Cheftrainer Dietmar Hirsch

Da man mit Ihm verlängert hat würde ich mir wünschen, Ihm einen echten Fachmann zur Seite zur stellen der die Mannschaft spielerisch auf eine anderes Level bringt. Marvin Höner ist wohl nicht in der Lage dazu.
Immer neue Spieler holen die besser als die jetzigen sind kann die Lösung ja nicht sein.
Zudem finde ich die Kaderplanung auch wenig gelungen.
Sollten wir doch irgendwie aufsteigen, bräuchten wir eine komplett neue Innenverteidigung. Da man aber mit Hahn und Fleckstein unnötig verlängert hat wären beide nur Backups auf der Bank.
Bleiben wir in Liga 3 sehen wir den gleichen "Spielaufbau" auch nächste Saison. Lang und weit nach vorne pöhlen.

Didis Aussagen gestern vor und vor allem nach dem Spiel waren ein Offenbarungseid.
 
Letzte Woche wird die Taktik von der Mannschaft vorgegeben. Diese Woche sagt er nach dem Spiel „Ich weiß nicht woran es liegt.“ Ein Armutszeugnis für einen Trainer, aber letztlich wohl die Wahrheit. Didi ist super für „ihr müsst kämpfen!“ und er lebt den Verein, wie wir alle. Leider ist er als Trainer halt stark limitiert. Das wird nun immer deutlicher.
Woran wird es denn deutlicher?

Weil wir jetzt zwei Auswärtsspiele infolge Chancenlos waren?

Und die ganzen anderen guten Sachen werden dann ausgekkammert

Und vermutlich haben alle anderen Mannschaften um uns rum einen Super-Trainer, mit hohen taktischen Know-how,nur unser Didi ist zu blöd dafür.

Wir sind Aufsteiger,aktuell (am 24.Spieltag) auf einen Aufstiegsreligationsplatz und seit dem 1.Spieltag immer auf einen der ersten vier Plätzen.Das hätte man vor der Saison vermutlich satt unterschrieben

Letzte Woche war Hirsch für viele ein Genie , da er die Spielstarken Verler taktisch bezwungen hat und jetzt ist er nicht mal mehr drittligatauglich ?!

Euch kann man wirklich nicht mehr ernst nehmen.Sucht euch wirklich besser einen erfolgreichen Verein....
 
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Wir stehen in einer Dreierkette und schieben mit 2 Mann auf eine Seite und lassen ein 7 Kilometer großes Loch im "heiligen Zentrum".
Hier ist ein Punkt, der mich zumindest nachdenklich zurück lässt:

Ich hatte direkt nach dem Wechsel den Eindruck wir spielen mit Ball tatsächlich mit einer Dreierkette, weil Jessen sofort sehr hoch schob, letztlich ein 3412 (343).

Das Tor fiel dann genau aus diesem Offensivdreieck mit einem ausweichenden Lobinger, und einem Krüger, der noch nicht auf dem Schirm war.

Gegen den Ball sollten wir (alles ohne das nochmal gesehen zu haben) wohl in ein 442 fallen - das geschah aber sehr unscharf, um nicht zu sagen chaotisch.

Jessen, der für diesen Ansatz durchaus offensive Passqualität mitbringt, hatte sichtlich Mühe, ihn defensiv abzudecken - und Verl wechselte mit May und Schleimer zielgenau frische Leute in diese Problematik rein.

Ab dem Punkt wo wir mit Schlicke auch nominel auf ein 343/352 umstellten, statt zu pendeln, fangen wir kein Tor mehr, obwohl Agrafiothis sicher gerne auch eins gemacht hätte. Das wäre nicht das erste Mal, dass uns das stabilisiert - das sorgt sowohl für eine bessere Absicherung der Räume hinter, als auch zwischen den 2 IV in der Viererkette.

Aber nochmal: Das ist meine Wahrnehmung aus dem Stadion, ohne es nochmal gesehen zu haben.
 
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Kein System, das man so fehlerhaft umsetzt ist siegfähig.
So nämlich wird ein Schuh draus! Und ich denke, eben darauf bezogen sich auch Didis resignierende Kommentare, die man in der dichteren Medienwelt der 3. Liga nicht geben sollte.

Hatte er nicht nach dem Verl-Spiel schon angemerkt, dass die Spieler selbst aggressiver, offensiver umgesetzt hatten, was das Trainerteam anders angestrebt hatte? Der frühe Verlust auf der rechten Seite war in Wiesbaden der Beginn einer Kette von Fehlern und Schwächen, die in der 3. Liga dann eben brutalst bestraft werden. Ähnliche Erfahrungen hat doch praktisch jede der augenblicklich 6 besten Mannschaften in der jüngeren Vergangenheit machen müssen.
 
Woran wird es denn deutlicher?

Weil wir jetzt zwei Auswärtsspiele infolge Chancenlos waren?

Und die ganzen anderen guten Sachen werden dann ausgekkammert

Und vermutlich haben alle anderen Mannschaften um uns rum einen Super-Trainer, mit hohen taktischen Know-how,nur unser Didi ist zu blöd dafür.

Wir sind Aufsteiger,aktuell (am 24.Spieltag) auf einen Aufstiegsreligationsplatz und seit dem 1.Spieltag immer auf einen der ersten vier Plätzen.Das hätte man vor der Saison vermutlich satt unterschrieben

Letzte Woche war Hirsch für viele ein Genie , da er die Spielstarken Verler taktisch bezwungen hat und jetzt ist er nicht mal mehr drittligatauglich ?!

Euch kann man wirklich nicht mehr ernst nehmen.Sucht euch wirklich besser einen erfolgreichen Verein....
Das die Spiele immer chancenloser werden. Die letzten 3 Spiele war man jedes Mal DEUTLICHST unterlegen. Du willst ja nicht sagen, dass wir Verl geschlagen haben durch eine taktische Meisterleistung und wir besser waren oder? Wie jemand schon schrieb: Die Teams um uns herum entwickeln sich. Dazu entwickeln sie Ideen, wie sie uns schlagen können und setzen diese sehr konsequent um. Bei uns gibt es das nicht.

Ja wir sind Aufsteiger. Wir sind aber auch ein Team, dass um den Aufstieg mitspielt und offenbar auch aufsteigen möchte. Siehe Neuverpflichtungen. Ich wiederhole das seit Wochen: Wenn wir nicht aufsteigen wollen, dann ist das alles toll und wir können uns freuen. Wenn wir aufsteigen wollen, dürfen so Spiele nicht passieren! Und dafür ist ein Trainer mit verantwortlich!

Wir reden seit 15 Monaten davon, dass eine Entwicklung MIT Ball wirklich schön wäre. Seitdem passiert aber gar nichts. Wem das reicht: Bitte. Wir werden diese Saison irgendwo im Mittelfeld beenden. Und kommende Saison können wir das vielleicht auch wieder schaffen mit Hirsch. Ich habe aber ganz große Zweifel daran, ob es mit diesem Trainer je "mehr" werden wird.
 
Das die Spiele immer chancenloser werden. Die letzten 3 Spiele war man jedes Mal DEUTLICHST unterlegen. Du willst ja nicht sagen, dass wir Verl geschlagen haben durch eine taktische Meisterleistung und wir besser waren oder? Wie jemand schon schrieb: Die Teams um uns herum entwickeln sich. Dazu entwickeln sie Ideen, wie sie uns schlagen können und setzen diese sehr konsequent um. Bei uns gibt es das nicht.

Ja wir sind Aufsteiger. Wir sind aber auch ein Team, dass um den Aufstieg mitspielt und offenbar auch aufsteigen möchte. Siehe Neuverpflichtungen. Ich wiederhole das seit Wochen: Wenn wir nicht aufsteigen wollen, dann ist das alles toll und wir können uns freuen. Wenn wir aufsteigen wollen, dürfen so Spiele nicht passieren! Und dafür ist ein Trainer mit verantwortlich!

