Cheftrainer Dietmar Hirsch

Das Ziel ist doch für die meisten, wenn ich hier so quer lese konstante Leistungen zu bringen und das abzurufen was die Truppe kann und oft genug gezeigt hat. Ich für meinen Teil finde es deutlich unbefriedigender, wenn ich weiß die können dat richtig gut, bringen es aber fast jede zweite Woche nicht auf den Platz. Da könnte ich vom Kopf her besser damit leben, wenn ich wüsste das ist halt eine Graupentruppe und wir spielen gegen den Abstieg.

Dein Wunsch immer konstante Leistung zu bringen wird ein Wunsch bleiben. Die Spieler die das schaffen verdienen richtig viel Geld sie spielen nicht beim MSV und nicht in der dritten Liga. Schwankungen sind da normal und das Team das am Ende die wenigsten Schwankungen hat kommt weiter.

Ich finde dass wir eine sehr gute Truppe haben, sie aber ("noch") keine Toppmannschaft ist. Die nächsten Wochen werden sehr wahrscheinlich nicht nach unserem Gusto sein, was aber auch am Spielplan liegt. Da ärgere ich mich auch über die Ansetzungen vom DFB. Zu viele Toppmannschaften, die bereits vor der Saison von Experten hier und außerhalb des Forums als Favoriten um den Aufstieg ausgemacht wurden, kommen wie am Fließband. Da bleibt keine Luft zum durchatmen. Als Aufsteiger aus der Regionalliga muss man das bestimmt nicht schadlos überstehen, ich hoffe die Jungs halten den Kopf oben. Die Saison bisher war super.

Die Vereinsführung hat aufgrund der guten Platzierung zum Winter das Saisonziel dahingehend verändert, dass man es versuchen will, was angesicht der Ausganglage verständlich ist. Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit dafür dass es klappt eher gering ist. Winterneuzugänge sollen die Qualität noch einmal erhöhen, müssen aber nicht funktionieren, sofort oder im Allgemeinen, bringen vielleicht sogar etwas Unruhe in einen Kader, wo zwischen den Spielern trotz ständigem Konkurrenzkampf kein Blatt Papier dazwischen passte. An manchem Spieler soll man schon lämger dran gewesen sein und wollte die Chance jetzt nutzen weil sie zu haben waren, andere sollten schon, unabhängig vom Ausgang, als Vorgriff auf die neue Saison gelten.

Die Erwartungshaltung liegt mittlerweile in einem Bereich wo man nur verlieren kann. Aus "vielleicht klappt es schon dieses Jahr" wurde "alles außer der Aufstieg ist enttäuschend". Und aus einer guten Mannschaft wird dann eine Gurkentruppe gemacht, die nicht aufsteigen will.

Leistungstechnisch sind die Spieler irgendwo zwischen Totalaussetzern (Wiesbaden, Rostock) und einer Chancenverwertung von 4 Toren aus 5 Torschüssen (Verl) anzusiedeln. Wie die meisten Drittligaspieler übrigens. Dabei war keines der verlorenen Spiele gleich. Hoffenheim hatte noch eine ganz andere Besetzung als jetzt in der Rückrunde und gegen Rostock war nach Vorne vom MSV doch ganz ordentlich. Zur Pause hätte es auch 2:2 oder 3:3 stehen können. Natürlich nicht mit den Aussetzern in der Defensive. Wird wohl auch was mentales sein, du stehst lange oben willst es unbedingt aber es flutscht dir zunehmen durch die Finger. Pfiffe gegen das eigene Team gegen Havelse (xg Wert > 3 zu 0.8) mit diesen Werten gewinnt man normalerweise Spiele deutlich. Aber bei einem bin ich mir ganz sicher. Keiner im Team macht das absichtlich, läßt sich hängen oder will nicht aufsteigen.

Nicht nur die Mannschaft hat ein wenig den Faden verloren. Hier wurde schon über unsere zukünftigen Leistungen in der 2. Liga gesprochen, im Didi Hirsch Thread wird schon über den Didi Hirsch Nachfolger diskutiert und weil ganz oben immer noch nicht reagiert wurde verlagert sich die Trainerdiskussion jetzt in den Michael Preetz Thread. Vielleicht schaut der Boss ja mal da rein und handelt.

Es gibt Dinge die im Moment einfach wichtiger sind. Der Busempfang z.B. ist ein tolle Sache, Pfiffe gegegen die eigene Mannschaft kontraproduktiv und die Trainerentscheidung muss Michael Preetz treffen. Didi Hirsch muss hier nicht rausgeschrieben werden, hat er auch so nicht verdient.
Lange Zeit hieß es von Spiel zu Spiel schauen, wir reden aber vor 1860 München über eine "erwartbare" Pleite im Derby gegen Essen.
 
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Dein Wunsch immer konstante Leistung zu bringen wird ein Wunsch bleiben. Die Spieler die das schaffen verdienen richtig viel Geld sie spielen nicht beim MSV und nicht in der dritten Liga. Schwankungen sind da normal und das Team das am Ende die wenigsten Schwankungen hat kommt weiter.
Alles gut, ich verstehe ja das Schwankungen da sind. Aber bei uns geht es halt immer Berg ab so bald wir uns ein paar Kilometer vom Wedaustadion wech bewegen.
 
Dein Wunsch immer konstante Leistung zu bringen wird ein Wunsch bleiben. Die Spieler die das schaffen verdienen richtig viel Geld sie spielen nicht beim MSV und nicht in der dritten Liga. Schwankungen sind da normal und das Team das am Ende die wenigsten Schwankungen hat kommt weiter.

Ich finde dass wir eine sehr gute Truppe haben, sie aber ("noch") keine Toppmannschaft ist. Die nächsten Wochen werden sehr wahrscheinlich nicht nach unserem Gusto sein, was aber auch am Spielplan liegt. Da ärgere ich mich auch über die Ansetzungen vom DFB. Zu viele Toppmannschaften, die bereits vor der Saison von Experten hier und außerhalb des Forums als Favoriten um den Aufstieg ausgemacht wurden, kommen wie am Fließband. Da bleibt keine Luft zum durchatmen. Als Aufsteiger aus der Regionalliga muss man das bestimmt nicht schadlos überstehen, ich hoffe die Jungs halten den Kopf oben. Die Saison bisher war super.

