Relegationsspiele

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Weswegen mussten diese roten Flitzpiepen bloss aufs Feld rennen? Dann hätte man sich diese groteske Verhandlung einfach sparen können. Ich habe mich schon vorher mit dem sportlichen Abstieg abgefunden, ich gehe seit über 18 Jahre zu Hertha und werde es nächste Saison auch tun.
Mir ist eh schon im Vorhinein klar, dass der DFB den Berliner Protest zu 100% abschmettern wird!
Der Stark ist übrigens an Lächerlichkeit kaum zu überbieten: prangert das Verhalten der Hertha-Spieler an und dass er dadurch Angst hatte. Die Fottunen-Fans vorm Abpfiff hingegen hat er nicht mitbekommen, auch gab es keine Bedenken seinerseits... Kein Wort zu den Platzverhältnissen nach Wiederanpfiff!! Er hat keine Fakten sprechen lassen, sondern nur die Hertha-Spieler belastet (was ja eigentlich kein Gegenstand dieser Verhandlung ist). Und dann haut der Stark nun vorzeitig ab, um rechtzeitig zum Flughafen zu kommen... Absolutes Unding!!

Leute, ich klinke mich für heute aus, kann diese Farce nicht mehr ertragen...
 
Das unaufhörliche Genöle einiger Leute hier im Forum von wegen "Fußballmafia DFB" geht mir langsam gehörig auf den Sack. Wartet erst mal das Urteil ab, bevor ihr euch über den Ausgang beschwert - die Wahrscheinlichkeit dass ein Wiederholungsspiel angesetzt wird ist nach wie vor hoch.

Also spart euch das Gejammer und unnötige Beschuldigungen, die völlig an der Sache vorbeigehen.

Sorry, muss man "Fullquoten".
Dazu fällt mir nur ein... morgen ist Ostern, es schneit und den Weihnachtsmann gibt es !:rolleyes::eek:

Sämtliche DFB/DFL-Fuzzis haben schlichtweg gelogen um am Ende doch "Beeinträchtigungen" zuzugeben (Stark hat bisher gar nix gesehen! und durfte sich vorzeitig im Auftrag der Allmächtigen verdünnisieren).

Herthas werden als unglaubwürdig hingestellt, weil sie Angst, Verunsicherung, Tränen bei den Südamerikanern gesehen haben, aber kein Portugisisch können. :p

Die Schiris dürfen ausführlich über das Verkloppen von Stark (nach den Spiel) philosophieren ... was hat das mit den "Platzverhältnissen" zu tun ??

Hallo ??

Den ganzen Tag fragen die nach Zuständen und lehnen jetzt "Videos" dazu ab, weil die Fernsehbilder ja allen bekannt sind.

Wenn das alles nicht schon "voreingenommen" ist..

Egal ob Wiederholungsspiel oder nicht - > das ist ein Schauprozess !!
 
Stark ist weg . Bender: „Das ist richtig. Die Bereiche hinter den Toren waren für die Fotografen nicht nutzbar. Sie sind in die Zone auf der Seite der Haupttribüne geflüchtet.

alle paranoid die Fotografen was? Warum sind die denn geflüchtet wenn es keine potentielle Gefahrenherde gab? kann man sich eigtl noch mehr widersprechen?

Krönung ist natürlich das wir kein Videomaterial zulassen.... warum nicht? weil man Bilder nicht so schnell runterspielen/manipulieren kann. Stand jetzt 19:33h ist das total :zebrakop:

Wer beantragt eigtl. das Bundesverdienstkreuz für den Oberfussballasi der unter Einsatz seines Lebens den Bengalo 'gelöscht' hat?

Edit: Hat die DFL in so wichtigen Sachen keine Karren und Leute um z.B. einen Herrn Stark auch noch um 24:00h mit dem Auto nach München zu bringen?
 
Der Assistent hat ja den Vogel abgeschossen. Aufgrund von emotionalen Ausbrüchen der Berliner gegenüber dem Schiedsrichtergespann schließt er, dass die Berliner nicht beeinträchtig gewesen sein könnten. Klasse Leistung, Depp!
 
Kein Wort zu den Platzverhältnissen nach Wiederanpfiff!!

Warum denn auch? Damit würde er einen großen Fehler eingestehen.
Dann hätte er eigentlich eingestehen müssen, dass er nach der Unterbrechung den Platz nicht sorgfältig begutachtet hat.
Hunderte von Fans stürmen den Rasen, reißen Rasenfläche raus, Reste von Pyros, Feuerzeuge etc. liegen als Stolperfallen auf den Platz, evtl. fehlt Fußballfeldinventar...
Ich habe nicht erkennen können, dass sich jemand nochmal den Platz angeschaut hat!
 
Was hat der "zu schliessen"

Der Assistent ....... schließt er, dass die Berliner nicht beeinträchtig gewesen sein könnten. Klasse Leistung, Depp!
Wer schon Pickel heisst :D Hat wer einen Pappbecher ? ... dem Kerl muss mal was vor den Hinterkopf geworfen werden. Der atmet schon zu lange durch die Hose ...
 
Der ganze Ablauf der heutigen DFL-Show lässt einem klar werden, dass man von heutigem Fussball besser NICHTS mehr halten sollte.

Einfach sinnlos. Ich glaube nicht mehr an fairen Wettbewerb, ganz gleich wie es da heute noch ausgehen mag. Der Ablauf ist schon ein Witz!
 
Aha .. This is the end

Gerade laufen die Plädoyers. Gleich gibt's hierzu die Zusammenfassung. Quelle: BZ-Ticker

Sollte die Fussballnation doch noch am WE über das Urteil debattieren können, wird die "BILD" die Anarchie ausrufen, ist Stark be(ge)stochen worden ? Und wo ist Norbert Nasenmann ?

Fragen über Fragen ... :D
 
Aufgrund von emotionalen Ausbrüchen der Berliner gegenüber dem Schiedsrichtergespann schließt er, dass die Berliner nicht beeinträchtig gewesen sein könnten.

Aha, Schiri - Assistenten können nun auch noch psychologische Gutachten erstellen.
 
Schmier ich Dir eine .. Schmierst Du mir eine ...

