Für die geballte Konkurrenz ist die Entwicklung in Altglienicke maximal besorgniserregend. Mit dem Abstieg von Erzgebirge Aue ist der Ballungsraum für ehemalige Profiklubs noch dichter geworden: Aue, Chemnitz, Erfurt, Halle, Jena, Zwickau, dazu Lok & Chemie Leipzig sowie Babelsberg tummeln sich bereits in der Spielklasse. Alleine die Veilchen, RWE und Jena begrüßten am Wochenende zum 1. Spieltag mehr als 8.000 Zuschauer – annähernd so viele, wie die VSG Altglienicke in einer ganzen Saison.
Nicht viele, die es außerhalb des VSG-Dunstkreises mit dem Fußball halten, werden sich angesichts dieser Alternativen für die Regionalliga als auch 3. Liga einen Aufstieg der Berliner wünschen. "Wir tun ja keinem etwas", sagt Torsten Mattuschka dazu. "Vielleicht werden wir Pfiffe erfahren, aber das müssen wir als unseren Applaus ansehen." Beim 3:3 in Aue klappte das gut genug, um die Mitfavoritenrolle erstmals zu bestätigen.