Diskussion zur taktischen Ausrichtung und Spielanlage

Kleine Spinnerei:

Man könnte den alten Ansatz sozusagen etwas extremer leben, indem man tiefstehend mit Heike oder Töpken beginnt, und dann irgendwann Krüger UND Lobinger bringen, wobei Krüger gestaffelt hinter Lobinger bleibt.
 
Das war heute in der Startelf ein wenig "wünsch Dir was": Fleckstein mit Schlicke, Jessen vor Bitter, Krüger hinter Lobinger.

Zudem stehen wir erwartungsgemäß tief.

Das funktioniert im Kern gut - trotzdem ist 60 besser, und zwar, weil sie etwas ruhiger und präziser sind. Wir haben ein super Zweikampfverhalten, kriegen die Bälle bei tiefen Ballgewinnen aber schlicht nicht gesichert - 60 gelingt das.

Hohe Ballgewinne unsere in der Regel schärfste Waffe haben wir wenig, weil wir im Pressing immer einen Mann frei lassen - das fand ich ein wenig anstrengend - man kann natürlich auch sagen, dass 60 immer einen Mann frei bekommt, weil sie sich gut bewegen. Dadurch findet das Spiel letztlich fast nur bei uns statt. Aber: Wir überleben diese Hälfte. Das hat mir schon ein gutes Gefühl gegeben.

Zweite Hälfte beginnt damit, dass 60 uns endlich einen hohen Ballgewinn schenkt - und sofort entsteht Gefahr. Und das geht nicht spurlos an 60 vorbei und vor allen Dingen nicht an uns. Das erste Tor ist Spiegel des daraus resultierenden Bisses.

Dann wechseln wir - und wie Strassburger hat mich die Auswechslung von Noss schon erstaunt - postwendend fangen wir den Ausgleich.

Aber jetzt schauen wir uns die entscheidende Szene an, hat wenig mit System zu tun aber:

VIET schickt Coskun mit einem sehr coolen Move - Ecke. TUGBENYO blockt den zweiten Ball frei, KOTHER bingt den Ball zurück, TÖPKEN verlängert ihn zu Fleckstein, dann Schlicke, TUGBENYO macht den ersten Abschluss an den Pfosten, TÖPKEN netzt.

So möchte ich auch mal wechseln :zebra-herz:.
 
Puh, das war harte Kost - wenn auch wenig überraschend.

Bevor wir zum System kommen:

Bocholt war einfach Bocholt: das ist physisch schon eine beeindruckende Mannschaft. Die Karte haben sie konseuqent gespielt und der Schiri hat ihnen eine Linie gegeben, die sie da nur wenig einschränkte. Und wie schon letztes Jahr sind sie in der Lage sehr ansehnlich Offensivbewegungen auszulösen.

Dann: Nach meinem Eindruck etwas zu langer und dabei welliger Rasen, der flaches Passpiel wirklich schwer machte - ist legitim, aber macht es eben nicht leichter. Das traf aber auch Bocholt, weil ein Frey oder ein Dörfler sind durchaus auch zu klasse Bällen in der Lage, die Abschlussstreuung auf beiden Seiten, die Bocholt aber härter getroffen hat, liegt auch da mit begründet.

Wie im Spielethread gesagt: Im Pokal hat der Recht, der weiter kommt. Dabei bleibe ich.

Ich fand Aufstellung und den gewählten Ansatz den Fähigkeiten des Gegners angemessen.

Nicht angemessen fand ich die Prösenz von Minute 50 bis fast Abpfiff reguläre Spielzeit - da fehlte immer wieder eine Spur Aufmerksamkeit/Präsenz. Mit dem System hat das in sofern was zu tun, dass eine so betont passive Ausrichtung auch Spannung kosten kann.

Gefühlt standen wir auch eine Spur zu tief, hatten nur eine einzige überzeugende Pressingphase relativ kurz vor der Pause - sonst waren die Anlaufwege zu lang.

ABER: Wir schiessen 2 Kontertore, und auch die 3. Situation von Jessen beruht auf einer Umschaltbewegung aus genau dieser Tiefe.

Will sagen, wir haben letztlich genau auf Basis dieses Ansatzes gewonnen.