Gerade bei Sky Sport News gehört, dass die Entscheidung auf Montag vertagt wird. :rolleyes:

Gleich geht doch die "Finale Dahoam"-Bespassung der DFB-/DFL-Marionetten los. Da ist keine Zeit für "Urteile". :rolleyes:

http://www.bz-berlin.de/sport/herth...idet-ueber-hertha-protest-article1461214.html
So, zum Abschluss nochmal der ganze Tag im BZ-Ticker: kann jeder sich seinen Teil denken.
Pers.:
Der Hertha Anwalt hat mMm viele Punkte zu Gunsten HBSC genannt / der Dödeldorfer erzählt "alles war doch Friede, Freude, Eierkuchen .. (kriegen wir Strafmilderung für diese schöne Party...unfassbar!)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn man sich den ganzen Verlauf anschaut stellt man schnell fest, dass ganze ist an willkür nicht mehr zu überbieten.
Fakten die zum Spielabbruch führten werden einfach ausser Acht gelassen.
Hertha wird der schwarze Peter zugeschoben. Platzsturm, Bengis von Düsseldorf, zerfetzter Rasen, Missachtung aller Sicherheitsvorkehrungen seitens Düsseldorf, u.v.m.
Spielt alles keine Rolle.

Fussballmafia DFB

PS:
Und die Bayern dokumentieren die Bengis am heutigen Trainingstag als Freude der Fans ;)
 
Nachdem was da heute abgelaufen ist, bleibt Hertha nur der Einspruch! Würde dieser dann eigentlich eigentlich direkt von der Uefa, Fifa oder doch wieder nur vom DFB verhandelt werden?
 
Ich möchte noch das Schlussplädoyer von Hertha-Anwalt Schickhardt Posten.

Zitat:

von Hertha-Anwalt Schickhardt: „Die Verhandlung ist aus unserer Sicht nicht fair abgelaufen. Ich will vorab sagen, dass wir kein Interesse haben, dass Fortuna Düsseldorf bestraft wird. Wir haben Anspruch auf ein faires Spiel. Und zwar auf ein faires Spiel über 90 Minuten, die der Schiedsrichter ansetzt. Das gilt für beide Vereine. Wir haben die Live-Übertragung gesehen und es ist eine enorme Bedeutung dieses Spiels gewesen. 8 Millionen Zuschauer, ein ausverkauftes Stadion, zwei Teams aus fußballbegeisterten Städten, zwei Traditionsmannschaften. Und während des Spiels wurde das Spielfeld, der Elfmeterpunkt abgebaut, die Eckfahnen weggenommen, als Souvenir übers Spielfeld getragen. Beides Einrichtungen, die zwingend zum Spielfeld gehören. Das steht in Paragraph eins der Durchführungsbestimmungen.

Was hier während der Spielzeit geschehen ist, ist einmalig im deutschen Fußballsport. Es ist Gott sei Dank nichts Ernsthaftes passiert, es gab keinen Verletzten. Alle Regeln der Spielordnung waren längst über den Haufen geworfen. Die Vorschriften die da heißen, zur Sicherheit der Bundesspiele waren aufgehoben. Es herrschte an diesem schrecklichen Abend aus unserer Sicht Anarchie! Herr Dr. Nachreiner sagte, dass ein Platzsturm das Schlimmste sei, was dem Fußball passieren kann. Damals in Nürnberg gab es eine Platzsperre von einem Spiel. Damals waren 100 friedliche Nürnberger Fans durch ein Tor in den Innenraum gelaufen. Aber sie haben nicht das Spielfeld betreten.

Dieser Maßstab muss jetzt auch Gültigkeit haben. Die Ereignisse sind in Deutschland das Gesprächsthema. Was wir hier gesehen haben, haben wir in Deutschland noch nicht gekannt. Es liegt an Ihnen, einen geordneten Spielbetrieb zu sichern. Wir haben überhaupt kein Interesse an einer Bestrafung. Es geht uns um die ordentliche Durchführung eines Spiels. Es stellt sich für uns die Frage, ob das Spiel ordnungsgemäß zuende gegangen ist. Wenn sie das sagen, können wir das Buch hier schließen. Macht man ein Exempel an einem kleinen Verein wie Dynamo Dresden oder zieht man das durch, wenn es eng wird, wenn es hart wird. Jetzt ist ein Zeichen zu setzen. Jetzt tut’s weh, weil der öffentliche Druck da ist.

Das Sportgericht stand nie vor einer so schweren Entscheidung wie heute. Wir müssen sie so lösen, dass sie für Hertha BSC gerecht ist. Und nicht so, dass nächste Woche die Düsseldorfer kommen. Wir wollen ein gerechtes Fußballspiel. Und das war es nicht. Wir dürfen uns nicht nur um die kleinen Fälle kümmern, sondern auch um die großen. Ich bin juristisch im Zweifel, ob die Satzungsgeber damals an das u.a. gedacht haben. Solche Themen waren für uns unvorstellbar. Wenn ein nicht spielberechtigter Spieler mitgespielt, wird die Spielwertung aufgehoben. Macht der Schiedsrichter einen Fehler, wird die Spielwertung aufgehoben. Spielt ein gedopter Spieler mit, wird die Spielwertung aufgehoben. Was für harmlose Fälle, gegen das, was wir heute hier gehört haben.

Wir haben nicht für Verletzungen gesorgt. Wir sind mit der Situation fair umgegangen, haben uns nicht auf den Boden geworfen. Das braucht es auch nicht. Es steht dort: Ist ein Umstand von außen ersichtbar, der nicht zum Spiel gehört, ist das Spiel zu wiederholen. Diesen Satz hat der Satzungsgeber ausdrücklich so gemacht. Es bedarf nur einer Schwächung unserer Mannschaft. Jetzt ist es ein neuer, ein Präzedenzfall, was sie unter einer Schwächung verstehen. Hier müssen sie jetzt dem Recht Durchbruch verhelfen. Es ist nicht notwendig, dass eine Verletzung vorliegen muss. Diese Schwächung und Benachteiligung gilt für beide Seiten. Aber der psychologische Aspekt richtet sich gegen den Gastverein.

Wie ist der Schutz von Hertha BSC und der Spieler sichergestellt worden. Davon habe ich heute gar nichts gehört. Ich hätte auch erwartet, dass Herr Stark in die Kabine kommt und mal mit den Spielern spricht. Er hat die Spielleitung. Er hat sich dieser Verantwortung aus unserer Sicht entzogen. Dieses Spiel hätte nicht fortgesetzt werden können. Die Hertha-Spieler mussten ihre Ehre nach dem verlorenen Hinspiel retten. Und was passiert dann am Diensteg: Hertha gerät nach 25 Sekunden in Rückstand. Diese letzten 25 Sekunden hat man Hertha am Ende gestohlen. Der Schiedsrichter hätte niemals einen Strafstoß für Hertha gegeben. Es durfte kein Tor mehr fallen für Hertha BSC. Kein Elfmeter. Kein Eckstoß, weil nicht einmal mehr eine Eckfahne da war. Es ging für die Spieler um ihre Ehre und die Existenz.