Wir reden seit 15 Monaten davon, dass eine Entwicklung MIT Ball wirklich schön wäre. Seitdem passiert aber gar nichts. Wem das reicht: Bitte. Wir werden diese Saison irgendwo im Mittelfeld beenden. Und kommende Saison können wir das vielleicht auch wieder schaffen mit Hirsch. Ich habe aber ganz große Zweifel daran, ob es mit diesem Trainer je "mehr" werden wird.
Dann kannst du dich ja ab jetzt entspannt nach hinten lehnen, da die Saison gelaufen ist.Dürftest auch nicht mehr überrascht werden,da du weisst wie wir abschneiden und auch keine spielerische Weiterentwicklung gibt.Es sei denn der Trainer wird gewechselt,dann wird Tiki-Taka vom feinsten gespielt....

Hast du dir mal die Spiele von unserer konkurenz angeguckt?Der einzige konkurent, bei dem eine Entwicklung zu sehen ist und um dem man sich Sorgen mache sollte ,haben wir 2x in dieser Saison (verdient/unverdient) mit einen Torverhältnis von 7:4 geschlagen!!!!!

Aber klar,überall anders ist die Wiese natürlich grüner.....
 
Hast du dir mal die Spiele von unserer konkurenz angeguckt?Der einzige konkurent bei dem eine Entwicklung zu sehen ist und um den ich mir Sorgen mache,haben wir 2x in dieser Saison (verdient/unverdient) mit einen Torverhältnis von 7:4 geschlagen!!!!!

Aber klar,überall anders ist die Wiese natürlich grüner.....
Habe ich. Wiesbaden ist wirklich gut drauf. Verl ist spielerisch unfassbar gut. Essen zieht die Dinger immer wieder (auch irgendwie eine Qualität, war es letzte Saison bei uns auch).
Im Übrigen spricht niemand von Tiki Taka, sondern von Ball annehmen und Pass von 3 Metern spielen. Das haben unsere am Samstag nämlich auch eindrucksvoll nicht hinbekommen! Mir würde es reichen, wenn wir endlich mal klare Angriffe sehen würden, die nicht aus "Langer Ball und hoffentlich kann Lobinger was machen." besteht. Aber das ist vermutlich schon Tiki Taka anspruch denken. Wir sind schließlich aufsteiger und da ist das Spiel mit Ball absolut verboten!
 
Mir würde es reichen, wenn wir endlich mal klare Angriffe sehen würden, die nicht aus "Langer Ball und hoffentlich kann Lobinger was machen." besteht. Aber das ist vermutlich schon Tiki Taka anspruch denken. Wir sind schließlich aufsteiger und da ist das Spiel mit Ball absolut verboten!
Verl 1 : 0, Verl 2 : 1, Verl 4 : 1, Wiesbaden 3 : 1 - alle ohne langen Ball auf Lobinger.

Wir haben in Wiesbaden den langen Ball auf Lobinger leider auch dann gespielt, wenn es bessere Alternativen gab.

Hier mag es den Faktor gegeben haben, dass man irgendwann Angst hatte, auf die rechte Seite zu wechseln.

Da versuche ich meinen immer wieder zu vermitteln: Wer richtig steht, steht richtig. Man muss eigene Fehler vermeiden, nicht die der anderen. Den richtigen Ball nicht zu spielen, weil ich dem anderen nicht vertraue, ist in diesem Fall ein eigener Fehler. Und bei den großen Leistungsbreiten von Jugendmannschaften gibt es das Thema regelmässig. Wenn der Gegner merkt, ich muss eine Seite quasi nicht mehr decken, habe ich verloren, weil ich bin auf der anderen Seite immer in Unterzahl.
 
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Verl 1 : 0, Verl 2 : 1, Verl 4 : 1, Wiesbaden 3 : 1 - alle ohne langen Ball auf Lobinger.
Wie viele eigens eingeleitete Angriffe waren das? 1:0 und 2:1 sind Geschenke, die wir gut annehmen, weil Leute wach sind. Nichts was wir uns selbst erspielt haben. In Apsach gewinnen wir durch Standards. Hättest auch noch erwähnen können. ;) Aber bei dir könnten wir 18. sein und du wirst mir sagen, dass wir noch aufsteigen können. Is schon okay. :top:
 
Hier ist ein Punkt, der mich zumindest nachdenklich zurück lässt:

Ich hatte direkt nach dem Wechsel den Eindruck wir spielen mit Ball tatsächlich mit einer Dreierkette, weil Jessen sofort sehr hoch schob, letztlich ein 3412 (343).

Ja, das war ein 3412. Offensiv all-in sozusagen. Aber Coskun als Halbverteidiger hat nicht funktioniert, genauso wenig wie die Bindung zu Symalla, der in Blockmomenten genau wie auf der anderen Seite Jessen zur Fünferkette auffüllen sollte. Nach dem 6:1 kam Schlicke und man hat es dann tatsächlich eher 5-2-3-ähnlich gespielt, weil man immer wieder zu offen stand.

Grundsätzlich: Die Mannschaft ist erfolgreich geworden über Kompaktheit und reaktives, kollektives Verteidigen aus der organisierten Tiefe heraus. Wenn sie aktiv das Spiel machen muss und offener steht, wirkte sie vor allem in den Umschaltmomenten in der Defensivorganisation sehr unerfahren, improvisiert und unabgestimmt.

Man merkt ihr an, dass sie sich damit nicht wohlfühlt.
 
Ich habe mit unserer "einfachen" und "limitierten" Spielweise überhaupt kein Problem - solange diese Spielweise ordentlich umgesetzt wird. Das war gestern durch die Bank nicht der Fall.
Vieles, was uns bisher erfolgreich und für die Gegner unangenehm gemacht hat, war gestern nicht erkennbar und das von der#2 bis zur #45.
"Einfacher" Fussball ist doch erstmal etwas durchaus Positives, solange die Spieler dem Plan wirklich folgen und das auf den Platz bringen, was sie schon oft gezeigt haben. Damit ist zunächst mal ein möglichst fehlerfreies Spiel gemeint. Wenn das lang und weit bedeutet, dann ist das solange okay, wie lang und weit auch mal beim Mitspieler ankommt (wie bei Tygers 3:1 gegen Verl) und bei Ballverlust wieder Kompaktheit herrscht und situativ mal vorne oder im Mittelfeld heftig gepresst wird.
Genau so sind 3 unserer Tore gegen Verl gefallen, die es bei aller spielerischen Kunst eben nicht geschafft haben, ihren hübschen, anspruchsvollen Spielaufbau sauber und fehlerfrei auf den Rasen zu bringen.

Ich halte Didi grundsätzlich für einen Trainer, der gut zu uns und vor allem zu dieser Mannschaft passt. Wir haben reelle Chancen aufzusteigen und das wollen ganz sicher nicht nur wir, sondern auch die Mannschaft. Didi sollte mMn daher jetzt nichts völlig Neues ausprobieren, sondern gemeinsam mit der Mannschaft daran arbeiten, unsere vorhandenen Stärken bestmöglich auf den Rasen zu bekommen. Was ja gewisse Korrekturen nicht ausschließt. So könnte ich mir gegen Schweinfurt gut vorstellen, mal von Anfang an mit nur einer 6, aber 2 Spitzen zu spielen.

Basis für einen erfolgreichen Endspurt werden aber die Grundtugenden sein müssen: Mentalität, Kompaktheit, Mut und hellwache Zweikampfführung. Gelingt das, wird auch unser Publikum wieder zurm Faktor, um zunächst einmal den Tabellenletzten zu schlagen. Danach sehen wir weiter.

Nur der MSV!
 