Ich hatte wie in der Shoutbox schon geschrieben, den Eindruck, dass man Bocholt wirksamer hätte pressen können - so ballsicher wirkten die in der letzten Kette nicht.

Allerdings muss man da fairerweise eingestehen, dass wir auf einigen Positionen Geschwindigkeitsnachteile, hatten - also ein real hohes Umschaltrisiko Bocholts.

Und so ist mein Fazit: Wie haben mit sehr hohem Ergebnisdruck gemacht, was notwendig war, um dieses Ergebnis zu bekommen. Das war wichtig, und ist gut.

Es wurde in der Shoutbox immer wieder gesagt, das Spiel sei schlecht für das Selbstvertrauen. Selbstvertrauen ist das Vertrauen in die eigene Wirksamkeit. Und da gilt uneingeschränkt Hirschs Satz: Nichts ist so gut fürs Selbstvertrauen, wie Siege ;).
 
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Puh, das war harte Kost - wenn auch wenig überraschend.

(...)

Es wurde in der Shoutbox immer wieder gesagt, das Spiel sei schlecht für das Selbstvertrauen. Selbstvertrauen ist das Vertrauen in die eigene Wirksamkeit. Und da gilt uneingeschränkt Hirschs Satz: Nichts ist so gut fürs Selbstvertrauen, wie Siege ;).

Wir drehen uns im Kreis. Es ist keine Entwicklung möglich und zu erwarten, weil immer Spiele gewonnen werden müssen. Entweder um Ziele zu erreichen oder kurze Krisen zu beenden (Bock umstoßen).

Gestern war nix anderes als hinten dicht, Bolzen, Kampf, schnelle Überbrückung des Mittelfelds, "männlicher" und "einfacher" Fußball zu erwarten. Hirsch muss auch in eigenem Interesse nächste Saison DFB-Pokal spielen. Platz 4 oder NRL-Sieg müssen am Ende des Saison mindestens in der Bilanz stehen. Sonst wird die Saison trotz aller Erfolge als Enttäuschung bewertet (gemessen an den Investitionen).

Aber diese Argumente wiederholen sich in der gesamten Amtszeit von Hirsch. Es sind immer der Erfolgsdruck, der Platz, die Witterung, der Gegner,...

Wenn wir dann doch Mal etwas "anders" spielen, gibt's auch oft auf die Fresse. Das fing schon in der Regio gege Paderborn II an, setzte sich gegen RWO fort, dann diese Saison 1860, Ulm, Wiesbaden und so weiter. Die Quintessenz dieser halbherzigen Versuche einer Entwicklung ist immer die Rückkehr zum "einfachen" Fußball: Stabilität, Risikominimierung, schnell nach vorne und dann auch irgendwelche Heldenaktion und Momente hoffen. Auch um das Selbstvertrauen wieder zu stärken.

Die Spielweise gestern sollte deswegen wirklich niemanden überraschen. Sie legitimiert sich ja ständig selbst aufs Neue.
 
