Alles nach dem Heimspiel gegen TSV Havelse (26.Spieltag)

Und Braune macht das, was er kann, was aber jeder Gegner mittlerweile weiß: Er geht runter und versucht die Fußabwehr, die aber max einen Radius von 1m nach rechts und 1m nach links hat und auch noch oben alle Möglichkeiten lässt.
Ah, ha ... da isser wieder. Jetzt mal ganz nüchtern: Willst Du ernsthaft Braune noch irgendwas ans Zeug flicken wegen dem 1:0?
Wann kommt die Platte den wieder, dass er zu klein ist?
Junge, aus meiner Sicht hast Du ein einziges persönliches Problem mit unserem Max Braune. Das 2:0 gestern von Frankfurt dürfte unserem max nicht passieren, da hätte man dann wieder gesehen, dass er einfach viel zu klein ist. :verzweifelt:
 
Am Ende des Tages steht ein mickriger Punkt und wir haben ein Lehrvideo zum Thema Chancenwucher gedreht. Fand das Spiel jetzt auch persöhnlich nicht so enttäuschend, da habe ich schon viel schlimmere Heim Darbietungen erlebt. Ich hoffe das Viet und auch Bulic schnell zurückkehren, zwei sehr wichtige Spieler für unsere Spielstrucktur was Ordnung und Tempo angeht, gerade im Spiel mit Ball. Das wirkte teilweise etwas kopflos , beziehungsweise mit dem "Kopf durch die Wand Methode" . Der Gegentreffer darf einem auch nicht deartig den Stecker ziehen, das war etwas erschreckend. Das kleine Pfeiffkonzert zur Halbzeitpause fand ich kacke , klar ist jedem sein Recht , aber in Anbetracht unserer gesamten Heimspiele kommt das schon schräg rüber.
 
Boah, hier wird man ja echt depressiv wenn man sich den Fred durchliest. :panik2:

Fällt am Anfang ein Tor für uns dann bekommt Havelse ein Sixpack eingeschenkt.
Tja, leider nicht passiert und dann bekommt man einen Konter, der Gegner wittert Morgenluft und am Ende muss man fast schon froh über den einen Punkt sein.
Gab Zeiten, da liefen solche Spiele gegen uns und man verlor am Ende.
Jetzt wurde zumindest ein Punkt hier behalten. Schwacher Trost... ich weiß.

Schön war es nach dem Rückstand nicht.
Da merkt man dann doch die limitierte taktische Ausrichtung unserer Truppe, obwohl wir genügend gute Fußballer für ein anderes System hätten.

Und ja, auch ich vermisse so ein bisschen die "einer für alle"-Mentalität. Da sind jetzt die Leitwölfe im Team gefragt.
Das Nervenflattern muss unter Kontrolle gebracht werden. Ich empfehle eine zünftige Zusammenkunft mit lecker Milch. :D
 
Mit der Effektivität des Heimspieles gegen Verl hätten wir Havelse 2stellig nach Hause geschickt.

Aber gestern hätten unsere Stürmer trotz Riesenchancen das Ding auch bei 30 min Verlängerung nicht rein bekommen.

Für ein excellentes Finish mit Dauerdruck fehlte gestern die Power, gepaart mit extrem schlechtem Passspiel.
Was war da in den Köpfen los?
Hatten unsere Jungs das Spiel bereits gewonnen als sie auf den Platz kamen und nur noch die Höhe des Erfolges diskutiert?

Didi hätte schon nach 45 min reagieren müssen statt bis zur 60min zu warten.
Das hätte vielleicht etwas bewirkt und den Knipser aktiviert. Diese Fährlässigkeit hinten und vorne ist nicht neu.

Wer nicht eiskalt zuschlägt wird in dieser Liga bestraft, selbst von eigentlich viel schwächeren Gegnern.