Ich denke nach den zwei Spielen mit einer 3-er Kette wird D. Hirsch wieder zur altbewährten Formation zurückkehren... das Experiment
ist trotz des Erfolgs gegen Verl seit gestern gescheitert. Ich glaube auch, dass auf Grund des Sieges gegen Verl die falschen Rückschlüsse
gezogen wurden...denn es war eher Glück als spielerische Überlegenheit. Den Beweis gab es gestern...
Und gestern hat D. Hirsch auf der PK ehrlich geantwortet, was hätte er auch Anderes sagen sollen, ohne die komplette Mannschaft an
die Wand zu nageln? Denn Keiner, wirklich Keiner hatte annähernd seine Normalform. Solche Tage gibt es, von daher wird D. Hirsch wieder
"Back to the roots" gehen. Und das ist gut so...
 
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;) Aber bei dir könnten wir 18. sein und du wirst mir sagen, dass wir noch aufsteigen können. Is schon okay. :top:

Wenn es möglich wäre: Ja, dann würde ich das sagen - und habe so mal eine Jugendmannschaft vom letzten auf den 2. Platz geführt - und gleichzeitig habe ich so viele Spiele, die ich dachte im Griff zu haben verloren, dass ich die Überschaubarkeit des eigenen Anteils an solchen Erfolgen gut einschätzen kann ;).

Ich bin ja bei Dir bei höherer Spielkontrolle - nur ist unser offensives Potenzial eben breiter als "langer Ball auf Lobinger".

Das wir primär reaktiv agieren wissen wir seit 1 3/4 Jahren.

Das machen wir an guten Tagen am oberen Limit dessen, was in Liga 3 umsetzbar ist.

Dieser Ansatz fusst auf defensiver Stabilität und hohem Fokus in den Offensivaktionen. das hatten wir gestern beides nicht. Damit war diese Niederlage nicht primär ein Systemproblem.

Ich ändere meine Spielansatz, wenn er nicht mehr greift - Verl und Stuttgart haben gezeigt: Tut er - auch gegen spielstarke Mannschaften.

Du wirst weiterhin nachlesen können, dass ich schon lange gesagt habe, dass Ansätze, die in hohem Maße auf individuellen Fokus und Intensität beruhen, immer das Kollaps-Risiko haben: Paradebeispiel Brasilien 2014. Ich bin da lange nicht so blauäugig, wie das gerne gesagt wird. Vielleicht schockt mich auch deswegen der gestrige Tag weniger.

Nochmal: Spielkontrolle bin ich grundsätzlich bei Dir.

Etwas ruhigere Ballbesitzphasen ermöglichen uns, mit klarerem Kopf die Lücken anzuspielen, statt den Ball irgendwohin zu spielen, weil ich mich hab zulaufen lassen. Was das betrifft, hatte ich uns tatsächlich einen Schritt weiter eingeschätzt, als das Spiel gestern offenbart hat (wobei es die Momente, wo das klappte, sogar gestern gab). Grundsätzlich nehme ich lieber die guten Beispiele, und schau, was da gut war, als mich in dem zu verbeißen, was NICHT funktioniert hat.
 
Wir hatten in der Regionalligasaison nach der Winterpause ein ähnliches Loch gehabt, haben uns dann aber wieder gefangen. Diese Saison sind wir zwar in der dritten Liga und ein anderes Niveau - trotzdem hoffe ich das Didi hier wieder die passende Antwort gibt und wir uns wieder fangen und die Saison Erfolgreich mit einem Aufstieg beenden.
 
Ist natürlich quatsch hier den Rauswurf zu fordern.

Aber genauso fraglich ist es (wenn es denn stimmt) mit der Vorbereitung auf das Team mit dem besten Momentum und der schlechten Defensivarbeit gegen Verl erst am Mittwoch mit dem Training für ein Spiel am Samstag zu starten, da hast du einen Punkt...
Die Spieler müssen doch mal regenerieren, aber ja, die Taktik wie ein Oberligist, nur lange hohe Bälle. Kein Drittligist hat eine derartige Offensive, die auswärts kaum zur Entfaltung kommt. Jetzt hat man 2 Spiele Zeit den Angsthasenfussball zu andern. An der Spielart in den nächsten 2 Spielen werden wir sehen, ob die Rückrunde erfolgreich sein kann. Übrigens :kacke: mit ähnlicher Spielart wurde auch schon ausgeguckt und wird nicht mehr viel reißen. Ja, Atletico spielt auch mit Antifussball vorne mit, die haben aber schnelle und technisch versierte Spieler in ihrer Abwehr. Didi schaue Dir heute mal Cottbus-Mannheim an, da kann man viel lernen.
 
Unser Team kommt auswärts zu selten ans Limit (Ausnahme VFB2). Selbstverständlich ist der Trainer mit in der Verlosung. Genauso ist der Coach dafür verantwortlich, dass wir Platz 1 der Heimtabelle belegen. Maß und Mitte in der Bewertung des Trainers zu finden, ist nach einem 1:6 für einige hier zu schwierig.

Gefühlt sind wir Zuhause die Schlange und auswärts das Kaninchen. In den Heimspielen ist immer alles das vorhanden, was das Zebraherz (vorrangig) begehrt, bedingungsloser Wille, Leidenschaft und Zweikampfstärke. Warum fehlten diese Tugenden in Ulm und in Wiesbaden?

Unserem Trainer sein Interview nach dem Spiel vorzuhalten, macht nach einem 1:6 wenig Sinn. Egal was er gestern gesagt hätte, es würde die Fanseele nach diesem Ergebnis nicht befrieden.
 
….dann ist DH‘s Ansatz ja erstmal richtig, dass zu spielen was sie können und wo sie sich wohlfühlen, oder.
Sry für diese Frage, bin halt Laie😎🦓🤍💙
ohne @Schimanski vorzugreifen:

Egal wo:

Je enger die Konkurrenz und auf je höherem Level diese stattfindet, desto näher musst Du mit Deinem Löungsansatz an den faktischen Stärken Deinerselbst/Mannschaft/Organisation sein.

Je mehr man sich zu dem zwingen muss, was man tut, also je mehr Energie darein läuft, den eigenen Widerstand oder die eigene Angst es zu tun, zu überwinden, desto kürzer wird man dies durchhalten.

Das gilt für Individualsportler, Fussballmannschaften und Firmen gleichermaßen.

Speziell das hat @Schimanski allerdings auch nie bestritten - er hätte die Weichen etwas anders gestellt.

Gleichzeitig gilt:

Arbeit ist immer Arbeit - da sie immer auch von Äußeren Einflüssen mitbestimmt wird, wirst Du Dich auch mal anpassen müssen.

Dieses Auszubalancieren ist eine Kernkompetenz von Trainern, respektive Führungskräften.
 
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Glaubt ihr denn wirklich dass es in den Profiligen und auch darunter Trainer gibt die "Taktisch limitiert" oder inkompetent sind?
Fussball Lehrer werden doch ausgebildet und ziehen ihre Trainerscheine nicht im Kaugummiautomaten.Sie werden im groben zunächst einen gewissen Standart ihres Wissens haben.
Danach wird es halt spannend was sie damit machen und vorallem wovon sie absolut überzeugt sind, was für ihre jeweilige Mannschaften die ergiebigste Spielart ist. Ist ein Trainer davon nicht mehr überzeugt oder zwingt man ihn quasi dazu entgegen seiner Überzeugung spielen zu lassen, ist für mich das Ende eines Trainers eingeläutet. Das wird zumindest auf Dauer nicht funktionieren.
Ein Trainer muss von sich, seiner Auffassung und Fähigkeiten überzeugt sein. Was mir bei Hirsch aktuell fehlt ist etwas Kreativität und der Mut. Der Weitblick dafür wohin man eigentlich will. Man muss ja nicht alles auf links drehen sondern kann doch auch durch Nuancen Änderungen einleiten. Bisher erhöhten wir mit unseren Neuzugängen positionell die Qualität einfach, lassen diese aber fast exakt so spielen wie die Spieler davor, das ist für mich so ein bisschen Perlen vor die Säue, denn der Kader gibt eigentlich mehr her und irgendwann wird man Farbe bekennen müssen wohin wir spielerisch auf Dauer wollen.
Ich beziehe das garnicht auf das aktuelle Spiel, sowas wirds immer mal geben, egal welche Taktik man fährt, das war ein allgemeines Komplettversagen.Besser einmal 6 Stück fangen als 6 mal 0-1 verklatschen.
Nach Hoffenheim und gestern, sollte das aber tunlichst das letzte gewesen sein, ansonsten wirds wohl eher nichts mit Spitzengruppe zum Saisonfinale und das wäre jammerschade.
Wie auch immer, jetzt beginnt die Crunchtime also sollten sich alle Beteiligten am Riemen reißen und zusammenhalten wie bisher, auf dem Rasen und auf den Rängen...
 