Und was passiert kurz vor Schluss? Die Ordner machen die Tore auf und schauen nur zu. Aus unserer Sicht ist es ein Eingriff, wenn die Zuschauer in den Innenraum drängen, wenn die Balljungen nicht da sind. Es war ein Fehler, dass der Schiedsrichter die Überflutung des Innenraums nicht unterbunden hat. Da haben die nichts zu suchen. Das war der Knackpunkt, das wurde nicht verhindert. Das war irregulär. Was ist dann passiert? Die Zuschauer bildeten die Umrandung. Die Spieler fanden sich in einem offenen Käfig. Natürlich nur die Hertha-Spieler. Schutz für Hertha BSC gab es nicht. Der Schutz der Gastmannschaft gehört zu den höchsten Gütern des Fußballs. Wo war er hier? Die Mannschaft wurde überrannt von Tausenden. Was war vorher passiert? Hertha stürmte, die waren dran an dem dritten Tor. Düsseldorf verteidigte. Hertha drängte und stürmte mit zehn Mann in diesem Hexenkessel. Das Spiel der Hertha stand auf Angriff. Und Fortuna Düsseldorf war stehend k.o. Sie verteidigten ihren knappen Vorsprung und versuchten ihn irgendwie über die Zeit zu bringen.

Das Sportgericht muss einen ordnungsgemäßen Spielbetrieb bis zum Ende verlangen. Nach der Torchance für Fortuna Düsseldorf liefen die Fans, fluteten dieses Spielfeld. Jetzt versetzen sie sich in dieser aufgewühlten, emotionalen Situation mal in die Hertha-Spieler zu versetzen. Sie liefen in Richtung Tor und dann kamen ihnen hunderte, tausende entgegen. Die wichtigsten zwei Minuten ihres Fußballerlebens standen bevor. Man fühlte sich ohne Schutz von Polizei und Ordnungskräften. Der Kampf um jeden sportlichen Erfolg war dahin. Und das war nicht harmlos. Das ist mein Vorwurf an Fortuna Düsseldorf. Es war eine Mischung, auch aus gewaltbereiten Fans. Wir wissen, dass die erste Gruppe der Fans aggressiv losgerannt ist, strikt in den Hertha-Block. Die Polizei hat das gesehen, ist mit Hunden ohne Maulkorb hinterher.

Zwischendurch die Hertha-Spieler. Wie tritt die Polizei denen gegenüber? Mit Schutzweste, Helm, Schlagstöcken. Und wie stehen unsere Spieler da? Mit Trikots und kurzen Hosen. Das ist die Schwächung unserer Mannschaft. Diese waren dem schutzlos ausgesetzt. Die Spieler hatten Angst draußen. Wir hätten auch Angst. Kein vernünftiger Mensch betritt wieder diesen Tatort. Kein vernünftiger Mensch wäre da nochmal rausgegangen. Es gab kein Ordnungsdienst, der hat total versagt. Das soll ein ordnungsgemäßes Spiel gewesen sein? Da gab es auf dem Spielfeld ein Feuerwerk, das war größer als an Silvester in Ludwigsburg.

Wer auf dem Rasen Pyrotechnik zündet, ist kein harmloser Fan. Hier ging es nicht mehr um Fußball. Das ist kein Sport. Es ging nur noch um die Beendigung des Spiels. Hohes Sportgericht, verlangen Sie einen Krankenhaus-Aufenthalt, dass es zu einer Schwächung einer Mannschaft kommt? Die Spieler waren, wie wir gehört haben, bei ihren Familien. Der Junge heulte, weil er Angst um sein Kind hatte. Warum hatte er Angst? Weil Hertha wusste, was hinter der Bank los war. Wo hat es das jemals gegeben? Also, ein völlig irreguläres Spiel.

Wir waren schutzlos, wir waren geschwächt. Die Spieler konnten sich nicht mehr aufs Spiel konzentrieren. Und das muss das Sportgericht gewährleisten. Sie sehen es in den letzten 30 Sekunden. Sie hatten alle Angst, dass etwas passiert und guckten nur noch auf die Pfeife des Schiedsrichters, um dann in Sicherheit zu gelangen. Es war unverantwortlich, die Spieler noch einmal rauszuschicken. Setzen Sie die sportliche Fairness durch! Sie besagt, dass die Wertung keinen Bestand haben darf. Die Schwächung ist eminent. Was die Spieler erlebt haben, wünsche ich keinem von uns. Wo kommen wir hin, wenn unsere Spieler während des Spiels festgehalten werden dürfen. Wenn während des Spiels Pyrotechnik abgebrannt wird.

Dann ist das Spiel aus. Und das Spiel war aus, auch wenn er das heute nicht mehr so sehen will. Der Schiedsrichter sagt, für die Spieler gab es keinen Grund, Angst zu haben. Dabei war er der erste, der in der Kabine war. Wenn dieses Spiel nicht wiederholt wird, wenn sie Gültigkeit hat, werde ich nicht mehr über irgendwelche Trainer verhandeln. Dann können wir hier einpacken. Jetzt können wir ein Signal setzen, dass die Spielwertung in Gefahr ist, wenn sie sich so verhalten. Auch wenn es wehtut, auch wenn es der 36. Spieltag ist. Wenn wir dies nicht tun, können wir alles auf Innenministerkonferenzen in die Tonne kloppen. Ich danke Ihnen für die Geduld und Ihr Verständnis.“

Quelle: www.hertha-inside.de
 
20.04 Uhr: Dr. Anton Nachreiner fordert in seinem Plädoyer auch, dass der Antrag angelehnt werden soll. Der DFB-Chefankläger: „Der Schiedsrichter hat vom Ermessensspielraum gebrauch gemacht und das Spiel nachdem seine Bedingungen erfüllt waren, ordnungsgemäß beendet. Von der Schwächung habe ich nichts entnommen. Es handelt sich um Frust über den Ausgang des Spiels. Hinzu kommt, dass Hertha BSC weiterspielen wollte. Sie haben sich ja massiv beim Schiedsrichter beschwert, dass das Spiel noch nicht zu ende ist. Stellt sich die Frage, ob ein Verein, deren eigenen Zuschauer zuvor an Verfehlungen beteiligt sind, Einspruch erheben darf.

das ist ja jetzt ne ganz neue Idee von Seiten der DFL:(
 
EXPRESS:
Unsere Einschätzung: Alle Fortuna-Fans können in Ruhe feiern gehen. Hier wird nichts mehr anbrennen, am Montag um 15 Uhr wird der Richter zu Gunsten von Düsseldorf urteilen. Schönen Abend an alle aus Frankfurt!

Für mich steht diese Showveranstaltung auf einer Stufe mit dem Buliskandal und den verschobenen Spielen von Hoyzer. An Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.
 
Wenn morgen Bayern gewinnt, rückt die Relegation in den Hintergrund und steht nicht mehr ganz so im Fokus.
Da läßt sich schon mal leichter urteilen.

