Alles zur deutschen Fussball-Nationalmannschaft

Dieses Thema im Forum "Nationalmannschaft" wurde erstellt von Erlinho, 15 Mai 2006.

  1. Moon-Bird

    Moon-Bird Kreisliga

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    Jansen rechts? Wie soll das den gehn? Tausche Lahm und Jansen dann ist es ok.
     
  2. saugi

    saugi 3. Liga

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    »Härtefall« Kuranyi fürchtet schlaflose Nächte
    [​IMG]
    [​IMG] [​IMG] Beim DFB-Fitnesstest Anfang Mai galt Kevin Kuranyi (r) noch als WM-Kandidat. Frankfurt (dpa) - Das prominenteste »Opfer« des Überraschungs- Aufgebots von Jürgen Klinsmann ist am Boden zerstört - wünscht aber keinem der 23 deutschen WM-Fahrer etwas Böses.
    Kevin Kuranyi musste wie sein Schalker Club-Kollege Fabian Ernst, der Bremer Patrick Owomoyela, der Mainzer Manuel Friedrich und der Kölner Lukas Sinkiewicz den Traum von der WM-Teilnahme im eigenen Land begraben. Zwar ist die Hintertür noch bis einen Tag vor WM-Start am 9. Juni gegen Costa Rica offen, als Nachrücker in den Kader zu rücken. Doch darauf spekuliert Kuranyi nicht: »Ich möchte es klar und deutlich sagen: Darauf hoffe ich nicht, ich würde auch keinem Kollegen eine Verletzung nur im Geringsten wünschen.«
    Den gebürtigen Brasilianer, der die letzten zwei Jahre unter dem neuen Bundestrainer immer zum Stammpersonal der Nationalmannschaft gehört hatte, traf die Absage von Klinsmann wie ein Hammer. »Ich bin wirklich sprachlos, zutiefst enttäuscht und werde nun einige schlaflose Nächte haben. Warum darf ich nicht dabei sein bei diesem einmaligen Ereignis?« Sicher habe er mit der Nicht-Berücksichtigung für das Italien-Spiel im März schon einen Denkzettel erhalten, »aber mit der Streichung aus dem Kader habe ich nie und nimmer gerechnet«, erklärte Kuranyi am Dienstag auf seiner Internetseite. »Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt: Warum ausgerechnet ich?«
    :kacke: hat Kuranyi und Ernst aus Fürsorge vom Trainingsbetrieb freigestellt. »Sie wären in den kommenden Tagen immer wieder mit ihrer Nicht-Nominierung konfrontiert worden. Wir wollen, dass die beiden jetzt möglichst schnell ihre Enttäuschung verarbeiten, um in der kommenden Saison wieder voll anzugreifen«, sagte Mirko Slomka. Die Enttäuschten müssen weder an einem geplanten Leistungstest, noch an den letzten Testspielen der Saison teilnehmen.
    Der Bundestrainer hatte den überraschenden Verzicht auf Kuranyi bei der Präsentation seines Aufgebots mit diesen Worten begründet: »Kevin hat in diesem Jahr sicher Probleme gehabt. Das ist eine Momentaufnahme für dieses Turnier, und da sehen wir einfach Mike Hanke und Oliver Neuville ein Näschen vorne.« Er wisse zwar selbst, dass er keine überragende Saison gespielt habe und dass seine zehn Tore keine optimale Ausbeute gewesen seien, entgegnete der Spieler. Doch als Grund für das WM-Aus kann Kuranyi das nicht verstehen: »Auch in diesem Jahr habe ich mich weiter entwickelt, habe mich erneut in der Champions League beweisen können und zu Beginn der Trainerzeit von Jürgen Klinsmann Tore am Fließband im Nationaltrikot erzielt.«
    Am 18. August 2004 hatte Kuranyi beim 3:1 in Österreich Klinsmann mit drei Toren einen Traum-Einstand beschert. Mit zehn Länderspiel-Treffern war er in der ersten Saison des neuen Bundestrainers Top-Torjäger. Nach seinem Vereinswechsel von Stuttgart nach Gelsenkirchen im Sommer 2005 aber verlor Kuranyi seine Ausnahme-Stellung im deutschen Angriff. Der 35-malige Nationalspieler sah jedoch keine Anzeichen dafür, »dass ich nicht dabei sein würde« bei der WM.
    Sein Berater Karlheinz Förster hat ebenfalls keine Erklärung für die Degradierung von Kuranyi ins zweite Glied: »Im Moment drängt sich mir der Eindruck auf, dass es keine sportlichen Gründe sind.« Die drei Spieler, die Jürgen Klinsmann statt seines Mandanten berufen hat, hätten auch keine bessere Saison gespielt, meinte Förster im DSF. Die Albtraum-Absage wird Kuranyi noch lange begleiten: »Eine WM im eigenen Land gibt es schließlich nur ein einziges Mal im Leben.«



    Quelle
     
  3. MSV02Duisburg

    MSV02Duisburg Marcel

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    Lahm wird wohl heute noch am Ellenbogen operiert
     
  4. Spechti

    Spechti 3. Liga

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    looooooooooooooooooooooool, haben wieder alle anderen nicht gesehen in welche Bombastform der Lispeltünnes is wa?
     
  5. Tzwen86

    Tzwen86 Kreisliga

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    naja ob neuville und hanke in einer besseren form sind ist jawohl zu bezweifeln...find es zwar nicht tragisch dass die person kuranyi nicht dabei ist, aber welche stürmer dafür mit fahren halte ich für nen witz...ich persönlich hätte benny lauth mitgenommen und hanke zu hause gelassen...aber ein kuranyi is immernoch besser als hanke oder neuville...
     
  6. Carsten

    Carsten Regionalliga

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    Ich finde es erschreckend, dass mit Friedrich nur ein echter Rechtsverteidiger mitfährt. Odonkor finde ich gut, nach dem Ausfall von Deisler waren für mich er oder Freier die beste Alternative.

    Zur Aufstellung:

    --------------- Lehmann ----------------
    Friedrich - Nowotny - Mertesacker - Lahm
    ---------------- Ballack ----------------
    -- Schneider ---------- Schweinsteiger --
    --------------- Borowski ----------------
    ------------- Klose - Podolski -----------

    Wobei ich auch ein 4-3-3 überlegenswert fände


    --------------- Lehmann ---------------
    Friedrich - Nowotny - Mertesacker - Lahm
    ----------------- Kehl -----------------
    --------- Ballack ------ Borowski --------
    - Odo/Schn. -------------- Schweini/Poldi -
    ----------------- Klose ------------------
     
  7. der untertan

    der untertan Kreisliga

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    Kiessling steckt Hanke und Kuranyi doch locker in die Tasche. Und der Hanke ist auch noch gesperrt...ne ne
     
  8. Zebra1973

    Zebra1973 Landesliga

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    ich finde es auch erschreckend wer für den Sturm mitgenommen wurde!! Was passiert wenn Klose und Poldi ausfallen? Kein Vollstrecker mehr im Kader, nur arbeitende Stürmer (Neuvielle, Asamoah) und einer der das Tor nicht trifft (Hanke, dazu noch für zwei Spiele gesperrt).

    Kiessling wäre wirklich eine Bereicherung gewesen. Sicherlich sind die Leistungen von Kevin in den letzten Monaten schlecht, nur weiss man bei ihm das es auch anders geht, zumal die komplette Mannschaft von Schlake in den letzten Wochen müll gespielt hat (ausser im Uefacup Achtel- und Viertelfinale).

     
  9. Old School

    Old School 1. Liga

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    Laut Sat-1-Videotext ist die WM wohl nicht gefährdet. *Klopf auf Holz*

    Zum Thema Neuville. Seine Berufung macht schon Sinn. Er ist ein schneller, wendiger Konterstürmer, der seinen Zweck erfüllen wird.

    Zum Thema Rechtsverteidiger: Auf dieser Position kann auch Schneider spielen!

    Fazit:Ich finde an diesem Kader nichts erschreckend. Bis auf 1 bis 2 Namen ist er die logische Schlussfolgerung aus dem in den letzten Monaten Gesehenen!
     
  10. MSV02Duisburg

    MSV02Duisburg Marcel

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    irgendwo anders stand auch noch das er nach einer KURZEN pause wieder langsam anfangen könne
     
  11. Old School

    Old School 1. Liga

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    Da halt ich dagegen:

    FUSSBALL / WM 2006 / DFB-Team
    16.05.2006
    Blitz-OP bei Lahm - WM wohl nicht in Gefahr

    München - Der Start in die heiße Phase der WM-Vorbereitung hat für Bundestrainer Jürgen Klinsmann mit einem Schock begonnen.

    [​IMG]
    Lahm verletzte sich gegen den FSV Luckenwalde am Ellenbogen

    Abwehrspieler Philipp Lahm verletzte sich beim Freundschaftsspiel der Nationalmannschaft am Dienstagabend gegen den brandenburgischen Verbandsligisten FSV Luckenwalde (7:0) so schwer am linken Ellenbogen, dass er im Laufe des Mittwochs in München operiert werden musste.
    Der 22-Jährige muss nach ersten Prognosen anschließend eine Pause von sieben Tagen einlegen, soll dann aber wieder fit sein.
    Die Lahm-Teilnahme an der Weltmeisterschaft, die für die DFB-Auswahl am 9. Juni mit der Partie gegen Costa Rica beginnt, wäre in diesem Fall nicht in Gefahr.
    Lahm fehlt auf Sardinien
    Allerdings fällt der linke Verteidiger von Double-Gewinner Bayern München für das Regenerations-Trainingslager auf Sardinien definitiv aus.
    Auch beim Trainingslager in Genf vom 21. bis 30. Mai, wo Klinsmann die Grundlagen für die WM legen will, wird Lahm damit wohl nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

    http://www.sport1.de/de/sport/artikel_79351.html
     
  12. Printenzebra

    Printenzebra Birger

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    Also Lahm rechts? Wann hat er das zuletzt gespielt? Lahm ist eher als linker Verteidiger gesetzt in der NM!
     
  13. Moon-Bird

    Moon-Bird Kreisliga

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    Lahm könnte auch rechts spielen. Hat er bei Stuttgart auch des öfteren,als er zu dennen ausgeliehen war von München.
    Fakt ist das Jansen auf keinen Fall RV spielen könnte. Nicht mehr und nicht weniger hab ich DaDon gesagt.
     
  14. Gizmo

    Gizmo Casanova

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    Lsahm ist ein besserer rechter Verteidiger, da er ja auch rechtsfuß ist, daher wär es dämlich, Holzer Friedrich auf der rechten Seite spielen zu lassen. Von dem halt ich gar nix... der wird nur Reserve für Lahm sein. Sollte Lahm ausfallen, dann wirds böse auf der rechten Seite.

    Lahm rechts und Jansen links ist auch meiner Meinung nach die beste Alternative.
     
  15. JimPanse

    JimPanse 3. Liga

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  16. Old School

    Old School 1. Liga

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    24.05.2006
    Metzelder wieder voll dabei

    Genf - Zwei Wochen nach seinem Muskelfaserriss ist Christoph Metzelder wieder ins Mannschaftstraining des deutschen Nationalteams eingestiegen.