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Wir drehen uns im Kreis. Es ist keine Entwicklung möglich und zu erwarten, weil immer Spiele gewonnen werden müssen. Entweder um Ziele zu erreichen oder kurze Krisen zu beenden (Bock umstoßen).
Genau das ist das Problem was D. Hirsch und auch die vorherigen Trainer beim MSV hatten... sie müssen immer sofort Ergebnisse liefern...
Und das ist der Vorteil von den despektierlich genannten "Dorfvereinen" wie Verl und/oder Elversberg, die sich in einem ruhigen Umfeld
entwickeln können. Die Infrastruktur ist nicht so kostenintensiv und dadurch ist der Druck auf die jeweiligen Trainer oder Kader nicht so groß.
Dadurch entwickeln sich die dort tätigen Trainer so gut, das andere Vereine auf sie aufmerksam werden, scheitern aber früher oder später meistens, wenn sie den Verein wechseln, wo die Ansprüche ähnlich sind wie beim MSV. Exemplarisch Bremen und/oder Münster aktuell.... welcher Verein konnte sich so entwickeln, wie zum Beispiel der SC Freiburg, die sogar mit dem Trainer nach einem Abstieg weiter zusammen gearbeitet haben...
D. Hirsch ist seit Beginn seiner Amtszeit zu Erfolgen verdammt. Aufstieg nach einem Jahr Regionalliga ohne Wenn und Aber. Er kann seinen Erfolg als erster Trainer in der RL West Geschichte direkt wieder aufzusteigen, gar nicht genießen, weil das Ziel 2. Liga ist, bevor in der 3. Liga überhaupt einmal gegen den Ball getreten wurde... Und das Umfeld ist schon nach sechs ungeschlagenen Spielen am Anfang der Saison so euphorisiert, dass man den Durchmarsch bedingungslos erwartet...
Einerseits tickt man nach teilweise (hohen) Niederlagen komplett aus und sagt der Mannschaft nach, dass sich nicht 3. Liga-tauglich ist um gleichzeitig zu erwarten das man diese Saison aufsteigt. Das passt einfach nicht zusammen. Gott-sei-Dank sieht die sportliche Führung das etwas nüchterner.
Ich bleibe dabei, dass - so wie es aussieht - die Mannschaft noch einen weiteren Entwicklungsschritt braucht und dass wenn man die Saison im vorderen Mittelfeld abschließt und am DFB-Pokals teilnimmt. ist bzw. war es eine gute bis sehr gute Saison....
Sollte es wider Erwarten doch noch für den ganz großen Wurf reichen, wird der Druck auch in der neuen Saison kein bisschen nachlassen. im Gegenteil.... das gilt aber auch für eine weitere 3. Liga-Saison. Es ist und bleibt ein Dauerdruck für den Trainer und dem jeweiligen Kader....
Auch wenn der Trainer es als positiven Druck verkauft...
 
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Vielleicht dauert die Entwicklung ja nicht so ewig lange wie man immer meint.

Daniel Brinkmann steht mit Hansa auch im Aufstiegskampf.

Cottbus spielt auch einen gepflegten Ball.

Sind beides keine dorfvereine.

Man könnte ja auch den Vorteil sehen, den ein Verein mit der infrastruktur und den Möglichkeiten hier hat.

Trainingslager, Rasenheizung - da kannste „schönen“ Fußball gut üben.

Das der Manni oder Kalle mal pfeift beim Spiel würde ich getrost ignorieren als Verein - bzw. vielleicht könnte man den Leuten das ja verklickern….nur so ein Gedanke.

Off Topic - sonst kommt nix mehr.
 
Genau das ist das Problem was D. Hirsch und auch die vorherigen Trainer beim MSV hatten... sie müssen immer sofort Ergebnisse liefern...
Und das ist der Vorteil von den despektierlich genannten "Dorfvereinen" wie Verl und/oder Elversberg, die sich in einem ruhigen Umfeld
entwickeln können. Die Infrastruktur ist nicht so kostenintensiv und dadurch ist der Druck auf die jeweiligen Trainer oder Kader nicht so groß.
Dadurch entwickeln sich die dort tätigen Trainer so gut, das andere Vereine auf sie aufmerksam werden, scheitern aber früher oder später meistens, wenn sie den Verein wechseln, wo die Ansprüche ähnlich sind wie beim MSV. Exemplarisch Bremen und/oder Münster aktuell.... welcher Verein konnte sich so entwickeln, wie zum Beispiel der SC Freiburg, die sogar mit dem Trainer nach einem Abstieg weiter zusammen gearbeitet haben...
D. Hirsch ist seit Beginn seiner Amtszeit zu Erfolgen verdammt. Aufstieg nach einem Jahr Regionalliga ohne Wenn und Aber. Er kann seinen Erfolg als erster Trainer in der RL West Geschichte direkt wieder aufzusteigen, gar nicht genießen, weil das Ziel 2. Liga ist, bevor in der 3. Liga überhaupt einmal gegen den Ball getreten wurde... Und das Umfeld ist schon nach sechs ungeschlagenen Spielen am Anfang der Saison so euphorisiert, dass man den Durchmarsch bedingungslos erwartet...
Einerseits tickt man nach teilweise Niederlagen komplett aus und sagt der Mannschaft nach, dass sich nicht 3. Liga-tauglich ist um gleichzeitig zu erwarten das man diese Saison aufsteigt. Das passt einfach nicht zusammen. Gott-sei-Dank sieht die sportliche Führung das etwas nüchterner.
Ich bleibe dabei, dass - so wie es aussieht - die Mannschaft noch einen weiteren Entwicklungsschritt braucht und dass wenn man die Saison im vorderen Mittelfeld abschließt und am DFB-Pokals teilnimmt. ist bzw. war es eine gute bis sehr gute Saison....
Sollte es wider Erwarten doch noch für den ganz großen Wurf reichen, wird der Druck auch in der neuen Saison kein bisschen nachlassen. im Gegenteil.... das gilt aber auch für eine weitere 3. Liga-Saison. Es ist und bleibt ein Dauerdruck für den Trainer und dem jeweiligen Kader....
Auch wenn der Trainer es als positiven Druck verkauft...