Komisch auch, daß die massiven Beschuldigungen gegen die Hertha Spieler erst so richtig nach dem Einspruch hochkamen, oder täusche ich mich?
Mancher könnte meinen, da wollte man vielleicht im Vorfeld ein wenig Futter zum aufrechnen zurückhalten.
Kein Einspruch - Keine Spieleranklage.
Wäre aber naturlich nur eine unverschämte Unterstellung von mir.

Trotzdem bleibt der Eindruck die ganze Veranstaltung ist doch sehr "taktisch" geprägt. Das ganze erinnert ein wenig an ein Tribunal.
Jetzt bleibt das Wochenende damit die Medien die Hertha Spieler zerpflücken und Montag rufen alle gemeinsam "Nein" zum Einspruch.
 
sehe ich genauso. es ist mir ein rätsel, wieso das schirigespann noch einmal angepfiffen hat. vor jeder halbzeit wird zumindest kontrolliert, ob das tornetz in ordnung ist. dies ist offensichtlich nicht geschehen. spielen wir demnächst einfach mal ohne tornetz, eckfahnen und elfmeterpunkte. wird bestimmt ganz lustig... und wenn ich demnächst am spielfeldrand stehen darf, ist doch auch super. freu ich mich.

noch eine frage an unsere hobbyschiedsrichter. hat der schiri nicht sogar noch im kabinengang die möglichkeit rote karten zu verteilen? wenn ja, warum ist dies dann nicht geschehen, wenn er wirklich geschlagen und beleidigt wurde?
 
Am Ende des Tages bleibt nur eins festzuhalten. Der ganze "Prozess" ist einzig eine Farce, das Urteil steht meines Erachtens schon vorher fest da beschwerene Beweise einfach abgelehnt werden.

Wolfgang Stark: (...) „Dass Zuschauer in den Innenraum eingedrungen sind, nimmt man als Schiedsrichter nicht wahr (...)"

Für mich kann diese Aussage nicht wahr sein! Stark kann erzählen was er will aber das er nichts davon mitbekommen hat bezweifel ich stark!
Es mag sein, dass er auf das Spiel fokussiert war, was auch seine Aufgabe als Schiedsrichter sein muss. Dennoch ist er in der Lage Geräusche und vor allem den Zuschauerpegel aufzunehmen. Nimmt der auf einmal stark zu ist es wohl mehr als normal sich mal umzudrehen und zu schauen, warum dieser auf einmal aufdreht.
Zudem sind Assistenten und Schiedsrichter kommunikativ verbunden! Assistent Wingenbach sagt ein paar Zeilen später, dass er sehr wohl mitbekommen hat, dass Zuschauer im Innenraum waren. Das diese Information nicht mitgeteilt wurde ist entweder ein Fehlverhalten von Wingenbach oder eine Lüge von Stark.

Das Stark beleidigt wurde und Hertha-Spieler versucht haben in die Schiedsrichterkabine zu gelangen ist sehr schlimm und aufs Schärfste zu verurteilen! Jedoch hat dies rein gar nichts mit dem Platzsturm zu tun. Das der Richter hier nicht dazwischengrätscht und Stark darauf hinweist, dass er bei der Sache bleiben soll, ist für mich auch sehr komisch.
Die Reaktion von Stark lässt sich mir eigentlich nur so erklären, als dass er nicht mehr in der Lage ist objektiv auszusagen und durch die Vorkommnisse in der Kabine einseitig argumentiert. Sich darüber lustig zu machen, halte ich für nicht angebracht, da dies sicherlich keine angenehme Situation war. Allerdings sollte auch dem Prozessführer hier deutlich sein, dass Stark auf jeden Fall befangen sein kann, wenn schon die Geschichte mit der Kabine erzählt wird.

(...)Kletje: „Was heißt, Ich mache mir Sorgen um meine Angehörigen’ auf Portugiesisch?“
Der Verteidiger (Janker): „Ich spreche leider kein Portugiesisch.“
Widerrum der Anwalt: „Sie sagten, sie haben sich gegenseitig getröstet. Wie konnten Sie das verstehen, ohne Portugiesisch zu sprechen?“(...)

Passt zur Fortuna, dass man dem Gegner so kommt. Lächerlich wie man hier versucht die Aussage Jankers zu entkräften, indem er ihm durch seine mangelnden Portugiesisch-Kenntnisse die Erkenntnis abspricht, Angst in den Gesichtern der brasilanischen Hertha-Spieler erkannt zu haben. Das z.B. ein Raffael, der schon ein paar Jahre in Deutschland spielt, wahrscheinlich Deutsch sprechen kann, wird hier natürlich nicht erwähnt.

Auch als Nichtjurist meine ich sagen zu können, dass der Anwalt der Hertha soweit einen guten Job gemacht hat. Er hat am Ende noch einmal das hervorgehoben, was ich auch denke, nämlich, dass die Verhandlung soweit recht unfair verlaufen ist. Anstatt bei den eigentlichen Fakten zu bleiben, werden Nebelkerzen, wie z.B. die Kabinengeschichte diskutiert. Die Fernsehbilder werden abgelehnt, da bekannt, allerdings wird dann darauf nicht mehr weiter eingegangen.

Egal wie das Urteil lauten wird gibt es trotzdem etwas postives abzugewinnen. Das Image der Fortuna ist dauerhaft und langfristig geschädigt. Jeder Fußballinteressierte, der in Foren aktiv ist und sich für das Spiel und die Auswirkungen interessiert, bekommt ganz eindeutig mit, welches Spiel hier betrieben wird. Im Falle eines Aufstieges wird es für Düsseldorfer "Fans" insbesondere auswärts künftig sehr schwierig sein.
Lächerlich macht sich ebenfalls der DFB und das nicht erst wenn der Protest abgelehnt werden sollte. Der ganze Schauprozess heute zeigt, dass eine klare Tendenz zu erkennen ist, die Richtung Fortuna schwingt und der Hertha den eigentlichen schwarzen Peter zuschieben soll.
 
Im Nachhinein ist man meist schlauer: wäre wohl besser gewesen, die Hertha hätte sich nach der Unterbrechung in der Kabine verschanzt und wäre nicht mehr rausgekommen.

Glaube, die Aussage der Schiris wird letztlich den Ausschlag geben. Aber damit ist ja noch kein entgültiges Urteil erreicht. Daß die sich beim DFB alle einig sind und somit immer zu gleichen Ergebnissen kommen, schätze ich nicht so ein. Ich glaube aber nicht, daß man das Spiel noch neu auflegt.