    [​IMG] Während Metzelder (l.) wiederhergestellt ist, musste Lahm das Training vorzeitig abbrechen

    "Es hat alles funktioniert, ich bin zufrieden", sagte der Dortmunder Verteidiger nach der Übungseinheit am Mittwochmorgen.
    "In den nächsten Tagen muss ich aber weiterhin oft behandelt werden, um keinen Fehler zu machen. Ich denke, dass ich Anfang kommender Woche wieder zur Normalität zurückkehren kann."
    Auch Co-Trainer Joachim Löw äußerte sich positiv: "Das ist ganz erfreulich. Christoph kann jetzt höchste Belastung gehen."
    Hanke und Borowski Donnerstag wieder dabei
    Weiterhin nur eingeschränkt trainieren können dagegen Mike Hanke und Tim Borowski, die beide erkältet sind. "Es nervt zwar, dass man nicht voll mitmachen kann. Aber es ist wichtiger, das Ganze richtig auszukurieren", sagte Borowski Sport1.de.
    Beide können aber im Gegensatz zu Philipp Lahm am Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren. "Aber auch Philipp ist mehr als im Plan und wird voraussichtlich nächste Woche wieder normal mitmachen können", erklärte Löw.

    Lahm bricht Training ab
    Der Bayern-Verteidiger absolviert nach seiner Ellbogenoperation mit einem abnehmbaren Gips alle Lauf- und Ballübungen, musste am Mittwoch aber wegen Schmerzen die Einheit vorzeitig abbrechen. Nächste Woche soll er eine bewegliche Spezialschiene erhalten.
    Die vier angeschlagenen Spieler konnten auch nicht am Testspiel am Dienstagabend gegen Gastgeber Servette Genf (2:1) über zwei mal 35 Minuten teilnehmen, zudem wurde Jens Lehmann geschont. Die 18 anderen Akteure kamen alle zum Einsatz.
    "Allerdings hat man gemerkt, dass die Mannschaft nach den intensiven Einheiten müde war. Außerdem wurden zu viele Bälle in die Breite statt nach vorne gespielt", sagte Löw.
    Grund zur Freude für Jansen
    Gesetzt auf der linken Seite ist aufgrund von Lahms Verletzung derzeit Marcell Jansen. "Aber es ist schade, dass Philipp im Moment nicht voll trainieren kann", meinte der Gladbacher. "Ich denke, dass unsere Mannschaft Charakter hat. Und dazu gehört auch, dass man keinem Spieler eine Verletzung gönnt."
    Immerhin hatte Jansen ansonsten Grund zur Freude. Zum einen freute er sich über das Siegtor seines Teamkollegen Eugen Polanski bei der U-21-EM, dem er telefonisch gratulierte. Zum anderen äußerte er sich zustimmend zu Gladbachs neuem Cheftrainer Jupp Heynckes.
    "Ich sehe das sehr positiv, weil Heynckes gerne mit jungen Spielern arbeitet. Mit seiner Erfahrung kann er sehr wertvoll sein", sagte Jansen.
    Erster freier Nachmittag
    Und schließlich bekam die DFB-Auswahl nach acht Tagen Vorbereitung erstmals einen freien Nachmittag. Einige Spieler nutzten die Zeit zu einem Uhrmacherkurs.
    "Wir haben beim Spiel gegen Servette gesehen, dass jetzt die Grenze erreicht ist. Wir geben ihnen eine kleine Verschnaufpause. Denn es macht keinen Sinn, dass wir überziehen und die Spieler sich verletzen", erklärte Löw.
    Am Donnerstag steht dann eine Vormittagseinheit und abends ein weiterer Test gegen die Junioren von Servette Genf unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Programm.
    Aus Genf berichtet Martin Volkmar

    http://www.sport1.de/de/sport/artikel_93165.html
     
  17. Old School

    Old School 1. Liga

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    FUSSBALL / WM 2006 / DFB-Team
    24.05.2006
    Heiße Phase bei der Taktik- und Personalsuche

    Genf - Immerhin: Die deutsche Nationalmannschaft hat den langen Weg zum vierten WM-Titel mit einem Sieg begonnen.

    [​IMG] Bundestrainer Jürgen Klinsmann (l.) und sein Assistent Jogi Löw grübeln über die Taktik

    Das mühsame 2:1 gegen den Schweizer Zweitliga-Aufsteiger Servette Genf am Dienstagabend konnte allerdings nach den intensiven Trainingsbelastungen der vergangenen Tage kein Maßstab sein.
    Einer der Gründe, warum die Partie über 70 Minuten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand.
    Klinsmann weiter zuversichtlich
    Darüber hinaus wollte sich die DFB-Auswahl aber auch nicht in die Karten schauen lassen. Denn es ist die entscheidende Phase beim Einstudieren der Taktik und der Vergabe der Plätze für die Startformation im WM-Auftaktspiel am 9. Juni gegen Costa Rica.

    Jürgen Klinsmann ist zuversichtlich, dass sich sein Team bis dahin in Top-Form befinden wird. „Wenn die Spieler weiter so hoch konzentriert arbeiten, muss uns im eigenen Land erst mal einer schlagen“, sagte der Bundestrainer.
    „Ich kann versprechen, dass sich die Mannschaft zerreißen wird, um die Fans zu begeistern. Sie wird immer Vollgas geben.“
    4-4-2 bleibt „Variante Nummer eins“
    Grundlage für das offensive Spiel ist eine stabile Defensive. Dafür bleibt das 4-4-2-System „unsere Spielvariante Nummer eins“, so Klinsmann.
    Dafür steht die erste Mannschaft nach jetzigem Stand größtenteils fest: Neben Jens Lehmann im Tor sind Arne Friedrich (rechts) und Per Mertesacker (zentral) in der Abwehr, Michael Ballack und Torsten Frings im Mittelfeld und Miroslav Klose im Sturm gesetzt.
    Huth hat leicht die Nase vorn
    Zudem haben derzeit Marcell Jansen aufgrund der Verletzung von Philipp Lahm auf der linken Seite, Bernd Schneider im rechten und Bastian Schweinsteiger im linken Mittelfeld sowie Lukas Podolski die Nase vorn.
    Offen scheint dagegen die Position des zweiten Innenverteidigers, wobei Robert Huth offenbar leicht vor Jens Nowotny liegt. Die schlechtesten Karten hat momentan Christoph Metzelder, der am Mittwoch aber endlich ins Mannschaftstraining einsteigen konnte.
    4-2-3-1 als erste Alternative
    Neben der 4-4-2-Grundkonstellation wird intensiv an einer 4-2-3-1-Taktik gearbeitet, bei der sich Ballack bei gegnerischem Ballbesitz neben Frings ins defensive Mittelfeld zurückzieht.
    Klose wäre in dem Fall die einzige Spitze, ins Mittelfeld würden entweder Podolski oder Schweinsteiger rücken. Denkbar ist zudem, dass Sebastian Kehl neben Frings defensiv agiert.
    „Wir wollen vertiefen, völlig kompakt zu stehen, alle hinter dem Ball und eng beieinander“, erklärt Klinsmann seine Ziele. „Beim 0:0 in Frankreich ist das ideal praktiziert worden.“
    Variante mit drei Stürmern gegen defensivere Gegner
    Bei einem schwächeren Gegner ist zudem eine Variante mit drei Stürmern angedacht, wobei Gerald Asamoah (etwas defensiver) oder Neuling David Odonkor als Rechtsaußen ins Team rücken könnten.
    Defensiv ist das System dagegen recht starr. "Die grundsätzliche Philosophie einer Viererkette in der Abwehr bleibt - und da gibt es auch noch viel zu tun", erklärt Co-Trainer Joachim Löw. „Aber wir wollen variabler werden, damit wir auch im Spiel das System ändern können."
    Nach jetzigem Stand soll also auf eine Dreierkette als Alternative verzichtet werden. Ausgeschlossen ist eine Umstellung gleichwohl nicht.
    Situationsbedingte Umstellung möglich
    "Wir werden einen Was-passiert-wenn-Plan erarbeiten", sagt Löw. „Wenn wir zurückliegen ist es möglich, dass einer der Innenverteidiger ins Mittelfeld vorrückt und der defensive Mittelfeldspieler die Offensive verstärkt.“
    Eine Dreierkette mit Mertesacker und Huth sowie Nowotny als zentralem Mann wie in Leverkusen hätte zudem eindeutige Vorteile bei der Absicherung.
    Außerdem könnten so die defensiven Schwächen von Lahm und Jansen auf links sowie Schneider auf rechts aufgefangen werden. Friedrich müsste dann auf die Bank, dafür wäre aber im Mittelfeld (3-5-2) oder im Sturm (3-4-3) Platz für einen Mann mehr.
    Defensivvariante schließt Klinsmann aus
    Eine weitere theoretische Möglichkeit bei einem enorm spielstarken Gegner wäre eine 3-3-3-1-Formation mit drei defensiven Mittelfeldspielern vor der Dreierkette, etwas Schneider, Kehl und Frings, der dann eine Absicherung für seine Vorstöße hätte.
    Doch davon will Klinsmann (noch) nichts wissen: „Selbst wenn wir gegen Brasilien spielen, werden wir uns nicht hinten reinstellen. Wir werden versuchen, nach vorne zu spielen.“
    • Die Taktik-Varianten mit Viererkette:
    4-4-2: Lehmann – Friedrich, Mertesacker, Huth (Nowotny), Jansen (Lahm) – Schneider, Frings, Ballack, Schweinsteiger (Borowski) – Klose, Podolski
    4-2-3-1: Lehmann – Friedrich, Mertesacker, Huth (Nowotny), Jansen (Lahm) – Frings, Ballack (Kehl) – Schneider (Asamoah, Odonkor, Neuville), Podolski (Ballack), Schweinsteiger (Borowski) - Klose
    4-3-3: Lehmann – Friedrich, Mertesacker, Huth (Nowotny), Jansen (Lahm) – Schneider, Ballack, Frings – Asamoah (Odonkor, Neuville), Klose, Podolski (Schweinsteiger)
    • Die Alternativen mit Dreierkette:
    3-5-2: Lehmann – Mertesacker, Nowotny, Huth – Schneider, Frings, Ballack, Schweinsteiger (Borowski), Jansen (Lahm, Hitzlsperger) – Klose, Podolski
    3-4-3: Lehmann – Mertesacker, Nowotny, Huth - Schneider, Frings, Ballack, Jansen (Lahm, Hitzlsperger) – Asamoah (Odonkor, Neuville), Klose, Podolski (Schweinsteiger)
    3-3-3-1: Lehmann – Mertesacker, Nowotny, Huth – Frings, Kehl, Jansen (Lahm) – Schneider, Ballack, Schweinsteiger (Podolski) - Klose
    Aus Genf berichtet Martin Volkmar

    http://www.sport1.de/de/sport/artikel_91725.html
     
  18. Old School

    Old School 1. Liga

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    25.05.2006
    Ballack-Verletzung überschattet Testspiel-Sieg

    Genf - Dunkle Wolken türmten sich am Donnerstagabend über der deutschen Nationalmannschaft auf.

    [​IMG] Michael Ballack war in ver vergangenen Saison torgefährlichster Mittelfeldspieler

    Grund war ein größerer Brand in unmittelbarer Nähe des "Stade de Geneve", in dem die DFB-Auswahl ein Testspiel gegen die Junioren von Servette Genf bestritt.
    Fast hätte sich der Gemütszustand bei Bundestrainer Jürgen Klinsmann allerdings dem düsteren Horizont angepasst, denn schon nach 25 Minuten hatte Michael Ballack das Feld verletzungsbedingt verlassen.