Die Vereinsführung hat aufgrund der guten Platzierung zum Winter das Saisonziel dahingehend verändert, dass man es versuchen will, was angesicht der Ausganglage verständlich ist. Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit dafür dass es klappt eher gering ist. Winterneuzugänge sollen die Qualität noch einmal erhöhen, müssen aber nicht funktionieren, sofort oder im Allgemeinen, bringen vielleicht sogar etwas Unruhe in einen Kader, wo zwischen den Spielern trotz ständigem Konkurrenzkampf kein Blatt Papier dazwischen passte. An manchem Spieler soll man schon lämger dran gewesen sein und wollte die Chance jetzt nutzen weil sie zu haben waren, andere sollten schon, unabhängig vom Ausgang, als Vorgriff auf die neue Saison gelten.

Die Erwartungshaltung liegt mittlerweile in einem Bereich wo man nur verlieren kann. Aus "vielleicht klappt es schon dieses Jahr" wurde "alles außer der Aufstieg ist enttäuschend". Und aus einer guten Mannschaft wird dann eine Gurkentruppe gemacht, die nicht aufsteigen will.

Leistungstechnisch sind die Spieler irgendwo zwischen Totalaussetzern (Wiesbaden, Rostock) und einer Chancenverwertung von 4 Toren aus 5 Torschüssen (Verl) anzusiedeln. Wie die meisten Drittligaspieler übrigens. Dabei war keines der verlorenen Spiele gleich. Hoffenheim hatte noch eine ganz andere Besetzung als jetzt in der Rückrunde und gegen Rostock war nach Vorne vom MSV doch ganz ordentlich. Zur Pause hätte es auch 2:2 oder 3:3 stehen können. Natürlich nicht mit den Aussetzern in der Defensive. Wird wohl auch was mentales sein, du stehst lange oben willst es unbedingt aber es flutscht dir zunehmen durch die Finger. Pfiffe gegen das eigene Team gegen Havelse (xg Wert > 3 zu 0.8) mit diesen Werten gewinnt man normalerweise Spiele deutlich. Aber bei einem bin ich mir ganz sicher. Keiner im Team macht das absichtlich, läßt sich hängen oder will nicht aufsteigen.

Nicht nur die Mannschaft hat ein wenig den Faden verloren. Hier wurde schon über unsere zukünftigen Leistungen in der 2. Liga gesprochen, im Didi Hirsch Thread wird schon über den Didi Hirsch Nachfolger diskutiert und weil ganz oben immer noch nicht reagiert wurde verlagert sich die Trainerdiskussion jetzt in den Michael Preetz Thread. Vielleicht schaut der Boss ja mal da rein und handelt.

Es gibt Dinge die im Moment einfach wichtiger sind. Der Busempfang z.B. ist ein tolle Sache, Pfiffe gegegen die eigene Mannschaft kontraproduktiv und die Trainerentscheidung muss Michael Preetz treffen. Didi Hirsch muss hier nicht rausgeschrieben werden, hat er auch so nicht verdient.
Lange Zeit hieß es von Spiel zu Spiel schauen, wir reden aber vor 1860 München über eine "erwartbare" Pleite im Derby gegen Essen.
Super Beitrag! Hilft bei all den Emotionen wunderbar dabei, einen klärenden Blick auf die Situation zu erlangen und die Dinge wieder realistisch einzuschätzen....und noch ist nicht aller Tage Abend.
 
(..) Da ärgere ich mich auch über die Ansetzungen vom DFB. Zu viele Toppmannschaften, die bereits vor der Saison von Experten hier und außerhalb des Forums als Favoriten um den Aufstieg ausgemacht wurden, kommen wie am Fließband. Da bleibt keine Luft zum durchatmen. Als Aufsteiger aus der Regionalliga muss man das bestimmt nicht schadlos überstehen, ich hoffe die Jungs halten den Kopf oben. Die Saison bisher war super. (..)
Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass wir auch durch diesen Spielplan in die tabellarische Situation gekommen sind, in der wir jetzt sind. Wenn man sich unseren Startrekord heute noch mal anschaut, sind da nur noch Verl& Wiesbaden als Top8 Mannschaften dabei, die anderen sechs Clubs ab Platz 13. Und in Verl waren wir auch über 65 Minuten chancenlos, da hat es das Ende umgerissen.

Das geht auch in etwa in die Richtung von @HempelHolger - wir sind auch zu Hause nicht immer so gut, wie es das Ergebnis am Ende gesagt hat, genauso sind wir auswärts aber auch nicht immer so schlecht, wie es das Ergebnis sagt. Die Spiele Saarbrücken und Rostock waren doch grundsätzlich nicht so krass verschieden, wie die Ergebnisse suggerieren. (6 Tore Differenz)

Aber als Fan wird man natürlich zumal am Ergebnis messen, das ist bekannt.
 
Das geht auch in etwa in die Richtung von @HempelHolger - wir sind auch zu Hause nicht immer so gut, wie es das Ergebnis am Ende gesagt hat, genauso sind wir auswärts aber auch nicht immer so schlecht, wie es das Ergebnis sagt. Die Spiele Saarbrücken und Rostock waren doch grundsätzlich nicht so krass verschieden, wie die Ergebnisse suggerieren. (6 Tore Differenz)

Aber als Fan wird man natürlich zumal am Ergebnis messen, das ist bekannt.
Ja, haste recht. Aber, für mich geht es da gar nicht mal primär um das spielerische, sondern eher um die Körpersprache und das Selbstbewusstsein. Spielen wir zu Hause nicht gut und geraten in Rückstand, Brust raus und irgendwie wuppen wir das schon. Passiert uns das Auswärts, schalten wir in den Modus angeschlagener Boxer und stellen uns in die Seile.
 
