HZ1: Katastrophale Aufteilung im MF, haarsträubende Pässe, miese erste Kontakte, Ballan- und Mitnahme gruselig, viel quer, wenig Tiefe, kaum Bewegung, kein Zugriff und kein Zug zum Tor, geschweige denn Torchancen. Aber Havelse war top eingestellt und hatte uns mit ihren Brechern in der Defensive weitestgehend im Griff.
HZ2: 3 Fach Wechsel folgerichtig, DH hätte auch noch mehr Personal austauschen müssen/sollen, aber mit Sussek, Safi und Stabilisator Casar plus der gelbroten Karte wurde es das erhoffte Spiel auf ein Tor. Wirklich zwingend wurde es jedoch nicht, auch wenn nun mehr Power und Dynamik vorhanden war. Safi / Sussek hatten viele Offensivaktionen, aus denen einige Freistöße und Flanken resultierten.
Insgesamt kein unverdienter Sieg, aber man muss gsnz klar den Finger in die Wunde legen. Was die Jungs da zu Hause in HZ1 präsentiert haben, war wirklich schwach.
DH sprach im Interview den schlechten Rasen an. Kann es sein, dass wir deshalb so viele technische Unsauberkeiten hatten? Wobei Havelse ja auf dem gleichen Geläuf spielen musste und bei denen ist es mir nicht so sehr aufgefallen.
Erschreckend fand ich, dass wir in HZ 1 mit Bookjans, Kother und Noß drei kreative Köpfe hatten, aber so wenig Ertrag dabei rum kam. Unser Spiel wirkte irgendwie gehemmt, statisch - ja fast ängstlich. Immer wieder quer und hinten rum.. da erwarte ich zu Hause gegen einen zugegeben soliden Gegner mehr.
Dennoch haben wir das Ding gedreht und eine gute Moral gezeigt und den Sieg quasi erzwungen. Die Fehler und diese destruktive Spielweise sollte jedoch schnellstens aufgearbeitet werden. Mit Wiesbaden haben wir noch ein Hühnchen zu rupfen - also auf geht's Zebras!