Es wäre in der letzten Saison mit dem Kader locker möglich gewesen etwas aufzubauen und trotzdem aufzusteigen. Das hat überhaupt gar nichts mit irgendwelchen Problematiken aus der Vergangenheit zu tun und Ergebnisdruck hast du als Trainer überall. Da unterscheidet sich der MSV von ganz vielen Vereinen kein Stück.

Es ist viel mehr so, dass man jetzt bald 2 Jahre sieht, dass das Trainerteam exakt eine Art Fußball zu "spielen" im Köcher hat und sie ansonsten völlig an die Grenzen stoßen. Das kann man gut finden oder nicht, aber so lange insgesamt die Ergebnisse stimmen und die Platzierung passt, wird es dazu keine größeren Diskussionen geben.
 
Nach den ersten sechs Saisonsiegen wurde doch noch lange nicht der Durchmarsch im Umfeld in Betracht gezogen. Das war doch eher eine Stimmung "Welle reiten, solange es geht" und auch so eine Erleichterung, dass dieser Start uns von Beginn an aus dem harten Abstiegskampf rausgehalten hat.

Normalerweise wäre das genau der richtige Zeitpunkt gewesen, eine fußballerische Entwicklung anzustoßen für den Rest der Saison. Aufgrund der 18 Startpunkte war der Punktedruck für das vorrangige Ziel Mittelfeldplatz weg, also hätte man auch Rückschläge bei den Ergebnissen gut verkraften können.

Aber Hirsch ist kein Entwicklungstrainer, also wäre dieser Versuch mit ihm wohl auch schiefgegangen. Denn der Trainer muss ja das vorleben und sich mit dem Ansatz identifizieren, den er trainiert. Andererseits ist die Frage, hätten wir im Sommer schon einen anderen Trainer installiert "für den nächsten Schritt" wäre das erstens extrem unfair gegenüber Hirsch gewesen, ihm gar keine Chance zu geben. Und zweitens, hätten wir dann auch sechs Spiele zum Start gewonnen? Da wäre ein holpriger Start wie bei Hansa mit Brinkmann wahrscheinlicher gewesen. Das ist schon ein gutes Beispiel, Brinkmann war im Herbst nach einem Jahr Amtszeit schon fast weg, erst dann kam die Mannschaft unter ihm ins Rollen. Dauert also wirklich ne gewisse Zeit und erfordert Geduld, wenn man einen fußballerisch dominanteren Ansatz implementieren möchte.

@Schimanski: "Wir drehen uns im Kreis" - das fasst es alles sehr gut in fünf Worten zusammen.

Ich glaube nicht an einen Aufstieg, aber mit NRP-Sieg und einem Platz unter den ersten Sieben bliebe das am Ende eine tolle Saison, Hirsch hätte wieder die gesteckten Ziele erreicht und sein Vertrag wurde ja schon verlängert. Und trotzdem muss dann von Preetz/Schmoldt entschieden werden: wo wollen wir hin und wer kann uns mit welchen Mitteln dahin bringen?

Nochmal so eine erfolgreiche Saison mit Hirsch kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Aber was ist hier los, wenn wir den stabil punktenden vereinsliebenden Hirsch durch einen modernen "Konzepttrainer" ersetzen (bei nur punktuell verändertem Kader aufgrund der vielen Vertragsverlängerungen) und stehen mit dem dann (wie Hansa mit Brinkmann diese Saison) nach 10 Spielen mit 11 Punkten auf Platz 15?
 
Wir drehen uns im Kreis. Es ist keine Entwicklung möglich und zu erwarten, weil immer Spiele gewonnen werden müssen.
Die Spielweise gestern sollte deswegen wirklich niemanden überraschen. Sie legitimiert sich ja ständig selbst aufs Neue.
Genau so ist es.