Ja, haste recht. Aber, für mich geht es da gar nicht mal primär um das spielerische, sondern eher um die Körpersprache und das Selbstbewusstsein. Spielen wir zu Hause nicht gut und geraten in Rückstand, Brust raus und irgendwie wuppen wir das schon. Passiert uns das Auswärts, schalten wir in den Modus angeschlagener Boxer und stellen uns in die Seile.

Der Unterschied zwischen Heim und Auswärts ist vielleicht ähnlich zu erklären wie der Unterschied zwischen Saisonstart und dem restlichen Verlauf der Saison.

Von den Aufstiegskandidaten haben wir Wiesbaden, Verl, Rostock und Essen zu Hause gespielt. Geschlagen haben wir Verl (glücklich mit 0,8xG und 20% Ballbesitz) und Wiesbaden (0,99xG und 36% Ballbesitz, mitten in der Euphoriephase, Wiesbaden damals mit altem Trainer auch nicht in der jetzigen Verfassung). Gegen Essen und Rostock waren es Unentschieden, wobei Rostock damals ganz stark kriselte.

Die wirklich überzeugenden Momente zu Hause gab es gegen die Teams, die nix mit dem Aufstieg zu tun haben.

Ergo: Gegen die besten Teams der Liga können wir in Sachen Spielkontrolle und -dominanz nicht mithalten, sondern bestenfalls über Stabilität und Momente.

Wenn dir dann aber die Stabilität fehlt und/oder du die Momente nicht nutzt (wie in Rostock, Wiesbaden, Ulm, Hoffenheim, Cottbus,...) hast du nix worüber du zurück kommst. Du kannst Spiele nicht wie Verl oder Rostock über Dominanz gestalten. Das weiß die Mannschaft auch. Und dementsprechend kann auch die Brust nicht raus kommen. Woher soll das Selbstvertrauen auch kommen? Wann hat die Mannschaft einen starken Gegner der 3.Liga mal beherrscht und hinten reingedrückt?
 
@Schimanski tut mir leid.
Ich muß da trotzdem den Senf eines Unwissenden :verzweifelt: dazugeben.

Zitat:
Von den Aufstiegskandidaten haben wir Wiesbaden, Verl, Rostock und Essen zu Hause gespielt. Geschlagen haben wir Verl (glücklich mit 0,8xG und 20% Ballbesitz) und Wiesbaden (0,99xG und 36% Ballbesitz, mitten in der Euphoriephase, Wiesbaden damals mit altem Trainer auch nicht in der jetzigen Verfassung). Gegen Essen und Rostock waren es Unentschieden, wobei Rostock damals ganz stark kriselte.

Klar wenn wir gewinnen oder etwas gegen die vermeintlich Großen geholt haben, waren es meist immer nur glückliche Siege oder Siege als die Gegner gekrieselt hatten. Doch am Ende haben wir nunmal in diesen Spielen oft gepunktet und nur das zählt am Ende.

Zitat:
Du kannst Spiele nicht wie Verl oder Rostock über Dominanz gestalten. Das weiß die Mannschaft auch. Und dementsprechend kann auch die Brust nicht raus kommen. Woher soll das Selbstvertrauen auch kommen? Wann hat die Mannschaft einen starken Gegner der 3.Liga mal beherrscht und hinten reingedrückt?

Warten wir doch einfach mal die Spiele gegen 60, Exxen, Osnabrück und Cottbus ab.
Eventuell drücken wir die doch hinten rein und beherrschen sie und sollten wir sie nicht beherrschen und punkten trotzdem, ist es "mir" letztlich auch völlig Peng und ich würde mich sogar riesig freuen.
Ich kann es einfach nicht mehr hören/lesen das wir unsere Punkte meist nur mit Glück oder unter gnädiger Mithilfe der Gegner geholt haben.
Aber das ist eben Duisburg, hier wird selbst bei Siegen noch das Haar in der Suppe gesucht und gefunden.
Doch das ist nicht meins, sonst wäre ich auch nicht seit über 50 Jahren ein Zebra und hätte mir längst einen Verein wir die Bazis gesucht die ihre Gegner immer beherrschen und hinten rein drücken.
Denn das wird es beim MSV nie geben und wer das erwartet sollte sich da eventuell umorientieren!

Achso ich schiebe es mal so hinten dran, da ja hier von bestimmten Personen immer gerne die xG-Werte :glaskugel:herangezogen werden (ich ignoriere sie eigentlich), hier mal die Werte nach unserer Rostocker-Pleite ....

Hansa: 1,47 zu 1,54
Quelle: footystats.org

Hansa: 2,08 zu 2,38
Quelle: sofascore.com

15 zu 16 Schüsse, 8 zu 9 aufs Tor, 6-4 Ecken fast alles zu Gunsten des MSV.
Eigentlich hätte es ja dann nur einen Sieger geben können .... den MSV.
Aber Fußball ist gottseidank noch nicht so berechenbar.:zustimm:
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Unterschied zwischen Heim und Auswärts ist vielleicht ähnlich zu erklären wie der Unterschied zwischen Saisonstart und dem restlichen Verlauf der Saison.

Von den Aufstiegskandidaten haben wir Wiesbaden, Verl, Rostock und Essen zu Hause gespielt. Geschlagen haben wir Verl (glücklich mit 0,8xG und 20% Ballbesitz) und Wiesbaden (0,99xG und 36% Ballbesitz, mitten in der Euphoriephase, Wiesbaden damals mit altem Trainer auch nicht in der jetzigen Verfassung). Gegen Essen und Rostock waren es Unentschieden, wobei Rostock damals ganz stark kriselte.

Die wirklich überzeugenden Momente zu Hause gab es gegen die Teams, die nix mit dem Aufstieg zu tun haben.

