Der MSV in der 3. Liga 2026/27

Kurzfassung des Interviews mit MSV-Sportdirektor Chris Schmoldt


Rückblick auf die Saison


  • Schmoldt bewertet die Saison insgesamt positiv.
  • Der MSV habe einen klaren Spielstil entwickelt: defensiv stabil, schnelles vertikales Umschaltspiel statt Ballbesitzfußball.
  • Besonders hebt er die Mentalität der Mannschaft und die starke Heimform hervor.
  • Die Verbindung zwischen Fans und Team sei ein großer Erfolgsfaktor gewesen.

Wo der MSV besser werden will


  • Intern wurden Schwachstellen identifiziert, die Schmoldt nicht im Detail öffentlich machen möchte.
  • Die Verpflichtung von Max Besuschkow soll mehr Ballsicherheit, Spielkontrolle und Erfahrung ins Mittelfeld bringen.
  • Die Auswärtsbilanz war ein Problem. Schmoldt sieht dabei auch mentale Faktoren als Ursache und nicht nur taktische.

Aufstieg als Ziel?


  • Der langfristige Anspruch bleibt klar: Der MSV will in die 2. Bundesliga.
  • Schmoldt hält es aber für zu früh, den Aufstieg bereits im Juni offiziell als Saisonziel auszurufen.
  • Vorrang haben zunächst:
    • gute Transferentscheidungen,
    • eine starke Vorbereitung,
    • ein guter Saisonstart.

Druck nach Platz 4


  • Der Druck sei größer geworden, weil der Verein den Erfolg der vergangenen Saison bestätigen wolle.
  • Der MSV werde sich aber nicht komplett neu erfinden.
  • Motto: „Stärken stärken“ statt alles umzubauen.

Kaderplanung


  • Nach dem Abgang von Mert Göckan wird ein weiterer Linksverteidiger gesucht.
  • Auch im zentralen Mittelfeld besteht Bedarf.
  • Wichtig ist zudem die Erfüllung der U23-Regel.
  • Schmoldt rechnet aktuell nur mit drei bis vier Neuzugängen, sofern sich nichts Grundlegendes verändert.
  • Die Zukunft von Thilo Töpken, Jesse Tugbenyo und Max Dittgen ist noch offen.

Konkurrenz in der kommenden Saison
Schmoldt erwartet eine sehr starke 3. Liga. Als mögliche Top-Konkurrenten nennt er:


  • Fortuna Düsseldorf
  • Preußen Münster
  • Hansa Rostock
  • 1. FC Saarbrücken
  • Rot-Weiss Essen

Zwischen den Zeilen


Schmoldt vermeidet bewusst die öffentliche Vorgabe „Aufstieg oder nichts“. Inhaltlich macht er aber deutlich, dass der MSV nach Platz 4 den nächsten Schritt gehen will. Die Aussagen deuten darauf hin, dass man intern den Aufstieg anstrebt, ohne sich schon vor Saisonbeginn daran messen lassen zu wollen. Die Kaderplanung soll eher gezielt ergänzt als grundlegend umgebaut werden.
 
Mit den „nur“ 3-4 Neuzugängen muss man aber noch etwas relativieren, denn Schmoldt ergänzt dazu:
„Gleichzeitig passieren Dinge auf dem Markt: Wir haben uns auch darauf vorbereitet, welche Spieler noch auf den Markt kommen könnten. Da haben wir schon mal den Hut in den Ring geworfen. Wir werden uns vor dem Trainingsstart nicht alles zumachen.“

Man weiss auch nicht, wie sich die aktuell verletzten Spieler entwickeln. Es gibt somit noch einige Unsicherheiten. Daher gehe ich persönlich bis zum Deadline Day von mehr Veränderungen aus.
 
Ich bin keinesfalls für viele Zugänge, aber drei bis vier? Puh, der Satz schockiert mich etwas. Zählt er Kother dazu? Das wären neben Besuschkow ein LV, ein ZM und? IV und kein MS? MS und kein IV? Oder insgesamt nur drei Neue und deshalb kein MS und kein IV? Und wenn Kother als Zugang eingerechnet wird, hätten wir bereits zwei der insgesamt drei bis vier Neuen. Meiner Meinung nach brauchen wir auf jeden Fall: LV, mindestens einen IV, ZM und einen MS, falls Töpken bleibt, sonst zwei. Und die Sache mit Dittgen: Welche freie Planstelle im Kader sollte er besetzen? Ich vertraue Schmoldt, er macht bisher sehr gute Arbeit. Aber mich irritiert diese Aussage doch sehr.
 
Ich bin keinesfalls für viele Zugänge, aber drei bis vier? Puh, der Satz schockiert mich etwas. Zählt er Kother dazu? Das wären neben Besuschkow ein LV, ein ZM und? IV und kein MS? MS und kein IV? Oder insgesamt nur drei Neue und deshalb kein MS und kein IV? Und wenn Kother als Zugang eingerechnet wird, hätten wir bereits zwei der insgesamt drei bis vier Neuen. Meiner Meinung nach brauchen wir auf jeden Fall: LV, mindestens einen IV, ZM und einen MS, falls Töpken bleibt, sonst zwei. Und die Sache mit Dittgen: Welche freie Planstelle im Kader sollte er besetzen? Ich vertraue Schmoldt, er macht bisher sehr gute Arbeit. Aber mich irritiert diese Aussage doch sehr.

LV, ZM, IV und MS sind 4 Neuzugänge.

Dazu hast Du noch 3 Verlängerungskandidaten mit Töpken, Jesse, Dittgen.

Damit wäre der Kader voll.
 
Zu den 3 Verlängerungskandidaten sagt er aber sinngemäß auf die Frage, ob Spieler noch gehen werden:
Wenn sie nicht mehr warten können, dann müssen wir eine Entscheidung fällen.
Wie interpretiere ich das?
Man sucht hier nach Ersatz, aber würde mit ihnen in dem Fall, man findet keinen, auch verlängern?
 
Hinzu kommt, dass die Leihspieler Hartwig, Zahmel und Visser einen neuen Verein benötigen. Gleiches gilt für Heike. Meines Wissens gibt es hier noch nichts konkretes.

Es macht selbstredend im Budget für potentielle Neuzugänge zumindest einen kleinen Unterschied, ob obige Spieler bleiben oder von der Payroll genommen werden.

Gemäß Vertrag könnten die vier jedenfalls beim Trainingsauftakt auf der Matte stehen. Vielleicht werden sie bis dahin noch für Vertragsgespräche freigestellt.
 
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