Allgemeiner Brasilien-WM-Thread

Dieses Thema im Forum "WM 2014" wurde erstellt von ChristianMoosbr, 6 Juni 2014.

  1. Old School

    Old School 1. Liga

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    Löw hat ihn schon unfit spielen lassen. Bin optimistisch. ;)
     
  2. Menthi

    Menthi Regionalliga

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    Hummels ist ein Muss für das Finale, mit Merte wurde es gestern nochmal richtig gefährlich gegen Brasilien
    (man stelle sich vor die drei 100% Chancen wären reingegangen).

    Er wird und er muss spielen.
     
  3. Street Fighting Man

    Street Fighting Man Landesliga

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    Ich gehe auch davon aus, dass Hummels spielt. Bis Sonntag abend haben wir ja noch genug Zeit um ihn fit zu bekommen.
     
  4. xantener

    xantener MSVPortal-Team Mitarbeiter

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    Ansonsten spielt halt der Neuer IV.
     
  5. Old School

    Old School 1. Liga

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    Gerade Tagesschau:

    Wahrscheinlich Entwarnung bei Hummels.
     
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  6. Wenn er nicht laufen kann bekommt er Skater umgeschnallt.
     
  7. Zebra38

    Zebra38 Kreisliga

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    Müller und Robben sitzen beim Frühstück. Robben: " Wir spielen gegen Argentinien heute Abend! " Müller: " Wir am Sonntag auch! "
     
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  8. Rheinpirat

    Rheinpirat Landesliga

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    Heute früh sagte ein Holländer zu einem Deutschen : " Du wir spielen heute Abend gegen Argentinien ..... darauf der Deutsche . Was für ein Zufall , wir am Sonntag auch ":brueller::brueller:
     
  9. ChristianMoosbr

    ChristianMoosbr 3. Liga

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    Ein Turnier, wie es sicher noch keins gegeben hat. Zeit für ein kleines Resümee.

    Der legendäre Austragungsort: Brasilien als Land kollektiver Sehnsüchte, der enormen Gegensätze, mehr ein Kontinent denn ein Land: vieles davon klang an, das meiste blieb leider im Rahmen der Fernsehberichterstattung ganz an der Oberfläche. Wieso war Brasilien mal ein Zufluchtsort für Dissidenten aus Osteuropa, wie kam es dann zur Militärdiktatur? Worin bestehen Perspektiven im Hinblick auf extreme soziale Unterschiede, etc.? Über allem der Blick die Copacabana entlang, eine Küstenlandschaft, schön und seltsam wie auf einem fremden Planeten. Sicher keine WM hat jemals mehr mit dem Pfund wuchern können, welches ein Standort bietet, auch dank mittlerweile global hochwertigster Fernsehtechnik. Immerhin, das Land ist vielen massiv und in all seiner Vielschichtigkeit ins Bewusstsein gerückt, sicher ein Effekt, der gar nicht unterschätzen werden kann, auch wenn dieses Statement leider der FIFA ein bisschen recht zu geben scheint. Beigetragen zum Gesamtbild haben aber auch die Proteste, die effektiv verhinderten, dass man 'einfach so' noch glatte Fröhlichkeit und Lebensfreude übermitteln konnte.

