden auf Olympianiveau 300 m zu kurz)
Reiten in Aachen und Dressur und unserer Arena
Fußball in :kacke: und Dortmund
Radsport in der Westfalenhalle (Dortmunder 6-Tagerennen)
Schwimmen in Essen (die haben schon das passende Schwimmtstadion)
Für die Hallenwettbewerbe (Fechten, Boxen, Judo usw) gibt es genug passende Hallen (Messe Essen, Dortmund, Düsseldorf).
Hockey in MG (das Stadion ist damals nach der erfolglosen Bewerbung trotzdem gebaut worden)
Leichtathletik in Wattenscheid

Es muss also fast nichts neu gebaut werden bis auf die Wildwasserkanustrecke, und das Olympische Dorf. Das sollte damals an eine Uni (Essen oder Bochum) und es sollte danach als Studentenwohnheim weiter genutzt werden.

Einige Sportstätten müssen natürlich saniert oder erweitert werden, was aber sicher günstiger ist als ein Neubau.

So eine Ansammlung an guten Sportstätten findest du in Deutschland und auch fast nirgends auf der Welt.

Also ich werde dafür stimmen!
 
Zuletzt bearbeitet:
NRW sind auf jeden Fall die "günstigsten" Spiele. Auch die Wege sind am Ende nicht weiter als Hamburg. Hamburg macht diesbezüglich nur besseres Marketing.

Die Frage ist sowieso, muss es immer günstig sein und was und wie wird es eingerechnet. Viele Sportanlagen müssen sowieso saniert werden, auch für Schulsport etc, gleiches gilt für die Infrastruktur.

Immer nur (hier) dagegen sein und am ende fördert der Staat Spiele und Infrastruktur in anderen Regionen, hilft hier nicht weiter.

Da sollten wir uns am nächsten sein und das Geld, Image und die Freude bei uns belassen.
 
...
Damals war geplant (zumindest was ich noch weiß):
Kanu in Duisburg
Rudern in Köln (die Duisburger Bahn ist für Ruden auf Olympianiveau 300 m zu kurz)
...
Danach ist die Regattabahn noch modernisiert worden & ist zumindest im Rahmen einer möglicher Berwerbung auch für die Ruderwettbewerbe vorgesehen -
1773676423306.png
1773676423306.png
Olympiabewerbung
 
Ne die Renovierung (Parallelkanal) war damals unabhängig davon. Die war nötig um bei den Kanuten den Status A zu behalten.

Sie entspricht natürlich auch beim Rudern der vorgeschriebenen Länge von 2.000 m, aber der Auslauf ist zu kurz. Bei WMs wird es akzeptiert, aber für Olympia muss sie verlängert werden.

Die Doppelvierer teilweise und vorallem die Achter müssen sich nach dem Zieldurchlauf querstellen und das erhöht die Unfallgefahr. Wenn sie sich nicht querstellen würden sie alle hinten in die Böschung knallen. Es wird vor jedem Rennen festgelegt welche Bahn wo genau sich querstellen muss, aber auch das klappt nicht immer reibungslos.

Ich war insgesamt 13 Jahre dort tätig (2000 - nach der Kanu WM 2013) und habe einige Wassersicherheitskonzepte mit erstellt für Veranstaltungen.

Da es aber schwer wird die Bahn zu verlängern (dazu muss die Krupp-Straße über eine Brücke geführt werden (auch die Pläne gab es damals)) war damals der Plan das die Ruderer nach Köln gehen.
 