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Glaubt ihr denn wirklich dass es in den Profiligen und auch darunter Trainer gibt die "Taktisch limitiert" oder inkompetent sind?
Fussball Lehrer werden doch ausgebildet und ziehen ihre Trainerscheine nicht im Kaugummiautomaten.Sie werden im groben zunächst einen gewissen Standart ihres Wissens haben.
Danach wird es halt spannend was sie damit machen und vorallem wovon sie absolut überzeugt sind, was für ihre jeweilige Mannschaften die ergiebigste Spielart ist. Ist ein Trainer davon nicht mehr überzeugt oder zwingt man ihn quasi dazu entgegen seiner Überzeugung spielen zu lassen, ist für mich das Ende eines Trainers eingeläutet, das wird zumindest auf Dauer nicht funktionieren.
Ein Trainer muss von sich, seiner Auffassung und Fähigkeiten überzeugt sein. Was mir bei Hirsch aktuell fehlt ist etwas Kreativität und der Mut. Der Weitblick dafür wohin man eigentlich will. Man muss ja nicht alles auf links drehen sondern kann doch auch durch Nuancen Änderungen einleiten. Bisher erhöhten wir mit unseren Neuzugängen positionell die Qualität einfach, lassen diese aber fast exakt so spielen wie die Spieler davor, das ist für mich so ein bisschen Perlen vor die Säue, denn der Kader gibt eigentlich mehr her und irgendwann wird man Farbe bekennen müssen wohin wir spielerisch auf Dauer wollen.
Ich beziehe das garnicht auf das aktuelle Spiel, sowas wirds immer mal geben, egal welche Taktik man fährt, das war ein allgemeines Komplettversagen.Besser einmal 6 Stück fangen als 6 mal 0-1 verklatschen.
Nach Hoffenheim und gestern, sollte das aber tunlichst das letzte gewesen sein, ansonsten wirds wohl eher nichts mit Spitzengruppe zum Saisonfinale und das wäre jammerschade.
Wie auch immer, jetzt beginnt die Crunchtime also sollten sich alle Beteiligten am Riemen reißen und zusammenhalten wie bisher, auf dem Rasen und auf den ⅚0Rängen...
Das sollte man versuchen,aber irgend etwas gefällt mir im moment nicht in der Mannschaft.lst es nur die Einstellung oder doch etwas schlimmeres? Schau mal Ulm gegen Aachen heute,da ist doch was faul beim MSV..Oder sehe ich das falsch?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin kein Trainer etc.
Nach dem Spiel ist man immer schlauer 😉.
Neutral betrachtet haben wir unter Didi bis jetzt erfolgreich in Punkten abgeschnitten.
Vielleicht waren wir mit einem anderen System ja nur unteres mittelmäßig unterwegs, das ist alles hypothetisch.
DEr Trainer und Team müssen entscheiden, welches System am besten zu uns passt.
Wenn es danach geht alles spielerisch zu lösen, müsste Verl ja schon aufgestiegen sein.
 
Also das darfst du als Trainer nicht wirklich öffentlich sagen: „Es wäre ja einfach, wenn ich es wüsste – dann könnte ich es ja ändern. Aber ich habe keine Ahnung“

Das ist ja ein Armutszeugnis und gibt der Mannschaft nicht wirklich Rückendeckung und Stabilität. D.H. Muss jetzt die Schwachstellen (Spieler) intern direkt ansprechen. Als Fan will ich das auch nicht hören, dass unser Trainer keine Ahnung hat…
Die Aussage gestern hat mir auch Angst gemacht: Ratlosigkeit ist ein Warnsignal. Das Trainerteam muss jetzt Antworten finden, um die Auswärtsmisere zu lösen. Ich sage bewusst „Trainerteam“, denn man hat mit Speidel einen erfahrenen Co-Trainer neu im Boot.
 
Ich bin kein Trainer etc.
Nach dem Spiel ist man immer schlauer 😉.
Neutral betrachtet haben wir unter Didi bis jetzt erfolgreich in Punkten abgeschnitten.
Vielleicht waren wir mit einem anderen System ja nur unteres mittelmäßig unterwegs, das ist alles hypothetisch.
DEr Trainer und Team müssen entscheiden, welches System am besten zu uns passt.
Wenn es danach geht alles spielerisch zu lösen, müsste Verl ja schon aufgestiegen sein.
Selbst wenn Verl nicht aufsteigt wäre ich begeistert solchen Fussball mal hier zu sehen.

Didi hat schon in der RL den Kämpfern mehr Spielzeit gegeben als den technisch Starken.
Wahrscheinlich lässt er diesen Fussball spielen weil er unter Funkel damit erfolgreich war oder aber weil er selbst ein Rumpelfussballer war.

Ich bleibe dabei, die vorzeitige Verlängerung war total unnötig.
 
Wir sind Aufsteiger, spielen um den Durchmarsch in die 2. Liga und hier wird der Kopf des Trainers nach einer deftigen Niederlage gefordert. Wahnsinn :D

Bevor man da taktisch analysiert, waren die Gegentore gestern für mich erst einmal komplette Arbeitsverweigerung der Spieler. Abwehrverhalten wie bei einem Trainingsspiel. Das regt mich am meisten auf.

Diese schwachen Auftritte auswärts sollten hinterfragt werden, aber wir sollten auch weiterhin mal etwas Demut an den Tag legen und wertschätzen was hier sich in den letzten 1,5 Jahren entwickelt hat.

Die Saison ist gestern nicht untergegangen und die Welt dreht sich weiter. Es ist weiterhin alles möglich.
 
Selbst wenn Verl nicht aufsteigt wäre ich begeistert solchen Fussball mal hier zu sehen.

Nachvollziehbar, und mit dem Wunsch bist du denke ich nicht alleine. :)

Die große Mehrheit des Duisburger Publikums bekommt allerdings ja schon Schnappatmung, wenn Braune den Ball hinten mal länger als fünf Sekunden am Fuss hält und ein wenig versucht die gegnerischen Stürmer anzulocken.

Der Verler Spielansatz adaptiert auf den Emmes, würde spätestens bei den ersten riskanten Pässen für ein stadionweites Raunen sorgen. Bei den ersten Gegentoren durch Ballverluste am eigenen Sechszehner dann sogar für ein gellendes Pfeiffkonzert.

Ich denke, dass "Heavy Metal", "hartes Malochen gegen den Ball", "eklig, nicklig, Zweikampfstark" grundsätzlich ganz gut nach Duisburg passt und das Volk auf den Rängen am meisten mitnimmt.

Das sollten auch weiterhin die nach außen gelebten und auf dem Platz gezeigten Grundtugenden bleiben.

Völlig unabhängig davon müssen aber zwingend Lösungen für die Spiele oder Spielphasen gefunden werden, in denen das Spiel mit dem eigenen Ball in der Vordergrund rückt. Als zB nach Rückstand gegen tief stehende Gegner, die uns dann das Spielfeld überlassen.

Diese Entwicklung sehe ich, wie viele andere hier auch, bisher leider wenig bis gar nicht. Hätten wir diese allerdings bereits vollzogen, wären wir tatsächlich bereits eine 3. Liga Spitzenmannschaft, weil wir gefühlt alles andere ziemlich gut beherrschen. Und das kommt mir hier dann doch manchmal zu kurz.