    Der Fussball: mehr davon und spannenderen gab es niemals. Wurde in Südafrika noch der endgültige Sieg des Systemfussballs postuliert, dominierten äusserst defensive Ausrichtungen ferner das ganze Turnier, war jetzt alles da, alles mit allem gemischt, und wurde vor allem Gas gegeben, als sei in dem segnenden Christus über Rio der Teufel persönlich versteckt. Vor allem in der Gruppenphase reihte sich Sensation an Sensation, es fielen massig Tore aus allen Lebenslagen, und aus jeder Denkrichtung konnten sich Mannschafen durchsetzen, während bekannte Turniermannschaften gnadenlos durch Fussballzwerge rausgeworfen wurden. Alle Prognosen wurden über den Haufen geworfen, angefangen bezüglich des möglichen Tempos bei der dortigen Hitze. Die Italiener waren nicht listig, die Holländer nicht chaotisch, sondern so diszipliniert wie sonst Nordkorea. Dafür spielten die Deutschen langsam und kamen beinahe nur über Standards nach vorn, eine Taktik, die man zuvor als glücklicherweise ausgestorben belächelt haben würde. Mannschaften, deren System nur darin bestand, den Ball möglichst zügig über einen Solokünstler nach vorn zu bringen, kamen ziemlich weit, aber auch welche, die ganz auf den etablierten Systemfussi setzten, ihn sogar nochmal, wie Holland, auf die Spitze trieben. Zwei Dinge blieben aber doch so, wie man sie mittlerweile kennt: 1. Die Engländer traten im Stil einer Schülermannschaft auf. 2. Die grossartigen afrikanischen Fussballer wurden offenkundig von korrupten Funkionärscliquen ihrer Nationen grösstenteils verheizt und blieben deshalb erneut mehrere Klassen unter ihrem eigentlichen Niveau.

    Fussball erwies sich insgesamt einmal mehr, dies ist sicher ein positives Resümee, als unvorhersagbar, alle Versuche, ihn zu systematisieren, haben nur zeitlich begrenzt einen gewissen Wert. Und, auch hier hat diese WM an sich einer 'FIFA-Linie' in die Hände gespielt: die sogenannten "Kleinen" haben die Nützlichkeit ihrer Teilnahme unter Beweis gestellt. Eigentlich gab es keine Mannschaften, die hier tatsächlich 'unterklassig' gewesen wären.
    Konzepte, welche es geschickten Trainern ermöglichen, individuell fehlende Klasse durch einen hervorragenden Trainingsstand der Akteure auszugleichen (hohes Gegenpressing) liessen manchmal die Etablierten rückständig wirken, und nicht diese "Kleinen". Die Vernetzung tut wohl ein übriges, und heute ist es kein Problem mehr für einen Spieler aus Costa Rica, diese Bühne offensiv für die eigenen Zwecke zu nutzen, während dem er zugleich seinem winzigen Heimatland einen ungeahnten Höhenflug verschafft.

    Schiedsrichter: naja, ist wohl jedes Mal dasselbe: einen wie Urs Meier wird es niemals wieder geben. Und was als lustige Frozzelei zwischen ihm und Klopp als Pausenfüller beim Sommermärchen begann, ist inzwischen zu einem regelrechten Tribunal entartet: während im internationalen europäischen Vereinsfussball genau der gleiche Mist verpfiffen wird, soll es hier dran liegen, dass der Referee mal ein Afrikaner, mal ein Japaner ist. Wie jedes Mal wird erst später dann thematisiert, dass es an sich bestimmte Auslegungsvorgaben der FIFA gibt, die für einen Schiri nunmal verbindlich sind. Dass es trotzdem von Fehlentscheidungen wimmelte, liegt in der Natur der Sache.

    Der komische Spray war hinterher geläufig, aber es sieht schon albern aus, wie der Unparteiische damit seine Linien zieht. Auch wenn es geholfen haben mag: sollte man lassen, fertig. Und die berühmte Torlinientechnik hat in all ihrer Pracht nur eine einzige gelinde umstrittene Entscheidung zu begleiten gehabt, sonst nervte die Einblendung dessen, was jeder schon mitgekriegt hatte, lediglich. Gestritten wurde natürlich dennoch, weil das Spiel halt so ungeheuer vielschichtig ist. Und damit es das auch bleibt, soll man den ganzen Kram, der sonstens diskutiert wird, etwa den Videobeweis, gleich mit der Torlinientechnik wieder in die Tonne kloppen. Meine Meinung, jedenfalls.