    Kapselzerrung im Knöchel
    Wenig später gab die medizinische Abteilung aber Entwarnung: Eine Zerrung im Kapselband des linken Knöchels hatte der DFB-Kapitän erlitten, so dass er laut DFB in Kürze wieder voll trainieren kann.
    Während sich das deutsche Team mit Ballack gegen den Genfer Nachwuchs noch etwas schwer getan hatte, war der Bann nach dem Führungstor durch Lukas Podolski (25.) gebrochen.
    Die bis dahin defensiv recht gut organisierten Servette-Youngster verließ von Minute zu Minute die Kraft. Nach 90 Minuten hieß es 12:0 (5:0 ) für die deutsche Elf.
    Hattrick von Neuville
    Nach Podolskis Tor zum 1:0 trafen bis zur Halbzeit Robert Huth (27.), Bernd Schneider (28.), Bastian Schweinsteiger (42.) und erneut Podolski (43.). Die Treffer nach dem Wechsel erzielten Gerald Asamoah (48.), der für Ballack ins Spiel gekommene Tim Borowski (56.), Sebastian Kehl (62.), Mike Hanke (75.), und Oliver Neuville mit einem Hattrick (77., 82., 87.).
    Zudem schoss Torsten Frings einen Foulelfmeter an den Pfosten (64.). Insgesamt setzte Klinsmann 20 Spieler ein. Nicht zum Einsatz kamen lediglich die beiden Ersatz-Torhüter Oliver Kahn und Timo Hildebrand sowie der verletzte Philipp Lahm.
    Voll belastbar sind dagegen wieder Borowski und Hanke nach überstandener Grippe sowie Christoph Metzelder. Der Dortmunder hat seinen Muskelfaserriss in der Wade auskuriert. "Ich habe hart gearbeitet und fühle mich wieder in guter Verfassung", sagte der Verteidiger.
    Metzelder entscheidet erst nach der WM über Wechsel
    Noch offen ist hingegen seine sportliche Zukunft. Erst nach der WM will sich Metzelder entscheiden, ob er seinen bis 2007 laufenden Vertrag beim BVB erfüllt oder den Verein wechselt.
    "Ich weiß vom Interesse von Werder Bremen und habe auch mit Thomas Schaaf telefoniert. Aber ich habe ihm gesagt, dass vor der WM keine Entscheidung in irgendeiner Form fallen wird. Bis Mitte Juli ist das Thema für mich beendet", erklärte der 19-fache Nationalspieler.
    Fandel erklärt DFB-Team die WM-Regeln
    Geleitet wurde das Trainingsspiel gegen die Servette-Junioren, das für die anwesenden deutschen Medien geöffnet war, von Fifa-Schiedsrichter Herbert Fandel aus Kyllburg.
    Zuvor hatte der als WM-Referee aussortierte Fandel dem DFB-Team die "speziellen Regeln des Turniers" erklärt. Dazu gehören unter anderem die Ahndung des Ellbogen-Einsatzes im Zweikampf sowie das Blockieren des Balles etwa bei Freistößen.
    Beim Test gegen die Genfer, deren erste Mannschaft am Dienstag 1:2 gegen die deutsche Elf verloren hatte, musste Fandel glücklicherweise kaum einschreiten. Denn das Wichtigste für Klinsmann war vermutlich die Tatsache, dass es neben Ballack keine weiteren Ausfälle gab.

    Aus Genf berichtet Martin Volkmar

    http://www.sport1.de/de/sport/artikel_95268.html
     
  19. Old School

    Old School 1. Liga

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    25.05.2006
    Überflieger Klose ist noch lange nicht zufrieden

    Genf - Auch bei Miroslav Klose haben die harten Trainingseinheiten der deutschen Nationalmannschaft in Genf schmerzhafte Spuren hinterlassen - aber das freut ihn.

    [​IMG] Miroslav Klose (r., gegen Frankreich) wurde Bundesliga-Torschützenkönig

    "Wenn ich bei einer Vorbereitung körperlich nichts merke, ist es eine schlechte Vorbereitung. Von daher bin ich sehr zufrieden. Ich spüre, dass mich das voranbringt und das ist das Entscheidende", sagt der Torjäger von Werder Bremen.
    Dabei fühlt sich Klose vom Leistungsvermögen her schon jetzt "in der Nähe von 100 Prozent". Widerspruch muss er nicht befürchten, denn seine glänzende Form er hat in den vergangenen Monaten eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
    Mit 25 Treffern in nur 26 Bundesligaspielen und zudem 14 Torvorlagen wurde er mit einer überragenden Quote Torschützenkönig, die zuletzt nur Gerd Müller erreichte.

    Dementsprechend viele Auszeichnungen gab es für Klose. Die Profi-Kollegen wählten ihn zum besten Spieler der abgelaufenen Spielzeit und auch die User von Sport1.de und die Zuschauer des DSF waren einer Meinung.
    Wertvollster Spieler der Saison
    Mit 61 Prozent der rund 400.000 abgegebenen Stimmen und haushohem Vorsprung vor Rafael van der Vaart (16 Prozent) und Jens Lehmann (13) wurde der 27-Jährige zum wertvollsten Spieler der Saison gewählt.
    "Natürlich freut mich diese Auszeichnung und sie ehrt mich auch. Es ist schön für einen Spieler, dass seine Leistung anerkannt wird", sagt Klose im Gespräch mit Sport1.de.
    "Für mich als Stürmer war es wichtig, vor der WM eine gute Saison zu spielen und absolut topfit in die Vorbereitung zu gehen. Für einen Stürmer ist es das A und O, wenn er Selbstvertrauen hat. Das ist bei mir im Moment der Fall."
    In der Form seines Lebens
    Keine Frage: Klose befindet sich derzeit in der Form seines Lebens. Auch die Rückschläge nach seinen zwei Zwangspausen im abgelaufenen Jahr warfen ihn nie weit zurück.
    "Meine Stärke war, dass ich nach Verletzungen unheimlich schnell wieder von Null auf 100 gekommen bin. Dadurch habe ich wenig verloren", erklärt er.
    Und so ist Klose neben Michael Ballack der große Hoffnungsträger der DFB-Auswahl bei der Weltmeisterschaft. Dass er sich auch auf internationalem Top-Niveau beweisen kann, hat er nicht nur in der Champions League, sondern auch schon vor vier Jahren bewiesen.
    Ziel: Erfolgreicher als 2002
    Bei der WM in Japan und Korea traf der damalige Lauterer fünfmal in den ersten drei Spielen und wurde erst am Ende von Ronaldo als bester Torschütze des Turniers abgefangen.
    "Der Unterschied zu 2002 ist, dass ich damals befreit aufspielen konnte, weil ich jung war und mich keiner kannte. Das ist jetzt ganz anders", sagt Klose.
    "Aber das spornt mich an. Das ist mein Charakter. Ich will mich immer wieder verbessern und versuchen, diesmal genauso gute Leistungen zu bringen und das ein oder andere Tor mehr zu machen."
    "Wenn wir das Finale gewinnen, reichen mir auch drei Tore"
    Über allem steht für ihn aber der Erfolg der Mannschaft: "Wenn wir am Ende das Finale gewinnen, reichen mir auch drei Tore."
    Dass es bis zur erhofften Revanche im Traum-Finale gegen Brasilien noch ein weiter Weg ist, ist dem Stürmer allerdings bewusst. Nachdem die körperliche Basis gelegt ist, arbeitet das deutsche Team derzeit intensiv am spielerischen Feinschliff.
    Alle Blicke aufs Auftaktspiel gerichtet
    "Die Trainingsspiele und die drei Länderspiele bis zur WM sind sehr wichtig für uns", sagt Klose. "Vor allem das Umschalten von Abwehr auf Angriff ist nicht immer perfekt, das müssen wir noch lernen."
    Am 9. Juni beim Auftaktspiel gegen Costa Rica will er dann den Ertrag der Mühen einfahren und sich damit zugleich selber das schönste Geschenk machen: Miroslav Klose hat sich fest vorgenommen, seinen 28. Geburtstag mit einem Sieg zu feiern.
    Aus Genf berichtet Martin Volkmar

    http://www.sport1.de/de/sport/artikel_94584.html
     
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    Heute gegen Luxemburg

    26.05.2006
    Klinsmann muss auf Ballack warten

    Genf - Gemischte Gefühle im deutschen Lager: Die Verletzung von Michael Ballack hat sich nach genauerer Diagnose zwar als relativ harmlos erwiesen, dennoch fällt der Mittelfeldspieler aber für einige Tage aus.

    [​IMG] Ballack und Klinsmann sind nach der Diagnose vorsichtig optimistisch

    Der Nationalmannschafts-Kapitän, der beim 12:0-Testsieg gegen die Junioren von Servette Genf eine Zerrung im Kapselband des linken Knöchels erlitten hatte, hatte Glück im Unglück.
    "Die Verletzung ist nicht so schlimm", sagte Bundestrainer Jürgen Klinsmann.
    Allerdings wird Ballack die Partie am Samstag in Freiburg (ab 16.30 Uhr ) gegen Luxemburg auf keinen Fall spielen können. Diese Entscheidung fiel nach einem Gespräch zwischen Klinsmann, Ballack und Nationalmannschafts-Arzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.
    Ballack bleibt in Genf
    Ballack wirf am Freitag in Genf unter der Anleitung von Fitnesstrainer Mark Verstegen gezielte Therapieübungen absolvieren.
    "Wir hoffen, dass er in drei bis fünf Tagen wieder mit der Mannschaft trainieren kann", sagte Müller-Wohlfahrt. Damit ist auch ein Einsatz in den übrigen Testspielen gegen Japan und Kolumbien noch ungewiss.
    Lehmann im Tor
    Gegen Luxemburg wird Jens Lehmann im Tor stehen, ansonsten wollte Klinsmann keine Angaben zur Startformation machen. Vermutlich dürfte sie aber der Anfangself im WM-Auftaktspiel am 9. Juni gegen Costa Rica nahe kommen.
    In der Abwehr wird Jens Nowotny voraussichtlich sein Comeback feiern. Sein letztes von bisher 45 Länderspielen bestritt der Leverkusener beim EM-Aus 2004 gegen Tschechien (1:2).
    Allerdings sollen alle drei Länderspiele zum Experimentieren genutzt werden, so dass gegen Luxemburg die maximal erlaubten sechs Wechsel vorgenommen werden. Mit Ausnahme der verletzten Philipp Lahm und Ballack sind alle Akteure einsatzbereit.
    Erst Samstag zum Spiel und sofort wieder zurück
    Die DFB-Auswahl wird erst am Samstagvormittag von Genf nach Deutschland fliegen und nach dem Spiel wieder zurück. Auch die vier Feldspieler und zwei Torhüter, die gegen Luxemburg nicht zum Einsatz kommen, werden gefordert.
    Sie müssen noch während der Partie auf einem Nebenplatz des Stadions eine Trainingseinheit absolvieren. Die ausgewechselten Akteure müssen zudem "aktive" Regeneration betreiben.
    "Wir hoffen, dass wir den Zuschauern ein schönes Spiel bieten können und ein paar Tore schießen werden", sagte Klinsmann. "Bei einigen werden nach den intensiven Trainingseinheiten die Beine schwer sein, aber das soll kleine Ausrede sein."
    Mit Testspielsieg zufrieden
    Zufrieden zeigte er sich auch mit dem klaren Testspielsieg gegen den Genfer Nachwuchs, auch wenn das "kein Maßstab" sei. "Aber für uns war es wichtig zu sehen, wie die Spieler unsere taktischen Vorgaben im Spiel umsetzen. Das haben sie recht gut gemacht."
    Erfolgreichster Torschütze war Oliver Neuville, dem in der Schlussphase ein Hattrick gelang. "Wir haben zwar nur gegen eine U-18 gespielt. Aber es war wichtig fürs Selbstvertrauen, dass wir viele Tore gemacht haben", sagte der Mönchengladbacher Stürmer.
    Ähnlich äußerte sich Per Mertesacker: "Wichtig war die Möglichkeit, uns weiter einzuspielen. Dafür ist so ein Spiel besser als jedes Training."
    Die voraussichtliche Aufstellung gegen Luxemburg:
    Lehmann – Friedrich, Mertesacker, Nowotny (Huth), Jansen – Schneider, Frings, Borowski, Schweinsteiger – Podolski, Klose
    Aus Genf berichtet Martin Volkmar

    http://www.sport1.de/de/sport/artikel_96448.html
     
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    26.05.2006
    Ballack-Ersatz Borowski will mehr

    Genf - Wenn es einen Gewinner gab beim Trainingsspiel der deutschen Nationalmannschaft am Donnerstag, dann war es Tim Borowski.

