Saison 20/21 mit Fans in den Stadien? Konzepte und Ideen

Auch bei Lok Leipzig und Meuselwitz Regionalliga NordOst wieder Fans im Stadion. Auch mit Gäste Fans z.B 250 aus Cottbus in Meuselwitz.
 
https://www.liga3-online.de/zum-start-der-saison-stehplaetze-aber-keine-gaestefans/
Mahlzeit....werden wir hier in Duisburg wohl erstmal keine Zuschauer haben...hier wird keiner , von der Stadt, die Eier in der Hose haben und irgendwas genehmigen...bin davon überzeugt, das im Osten am ersten Spieltag Zuschauer genehmigt werden ....
Stehplätze zum Start? Da will ich mal die Kontrolle der Abstandsregeln sehen...die Ordner bekommen Spaß!
Aber was helfen diese Pläne, wenn Merkel und die Minister am Donnerstag das Limit für Großveranstaltungen festlegen.
Verstehe ich das richtig, wenn dort beschlossen wird maximal z.B. 1.000 Leute, dann können die Bundesländer und Gesundheitsämter sich nicht darüber hinwegsetzen?

Die ganzen Ost-Bundesländer wollen doch gerne mit minimal 5.000 beginnen!

Ist ja auch mal wieder perfektes Timing, daß der MSV in Rostock starten muss, wo die geringsten Infektionen sind!
 
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Ob sich die Zahlen durch Fussball mit Zuschauern anders gestaltet hätte ?

Könntest Du evtl. die Quelle verlinken - ich habe die Grafik über Google beim WDR nicht finden können.

Nur der Form halber:
Selbst diese Grafik würde eindeutig belegen, dass eine Covid 19 Erkrankung das mit weitem, weitem Abstand gravierendste ZUSÄTZLICHE Sterberisiko dieser Tage ist - TROTZ Massnahmen!

OHNE?

Schau in die USA, Italien, Spanien, nach Schweden etc.ppp..

Es gibt wirklich wenig, was heuer so eindeutig belegt ist, wie der Zusammenhang zwischen Konsequenz der ergriffenen Massnahmen und Schwere des Pandemieverlaufs.

Je konsequenter desto flach desto weniger Tote - unter zusätzlicher Einbeziehung der Bevölkerungsdichte ist dieser Zusammenhang bisher ohne Ausnahme.


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Mahlzeit....werden wir hier in Duisburg wohl erstmal keine Zuschauer haben...hier wird keiner , von der Stadt, die Eier in der Hose haben und irgendwas genehmigen...

Was bitte soll so eine Entscheidung denn mit "Eier in der Hose" zu tun haben? Da müssen mögliche Risiken sorgfältig abgewogen werden, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen werden kann. Nur weil woanders Spiele mit Zuschauern genehmigt werden heißt es noch lange nicht, dass die Voraussetzungen dafür in allen Ländern/Kommunen gleich sind.
 
Was bitte soll so eine Entscheidung denn mit "Eier in der Hose" zu tun haben? Da müssen mögliche Risiken sorgfältig abgewogen werden, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen werden kann. Nur weil woanders Spiele mit Zuschauern genehmigt werden heißt es noch lange nicht, dass die Voraussetzungen dafür in allen Ländern/Kommunen gleich sind.
Mahlzeit
Ganz einfach...Seit der Love Parade wird hier in Duisburg alles 4 mal abgesichert..egal welche Veranstaltung ( Beach Party, selbst kleine Strassenfeste usw... ) kannst ja mal irgendwelche Veranstalter fragen...was in anderen Städten ( In NRW ) locker genehmigt wird ist hier zu unsicher...Ich selber organisiere zwei mal im Jahr ein Strassenfest ( für max 50 Leuten ...gab es 40 Jahre...jetzt nicht mehr...Die Kosten für Sicherheitspersonal sind nicht zu stemmen..und das ist nur ein Beispiel....Manche Sachen verstehe ich ja..aber man muss es nicht in Duisburg übertreiben....hier nur mal ein Beispiel...weil es ja über Jahre gut funktioniert hat...
 