Hier ist wieder maßgeblich, daß die Person des Schiris unter allen Umständen nicht angekratzt werden soll. Dabei haben, eben gerade weil der Schiri in seiner übergeordneten unendlichen Weisheit, wie er uns als Modell vom DFB verkauft wird, ausgesprochen lächerlich und unzeitgemäß erscheint, heute schon die E-Jugend-Kicker meist keinen Respekt mehr vor den Pfeifenmännern.

Ernsthaft im vorliegenden Fall wieder alles an Stark aufzuhängen, macht für die Autorität der Schiedsrichter nichts besser, aber vieles schlechter. Einmal mehr steht seine Entscheidungsfindung als absolutes Gesetz im Raum, er wird als unfehlbar in seinem Urteil, egal, was alles dies umfasst, vorgeführt. Im Nachgang erscheint dies so willkürlich und reaktionär, wie es auch ist, und färbt so wieder auf die Gesamtheit der schwarzen Männer ab.

Wie soll sich denn Stark ernsthaft ein Bild von der Sicherheitslage gemacht haben können? Von Gemütsbewegungen der Fans oder Spieler? Klar, er wird selbst auch Sequenzen gehabt haben, in welchen er Angst, vielleicht sogar Panik geschoben hat. Aber nichts davon in seiner Aussage. Er checkte mit dem Röntgenblick, den man beim DFB-Lehrgang beigebracht kriegt, sekundenschnell, wie es um die Fans steht, wo Lücken in Zäunen sind, wieviele Zentimeter Grasnarbe wo rausgeschnitten waren. Von Tumult und Innenraumflutung hat er nichts bemerkt, weil er, als rechtschaffener Ordnungshüter, nur auf das Spiel fokussiert war. Dann erfasste er all das, wie Superman in der Folge des Comics, wo er plötzlich alles, was auf der ganzen Welt geschieht, in einem Augenblicke sieht und hört, und stellte fest: der Spielbetrieb ist nicht gefährdet! Weitermachen, Kerls!

Klar, so ein autoritärer Popanz (was gar nichts mit der Person des Herrn Stark an sich zu tun hat, sondern mit der Rolle, in welche er gedrängt wird) ist eine Herausforderung für angefasste und emotional instabile Spieler, für Liebhaber des Fußballs, für echte, treue Fans der Vereine, und natürlich auch für gewaltbereite Hools. Wenn dieses Urteil maßgeblich auf der Aussage des Schiedsrichters beruhend zustande kommt, wird es also das Gegenteil des Notwendigen zur Folge haben: Versuche, von aussen entscheidende Eingriffe auf das Spielgeschehen vorzunehmen, wird es eher noch mehr geben, als es sie weniger geben wird.

Was ich darüber hinaus erwarte, ist, daß beide Vereine eine Bestrafung erfahren werden, die jeglicher Beschreibung spottet. Ich glaube, Düsseldorf wird mit einem so unerreichbaren Handycap in die erste Liga starten, daß sie sich wünschen werden, sie wären in der Zweiten geblieben. Und was der Hertha erst blüht, möchte man sich lieber gar nicht ausmalen. Ich glaube nicht, daß es am Rummeniggeschen "Ende des Tages" da einen gibt, der sich mit einem lachenden Gesicht den Sonnenuntergang reinzieht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
# Kokolores

Bayern muss erst mal heute gewinnen!
Dieses Spiel muss wiederholt werden. Alles was mit den Hertha Spielern veranstalltet wird, ist ja noch ok. Aber was hat das alles mit 90 + min. zu tun?
Es war und bleibt ein Spiel was abgepfiffen wurde, aber es war nicht koreckt.

Und nun mal zu den Knalli, der den 11 Meterpunkt Rasen sich geholt hat.

Der war mal auf der Titelseite der Bild, das muss mann auch erst mal schaffen.

Aber ER ist einer der ganz wenigen, der es begriffen hat, das dieser PUNKT
eventuell das Glück für das Drecksvolk ist.;)
 
Was ich einfach nicht verstehe ist die Tatsache, dass sich der Fortunen Anwalt auf die Situation mit Herrn Stark im Kabinengang eingeschossen hatte. Da muss doch ein Gericht sagen, dass dies heute nicht das Thema ist, sondern in einer gesonderten Verhandlung besprochen wird. Dies als Argument gegen ein Wiederholungsspiel zu nehmen ist doch Quark, da dies nichts mit der Tatsache des Platzsturms zu tun hatte.
 
Stark ist meiner Meinung nach vom DFB gekauft. Warum gibt es zu jeder Situation/Aktion Bilder (ja, es gibt auch pro Düsseldorf-Bilder), nur nicht zu der von Stark beschriebenen?! Ganz Fußball-Deutschland kontra Fortuna. Nur nicht die Opfer mit der Pommes-Mayo-Brille!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
also sollte die Alte Dame am Grünen Tisch verlieren dann wird sie bestimmt in Berufung gehen und dann sind andere Gerichte dafür zuständig. Diese Gerichte werden alles auseinanderpflücken.

Das mit Starke ist ja bis jetzt nur seine Aussage, ich habe bis jetzt noch kein Berliner Spieler gehört der das zugegeben hat, es gibt keine TV-Bilder davon und das, das Schirigespann zusammenhält ist doch normal. Solange es nicht bewiesen ist ist jeder Spieler erstmal unschuldig.... Aber ich gehe davon aus das dieses Spiel Wiederholt wird da sich der DFB nicht noch Lächerlich machen will als es schon ist......

Mein vorschlag Pauli hoch beide Vereine Bleiben in der 2te Liga und bekommen 12 Punkte abgezogen und Düsseldorf evt ein Geisterspiel.....So bekommen beide Mannschaften fast die Gleiche Strafe
 
Zum (Rand)Thema Wolfgang Stark:

"Im Jahr 2010 wurde er vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zum Schiedsrichter des Jahres gewählt. In einer Umfrage des Fachblatts Kicker unter 286 Spielern aus der 1. Liga wurde er zum schlechtesten Unparteiischen der Hinrunde der Saison 2010/11 gewählt." (Quelle: Wikipedia)

Vorab diese "etwas" unterschiedliche Fremdwahrnehmung. :D


In der Tat ist es skandalös, dass nun systematisch eine Themenverlagerung betrieben und der Schiedsrichter in seiner Unantastbarkeit in den Fokus gerückt wird, um von dem eigentlichen Thema (mangelnde Sicherheit im Stadion, in alleiniger Verantwortung des Veranstalters) abzulenken. Wundern muss man sich nicht, denn Stark ist schließlich das Aushängeschild des DFB und darf natürlich so kurz vor der EM 2012 auch nicht den Hauch eines Kratzers bekommen ...