    [​IMG] Tim Borowski (h.) debütierte im August 2002 in der deutschen Nationalmannschaft

    Gegen die Junioren von Servette Genf ersetzte der Bremer nach 26 Minuten den angeschlagenen Michael Ballack und wurde nach dem lockeren 12:0-Sieg überschwänglich von Co-Trainer Joachim Löw gelobt.
    "Das war richtig Klasse. Bester Spieler auf dem Platz, einfach überragend", meinte der Assistent von Jürgen Klinsmann.
    Gegen Luxemburg in der Startelf
    Borowski nutzte die kleine Chance und zeigte, dass er eine wichtige Rolle im deutschen Mittelfeld spielen kann.
    Am Samstag in Freiburg gegen Luxemburg (ab 16.30 Uhr ) kann er auf größerer Bühne sein Können beweisen, denn "Boro" wird den angeschlagenen Ballack im zentralen Mittelfeld ersetzen.

    "Natürlich will ich spielen"
    Doch auch bei der WM will Borowski in der Startelf stehen. "Natürlich will ich spielen. Dafür werde ich mich im Training anbieten und dann wird man sehen, was passiert", sagt der 26-Jährige im Gespräch mit Sport1.de
    Beim Treffen im Trainingslager in Genf macht Borowski einen selbstsicheren, aber dennoch zurückhaltenden Eindruck. Forderungen nach einem Stammplatz will er nicht stellen.
    "Es bringt ja nichts, nur mit Worten Werbung für sich zu machen. Da muss man schon Leistung sprechen lassen", meint er.
    Zu ruhig für Klinsmann?
    Und dennoch hat man Eindruck, dass er vielleicht ein zu ruhiger Typ ist, um die Aufmerksamkeit des Bundestrainers auf sich zu ziehen. Denn nicht wenige Experten halten ihn für den neben Ballack besten deutschen Mittelfeldspieler.
    Mit zehn Toren und elf Vorlagen war Borowski in der abgelaufenen Saison maßgeblich an Bremens Vize-Meisterschaft beteiligt. Und die Bundesliga-Kollegen wählten ihn in einer Umfrage zum zweitbesten Profi hinter Miroslav Klose.
    Überall einsetzbar
    Trotzdem ist der 17-fache Nationalspieler in der DFB-Auswahl bisher nicht erste Wahl, obwohl er praktisch überall einsetzbar ist. "Ich habe bei Werder bewiesen, dass ich verschiedene Positionen im Mittelfeld spielen kann. Offensiv wie defensiv, rechts oder links", erklärt er.
    Doch Ballack und Torsten Frings sind gesetzt und auf den Außenpositionen hatten Bernd Schneider und Bastian Schweinsteiger bisher die Nase vorn. Zudem warf ihn in den ersten Tagen von Genf noch ein grippaler Infekt zurück.
    Die Vorstellung gegen den Servette-Nachwuchs könnte jedoch zu einem Umdenken bei Klinsmann geführt haben.
    "Er spielt bei uns sehr wichtige Rolle"
    "Tim hat in den letzten zwei Jahren bei Werder und in der Nationalmannschaft einen großen Schritt gemacht. Er bringt eigentlich alles mit und spielt bei uns eine sehr wichtige Rolle", sagt der Bundestrainer.
    "Er ist nicht nur der Ersatzmann für Ballack. Er kann zwar immer für Michael einspringen, aber genauso gut mit ihm spielen. Diese Lösung kann es auch geben."
    Eindruck täuscht
    Ein Startplatz im Eröffnungsspiel gegen Costa Rica wäre die vorläufige Krönung seiner Laufbahn, in der es Borowski nicht immer leicht gehabt hat. Bei Werder wurde er lange Zeit sehr kritisch beobachtet, weil sein Auftreten und seine Statur von 1,94 Metern auf viele einen arroganten Eindruck machte.
    Dabei ist der gebürtige Neubrandenburger, der mit 16 Jahren nach Bremen wechselte, im persönlichen Gespräch alles andere als das. Aber gleichzeitig ist seine selbstbewusste Körpersprache auf dem Platz ein Vorteil.
    Frust beim Confed Cup
    Dennoch war Borowski auch als Leistungsträger bei Werder Bremen lange Zeit nur Ergänzungsspieler bei Klinsmann. Beim Confed Cup im vergangenen Jahr kam er gerade mal ein paar Minuten zum Einsatz, der Frust darüber war ihm damals überdeutlich anzusehen.
    In dieser Saison lief es im DFB-Team besser für ihn, angefangen mit dem Traumpass auf Gerald Asamoah zum 2:2 gegen Holland und seinem bisher einzigen Länderspieltor beim 4:2 gegen Südafrika.
    "Habe den Trainer offensichtlich noch nicht überzeugt"
    "Ich habe den Trainer offensichtlich bis jetzt noch nicht überzeugt, aber keiner muss sich für so etwas erklären. Wenn Trainer gewisse Vorstellungen haben, hat man das zu akzeptieren", sagt Borowski dazu nur.
    "Nach der Vorbereitung wird es sich zeigen, wo ich stehe und ob es eine Rolle spielt, dass ich eine gute Saison absolviert habe. Ich hoffe natürlich, dass ich den Trainer bis dahin überzeugen kann."
    Saison mit Werder gibt auch Zuversicht für die WM
    Die gute Saison macht ihm dabei Zuversicht, sowohl was sein eigenes Können betrifft als auch die Leistungsfähigkeit der deutschen Mannschaft.
    "Ich denke, wir haben mit Werder in der Champions League bewiesen, dass man mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung auch gegen angebliche Überteams wie Juve bestehen kann", sagt er.
    "Von daher bin ich auch guter Dinge, was die Nationalelf und die WM betrifft. Den Titel als Ziel auszugeben, ist absolut richtig."
    Aus Genf berichtet Martin Volkmar

    http://www.sport1.de/de/sport/artikel_97229.html
     
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    28.05.2006
    DFB-Auswahl von WM-Euphorie überwältigt

    Genf/Freiburg - Auch am Tag danach suchten die deutschen Nationalspieler noch nach Worten für das, was sie beim Kurzbesuch in der Heimat erlebt hatten.

    [​IMG] Daumen hoch für Mannschaft und Fans: Jürgen Klinsmann war in Freiburg zufrieden

    "Das ist schon Wahnsinn", sagte Arne Friedrich. Und Jens Lehmann meinte: "Ich habe nicht gedacht, dass die Leute schon so euphorisch sind."
    Bei ihrem Tagesausflug aus dem WM-Trainingslager in Genf nach Freiburg wurde die DFB-Auswahl von der Begeisterung und der Vorfreude auf die WM total überwältigt.
    Überall begeisterte Fans
    Schon am Flughafen im südbadischen Lahr war das Team von vielen Fans empfangen worden, auch vor dem Tageshotel in der Freiburger Innenstadt drängten sich die Menschen.

    Im ausverkauften Dreisamstadion wurde dann jeder Treffer beim lockeren 7:0 gegen die harmlosen Luxemburger lautstark gefeiert. "La Ola" ging durchs Stadion und die Anhänger sangen: "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin."
    Und auch nach dem Abpfiff dauerte es lange Zeit, ehe alle Spieler nach zahlreichen Autogrammen im Mannschaftsbus verschwunden waren und die Rückreise angetreten werden konnte
    "Gelungener Auftakt"
    "Ein gelungener Auftakt", sagte Teammanager Oliver Bierhoff. "Man kann die WM-Euphorie deutlich spüren."
    Auch Jürgen Klinsmann, der wie die meisten Spieler mit Sprechchören gefeiert wurde, war mit dem ersten von drei Testspielen 13 Tage vor dem Eröffnungsspiel gegen Costa Rica zufrieden: "Es war ein kleiner Vorgeschmack. Es ist schön, dass die Leute viel Spaß an ihrer Nationalmannschaft haben."
    Klinsmann richtet Blick nach vorne
    Allerdings richtete der Bundestrainer schnell den Blick nach vorne auf die nächsten Aufgaben. "Wir wissen, dass wir noch sehr viel Arbeit vor uns haben. Und wir uns jetzt auf Gegner vorbereiten müssen, die ein ganz anderes Kaliber sind als Luxemburg", erklärte er.
    Daher zog die sportliche Leitung schon am Sonntagmorgen das Training im Servette-Stadion wieder geschäftsmäßig durch – und wie üblich nahm in der Metropole am Genfer See niemand Notiz von der Anwesenheit des WM-Gastgebers.
    Immerhin gab Klinsmann seinen Spielern den Nachmittag frei, ab Montag wird dann wieder am Spielsystem gefeilt. Denn dass auch gegen Luxemburg nicht alles Gold war, konnte man nicht übersehen.
    Viererkette mit Problemen, Mittelfeld und Angriff stark
    Vor allem die Viererkette zeigte sich noch nicht in WM-Form. Dagegen überzeugte das Mittelfeld auch ohne den angeschlagenen Michael Ballack, der vermutlich ebenso wie Robert Huth (beide Sprunggelenksverletzung) gegen Japan erneut pausieren muss.
    Vor allem Bastian Schweinsteiger, der an vier Treffern beteiligt war, begeisterte die Zuschauer. Noch mehr Euphorie erzeugte allerdings das Sturm-Duo Miro Klose und Lukas Podolski, die beide zweimal trafen. Hinzu kamen zwei Tore von Joker Oliver Neuville.
    "Es funktioniert noch nicht alles, aber schon eine ganze Menge", meinte Podolski. "Das wird sicher noch besser in den nächsten Testspielen und dann hoffentlich erst recht bei der WM."
    Frings mahnt zur Zurückhaltung
    Dennoch mahnte Torsten Frings, der in seinem 50. Länderspiel per Foulelfmeter traf, trotz des klaren Sieges und der zufriedenen Zuschauer zur Zurückhaltung. "Man kann nicht besonders viele Schlüsse ziehen", sagte der Bremer.
    Ähnlich sah es Bierhoff: "Japan und Kolumbien werden uns zeigen, wo wir stehen."
    Aus Genf berichtet Martin Volkmar


    http://www.sport1.de/de/sport/artikel_100731.html
     
  23. Daniel

    Daniel Bezirksliga

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    Ballack und Huth wieder im Balltraining

    Ballack und Huth wieder im Balltraining
    Genf (dpa) - Michael Ballack und Robert Huth sind in das Teamtraining der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zurückgekehrt. Beide nahmen nach Sprunggelenksverletzungen an der letzten Übungseinheit in Genf teil, absolvierten auch Training mit dem Ball. Damit sind die Chancen gestiegen, dass Kapitän Ballack und Huth morgen in Leverkusen im Test-Länderspiel gegen WM-Teilnehmer Japan mitwirken können. Die DFB-Mannschaft reist erst morgen aus der Schweiz zurück nach Deutschland.

    www.klamm.de

    Schön zu lesen.
     