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Also wenn die Gesundheitsbehörden individuell vor Ort das entscheiden, wird es aufgrund der Love Parade keine Zuschauer mehr geben.
Die Stadt wird einen Teufel dran tun da Zuschauer zu zulassen.Ohne impfstoff und ohne Landesweites grünes Licht der Politik werden die Ämter der Stadt nichts zulassen.
 
Das Konzert in Düsseldorf wurde übrigens gestern gekippt und auf einen unbestimmten Termin im Spätherbst verschoben. Alles andere wäre jetzt auch lächerlich gewesen

War nicht anders zu erwarten. Überraschenderweise hat Seehofer gefordert wieder Spiele mit Zuschauern zuzulassen. So heute in der Bild zu lesen. Es bleibt zu befürchten das es einheitliche Konzepte auf längere Sicht nicht geben wird.
 
Also wenn die Gesundheitsbehörden individuell vor Ort das entscheiden, wird es aufgrund der Love Parade keine Zuschauer mehr geben.
...
Und was genau hat die einmalige und zu große Menschenmasse am Aufgang zum Gelände des alten Güterbahnhofs mit einem seit Jahrzehnten durch und durch organisierten Stadionbesuch gemeinsam ?
 
https://www.msn.com/de-de/sport/fus...iele-bis-jahresende/ar-BB18qaXP?ocid=msedgdhp

interessant der zuständige Minister will was anderes ... ?

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/seehofer-plädiert-für-teilzulassung-von-fans-in-stadien/ar-BB18pSz2?ocid=msedgdhp

Wat denn nu ?

Aber alles nicht mein Thema ich habe mir ja selbst bis September 2021 Stadionverbot erteilt
3.Liga kommt ja eh alles auf meinem Lieblingssender Magentasport also kein Problem
aber bei den Frauen wenige Tage vor Saisonstart nichts genaues weiß man nicht
nur punktuelle Live Übertragungen wie vor Corona ... sind terminiert.

PS: Frauenfußball ist ja definitiv keine Großveranstaltung selbst in Liga 1 nicht ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was genau hat die einmalige und zu große Menschenmasse am Aufgang zum Gelände des alten Güterbahnhofs mit einem seit Jahrzehnten durch und durch organisierten Stadionbesuch gemeinsam ?

Die Tatsache, dass es sich um Veranstaltungen handelt wo potentiell was passieren kann bzw. passiert ist. Und wenn was passiert, werden Schuldige gesucht, die man zur Rechenschaft ziehen kann. Und dort wird die Stadt Duisburg keine Angriffsfläche mehr bieten. Du wirst es (mal ganz abgesehen vom Klimawandel) im Winter beispielsweise auch nicht mehr erleben, dass die Stadt Duisburg zugefrorene Seen zum Schlittschuhlaufen freigibt. Und das lässt sich auf nahezu alles übertragen was ein wie auch immer geartetes Risiko beinhaltet und was einer Genehmigung durch die Stadt bedarf.
 
Irgendwie werde ich aus den heutigen Beschlüssen bzgl. Großveranstaltungen nicht schlau :nunja:

Verbot bis zum Ende des Jahres...ohne eine Definition von Großveranstaltungen zu geben. Aber wenn Kontaktverfolgung und Hygiene möglich, dann doch?
Für Fußballspiele soll aber erst eine Task Force bis Ende Oktober Vorschläge erarbeiten...also heißt das jetzt definitiv keine oder ganz, ganz wenige Zuschauer in der 1., 2. und 3.Liga?