    Bleibt noch das Fernsehen, über welches es die allermeisten sich ja reingezogen haben: grandiose Bilder, heutzutage. Nur beim Eröffnungsspiel kam Bela Rethy mit einer Tonqualität wie Mexiko 70. Für Romantiker fast schade, dass es dann besser wurde. Grossartige Nahaufnahmen in Superzeitlupe kennen wir jetzt schon seit einigen Turnieren, trotzdem gewöhnt man sich nicht richtig dran, dass die Livebilder so nachbearbeitet und redigiert werden, dass sie wie Seifenoper aussehen. Auch die asynchrone Wiederholung von Sequenzen, die längst vorbei waren, nervte. Dafür wurde das Publikum sehr grossartig eingefangen: Leute aller Art, von schüchtern bis total abgedreht, Freaks und Schönheiten, auch dickbäuchige Fangruppen und nette Päärchen. Hatte man bei der EM noch das Gefühl, es seien Kameraleute beim Gesichterscan für die Softpornoherstellung unterwegs, wurde hier wohl ein echter und angemessener Spass draus gemacht, den Menschen ihre fünfzehn Sekunden für Jubelgrüsse nach Hause zu geben.

    Reporter und Kommentatoren des öffentlich-rechtlichen Fernsehens hinterliessen hingegen einen zwiespätligen Eindruck: zum Glück konnte man Delling und KMH leicht umgehen. Die beiden sahen aus wie bemühte Eltern, welche die AG Film und Medien ersatzweise am Leben zu halten versuchen, während die saumseligen Blagen am Strand ne Runde chillen. Sachlicher Gehalt ihrer Duschungelcampinterviews: genauso Null wie der boulevardeskse Gehalt. Typen wie Lutz Pfannenstil, der beim Indianer Maden probiert, muss es wohl jedesmal geben, damit auch alle Redakteure einen Nachweis für die teuren Tickets und Hotelbuchungen führen können. Verschenkt, aber dahingehend sollte man wenigstens mal versuchen, lustiger zu sein, wenn man die Kohle schon raushaut. Carolin Kebekus beim Indianer hätte vielleicht doch was mehr gefetzt.

    Die Dachterasse mit Blick auf die ganze Copacabana bei wechselnden Wettern und Tageszeiten war ein Geniestreich. Da hätten auch Ernie und Bert als An- und Abmoderation nicht weiter gestört. Jedoch: ZDF mit den zwei dicken Ollis setzte eine grossartige selbstironische Marke: die langweiligen Kurzarmhemden, die steife Körperhaltung, die dahinplätschernden Flachwitzchen: Klasse-Comedy! Dabei konnte man sogar zuhören: die beiden Jungs sehr fachkundig, besonders Kahn zeigte, dass er viel mehr drauf hat, als es dauernd auf 'Druck' und 'Tunnel' herauslaufen zu lassen. Welke setzte ihn hochprofessionell ein. Da konnte die ARD nicht mithalten: Opdenhövel ist zwar witzig, hat aber nur begrenzte Ahnung. Und Scholl war eine reine Katastrophe: statt Fachkunde verfriemeltes Insider-Getue eines offenkundig Ahnungslosen. Unerträglich, wie er andeutete, um dann nichts mehr dazu zu sagen, weil das wohl besser ist. So reicht es nicht mal mehr, um im Dschungelcamp die Frühphase zu überstehen. Diese Fernsehkarriere sollte bald gnädig im ZDF-Fernsehgarten auslaufen, oder höchstens bei 'Wissen macht A'.

    Krass unterwegs zum Teil die Kommentatoren, welche die Spiele 'Live' begleiteten: Schmidt, Gottlob und Bartels nicht mal auf einem Niveau, das noch für Sport eins ausreicht. Nervtötend: das beständige Fällen feststehender Urteile, wo es nicht nur unnötig, sondern sogar unsportlich ist. Der Kommentator muss ja gar nicht wissen, ob es Foul war oder nicht, sondern er soll dem Zuschauer eine Entscheidungsbeihilfe verschaffen. Vor allem sollte er nicht noch eine halbe Stunde auf einem schon abgegessenen Knochen herumnagen. Gruselig, wenn man sich entspannt vor der Glotze hinsetzt, und dann über die Tonspur so ein Oberlehrer reinkommt. Wie man es gut macht, zeigte Bela Rethy, der diesmal seine Neigung zum Dozieren im Griff behielt: viel Information, Sachkunde, präzise Vorbereitung. Auch Poschmann gefiel: seine Scherze sind Geschmackssache, aber manchmal ist er echt witzig, vor allem ist er aber stets ausgesprochen fair und verzichtet völlig auf Botschaften aller Art. Bemüht war Simon, aber passageweise nicht verstehbar, ausserdem anscheinend viel zu nervös, um einen Überblick zu behalten.