Ich war Anfang der 2000er
Seitdem hat sich aber auch vieles verändert :D
in anderen Regionen,
Geht hier natürlich eher um Duisburg klar, mein Tenor war eher ob Deutschland überhaupt.
da viele Sportstätten schon da sind, im Gegensatz zu Hamburg.
Da ist natürlich was dran, als Ruhrgebiet hat man sicher genügend Anlagen die dafür ausreichen bis sehr gut sind und bereits vorhanden. Wie es da genau in Hamburg aussieht weiß ich nicht. Wahrscheinlich nicht ganz so gut.
Da es aber schwer wird die Bahn zu verlängern (dazu muss die Krupp-Straße über eine Brücke geführt werden (auch die Pläne gab es damals)) war damals der Plan das die Ruderer nach Köln gehen.
Stellt sich durchaus die Frage ob man das nicht so oder so dann mal macht. Aber auch hier lohnen sich dafür die Kosten oder ist das nötig ?
Viele Sportanlagen müssen sowieso saniert werden, auch für Schulsport etc, gleiches gilt für die Infrastruktur.
Das ist klar und habe ja auch erwähnt das es mit Olympia sicher schneller und einfacher passiert.


Wahrscheinlich wenn das Konzept passt wäre ich auch dafür und wie Stadtmauer schon schreibt darf man sich auch mal was gönnen. Nur ob das gönnen momentan halt passt, weiß ich nicht so ganz. Kann hier aber auf jeden Fall beide Seiten gut verstehen.


Denke das auch das Wedaustadion wegen der Lage direkt an der Regattabahn irgendeinen Nutzen haben würde.
 
Folgende Sportarten wären in Duisburg:

Duisburg - Regattabahn Duisburg - Kanu
Duisburg - Regattabahn Duisburg - Rudern
Duisburg - Wedaustadion - Klettern

Das ganze Konzept findet sich hier:
 
Stellt sich durchaus die Frage ob man das nicht so oder so dann mal macht. Aber auch hier lohnen sich dafür die Kosten oder ist das nötig ?
Denke das wäre ein "nice to have" sonst wäre es schon gemacht, denn wir haben jährlich internationale Ruderevents an der Bahn und auch schon Ruder EMs und WMs. Auch wenn die, sicher auch auf Grund des Bremswegs selten sind. Das heißt im normalen Jahr ist das nicht notwendig, aber für so ein Hochglanz Event sollte das dann perfekt sein.

Und dann stellt sich wieder die Frage, lohnen sich die Kosten selbst für Olympia wenn in Köln eine passende Bahn steht. Sind auch nur (ohne Stau 45 Min zwischen den Bahnen).

Edith
2 Bahnen würde auch den Zeitplan etwas entzerren da die Kanuten nicht auf die Bahn können wenn die Ruderer drauf sind und umgekehrt. Da gibt es bei fast allen Spielen Probleme wenn mal das Wetter nicht mitspielt
 
Denke das wäre ein "nice to have" sonst wäre es schon gemacht, denn wir haben jährlich internationale Ruderevents an der Bahn und auch schon Ruder EMs und WMs. Auch wenn die, sicher auch auf Grund des Bremswegs selten sind. Das heißt im normalen Jahr ist das nicht notwendig, aber für so ein Hochglanz Event sollte das dann perfekt sein.

Und dann stellt sich wieder die Frage, lohnen sich die Kosten selbst für Olympia wenn in Köln eine passende Bahn steht. Sind auch nur (ohne Stau 45 Min zwischen den Bahnen).

Edith
2 Bahnen würde auch den Zeitplan etwas entzerren da die Kanuten nicht auf die Bahn können wenn die Ruderer drauf sind und umgekehrt. Da gibt es bei fast allen Spielen Probleme wenn mal das Wetter nicht mitspielt
Ich frag mich warum du darüber redest, was geschehen muss, wenn die Olympiabewerbung doch klar sagt: Rudern findet in Duisburg statt. meinst du alle für die Bewerbung verantwortlichen Personen wissen nicht, dass eine der zentralen Standorte gar nicht geeignet ist?