Hat hier jemand einen besseren Durchblick? :deppen:
 
Politik beschließt Start ohne Fans – Ausnahmen möglich
https://www.liga3-online.de/bund-gegen-saisonstart-mit-fans-ausnahmen-moeglich/

Dämpfer für die Hoffnungen der Drittligisten, was ein Saisonstart mit möglichst vielen Fans angeht: Das Verbot von Großveranstaltungen wurde bis Ende des Jahres verlängert – darauf verständigten sich Bund und Länder am Donnerstag. Allerdings scheinen Ausnahmen möglich, die schon früher eine reduzierte Zuschauerzahl möglich machen könnten.
...
Zuletzt stand im Raum, dass in Regionen, in denen es innerhalb einer Woche nicht mehr als 15 Infizierte auf 100.000 Einwohner gibt, Großveranstaltungen unter bestimmten Voraussetzungen genehmigt werden könnten.
...

COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner:

(Quelle: Robert-Koch-Institut / Stand: 27. August, 0:00 Uhr)

  • Zwickau: 0,9
  • Dresden: 2,5
  • Rostock: 2,9
  • Halle: 4,2
  • Saarbrücken: 4,9
  • Lübeck: 6,4
  • Magdeburg: 6,7
  • Meppen (Landkreis Emsland): 6,8
  • Verl (Landkreis Gütersloh): 7,7
  • Köln: 11,1
  • Duisburg: 14,0
  • Krefeld: 14,5
  • Unterhaching (Landkreis München): 16,6
  • Kaiserslautern: 20,0
  • Mannheim: 25,2
  • Ingolstadt: 27,7
  • München (Stadt): 30,0
  • Wiesbaden: 44,9
 
@DU59: Super, dann dürfen vermutlich einige Vereine vor Zuschauern spielen und andere nicht. Das nenne ich echt fair. :rolleyes:

Fair wäre das natürlich nicht, aber man muss auch mal sehen, dass es eine absolute Ausnahmesituation ist. Vielen Vereinen geht es schlecht und ich denke, wenn die Fans zulassen, bei denen es unbedenklich ist, dann hilft es auch den Gesamtschaden zu mindern.

In diesen Zeiten muss man einfach etwas auf Chancengleichheit verzichten, wenn man will, dass es Fußball überhaupt noch gibt.
 
Fair wäre das natürlich nicht, aber man muss auch mal sehen, dass es eine absolute Ausnahmesituation ist. Vielen Vereinen geht es schlecht und ich denke, wenn die Fans zulassen, bei denen es unbedenklich ist, dann hilft es auch den Gesamtschaden zu mindern.

In diesen Zeiten muss man einfach etwas auf Chancengleichheit verzichten, wenn man will, dass es Fußball überhaupt noch gibt.
Arbeitest du beim DFB? :nunja:
 
In diesen Zeiten muss man einfach etwas auf Chancengleichheit verzichten, wenn man will, dass es Fußball überhaupt noch gibt.
"Etwas" ist gut, wenn wir Pech haben spielen wir etliche Heimspiele ( oder evtl. sogar alle) ohne Zuschauer, während andere Vereine, da in anderen Bundesländern bzw. Regionen beheimatet, vor gut gefüllten Rängen auflaufen können. Und das ist für diese Mannschaften ein nicht weg zu diskutierender Vorteil, ergo Wettbewerbsverzerrung in Reinkultur.

P.S. : Unabhängig davon generieren Vereine mit Fans Zuschauereinnahmen die den Vereinen ohne Fans logischerweise abgehen. Auch eine Art Ungleichbehandlung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Laschet hat heute im ARD Extra Brennpunkt gesagt, daß es bis 31.10. keine Fußballfans im Stadion geben wird...und da sprach er von ganz Deutschland!

Dafür wird erst eine Arbeitsgruppe die Konzepte nochmal anschauen!
 