    Was noch? Skandal: die Sache mit dem Biss natürlich, das idiotischste Ding seit dem Zidane-Kopfstoss. Und der Zusammenbruch Brasiliens im Halbfinale: Dinge, die zeigten, dass eigentlich übermenschlicher Druck auf allen Akteuren lastet. Sollte man drüber nachdenken, sicherlich auch im Hinblick auf manche eigene Erwartung. Genauso wie über die Tatsache, dass der Spieler, der Neymar ins Krankenhaus brachte, jetzt Polizeischutz benötigt.

    Alles in allem: der reine Wahnsinn, aber mittlerweile sehnt man sich nach Ruhe und Frieden, und einer Zeit ohne Fussball. Noch zwei Begegnungen, hoffentlich der kurze Autokorso mit Hupkonzert, dann erst mal abschalten.
     
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  10. zottel

    zottel Landesliga

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    @ ChristianMoosbr

    sehr nette analyse:

    2 Dinge sehe ich anders.
    Ich finde die Torlinientechnik und den Videobeweis hervorragend und sollte der im Finale zu unseren Gunsten entscheiden, wirst auch Du Dich vermutlich damit anfreunden!

    Und zweitens war für mich Mehmet Scholl wesentlich interessanter als Oliver Kahn, bei dem ich im Gegensatz zu seiner aktiven Zeit immer das Gefühl hatte, das er über seine eigenen Analysen jeden Moment einschläft.

    Und zu den Kommentatoren noch: Bela Rethy konnte beim Spiel gegen Brasilien jetzt nicht so viel falsch machen.
     
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  11. xantener

    xantener MSVPortal-Team Mitarbeiter

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    Es gibt keinen Videobeweis. Weiß nicht, wo du den gesehen hast..

    Die Torlinientechnik ist soweit ich weiß bisher nur beim Spiel Frankreich vs Honduras wirklich zum Tragen gekommen, als es eine knifflige Szene so nicht ohne auflösbar gewesen wäre.
    Ich weiß nicht, ob das diese teure Technik wirklich rechtfertigt. WM, Europapokal gerne - aber 2/3. Liga?
     
  12. embe

    embe Landesliga

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    Dankbare Kolumbianer:
     
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  13. ChristianMoosbr

    ChristianMoosbr 3. Liga

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    @zottel

    Vielleicht kann man bei WM/EM, und von mir aus auch CL/EL, tatsächlich drüber nachdenken, die Torlinientechnik zu belassen, wenn dafür nicht mehr die unsäglichen Strafraumzusatzschiedsrichter rumhampeln.

    Aber Videobeweis bitte nicht. Und Torlinientechnik im Ligaalltag ist auch nicht gerechtfertigt, weil es letztendlich genügt, dort eine ausgleichende Gerechtigkeit walten zu lassen. Finde ich jedenfalls.
     
  14. Old School

    Old School 1. Liga

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    Deine Stellungnahme wirft für mich eine wesentliche Frage auf:

    Kann es auch einen Autokorso ohne Hupkonzert geben? :nunja: :D

    Danach wird Ruhe einkehren und du kannst dann plakativ erklären, weshalb eigentlich Holland die beste Mannschaft im Turnier war. ;)

    Aber mit Scholl hast du Recht. Nur der Kahn mit seinem aufgesetzten Humor ist schlimmer. In 20 Jahren bleibt uns dann der im TV dozierende Neuer als Weltmeister 2014 nicht erspart. :)
     