Ergo: Gegen die besten Teams der Liga können wir in Sachen Spielkontrolle und -dominanz nicht mithalten, sondern bestenfalls über Stabilität und Momente.

Wenn dir dann aber die Stabilität fehlt und/oder du die Momente nicht nutzt (wie in Rostock, Wiesbaden, Ulm, Hoffenheim, Cottbus,...) hast du nix worüber du zurück kommst. Du kannst Spiele nicht wie Verl oder Rostock über Dominanz gestalten. Das weiß die Mannschaft auch. Und dementsprechend kann auch die Brust nicht raus kommen. Woher soll das Selbstvertrauen auch kommen? Wann hat die Mannschaft einen starken Gegner der 3.Liga mal beherrscht und hinten reingedrückt?
Das Fazit lautet also: nicht aufstiegsreif und in dieser Zusammenstellung und/oder mit diesem Trainer Kanonenfutter bei einem möglichen Aufstieg? Denn da wären ja die meisten Mannschaften entsprechend der derzeitigen Topteams für uns.

Erklärt das für Dich den auch den eklatanten Unterschied in der Abwehrleistung Heim/Auswärts? Das schwankt ja zwischen solide bis gut und völlig konzeptlos bis überfordert.
 
...... und das ist meiner Meinung nach auch gut so!
Stand jetzt ja. Wenn wir jetzt aber bis Ende der Saison weitere Klatschen bekommen und kaum mehr punkten,sieht das ganze schon wieder ganz anders aus,Ziel Klassenerhalt erreicht hin oder her. Du wirst nicht mit Hirsch in die neue Saison gehen wenn die Abwärtsspirale jetzt noch steiler wird. Im Leben nicht,dazu ist Fussball zu sehr Momentaufnahme.
 
Du wirst nicht mit Hirsch in die neue Saison gehen wenn die Abwärtsspirale jetzt noch steiler wird.

Ich empfehle da wirklich mal den Podbolzer vom WE mit Hinweis auf die Rückrundentabelle:


Klar stinken die Partien gegen Wiesbaden / Rostock, aber dieses ständige Gerede von Abwärtsspirale und einem kommenden Jahr gegen den Abstieg scheinen mir recht dramatisch, wenn man sich vor Augen hält, das einzig Osnabrück in der RR signifikant mehr Punkte geholt hat. Hirsch wird ziemlich sicher im Sattel sitzen. Alles andere wäre nach den Vorgaben dieser Saison und der Vergangenheit m. E. völlig vermessen. Und vielleicht kann man an der Stelle auch mal aufhören bei kommenden Spielen immer die nächstgrößere Katastrophe vorauszusagen. Bis hierhin haben wir uns nach Niederlagen immer wieder von einer besseren Seite gezeigt. Wird hoffentlich gegen 60 auch gelingen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn ein MSV-Fan nach dem Abstieg in Liga 4 bis jetzt im Koma gelegen hätte, der würde jetzt im Blick auf die Tabelle Luftsprünge machen.
Nach den bösen Klatschen sind viele sehr ungerecht geworden, statt dankbar zu sein, denn Aufstieg und frühzeitiger Klassenerhakt waren keine Selbstläufer.
Allerdings ist die Frage nach den Gründen für den Einbruch berechtigt, denn Hirsch, Hahn und Co haben bis zur Winterpause gute Arbeit geleistet, vielleicht sogar über ihre Verhältnisse agiert.
Ähnliche Einbrüche haben auch schon andere gut gestartete Neulinge erlebt.
Es wäre natürlich schade, wenn am Ende die Enttäuschung überwiegt. Zumindest die Pokalteilnahme darf nicht verspielt werden.
 
@Chrissop

Besten Dank für das Einstellen dieser Tabelle. :top:

Wenn man sich also die ersten 10 Spiele der Rückrunde anschaut, dann hat eigentlich nur Osnabrück komplett überperformt nach Punkten und die anderen Konkurrenten haben auch nur 3 Punkte (Wehen), 2 (1860) oder 1 Punkt (RWE, Rostock) mehr geholt in diesen 10 Partien als unser MSV.
Cottbus genauso viele Punkte geholt wie wir, Verl 1 Punkt weniger.

Auch ich habe mich dabei ertappt, die bisherige Rückrunde auch durch die beiden Auswärtsklatschen viel zu negativ zu sehen.

Dabei haben wir einfach nur ein wenig von unserem Vorsprung und der sehr guten Ausgangsposition eingebüßt, sind aber tabellarisch und auch von der Performance her im Vergleich zu den Wettbewerbern immer noch gut dabei.

Wenn wir auch noch nach den nächsten 3 Partien in Schlagdistanz sein sollten, dann wäre ich schon mehr als zufrieden. :)
 
Für mich steht fest:

Allein verantwortlich für die schwachen Auswärtsauftritte
sind die Tattoos und die Frisur (direkt nach Friseurbesuch) von DH.

Gib es hier vll Statistiken dazu, die belegen, wann DH beim Friseur
war und wann DH ein T-Shirt anhatte?

Die Kernfragen bleiben: Warum dieses Phänomen
nur auswärts auftritt? Warum hört die Abwehr auf
Fußball zu spielen?

Hier sollen sich sich die Experten mit auseinandersetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar wenn wir gewinnen oder etwas gegen die vermeintlich Großen geholt haben, waren es meist immer nur glückliche Siege oder Siege als die Gegner gekrieselt hatten. Doch am Ende haben wir nunmal in diesen Spielen oft gepunktet und nur das zählt am Ende.

Nein. Der Grund meines Post war die Antwort auf Frage, wieso die Mannschaft auswärts nicht mit "Brust raus" zurück kommen kann wie zu Hause. Ich habe versucht zu erklären, wieso das nicht so leicht ist und wie selten uns das überhaupt gelungen ist, wenn wir gegen die besten der Liga gespielt haben und nicht über Stabilität und Momente die Spiele gezogen haben.

Warten wir doch einfach mal die Spiele gegen 60, Exxen, Osnabrück und Cottbus ab.