Dass er selbst der Situation in Dummdorf insgesamt nicht gewachsen war, ist aufgrund der Reizüberflutung nur allzu verständlich und auch menschlich. Nur: Zugeben müsste man das können! Und zwar so, dass man dem DFB auch als Gallionsfigur der Pfeifenmännergilde erhalten bleiben könnte. Hier ist der Spielraum für Stark von vorneherein auf nahezu Null eingeengt. Gibt es (nachvollziehbare) Fehler zu, wird er als Vorzeigeschiri unmöglich. Insofern wird er schon vom DFB in jene Rolle gedrängt, die er nun in dem Prozess spielt ...

Zumal Stark ja nicht alles falsch gemacht hat: Denn die Fortsetzung des Spiels war ALLEINE unter Sicherheitsaspekten bei Massenveranstaltungen situativ richtig. Eine Postion, die sich leicht begründen und glaubwürdig vertreten ließe. Dass die Bedingungen, unter denen fortgesetzt wurde, dann regeltechnisch irregulär waren, ist eine andere Frage, die gegenüber einer unmittelbaren Gefahrenabwehr zurücktreten durfte, ja musste.

Dadurch, dass Stark nun aber eben SO NICHT argumentiert, erweist er als (eben auch vom DFB inszenierter) Mr. Unfehlbar ALLEN Referees einen ungeheuren Bärendienst.

Als Nachwirkung des Skandalspiels - und sogar unabhängig vom Ausgang der aktuellen Verhandlungen! - prophezeie ich Herrn Stark, dass er in Deutschland bei keinem Publikum mehr ein Bein mehr auf die Erde bekommen wird. Kein Schiedsrichter der Welt kann mit jenem Druck der öffentlichen (und großteils medialen!) Ablehnung Spiele leiten, der dem Mann aus Landshut künftig republikweit entgegenschlagen wird.

Meine Empfehlung: Herr Stark, beenden Sie Ihre Schiri-Karriere JETZT! Kehren Sie in Ihr beschauliches Isarstädtchen zurück und setzen Sie Ihre Tätigkeit als Bankkaufmann fort. In Ihrem ureigensten Interesse. Einen zweiten "casus Rafati" braucht niemand. :ohgott:
 
Wer noch Zweifel hatte an der besonderen Affinität zwischen dem DFB und seinen Deppendorfern, dem werden derzeit ja wohl die Augen geöffnet.
 
Du weißt aber auch, dass damit das Urteil angreifbar wird. Beweise abzulehen weil angeblich bekannt ist doch juristisch höchst bedenklich oder.

Grundsätzlich gibt es schon die Möglichkeit, etwas als gerichtsbekannt abzulehnen. Allerdings weiß ich nicht inwieweit ein zivil- oder strafrechtliches Verfahren auf eine DFB-Verhandlung übertragbar ist. Theoretisch könnten Sie sich auch eine komplett eigene Verfahrensordnung schreiben. Da ich allerdings in der DFB-Verfahrensordnung im Netz nichts dazu gefunden habe, kann man bei einem e. V. die ZPO anweden. Dann gilt das zuvor gesagte.

Ich warte jetzt erstmal das Urteil ab. In dem müsste dann eigentlich etwas von den TV-Bildern stehen. Im Moment hab ich auch noch das Vertrauen in einen Vorsitzenden einer Großen Strafkammer, dass er ein der Lage ist das alles objektiv zu bewerten. Dass das Gericht gestern keine Urteil gesprochen hat, finde ich übrigens absolut richt - unabahängig davon, ob sie zum CL-Finale wollen oder nicht. So besteht die Möglichkeit das Gehörte erstmal sacken zu lassen und man lässt sich nicht so leicht von den sicher emotionalen Äußerungen des Herrn Stark leiten, wozu man sonst tendieren könnte.

Wenn ich jetzt das Urteil schreiben müsste:
Nach den Zeugenaussagen würde ich bisher dazu tendieren, dass der Beweis nicht geführt wurde, einfach aufgrund der sich widersprechenden Aussagen, bei denen nicht ersichtlich ist, welcher man mehr glauben kann. Da wahrscheinlich die Hertha beweisen muss, dass das Spiel nicht mehr ordnungsgemäß durchführbar war, wäre sie hier beweisfällig, so das der Einspruch zurückzuweisen wäre. Jetzt kommen aber die gerichtsbekannten Tv-Bilder ins Spiel und aus denen ergibt sich m.E. eindeutig, dass ein ordnungsgemäßes Spiel nicht mehr gewährleistet war, mithin der Einspruch begründet ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
der wichtigste Punkt des Hertha Anwalts ist meiner Meinung nach der, dass mit einem gerechten Urteil, also Wiederholungsspiel, ein Zeichen gesetzt wird, dass bei Platzsturm die SPielwertung aufgehoben wird.

Durch diesen Schachzug versucht er den DFB mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.

Recht hat er auf jeden Fall. Wenn das Spiel nicht wiederholt wird, werden in Zukunft einigen Leuten egal sein ob sie den Platz stürmen oder nicht...weil es max. Geldstrafen oder Geisterspiel gibt. Aber keine sportliche Herabstufung oder Punktabzug, was für einen Fan wohl das schlimmste wäre.

Eigentlich muss das Spiel wiederholt werden.

Wenn nicht, dann ist für mich auch endgültig klar, dass die Fotzunen beim Niersbach unterm Schreibtisch Gas gegeben haben...:D
 
Videomaterial

Du weißt aber auch, dass damit das Urteil angreifbar wird. Beweise abzulehen weil angeblich bekannt ist doch juristisch höchst bedenklich oder.

Zunächst ist festzustellen, dass -entgegen der Darstellung in diesem Medium- selbstverständlich nicht F. Ddorf, sondern das Gericht Beweisanträge ablehnt. Ähnlich wie im Strafprozeß obliegt auch dem Sportgericht des DFB der Amtsermittlungsgrundsatz. Das bedeutet, dass die Beweisaufnahme auf alle Tatsachen und Beweismittel zu erstrecken ist, welche für die Bedeutung entscheidungsrelevant sind. Das Gericht kann wie im Strafprozeß (dort § 244 Abs. 2 StPO) Beweisanträge ablehnen, wenn die Beweiserhebung wegen Offenkundigkeit überflüssig ist. Dies ist hier geschehen. Das Sportgericht hat die Inaugenscheinnahme des TV-Materials abgelehnt, da die Bilder gerichtsbekannt sein. U.a. hierauf ließe sich eine Berufung (einzulegen binner einer Woche nach Verkündung des Urteils) durchaus stützen. Der Videobeweis ist gegenüber dem Zeugenbeweis das stärkere Beweismittel. Die Zeugen schildern ihre subjektive Wahrnehmung. Auch der Schiedsrichter muss nicht zwangsläufig als unbefangen gelten. Denn er hat ein Interesse, seine spielleitende Entscheidung zu rechtfertigen.