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    Ballack hat verkünden lassen, dass er heute Abend wohl spielen wird, wenn es irgendwie geht.

    Wegen privater Probleme hingegen abgereist ist Klose, der ggf. aber heute Abend wieder am Ball sein will.

    (Quelle: ARD)
     
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    29.05.2006
    "Rundum zufrieden" trotz Ballack-Verletzung

    Genf - Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat sich zum Abschluss des Trainingslagers in Genf "rundum zufrieden" mit der Vorbereitung gezeigt.

    [​IMG] Michael Ballack (r.) wird auch am Dienstag gegen Japan nicht auflaufen können

    "Es ist optimal gelaufen. Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", bilanzierte der Bundestrainer vor dem abschließenden Training am Montagnachmittag.
    "Wir haben unsere Zielsetzung erreicht und können guten Mutes in die entscheidende Phase gehen. Das Trainings- lager war ein voller Erfolg", ergänzte er vor der Rückreise nach Deutschland am Dienstagvormittag.
    Auch Huth fällt vermutlich gegen Japan aus
    Auch das Verletzungspech konnte Klinsmanns Stimmung nicht trüben. So muss die Nationalmannschaft im zweiten WM-Test am Dienstag in Leverkusen gegen Japan (ab 20 Uhr LIVE ) aller Voraussicht nach erneut auf Michael Ballack und zudem auf Robert Huth verzichten.
    "Michael absolviert derzeit Lauftraining. Wir warten auf sein Feedback und werden am Montagabend entscheiden. Wir werden auf jeden Fall kein Risiko eingehen", sagte der DFB-Chefcoach. "Den gleichen Stand gibt es bei Robert, der ja ebenfalls am Sprunggelenk verletzt ist."
    Vermutlich werden beide geschont werden, so dass im Mittelfeld erneut Tim Borowski spielen wird. "Man hat gegen Luxemburg gesehen, dass es auch mal ohne Michael geht", meinte Ersatz-Kapitän Bernd Schneider. "Aber mit ihm sind wir natürlich stärker."
    Nowotny vor Comeback
    In der Abwehr deutet vieles auf ein Comeback von Jens Nowotny vor eigenem Publikum hin. "Er hat gute Möglichkeiten, zum Einsatz zu kommen", sagte Klinsmann.
    Wieder zur Verfügung steht auch Oliver Neuville nach überstandener Oberschenkelprellung, er wird aber wie beim 7:0 gegen Luxemburg zunächst auf der Bank sitzen. Dagegen kommt ein Einsatz von Philipp Lahm nach dessen Ellbogenoperation noch zu früh.
    "Aber deshalb wird die Zeit für ihn bis zum Eröffnungsspiel keineswegs knapp, eher im Gegenteil: Er wird in Kürze mit einer beweglichen Manschette wieder voll trainieren können. Und sein Fitnessstand ist beeindruckend, er brennt."
    "Japan wesentlich bessere Messlatte"
    In jedem Fall erwartet Klinsmann vom Duell gegen WM-Teilnehmer Japan wesentlich mehr Erkenntnisse als gegen Luxemburg. "Das ist ein ganz anderes Kaliber und eine bessere Messlatte, wo wir stehen", sagte er über den Gegner, gegen den die deutsche Elf beim bisher einzigen Länderspiel im Dezember 2004 mit 3:0 gewann.
    Gegen den WM-Gastgeber von 2002 soll vor allem die Viererkette weiter eingespielt werden. Das Automatisieren der Laufwege speziell in der Defensive wird auch in den Tagen danach in Düsseldorf und im letzten Test am Freitag in Mönchengladbach gegen Kolumbien intensiv trainiert werden.
    "Wir haben hier Schwerpunkte im taktischen und körperlichen Bereich gesetzt, an denen wir weiter arbeiten werden. Ich glaube, dass die Spieler das immer mehr verinnerlichen. Auch wenn es kaum der Fall sein wird, dass sie es perfekt beherrschen werden", sagte Klinsmann.
    Standards werden erst in Berlin intensiv eingeübt
    Nachholbedarf sieht Schneider allerdings auch noch im Spiel nach vorne: "Wir haben noch zwei Wochen vor uns, in denen wir noch besonders im taktischen Bereich und bei Standards arbeiten müssen."
    Die schwachen Ecken und Freistöße gegen Luxemburg könnten sich laut Klinsmann aber auch gegen Japan und Kolumbien wiederholen. "Die Feinarbeit wird erst vor dem ersten Spiel erfolgen, sonst würden die Gegner eine Kamera aufstellen und wüssten Bescheid."
    Keine Sorgen bei Friedrich und Jansen
    Wenig Sorgen machen dem 41-Jährigen auch die schwachen Auftritte der Außenverteidiger Arne Friedrich und Marcell Jansen. "Marcell hat hier sehr gut gearbeitet, seine Leistung war beeindruckend“", meinte der Bundestrainer, der auch Friedrich in Schutz nahm:
    "Arne hatte in Freiburg ein paar Probleme, aber wir haben überhaupt keine Bedenken. Er war körperlich am Limit." Gleichwohl sieht Klinsmann Schneider und Torsten Frings als Alternativen für Friedrichs Position, so dass dann auch Platz im Mittelfeld für Borowski wäre.
    Vorfreude auf WM-Stimmung in Deutschland
    Die Entscheidungen über die Startelf im Eröffnungsspiel gegen Costa Rica werden wohl erst übernächste Woche in Berlin fallen, wo sich die DFB-Auswahl am Pfingstmontag treffen wird.
    Die Rückkehr nach zwei Wochen auf Sardinien und in der Schweiz kommt laut Klinsmann zum richtigen Zeitpunkt. "Wir freuen uns auf Deutschland. Es war optimal für uns, zuerst ins Ausland zu gehen. Aber jetzt brauchen wir die Tuchfühlung, damit sich auch bei uns eine WM-Atmosphäre aufbaut."
    Im Rückblick auf die beeindruckende Stimmung in Freiburg strich er zudem noch mal die besondere Bedeutung der Anhänger heraus: "Wir brauchen das Publikum im Rücken. Wir haben nicht die große Klasse anderer Nationen. Aber es ist unsere große Hoffnung, dass die Fans uns tragen werden."
    Die voraussichtliche Aufstellung:
    Lehmann - Friedrich, Nowotny, Mertesacker, Jansen - Schneider, Frings, Borowski, Schweinsteiger - Klose, Podolski.
    Aus Genf berichtet Martin Volkmar

    http://www.sport1.de/de/sport/artikel_102440.html
     
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    Ballack trainiert mit dem Ball

    Die Genesung des verletzten Sprunggelenks bei Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack schreitet weiter voran. Der 29-Jährige trainierte am Montagabend bereits wieder mit der Mannschaft und kann voraussichtlich am Dienstagabend (20.30 Uhr) im Test in Leverkusen gegen WM-Teilnehmer Japan mitwirken. Eine endgültige Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.
    Die Laune des Bundestrainers Jürgen Klinsmann war dennoch hervorragend, auch wenn er noch auf "grünes Licht" vom DFB-Medizinerstab um Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt wartet. Sollte keinerlei Risiko bestehen, wird der künftige Londoner gegen den WM-Gastgeber von 2002 in der Startelf stehen. [​IMG]
    Ballack selbst zeigte sich hoffnungsvoll. "Ich war im Training schmerzfrei. Es geht von Minute zu Minute besser. Wenn sich über Nacht nichts verschlechtert, gehe ich davon aus, dass ich gegen Japan spielen kann", prognostizierte er. [​IMG]
    Jegliche Bedenken in Sachen Teamkapitän sind inzwischen verflogen, auch wenn der Mittelfeldmotor nochmals ausfallen sollte. "Jeder ist relaxed, weil es eine kleine Verletzung ist", sagte Torhüter Jens Lehmann: "Kurzfristig sind auch die besten Spieler zu ersetzen, auf lange Sicht wird das schwieriger. Im Moment ist es nicht so, dass sich jeder den Kopf darüber zerbrechen würde." [​IMG]
    Vor dem Flug nach Düsseldorf am Dienstagmorgen dominiert so Optimismus, zum Teil sogar Euphorie im deutschen Lager. [​IMG]
    "Sardinien und Genf waren ein voller Erfolg", bilanzierte Klinsmann die beiden Trainingslager. "Alles hat perfekt funktioniert." Jetzt solle das Team auch etwas von der Stimmung in der Heimat mitbekommen. "Wir alle freuen uns darauf, vor Ort das WM-Gefühl erleben zu dürfen", so Klinsmann. [​IMG]
    Abzuwarten bleibt, wie die Stimmung nach dem Japan-Test ist, denn schließlich sind die Spieler des einstigen Weltklassefußballers Zico schon von ganz anderer Qualität als die luxemburgischen Vertreter, die zuletzt beim 0:7 in Freiburg doch gehörig unter die Räder kamen. [​IMG]
    Vor allem die Abwehrreihe kann sich gegen die schnellen Spitzen der Japaner beweisen. "In der Rückwärtsbewegung müssen wir sehr wachsam sein", warnte Klinsmann, der ebenso wie Schlussmann Lehmann die Wichtigkeit eines intakten Defensivsystems betonte. [​IMG]
    Welche Spieler das Innenverteidiger-Pärchen bilden, ist noch nicht abschließend entschieden worden, Per Mertesacker und Christoph Metzelder gelten als Favoriten, wobei auch Routinier Jens Nowotny in der BayArena auf Einsatzminuten hoffen darf. Auch der in den letzten Tagen angeschlagene Robert Huth steht wieder zur Verfügung, trainierte am Montag ebenso wie Ballack schon wieder mit dem Team. [​IMG]
    Dem zuletzt formschwachen Rechtsverteidiger Arne Friedrich sprach der Bundestrainer zum 27. Geburtstag des Berliners das Vertrauen aus. "Wir haben da gar keine Bedenken", räumte Klinsmann Friedrich sehr gute Aussichten für einen Platz in der Start-Elf am 9. Juni in München gegen Costa Rica ein. [​IMG]
    Auf links kommt Marcell Jansen nur als Stellvertreter von Philipp Lahm zum Zug. Der Münchner ist trotz Ellbogenverletzung auf bestem Weg zurück in die Stammformation. "Wer sich mit einer Gipsschiene im Training so quälen kann, der brennt. Auch Marcell weiß, dass Philipp links gesetzt ist", gab Klinsmann zu Protokoll. [​IMG]
    Nach dem Japan-Spiel gilt das Hauptaugenmerk im Training dem letzten Feinschliff. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit werden dann vor allem Standardsituationen einstudiert. "Zeigen werden wir diese Sachen in den Testspielen noch nicht. Das kann ja sonst schon jeder sehen", kündigte Klinsmann am Montag an.


    www.kicker.de
     
  27. Printenzebra

    Printenzebra Birger

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    Klose-Einsatz gegen Japan offen - Ballack dabei

    [​IMG][​IMG]
    Foto: dpa[​IMG]


    Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat nach der Anreise aus Genf zunächst ohne Stürmer Miroslav Klose das neue Quartier in Düsseldorf bezogen. Der Bremer war am Vorabend überraschend vorzeitig aus dem Trainingslager in der Schweiz abgereist.