Ansonsten ist die Frage nach olympischen Spielen bei mir keine von Finanzen. Als ob die olympischen Spiele jetzt nicht kommen und dafür 100 Millionen mehr in Schulen gesteckt werden. Viel eher ist es eine Frage, wie man in Deutschland zu Spitzensport steht und zu Sport im Allgemeinen. Bei jedem der letzten 5 Spiele kam immer nur, dass Deutschland enttäuscht im Medaillenspiegel. Wir tun aber auch nichts mehr dafür. Selbst Topsportler kriegen ihre Hallen geschlossen. Olympische Spiele in Deutschland können dafür sorgen, dass es eine Abkehr davon gibt. Und dann definitiv hier. München, Berlin, Hamburg. Die haben alle wahrlich genug ausgerichtet. Diese Region hier ist einzigartig in Europa, vielleicht in der Welt. Also her mit den Spielen!
 
Ich frag mich warum du darüber redest, was geschehen muss, wenn die Olympiabewerbung doch klar sagt: Rudern findet in Duisburg statt. meinst du alle für die Bewerbung verantwortlichen Personen wissen nicht, dass eine der zentralen Standorte gar nicht geeignet ist?

Ansonsten ist die Frage nach olympischen Spielen bei mir keine von Finanzen. Als ob die olympischen Spiele jetzt nicht kommen und dafür 100 Millionen mehr in Schulen gesteckt werden. Viel eher ist es eine Frage, wie man in Deutschland zu Spitzensport steht und zu Sport im Allgemeinen. Bei jedem der letzten 5 Spiele kam immer nur, dass Deutschland enttäuscht im Medaillenspiegel. Wir tun aber auch nichts mehr dafür. Selbst Topsportler kriegen ihre Hallen geschlossen. Olympische Spiele in Deutschland können dafür sorgen, dass es eine Abkehr davon gibt. Und dann definitiv hier. München, Berlin, Hamburg. Die haben alle wahrlich genug ausgerichtet. Diese Region hier ist einzigartig in Europa, vielleicht in der Welt. Also her mit den Spielen!
Den zweiten Teil deines Postes unterschreibe ich sofort. Olympia bietet die einmalige Chance endlich eine Umkehr einzuleiten und den Spitzensport mal wieder zu fördern anstelle zu beuteln.

Und zum ersten Teil, wenn du aufmerksam gelesen hast, so hast du festgestellt das das Gespräch damit gestartet ist was beim letzten Mal der Plan war und das damals die Ruderer nach Köln geplant wurden da die Bahn einen zu kurzen Bremsweg hat, der im Spitzensport der Ruderer immer bemängelt wurde und immer ein Nachteil der Bahn war.

Die Bahn ist seit dem zwar verändert, aber nicht verlängert worden, da sie durch 2 Straßen begrenzt ist die immer noch genauso da sind wie Anfang der 2000er. Also ist sie immer noch zu kurz vom Bremsweg.

Man hat sich, und der Punkt war mir nicht bekannt, dieses Mal aber wohl trotzdem dazu entschieden beides nach Duisburg zu planen. Ob man nun eine Verlängerung der Bahn plant, das Risiko der Unfälle eingeht (was man ja seit Jahrzehnten bei internationalen Rennen macht) oder ob es mittlerweile eine technische Neuerungen gibt die den Bremsweg der Ruderboote verkürzt ist mir leider nicht bekannt da ich seit 2014 nicht mehr an der Regattabahn tätig bin.
 
Regattabahn, Duisburg zu kurz fürs rudern ?

1 Antwort bei google :pfeifen:

Nein, die Regattabahn in Duisburg ist nicht zu kurz zum Rudern. Mit einer Länge von über 2.000 Metern (ca. 2180 m bis 2230 m)
erfüllt sie internationale Standards für Wettkämpfe im Ruder- und Kanusport. Sie bietet ideale Bedingungen für Training und Regatten,auch
über die olympische Distanz von 2.000 Metern.
 
Regattabahn, Duisburg zu kurz fürs rudern ?