Ja. Aber ich rechne damit, dass es auch in diesen Spielen "nur" mit Stabilität und Momente erfolgreich werden kann. Niemand bestreitet, dass man die Spiele auch so gewinnen kann und das es oft funktioniert hat. Es wird aber keine Siege geben, wo wir einen Gegner so beherrschen wie uns Rostock (von der Spielanlage) beherrscht hat.

Eventuell drücken wir die doch hinten rein und beherrschen sie und sollten wir sie nicht beherrschen und punkten trotzdem, ist es "mir" letztlich auch völlig Peng und ich würde mich sogar riesig freuen.
Ich kann es einfach nicht mehr hören/lesen das wir unsere Punkte meist nur mit Glück oder unter gnädiger Mithilfe der Gegner geholt haben.

Siehst du das denn gegen die Top 8 anders? Wie viele überzeugenden Spiele hast du gegen unsere direkten Konkurrenten gesehen, vor allem in naher Vergangenheit?

Achso ich schiebe es mal so hinten dran, da ja hier von bestimmten Personen immer gerne die xG-Werte :glaskugel:herangezogen werden (ich ignoriere sie eigentlich), hier mal die Werte nach unserer Rostocker-Pleite ....

Hansa: 1,47 zu 1,54
Quelle: footystats.org

Hansa: 2,08 zu 2,38
Quelle: sofascore.com

15 zu 16 Schüsse, 8 zu 9 aufs Tor, 6-4 Ecken fast alles zu Gunsten des MSV.
Eigentlich hätte es ja dann nur einen Sieger geben können .... den MSV.
Aber Fußball ist gottseidank noch nicht so berechenbar.:zustimm:

Wie kommst du jetzt darauf, dass wir das Spiel hätten gewinnen müssen? Rostock liegt bei Sofascore (die Werte sind übrigens von WyScout) vorne. Footytstats kannst du mittlerweile eh vergessen. Das ist praktisch ne Torschussbilanz mit Faktor.

Hier sind die ausführlicheren Daten von Impect: https://www.msvportal.de/forum/thre...-hansa-rostock-29-spieltag.22813/post-1898946

Das sind wir relativ deutlich hinten. Trotzdem ist das Ergebnis definitiv zu hoch ausgefallen. Wir hatten auch gute Chancen.
Aber nochmal: Mein Post bezog sich auf den Grund, wieso wir auswärts nicht mit "Brust raus" zurück kommen und ich habe das über den Bezug zu unserer Spielweise versucht zu erklären.

Das Fazit lautet also: nicht aufstiegsreif und in dieser Zusammenstellung und/oder mit diesem Trainer Kanonenfutter bei einem möglichen Aufstieg? Denn da wären ja die meisten Mannschaften entsprechend der derzeitigen Topteams für uns.

Wieso sollte ich ein Fazit ziehen? Ich war dem Ansatz doch schon immer kritisch gegenüber. Es ist für mich viel überraschender wie lange das funktioniert hat.

Erklärt das für Dich den auch den eklatanten Unterschied in der Abwehrleistung Heim/Auswärts? Das schwankt ja zwischen solide bis gut und völlig konzeptlos bis überfordert.

Da muss man jedes Spiel isoliert bewerten. Der Spielstand hat immer einen großen Einfluss auf unser Spiel (Führungen spielen uns taktisch in die Karten, Rückstände geben uns Initiative, die wir eigentlich nicht wollen). Die Spielweise des Gegners genauso. Disziplinierte Umschaltmannschaft wie Wiesbaden bespielt man ganz anders als Dominanzteams wie Rostock (Geduld vs. Vertikalität). Hinzu kommt die Risikobereitschaft der Gegner im Spielaufbau. Stuttgart II oder Schweinfurt und auch Verl haben in unser Pressing reingespielt, andere Teams wie Ingolstadt oder Havelse haben einfach drüber geschlagen, Ulm oder Hoffenheim haben es umspielt und die Räume dahinter genutzt.

Zudem waren wir zu Hause oft effektiver als auswärts. Und dann sind wir wieder bei meiner Eingangsthese. Wenn du über Stabilität und Momente und nicht über Spielkontrolle und -dominanz Spiele gewinnst, sind alle aufgeführten Aspekte auch für den Kopf von großer Bedeutung. Wir spielen halt tendenziell Underdog-Fußball. Da ist der Einfluss von Spieldynamik und Spielmomentum für den Glauben an die eigenen Stärken sehr wichtig.

@Chrissop

Besten Dank für das Einstellen dieser Tabelle. :top:

Wenn man sich also die ersten 10 Spiele der Rückrunde anschaut, dann hat eigentlich nur Osnabrück komplett überperformt nach Punkten und die anderen Konkurrenten haben auch nur 3 Punkte (Wehen), 2 (1860) oder 1 Punkt (RWE, Rostock) mehr geholt in diesen 10 Partien als unser MSV.
Cottbus genauso viele Punkte geholt wie wir, Verl 1 Punkt weniger.

Auch ich habe mich dabei ertappt, die bisherige Rückrunde auch durch die beiden Auswärtsklatschen viel zu negativ zu sehen.

Dabei haben wir einfach nur ein wenig von unserem Vorsprung und der sehr guten Ausgangsposition eingebüßt, sind aber tabellarisch und auch von der Performance her im Vergleich zu den Wettbewerbern immer noch gut dabei.

Wenn wir auch noch nach den nächsten 3 Partien in Schlagdistanz sein sollten, dann wäre ich schon mehr als zufrieden. :)

Wir sind Achter in der Rückrundentabelle bis jetzt. Gegen die gleichen Gegner standen wir in der Hinrunde mit Abstand auf dem 1.Platz.


Und das ohne Lobinger, Casar und Kother.

Und wenn du dir die Hinrundenbilanz gegen die kommenden neun Gegner anschaust...


...stehen wir auf Platz 16. Das scheinen also die schwereren Gegner zu sein.