Das Gericht kennt sicherlich die Bilder im Großen und Ganzen, aber nicht im Detail. Wenn der Hertha-Anwalt hier auf bestimmte Szenen oder auf bestimmte Abschnitte respektive Einzeleinstellungen hinweisen will, KANN das Gericht nicht einfach hierüber hinweg gehen.

F. Ddorf wiederum hat lediglich den Beweisantrag Berlins nicht unterstützt, was zwar nicht entscheidend war, aber durchaus Geschmäckle hat.

Das Sportgericht will einer weiteren Verlängerung des Verfahens entgegen wirken. Das finde ich sehr bedenklich. Es ist in der Tat skandalös, wie hier das stärkste Beweismittel -nämlich der Videobeweis- übergangen wird. In der zweiten Instanz sollte vor dem DFB-Bundesgericht mit größerer Prüfungsdichte vorgegangen und auch das Videomaterial in Augenschein genommen werden. Hertha sollte sein Augenmerk stärker auf die Auswertung des Videomaterials legen und hierzu recherchieren, zoomen, zoomen und nochmals zoomen. Dieses gibt mit Sicherheit Szenen her, in welchen erkennbar ist, wie Hertha-Spieler angegangen wurden. Auch dürfte klar erkennbar sein, dass der Innenraum im Bereich der Heimkurve auch nach der letzten Unterbrechung nicht ansatzweise von Fans "bereinigt" war. Das Gegenteil wurde gestern vor dem Sportgericht behauptet.

Die Hertha darf sich also schon mal auf die Begründung des von ihr einzulegenden Rechtsmittels konzentrieren. Denn mittlerweile steht für mich fest, dass der Einspruch zurückgewiesen wird. Das eindeutige Plädoyer des DFB-Chef-Anklägers lässt nichts anderes vermuten.

Für die Spieler wird das bedeuten, dass sie weiterhin in "Halbachtstellung" verharren müssen. Die Hertha-Spieler befinden sich weiterhin im Training. In Ddorf wird angeblich -arrogant wie man ist- nicht trainiert, aber an Urlaub und aktive Regeneration ist auch dort nicht zu denken. Das ist bereits für beide Vereine eine enorme Hypothek für die Saisonvorbereitung und damit auch für die Spielzeit 2012/13. Hinzu kommen mögliche Sperren für Spieler beider Vereine. Sollte Ddorf am grünen Tisch aufsteigen, wäre dies für den Verein wahrlich ein Pyrrhussieg ohne befreiten Aufstiegsjubel. Ein Imageschaden der Ddörfer ist, nachdem der Begriff der "Methode Ddorf" Schule machte, ohnehin gegeben. Nun kommen diese skandalösen Umstände in der Relegation hinzu. Ein "Everybody´s Darling" sieht ganz anders aus. Aber auch die Sportgerichtsbarkeit des DFB macht sich keine Freunde.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der DFB wie er leibt und klebt. Ein Spiel geht organisatorisch voll in die Binsen und in den Medien wird der eigene Sport als lebensgefährliche Gewaltorgie dargestellt. Zur Gefahrenabwehr entwirft man eine Strategie, die den sportlichen Absteiger als schlechten Verliere hat und stellt einzelne Spieler als Sündenbock heraus - obwohl die diesen Spielern vorgeworfenen Taten niht Gegenstand des Verfahrens sind.

Da lässt man es zu, den Hauptzeugen ausführlichst zu den Vorfällen um die Berliner schwadronieren zu lassen. Mit Druck auf die Tränendrüse. Ansonsten hat er aber nix gesehen und alles war im Lot. Ergebnis: die Medien sprechen gestern und heute überall über diesen Vorfall als Aufhänger. Der Platzsturm ist überhaupt nicht mehr Gegenstand. Zudem wartet man jetzt bis Montag zur Urteilsverkündung, so dass diese Dinge nochmal richtig plattgetreten sind. Wird dann Montag der Einspruch abgewiesen, regt das keinen mehr auf und der Aufschrei der Berliner wird empört wahrgenommen - schliesslich sind sie ja die Verursacher des Ganzen.

An eine Verschwörungstheorie ala Fortuna Niersbach möchte ich nicht glauben. Ich denke eher, dass Fottuna das Spiel der Schiedsrichter-Manipulation perfektioniet hat und in diesem Zusammenhang Glück hat, dass der Schiri nicht unrecht haben darf.
 
Naja, immerhin wird das für Fortuna dann wohl die beschi... Aufstiegsfeier, die es je im Fußball gab. Auch das nächste Jahr in der ersten Liga wird alles andere als ein Zuckerschlecken für die und ich hoffe die gegnerischen Fans werden die "Aufsteiger" gebührend empfangen.
Der Prozess ist nur die Fortführung der letzten Saison. Fortuna wird mit aller Macht durch die Liga und Relegation gezogen. Bloß nächstes Jahr Liga 1.
Dieser Prozess ist eine absolute Frechheit und die Kosten dafür wird sich der DFB schön durch Strafen bei den "kleinen" Vereinen wieder rein holen.
Ich fühle mich irgendwie verarscht wenn ich das alles lese und will nicht wissen wie sich die Hertharaner fühlen. Peinlich, peinlicher, DFB
 
Ich glaube auch nicht an eine Verschwörungstheorie "Fottuna Niersbach", aber es ist sichrlich sehr "unglücklich", wenn die Organe der Sportgerichtsbarkeit bei ihrer Entscheidung in Hinterkopf haben könnten, dass sich ihr Wegbereiter oder Karrierevereitler bei jeder Gelegenheit zu F. Ddorf bekennt.


Bedenklich finde ich auch, was Alfred anspricht. Zwar ufert das erstinstanzliche Verfahren aus. Dann sollte man aber an den richtigen Stellen Zeit einsparen. Und zwar bei den großenteils irrelevanten Begleitumständen, die Stark schildert. Diese sind Gegenstand gesonderter Verfahren. Der Ddorf-Vertreter, der meines Erachtens durchaus geschickt agiert, versucht diese Angriffe auf den Schiedsrichter durch Hertha-Spieler gleich für sich zu verbuchen. Angeblich würde sich so aggressiv niemand verhalten können, der wirklich Angst hätte. Dabei ist der gegensätzliche Grundgedanke sogar in unserer Rechtsordnung verankert (§ 33 StGB).

Wenn jetzt jemand denkt, dass es auf den Umstand Zeit nicht ankommen darf und man notfalls auch tagelang verhandeln müsste, hat er selbstverständlich Recht. Dies gebietet der Amtsermittlungsgrundsatz.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hab da mal ne Frage. Abgesehen von den Berlinern, sind wir Meidericher die einzigen, die in großer Zahl, die Methode Düsseldorf verurteilen?