1 Antwort bei google :pfeifen:

Nein, die Regattabahn in Duisburg ist nicht zu kurz zum Rudern. Mit einer Länge von über 2.000 Metern (ca. 2180 m bis 2230 m)
erfüllt sie internationale Standards für Wettkämpfe im Ruder- und Kanusport. Sie bietet ideale Bedingungen für Training und Regatten,auch
über die olympische Distanz von 2.000 Metern.
Und jetzt bitte noch den Bremsweg für Ruderboote drauf rechnen lassen vom KI Kollegen ;)
 
Rennstrecke 2000m, Länge der Regattabahn ist 2180 bis 2230m lang ich hab keine Ahnung wieviel Bremsweg Du einplanst ? :nunja:
Die Auslauflänge der Regattabahn ist in der Mitte (Bahn 3 und 4) ca. 80m, auf den Außenbahnen ist sie etwa 10 m kürzer.

Ein Achter in Vorläufen hat einen Bremsweg von etwa 50m, im Finale wenn es so richtig zur Sache geht können es auch schon mal gute 70m sein. Und damit bist du schon sehr nah am Ende.

Im Vergleich, die Bahn in Köln ist 2.300m lang und hat eine Auslauflänge von ca. 210m.

Edith:
Und wenn du meine Posts vorher Mal gelesen hätteat hab ich immer nur über den Auslauf geredet und auch das ich über 13 Jahre an der Bahn tätig war. Ich habe genug Ruderevents betreut. Du auch?
 
Wenn uns die Spiele keine finanziellen Vorteile bringen, dann kann ich darauf verzichten.
Was jetzt in Frage käme, waren Kanu, Rudern und Klettern?
Episch.
Kriegt jeder die Wahlunterlagen?
Meine, per DHL-App ist das was unterwegs.
 
Kriegt jeder die Wahlunterlagen?

Ja. Meine sind schon angekommen. Und ich habe auch schon abgestimmt.

Mit ja.

So viele zig Milliarden Euro sind im Laufe von Jahrzehnten in den neuen Ländern verbraten worden für sinnbildlich goldene Laternen. Während hier die grundlegende Infrastruktur nicht seit Jahren, sondern seit Jahrzenten den Bach runtergegangen ist.

Und wenn die Spiele dazu beitragen sollten, dass in unserer Region - viel viel zu spät - massiv in die Infrastruktur investiert wird, dann ist das für mich der ausschlaggebende Punkt. Und ich hoffe, es werden dabei nicht wieder Düsseldorf und Köln überbevorteilt.
 
Was eine sinnlose Diskussion. Die Ruder und Kanustrecke ist nach internationalen Richtlinien errichtet und erfüllt diese.

Die Strecke und der Sportpark wird von Sportlern, Experten und Gremien gleichermaßen geschätzt.

Ich denke Profisportler werden in der Lage sein ein Boot in 100m zu bremsen. Falls nicht, muss ich das halt früher machen.

Ein Formel 1 Pilot sagt ja auch nicht, die Kurve kam 2 Meter zu früh.

Jede Bahn hat ihren eigenen Charakter. Unsere ist eben so.

@admins könnte man die Olympiabewerbung in einen separaten Thread packen und die Beiträge verschieben? Ist übersichtlicher.
 
Edith:
Und wenn du meine Posts vorher Mal gelesen hätteat hab ich immer nur über den Auslauf geredet und auch das ich über 13 Jahre an der Bahn tätig war. Ich habe genug Ruderevents betreut. Du auch?
Nein hab ich nicht aber wenn Du solange an der Strecke gearbeitet hast hast Du anscheinend nicht mit bekommen das die Deutsche
Nationalmannschaft und auch Internationale Mannschaften da Trainieren und die Strecke ist definitiv Olympia Reif
Auskunft : kannst gerne mal bei der Regatta Bahn anrufen was ich gemacht habe ... Mirko Günther 0202 28358161
 
Nein hab ich nicht aber wenn Du solange an der Strecke gearbeitet hast hast Du anscheinend nicht mit bekommen das die Deutsche
Nationalmannschaft und auch Internationale Mannschaften da Trainieren und die Strecke ist definitiv Olympia Reif
Auskunft : kannst gerne mal bei der Regatta Bahn anrufen was ich gemacht habe ... Mirko Günther 0202 28358161
Hast ne PM sonst sprengt das hier irgendwann den Rahmen
 