Zusammenfassend: Wir punkten schlechter als in der Hinrunde und haben in den letzten neun Spielen die Gegner, gegen die wir in der Hinrunde nur 10 Punkte geholt haben.

Als Fan darf man natürlich optimistisch sein. Wunder gibt es vor allem im Fußball immer wieder. Auch der Kopf und der Glaube sind wichtig.
Aber rational betrachtet finden sich nicht so viele Argumente optimistisch zu sein. Der Trend ist not our friend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe weder Zeit noch Lust noch wirklich tiefes Fachwissen, um mich jetzt durch 1.902 Spiel-Statistiken, Psychogramme der Beteiligten oder Prognosen irgendwelcher Fußballweisen zu wühlen und demzufolge der werten Protalschaft eigentlich auch nichts wirklich Wichtiges mitzuteilen.

Einfach so diesen Thread als eine Art Ablassventil genutzt:

Es sind nicht die Spiele wie gegen Wiesbaden oder jüngst Rostock, die mich zunehmend an DH (ver)zweifeln lassen, es sind solche wie 2 mal gegen Havelse oder (noch schlimmer) gegen Ulm. Dort war ich leider vor Ort und in dem Trio Infernale "Verkehr, Wetter, Spiel" war Letzteres eines der schlimmsten, die ich seit Jahren begleiten durfte. Und bereits seit Ulm ist für mich ehrlichgesagt auch der Aufstieg dahin.

Sicher. Auch ich habe mir gesagt "Aufsteiger", "sicher Drinbleiben", "mehr als vorher erwartet" und habe mich damit ganz gut bis hierhin laviert. Aber ich bin mittlerweile auch mehr und mehr der Ansicht, dass die Schnellebigkeit des Fußballs im Allgemeinen in Kombination mit der Situation des MSV im Speziellen es nicht erlaubt diese Gelegenheit fahrlässig verstreichen zu lassen. Ob diese aufreizende Fahrlässigkeit vom Trainer oder den Spielern oder allen zusammen gelebt wird, ist mir egal. Ich habe das Ergebnis ja nicht aufzuarbeiten und kann nur der vergebenen großen (vielleicht sogar einmaligen) Chance hinterhertrauern.

Zu Hirsch als Person habe ich keine Meinung, weil ich ihn nicht kenne. Überwiegend lese ich von einem authentischen, ehrlichen und tollen Typen, der sich dem MSV verschrieben hat. Gut. Aus meiner Sicht (Andere widersprechen möglicherweise) bin ich das auch ;) Aber ich trainiere keine Mannschaft. Von DH verlange ich "nur" wirklich alles dafür zu tun, um dem MSV so weit wie möglich weiterzuhelfen. Und da ist aus meiner Sicht leider immer mehr Luft nach oben.
 
Vielleicht hauen alle die immer auf Dietmar Hirsch einprügeln und ihn vom Hof jagen wollen auch die falschen?
Nach dem Spiel in Rostock konnte man doch sehen das die Probleme gar nicht im Willen des Trainer liegen sondern in der Umsetzung auf dem Platz. Die Abwehr in der ersten Hälfte absolut vogelwild, langsam und unbeweglich, die Offensive nicht treffsicher genug, von der Taktik eigentlich gut auf- und eingestellt lagen wir schnell zurück und konnten nicht wieder zurück ins Spiel finden.
Die Offensive hat 16 Torabschlüsse hinbekommen, aber nur einen daraus verwandelt, das ist fehlende Effektivität - sprich Galligkeit des Stürmers.
Die Defensive hat immer schön die Gegner begleitet bis der Ball in unserm Tor war, wenig spritzig, wenig Gier den Ball zurück zu gewinnen - sprich Galligkeit der Verteidiger.
Dazwischen klaffte oft ein Loch, also Langholz nach vorne und dennoch kamen vorne Torchancen zustande. Rückt unsere Verteidigung mit raus sind sie nicht schnell genug zurück um einen Konter schnell abzulaufen. Dieses Bild zieht sich schon durch die gesamt Saison.
Immer wenn es spielerisch besser wurde fehlte die defensive Absicherung, bei dichter Abwehr fehlte es vorne an Torchancen. Meiner Meinung nach fehlt es da nicht an der taktischen Marschroute oder am Training durch Dietmar Hirsch und seinen Staff sondern schlicht und ergreifend daran, dass wir keinen Taktgeber und Verbindungsspieler im Mittelfeld haben. Einer der in der Lage ist mal zu lenken, mal zu beschleunigen oder zu verzögern. So wie es in anderen Mannschaften die mit im Rennen sind vorhanden ist.
Deshalb sollten wir uns auf der/den Positionen deutlich verstärken, dann werden unsere Stürmer besser zur Entfaltung kommen und unsere Verteidigung bekommt die notwendige Abdeckung davor.
 
Sollte Didi Hirsch aus den nächsten beiden Spielen mit seiner Mannschaft, die nur er aufstellt, gesamt 4 Punkte holen ( entweder 1 + 3 ) oder (3 + 1), wäre aktuell und rückblickend auf die letzten Wochen alles soweit ok. Klappt es nicht und es kommen statt gesamt 6 möglicher Punkte kein einziger dabei heraus, dürfte es verdammt eng werden.
 
