Fußball WM 2026

Lamine Yamal ist jetzt mit gerade mal 19 Jahren Europameister und Weltmeister :woh:
Man konnte ihm die Freude förmlich vom Gesicht ablesen. Unfassbar, dieses nahezu emotionslose Verhalten.

Der Junge - analog anderer Mitspieler seiner Mannschaft - wird wohl erst erfassen, was er erreicht hat, wenn die Karriere zu Ende ist, oder er sich mal richtig schwer verletzt.

Wenn das die m.E. traurige Generation der Zukunft ist, werden sich nur noch die Fans freuen und kaum noch die Spieler - gefällt mir nicht.
 
Welchen Liveticker hast du verfolgt, da du das Endspiel wegen der Sperenzchen drumherum ja nicht gesehen hat, aber auf dem Laufenden bist?

Und an all die Anderen, die das Spiel angeblich nicht gesehen haben: Wie fandet ihr es?
Hier! Ich habe es nicht gesehen, fand es aber total langweilig ohne einen einzigen Torschuss der Engländer. Frankreich war auch nicht überragend, ist aber verdient Europameister. England kann halt kein Elfmeterschießen.
 
Lamine Yamal ist jetzt mit gerade mal 19 Jahren Europameister und Weltmeister :woh:

Und bitte nicht vergessen: Pau Cubarsi! Mit 19 Jahren Weltmeister und Olympia Gold. 2028 ist er 21 Jahre und spielt mit hoher Wahrscheinlichkeit um den EM Titel. Da spielt in der IV ein 19 Jähriger eine überragende WM, ist bereits 2x spanischer Meister, 2x Pokalsieger und 2xSupercupsieger. Der Junge ist zurecht als bester Nachwuchsspieler ausgezeichnet worden. Sowas wäre in Deutschland undenkbar. Für den deutschen Fußball muss man sich die Jugendarbeit der Spanier als Vorbild nehmen. Die durchlaufen alle das gleiche System, in allen Jugendmannschaften, in allen Vereinen. Mit Cubarsi, Yamal (beide 19), Gavi (21), Barrios (23) und Williams (24) wieder eine Top Achse für die Zukunft. Bis zur WM 2030 haben die wieder neue Talente in die Nationalmannschaft eingebaut und das System läuft einfach weiter.
 
Ich finde mit so einer WM kann man gut die Sommerpause überbrücken.Spanien hat hochverdient das WM Endspiel gegen destruktive Argentinier gewonnen.Die letzten fünf Minuten hatte man aber das Gefühl als ob Spanien auf einmal Angst hatte das Spiel noch aus der Hand zugeben und sie brachten auf einmal keinen vernünftigen Pass mehr zustande und holten Argentinien zurück ins Spiel und hatten auf einmal Glück das die Argentinier nicht noch den Ausgleich geschafft haben.Ein mögliches Elfmeterschießen hätten die Spanier wahrscheinlich verloren.Gottseidank ist der Kelch an uns vorbeigegangen.
 
Argentinien konnte schon immer nur eins: Zerstören. Dreckig spielen. Sich unverdient durchmogeln. Und am Ende schlechte Verlierer.

2006, 2010 und 2014 gab es ein Deutschland das immer Lösungen dagegen hatte. Da hatten die lange nix zu melden.

Leider sind die die letzten Jahre damit zu gut durchgekommen.

Danke Spanien dass am Ende der Fussball gesiegt hat.
 
Lasst ihn doch einfach labern. Jedes Information zur WM ist doch eigentlich nur Trump hat das gesagt und jenes und wiederholt sich eigentlich nur.
Ich hab letztens schon mal erwähnt wenn die WM kacke wird, dann nicht wegen Trump.
Post 88 (Auszug)
Muss ich an der Stelle noch mal nach dem genauen Kontext suchen, aber bei der Roten Karte bin ich bei dir. Das hab ich aber auch nicht erwartet das so etwas geht.
Man muss aber auch eingestehen das es am Ende sportlich komplett irrelevant war. Aber natürlich ein bisher nie dagewesener Skandal.