    Klose soll aber am Abend in Leverkusen wieder zur Mannschaft stoßen und auch beim Länderspiel gegen Japan dabei sein. Diese Planungen bestätigte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach der Anreise der Nationalmannschaft aus der Schweiz. In der Partie gegen Japen kann Kapitän Michael Ballack nach einem bestandenen Härtetest im Abschlusstraining noch in Genf mitwirken. Das Sprunggelenk habe der Belastung Stand gehalten, sagte der Mittelfeldspieler. 'Es war noch schmerzhaft. Aber wenn es sich nicht verschlechtert, werde ich spielen.' Auch die sportliche Leitung rechnet mit einem Ballack-Einsatz. 'Wir planen mit ihm', sagte Co-Trainer Joachim Löw. Auch Klose soll spielen. Dagegen werden die noch angeschlagenen Philipp Lahm und Robert Huth nicht mitwirken können.
    Klose war nach dem Abschlusstraining der Nationalelf in Genf mit Zustimmung von Bundestrainer Jürgen Klinsmann 'wegen einer Privatangelegenheit' vorzeitig nach Deutschland zurückgereist, wie der DFB bestätigte. Hintergründe der Blitzreise wurden zunächst nicht bekannt. Ob der Bundesliga-Torschützenkönig gegen Japan auch zum Einsatz kommen wird, war wenige Stunden vor Spielbeginn ebenfalls unklar. 'Es sieht so aus, dass er spielt', hieß es aus dem DFB nach der Landung der Nationalmannschaft auf dem Düsseldorfer Flughafen.
    Der deutsche WM-Kader bezog anschließend im 'Hilton'-Hotel Quartier. Dort wird man bis zum letzten WM-Testspiel am 2. Juni in Mönchengladbach gegen Kolumbien wohnen. Bei der Ankunft am Hotel empfingen nur wenige Fans das DFB-Team.

    Quelle: http://sport.rtl.de/sportartikel/wm2006/wm2006_59417_906265.php
     
  28. phantom

    phantom Kreisliga

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    Hier mal was "schönes", was schon kursiert!
     
  29. Old School

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    Wo kursiert das denn? In der Schweiz??? :D
     
  30. MSV-Supporter

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    Wie schön. Geht's noch ?:fluch:

    Was soll denn diese Negativ-Stimmungsmache hier.

    Wir werden Weltmeister. Fertich aus.
     
  31. phantom

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    Schon mal was von Ironie gehört?
     
  32. Old School

    Old School 1. Liga

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    Zu spät: Du stehst jetzt auf der "schwarzen Liste". ;) :D
     
  33. ott

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    Kein Bock zu lesen ist da was dran?

    Morgen also 01.06.2006
    öffentliches training Nationalmannschaft
    LTU Arena Düsseldorf
    Einlass 16 Uhr
    Beginn 18 Uhr
     
  34. Seb

    Seb Kreisliga

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    Jo stimmt soweit ich das mitbekommen habe.
     
  35. Old School

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  36. Gizmo

    Gizmo Casanova

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    Okay, zu später Stunde kurz noch meine Zusammenfassung vom Spiel...

    Also... ich ignoriere mal, dass die Deutschen gute... 60 Minuten schlecht gespielt haben und sag einfach mal: ich hab ein schönes Spiel gesehen. Deutschland hat gut angefangen ohne richtig Zug zum Tor zu entwickeln. Dann Fehler von Schnider und die erste große Chance, dann fehler von Frings im Aufbauspiel, 2. große Chance. Die Innenverteidigung mit Metzelder und Mertesacker stand meiner Meinung nach recht gut, die großen Chancen der Japaner wurden an anderer Stelle verursacht. Dann kam Nowotny und die IV war nur noch auf Mertesacker reduziert, da Nowotny vom schnellen Spiel der Japaner vollkommen überfordert war. Das hat dann zum 1:0 geführt. Das zweite Tor... naja, Ballack sollte wegbleiben aus der Defensive.
    Bis dahin muss ich sagen, die Japaner haben wirklich super gespielt, wie die geackert haben, gerannt sind und auch für richtig schöne Kombinationen gezeigt haben... hätte ich wirklich nicht erwartet und ich behaupte mal, die könnten die großen bei der WM gehörig ärgern.

    Dann kamen odonkor und Neuville, Deutschland wurde wieder druckvoller, hat die Schwäche der Japaner bei hohen Bällen endlich ausgenutzt und wenn auch etwas glücklich nach 2 Standards ausgleichen können. Neuville hat dabei wieder gut gespielt und Odonkor konnte mich auch überzeugen. Ich hatte da wirklich Spaß dran, den Jungen spielen zu sehen... sehr viel Einsatz, Zweikampfstark (wo der dem Japaner da auf der rechten verteidigerposition den Ball abgenommen hat, seinen Fehler also wieder ausgebügelt hat) und auch immer anzuspielen gewesen. Die Flanken wurdem mit der Zeit auch besser.

    Alles in allem seh ich das ganze mal nicht so eng, hoffe, dass die Fehler zu einer Verbesserung führen und bin für Metzelder - Mertesacker in der Innenverteidigung [​IMG]


    Fürs nächste Spiel dann bitte mit Frings in der Viererkette, Kehl im Defensiven Mittelfeld, Borowski, Ballack und Schweinsteiger für die Offensivaktionen. Über den Sturm braucht man sich nicht streiten, der steht eh. David Odonkor darf gerne auch wieder gegen Kolumbien spielen, als Joker en wirklich guter Kerl, der Aussenverteidiger der Japaner hat den kein einziges mal im Griff gehabt.
     
  37. Old School

    Old School 1. Liga

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    Gott sei Dank ist das Spiel gestern nicht 1-0 für uns, sondern 2-2 ausgegangen. Denn so wird einerseits der Blick auf die eigenen Schwächen nicht getrübt und andererseits haben die Jungs gestern ein Erlebnis gehabt, was sie stärken wird: Sie haben in den letzten 20 Minuten als Mannschaft nochmal ein Spiel gedreht bzw. zumindest Unentschieden gestaltet und damit tolle Moral bewiesen.

    Aus diesem Spiel konnte man massig Erkenntnisse ziehen:

    1.) Schneider ist als RV fehlbesetzt. Klinsi wird Schneider gegen C.R. wieder vorziehen und Friederich auf die RV-Position stellen.

    2.) Ballack und Borowski -das geht nicht.

    3.) Odonkor und Neuville bringen Schwung.

    4.) Lahm ist nicht zu ersetzen, auch nicht durch den halbwegs ordentlichen Jansen.

    Klinsmann wird gegen C.R. bzgl. der Punkte 1, 2 und 4 Veränderungen vornehmen und dann sieht das wahrscheinlich anders aus. Dass man einen Gegenspieler -wie vor dem 0-2- so ungestört dribbeln lässt, kann auch nur bei einem Testspiel nicht jedoch bei der WM vorkommen.

    Ballack war nach seiner Verletzung noch sehr zurückhaltend und auch Klose merkte man trotz Klasse-Tor an, dass er mit dem Kopf bei seiner Familie war.

    Dies alles wird sich während der WM ändern. Davon kann man getrost ausgehen. Und auch die geistige und körperliche Frische, die gestern nach den harten Trainingseinheiten fehlten, werden am 9.6. da sein.

    Loben muss man den eisenharten Schweini, der auch zum 2-2 mustergültig traf. Er kommt in WM-Form. Wichtig auch die Erkenntnis, dass Lehmann auch in der Nationalmannschaft absolut stark ist. Lehmann hat gestern auch schön mitgespielt -anders als Kahn. Mertesacker war auch o.k. und wie schon gesagt: Die eingewechselten Neuville und Odonkor: :jokes9:

    Klose und Poldi müssen echt aufpassen. Der Neuville ist nicht zu verachten!
     
  38. Bart_Simpson

    Bart_Simpson 3. Liga

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    gegen Kolumbien würde ich so spielen

    -------------------Lehmann--------------------
    -Friedrich----Metzelder---Mertesacker---Jansen-
    ---------------------Kehl----------------------
    --Frings----------------------------Borowski---
    -------------------Ballack---------------------
    ------------Klose-----------Neuville------------


    .........oder wahlweise auch so mal testen

    -------------------Lehmann--------------------
    -Frings----Metzelder-----Mertesacker---Jansen-
    ---------------------Kehl----------------------
    --Borowski--------------------Schweinsteiger---
    -------------------Ballack---------------------
    ------------Klose-----------Neuville------------


    Wie ich vorher gesagt habe ist Frings auf der 6. er Position eine mittlere Katastrophe. Gestern wäre die hälfte der Chancen zustande gekommen wenn ein Zerstörer im DM wäre. Manchmal habe ich mich gefragt ob er überhaupt mitspielt. Seine stärken sehe ich auf der rechten Seite, die gestern ganz Schwach war.

    Schneider im RV geht mal gar nicht, allerdings sehe ich ihn im RM auch nicht, seine Fehlpassquote ist einfach zu hoch.

    Podolski und Schweinsteiger, haben ein schlechtes Spiel gemacht, dies liegt daran das da jemand war der gegengehalten hat, sie sind noch nicht in Top Form deswegen sollte man eine andere Variante probieren. Neuville sorgt immer für ordentlichen Schwung ist in einer guten verfassung.
     
  39. Old School

    Old School 1. Liga

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    Auf die Variante Poldi-Schweini wird man mit Sicherheit nicht verzichten. Für mich war Schweini gestern noch einer der Besseren.

    Gegen Kolumbien soll übrigens als LV wieder Lahm zum Einsatz kommen.
     
  40. Moon-Bird

    Moon-Bird Kreisliga

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    Interessant fand ich gestern das der Simon immer als Lehmann eine Chance der Japaner angeblich bravorös hielt als einer durch war, von ihm in den Himmel gehoben wurde. Sicherlich ist Lehmann ein guter Torwart, und mir bei der WM lieber als Kahn. Aber man sah doch deutlich in der Zeitlupe nach den Aktionen überwiegend das Lehmann seis am Knie oder Oberschenkel angeschossen wurde, und eine Menge Glück hatte. Aber Simon der die Zeitlupe doch sicherlich auch in diesem Monent zu sehn bekommt, wie unsereins, kann seinen Fehler bzw. das nicht so einfach totschweigen. :frown:
     
  41. Old School

    Old School 1. Liga

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    Deutschland - Kolumbien

    Nationalmannschaft: Am Freitag letzter WM-Test gegen Kolumbien
    01.06.2006 14:05:00


    [FONT=arial,helvetica,sans-serif][​IMG][FONT=arial,helvetica,sans-serif]Philipp Lahm hofft auf sein Comeback[/FONT][FONT=arial,helvetica,sans-serif]Die Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bestreitet am Freitag das letzte Vorbereitungs-Länderspiel im Hinblick auf die Weltmeisterschaft (9. Juni bis 9. Juli) in Deutschland. Gegner im ausverkauften Mönchengladbacher Borussia-Park ist Kolumbien. Anstoß der Partie ist um 19 Uhr, das ZDF überträgt live.
    Für den Test gegen die Kolumbianer rechnet Bundestrainer Jürgen Klinsmann fest damit, dass Philipp Lahm knapp zweieinhalb Wochen nach seiner Ellenbogen-Operation in den Kader zurückkehren wird: "Philipp ist in unseren Planungen dabei."
    Offen ist noch, ob der linke Außenverteidiger von Rekordmeister Bayern München, der am 16. Mai im Freundschaftsspiel gegen den brandenburgischen Verbandsligisten FSV Luckenwalde (7:0) einen Teilabriss der Sehne sowie einen Teilabriss des Bandes im linken Ellenbogen erlitt, von Beginn an auflaufen wird oder der Mönchengladbacher Lokalmatador Marcell Jansen. Lahm war am Mittwoch war erst am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.
    "Wir sind froh, dass sein Genesungsprozess so gut verlaufen ist. Wir planen mit seinem Einsatz, ob von Beginn, steht aber noch nicht fest", sagte Assistenztrainer Joachim Löw. Lahm selbst sprühte vor Selbstvertrauen: "Ich fühle mich topfit. Ich muss natürlich noch den Kopf frei bekommen, deshalb ist es für mich wichtig, dass ich gegen Kolumbien wieder spiele."

