@Blue Bally ja, aber:
Es gibt also eine variable Komponente. Ich lese es so, dass sich die Abgaben, die der Caterer an die DSM zu leisten hat, so zusammensetzen:
1. 10% aller Nettoumsätze
2. monatliche Abgabe für Nutzung der Einrichtungen
3. "Variabler Anteil der Konzessionsabgabe"
Wenn ich 1. so verstehe, dass es um die tatsächlichen Nettoumsätze geht, die der Dienstleister nachweisen muss, kann nur 3. als Bewertungskriterium herangezogen werden - auf die anderen beiden hat der Dienstleister/ Bieter ja gar keinen Einfluss.
Die Logik gilt dann für die gesamten 60% Preiswertung, weil die 10% für Fremdveranstaltungen identisch aufgebaut sind. Zumindest lese ich die Ex-Post so.
Ich lese daraus: derjenige, der der DSM die höchste zusäzliche Gebühr zur "Monatsmiete" und 10% Umsatzbeteiligung zahlt, hat das Verfahren zu 60% gewonnen.
@Stygeros - stimmt und wahrscheinlich ist es in der Branche auch üblich, weil die Anbieter sich eben mehrheitlich über den Preis und nicht die Leistung differenzieren. Das ist branchenabhängig und ich war schon an Ausschreibungen beteiligt, wo der Preis insgesamt (als Vergütung über die Vertragslaufzeit, Beendigungsgebühr, Variabilität des Preises etc. pp) nur 30% und die Qualität 70% ausgemacht haben.
Beim Stadioncatering wird das nicht funktionieren... leider
Inwieweit die 3 weiteren Konzepte jetzt was über die tatsächliche Leistungserbringung aussagen oder nicht... keine Ahnung. Ich hab da aber so einen Verdacht.
Wenn jemand die Angebotsaufforderung oder die seinerzeit ja öffentlich gewesene Veröffentlichung des Teilnahmewettbewerbs hat: ich würde da gern mal einen Blick rein werfen...