Der Kontext ist ganz banal die WM als solche.
Bezug: Post 2,181 und 2,184
 
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Und an all die Anderen, die das Spiel angeblich nicht gesehen haben: Wie fandet ihr es?
Ich habe die erste Halbzeit gesehen und bin dann kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit eingeschlafen. Das hatte u.a. damit zu tun, dass ich die erste HZ unfassbar langweilig fand. Geholze und Gebolze wie es die Argentinier geboten haben, kann ich auch in der dritten Liga sehen wobei ich da den meisten Teams wahrscheinlich noch Unrecht tue.

Mein Fazit: Der Zirkus mit den beiden Clowns Trump und Infantino als Hauptprotagonisten ist nun endlich vorüber. Deutschland spielte dort nur eine unbedeutende Nebenrolle und Änderungen dieser Situation sind in Zukunft nicht zu erwarten, weder bei der Deutschen Mannschaft noch bei dem Turnier an sich.
 
Gott sei Dank ist diese Infantino-Trump-WM nun endlich vorbei! Für mich war die WM früher besonders als Kind immer ein absolutes Highlight. Das hat sich bei mir mittlerweile sowas von geändert, daß ich mir fast sogut wie gar keine Spiele mehr angeschaut habe wie auch schon bei der WM in Quatar. Ich kann den Start der neuen Saison garnicht mehr abwarten und ich freue mich schon sehr darauf wenn es endlich losgeht!
 
Immerhin hat diese WM ein versöhnliches Ende, am Ende wurde das Team Weltmeister was es auch spielerisch verdient hat.
Wobei ich es die mit weitem Abstand uninspieriertest Abschlussveranstaltung fand, an die ich mich erinnern kann.

Allein die Inszenierung von Madonna zwischen Ronaldo und Ronaldinho - irgendwo zwischen Captain Chaos und Teletubbies - man hat nur drauf gewartet, dass Gazza noch irgendwo aus dem Oberrang taumelt.

Nimmt man das notorische Talent der Amerikaner für Inszenierung fand ich das erschreckend hilflos - eine Dokumentation der Tatsache, dass die USA mit dem Spiel weiterhin nur bedingt was anzufangen wissen.

Anders habe das bei der Inszenierung der eigentlichen Spiele erlebt:

Der Einlauf aller mit den großen Fahnen waren sehr gelungene Elemente, die nach dem Eindruck der handvoll Spiele, die ich dann doch gesehen habe, auf die teilnehmenden Nationen abgestimmte Stadionmusik fand ich auch ein wirklich nettes Element, wie die WM insgesamt eine sehr positive Athmosphäre hatte. Das hat mich schon sehr an das erinnert, was ich rund um ein Football Halbfinale in Atlanta erlebt habe: Da haben die Amerikaner sehr viel Sinn für, das ganze zu einem „Stadtevent“ zu machen, Gemeinsamkeit zu kultivieren. Nach allem was ich mitbekommen habe, haben sie durchaus geschafft, davon was in die WM einzubringen.

Fussballerisch ist für mich die klare Bootschaft: System schlägt Klasse.

Dabei darf man nicht übersehen, dass Spanien über extrem gut ausgebildete Kicker verfügt, die sich aber konsequent in ein Ganzes einfügen - die Spanier hatten dabei nach meinem Eindruck eine Voorientierung auf einem anderen Level - dank eines extrem disziplinierten Positionsspiel, Ballsicherheit und eben aktiver individueller Vororientierung - da waren Sie gehen Argentinien nichtmals auf ihrem höchsten Niveau.

Also wir brauchen bei uns eine Feinanpassung der im Moment Hochindividualisierten Ausbildung auf etwas mehr Gruppen- und Mannschaftstaktische Anteile, das was ich aus der Freiburger Schule als Spielprinzipien kenne.

Beibehaltung der kleinen Spielformen, aber etwas aktivere Steuerung zum gruppentaktischen Verhalten.

Titel werden für uns aber auch mit Klopp im Moment schwierig, da wie Kroos, Lahm und Schweinsteiger nicht ersetzt bekommen haben.

Kimmich hätte das Spielverständnis, aber so lange er immer wieder in diese pubertäre Patzigkeit zurückfällt, kann er diese Rolle nicht füllen.