In diesen Zeiten muss man einfach etwas auf Chancengleichheit verzichten, wenn man will, dass es Fußball überhaupt noch gibt.
Sorry sei mir nicht böse, aber da bekomme ich schon wieder Puls. Wir haben in der letzten Saison als Top-Heimmannschaft und noch insgesamt 6 ausstehenden Heimspielen (zu 5 Auswärtsspielen) mehr als genug verzichtet. Und da spreche ich schon nicht von den 2 Heimspielen in D´dorf gegen Ördingen und bei der Viktoria. Insgesamt geht mir diese Ungleichbehandlung und dem knappen Tabellenbild nach dem letzten Spieltag hier zu sehr unter.

Da freuen sich ja besonders Magentasport und Sky. Bei denen knallen die Sektkorken bei steigenden Zahlen an infizierten und damit steigenden Abos. Die dürften sich jetzt so freuen, wie die Wettanbieter, als die DFL die Fortsetzung der 1. und 2. Liga durch bekommen hat.

Ördingen und Viktoria bekommen, je länger es ohne Zuschauer geht, immer bessere Karten, denn die beiden sind nicht so sehr auf die Einnahmen aus dem Ticketing angewiesen. Das ist deren große Chance. Wir werden es sehen.
 
Arbeitest du beim DFB? :nunja:

Nein, ich verschließe nur nicht die Augen vor der Realität. 100 prozentige Fairness kann es gerade nicht geben. Es ist eine absolute Ausnahmesituation die hoffentlich ein Mal in 100 Jahren vorkommt.

Im übrigen heißt es hier doch immer, dass der dfb gar keine Fans mehr will? Wie passt das dann zusammen, dass meine Meinung die des dfb sein soll ;)

"Etwas" ist gut, wenn wir Pech haben spielen wir etliche Heimspiele ( oder evtl. sogar alle) ohne Zuschauer, während andere Vereine, da in anderen Bundesländern bzw. Regionen beheimatet, vor gut gefüllten Rängen auflaufen können. Und das ist für diese Mannschaften ein nicht weg zu diskutierender Vorteil, ergo Wettbewerbsverzerrung in Reinkultur.

P.S. : Unabhängig davon generieren Vereine mit Fans Zuschauereinnahmen die den Vereinen ohne Fans logischerweise abgehen. Auch eine Art Ungleichbehandlung.

Natürlich ist das nicht fair, aber siehe oben. Wieso soll es hypothetisch eigentlich bei uns immer schlecht laufen, und bei anderen gut?

Sorry sei mir nicht böse, aber da bekomme ich schon wieder Puls. Wir haben in der letzten Saison als Top-Heimmannschaft und noch insgesamt 6 ausstehenden Heimspielen (zu 5 Auswärtsspielen) mehr als genug verzichtet. Und da spreche ich schon nicht von den 2 Heimspielen in D´dorf gegen Ördingen und bei der Viktoria. Insgesamt geht mir diese Ungleichbehandlung und dem knappen Tabellenbild nach dem letzten Spieltag hier zu sehr unter.

Mir geht dabei auch zu sehr unter, dass unserem Torwart die beiden Patzer auch passiert wären, wenn in Köln und Düsseldorf 5.000 Zebras gewesen oder wir auch in München ein Tor kassiert hätten, wenn 500 Zebras da gewesen wären ;)

Nochmal, klar ist es unfair, aber das ist halt grad die Welt. Es ist auch unfair, dass manche das fehlende Geld der Kurzarbeit vom Arbeitgeber bekommen und andere nicht. Wo ich wieder beim Beginn bin. Es ist halt eine Ausnahmesituation und man muss schauen, dass man das beste draus macht.
 
Laschet hat heute im ARD Extra Brennpunkt gesagt, daß es bis 31.10. keine Fußballfans im Stadion geben wird...und da sprach er von ganz Deutschland!

Dafür wird erst eine Arbeitsgruppe die Konzepte nochmal anschauen!

Das ist doch ein Schwaadlappen ...

Es gibt Hygiene Konzepte und es finden aktuell (Test) Spiele mit Fussballfans im Stadion statt. Diese wurden auf Grundlage der Konzepte genehmigt.