Vielleicht hauen alle die immer auf Dietmar Hirsch einprügeln und ihn vom Hof jagen wollen auch die falschen?
Nach dem Spiel in Rostock konnte man doch sehen das die Probleme gar nicht im Willen des Trainer liegen sondern in der Umsetzung auf dem Platz. Die Abwehr in der ersten Hälfte absolut vogelwild, langsam und unbeweglich, die Offensive nicht treffsicher genug, von der Taktik eigentlich gut auf- und eingestellt lagen wir schnell zurück und konnten nicht wieder zurück ins Spiel finden.
Meiner Meinung nach fehlt es da nicht an der taktischen Marschroute oder am Training durch Dietmar Hirsch und seinen Staff sondern schlicht und ergreifend daran, dass wir keinen Taktgeber und Verbindungsspieler im Mittelfeld haben. Einer der in der Lage ist mal zu lenken, mal zu beschleunigen oder zu verzögern. So wie es in anderen Mannschaften die mit im Rennen sind vorhanden ist.
Ach jetzt liegen schlechte Leistungen,keine Ergebnisse und eine vogelwilde Abwehr nicht am Trainer sondern an der Umsetzung der Mannschaft?Warum war das bei den vergangenen Trainern denn anders? Weils nicht der liebe Didi war oder wie? Anders kann ich mir das nicht erklären. Jetzt ist also die Mannschaft für alles negative alleinverantwortlich aber als Schommers kam,2 Tage hier war und das Niederrheinpokal Spiel verloren ging,war ER der einzige,der daran Schuld war und eigentlich war er da schon verbrannt und gehörte wieder entlassen. Das kann man hier alles nachlesen. Dieses mit zweierlei Maß messen ist einfach albern und nicht hilfreich.

Und das wir keinen Taktgeber und Verbindungsspieler im Mittelfeld haben,der ein Spiel lenken kann,ist schlicht nicht gewollt und im System Hirsch sowieso völlig unnötig bei den vielen hohen Bällen die übers Mittelfeld fliegen. Kein Schnellhardt,kein Jander oder noch so gute Mittelfeldspieler der letzten Jahre würde unter Hirsch aufblühen,davon bin ich felsenfest überzeugt. Das liegt nicht daran,dass wir so einen Spieler nicht haben sondern das Hirsch so einen Spieler nicht will. Das sollte nach den letzten 2 Jahren langsam auch dem letzten klar sein.
 
Ach jetzt liegen schlechte Leistungen,keine Ergebnisse und eine vogelwilde Abwehr nicht am Trainer sondern an der Umsetzung der Mannschaft?Warum war das bei den vergangenen Trainern denn anders? Weils nicht der liebe Didi war oder wie? Anders kann ich mir das nicht erklären. Jetzt ist also die Mannschaft für alles negative alleinverantwortlich aber als Schommers kam,2 Tage hier war und das Niederrheinpokal Spiel verloren ging,war ER der einzige,der daran Schuld war und eigentlich war er da schon verbrannt und gehörte wieder entlassen. Das kann man hier alles nachlesen. Dieses mit zweierlei Maß messen ist einfach albern und nicht hilfreich.

Und das wir keinen Taktgeber und Verbindungsspieler im Mittelfeld haben,der ein Spiel lenken kann,ist schlicht nicht gewollt und im System Hirsch sowieso völlig unnötig bei den vielen hohen Bällen die übers Mittelfeld fliegen. Kein Schnellhardt,kein Jander oder noch so gute Mittelfeldspieler der letzten Jahre würde unter Hirsch aufblühen,davon bin ich felsenfest überzeugt. Das liegt nicht daran,dass wir so einen Spieler nicht haben sondern das Hirsch so einen Spieler nicht will. Das sollte nach den letzten 2 Jahren langsam auch dem letzten klar sein.
Guck Dir mal die Spiele der letzten Jahre alle an. Schommers hat versucht mit einer völlig unbrauchbaren Taktik etwas zu verändern was in den Spielen zuvor unter Vural halbwegs wieder ins Lot kam. Dann hat er alles auf links gedreht und im NRP gegen einen unterklassigen Gegner komplett mit der Mannschaft versagt. In der jetzigen Saison haben wir von Anfang an tief gestanden und mit schnellen Bällen (meist lang nach vorne) und der Geschwindigkeit unserer Stürmer die Spiel gezogen. Das funktioniert aber gegen gut geordnete tiefer verteidigende Gegner nicht so gut. Also findet kreativer Spielaufbau statt. Deutlich zu sehen auch gegen Rostock in HZ1+2. Doch wenn unsere Abwehr hinten dann rausrücken muss weil sonst der Weg nach vorne zu weit ist (Lücke im Mittelfeld, Spieler die sich dort erst umdrehen müssen bevor der Angriff starten kann) fangen wir uns die schnellen Konter ein. also bleibt die Abwehr lieber hinten und überbrückt das Loch im Mittelfeld mit langen Bällen. Dennoch spielen wir heute deutlich mehr über das offensive Mittelfeld als zu Beginn der Saison.
Nur sind wir ein Drittligist und keine Champions-League-Truppe. Dementsprechend fehlt es dann da und Ort mal an den passenden Spielern. Somit muss ein Trainer das Beste aus den Möglichkeiten machen. Wenn aber dann an dem ein oder anderen Tag auch noch kollektive Leistungseinbrüche von 100% auf 95% dazukommen reicht es gegen gute Mannschaften nicht oder so gerade noch.
Das kann man aber keinem Trainer direkt ankreiden. Was soll ein Nachfolger denn damit besser anstellen. Vor einiger Zeit hat mal jemand wissenschaftlich untersucht was Trainerwechsel in den Wochen danach verändert hat. Ergebnis: eigentlich nichts, ab und zu ja, aber oft auch weniger als vorher. Trainer und Mannschaft müssen zusammenpassen, wenn die Kommunikation zwischen den Spielern und dem Trainer gestört ist muss der Verein einschreiten. In allen anderen Fällen ändert sich sonst gar nichts. Jüngstes Beispiel ist doch Aachen in dieser Saison. Muzzicato und die Mannschaft wollten unterschiedliches, da war die Trennung richtig. Seit Selimbegovic mit der Mannschaft an einem Strang zieht passt die Leistung auf dem Platz dem Vermögen der Mannschaft, dazu jetzt durch die sich langsam entspannende Saison durch den vor Augen sichtbaren Klassenerhalt kommt auch mal so ein Spiel wie gegen Cottbus heraus. Wobei der spielverlauf den Aachenern auch in die Karten gespielt hat.
Nur: der stumpfe Ruf nach dem Trainerwechsel ist nicht das Allheilmittel, funktioniert im normalen Berufsleben ja auch nur selten. Ein neuer Geschäftsführer allein macht das Unternehmen auch nicht wieder flott, meistens eher andersherum.
 