Ich glaube nicht, dass jetzt in der Kürze der Zeit ein Systemwechsel oder ein völlig neuer Spielansatz ohne die dazugehörigen "Lerneffekte" und somit auch Rückschläge, vonstatten gehen kann. Diese Umstellung hätte zu Beginn der Saison, spätestens im Winter erfolgen müssen. Und daher sollten wir das jetzt auch so bis zum letzten Spiel durchziehen.

Egal was am Ende der Saison dann tabellarisch dabei rauskommt, sollte man die Pause dann sehr gut nutzen um zu analysieren, ob man den gewählten Weg (im Bezug auf Taktik und Spielidee) dann auch so weitergehen möchte. Hat man hier eine Entscheidung getroffen, wird davon sicherlich auch die Bekleidung der Position des Cheftrainers abhängen.

Ich wünsche Didi und uns allen, dass es ihm gelingt im Saisonendspurt die nötigen Punkte für den Aufstieg zu sammeln. Charakterlich traue ich dieser Truppe das auf jeden Fall zu. Und auch da hat er einen gewissen Anteil dran.
 
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Diesen Wunsch nach Weiterentwicklung gibt es doch seit über einem Jahr. Aber sie ist vollkommen illusorisch. Oder anders formuliert: Sie wurde doch immer wieder versucht anzustoßen, aber führte zu Rückschlägen. Schon damals in Paderborn als man ein Tor aus dem eigenen Spielaufbau und ein Tor nach Konter bekam.

Und was war am Wochenende in Wiesbaden? Wiesbaden hat 2.82 xG aus dem Umschalten und 0,09 aus dem Ballbesitz (wir hatten 0 aus dem Umschalten und 0,22 aus dem Ballbesitz).

Vor einer Woche hatte man 20% Ballbesitz und hat jeden Ball weg geschlagen. Hätte man die gleiche Taktik in Wiesbaden gefahren, wie hätte Wiesbaden auf 2.82xG aus dem Umschalten kommen sollen?

Die Wahrheit ist, die Wünsche des Vereins (letzte Saison sofortiger Wiederaufstieg, diese Saison erst souveräner Klassenerhalt, seit der Winterpause Durchmarsch mit aller Macht probieren) beißen sich enorm mit dem Wunsch nach Weiterentwicklung.

Fünf Tore am Samstag sind in Momenten gefallen als wir ungeordnet waren oder wenig Spieler hinter dem Ball hatten. Wieso sollte Hirsch dieses Risiko in den nächsten Wochen wieder gehen?

Pragmatischen Ergebnis- und Stabilitätsfußball kann Hirsch am besten. Herrmann Kewitz hat mich gestern gefragt, wieso wir nach dem 0:1 unbedingt mehr nach vorne machen mussten. Wir haben doch den Tyger. Und der ist immer für ein Tor gut. Zur Not wirfst du die letzten 15 Minuten alles nach vorne. Und ein Punkt auswärts würde doch reichen. Vor allem weil du mit Ball nicht viel kannst. Und vermutlich hat er recht damit.

Das "Problem" ist, die Erfolge in den letzten 20 Monaten haben so viele Türen geöffnet und möglich gemacht, dass man diese Welle möglichst lange weiter reiten möchte. Aber sie lässt keinen Raum für Weiterentwicklung.

Die Mannschaft spielt doch ergebnis-technisch auch diese Saison über ihren Möglichkeiten. Jeder, der letzte Woche Verl in unserer Arena gesehen hat, wird doch erkannt haben, dass wir fußballerisch mindestens eine Klasse schwächer sind. Und dann versuchen wir am Samstag die beste Umschaltmannschaft der letzten Monaten mit diesen Limitierungen zu bespielen? Sorry, aber das ist Realitätsverlust.

Man muss sich entscheiden. Will man maximalen Erfolg oder eine fußballerischen Entwicklung?

Der Verein hat mit dem Trainerteam verlängert. Also muss man den Hirsch-Ball jetzt auch konsequent durchziehen. Von Hirsch auch noch Weiterentwicklung zu erwarten ist vermessen.
 
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Wir sind Aufsteiger, spielen um den Durchmarsch in die 2. Liga und hier wird der Kopf des Trainers nach einer deftigen Niederlage gefordert. Wahnsinn :D

Das ist doch Quatsch, wer fordert denn hier wirklich den Kopf des Trainers? Ggf. 1-3% der Protalisten…
Kritik und das Hinterfragen der Leistung und das Auftreten unserer Mannschaft darf und muss erlaubt sein. Das impliziert doch nicht gleich das fordern des „Kopfes“ von Didi.
Natürlich muss unser Trainergespann sich nun mal einige unangenehmen Fragen stellen. Und die Beantwortung dieser Fragen sollten inhaltlich schon anders sein, als das was unser Trainer in der Pressekonferenz von sich gegeben hat. Das erwarte ich schon, „keine Ahnung“ und „wenn ich‘s wüsste wär‘s ja einfach (o.ä.) ) finde ich etwas dürftig. Da muss von den Verantwortlichen inhaltlich mehr kommen, um zeitnah ein wieder anderes Auftreten unserer Mannschaft erwarten zu dürfen. Und ich bleibe dabei, dieses hoch und lang und vorne hilft der liebe Gott, gallig sein & Intensität, ist mir einfach zu wenig, auch in Anbetracht der individuellen Klasse die wir haben.
Auch wenn wir die entsprechenden Punkte mit dieser Spielweise hauptsächlich eingefahren haben, sehe ich mit etwas mehr Spielkultur eine nachhaltigere Entwicklung unseres zukünftigen Werdeganges. Noch traue ich das Didi und seinem Team zu, wenn man aus den Fehlern der Vergangenheit lernt und zumindest intern, realistisch die Leistung und das Gesamtbild der Spielweise der vergangenen Spiele einordnet. Und auch hier aus meiner Sicht, in Ulm war Müll, gegen Verl mehr Glück als Verstand gehabt, und gegen Wehen auch total untergegangen. Also die letzten drei Spiele weniger als mäßig. Hinzu kommen noch Spiele gegen Hoffenheim, in 1860, in Köln war eigentlich auch nix, usw. .
Also mehr als einmal, zweimal das wir mehr schlecht als recht agiert haben.
Dies sollte man in Summe schon mal so sehen und einschätzen können, ohne das bisher erreichte schmälern zu wollen.
 
Diesen Wunsch nach Weiterentwicklung gibt es doch seit über einem Jahr. Aber sie ist vollkommen illusorisch. Oder anders formuliert: Sie wurde doch immer wieder versucht anzustoßen, aber führte zu Rückschlägen. Schon damals in Paderborn als man ein Tor aus dem eigenen Spielaufbau und ein Tor nach Konter bekam.

Und was war am Wochenende in Wiesbaden? Wiesbaden hat 2.82 xG aus dem Umschalten und 0,09 aus dem Ballbesitz (wir hatten 0 aus dem Umschalten und 0,22 aus dem Ballbesitz).

Vor einer Woche hatte man 20% Ballbesitz und hat jeden Ball weg geschlagen. Hätte man die gleiche Taktik in Wiesbaden gefahren, wie hätte Wiesbaden auf 2.82xG aus dem Umschalten kommen sollen?

Die Wahrheit ist, die Wünsche des Vereins (letzte Saison sofortiger Wiederaufstieg, diese Saison erst souveräner Klassenerhalt, seit der Winterpause Durchmarsch mit aller Macht probieren) beißen sich enorm mit dem Wunsch nach Weiterentwicklung.

Fünf Tore am Samstag sind in Momenten gefallen als wir ungeordnet waren oder wenig Spieler hinter dem Ball hatten. Wieso sollte Hirsch dieses Risiko in den nächsten Wochen wieder gehen?