Der Einzige, den ich menschlich auf dem Level erlebe, ist Rüdiger, Du musst selbstironisch sein können, Du musst Rollen annehmen und abgeben können. Das kann er alles, wenn es vielleicht hin und wieder auch die falschen Rollen waren.

Schlotterbeck hat das Potenzial.

Mein ganz individuelles Zeichen, dass wir ein Struktur- und Führungsproblem haben, ist, dass ich mir unsere Mittelfeldspieler nicht merken kann - Amiri - und der spielt nicht… .
 
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(..)Edit: Sehe eben das Argentinien keinen einzigen Torschuss hat :neutral:
0,03xG aus dem Spiel heraus, 0,23 insgesamt :brüller:

Wenn die Schiedsrichter sich an die Regeln gehalten hätten … wären die Argentinier schon viel früher rausgeflogen !
Diese Heulerei finde ich langsam auch albern. Bei der WM wurde recht konsequent gar nichts gepfiffen, da hätte sich der ein oder andere Weltstar halt vielleicht eher drauf einstellen sollen. Vielleicht wäre Deutschland dann auch nicht gegen Paraguay rausgeflogen. Aber da ist man halt noch gewohnt, sich beim kleinsten Kontakt auf den Boden zu wälzen..

Der einzige, der entgegen der Regeln gespielt hatte, war Balogun.
 
@xantener
Es mag ja sein das bei der WM ein bisschen großzügiger gepfiffen wird,aber gestern wurde sich einfach nicht an vorgegebene Regeln gehalten(Rudelbildung).Argentinien hätte dieses Spiel mit maximal 8 Spielern beenden dürfen wenn man sich nur einigermaßen an Regeln gehalten hätte.
 
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Nicht nur die Halbzeitshow. Nein, das gesamte Turnier war ein Fiebertraum.

Was ich für mich schlussfolgere: Nicht nur gesellschaftlich, sondern auch im Funktionärsfußball erodiert ein komplettes Wertesystem in einer besorgniserregenden Geschwindigkeit. Es wird damit geprahlt und jegliche Spielregeln der Fairness und des Anstandes gelten nicht mehr.

Vor fast zehn Jahren hat man sich 2018 in Russland noch über Menschenrechtslage, Rassismus und fehlender Gleichberechtigung politisch aufgeregt. Da stand sportlich aber auch ein Turnier im Mittelpunkt. Mittlerweile sind wir noch weiter. Man nimmt das alles nur noch zur Kenntnis. Das Spiel ohne Regeln ist normal geworden. Und wird noch belohnt. Muss ich erst einmal verarbeiten.

Zum Glück startet im August wieder der MSV in meiner noch heilen, kleinen Welt.
 
Tja am Ende der Nummer bleibt für mich eine Erkenntnis , da war wenig was mich als Fan abgeholt hat. Unsere Mannschaft war unterirdisch, eine Blamage mal wieder. Allgemein viel Kommerz und wenig Emotion , ähnlich wie Katar , da bleibt ja dann irgendwo nur das sportliche übrig. Da kommt dann Hydration Break und co , boah was gab es denn positives ? Die Regeländerung für " verletzte" , das war wirklich gut, sehr wenig Gammelfleisch Schauspiel auf dem Rasen. Die Exoten waren teilweise erfrischend mit ihren sportlichen Überraschungen, aber das war es dann auch.
 
Heute morgen nur eine Zusammenfassung gesehen!
0:6 Gelbe Karten, bei der Siegerehrung dem Gegner den Rücken zudrehen!
Sagt eigentlich alles über den Charakter der Mannschaft.
Was für ein respektloses armes arrogantes :kacke:-ars..ochverhalten!
Aber so waren sie ja schon immer, die Argentinier.
Kein Fußball spielen, nur auf die Knochen und am Ende hoffen das man doch irgendwie gewinnt!
 
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Die UEFA sollte dringend aus der FIFA austreten und einen eigenen Weltverband gründen, dann kann die scheiss FIFA ihren Dreck alleine machen. Im Boxen gibt’s ja auch drei oder vier Weltverbände, also seid mal mutig, UEFA
Ich würde dir gern zustimmen, aber redest Du von unserer UEFA? Unser Kontinentalverband, der rein aus Liebe am Sport erst so zwei hochinteressante Wettbewerbe wie die Nations League und Conference League in Leben gerufen hat? Oder die "Umstrukturierung" der Champions League (mehr Spiele, doppelter Boden für die Großen)?
Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich besser werden würde...