Habe mit "Nein" abgestimmt.
Denn ich komme mit den immer gigantischeren "Spielen" einfach nicht mehr klar.
Dazu dieses unsägliche IOC mit seinen korrupten Gesindel.
Dann die zu erwartenden sicherheitsbedingten Einschränkungen für uns Bürger in der Stadt und die immensen Kosten dafür.
Nee, ich könnte auf die Spiele locker verzichten.
Ich denke das die Großstädte München, Hamburg und Berlin eh größere Chancen bei unserem NOC haben werden.
Aber was dann noch dazu kommt wäre das Jubiläumsjahr 2036, 100 Jahre nach den Nazispielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mit ja gestimmt, schon alleine aus dem Grund das ich nicht will das München und Berlin schon wieder von Olympia profitieren.
Bei uns in Krefeld sollen zwar nur Teakwondo bzw. bei den Paralympics Rollstuhl Rugby stattfinden, aber egal. Rudern würde am E-See im übrigen auch gehen, der See ist ca. 2300 m lang.
Es wird Zeit das auch andere Regionen in Deutschland mal von Olympia profitieren. Und wir haben hier in unserer Region ja nun wirklich mehr als genug Sportstätten, die für Olympia taugen bzw. recht kostengünstig im Vergleich zu Neubauten hergerichtet werden können. Einzig ein Leichtathletik Stadion steht aktuell nicht in den gewohnten Dimensionen zur Verfügung. Aber vielleicht muss man hier auch ein wenig neu denken. Viele Einzelwettbewerbe könnte man auch in den Innenstädten stattfinden lassen, Weitsprung, Hochsprung, Dreisprung, Kugelstoßen brauche ich kein Stadion für. Marathon und Geh Wettbewerbe auch nicht. Diskus- und Speerwerfen könnte man auch auf anderen großen Flächen machen, Trabrennbahn oder Fußballstadion, natürlich ist das von der Vermarktung her etwas schwieriger aber sicher machbar. Lediglich die Laufwettbewerbe auf der Bahn sind halt schwierig wo anders durchzuführen.
 
Ich fände es geil und würde dafür stimmen. Ich war jetzt das erste Mal bei Olympia in Mailand als Fan, habe mir Eishockey Deutschland - USA gegeben, sportlich gesehen dabei sein ist Alles. Die Stimmung und die vielen Fans in der Stadt aus vielen verschiedenen Ländern, ich fand es großartig obwohl Medien darüber irgendwie negativ berichtet habe. Das war schon einmalig, hatte bisschen was von Festival, Weltmeisterschaft , Kultur und open Air Party schwer zu beschreiben. Für jedes Alter gab es irgendwo Angebote auf der Fanmeile, was sehr Familienfreundlich ist und dementsprechend waren auch viele Mailänder Familien dort , die jetzt nicht Eishockey und co geguckt haben. Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist , nicht nur in Mailand, sondern auch in Bergamo wo mein Hotel war, Alles sauber kein Müll nirgendwo. Nichts gar nichts weder auf der Straße, noch im Gebüsch, ich weiß jetzt nicht ob das immer so da ist, dann Hut ab oder nur wegen Olympia. Also wenn die Stadt hier auch so glänzt , lohnt sich die Kohle egal was ist und wenn für 10 Mille eine neue Halle für Hallenhalma gebaut wird.
 
Ich erinnere mich an eine Europameisterschaft im Ruhrgebiet: Gestrandete Zuschauer, die sich über den Gelsenkirchener Hbf aufregen. Optimistischen Schätzungen zur Folge, könnte der RRX bis 2040 fertig sein. Wie die Realität mit deutschen öffentlichen Bauvorhaben aussieht, wissen wir alle. Eine Olympiaaustragung würde nur unsere Inkompetenz präsentieren.