Nur: der stumpfe Ruf nach dem Trainerwechsel ist nicht das Allheilmittel, funktioniert im normalen Berufsleben ja auch nur selten. Ein neuer Geschäftsführer allein macht das Unternehmen auch nicht wieder flott, meistens eher andersherum.
Im Fall Hirsch ist der Ruf aber nicht so stumpf wie in den letzen Jahren.
Fehlender Erfolg, der wohl in den allermeisten Fällen der Hauptgrund für eine Trainerdiskussion ist, spielt hier doch keine Rolle. Fehlenden Erfolg kann man Hirsch definitiv nicht vorwerfen.
Auch als Typ inklusive Vergangenheit bei uns als Spieler sprechen eher für, als gegen ihn und machen diese Diskussion umso schwerer.

Aus meiner Sicht geht es um die zentrale Frage, wie sich unser Klub in Zukunft sportlich und taktisch aufstellen möchte. Bei Hirsch sollte jedem bekannt sein was man bekommt, und was eben nicht.

Nun gibt es einige hier, die an der Zukunftsfähigkeit seiner Herangehensweise zweifeln und befürchten, der maximale Erfolg sei damit erreicht.

Andere wiederum verweisen auf die bisherigen Erfolge und die aktuelle Tabellensituation, die wohl ohne Zweifel jeder von uns vor 1 1/2 Jahren unterschrieben hätte.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es diese beiden Lager, wenn man sie so nennen möchte, auch innerhalb des Vereins geben wird.

Nun wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen welche Seite, natürlich in Abhängigkeit zum sportlichen Abschneiden, die Mehrheit hat und sich durchsetzen wird.

Ich halte tatsächlich beide Möglichkeiten für absolut realistisch und bin gespannt, wie man sich positionieren wird.
 
Sollte es in dieser Saison mit dem Aufstieg klappen, wäre jede Trainerdiskusdion absurd!

Beenden wir die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz, dürfte es vermutlich auch keine Änderung dieser Position geben?

Würden wir allerdings im 2. Jahr 3. Liga von Beginn an dem Erfolg nur hinterher laufen, könnte ich mir schon vorstellen dass dann diese Position in Frage gestellt werden würde. Das würde aber vermutlich auch im Zusammenhang stehen mit möglichen Verstärkungen für die neue Saison mit dem Ziel Aufstieg!
 
Guck Dir mal die Spiele der letzten Jahre alle an. Schommers hat versucht mit einer völlig unbrauchbaren Taktik etwas zu verändern was in den Spielen zuvor unter Vural halbwegs wieder ins Lot kam. Dann hat er alles auf links gedreht und im NRP gegen einen unterklassigen Gegner komplett mit der Mannschaft versagt. In der jetzigen Saison haben wir von Anfang an tief gestanden und mit schnellen Bällen (meist lang nach vorne) und der Geschwindigkeit unserer Stürmer die Spiel gezogen. Das funktioniert aber gegen gut geordnete tiefer verteidigende Gegner nicht so gut. Also findet kreativer Spielaufbau statt. Deutlich zu sehen auch gegen Rostock in HZ1+2. Doch wenn unsere Abwehr hinten dann rausrücken muss weil sonst der Weg nach vorne zu weit ist (Lücke im Mittelfeld, Spieler die sich dort erst umdrehen müssen bevor der Angriff starten kann) fangen wir uns die schnellen Konter ein. also bleibt die Abwehr lieber hinten und überbrückt das Loch im Mittelfeld mit langen Bällen. Dennoch spielen wir heute deutlich mehr über das offensive Mittelfeld als zu Beginn der Saison.
Nur sind wir ein Drittligist und keine Champions-League-Truppe. Dementsprechend fehlt es dann da und Ort mal an den passenden Spielern. Somit muss ein Trainer das Beste aus den Möglichkeiten machen. Wenn aber dann an dem ein oder anderen Tag auch noch kollektive Leistungseinbrüche von 100% auf 95% dazukommen reicht es gegen gute Mannschaften nicht oder so gerade noch.
Das kann man aber keinem Trainer direkt ankreiden. Was soll ein Nachfolger denn damit besser anstellen. Vor einiger Zeit hat mal jemand wissenschaftlich untersucht was Trainerwechsel in den Wochen danach verändert hat. Ergebnis: eigentlich nichts, ab und zu ja, aber oft auch weniger als vorher. Trainer und Mannschaft müssen zusammenpassen, wenn die Kommunikation zwischen den Spielern und dem Trainer gestört ist muss der Verein einschreiten. In allen anderen Fällen ändert sich sonst gar nichts. Jüngstes Beispiel ist doch Aachen in dieser Saison. Muzzicato und die Mannschaft wollten unterschiedliches, da war die Trennung richtig. Seit Selimbegovic mit der Mannschaft an einem Strang zieht passt die Leistung auf dem Platz dem Vermögen der Mannschaft, dazu jetzt durch die sich langsam entspannende Saison durch den vor Augen sichtbaren Klassenerhalt kommt auch mal so ein Spiel wie gegen Cottbus heraus. Wobei der spielverlauf den Aachenern auch in die Karten gespielt hat.
Nur: der stumpfe Ruf nach dem Trainerwechsel ist nicht das Allheilmittel, funktioniert im normalen Berufsleben ja auch nur selten. Ein neuer Geschäftsführer allein macht das Unternehmen auch nicht wieder flott, meistens eher andersherum.
Was der Trainerwechsel mit Schommers sollte bleibt für die damaligen Verantwortlichen bisheute ein Rätsel.Das erste Meisterschaftsspiel unter Schommers hat mir gezeigt,das die Mannschaft absteigen wird.Ich habe es bis heute nicht verstanden und hoffe so etwas armseliges passiert meinen Verein nicht noch einmal.
 
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