Pragmatischen Ergebnis- und Stabilitätsfußball kann Hirsch am besten. Herrmann Kewitz hat mich gestern gefragt, wieso wir nach dem 0:1 unbedingt mehr nach vorne machen mussten. Wir haben doch den Tyger. Und der ist immer für ein Tor gut. Zur Not wirfst du die letzten 15 Minuten alles nach vorne. Und ein Punkt auswärts würde doch reichen. Vor allem weil du mit Ball nicht viel kannst. Und vermutlich hat er recht damit.

Das "Problem" ist, die Erfolge in den letzten 20 Monaten haben so viele Türen geöffnet und möglich gemacht, dass man diese Welle möglichst lange weiter reiten möchte. Aber sie lässt keinen Raum für Weiterentwicklung.

Die Mannschaft spielt doch ergebnis-technisch auch die Saison über ihren Möglichkeiten. Jeder der letzte Woche Verl in unserer Arena gesehen hat, wird doch erkannt haben, dass wir fußballerisch mindestens eine Klasse schwächer sind. Und dann versuchen wir am Samstag die beste Umschaltmannschaft der letzten Monaten mit diesen Limitierungen zu bespielen? Sorry, aber das ist Realitätsverlust.

Man muss sich entscheiden. Will man maximalen Erfolg oder eine fußballerischen Entwicklung?

Der Verein hat mit dem Trainerteam verlängert. Also muss man den Hirsch-Ball jetzt auch konsequent durchziehen. Von Hirsch auch noch Weiterentwicklung zu erwarten ist vermessen.

Ich möchte maximalen Erfolg, da können wir noch so beschissen Fußball spielen. Wir sind ein Malocherverein und das es hier die maximalen Erfolge ohne ansehnlichen Fußball gab, steht ja irgendwie auch in unserer Historie geschrieben . Und genau für solche Werte steht eben auch Hirsch. Mir wird die Personalie hier viel zu viel diskutiert. Ich erinnere immer an Gruev. Unter ihm haben wir auch alles andere als ansehnlich gespielt, aber hatten den größten Erfolg der letzten 10 Jahre mit ihm. Ich will hier keine Schommers oder sonst welche Laptop Trainer und Fußballlehrer mehr sehen, passt doch überhaupt nicht hierher und solche Entwicklungen die dann gebraucht werden, sind hier sowieso bei dem ungeduldigen Fanlager nicht möglich. Die Mannschaft hat sich so viel Kredit aufgebaut, lasst den Verein in Ruhe arbeiten und am Ende schauen wir was rauskommt.
 
Ich möchte maximalen Erfolg, da können wir noch so beschissen Fußball spielen. Wir sind ein Malocherverein und das es hier die maximalen Erfolge ohne ansehnlichen Fußball gab, steht ja irgendwie auch in unserer Historie geschrieben . Und genau für solche Werte steht eben auch Hirsch. Mir wird die Personalie hier viel zu viel diskutiert. Ich erinnere immer an Gruev. Unter ihm haben wir auch alles andere als ansehnlich gespielt, aber hatten den größten Erfolg der letzten 10 Jahre mit ihm. Ich will hier keine Schommers oder sonst welche Laptop Trainer und Fußballlehrer mehr sehen, passt doch überhaupt nicht hierher und solche Entwicklungen die dann gebraucht werden, sind hier sowieso bei dem ungeduldigen Fanlager nicht möglich. Die Mannschaft hat sich so viel Kredit aufgebaut, lasst den Verein in Ruhe arbeiten und am Ende schauen wir was rauskommt.

Hast du vielleicht einen falschen Beitrag zitiert? Zu dem Beitrag von Schimanski passt deine Antwort irgendwie gar nicht.
 
Diesen Wunsch nach Weiterentwicklung gibt es doch seit über einem Jahr. Aber sie ist vollkommen illusorisch. Oder anders formuliert: Sie wurde doch immer wieder versucht anzustoßen, aber führte zu Rückschlägen. Schon damals in Paderborn als man ein Tor aus dem eigenen Spielaufbau und ein Tor nach Konter bekam.

Und was war am Wochenende in Wiesbaden? Wiesbaden hat 2.82 xG aus dem Umschalten und 0,09 aus dem Ballbesitz (wir hatten 0 aus dem Umschalten und 0,22 aus dem Ballbesitz).

Vor einer Woche hatte man 20% Ballbesitz und hat jeden Ball weg geschlagen. Hätte man die gleiche Taktik in Wiesbaden gefahren, wie hätte Wiesbaden auf 2.82xG aus dem Umschalten kommen sollen?

Die Wahrheit ist, die Wünsche des Vereins (letzte Saison sofortiger Wiederaufstieg, diese Saison erst souveräner Klassenerhalt, seit der Winterpause Durchmarsch mit aller Macht probieren) beißen sich enorm mit dem Wunsch nach Weiterentwicklung.

Fünf Tore am Samstag sind in Momenten gefallen als wir ungeordnet waren oder wenig Spieler hinter dem Ball hatten. Wieso sollte Hirsch dieses Risiko in den nächsten Wochen wieder gehen?

Pragmatischen Ergebnis- und Stabilitätsfußball kann Hirsch am besten. Herrmann Kewitz hat mich gestern gefragt, wieso wir nach dem 0:1 unbedingt mehr nach vorne machen mussten. Wir haben doch den Tyger. Und der ist immer für ein Tor gut. Zur Not wirfst du die letzten 15 Minuten alles nach vorne. Und ein Punkt auswärts würde doch reichen. Vor allem weil du mit Ball nicht viel kannst. Und vermutlich hat er recht damit.

Das "Problem" ist, die Erfolge in den letzten 20 Monaten haben so viele Türen geöffnet und möglich gemacht, dass man diese Welle möglichst lange weiter reiten möchte. Aber sie lässt keinen Raum für Weiterentwicklung.

Die Mannschaft spielt doch ergebnis-technisch auch diese Saison über ihren Möglichkeiten. Jeder der letzte Woche Verl in unserer Arena gesehen hat, wird doch erkannt haben, dass wir fußballerisch mindestens eine Klasse schwächer sind. Und dann versuchen wir am Samstag die beste Umschaltmannschaft der letzten Monaten mit diesen Limitierungen zu bespielen? Sorry, aber das ist Realitätsverlust.

Man muss sich entscheiden. Will man maximalen Erfolg oder eine fußballerischen Entwicklung?

Der Verein hat mit dem Trainerteam verlängert. Also muss man den Hirsch-Ball jetzt auch konsequent durchziehen. Von Hirsch auch noch Weiterentwicklung zu erwarten ist vermessen.
Vieles hört sich schlüssig an aber ohne Weiterentwicklung würde die 2. Liga ein Alptraum werden.
 
Vieles hört sich schlüssig an aber ohne Weiterentwicklung würde die 2. Liga ein Alptraum werden.
Lieber n alptraum in Liga 2 als ein ewiger Traum von Liga 2.
Find schimmis Beitrag super. Schuster bleib bei deinen Leisten. Wir müssen gucken was wir mit unseren Stärken erreichen können. Diese Vogelwilde Abwehr seit 3 Spielen ist meiner Meinung die eines Absteigers und nixht die eines aufstiegsaspiranten.
 
Ich stell mir die Frage, welche Optionen man mit dem Kader hat. Gesetzt ist für mich das Didi Hirsch Prinzip der defensiven Stabilität. Einfach aus dem Grund, dass er dafür authentisch steht und genau das seiner Mannschaft vorleben kann. Die Erfolge der letzten anderthalb Jahre wurden erzielt, weil man genau dieses Prinzip beachtet hat.