Was bin ich froh, dass sich momentan (noch) niemand für unseren MSV interessiert. So können wir ab 8. August endlich wieder wirklich relevanten Fußball genießen 😁
 
Wenn ich ehrlich bin würde ich eine WM mit 64 Mannschaften sogar gut finden,wenn man sich auf den Sport konzentrieren würde und was spricht eigentlich dagegen wenn kleine Länder auch teilnehmen.Man müsste nur den Rahmenkalender anpassen.Bei der nächsten WM erwarte ich das es gar nicht soviel Geschrei und Show drum herum geben wird,weil sowas in Europa gar nicht erwünscht ist.
 
Es ist vollbracht.:jokes22:
Jetzt haben wir 4 Jahte Ruhe, bevor es zu den nächsten Infantino-Spielen rund um die Welt, im wahrsten Sinne des Wortes, kommt.
Dann eventuell schon mit 64 Ländern, noch aufgeblähter .
Ich kann es gar nicht erwarten. :ironie:
Danke. Ich bin so froh, dass dieser Scheißdreck endlich vorbei ist. Mich haben die Infantino-Festspiele nicht die Bohne interessiert, und so wie es aussieht, werde ich nie mehr Freude an einer WM verspüren. Es sei denn, die Fifa vollzieht eine 180-Grad-Wende und der Sport rückt wieder in den Mittelpunkt. Wer das glaubt... Aber träumen darf man ja wohl noch!
 
Nicht nur dass Argentinien während des Spiels fussballtechnisch nichts zustande brachte, außer vielleicht in den letzten Minuten, ihre überaus harte Spielweise, die mehr an eine Strassenprügelei erinnerte als an Fußball, steigerte noch ihren „Auftritt“. Dazu nach Schlusspfiff noch die „Prügelszenen“ vor den Bänken, die für mich final Argentinien zur unsympathischsten Mannschaft des Turniers gemacht hat!

Nach dem Schlusspfiff verloren vor allem einige Argentinier die Nerven, es kam zu mehreren Scharmützeln mit den siegreichen Spaniern. Alles begann mit einer Szene rund um Kapitän Rodri.

 
@Psychozebra
Ich bin mir eigentlich sehr sicher das bei der nächsten WM in Spanien,Portugal und Marokko der Sport wieder im Mittelpunkt stehen wird,weil in diesen Ländern gibt es keinen Ar... in den Infantino kriechen kann oder muß.
 
@Psychozebra
Ich bin mir eigentlich sehr sicher das bei der nächsten WM in Spanien,Portugal und Marokko der Sport wieder im Mittelpunkt stehen wird,weil in diesen Ländern gibt es keinen Ar... in den Infantino kriechen kann oder muß.
Nicht zu vergessen das 3 WM Spiele 2030, in Südamerika stattfinden werden (Uruguay, Argentinien und Paraguay).
Das ist kein Witz.
Macht teilweise Entfernungen von ca.10.000 Flugkilometern zwischen den Spielorten.
Da kannste Meilen sammeln.
 
Nicht zu vergessen das 3 WM Spiele 2030, in Südamerika stattfinden werden (Uruguay, Argentinien und Paraguay).
Das ist kein Witz.
Macht teilweise Entfernungen von ca.10.000 Flugkilometern zwischen den Spielorten.
Da kannste Meilen sammeln.
Die Spiele in Südamerika haben doch nur den Grund, dass der Kontinent damit für die WM 2034 bei der Vergabe gesperrt ist, somit bleibt nur die Möglichkeit die WM 2034 nach Saudi-Arabien zu vergeben. Auch wenn man das Ganze sinnvoller hätte vergeben können mit dem gleichen Effekt :brueller:
 
Wenn ich ehrlich bin würde ich eine WM mit 64 Mannschaften sogar gut finden,wenn man sich auf den Sport konzentrieren würde und was spricht eigentlich dagegen wenn kleine Länder auch teilnehmen.Man müsste nur den Rahmenkalender anpassen.