    Referee Hauge hat das letzte Wort
    "Wir hoffen, dass Philipp zum Zug kommen kann. Ob er voll dabei ist, müssen wir noch sehen", sagte Klinsmann. Entscheidend ist auch das Urteil von Schiedsrichter Terje Hauge. Der Norweger muss entscheiden, ob Lahm mit seiner Manschette spielen darf oder ein Verletzungsrisiko für Gegenspieler darstellt.
    Keine erneute Zwangspause droht Christoph Metzelder vom Bundesligisten Borussia Dortmund trotz seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Länderspiel gegen Japan (2:2) am Dienstag.
    "Ich haben einen Schlag genau auf die Wade bekommen, in der vorher der Muskel gerissen war. Der Wechsel war eine reine Vorsichtsmaßnahme", berichtete der Innenverteidiger, der das Feld in der 55. Minute verlassen hatte. Für ihn rückte der Leverkusener Jens Nowotny in die Abwehrformation.
    Positive Bilanz In der Länderspielgeschichte standen sich beide Mannschaften erst dreimal gegenüber, die deutsche Mannschaft verbuchte dabei einen Sieg und zwei Unentschieden. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams am 9. Februar 1999 in Miami (USA) endete mit einem 3:3-Unentschieden.
    [/FONT]
    [/FONT]
    www.dfb.de


    ------------------------


    Noch jemand morgen in Gladbach?
     
  42. Old School

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    Meine Eindrücke:

    Das beschauliche Mönchengladbach war gestern der Nabel der deutschen Fußballwelt. Aus ganz Deutschland strömten die Fans zur "Stahlspinne" -der aller größte Teil trug die Farben Schwarz-Rot-Gold. Das erinnerte mich schon fast etwas an unsere Heimspiele bei der WM ´90 in Mailand.

    Meine Hoffnung auf eine gute Fußball-Stimmung war geweckt.

    Vor dem Stadion inszenierte sich der Fan-Club "Deutsche Nationalmannschaft" und lockte mit Angeboten das 25.000te Mitglied. Einge derer, die schon Mitglied waren, wurden interviewt und bedankten sich artig bei ihrem Förderer Coca Cola und schwenkten dazu ihre Deutschland-Fahnen mit Coca-Cola-Logo.

    Der Untergang des Abendlandes! :mad:

    Dann vorbei an diesem Stadion, das äusserlich den Eindruck macht, es stünde schon 30 Jahre in dieser öden Agrar-Wüste.

    Erfreulicherweise wurde auch der ein oder andere MSV-Fan gesichtet.

    Im Stadioninneren angekommen, wurden dann Deutschland-Trikots der T-Com verschenkt. Jeder, der ein solches Trikot trug, sollte eine Gewinnchance auf WM-Karten erhalten. Für diese lächerliche Werbeaktion habe ich jedenfalls mein bereits vorhandenes Trikot nicht ausgezogen.

    Bereits eine halbe Stunde vor Spielbeginn präsentierte sich sodann aus dem Gästeblock heraus betrachtet das Stadion komplett in Weiss. Das Fahnenmeer beim Auflaufen der Mannschaften wußte zu gefallen, weil die meisten Fans die Fahnen von zu Hause mitgeschleppt hatten und es sich nicht um eine Sponsoren-Aktion handelte.

    Die Choreo auf der Nordtribüne ging so. Im Oberrang war ein großes Spruchband zu sehen, auf dem stand: Noch 7 Tage -der 4te Stern zum Greifen nah (Oder so ähnlich).

    Die tatsächliche Aufstellung entsprach meiner Wunschaufstellung und im Gegensetz zum Japan-Spiel spielte jeder auf der richtigen Position. Es wurde von Beginn an Druck gemacht.

    Gegen den Polen-Bezwinger zeigte sich das DFB-Team eine Woche vor WM-Start phasenweise kombinationssicher und stand auch recht gut in der Abwehr, wobei Lehmanns Ausflüge den Fans teilweise die Haare zu Berge stehen ließen.

    Aber das war schon das einzige, was an diesem gelungenen Abend aufregte. Frings fand ich persönlich auch nicht so doll, wie ihn die Medien offensichtlich sahen. Lahm kommt zurück, Schweini recht stark.

    Insgesamt Chancen über Chancen in Halbzeit 1 gegen Kolumbianer, die anfangs erwartet hart zur Sache gingen. Klose am leeren Tor vorbei -doch da lagen wir schon in Führung und mussten erstmals das englische Gedröhne aus den Lautsprecherboxen "Black & White" über uns ergehen lassen.

    Die Zuschauer von Anfang an in Party-Laune. Kein oder kaum Support. Stattdessen wurde stupide und monoton versucht, eine Laola-Welle nach der anderen ins Rollen zu bringen. Pseudo-Stimmung für Leichtathletik-Liebhaber. Um die Nord auf der Südtribüne vernehmen zu können, musste man Lippen lesen können.

    Aber für ein Heimspiel der Deutschen Nationalmannschaft wohl noch eine recht gute Stimmung. Das Event-Pack auf den Tribünen in Verbindung mit teilweise latent vorhandenem Fußballmob zog weingstens ein paar mal komplett mit. Also nicht zu kritisch sein...

    Wenigstens ließ das Spiel keine Fragen offen. Traumtor zum 2-0. Wieder eine Standardsituation. Was für ein Hammer!

    Mr. "Optikhövel" versuchte in der Pause wieder witzig zu sein...

    In Hz 2 fiel dann auch mal ein schönes Tor aus dem Spiel heraus. Borowski mit dem 3-0-Endstand. Neuville brachte nach seiner Einwechslung wieder Schwung.

    Aufgeregt haben mich noch ein paar dieser Bauern, die plötzlich meinten, zu Gladbach-Gesängen den Mund aufkriegen zu können. Völlig unpassend. Wohl noch nie auf einem Länderspiel gewesen. Klarer Sittenverstoß -aber was will man von der Landbevölkerung erwarten? Wenigstens kam das Gladbach-Geseiere kaum rüber.

    Abpfiff. Fahnenmeer. Jubel. Und anstatt die Stimmung im Stadion kochen zu lassen, wurde sofort wieder mega-laut jede euphorische Regung von den Rängen mit "Black & White"- Gedudel übertönt.

    Tolle Event-Stimmung mit gelegentlichen Ansätzen zur Fußball-Stimmung. :rolleyes:

    Nicht gerade heiser ging es dann mit einem aufgrund des Spiels doch wohligen Gefühl im Magen nach Hause.

    Gladbach kann auf seine beiden Nationalspieler stolz sein...

    Die WM kann kommen!
     
  43. Old School

    Old School 1. Liga

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    02.06.2006
    3:0! Generalprobe ohne Makel

    Mönchengladbach - Die WM-Generalprobe mit Bravour bestanden, das Selbstvertrauen gestärkt und die Euphorie bei den Fans weiter geschürt:

    [​IMG] Mit einem schulmäßigen Kopfball erzielte Michael Ballack den Treffer zum 1:0

    Eine Woche vor dem Eröffnungsspiel gegen Costa Rica gewann die deutsche Nationalmannschaft ihren letzten Test gegen Kolumbien in Mönchengladbach souverän mit 3:0 (2:0) und scheint für den Höhepunkt im eigenen Land gerüstet.
    Die Tore für das engagiert und konzentriert aufspielende deutsche Team erzielten Michael Ballack (20.), der überragende Bastian Schweinsteiger (37.) und der eingewechselte Tim Borowski (69.).
    Doch besonders die deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum glücklichen 2:2 gegen Japan am Dienstag dürfte Bundestrainer Jürgen Klinsmann beruhigt haben.

    Gelungenes Lahm-Comeback
    Vor allem die zuletzt wacklige Defensive, in der Philipp Lahm ein viel versprechendes Comeback gab, ließ vor 45.000 begeisterten Zuschauern im Borussia-Park kaum Aktionen der allerdings harmlosen Gäste zu und spielte wie von Ballack gefordert "zu Null".
    Klinsmann verzichtete in seiner Startformation wie angekündigt auf Experimente und brachte die Elf, die wohl auch am kommenden Freitag im Eröffnungsspiel in München gegen Costa Rica zum Einsatz kommen wird.
    Lahm kehrte nach seiner Operation am linken Ellbogen zurück und spielte mit einer Spezialmanschette links in der Viererkette für Marcell Jansen.
    Friedrich für Schneider
    Auf der rechten Abwehrseite kam wieder Arne Friedrich zum Einsatz, der am vergangenen Dienstag beim 2:2 gegen Japan pausiert hatte und von Bernd Schneider ersetzt worden war.
    Der Leverkusener rückte dafür ins rechte Mittelfeld vor, Borowski musste auf der Bank Platz nehmen.
    Die Abwehrzentrale besetzten erneut Per Mertesacker und Christoph Metzelder.
    Mit Pressing zum Erfolg
    Die DFB-Elf versuchte von Beginn an, die Gäste mit aggressivem Pressing früh unter Druck zu setzen.
    Dabei machte sie eine erheblich bessere Figur als gegen die Japaner, spielte in allen Mannschaftsteilen geordneter und konzentrierter.
    Schon in der zweiten Minute hatte Schweinsteiger die Chance zur Führung, doch der Münchner Jungstar verpasste das Tor mit seinem Schuss aus spitzem Winkel nur um Zentimeter.
    Schweinsteiger stark
    Aber "Schweini" blieb weiter Dreh- und Angelpunkt im deutschen Spiel. In der zwölften Minute verfehlte er das Tor der Kolumbianer mit einem Fernschuss nur knapp, acht Minuten später bereitete er das 1:0 vor.
    Schweinsteigers Freistoßflanke platzierte Ballack per Kopf aus gut zehn Metern unhaltbar für Torwart Oscar Cordoba ins Eck.
    Freistoß-Hammer zum 2:0
    Schneider verpasste danach das längst fällige 2:0 mit einem sehenswerten Volleyschuss, Schweinsteiger machte es besser.
    Der 21-Jährige sah bei einem Freistoß, dass die Mauer der Gäste schlecht postiert war, und hämmerte den Ball aus gut 25 Metern ins kurze Eck.
    Noch vor der Pause verpassten Klose und Podolski weitere große Chancen.
    Kolumbien deutlich unterlegen
    Die meist in die Defensive gedrängten Kolumbianer, die zwar am Dienstag noch 2:1 beim deutschen Gruppengegner Polen gewonnen hatten, aber bei weitem nicht das Format der Japaner vorwiesen, kamen auch in der zweiten Halbzeit mit Ausnahme eines Kopfballs von Elkip Soto (61.) kaum zum Zuge.
    Das deutsche Team überzeugte weiter mit durchdachten Aktionen, die auch nach den ersten Auswechslungen nach gut einer Stunde nicht abrissen.
    Heimspiel für Neuville
    Lokalmatador Oliver Neuville kam für den etwas ausgelaugt wirkenden Klose, Borowski für Schneider.
    Und auch der "zweite Anzug" passte. Borowski erzielte mit einem trockenen Schuss aus halbrechter Position das 3:0.
    Standing Ovations für "Schweini"
    Mit Abstand bester Spieler auf dem Feld war Schweinsteiger, der in der 73. Minute für Jansen ausgewechselt und mit Standing Ovations verabschiedet wurde.
    Daneben ragten aus einem durchweg überzeugenden deutschen Team, das nach dem Spiel bis zum Treffen im WM-Quartier am Montag in Berlin getrennte Wege ging, noch Torsten Frings und Ballack heraus.
    Bei den Kolumbianer spielten Soto und Fabian Vargas am auffälligsten.

    http://www.sport1.de/de/sport/artikel_114574.html
     
  44. Old School

    Old School 1. Liga

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    DFB-Team
    02.06.2006
    Schweinsteiger überragend - Abwehr verbessert

    Mönchengladbach - Die Generalprobe ist der deutschen Nationalmannschaft genau eine Woche vor dem WM-Eröffnungsspiel gelungen.