Wir können die defensive Stabilität aber nur gewährleisten, wenn wir vergleichsweise tief verteidigen/ tief stehen. Hahn und Fleckstein sind einfach nicht fix genug, die Außenverteidiger bekommen es auch nicht immer aufgefangen. Die Idee mit Coskun als asymmetrischem LIV habe ich gar nicht verstanden. Mit dem eher defensiv denkenden Göckan kann man das versuchen, aber mit Coskun? Dessen Qualitäten sehe ich im Biss und in der Zusammenarbeit mit Sussek/ seinem Flügelpartner beim Doppeln der Außenbahn. Ich hab das in Wiesbaden überhaupt gar nicht verstanden, was da versucht wurde. Klar, auch weils krachend gescheitert ist, aber mir will partout keine Begründung dafür einfallen, wie man zu der Entscheidung gekommen ist.

Ich würde versuchen, dem Team Mittel an die Hand zu geben, um den Gegner etwas rauszulocken und dann sein Pressing zu überspielen. Dafür braucht es aus meiner Sicht Ballsicherheit und Routine in den Abläufen und Pässen in der letzten Linie, und gute Laufarbeit davor, damit keine Lücke zwischen der letzten Linie und dem Sturm entsteht. Ist der Gegner dann gelockt, kann entweder der direkte Ball auf einen der Außen, der lange Ball auf Wandspieler Tyger oder - der Königsweg - der flache Ball auf einen ZM/OM, der dann aufdrehen und einen Vordermann schicken kann, gespielt werden. Der kaiserliche Königsweg wäre es vermutlich, das mit den Kombinationselementen aus den 5 guten Lieberknechtspielen zu verbinden (dass ich das mal sagen würde...). Da wurde der Gegner auch mit stabilem Ballbesitz im defensiven Spielfelddrittel gelockt, aber dann nur selten lang überspielt, sondern auch mal durchkombiniert. Das widerspricht aber wieder dem Grundsatz der defensiven Stabilität, da man in letzter Linie nicht fix genug ist, um einen Ballverlust im eigenen Spielfelddrittel zuverlässig auszubügeln.

Probleme, die ich dabei sehe:
Ali muss immer freigespielt werden oder Fleckstein/Bulic/Casar müssen viel mehr Präzision in ihre langen Bälle bekommen, sonst nutzt das schönste Rauslocken des Gegners nichts, wenn ich dann "blind bolze" - der Ball kommt nur mit Glück zum Mitspieler, wir müssen den Ball aber so bewusst spielen, dass er vom Befreiungsschlag zum Pass in die Spitze wird. Siehe Sussek auf Tyger gegen Verl (klar, das ist die Premiumvariante).
Und die Offensivreihe muss viel, viel disziplinierter und "taktischer" Spielen. Freies Radikal vorne und auf Bälle warten is nicht, das "Locken" muss da vorne mitgespielt werden, die gegnerische Defensive muss gezwungen werden, rauszurücken, weil unsere Offensivreihe sich bewegt. Gegen absoluter Mauertruppen klappt das nicht, klar. Aber gegen Wiesbaden hätte es helfen können, dass Tyger nicht immer gegen zwei Defensivbrecher steht und somit abgemeldet ist. Absolut kein Vorwurf an Tyger, aber zaubern kann der halt auch nicht, wenn da zwei robuste Jungs permanent an ihm dran sind.

Also, wat nu? Ich würde davon abraten, irgendwas kompliziertes mit asymmetrischem Dies-Das zu spielen oder als gesamte Mannschaft hoch zu pressen. Dafür fehlt sowohl die Geschwindigkeit in letzter Linie als auch die Qualität aller im defensiven Umschalten. Letzteres kann man verbessern und trainieren, erstes geht nur über personelle Wechsel, aber wir werden nicht beide IV austauschen, garantiert nicht den Kapitän, und der ist der langsamere der beiden. Bulic als RIV wegen der Geschwindigkeit und dann Casar als Holding 6 (wobei der dann dringend seine Fehlpässe in den Griff kriegen muss), Meuer und Viet als ZM... das könnte mir gefallen, auch, weil dann alle zentralen halbwegs sauberes Passspiel beherrschen (in der Theorie).
Vorn kann man dann je nach Gegner munter durchtauschen - Tyger zentral ist erstmal gesetzt, links und rechts hat man mit Sussek, Symalla, Noß, Kother, Dittgen, ggf. Krüger die Qual der Wahl.

Hoch pressen und Hurra offenes Visier wurde jetzt zwei Mal als Marschroute für den Start des Spiels gewählt - zwei Mal ging das schief. Das Spiel gegen Verl hat gezeigt, was die Marschroute positives bewirken kann (das frühe 1:0) - aber welche andere Mannschaft spielt so stoisch flach hinten raus wie Verl? Gar keine. Wiesbaden überspielt das mit einem langen Ball, hat vorne drin die richtigen Spieler, die den verarbeiten können, und dann gibts auf den Sack.

Didi, auch wenn die Mannschaft vielleicht Bock drauf hat, wildes Pressing und Vollgas zu spielen - das ist nicht das, was euch gemeinsam stark und erfolgreich gemacht hat. Wenn ihr oben dran bleiben wollt... baut auf dem auf, was ihr könnt. Radikal anders bei gleichem Trainer und gleicher Mannschaft - warum?!
 
Wir sollten den Fußball spielen, der uns erfolgreich macht und nicht auf andere schauen, wenn wir aufsteigen wollen.
@Schimanski Auch von mir Danke für den Beitrag!
Es wird hier immer wieder Verl erwähnt, welch tollen Fußball die Jungs gespielt haben. Dem stimme ich absolut zu.
Allerdings wird dabei nicht erwähnt, dass Verl trotz unserer beiden Klatschen gegen Hoffenheim 2 und Wiesbaden (10 Tore in 2 Spielen!) immer noch mehr Tore kassiert hat, als wir aktuell. Zur Realität gehört auch, dass wir 8 Mal zu Null gespielt haben und Verl nur 4 Mal.
Didi sollte zum Ursprung zurückkehren und wieder mehr auf die Defensive achten.
Es gibt in Liga 3 nicht die perfekte Mannschaft, wie sie hier gewünscht wird.
 
Ich stell mir die Frage, welche Optionen man mit dem Kader hat. Gesetzt ist für mich das Didi Hirsch Prinzip der defensiven Stabilität. Einfach aus dem Grund, dass er dafür authentisch steht und genau das seiner Mannschaft vorleben kann. Die Erfolge der letzten anderthalb Jahre wurden erzielt, weil man genau dieses Prinzip beachtet hat.

Wir können die defensive Stabilität aber nur gewährleisten, wenn wir vergleichsweise tief verteidigen/ tief stehen. Hahn und Fleckstein sind einfach nicht fix genug, die Außenverteidiger bekommen es auch nicht immer aufgefangen. Die Idee mit Coskun als asymmetrischem LIV habe ich gar nicht verstanden. Mit dem eher defensiv denkenden Göckan kann man das versuchen, aber mit Coskun? Dessen Qualitäten sehe ich im Biss und in der Zusammenarbeit mit Sussek/ seinem Flügelpartner beim Doppeln der Außenbahn. Ich hab das in Wiesbaden überhaupt gar nicht verstanden, was da versucht wurde. Klar, auch weils krachend gescheitert ist, aber mir will partout keine Begründung dafür einfallen, wie man zu der Entscheidung gekommen ist.

Ich würde versuchen, dem Team Mittel an die Hand zu geben, um den Gegner etwas rauszulocken und dann sein Pressing zu überspielen. Dafür braucht es aus meiner Sicht Ballsicherheit und Routine in den Abläufen und Pässen in der letzten Linie, und gute Laufarbeit davor, damit keine Lücke zwischen der letzten Linie und dem Sturm entsteht. Ist der Gegner dann gelockt, kann entweder der direkte Ball auf einen der Außen, der lange Ball auf Wandspieler Tyger oder - der Königsweg - der flache Ball auf einen ZM/OM, der dann aufdrehen und einen Vordermann schicken kann, gespielt werden. Der kaiserliche Königsweg wäre es vermutlich, das mit den Kombinationselementen aus den 5 guten Lieberknechtspielen zu verbinden (dass ich das mal sagen würde...). Da wurde der Gegner auch mit stabilem Ballbesitz im defensiven Spielfelddrittel gelockt, aber dann nur selten lang überspielt, sondern auch mal durchkombiniert. Das widerspricht aber wieder dem Grundsatz der defensiven Stabilität, da man in letzter Linie nicht fix genug ist, um einen Ballverlust im eigenen Spielfelddrittel zuverlässig auszubügeln.