Für Ingolstadt brauchen wir einen ganz anderen MSV, der weiß wo das Tor steht und einnetzt, aber auch defensiv keine Riesenräume anbietet.
Dann gäbe es die nächste Klatsche.
Wir wollen doch aufsteigen, also reißt euch mal so richtig am Riemen, zeigt endlich Duisburger Mentalität.
 
Mit etwas Abstand zum Spiel am Sonntag und einigem Kopfschütteln über so manchen Kommentar hier oder auf den Spielerseiten, das Spiel gegen Havelse war nicht so schlecht wie es von einigen gesehen wird.
Es fehlten einfach ein par Dinge und die kannst DU weder trainieren noch als Trainer taktisch vorgeben:
a) wenn es spielerisch nicht gelingen will ein Tor zu erzielen muss einer mal das Herz mutig in die Hand nehmen und eine richtige Fackel aus der Entfernung in die Maschen schweißen, so wie in guten Jahren durch Matthäus, Ballack und Co vorgemacht.
b) einfach auch mal dazwischenhauen wenn der Gegner droht Oberwasser zu bekommen - Stichwort aggressive leader, sonst Rasim Bulic bei uns aber wenn er fehlt muss mal jemand anders ran. so geschehen z.B. von dem Havelser gegen Symalla
c) gegen tiefstehende Viererketten braucht man auch mal jemanden der aus der Situation heraus den Fuß auf den Ball setzt um zu erfassen wie das Abwehrverhalten sich verändert, mal Tempo raus nehmen, mal beschleunigen
d) um vielleicht, für uns bislang exotisches, einen Elfmeter zu bekommen bräuchte es auch den ernsthaften Versuch mit Ball im Strafraum richtung Tor zu ziehen, dass der Gegenspieler nur noch foulen kann, also mit Anlauf ins 1 gegen 1 gehen
Dafür gibt es auch in solch einem Spiel positive Dinge zu vermerken:
- wir hatten echte Torchancen, müssen sie nur effektiver nutzen
- die Mannschaft hat sich nach der Halbzeitpause gefangen und weiter versucht das Ergebnis für uns zu drehen
- immerhin haben wir nicht verloren sondern einen Punkt noch gerettet, da denke ich an frühere Saisons wo das nicht so gewesen wäre
 
Mit etwas Abstand zum Spiel am Sonntag und einigem Kopfschütteln über so manchen Kommentar hier oder auf den Spielerseiten, das Spiel gegen Havelse war nicht so schlecht wie es von einigen gesehen wird.
Es fehlten einfach ein par Dinge und die kannst DU weder trainieren noch als Trainer taktisch vorgeben:
a) wenn es spielerisch nicht gelingen will ein Tor zu erzielen muss einer mal das Herz mutig in die Hand nehmen und eine richtige Fackel aus der Entfernung in die Maschen schweißen, so wie in guten Jahren durch Matthäus, Ballack und Co vorgemacht.
b) einfach auch mal dazwischenhauen wenn der Gegner droht Oberwasser zu bekommen - Stichwort aggressive leader, sonst Rasim Bulic bei uns aber wenn er fehlt muss mal jemand anders ran. so geschehen z.B. von dem Havelser gegen Symalla
c) gegen tiefstehende Viererketten braucht man auch mal jemanden der aus der Situation heraus den Fuß auf den Ball setzt um zu erfassen wie das Abwehrverhalten sich verändert, mal Tempo raus nehmen, mal beschleunigen
d) um vielleicht, für uns bislang exotisches, einen Elfmeter zu bekommen bräuchte es auch den ernsthaften Versuch mit Ball im Strafraum richtung Tor zu ziehen, dass der Gegenspieler nur noch foulen kann, also mit Anlauf ins 1 gegen 1 gehen
Dafür gibt es auch in solch einem Spiel positive Dinge zu vermerken:
- wir hatten echte Torchancen, müssen sie nur effektiver nutzen
- die Mannschaft hat sich nach der Halbzeitpause gefangen und weiter versucht das Ergebnis für uns zu drehen
- immerhin haben wir nicht verloren sondern einen Punkt noch gerettet, da denke ich an frühere Saisons wo das nicht so gewesen wäre
Ein geordneter Spielaufbau mit blitzsauberen Pässen ist nicht trainierbar? Die einzige Frage die ich mir stelle ist, warum muss man das bei uns überhaupt noch trainieren?
 