Die Planungen für den RRX wurden durch den Deutschlandtakt gründlich durchgerüttelt. 2 Jahrzehnte Planungen für den Dortmunder Hbf, völlig über den Haufen geworfen. Bis 2044 wird die DB froh sein, die neuen Planfeststellungverfahren durchgewunken bekommen und eventuell die letzten Anwohnerklagen über die Bühne gebracht zu haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Region Rhein Ruhr sich wieder völlig blamieren wird, stehen daher recht gut. Von der Straßeninfrastruktur mal ganz zu schweigen.
Durch eine Olympia Bewerbung werden sich diese regionalen Probleme nicht in Luft auflösen. Wir würden Hilfe, bestmöglich aus China und deutliche Lockerungen der (Sicherheits)Vorschriften benötigen, um bis 2044 überhaupt einen merkbaren Fortschritt zu erzielen. Da müsste schleunigst ein Umdenken stattfinden.

Mir reichen die Pro-Argumente schlicht nicht aus, um für eine Austragung zu sein. Ein Olympisches Dorf würde sicher den knappen Wohnraum entspannen und weit über Olympia genutzt werden. Eine Erneuerung von Spielstätten würde der Region sicher auch gut tun. Aber was spricht noch dafür? In meinen Augen jedenfalls nicht mehr wirklich viel, was von Relevanz sein könnte.

Eventuell würde ich auch anders drüber denken, wenn ein Ja, auch eine Austragung zur Folge hätte. Ein Ja führt aber nur zu einer teuren Kampagne, die ins Leere laufen wird. Ich halte es schon für äußerst unwahrscheinlich, dass wir uns in DE durchsetzen, ganz zu schweigen weltweit.
 
Eventuell würde ich auch anders drüber denken, wenn ein Ja, auch eine Austragung zur Folge hätte. Ein Ja führt aber nur zu einer teuren Kampagne, die ins Leere laufen wird. Ich halte es schon für äußerst unwahrscheinlich, dass wir uns in DE durchsetzen, ganz zu schweigen weltweit.
Sehr valider Punkt!
Habe trotzdem, und jetzt werden einige sicher sehr überrascht sein, dass der alte Querkopf mit Ja abgestimmt hat. :eek:
Ist auch wirklich nur so ein Hoffnungsding, dass hier endlich mal in Infrastruktur, Sportstätten etc. investiert würde.
Aber jo, Auslandszebras Argument kann man eigentlich nicht widersprechen.

Andere Frage: das "Olympiastadion" wäre also quasi in Köln? Weil dort die Leichtathletik stattfindet? Verstehe ich das richtig? Und wäre nur ein temporäres Stadion?
 
Andere Frage: das "Olympiastadion" wäre also quasi in Köln? Weil dort die Leichtathletik stattfindet? Verstehe ich das richtig? Und wäre nur ein temporäres Stadion?
Jo, vor 2 Wochen so nen Bericht dazu gelesen. Das Ding würde auch bewusst so gebaut, dass das Gerippe zur Weiterverwendung gestaltet wird - also das Gerippe und die Räumlichkeiten so mit Glas verkleidet und Geschäfte, Restaurants, Veranstaltungsräume und ähnliches entstehen. Das alles für die neuen Bewohner des olympischen Dorfes außen herum, das von Beginn weg so gebaut wird, dass danach alles als Wohnraum zu verwenden ist. Das sah schon alles durchdacht aus und in der Mitte des Stadions entstehen ein Park und ein Ort für Freilichtveranstaltungen. Also der ganze Fleck der neu entsteht so als Community.
 
Steht denn schon das Finanzierungskonzept für die Schmiergelder, die ans IOC gezahlt werden müssen, um den Zuschlag zu bekommen ?

Lange waren die Zahlungen im Zusammenhang mit der WM Vergabe 2006 ein Fall für die Gerichte und es wird sich teilweise immer noch darüber aufgeregt.

Und nun soll Olympia nach Deutschland und dann möglichst nach NRW geholt werden. ? Das IOC ist doch keinen Deut besser als die FiFa. Es sollte jedem klar sein, dass auch eine Vergabe der Spiele nach Deutschland nur mit entsprechenden "Gegenleistungen" erfolgt. Von daher kann man gerne dafür sein, sollte sich aber dessen bewusst sein, dass eine solche Vergabe alles, nur nicht sauber ist.
 