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  15. @ Danke für deine Mühe CM
    Ich persönlich habe an den Kommentatoren nix auszusetzen. Als Funkhaus Europa Hörer habe ich aber mitbekommen, dass sich viele Zuschauer/hörer tierisch über den Bala Rethy aufgeregt haben, insbesondere beim Spiel Algerien gegen Deutschland. Als Algerier permanent als Afrikaner ausgerufen zu werden fanden einige sehr anstößig. Überhaupt stehen aus dem Maghreb stammende Menschen auf die Bezeichnung Afrikaner ungemein. (Ironie) Mir persönlich würde das nicht so viel ausmachen als Deutscher permanent als Europäer betitelt zu werden aber andere Länder, andere Sitten. Obwohl, aus dem Hintergund müßte Bastian Schweinsteiger (Spitzname in Argentinien/Brasilien "Buchstabensuppe") der Europäer schießen ....... klingt auch irgendwie prall.
    Keine wirklich Kritik meinerseits aber als studierter Soziologe/Ethnologe sollte man solche "Kleinigkeiten" schon auf der Pfanne haben bzw. sich dementsprechend vorbereiten. Wird aber heißer gekocht als es gegessen wird.;)
     
  16. samandahl

    samandahl Landesliga

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    Ich persönlich mag keinen der Kommentatoren mehr hören. Da schalte ich lieber das Radio ein - die sind oft viel viel besser.
    Nur mit dem Zeitversatz - das ist Mist (UM Kabel zu Radio).
     
  17. zottel

    zottel Landesliga

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    @ ChristianMoosbr

    ob es im Ligaalltag immer eine ausgleichende Gerechtigkeit gibt, sei mal dahin gestellt. Nur mal so zum Nachdenken. Uns wird am 10. Spieltag ein Tor zum 4:1 gegeben, obwohl der Ball nicht hinter der Linie war. Im Relegationsspiel in dem wir ein 0:0 im Rückspiel auf eigenem Platz nur erreichen müssen nach dem Hinspiel gibt es für den Gegner in der 89. Minute eine kritische Szene. Es wird auf Tor entschieden gegen uns, obwohl der Ball nicht drin war. Konsequenz Darmstadt bleibt drin und wir in der 3. Liga. Wäre das dann wirklich ausgleichende Gerechtigkeit weil wir einmal profitiert haben und einmal benachteiligt waren durch die fehlende Technik?
    Ich möchte in der Situation alle die hier hören, die jetzt gegen die Technik sind.
     
  18. xantener

    xantener MSVPortal-Team Mitarbeiter

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    Mach ich mittlerweile auch. Deutlich empfehlenswerter! Und bei mir direkt als Tonspur wählbar :)
     
  19. Boris

    Boris Soziale Unruhe

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    Gott, ist Brasilien grottig. Wie kann so ein unsportliches Team nur Ausrichter einer Fußball-WM sein? Sogar unsere Amas würden zur Halbzeit 2:0 gegen die führen. Man man man. Die sollen lieber weiter in Karneval machen. Fußball ist einfach nicht deren Stärke.
     
  20. Supernova

    Supernova Bezirksliga

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    Vielleicht sollte man David Luiz einfach zum Stürmer umschulen, er hat deutlich mehr Offensiv als Defensive Qualitäten.
     
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  21. xantener

    xantener MSVPortal-Team Mitarbeiter

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    Ist sicherlich nur der Testlauf für Katar.
     
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  22. Killerschlumpf

    Killerschlumpf Landesliga

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    Da fällt mir nichts mehr bei ein. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
     
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  23. MarZeRo

    MarZeRo Regionalliga

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    Die Schiedsrichterleistung heute exemplarisch für das ganze Turnier. Kann mich an keine WM oder EM erinnern, wo so schlecht gepfiffen wurde. Das fing mit dem Kollegen aus Japan im ersten Spiel an, der die Schauspieleinlage von Fred doch glatt als 11er gesehen hat. Heute dann der krönende Abschluss. Wo kam der Schiri her? Taka-Tuka Land? Sorry, aber das ist ne absolute Frechheit...

