Ich bin für 128 Mannschaften, sowie jeweils die besten Football-, Basketball, Baseball- sowie Track & Field Teams der USA.
Nicht, dass die Amis wieder sagen, ihre besten Athleten wären garnicht am Start gewesen!
Ein Spiel dauert 120 Minuten, gespielt wird in 5-Minuten slots - in jedem Hydration/Carbonization/mental recovery/mixed zone-Break darf frei gewechselt werden.
Spielergebnis entsteht wie immer - wer weiter kommt wird allerdings unabhängig davon per TED bestimmt - wobei manche eben „ein paar Stimmen mehr“ haben… .
Sollte der Ted doch mal Unentschieden enden, gibt es einen Käfig-Kampf der Kapitäne.
Es gibt einen „Golden Buzzer“ mit dem darf ein noch zu bestimmender Diktator eine Mannschaft direkt ins Finale schicken, die Spielerfrauen dieser Mannschaft dürfen anschließend eine Woche auf einer Insel verbringen - der Diktator ist dann zufällig auch da - sonst niemand.
Es ist völlig irrwitzig, bzw rettungslos naiv, zu glauben, dass bei den Summen, die in Bewegung sind und sein werden, das noch sauber zugeht. Je mehr Plätze es gibt, umso mehr „Angebote“ gibt es. Erschütternd simpel das Ganze.
Kommerziell macht Infantino alles richtig - aber er ist eben Präsident des Weltfussballverbandes - und nicht des Weltgeldmachverbandes.
Auch Trump hat seine Mission erfüllt:
Wir haben jetzt nach JEDEM Spiel Karten- und Regeldiskussionen.
In den USA wird zudem das „WM-Desaster“ diskutiert - dahinter verbirgt sich das drittbesten Ergebnis der Amerikaner in ihrer Verbandsgeschichte - das Beste stammt dabei noch aus Vorkriegszeiten… .
Was wir in dieser WM erleben ist maximalkapitalistischer und daher zunehmend postfaktischer Fussball. Maximalkapitalismus geht nur postfaktisch, weil er zutiefst unmenschlich ist.
Das Spiel selbst ist so toll, dass es das im Moment noch zu vertragen scheint - ich glaube aber, das eine Zunahme der offensichtlichen Eingriffe in die Spielabläufe das Spiel weiter zerstören werden - der Investor will sein Geld sichern - verständlich, der Fan will aber nicht kontinuierlich beschissen werden - noch verständlicher, und der Investor, der den Zuschlag nicht bekam, findet das eh alles Sch... .
Ein Managementautor hat mal geschrieben, dass er sehr viel der erfolgreichsten Manager dieser Welt kennen lernen durfte. Sie seien erstaunlich unterschiedlich - aber die wenigsten seien nett. Und je mehr ein Spiel in den Griff nur dieser Gruppe kommt, desto "unnetter" wird es.
Schade - aber das ist im Moment der Lauf der Dinge - und in aller Fairness: Warum sollten sie nicht versuchen, dieses Geld zu verdienen, wo es doch funktioniert. Was ein Glück muss man nicht, sondern es darf jeder selbst entscheiden, was er da noch mitnimmt - und wo er dann doch lieber irgendwo an einen heimischen Sportplatz geht - denn auch da ist das Spiel an sich: Toll

.