Von den Vereinen muss sich nur mal einer finden der einen Arsch in der Hose hat und der gerichtlich eine Entscheidung erzwingt, ob Fans mit einem Hygiene Konzept ins

Stadion dürfen oder eben nicht.
 
https://www.facebook.com/328880043929936/posts/1968210919996832/?extid=JOBLy7YUdZlXMCxI&d=n

Top...

Bis dahin sind wahrscheinlich schon 8 Spieltage vorbei.In der Zeit wird in Liga 3 wieder eine absolute Wettbewerbsverzerrung stattfinden wird.
Im Osten ist man mit ihren Plänen sehr weit und dort dürften sehr wahrscheinlich Zuschauer zugelassen werden.

Und der DFB? Lässt diese Farce auch noch zu. Ich könnte kotzen.

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Unfassbar diese Regierung...... Vereine spielen lassen die auf Zuschauer angewiesen sind..... Der Tod geht weiter......, aber arbeiten geht immer..... Nur das privatleben nehmen wir diesen Menschen weg...... Alles immer nur auf andere Schultern verteilen, ja nicht sich hinstellen und dem Volk mal Mut machen......der Fußball ohne Zuschauer ist nichts
 
Wenn weiter Zuschauer im großen Stil ausgeschlossen werden, sollte man ausloten, inwiefern das wie beim Schauinsland-Reisen-Cup praktizierte Gewinnspiel in irgendeiner Form fortführbar ist. Ich weiß nicht, welche Voraussetzungen man erfüllen muss, um monetär befeuerte Gewinnspiele durchführen zu dürfen und welche Auflagen für beispielsweise 10x2 Zuschauer gelten. Aber so könnte man auch ein bisschen Geld in die Kasse holen.
 
Habe das ursprünglich nur per Nachricht geschickt, weil es hieß, wir sollten hier in keine allgemeine Corona-Diskussion abschweifen - denke aber es trifft auch das spezifische Thema:

Ich habe durch die nicht existierende Pandemie einen Bekannten verloren, das ging innerhalb von Tagen, und es fehlte nicht viel, dass seine Frau und sein Sohn (mit eigener Familie!) ihm gefolgt wären. Diese Krankheit ist alles, aber nicht eingebildet.

Und es ging NIE im Kern um die Sterblichkeit, es ging immer um die Anzahl paralleler Erkrankungen.

Ich arbeite für ein großes Produktionsunternehmen.

Zwischenzeitlich standen alle unsere Europäischen Werke still - und wo sie hätten laufen können fehlten uns die Teile. Wo vorhanden, produzierten unsere 3D-Drucker kostenfrei Visier-Masken für die umliegenden Krankenhäuser.

Werksstillstände bedeuten hohe Millioneneinbußen AM TAG. Dementsprechend hat man auf unserer Seite nicht das geringste Interesse an Dramatisierung oder Panikmache.Deswegen haben wir auch über die gesammte Zeit eine eigene Datenanalyse betrieben - die hat zu keinem Zeitpunkt von den offiziellen Quellen abgewichen.

Dementsprechend haben wir über den gesammten Zeitraum sehr schnell und sehr rigide Hygieneregeln eingeführt - die weitestgehend noch gelten. Im Rahmen dieser Maßnahmen liegen wir in allen Standorten in der Belegschaft 50% unter dem durchschnittlichen Infektionsgeschehen der jeweiligen Länder.

Was ich sagen will:

Es ist angemessen und notwendig darüber zu diskutieren, wann und wieviel man reguliert, wie man bekannt wirksame Maßnahmen einsetzt.

Wieder und wieder zu behaupten das alles gäbe es garnicht, es sei garnicht so schlimm, und Masken und Social Distancing wirkungslos, bedeutet die Leugnung aller verfügbaren Fakten.

Die Erkältungswellen stehen an: Wir müssen uns gerade primär Gedanken machen, wie man mit allseitig hustenden Kindern und Mitarbeitern geregelt durch den Herbst kommt. Kein Schulbetrieb: Keine Arbeit für Eltern!