Havelse war gestern recht beschränkt in seinen Möglichkeiten und hat uns oft viel Raum gelassen.

Wie haben wir das gelöst? Mit Hirsch Fussball.
Irgendwie Ball nach vorne. Viele unkontrollierte Pässe durch one touch-klatschen lassen, Hauptsache der Ball ist vom Fuss.

Kaum Raumgewinn durch paar Meter ungehindert dribbeln mit der Kugel am Fuss. Dabei müssen sich die Mitspieler mit bewegen und anspielbar sein.

Oder es wurde hinten rum gespielt.
Der beste Fussball mittlerweile, damit sich der Gegner ordnen kann.

Vorne dann Lobinger, der den Ball zwar sehr gut behauptet und gut annehmen kann dann, aber unzähliege Male einfach in den Block aus drei, vier Gegenspieler pfefferte, ohne Wirkung.

Alle hofften dann einfach auf den berühmten zweiten Hirsch Ball, in den sich aber auch alle Gegenspieler sofort reinwarfen.
Dieser Fussballstil aus den letzten Jahrzehnten wird immer bei uns mit neuem Spielermaterial gelöst.
Ging gut, aber auch da sind wir mittlerweile beschränkt.

Einige vermissten Bulic. Was genau für Impulse hätte er für den Spielaufbau gegeben? Ich sehe ihn überwiegend den Ball blind wegschlagen und bezweifel, dass der das Spiel verbessert hätte. Klar, seine Körperlichkeit hätte deren Spiel nach vorne noch etwas zerrüttelt, aber wir haben die Punkte hergegeben, weil wir nach vorne selber nicht effektiv genug waren.
Nur ein Hinweis zu Bulic.

Er ist nicht für unseren Spielaufbau zuständig, sondern soll gegnerische Spieler
durch seine Robustheit und Abgezocktheit daran hindern, einfach mittig über unsere Wiese zu laufen, um dann schön nach
links zum freien Mitspieler zu passen. Ergebnis dürfte bekannt sein.

Müller ist dafür viel zu zahm. Der ließ den einfach ungehindert laufen. Bei Bulic wäre das mit Sicherheit anders gewesen.
 
Ein geordneter Spielaufbau mit blitzsauberen Pässen ist nicht trainierbar? Die einzige Frage die ich mir stelle ist, warum muss man das bei uns überhaupt noch trainieren?
Ernsthaft: Muss es das bei uns überhaupt? Es ist doch offensichtlich, dass wir auch gegen Havelse keinen Spielaufbau im Zentrum angestrebt haben, sondern über die Außen durch kommen wollten. Dazu passt auch die Statistik


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Nur sind wir auch auf den Außen nicht durchgekommen, haben da die 1:1 Duelle nicht gewonnen und viele hohe Bälle wurden von Havelse eingesammelt. Dass Coskun und Bitter beide extrem hoch geschoben haben war dann auch der Grund, warum wir sogar bei Ballverlusten auf den Außen so kalt erwischt wurden- unsere IV ist kein D- Zug, wenn die Jungs mit Geschwindigkeit auf die zulaufen, bekommen die Probleme. Die Doppel Sechs konnte die Lücken nicht so schließen, wie man das offensichtlich geplant hatte.

Aber - wir hatten trotzdem genug Chancen um das Spiel zu gewinnen.
 
Nur ein Hinweis zu Bulic.