Eine WM mit 64 Mannschaften bedeutet voraussichtlich bis zu 8 Spiele auf Leistungsniveau über einen Zeitraum von voraussichtlich 6-8 Wochen, vornehmlich von Spielern, die eh in Doppelt- Dreifachbelastung aktiv sind.

Ein so langer Turnierbetrieb verlangt eine eigene Belastungssteuerung, respektive Höhepunktplanung.

Dann lieber die Play-Offs als globales Qualifikationsturnier.
 
Es gibt ja noch weitere Vermarktungsmöglichkeiten die der Gianni noch gar nicht entdeckt hat:
Die Pause zur Verlängerung und die Halbzeitpause der Verlängerung, letztere mit weiterer Show dann...
Beim Elfmeterschießen wird jeder Schuß von einem anderen Sponsor unterstützt....
Wenn prominente Musiker im Stadion sind, wird bei deren Einblendung da sSpiel unterbrochen, damit der einen Hit zum Besten gibt.....mit freundlicher Unterstützung durch einen Sponsor....
Di egelben und roten Karten könnten von Sponsoren präsentiert werden....
 
Die Spiele in Südamerika haben doch nur den Grund, dass der Kontinent damit für die WM 2034 bei der Vergabe gesperrt ist, somit bleibt nur die Möglichkeit die WM 2034 nach Saudi-Arabien zu vergeben. Auch wenn man das Ganze sinnvoller hätte vergeben können mit dem gleichen Effekt :brueller:
Ändert alles nichts am Wahnsinn dieses 2030er Turniers.
Warum nicht gleich in jedem Teilnehmerland min. ein Spiel.
Shit, hoffentlich liest Infarmtino hier nicht mit.
Denn sonst übernimmt er diese "tolle" Idee noch. :panik:
 
@Psychozebra
Ich bin mir eigentlich sehr sicher das bei der nächsten WM in Spanien,Portugal und Marokko der Sport wieder im Mittelpunkt stehen wird,weil in diesen Ländern gibt es keinen Ar... in den Infantino kriechen kann oder muß.

Und ich befürchte, dass das nicht mehr passieren wird. Die FIFA hat jetzt mgwl. Gefallen gefunden an Hydration breaks und Halbzeitshows und könnte das - in Spanien und Marokko ist ja auch heiß - fortführen. Dass die Eintrittspreise sinken werden, ist auch nicht mehr zu erwarten.

Was sich bessern könnte, sind Einreiseverbote für Fans, Journalisten und Schiedsrichter sowie gezielte Schikanen gegen einzelne Teams. Und andere Politiker werden sich nicht so dreist in Schiedsrichter-Entscheidungen einmischen. Es sei denn, sie haben Geschmack gefunden am Trump'schen Vorbild.

Ich werde jedenfalls nicht sagen, dass es schlimmer nicht mehr werden kann. Bei der FIFA unter Infantino gibt es nichts, was ich mir nicht vorstellen kann.
 
Freut mich für Trump. Die Kettensäge bleibt in Buenos Aires und das Flugverbot nimmt den Pokal mit nach Madrid.
Der Fusball ist größer als der orangene Despot, auch der Telefonjoker hat nicht gestochen :D
 
Was mir übrigens während der TV-Übertragungen ebenfalls mächtig auf den Zeiger ging:
Fünfmal verschiedene Wiederholungen hintereinander zeigen, während das Spiel schon längst wieder läuft und man im Hintergrund die Fans raunen hört.
 
https://www.bild.de/sport/fussball/kommentar-ein-heisser-tipp-fuer-alle-wm-show-hasser-6a5dd51fb5f21be806cb9619

Das Zitat am Ende dieses räudigen Kommentars fasst es doch sehr gut zusammen:
Und noch ein heißer Tipp für alle Puristen: Am 7. August startet die 3. Liga. Das ist euer Wettbewerb. Da gibt es dann nur Bier und Bratwurst. Und garantiert keine Madonna, Shakira oder Justin Bieber. Versprochen.
Danke für die Klarstellung. Ich schalte am 07. August mit Freude in meine 3. Liga ein :highfive:
 