Ich bin Hygienebeauftragter unseres Vereins und während wir zeitweilig keinen aktive Fall im Bezierk hatten gibt es aktuell wieder wöchentlich neue Fälle in Vereinen. Wir selbst sind um Haaresbreite am "Shutdown" vorbei, als ein Schiedsrichter von zwei Partien an einem Wochenende in Quarantäne ging - glücklicher Weise dann aber Negativ getestet wurde - Bei 100 Leuten die Kontrolle zu behalten ist nicht einfach, geschweige denn bei 500 oder 5000.

Fußball vor Zuschauern ist aktuell mein geringstes Problem. Wenn man über sinnvolle Fernsehverträge einen Spielbetrieb ohne Zuschauer finanzieren kann soll mir das aktuell Recht sein - Konzepte, mit denen man geringe Auslastungen zulassen kann wären schön - aus meiner Sicht stehen wir aber vor ganz, ganz anderen Problemen!

Mit Zuschauern ist, mit dem was AKTUELL an mangelnder Disiziplin und an "alles übertrieben, ich trage keine Maske und habe ein Recht auf Party"-Mentalität nachgewiesen wird, leider schlicht undenkbar.

Es liegt an jedem Einzelnen diesen Zustand zu ändern, und nachzuweisen, dass man Freiräume geben kann, ohne dass diese sofort hemmungslos ausgenutzt werden.
 
Vorschlag, die Verantwortlichkeit zu verteilen (auch eine Form der Solidarität), die Fans mit rein zu holen:

Tickets werden nur in Paketen zu 20 Personen in zusammenhängenden Platzbereichen (mit Leerplätzen natürlich) verkauft, quasi als "Reiseveranstaltung".

Jede Gruppe muss dabei einen persönlich haftenden Hygienebeauftragten angeben, der auch während dem Spiel telefonisch erreichbar sein muss.

Die Gruppe muss das Stadion zusammenhängend betreten und kann bei Verstößen JEDERZEIT als Ganzes mit Platzverbot belegt werden.
 
Man kann auch einen zuschauerpool bilden und diesen anteilig umlegen.

Gelöst werden kann das Thema NUR über Solidarsysteme.
Ja, das habe ich die Tage auch schon überlegt, ob das eine Lösung sein könnte. Entweder, dass alle Einnahmen eines Spieltages der Vereine, die mit Zuschauern spielen können, zusammengeworfen und nach einem festgeschriebenen Verteiler (z.B. durchschnittliche Zuschauerzahl der letzten Saison) an alle Vereine ausgeschüttet werden. Oder zumindest eine Einnahmenteilung der beiden spielenden Vereine, wenn vor Publikum gespielt wird.
Ich vermute aber, dass die Solidarität der Vereine untereinander nicht so weit geht und der DFB sich für so etwas mal wieder nicht verantwortlich fühlt.
 
Achtung...fertig...los:
Magdeburg startet im Pokal gegen Darmstadt wohl vor 7.500 Fans!

Hier in NRW müssen Veranstaltungen > 1.000 Leute von der NRW Landesregierung genehmigt werden!
Nochmal das Zitat von Laschet gestern:
„Es wird keine Fussballfans im Stadion bis 31.10. geben!“

Ich glaube jetzt auch, daß er ein Schwätzer ist!
 
Gerade in der Blöd Online

DFL und die Bundesliga-Klubs kämpfen um einen Saisonstart mit Zuschauern am 18. September. Durch die jüngsten Beschlüsse von Kanzlerin Angela Merkel und den Landesministern drohen vielen Klubs jedoch weiter Geisterspiele. Nicht aber Hertha BSC und Union Berlin.

Die Hauptstadt-Klubs profitieren von der lokalen Senatsverordnung, die trotz Corona-Pandemie ab dem 1. September Großveranstaltungen bis 5000 Teilnehmer unter freiem Himmel gestattet – vorausgesetzt, das Hygiene-Konzept wird von den lokalen Gesundheitsämtern akzeptiert. Diese Verordnung ist gerade bis zum 31. Dezember verlängert worden.