Er ist nicht für unseren Spielaufbau zuständig, sondern soll gegnerische Spieler
durch seine Robustheit und Abgezocktheit daran hindern, einfach mittig über unsere Wiese zu laufen, um dann schön nach
links zum freien Mitspieler zu passen. Ergebnis dürfte bekannt sein.

Müller ist dafür viel zu zahm. Der ließ den einfach ungehindert laufen. Bei Bulic wäre das mit Sicherheit anders gewesen.
Bulic ist sehr wohl ein Teil des Spielaufbaus, wenn der sich in der Kette vor Braune wiederfindet! Das einzige was er macht ist die Bälle blind raushauen, oft auch ohne Gefahr durch den Gegner.
Gekrönt durch unzählige gelbe Karten, weil er gerne körperlich wird.

Ja Tore verhindert er auch, da gebe ich Dir vollkommen recht und dafür wird er gefeiert. Soll so.
 
Ein geordneter Spielaufbau mit blitzsauberen Pässen ist nicht trainierbar? Die einzige Frage die ich mir stelle ist, warum muss man das bei uns überhaupt noch trainieren?
Und wenn ich es tausendmal gut trainiere kann es am Spieltag immer noch völlig in die Hose gehen. Das Gleich gilt ja auch für taktische Konzepte, manchmal ist der Beckenbauer-Spruch "geht's raus und spielt Fußball' immer noch das Maß aller Dinge dabei.
Ich bin ziemlich sicher, dass die Anfangs-Druckphase so gewollt und trainiert war, Problem war die Torquote daraus und das schlechte Umsetzen nach dem Rückstand. Da fehlten uns etwas die abgeklärten Leitzebras die dann mit Ruhe und Ansprache die eigene Herde schnell wieder zum Galoppieren bringen. Bestes Beispiel dafür sind doch die Bayern in Dortmund, lassen sich vom Rückstand nicht aus der Ruhe bringen sondern ziehen ihren Stiefel weiter durch und haben am Ende Erfolg damit.
Viel entscheidender ist es doch meistens, dass die Stürmer in der passenden Situation nicht zu viel nachdenken, sondern einfach den Ball versenken, von mir aus auch gerne reinstolpern oder sonst, wie das Regelwerk es erlaubt das Tornetz in Bewegung bringen.
 
Ernsthaft: Muss es das bei uns überhaupt? Es ist doch offensichtlich, dass wir auch gegen Havelse keinen Spielaufbau im Zentrum angestrebt haben, sondern über die Außen durch kommen wollten. Dazu passt auch die Statistik


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Nur sind wir auch auf den Außen nicht durchgekommen, haben da die 1:1 Duelle nicht gewonnen und viele hohe Bälle wurden von Havelse eingesammelt. Dass Coskun und Bitter beide extrem hoch geschoben haben war dann auch der Grund, warum wir sogar bei Ballverlusten auf den Außen so kalt erwischt wurden- unsere IV ist kein D- Zug, wenn die Jungs mit Geschwindigkeit auf die zulaufen, bekommen die Probleme. Die Doppel Sechs konnte die Lücken nicht so schließen, wie man das offensichtlich geplant hatte.

Aber - wir hatten trotzdem genug Chancen um das Spiel zu gewinnen.
Den Spielaufbau über unsere Außen kennen aber mittlerweile alle Gegner. Wenn dort die Räume eng gemacht werden, läuft bei uns so gut wie nichts mehr. So einen Chancenwucher wie gegen Havelse werden wir nicht mehr sehen. Höchstens vielleicht im NRP-Finale.
 
s,aber trotz Verstärkungen in der Winterpause erkenne ich absolut kein System, und das ist die Aufgabe des Trainerteams.
Es gibt ein System, aber wenn das nicht klappt (was zuletzt häufiger der Fall ist) hat man keine wirklich Lösung oder kann es nicht ändern.
Die Siege in diesem Jahr, kann man sicherlich irgendwie der individuellen Qualität und auch der Schwäche/Fehler der Gegner zuschreiben, aber tatsächlich weniger uns.
 
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