Meidemicher Opa
2. Liga
Herzliches Beileid, lieber Ralf, das ist ein wunderschöner Abschiedsbrief an Deine Mutter. Alles Gute für Dich in dieser schweren Zeit 
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Karsten Baumann hörte sich genauso ratlos an, wie wir es bei uns auf dem Stehplatz nach dem Spiel waren. […] Uns genügte die Erklärung „individueller Fehler“ nicht, weil wir diese Art Tore aus anderen Spielen kannten. Ich hoffe nun sehr, meine Nervosität erweist sich als Überreaktion, weil die Analyse der Fehler doch noch etwas genauer geschieht.





Der Himmel über der Ruhr ist blau
Warum uns das Ruhrgebiet wie geworden ist
Ruß, Kohlen- und Erzstaub sind aus den Straßen des Ruhrgebiets verschwunden, aber auch ein Großteil der Industrie. Die Nachkommen des einstigen Schmuddelkinds Ruhrgebiet fragen sich schon länger, wer sie eigentlich heute sind. Der Schriftsteller Ralf Koss sucht in der Biografie der Stadt der Städte nach möglichen Antworten. Identität und Geschichte findet er aber auch im Alltag der Ruhrstädter auf berührende und manchmal komische Weise. Er erinnert an Lieder und Songs, in denen sich beides ausdrückt. Und nicht zuletzt mit dem Fußball lässt sich Wesentliches über die Wirklichkeit der Region und die Menschen im Ruhrgebiet erzählen. In Momenten voller Komik fragen Sie Ihre GeschichtslehrerInnen und LokalhistorikerInnen.
Der Schriftsteller Ralf Koss betrachtet schon lange seinen Geburtsort Duisburg als ein Viertel der Heimatstadt Ruhrgebiet. In Sachbüchern, Bühnenprogrammen und Vorträgen beschäftigt er sich mit Identität, Kultur und Historie dieser Städteregion. Dem Herz des Ruhrgebiets, dem Fußball, widmet er sich als Kees Jaratz im Zebrastreifenblog.



In allen Jahren magischen Denkens mit dem Tabellenrechner war ich noch nie so schwankend in meiner Haltung dem Saisonziel gegenüber. Das liegt natürlich auch daran, dass das allererste Saisonziel längst erreicht ist und niemals einen Tabellenrechner brauchte. Dass der Klassenerhalt gelingt, war keine Frage. Zugleich klaffte für mich aber immer auch eine Lücke zwischen dem Tabellenstand des MSV in der Spitzengruppe und meinem Vertrauen in die Leistung der Mannschaft. Tatsächlich ging es auch für mich nach der alten Fußballfloskel, ich schaute nur aufs nächste Spiel. Die Hoffnung auf den Aufstieg folgte dem im Auf und Ab.
Wann, wenn nicht jetzt, kann wieder mein Mosaiksteinchen magisches Denken wirken. Vor dem angesichts des Saisonverlaufs unwahrscheinlichen Auswärtssieg gegen Mannheim, der dennoch nötig ist, damit das Unaussprechliche ohne Relegation gelingt. In dem Fall braucht der MSV trotz meiner Regel, die Ergebnisse für die Zebras so schlecht wie nötig zu rechnen, leider einen Sieg. Schlechter geht es in dieser engen Spitzengruppe nicht. Ansonsten bleibt es dabei: Der Einfachheit halber prognostiziere ich nur 1:0-Siege oder torlose Unentschieden. Außerdem wähle ich sonst die Ergebnisse des MSV so schlecht wie möglich und so gut wie nötig für den direkten Aufstieg. Entsprechend umgekehrt mache ich es bei den wenigen Konkurrenten. Die gewinnen im Zweifel oder spielen Unentschieden, so oft es geht. Auch da musste ich für RWE die Regel sehr weit dehnen. Die brauchten zwei Unentschieden, bei denen ich auf viel Glück für den Gegner hoffte. Der Spielraum für die genau Auslegung meiner Regel war gering. Das gehört auch zur Wahrheit.
Und irgendwann schaue ich mal auf das Verhältnis von richtigen und falschen Prognosen meiner Tabellenrechner. Statistik und wissenschaftliches Vorgehen könnte dem magischen Denken vielleicht zu mehr Wirkkraft verhelfen.
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