Cheftrainer Dietmar Hirsch

Ich verstehe deinen Eindruck und ich hatte mit gewünscht, dass dieses Buch deutlicher als erweiterte Neuauflage beworben wird.

Denn die Geschichte dieses Buchs steckt im Anfang des Gesprächs von Hirsch und Haltermann. Ich kenne diese Geschichte, weil ich bei der Ausstellung des MSV Museums in Wesel einen Abend zu Fußballbüchern moderiert habe mit Dietmar Hirsch, Dietmar Schacht und Tina Halberschmidt, die für meine und unsere Bücher dabei war.

Es gab also bereits ein Hirsch-Buch geschrieben von einem Autor über einen Trainer außerhalb des Rampenlichts. Super Ansatz für mich.

Meine Vermutung nun, der Autor von damals sieht die gewonnene Popularität von Hirsch, hat die Rechte an seinem Text, weil der Medienproduzent, der das Buch als Verlag vertrieben hat, ihn nicht ausreichend bezahlt hat. Nun nimmt er den alten Text und schreibt die hinzu gekommene Zeit in Bocholt und vor allem Duisburg dazu. Und hofft nun durch die interessierten MSV-Fans etwas mehr an alter plus überschaubar neuer Arbeit zu verdienen.

Kurzum: Motor für die Neuauflage ist vermutlich der Autor.

I feel him ;)
Und für mich ist da überhaupt nichts anrüchiges bei. Soll er machen und von mir aus noch eine weitere Ausgabe rausbringen sobald Didi uns in die Bundesliga geführt hat!

Als Autor wird man eh nicht ausreichend bezahlt!

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Ausgenommen vielleicht Dark Romance Fanfiction glaube ich. Da geht gerade was! @Kees Jaratz , wäre das nichts als nächstes Projekt? Bisken Fußballhintergrund eingestreut?

Synopse habe ich schon: Er stammte aus der berüchtigten DFB-Mafiafamilie, sie wuchs in einem behüteten Drittliga-Verein auf. Der erste Kuss änderte alles. Kurzfristige Spielberechtigungen. Wohlgesonnene Schiedsrichter. Sperren von Gegenern. Spielverlegungen auf Wunsch. Alles legte er ihr zu Füßen.... :boris:

Wenn wir jetzt noch IRGENDSWIE den Didi da reinkriegen, geht das Ding ab wie Pommes!
 
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Nach dem Aufstieg aus der Regionalliga gab es viele Stimmen, dass Hirsch keine 3.Liga kann. Jetzt gibt es auch wieder Stimmen, die sagen, dass Hirsch keine 2.Liga kann. Ich denke, dass Hirsch in den letzten 3 Jahren bei den Stationen Bocholt und Duisburg einen deutlichen Entwicklungssprung gemacht hat. Er sagte selbst mal, dass er jetzt als Trainer in seiner stärksten Phase ist. Es stachelt ihn enorm an, es seinen Kritikern zu beweisen. Er kennt die 1.Liga als Spieler…wenn er das auch als Trainer schaffen würde, wäre das wohl Genugtuung…der Kreis würde sich schliessen. Ich glaube aber, dass der Zug für die 1.Liga für ihn abgefahren ist. Außer: er schafft es, mit dem MSV nochmal aufzusteigen und den Verein in der 2.Liga zu etablieren. Dennoch dürften 1.Liga Vereine bei einem Mitte 50jährigen ohne 1.Liga Erfahrung nicht Schlange stehen. Ein Gegenbeispiel hierfür ist aber Horst Steffen, wo langjährige erfolgreiche Arbeit belohnt wurde.
Wo er aber dann in Bremen auch feststellen musste, dass die 1.Liga eine Nummer zu groß für ihn war.
 
Wo er aber dann in Bremen auch feststellen musste, dass die 1.Liga eine Nummer zu groß für ihn war.
Kann man behaupten, es ist aber auch so das er in seiner einzigen erfolgreichen Station die nun mal Elversberg war, auch genügend Zeit bekommen hat das zu entwickeln. Die Zeit hatte oder hat er in Bremen nicht bekommen. Bei anderen Stationen wie er ähnlich lange wie bei Bremen und auch ähnlich erfolglos.
In der Bundesliga wird es aber wenig Vereine geben die ihm die Zeit geben für Entwicklung.
Zudem muss man ihn auch in Schutz nehmen das sein Nachfolger Thioune auch nicht viel erfolgreicher ist.
 
Ich kenne diese Geschichte, weil ich bei der Ausstellung des MSV Museums in Wesel einen Abend zu Fußballbüchern moderiert habe mit Dietmar Hirsch


Dieser Post von mir mit meiner Vermutung zur Entstehungsgeschichte des Hirsch-Buchs hat beim Verleger des Buchs für Irritation gesorgt. Was mir leid tut.
Es sei anders gewesen, sagt er und empfindet meine Vermutung als abwertend. Meine Motivation, dem Buchprojekt zur Seite zu springen, konnte er durch meine Mutmaßungen nicht wahrnehmen. Den Hintergrund zum Buch weiß ich noch nicht. Der Verleger und ich werden miteinander sprechen.
Ihr erfahrt dann, was der Verleger über das Buchprojekt sagt.
 
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