Bedeutet: Hertha und Union wollen in die Liga mi Zuschauern starten.

Herthas Hygiene-Konzept ist fertig und an das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf übermittelt. Mehrere Stufen mit niedriger und hoher Teilnehmerzahl im Olympiastadion wurden dabei ausgearbeitet, u.a. für 5000, 18000, 25000 und 50000 Zuschauer. Schiller: „Wir sind flexibel und auf alle Eventualitäten vorbereitet.“

Stadt-Rivale Union geht sogar noch einen Schritt weiter. Die Köpenicker werden am 5. September ein Testspiel gegen den 1. FC Nürnberg austragen - mit 5000 Teilnehmern und geöffneten Stehplätzen (da der DFL-Verzicht auf Stehplätze bei einem Testspiel nicht greift).

Der Klub in einer Mitteilung: „In guter Tradition präsentiert die IFA im Stadion An der Alten Försterei das letzte Testspiel des 1. FC Union Berlin vor dem Pflichtspielstart. Im Jahr des 100-jährigen Stadionjubiläums kommt es am Sonnabend, dem 5.9.2020 zu einer Neuauflage des offiziellen Einweihungsspiels vom 7.8.1920: Die Eisernen empfangen den 1. FC Nürnberg. Anstoß ist um 17:30 Uhr.“

Weiter heißt es: „Erstmals seit dem Beginn der Eindämmungsmaßnahmen der Corona-Pandemie wird Union ein Heimspiel vor Zuschauern bestreiten. Ab 1. 9.2020 sind in Berlin laut aktueller Infektionsschutzverordnung Freiluftveranstaltungen mit bis zu 5000 Personen zugelassen. Die Ticketvergabe erfolgt mittels eines Losverfahrens unter den Mitgliedern des 1. FC Union Berlin. Für die Corona-bedingten Einschränkungen im Vergleich zu bisherigen Losverfahren bitten wir um Verständnis.“

So sieht der Plan für das 5000-Zuschauer-Testspiel von Union aus:

► Berechtigt zum Loskauf sind ausschließlich Vereinsmitglieder.

► Pro Vereinsmitglied kann ein kostenfreies Los (Steh- oder Sitzplatz) erworben werden.

► Die Möglichkeit zum Loskauf startet am Freitag, dem 28.8.2020 um 13 Uhr und endet am Sonntag um 24 Uhr.

► Die Tickets sind personalisiert und dürfen nicht weitergegeben werden.

► Beim Eintritt sind neben dem Ticket sowohl der Mitgliedsausweis als auch ein Ausweisdokument vorzuzeigen.

► Es ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

► Es gibt feste Plätze. Am Platz kann die Maske abgenommen werden, bei Verlassen des Platzes muss sie wieder getragen werden.
 
Achtung...fertig...los:
Magdeburg startet im Pokal gegen Darmstadt wohl vor 7.500 Fans!

Hier in NRW müssen Veranstaltungen > 1.000 Leute von der NRW Landesregierung genehmigt werden!
Nochmal das Zitat von Laschet gestern:
„Es wird keine Fussballfans im Stadion bis 31.10. geben!“

Ich glaube jetzt auch, daß er ein Schwätzer ist!

Laschet hat in der Krise besonders eine Fähigkeit bewiesen: Unfähigkeit. Er wechselt täglich keinen Kurs, hält sich aber selbst nicht an die Regeln (s. Ordersübergabe Götze, Besuch auf Lesbos usw.).
Klar, er muss jetzt den gleichen Kurs wie MS fahren, der in den letzten Monaten in folgenden Fragen enteilt ist: Parteivorsitz bzw. Kanzlerkandidatur. Beides hat sich für Laschet (hoffentlich) erledigt.
 
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