Wie wollen die sich eigentlich irgendeine Perspektive aufbauen, wenn 80% von deren Spieler gefühlt Leihe sind? Komische Transferpolitik.
Naja, deine gefühlten 80% sind aktuell bei denen in Zahlen ausgedrückt drei... :-)
Ich denke schon, dass sich grundsätzlich die Bereiche "eigene Entwicklung" und "Leihspieler" keinesfalls widersprechen müssen, sofern jeder für sich das richtige Maß definiert bzw. trifft. Und darüber hinaus trotzdem auch in eigene Talente investiert...
Wo dieses richtige Maß liegt und wie man es definiert, da mag es unterschiedliche Wahrheiten und Ansätze geben...
Allerdings glaube ich, dass Aachen all die Leihen rund um Gindorf, Schroers, Nadjombe, Oehmichen & Co wahrlich nicht geschadet haben, Cottbus stark von einem King Manu, Osnabrück stark von einem Meißner, Verl stark von einem Besio oder Ens, Bielefeld zuvor stark von einem Wörl und wir durchaus von einem Kother profitiert haben. Zumal, wenn es dir gelingt, einen Spieler danach sogar noch zu halten...
Dresden wäre ohne die Qualität ihrer sieben Leihspieler (vor allem Wintertransfers) womöglich (Vorsicht nicht belegbare Prognose) dieses Jahr aus Liga 2 abgestiegen. Ceka, Keller, Bobzien & Co haben da einen wichtigen Job gemacht.
Grundsätzlich würden wir, sofern wir perspektivisch in Liga 2 aufsteigen, an dem Thema rein gar nicht mehr vorbeikommen. Denn all die Onyekas & Co "gehören" halt den großen Clubs. In Liga 2 sind Leihen an der Tagesordnung. Leider bittere Realität...
Sonnige Grüße...