    [​IMG] Da macht es bumm: Schweinsteiger trifft gegen Kolumbien zum 2:0

    Die DFB-Auswahl gewann nach guter Leistung 3:0 (2:0) gegen Kolumbien, wobei die harmlosen Gäste einen dankbaren Aufbaugegner abgaben.
    Dennoch präsentierte sich die Defensive gegenüber dem Japan-Spiel stark verbessert, während in der Offensive vor allem Bastian Schweinsteiger eine glänzende Vorstellung zeigte.
    Die deutsche Mannschaft in der Sport1.de-Einzelkritik:
    Jens Lehmann: Erneut mit seiner offensiven Spielweise ein sicherer Rückhalt. Kaum geprüft, leichte Unsicherheiten bei einem Distanzschuss von Moreno (43.). Verhinderte gegen Guarin den kolumbianischen Ehrentreffer (80.).
    Arne Friedrich: Der Berliner kehrte wie erwartet in die Startelf zurück. Wesentlich konzentrierter als zuletzt und defensiv fehlerlos. Allerdings kaum Impulse nach vorne.
    Per Mertesacker: Aufmerksamer Abwehrorganisator, der aber auch viel weniger zu tun bekam als noch gegen Japan. Beschränkte sich dennoch meist auf die Defensive, wo er fast alle Zweikämpfe gewann.
    Christoph Metzelder: Der Dortmunder war ebenfalls sehr zweikampfstark und zeigte insgesamt aufsteigende Form. Herrlicher Lupfer auf Borowski vor dem 3:0. Dürfte nach diesem Spiel gemeinsam mit Mertesacker die Innenverteidigung bilden.
    Philipp Lahm: Blitz-Comeback nur zwei Wochen nach seiner Ellbogenoperation. Spielte mit einer Spezialmanschette, wirkte aber nicht gehandicapt. Viele gelungene Aktionen, aber auch noch einige Fehler im Stellungsspiel. Sein Schrägschuss aus 20 Metern ging knapp übers Tor (51.). In der 86. Minute gegen Hitzlsperger ausgetauscht.
    Torsten Frings: Der Bremer hatte anfangs Probleme ins Spiel zu finden, wurde dann aber immer besser. Agierte wesentlich defensiver, erst nach der Pause mehr Drang nach vorne und mit einigen schönen Pässen wie vor Neuvilles Chance. Ging nach 69 Minuten für Kehl vom Platz.
    Bernd Schneider: Rückte wieder von hinten auf die rechte Mittelfeldseite. Dort mit hohem Laufpensum. Immer anspielbar, aber auch mit einigen Abspielfehlern. Pech bei schöner Volley-Direktabnahme aus 20 Metern, die Cordoba abwehren konnte (30.). Nach 61 Minuten gegen Borowski ausgewechselt.
    Michael Ballack: Der Kapitän spielte wieder wie gewohnt im zentralen Mittelfeld. Versuchte, das Spiel zu ordnen, was ihm nicht immer gelang. Schöner Kopfballtreffer zum 1:0, als er nach Schweinsteiger-Freistoß völlig frei stand (20.). Bereits sein 31. Länderspieltor. Scheiterte nach der Pause freistehend an Cordoba (54.).
    Bastian Schweinsteiger: Bester deutscher Spieler. Immer unterwegs, mit vielen gelungenen Pässen und Vorlagen. Auch bei Standards stark verbessert, so wie beim Freistoß zu Ballacks 1:0. Krönte seine Leistung mit einem herrlichen 30-Meter-Freistoß zum 2:0 (37.). Standing Ovations, als Jansen ihn in der 73. Minute ablöste.
    Miroslav Klose: Wirkte etwas müde, so dass er oft einen Schritt zu spät kam. Bezeichnend seine beiden vergebenen Riesenchancen (33., 42.), wobei er bei der zweiten am leeren Tor vorbei schoss. Trotzdem immer engagiert und bei seiner Auswechslung gegen Neuville mit Applaus verabschiedet (61.).
    Lukas Podolski: Fand lange Zeit kaum Bindung zum Spiel, obwohl er viel in Bewegung war. Dann mit schöner Vorarbeit zu Kloses Großchance. Scheiterte in der Folgezeit zweimal freistehend (45., 57.). Ging nach 69 Minuten für Asamoah vom Feld.
    Oliver Neuville: Der Gladbacher Lokalmatador löste nach 61 Minuten Klose ab und sorgte sofort für Wirbel. Größte Chance, als sein Schuss nach schnellem Gegenstoß in letzter Sekunde von Perea abgeblockt wurde (69.).
    Tim Borowski: Kam in der 61. Minute für Schneider. Fand zunächst nicht ins Spiel, traf dann aber nach 69 Minuten mit schönem Schrägschuss zum 3:0. Sein zweites Länderspieltor.
    Sebastian Kehl: 27. Länderspiel für den Dortmunder, der nach 69 Minuten Frings ablöste. Beschränkte sich in der verbleibenden Zeit meist darauf, die Defensive abzusichern.
    Gerald Asamoah: Der Schalker wurde in der 69. Minute für Podolski eingewechselt.Gewohnt engagiert und bemüht, aber ohne gefährliche Szenen.
    Marcell Jansen: Der gebürtige Mönchengladbacher wurde in der 73. Minute bei seiner Einwechslung frenetisch vom heimischen Publikum gefeiert und scheiterte kurz darauf mit einem Distanzschuss an Cordoba. Wirkte in den wenigen Minuten hochmotiviert.
    Thomas Hitzlsperger: Kam in der 86. Minute für Lahm zu seinem 15. Länderspiel. Hatte keine nennenswerten Aktionen mehr.
    Aus Mönchengladbach berichtet Martin Volkmar

    http://www.sport1.de/de/sport/artikel_114686.html
     
  45. Daniel

    Daniel Bezirksliga

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    Kann alles so bestätigen, hierzu noch etwas. Stand auf der Nordtribüne, die Bauern da haben sich wirklich lächerlich gemacht. Zum einen wurde Sprüche gegen Klinsmann losgelassen als Jansen nicht aufgestellt, war, Lahm hat man bei der Manschaftsaufstellung dann beleidigt und vereinzelt ausgepfiffen, das nenne ich mal Support der Nationalmannschaft. Dann sassen die meisten fast das ganze Spiel über, bis dann die Gladbacher Neuville und Jansen eingesetzt wurde. Weder bei deinem Angriff von Klose noch Podolski oder anderen stand auf einmal alles auf, nein erst als Gladbacher Spieler aufs Tor zurannten. Sowas dämliches an Support fürs eigene Land habe ich selten gesehen, aber vielleicht fühlen sie sich auch insgeheim als Holländer, naja, tat meiner ansonsten guten Stimmung keinen Abruch. Musste aber mal gesagt werden.
     
  46. Old School

    Old School 1. Liga

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    Zitsche, das ist die auf dem Land weit verbreitete Engstirnigkeit. Die meinen, sie müssten ihren Verein auch anlässlich eines Spiels der DFB-Elf huldigen. Das sollen sie mal im Zusammenhang mit Bundesliga-Spielen machen.

    Ich kenne es von Welt- und Europameisterschaften nur so, dass man seine Vereinsangehörigkeit zum Wohle des gemeinsamen Ziels "Deutschland" hinten an stellt. Bei Turnieren habe ich auch schon mit den sonst verhassten Schlackern Seite an Seite gestanden ohne jeden bösen Blick oder auf den Verein bezogene Lieder.

    Leider kam es aber immer wieder vor -nicht nur in Gladbach-, dass Leute, die keine Erfahrung mit Länderspielen haben, die gemeinsame Stimmung durch "Vereins-Getue" trüben.
     
  47. EinDuisburger

    EinDuisburger Landesliga

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  48. Yike

    Yike MSVPortal-Team Mitarbeiter

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    Im Französischen wird die deutsche NM "La Mannschaft" genannt. :rolleyes:
     
    C-Bra, Menthi, Guido und einer weiteren Person gefällt das.
  49. Mike Oldmann

    Mike Oldmann 3. Liga

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    " Wenn wir nicht aufpassen, dann treiben wir dem letzten Fan noch das letzte echte Gefühl aus, zu dem er zwischen all den Business Seats, den jährlich sechs neuen 80-Euro-Trikots, Dauerkarten im Gegenwert von Kleinwagen und Sponsoring Events noch fähig ist. Das Gefühl von Fans ist überhaupt der letzte Faden, der noch zwischen Fußball und der totalen Kommerzialisierung klemmt."

    Link: http://www.westline.de/fussball/dfb...letzte-Gefuehl-austreiben-will;art529,2295981

    Hier hat mal ein Autor den Finger in die Wunde gelegt und die diesen ganzen schleichenden Prozess, weg vom " Fussball - Erlebnis " mit all seinen Traditionen und mit allen Facetten, sowie z.B. den Bierbecher und die Bratwurst auf der Hand, hinzu dem bereits aus einigen wenigen deutschen Stadien bekannten " Oprettenpublikum. Das hat weitesgehend natürlich mit der fortschreitenden Kommerzialisierung im Fussball zu tun, aber auch oder gerade mit dem immer stärker werdenden Einfluss der " Sponsoren ". Die deutsche Nationalmannschaft der Frauen " trabt " müde durch die Frankfurter City, um sich bei der Commerzbank auszuruhen. Nur ein Beispiel, wie der DFB seine " Aufgaben " löst. Der " Fan " ist die Zielgruppe ( weil er die Eintrittsgelder bezahlt, die Trikots erwirbt und den teuer angebotenen Sponsoren - Merchandizing - Müll sich zulegen soll.

    Fussball wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts vorwiegend in bürgerlichen Kreisen ausgeübt und galt als Modesportart des Bürgertums wie von Aufsteigern, nicht zuletzt jüdischer Herkunft Arbeiter verfügten weder über genügend Freizeit noch über finanzielle Mittel für die Ausrüstung. Erst durch die Sozialgesetzgebung der Weimarer Republik erreichte der Fußball neben anderen Sportarten in den 1920er Jahren auch die Arbeiterschichten und wurde damit zum Massenphänomen.

    Heutzutage hat man vielfach den Eindruck, es findet eine Art Rückentwicklung statt, nicht gut für diesen Sport und seine wahren Fans.
     

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