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3. Liga
Chapeau, Trainer! Das muss ich nach einem solchen Saisonverlauf jetzt einfach mal loswerden. In dieser Saison einen Punkteschnitt von 2,67! Uwe Koschinat hat gestern im Kreis die Mannschaft für einen Punkteschnitt von 2,00 gefeiert. Den übertrifft Hirsch in 96 Spielen für den MSV mit 2,21 locker. Dass er damit der erfolgreichste Trainer des MSV ist, wurde hier schon thematisiert.
Seinen Worten wird er gerecht. Er spricht von Heavy-Metal-Fußball und davon, dass uns hier keiner auf den Teppich scheißt. Am 31.01.2025 gab es die letzte Heimniederlage. Seitdem sind wir zu Hause seit 621 Tagen, also bis heute, OHNE Niederlage! Unter seiner Regie haben wir NOCH NIE zweimal in Folge verloren. Insgesamt zählen wir in seiner Amtszeit in 96 Spielen nur 14 Niederlagen bei 65 Siegen und 17 Unentschieden, 231 Toren und im Schnitt nur einem Gegentor pro Spiel.
Das alles spricht für sich. Was für ihn spricht und bei mir jegliche Zweifel beseitigt hat, ist seine Entwicklung und die von Höhner. Ich habe ihn in der Vergangenheit oftmals nicht verstanden: seine PKs, also seine Rhetorik, seine Dünnhäutigkeit, seine Aufstellungen und Wechsel. Sein Fußball hat mir hier teils überhaupt nicht gefallen. Ich habe das Potenzial des Kaders gesehen, aber nicht den Fußball und die Ausschöpfung dieses Potenzials, die mit diesem Kader möglich gewesen wären. Ich hatte phasenweise das Gefühl, ein moderner, mutiger Trainer würde uns besser zu Gesicht stehen. (auch wenn ich einen Wechsel nie gefordert bzw. gefühlt habe!) Dabei haben die Verantwortlichen stets verstanden, dass es erst mal nur um eines geht: den Fußball hier zu leben.
Wie sich diese Mannschaft verausgabt und infolgedessen weiterentwickelt, ist unfassbar. Wir sprechen über Kontinuität und gemeinsames Wachsen. Wir sprechen über Spieler wie Coskun, der stets bei Abstiegskandidaten der 3. Liga oder Regionalligisten gekickt hat und heute selbst einer der besten Linksverteidiger der Liga ist, obwohl er aus dem Talentalter raus ist. Über einen Fleckstein, der zwar immer wieder für Patzer gut ist, aber heute Stoppelkamp abgelöst hat, auf Platz 35 der Spieler mit den meisten Einsätzen steht und kommende Woche wahrscheinlich die Marke von 200 Spielen durchbricht. Er hat einen Bitter in seine Prime gebracht, aus einer Abstiegsfigur eine kommende Legende gemacht. Die Wiederauferstehung.
Was ich damit sagen will: Hirsch hat die Mentalität und die Vereinsidentität ins pure Leben übersetzt und jedem Spieler eingeimpft. Er moderiert eine Teamchemie, die ihresgleichen sucht.
UND das Entscheidende ist und das ist die Intention meines Beitrages: Er hat mich und zahlreiche andere Lügen gestraft. Die, die nicht an seinen Fußball geglaubt haben. Diejenigen, die gesagt haben, er könne nur den Didi-Rumpelfußball. Das, was ich da gestern gesehen habe, gerade auswärts, in einer englischen Woche, im Ludwigspark, an einem Dienstag bei Flutlicht, war mit Abstand eines der besten Spiele der vergangenen Jahre. Die zwei Gegentore haben wir uns selbst eingeschenkt. Aber diese spielerische Kontrolle, diese Dreieckspässe, dieses Kombinieren, Zaubern und dennoch Zweikämpfe leben, fighten, pressen. Das war Aufstiegsfußball! Und wer hier nach dem Spiel noch immer Lieberknecht nachweint, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Ich weiß nicht, ob ich übereuphorisch auf diesen Sieg reagiere, weil ich eine Niederlage für möglich gehalten habe. Aber dieses Spiel war sinnbildlich für die Weiterentwicklung von Hirsch und seinem Trainerteam. Ich habe nicht einen Ball gezählt, der nach vorne geschlagen wurde. Stattdessen und das ist der entscheidende Punkt, ein klarer Matchplan, eine klare Struktur im Spiel. Kein Fußball mehr nach dem Prinzip Hoffnung oder abhängig von einzelnen Individualisten, die das Ding irgendwie ziehen.