Wie siehts mit der Masse der anderen Anhängerschaften aus? Und zwar wirklich der Masse.

Nichts würde mich mehr freuen, wenn bei einem Aufstiegs Fortunas, die Düsseldoofen, die Hölle auf Erden, in jedem Stadion der Republik erfahren.

Aber würde es so kommen?
 
Der Ddorf-Vertreter, der meines Erachtens durchaus geschickt agiert, versucht diese Angriffe auf den Schiedsrichter durch Hertha-Spieler gleich für sich zu verbuchen. Angeblich würde sich so aggressiv niemand verhalten können, der wirklich Angst hätte. Dabei ist der gegensätzliche Grundgedanke sogar in unserer Rechtsordnung verankert (§ 33 StGB).

Das ist genau der Punkt, der für mich eigentlich auch für das Gegenteil spricht. Gerade weil jemand emotional aufgewühlt ist, reagiert er später über. Der Vertreter der Düsseldorfer stellt das ja eher so dar, als ob jemand der Todesangst hat nur noch überlegt reagieren würde, in keinster Weise mehr emotional ist und sich in sein Schneckenhaus zurück zieht.

BTW: Am schlimmsten ist ja der Artikel im Exess. Der ist nun wirklich an Einseitigkeit und Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten. Ziemlich heftig, dass da offen von Absprachen in der Aussage der Hertha Spieler gesprochen wird. Als Verein würde ich mir überlegen dagegen vorzugehen.
 
Hab da mal ne Frage. Abgesehen von den Berlinern, sind wir Meidericher die einzigen, die in großer Zahl, die Methode Düsseldorf verurteilen?

Geprägt wurde dieser Begriff ja von Eintracht Frankfurt (Bruchhagen).
Die Ddorfer sind weder in Frankfurt, Bochum, Pauli, Fürth noch in Ingolstadt "beliebt". In Liga 2 haben sie ihren Ruf weg. In Liga 1 müssen sie sich ihn erst noch erarbeiten und sind gerade vortrefflich dabei, dies zu tun. So meine Einschätzung.

@Zauberer
Das sehe ich genau wie du.

Man stelle sich nur mal vor: Das Sportgericht entscheidet über die Guerrero-Sperre und vernimmt lediglich Schiedsrichter und Spieler zeugenschaftlich, verzichtet aber auf eine Inaugenscheinnahme des TV-Materials. Abstrus.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
An eine Verschwörungstheorie ala Fortuna Niersbach möchte ich nicht glauben. Ich denke eher, dass Fottuna das Spiel der Schiedsrichter-Manipulation perfektioniet hat und in diesem Zusammenhang Glück hat, dass der Schiri nicht unrecht haben darf.

Sehr richtig. Niersbach selbst steht zu sehr unter Beobachtung.

Dennoch dürfte ein weiterer Pro-Fottunesen-Faktor das Engagement Netzers und seiner Vermarktungsspezis bei den Dummdörflern sein. Man unterschätze nicht den Einfluss, den so etwas ausmacht. Auch auf der persönlichen Schiene, denn der Mann mit der schönsten Frisur des Landes kennt Hinz und Kunz ... :rolleyes:
 
Ich kann nicht verstehen, dass Herthas Anwalt nicht gegen die Vorwürfe gegen die Berliner Spieler angegangen ist. Da es nicht Bestandteil des Verfahrens war, hätte er die Aussagen doch einfach streichen lassen können. So hätte er vermeiden können, dass die Berliner ins schlechte Licht gedrückt wurden.

Selbst im Plädoyer der Dummdörfer wurde auf die Aussagen gegen Hertha-Spieler hingewiesen.

Ausserdem kann man mal davon ausgehen, dass der Schiri keinerlei Interesse daran hat seinen Fehler einzugestehen. Er hat den Platz nicht mehr begutachtet und nicht gemerkt, dass diverse Fussballplatzutensilien fehlten.
Nach den verbal- und körperlichen Attacken der Spieler, wird er auch kaum gesteigertes Interesse daran gehabt haben pro Berlin auszusagen.
 
Ein Faktor, den ich so nicht auf dem Schirm hatte, ist der konsequente Schutz des Schiedsrichters durch DFB/DFL. Handelt der Schiedsrichter auf dem Platz korrekt, können im Grunde auch DFB/DFL nichts falsch gemacht haben.

Die Fragestellung heißt im Grunde gar nicht mehr, war der Spielverlauf regulär oder irregluär.
Die Fragestellung heisst vielmehr nur noch: Haben DFB/DFL/Schiedsrichter trotz massiver Ausseneinwirkungen ein ausgeufertes Spiel durch besonnes, verantwortungsvolles Handeln korrekt zu Ende geführt oder nicht?

Ich denke über diesem Verfahren steht (bewußt oder unbewußt) die Überschrift:
DFB/DFL/Schiedsrichter handeln im Zweifel immer richtig. Wenn ein Spiel bis zum Schlusspfiff abgewickelt wird, war es auch korrekt.

Ob sie damit Fortuna oder Hertha treffen ist denen eigentlich egal.

Die Abrechnung mit den Einzelvergehen kommt ja sowieso noch. Da werden sie dann aufräumen.
 
Die eingenommen ihr seit, dass scheint euch schon ziemlich anzukotzen, wenn man das mal mit einen anderen blauen Foren vergleicht sieht man schon das hier so richtig auf den Medienzug aufgesprungen wird.

Sofern mit "blauen Foren" auf die Mannschaft auf Gelsenkirchen Bezug genommen wird, so weiß ich Nachwuchs-Fußballfan von Fortuna natürlich nicht, dass diese "blauen Foren" in Bezug auf Hertha sicher genauso objektiv sind, wie wir auf Rot-Weiß Essen.

Ihr könnt Euren Ruf nicht mehr retten. Mir ist egal, was mit Euch passiert. Ihr habt dem Sport geschadet und fertig aus. Damit ist die Verachtung, die Euch entgegen schlägt, mehr als verdient. Ob in Liga 1 oder Liga 2.

Hertha und Fortuna machen sich derzeit so lächerlich, dass selbst der FC Köln neidisch wird. Und das ist mal eine Leistung.
 
Wenn dort Dinge wie Angst, Leichenblass fallen und genannt werden dürfen, dann hat auch jeder das recht auf Randale in den Katakomben und Prügel gegen den Schiri hinzuweisen.

Ja, die Berliner Spieler hatten Angst vor eurem Pöbel und konnten deswegen das Spiel nicht unbeeindruckt fortführen.

Das Recht auf Randale in den Katakomben gegen den Schiri hinzuweisen, wäre erst im nächsten Verfahren, indem es gegen die Spieler geht, gegeben.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben