Alles rund um die 3. Liga 2026/2027 (ohne MSV Duisburg)

Trotz einer Trunkenheitsfahrt hält Alemannia Aachen an Kaderplaner Sergio Pinto fest. Wie die Aachener Zeitung berichtet,
wurde der 44-Jährige nach dem letzten Heimspiel der vergangenen Saison mit einem Alkoholwert von 1,5 Promille am Steuer erwischt.


Finde das auch in Ordnung, halte nicht viel von Entlassungen wegen Verfehlungen neben dem Platz wenn die Arbeit gut ist, aber Aachen ist ja was Straftäter im Verein angeht schlimmer als die Bayern :D
 
Finde das auch in Ordnung, halte nicht viel von Entlassungen wegen Verfehlungen neben dem Platz wenn die Arbeit gut ist, aber Aachen ist ja was Straftäter im Verein angeht schlimmer als die Bayern :D
Aber es gibt doch sicher Arten von "Verfehlung" bei denen du deine Meinung überdenken würdest?!

Ich finde, dass das Statement irgendwie so klingt, als hätte er was Schlimmes erlebt und man müsse ihm jetzt den Rücken stärken.
Saufen und sich ans Steuer setzen erhöht aber das Risiko, dass es für gänzlich Unbeteiligte sehr, sehr schrecklich endet.

Aachen ist aber echt ne Nummer für sich. Ich hoffe, die Ruhe bei uns hält weiter an - was aber unweigerlich auch am sportlichen Erfolg hängt. :nunja:
 
Aber es gibt doch sicher Arten von "Verfehlung" bei denen du deine Meinung überdenken würdest?!

Ich finde, dass das Statement irgendwie so klingt, als hätte er was Schlimmes erlebt und man müsse ihm jetzt den Rücken stärken.
Saufen und sich ans Steuer setzen erhöht aber das Risiko, dass es für gänzlich Unbeteiligte sehr, sehr schrecklich endet.

Aachen ist aber echt ne Nummer für sich. Ich hoffe, die Ruhe bei uns hält weiter an - was aber unweigerlich auch am sportlichen Erfolg hängt. :nunja:

Natürlich meint er das. Wenn er ein Mörder wäre, sollte Aachen ihn rausschmeissen.

Besoffen Autofahren ist scheisxe - kein Frage, aber immer noch Teil des Privatlebens.

Mit 130 durch ne Baustelle wo 80 ist zu knallen, ist auch scheisxe, da es bei den engeren Spuren andere gefährdet. Wirst du da geblitzt, bist du auch deinen Lappen los und es würde keiner fordern, dass er entlassen wird.
 
Wenn er ein Mörder wäre, sollte Aachen ihn rausschmeissen.

Wäre auch sicher nicht so einfach den Job dann auszuführen :D

Ich hoffe, die Ruhe bei uns hält weiter an

Zumindest im Vergleich zu Aachen dürfte da bei uns nichts kommen was ähnlich ist. Den Pinto Fall nehme ich da bewusst raus, aber man konnte bei Aachen mMn gut sehen das da die Profesionelle Struktur fehlt(e).

Zu Pinto sei, aber noch gesagt. Im Fußgeschäft soll der Anzahl der Alkoholkabhängigen ziemlich hoch sein. Daher nur immer eien Frage des Unglücks das jemand erwischt wird.
 
Natürlich meint er das. Wenn er ein Mörder wäre, sollte Aachen ihn rausschmeissen.

Besoffen Autofahren ist scheisxe - kein Frage, aber immer noch Teil des Privatlebens.
Nicht ganz ernst gemeint:
Mörder kannst du aber auch im Privatleben machen.
Und wenn du tatsächlich von einem betrunkenen Autofahrer umgefahren wirst, ist dir vermutlich egal, ob der das dienstlich oder privat gemacht hat.

Ganz ernst gemeint: Ich vermute einen ganz anderen Hintergrund.
Eine Geldstrafe wegen einer Trunkenheitsfahrt ist nicht automatisch ein Kündigungsgrund. Eine Kündigung hält arbeitsgerichtlich nur unter engen Vorgaben stand:
Der Führerschein ist für die Arbeit zwingend erforderlich (z.B. Taxifahrer), bei Außenterminen gibt es keine alternativen Möglichkeiten als selber fahren (z.B. Öffentliche) oder die Trunkenheitsfahrt erfolgte im Dienstwagen und/ oder schädigt massiv den Ruf des Arbeitgebers.
Wenn aber die Trunkenheitsfahrt im privaten Bereich und im privaten PKW passierte und wenn der eingezogene Führerschein nicht zwingend für die Arbeit erforderlich ist, sind Kündigungen rechtlich überwiegend nicht haltbar.
Und wer sich jetzt noch mal die Stellungnahme von Aachen durchliest, wird da ganz viel von wiederfinden. Wenn ich also weiß, dass eine eventuelle Kündigung vom Arbeitsgericht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder einkassiert würde, ist es doch cleverer (und eigentlich auch alternativlos), offensiv nach vorne zu gehen mit Zusammenhalt und Unterstützung... und so einer möglichen Empörungswelle zuvorzukommen.
 
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