Und ich befürchte, dass das nicht mehr passieren wird. Die FIFA hat jetzt mgwl. Gefallen gefunden an Hydration breaks und Halbzeitshows und könnte das - in Spanien und Marokko ist ja auch heiß - fortführen. Dass die Eintrittspreise sinken werden, ist auch nicht mehr zu erwarten.
Das befürchte ich auch. Wobei ich dieses "Dynamic Pricing" tatsächlich noch viel perverser und unmoralischer finde als die "Hydration Breaks". Letzteres ist nervige und überflüssige Geldscheffelei, ersteres bedeutet aber tatsächlich, dass Fußball eben kein Sport mehr ist für jedermann ist bzw. die FIFA bewusst in Kauf nimmt/erwartet, dass Jedermann-Menschen mit tw. massiven Folgen über ihre Möglichkeiten gehen, nur um ein Spiel zu sehen. Und ja: das kann natürlich jeder für sich entscheiden, ob er das macht. Aber die FIFA könnte eben auch entscheiden, dass sie die Gefahr der Verschuldung für die Fans durch angemessene Ticketpreise minimiert.
Was sich bessern könnte, sind Einreiseverbote für Fans, Journalisten und Schiedsrichter sowie gezielte Schikanen gegen einzelne Teams.
Das wollen wir hoffen. Ich hoffe, dass sich da andere veranstaltungslänger jetzt nicht denken, dass Trump damit ja auch gut durchgekommen ist und das als Blaupause nehmen. Zumindest bei der nächsten WM gehe ich davon aber nicht aus.
Und andere Politiker werden sich nicht so dreist in Schiedsrichter-Entscheidungen einmischen. Es sei denn, sie haben Geschmack gefunden am Trump'schen Vorbild.
Ausschließen kann man das vermutlich nicht. Allerdings ist die Kombi Trump-Infantino schon sehr speziell. Zwei Persönlichkeiten, die gottgleich der Meinung sind, dass sie die Dinge so, wie es ihnen gerade passt, regeln können, beide so gestrickt, dass sie als "No-Limit-Möglichmacher" strahlen wollen, die alles schaffen und beide mit einem Narzismus ausgestattet, der alle moralischen, ethischen und rechtlichen Grenzen ignoriert (btw: ich glaube übrigens nicht, dass diese große Liebe die WM lange überstehen wird - weil sich beide gegenseitig mit Ende der WM nicht mehr nützlich sein können).
Ich hoffe mal, dass es so eine Kombi nicht mehr geben wird.
 
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Eine WM mit 64 Mannschaften bedeutet voraussichtlich bis zu 8 Spiele auf Leistungsniveau über einen Zeitraum von voraussichtlich 6-8 Wochen, vornehmlich von Spielern, die eh in Doppelt- Dreifachbelastung aktiv sind.

Ein so langer Turnierbetrieb verlangt eine eigene Belastungssteuerung, respektive Höhepunktplanung.

Dann lieber die Play-Offs als globales Qualifikationsturnier.
So lange wieder nur die beiden erstplatzierten jeder Gruppe weiter kommen, sollte sich an der Belastung der einzelnen Mannschaften nicht viel ändern.
Ich hätte ehrlicherweise lieber eine WM 64 Mannschaften als mit 48, aufgrund der dann hoffentlich faireren Vorrunde.
Natürlich wäre mir eine Reduzierung auf 32 am liebsten. Daran glauben kann ich nur nicht.
 
Der Satz „Fußball ist die schönste Nebensache der Welt“ bekommt nach dieser WM mit all seinen „tollen“ Nebenkriegsschauplätzen eine ganz andere Bedeutung !
 
So lange wieder nur die beiden erstplatzierten jeder Gruppe weiter kommen, sollte sich an der Belastung der einzelnen Mannschaften nicht viel ändern.
Ich hätte ehrlicherweise lieber eine WM 64 Mannschaften als mit 48, aufgrund der dann hoffentlich faireren Vorrunde.
Natürlich wäre mir eine Reduzierung auf 32 am liebsten. Daran glauben kann ich nur nicht.
Das ist richtig, habe ich nicht bedacht. Dann brauchst Du aber 16 Austragungsorte - das geht bis auf eine Handvoll von Ländern wieder nur international - und irgendwann kannst Du dann die eigentliche WM kaum noch von der Quali unterscheiden, wenn eh alle irgendwo spielen.
 
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