Probleme, die ich dabei sehe:
Ali muss immer freigespielt werden oder Fleckstein/Bulic/Casar müssen viel mehr Präzision in ihre langen Bälle bekommen, sonst nutzt das schönste Rauslocken des Gegners nichts, wenn ich dann "blind bolze" - der Ball kommt nur mit Glück zum Mitspieler, wir müssen den Ball aber so bewusst spielen, dass er vom Befreiungsschlag zum Pass in die Spitze wird. Siehe Sussek auf Tyger gegen Verl (klar, das ist die Premiumvariante).
Und die Offensivreihe muss viel, viel disziplinierter und "taktischer" Spielen. Freies Radikal vorne und auf Bälle warten is nicht, das "Locken" muss da vorne mitgespielt werden, die gegnerische Defensive muss gezwungen werden, rauszurücken, weil unsere Offensivreihe sich bewegt. Gegen absoluter Mauertruppen klappt das nicht, klar. Aber gegen Wiesbaden hätte es helfen können, dass Tyger nicht immer gegen zwei Defensivbrecher steht und somit abgemeldet ist. Absolut kein Vorwurf an Tyger, aber zaubern kann der halt auch nicht, wenn da zwei robuste Jungs permanent an ihm dran sind.

Also, wat nu? Ich würde davon abraten, irgendwas kompliziertes mit asymmetrischem Dies-Das zu spielen oder als gesamte Mannschaft hoch zu pressen. Dafür fehlt sowohl die Geschwindigkeit in letzter Linie als auch die Qualität aller im defensiven Umschalten. Letzteres kann man verbessern und trainieren, erstes geht nur über personelle Wechsel, aber wir werden nicht beide IV austauschen, garantiert nicht den Kapitän, und der ist der langsamere der beiden. Bulic als RIV wegen der Geschwindigkeit und dann Casar als Holding 6 (wobei der dann dringend seine Fehlpässe in den Griff kriegen muss), Meuer und Viet als ZM... das könnte mir gefallen, auch, weil dann alle zentralen halbwegs sauberes Passspiel beherrschen (in der Theorie).
Vorn kann man dann je nach Gegner munter durchtauschen - Tyger zentral ist erstmal gesetzt, links und rechts hat man mit Sussek, Symalla, Noß, Kother, Dittgen, ggf. Krüger die Qual der Wahl.

Hoch pressen und Hurra offenes Visier wurde jetzt zwei Mal als Marschroute für den Start des Spiels gewählt - zwei Mal ging das schief. Das Spiel gegen Verl hat gezeigt, was die Marschroute positives bewirken kann (das frühe 1:0) - aber welche andere Mannschaft spielt so stoisch flach hinten raus wie Verl? Gar keine. Wiesbaden überspielt das mit einem langen Ball, hat vorne drin die richtigen Spieler, die den verarbeiten können, und dann gibts auf den Sack.

Didi, auch wenn die Mannschaft vielleicht Bock drauf hat, wildes Pressing und Vollgas zu spielen - das ist nicht das, was euch gemeinsam stark und erfolgreich gemacht hat. Wenn ihr oben dran bleiben wollt... baut auf dem auf, was ihr könnt. Radikal anders bei gleichem Trainer und gleicher Mannschaft - warum?!
Ich denke an die vergleichbare Phase der letzten Saison, sah es da nicht ähnlich aus mit den Strafen zuhause gegen Gütersloh und Oberhausen? Danach wurde die Spielanlage ja auch nur dezent modifiziert und nicht radikal umgestellt. Mir fehlen gerade jetzt die von Dir genannten Meuer und Vieth, unterschlagen hast Du für mich noch Bookjans. Damit können wir deutlich mehr spielen statt zu pöhlen und müssen die Absicherung nach hinten nicht vernachlässigen.
Was mir auch fehlt ist etwas mehr Mut von Fleckstein, der kann doch gut mit dem Ball am Fuß aufdrehen und hat dann mehr Optionen als Bitter, Hahn und Braune. Wenn er diese Lücken mal genutzt hat gab es beim Gegner gleich Probleme mit der Zuordnung. Im MF einen Spieler mehr und trotzdem nicht nach hinten völlig blank.
 
Lieber n alptraum in Liga 2 als ein ewiger Traum von Liga 2.
Find schimmis Beitrag super. Schuster bleib bei deinen Leisten. Wir müssen gucken was wir mit unseren Stärken erreichen können. Diese Vogelwilde Abwehr seit 3 Spielen ist meiner Meinung die eines Absteigers und nixht die eines aufstiegsaspiranten.
Eine sehr weitsichtige Denkweise. Bin mir aber relativ sicher, dass MP und CS Plan anders aussieht.
 
Die Mannschaft wird in meinen Augen immer weiter verstärkt und wenn Didi da irgendwann nicht mehr mithalten kann, wird er auch ersetzt werden.Man sieht doch im Moment schon, das wenn unser Gegner ein bisschen schneller und präzise spielt geht es für unsere Verteidigung zu schnell und man verliert komplett die Übersicht und Didi findet während des Spiels einfach keine Antwort außer den Ball wegzuschlagen.Man sieht einigen Spielern halt einfach an, das sie unter Druck in der dritten Liga überfordert sind.Das Spiel von uns ist eigentlich nur erfolgreich wenn wir in Führung gehen und aus einem tiefen Block verteidigen können und dann mit unseren schnellen Stürmern kontern können.
 
Die Bilanz bei den Sperren von Didi Hirsch ist glaube ich sehr positiv. Letzte Saison war er 2mal gesperrt und ich meine, wir hätten dann zweimal gewonnen.
 
Ich denke Kritik, solange sie Sachlich und konstruktiv bleibt ist gut und auch wichtig.

Didi ist am Anfang seiner Karriere und wird Fehler machen, wichtig ist daraus zu lernen um gemeinsam mit der Mannschaft zu wachsen.

Ich denke niemand fordert den Kopf, wir sind da gemeinsam drin und gehen da gemeinsam durch jetzt.

Jetzt zeigt sich der Charakter.
 
Selbst wenn Verl nicht aufsteigt wäre ich begeistert solchen Fussball mal hier zu sehen.
Dann hast du also die Geduld für 5-10 Jahre Entwicklungszeit mit entsprechenden Ergebnissen, uninspirierende Plätze im Mittelfeld der dritten Liga, jedes Jahr 10-15 neue Spieler im Kader von denen viele noch im Talentstatus sind und wo man sich 3-4 profitable Entwicklungen erhofft?

Du bist doch sonst auch immer schnell dabei mit Kritik?

Jeder will schönen Fußball sehen, die wenigstens sind bereit die langwierigen Konsequenzen in Kauf zu nehmen.

Das bedeutet übrigens nicht, dass ich glaube, dass man mit diesem Kader keinen "besseren Fußball" hätte trainieren können. Aber es gibt gute Gründe, warum die wenigsten Mannschaften der Liga solchen Fußball spielen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Didi ist am Anfang seiner Karriere und wird Fehler machen, wichtig ist daraus zu lernen um gemeinsam mit der Mannschaft zu wachsen.
So sehr ich deinem Beitrag gerne zustimme, mit "Anfang seiner Karriere" hast du ein komplett falsches Bild im Kopf: Didi ist seit über 15 Jahren im Trainergeschäft und seit fast 40 Jahren im Fußballbusiness.

Du hast aber recht: Gelernt hat er noch in jeder Station und aus jeder Situation, aber es wird definitiv keinen Wechsel in seiner grundlegenden Fußballphilosophie geben.
 
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