    Da muss man sich auch mal überlegen was man bei einer WM will. Die besten Schiedsrichter oder die ganzen Kontinentalverbände zufriedenstellen. Da pfeifen Schiedsrichter aus Ruanda und den Seychellen, Leute die teils noch nichtmals ein wirklich ambitioniertes FIFA-Länderspiel gepfiffen haben und somit komplett überfordert sind bei so einem Turnier. Sicherlich haben die Schiedsrichter aus anderen Ländern, wir sagen mal Entwicklungsländern des Fußballs, ihre Berechtigung. Aber nicht bei einer Fußball-Weltmeisterschaft.

    Wenn ich mir die Schiedsrichterleistung vom Spiel um Platz 3 angucke. Mannomann, da waren 95% der Entscheidung grundlegend falsch. Keine Linie, nix. Leider keine Seltenheit bei dieser WM.
     
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  24. ZebraA

    ZebraA Regionalliga

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    Ich finde die Technik sollte nur in den Momenten bei uns zum Einsatz kommen, in denen wir davon profitieren.
    Wenn die Geräte richtig justiert, kalibriert und der MSV Hack eingespielt wurde, dann zählen die gegnerischen
    Tore auch nicht wenn der Ball ins Netz fliegt. Die Uhr sagt "NO GOAL".
    Der King schießt 5 Meter am Kasten vorbei und die Uhr sagt "GOAL".

    Ist doch ganz einfach. ;)
     
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  25. Boris

    Boris Soziale Unruhe

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    Junge, lies einfach noch mal in Ruhe meinen Beitrag.
     
  26. Casper

    Casper Kreisliga

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    auch ich 3x gelesen, bleibt trotzdem Sch.....
     
  27. xantener

    xantener MSVPortal-Team Mitarbeiter

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    Das ist doch bei jeder WM so. War 2010 oderauch 2006 nicht viel anders.
    Liegt einfach daran, dass die FIFA aus allen Kontinenten Referees will, aber nicht alle den gleichen Leistungstand haben, um bei so einem Spiel eine gute Rolle zu spielen.
     
  28. ZebraA

    ZebraA Regionalliga

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    Na da können wir ja schonmal froh sein, dass heute Abend kein Schiri aus Timbuktu pfeift.
    Hoffe der Italiener macht seine Sache gut!
     
  29. Boris

    Boris Soziale Unruhe

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    Was gibt es denn am Wahrheitsgehalt dieser Aussage nicht zu verstehen?

     
  30. Supernova

    Supernova Bezirksliga

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    Also ich finde der Höhepunkt schlechter Schiedsrichterleistungen ist und bleibt die WM 2002, wo man Spanien und Italien zugunsten Südkoreas aus dem Tunier gepfiffen hat.
     
  31. Zebra Libre

    Zebra Libre 3. Liga

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    Sorry @Boris,
    aber Deine Aussage tendiert zu 0% Wahrheitsgehalt ;)

    1. richtet nicht das Team die WM aus, sondern das Land und der brasilianische Fußballverband.
    2. ich mag unsere Amas sehr, aber die hätten auch gegen schwache Brasilianer keine Chance und
    3. hast Du Recht, Karneval können die Brasilianer sehr gut. Das traf bisher aber auch auf den Fußball zu. Sind nicht ganz zu Unrecht 5x Weltmeister.
     
  32. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe erfolgte die WM Vergabe bis einschließlich dem Jahre 2010 nach dem Rotationsprinzip (wohlgemerkt die Vergabe). Connebol (der Fußballverband Südamerikas) war da wohl dran. Es gab da noch ein anderes Bewerberland Südamerikas (Kolumbien/Venezuela, ich weiß das nicht mehr so genau) welches aber aufgrund des anstehenden 100 jährigen Jubiläums des Brasilianischen Fußballverbandes seine Bewerbung zurückgezogen hat. Eigentlich wollte ich, bevor ich hier mit gefährlichem Halbwissen glänze die entsprechende Seite einstellen, bin aber bei der Suche nach dem passenden Link leider nicht fündig geworden.