Steht denn schon das Finanzierungskonzept für die Schmiergelder, die ans IOC gezahlt werden müssen, um den Zuschlag zu bekommen ?

Lange waren die Zahlungen im Zusammenhang mit der WM Vergabe 2006 ein Fall für die Gerichte und es wird sich teilweise immer noch darüber aufgeregt.

Und nun soll Olympia nach Deutschland und dann möglichst nach NRW geholt werden. ? Das IOC ist doch keinen Deut besser als die FiFa. Es sollte jedem klar sein, dass auch eine Vergabe der Spiele nach Deutschland nur mit entsprechenden "Gegenleistungen" erfolgt. Von daher kann man gerne dafür sein, sollte sich aber dessen bewusst sein, dass eine solche Vergabe alles, nur nicht sauber ist.
Da spekulierst aber sehr in einer rechtlichen Verbotszone herum.
Das IOC ist insofern besser aufgestellt, als das diese Zahlungen offiziell laufen, dafür sind sicher die Summen höher, so von wegen Steuerabzug bei den Empfängern durch den Schmierenden zu zahlen.
Eine Vergabe einer Veranstaltung an irgendeinen Bewerber ist nie sauber, das sollte jedem klar sein, denn dabei haben Menschen über irgendwas zu entscheiden. Diese Entscheider sind beeinflussbar und teilweise käuflich. Das ist aber das wahre Leben und einfach einzukalkulieren.
Frag doch mal bei den vergaben der Finale im NRP nach.....da zählt auch mir die Kohle und die Logenplätze für die Entscheider des Verbands.
Grundsätzlich würde ich ja mal behaupten, dass Deutschland - und dabei alle möglichen Bewerber von hier - eines der wenigen Länder ist, welches ein solches Mammut-Ereignis mit vernünftigen Kosten umsetzen kann. Davon profitieren könne wir alle, denn Sportanlagen, Straßen, Zugverbindungen und vieles mehr was benötigt wird, würde dann beschleunigt saniert, dazu entsteht eine positive Stimmung in vielen Orten. Dabei sollte man zurückschauen auf die WM 2006, die letzte EM oder die Fußball-Turniere der Frauen in Deutschland.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn auch nur der Hauch eines nicht 100&igen Erfolgs möglich ist, lassen wir Alles am Besten komplett sein!!

Dat is Deutschland...

Das ist jetzt aber gewaltig übertrieben.

Die Erörterung von Pros & Contras, die der User @Auslandszebra, auf den du dich vermutlich beziehst, getätigt hat, ist sehr rational. Die Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen eines Projektes ist selbstverständliche Praxis. Bei staatlichen Projekten und bei unternehmerischen Projekten. Mit Deutschland hat das wenig zu tun. Das ist überall auf der Welt der Fall.

Dass in Deutschland besonders gerne und laut geklagt und gejammert wird, dem würde ich zustimmen. Genau das hat der User aber nicht getran. Er hat ganz rational Vor- und Nachteile abgewogen. Und ist für sich zu einem Ergebnis gekommen. Ich komme zu einem anderen Ergebnis. Unabhängig davon ist seine Argumentationsführung aber gut nachvollziehbar.
 
Wenn auch nur der Hauch eines nicht 100&igen Erfolgs möglich ist, lassen wir Alles am Besten komplett sein!!

Dat is Deutschland...
Könnten wir bitte auch hierfesthalten: Nicht alles ist schwarz oder weiß...? Man muss unterscheiden zwischen einer 0,01-1% Chance und 5%, 10%, oder gar 50% unterscheiden. Je höher man das einschätzt, umso sinnvoller kann eine Bewerbung sein. Eine 100% Wahrscheinlichkeit, kannst du nur als Ölscheich haben...

Man kann sich natürlich mehr als 0,01-1% Chancen ausrechnen. Nur halte ich das halt für völlig utopisch an.
 
Zurück
Oben