Danke, Coach! Das ist der MSV, wie ich ihn mir und das meine ich absolut ernst, erträumt habe. Nicht nur erfolgreich, sondern auch absolut sexy.
Seinen Worten wird er gerecht. Er spricht von Heavy-Metal-Fußball und davon, dass uns hier keiner auf den Teppich scheißt. Am 31.01.2025 gab es die letzte Heimniederlage. Seitdem sind wir zu Hause seit 621 Tagen, also bis heute, OHNE Niederlage! Unter seiner Regie haben wir NOCH NIE zweimal in Folge verloren. Insgesamt zählen wir in seiner Amtszeit in 96 Spielen nur 14 Niederlagen bei 65 Siegen und 17 Unentschieden, 231 Toren und im Schnitt nur einem Gegentor pro Spiel.
Das alles spricht für sich. Was für ihn spricht und bei mir jegliche Zweifel beseitigt hat, ist seine Entwicklung und die von Höhner. Ich habe ihn in der Vergangenheit oftmals nicht verstanden: seine PKs, also seine Rhetorik, seine Dünnhäutigkeit, seine Aufstellungen und Wechsel. Sein Fußball hat mir hier teils überhaupt nicht gefallen. Ich habe das Potenzial des Kaders gesehen, aber nicht den Fußball und die Ausschöpfung dieses Potenzials, die mit diesem Kader möglich gewesen wären. Ich hatte phasenweise das Gefühl, ein moderner, mutiger Trainer würde uns besser zu Gesicht stehen. (auch wenn ich einen Wechsel nie gefordert bzw. gefühlt habe!) Dabei haben die Verantwortlichen stets verstanden, dass es erst mal nur um eines geht: den Fußball hier zu leben.
Wie sich diese Mannschaft verausgabt und infolgedessen weiterentwickelt, ist unfassbar. Wir sprechen über Kontinuität und gemeinsames Wachsen. Wir sprechen über Spieler wie Coskun, der stets bei Abstiegskandidaten der 3. Liga oder Regionalligisten gekickt hat und heute selbst einer der besten Linksverteidiger der Liga ist, obwohl er aus dem Talentalter raus ist. Über einen Fleckstein, der zwar immer wieder für Patzer gut ist, aber heute Stoppelkamp abgelöst hat, auf Platz 35 der Spieler mit den meisten Einsätzen steht und kommende Woche wahrscheinlich die Marke von 200 Spielen durchbricht. Er hat einen Bitter in seine Prime gebracht, aus einer Abstiegsfigur eine kommende Legende gemacht. Die Wiederauferstehung.
Was ich damit sagen will: Hirsch hat die Mentalität und die Vereinsidentität ins pure Leben übersetzt und jedem Spieler eingeimpft. Er moderiert eine Teamchemie, die ihresgleichen sucht.
UND das Entscheidende ist und das ist die Intention meines Beitrages: Er hat mich und zahlreiche andere Lügen gestraft. Die, die nicht an seinen Fußball geglaubt haben. Diejenigen, die gesagt haben, er könne nur den Didi-Rumpelfußball. Das, was ich da gestern gesehen habe, gerade auswärts, in einer englischen Woche, im Ludwigspark, an einem Dienstag bei Flutlicht, war mit Abstand eines der besten Spiele der vergangenen Jahre. Die zwei Gegentore haben wir uns selbst eingeschenkt. Aber diese spielerische Kontrolle, diese Dreieckspässe, dieses Kombinieren, Zaubern und dennoch Zweikämpfe leben, fighten, pressen. Das war Aufstiegsfußball! Und wer hier nach dem Spiel noch immer Lieberknecht nachweint, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Ich weiß nicht, ob ich übereuphorisch auf diesen Sieg reagiere, weil ich eine Niederlage für möglich gehalten habe. Aber dieses Spiel war sinnbildlich für die Weiterentwicklung von Hirsch und seinem Trainerteam. Ich habe nicht einen Ball gezählt, der nach vorne geschlagen wurde. Stattdessen und das ist der entscheidende Punkt, ein klarer Matchplan, eine klare Struktur im Spiel. Kein Fußball mehr nach dem Prinzip Hoffnung oder abhängig von einzelnen Individualisten, die das Ding irgendwie ziehen.
Danke, Coach! Das ist der MSV, wie ich ihn mir und das meine ich absolut ernst, erträumt habe. Nicht nur erfolgreich, sondern auch absolut sexy.