    Im Nachhinein betrachtet aber wohl die richtige Entscheidung der FIFA (für die die Bewerbung Brasiliens als Gastgeberland und einzigem Bewerber nicht zwingend bindend war) für die "wichtigste Nebensache der Welt". Ich freue mich mächtig aufs Finale heute.

    PS: Kurze Ergänzung noch. Das Rotationsprinzip galt wie bereits oben beschrieben bis einschließlich dem Jahre 2010 (also Schnee von gestern). Bei der WM Vergabe war es völlig unerheblich welchen sportlichen Wert das jeweilige Bewerberland inne hatte. Ansonsten hätte es ja auch niemals eine WM nach Südkorea/Japan verschlagen. ;) Bis zum damaligen Zeitpunkt waren stabile politische (naja) Verhältnisse, gute Infrasruktur (einschließlich Unterbingungsmöglichkeiten der zu erwartenden Gäste) Klima u.-ä. maßgeblich. Zumindest habe ich das so in Erinnerung.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13 Juli 2014
  33. Rheinpirat

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  34. ChristianMoosbr

    ChristianMoosbr 3. Liga

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    @zottel

    In letzter Konsequenz hast du vielleicht recht, aber dann muss man auch den Videobeweis mit allem, was dranhängt, einführen. Weil man kann genau das gleiche Szenario entwickeln mit einem Abseits, was keins war, einem Strafstoss, der keiner war, etc. pp. Letztendlich wird sich das Spiel ganz verändern, wenn man nach solchen strittigen Szenen immer unterbricht, und der Schiri sich erst die Fernsehbilder ansieht. Ich halte das nur denkbar für Sportarten, wo die einzelnen Spielzüge sowieso kurz sind. Etwa beim American Football, wo es funktioniert. Aber dabei gibt es ja sowieso soviel Leerlauf, dass dieses kaum den Sehgewohnheiten eines Fussballfans entspricht.

    Ich glaube darüber hinaus auch, dass die Torlinientechnologie für kleinerer Vereine ziemlich zu Buche schlägt, während sie für die etatmässig richtig aufgemotzten Clubs eigentlich kein Problem darstellen dürfte. Hier wird bei der entsprechenden Diskussion ein Fehler begangen, wenn man einfach einen Querschnitt durch die Gesamteinnahmen der beiden höchsten Spielklassen zieht, und dann daraus schliesst, dass es für eine reiche Liga kein Problem sein darf, diese Apparate einzukaufen. Die Schere zwischen Arm und Reich ginge jedenfalls wieder ein Stück weiter auf.

    Schätze, da ist einiges an Softwaremanagement mit verbunden, diese vierzehn oder so Kameras werden ne Stange Geld kosten, und im Winter friert womöglich alles fett ein, und es kann dann gar nicht mehr gespielt werden. Denke, ab der Dritten Liga ist es bereits per se ausgeschlossen, weil die Vereine im Durchschnitt nicht mehr über die entsprechende Finazkraft verfügen dürften.
     
  35. Old School

    Old School 1. Liga

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    Neben uns England, Italien (Italia 90 für immer Nummer 1), Brasilien. Diese Turniere (WM/EM) sind immer unvergleichlich und gerne von uns gewonnen. :)

    In diesen Ländern lebt der Fußball. Das spürt man einfach. Ein Jammer: Es ist vorbei.

    Weltmeister in Maracana. Unfassbar.

    Danke für ein tolles Turnier, Brasil.
     
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  36. Mike Oldmann

    Mike Oldmann 3. Liga

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    @ ChristianMoosbr

    ja was die Kostenseite angeht hast Du sicherlich recht. Allerdings sehe ich das so, das da dafür gesorgt werden muss, das diese Kosten solidarisch verteilt werden. Ähnlich den Fernsehgeldern nur umgekehrt. Die am besten Platzierten zahlen am meisten. Es kann nicht jeder Verein seine eigene Technik zahlen. Und letztendlich machen die Topclubs ja auch die meisten Spiele damit, also profitieren auch am meisten. Liga; DFB Pokal; CL; EL; Darüber braucht sich der 15. der 2 Liga wenig Gedanken machen in der Regel.
     

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