Ich finde, gestern haben wir es selbst innerhalb unseres Ansatzes zuweilen übertrieben,

Für mich zu wenige und halbherzige Pressingphasen, kaum Nachrücken bei den Kontern, Köpfe vorne oft unten.

Dafür haben wir mit der Verlängerung gezahlt, aber das ist mit einer Woche Abstand kein echtes Thema.

Also: Auftrag erfüllt.

Wir sind jetzt in einer Situation, in der wir genau so durchziehen müssen - wenn wir es so nicht schaffen, kriegen wir es jetzt auch nicht mehr umgestellt.

Aber wir können es auch so durchziehen: Mit diesem Ansatz sind und bleiben wir für jeden in dieser Liga ein ernstzunehmender Gegner.
 
Da wir jetzt wenig Raum für Veränderung haben: Ich finde es im Block voraus schon Wert, nochmal genauer zu schauen, was bei den Entwicklungsversuchen schief ging.

Auch die 3er-Kette ist eine Anpassung - eine, im Spielansatz, aber es ist nicht so, dass wir garnicht reagieren könnten.

Der Offensivblock Sussek/Kother, Noß/Viet, Symalla/Jessen, mit Lobinger/Töpken davor, ist für mich definitiv nicht an seinem spielerischen Limit.

Kernproblem in den spielerischen Versuchen waren soweit ich das vor Augen habe zentrale Ballverlusste, nämlich von Casar.

Die wiederum haben - wie @Schimanski schon gesagt hat, viel damit zu tun, dass wir die notwendigen Bewegung, um die 6er nicht gewohnt sind, Anspielstationen fehlen. Wir gehen zu schnell in die Vertikale - klatschen-gehen findet bei uns selten statt, wir gehen in der Regel direkt.

Das sind schon Bewegungen, die ich auch einem Dietmar Hirsch zusammen mit Höhner zutraue - und die ich auch kadertechnisch noch für einstilbar halte.
 
Haben wird denn überhaupt den geeigneten Kader, um in der dritten Liga nen gepflegten Ball zu spielen?

Zum grössten Teil stehen Spieler auf dem Platz, die in der Regionallliga schon dabei waren.

Gerade in der Defensive zeigt es sich meiner Meinung nach oft, dass gerade unsere IV bei einem offensiven spielerisch geprägten Spiel überfordert ist.
 
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Nach den ersten sechs Saisonsiegen wurde doch noch lange nicht der Durchmarsch im Umfeld in Betracht gezogen. Das war doch eher eine Stimmung "Welle reiten, solange es geht" und auch so eine Erleichterung, dass dieser Start uns von Beginn an aus dem harten Abstiegskampf rausgehalten hat.

Normalerweise wäre das genau der richtige Zeitpunkt gewesen, eine fußballerische Entwicklung anzustoßen für den Rest der Saison. Aufgrund der 18 Startpunkte war der Punktedruck für das vorrangige Ziel Mittelfeldplatz weg, also hätte man auch Rückschläge bei den Ergebnissen gut verkraften können.

Aber Hirsch ist kein Entwicklungstrainer, also wäre dieser Versuch mit ihm wohl auch schiefgegangen. Denn der Trainer muss ja das vorleben und sich mit dem Ansatz identifizieren, den er trainiert. Andererseits ist die Frage, hätten wir im Sommer schon einen anderen Trainer installiert "für den nächsten Schritt" wäre das erstens extrem unfair gegenüber Hirsch gewesen, ihm gar keine Chance zu geben. Und zweitens, hätten wir dann auch sechs Spiele zum Start gewonnen? Da wäre ein holpriger Start wie bei Hansa mit Brinkmann wahrscheinlicher gewesen. Das ist schon ein gutes Beispiel, Brinkmann war im Herbst nach einem Jahr Amtszeit schon fast weg, erst dann kam die Mannschaft unter ihm ins Rollen. Dauert also wirklich ne gewisse Zeit und erfordert Geduld, wenn man einen fußballerisch dominanteren Ansatz implementieren möchte.

@Schimanski: "Wir drehen uns im Kreis" - das fasst es alles sehr gut in fünf Worten zusammen.

Ich glaube nicht an einen Aufstieg, aber mit NRP-Sieg und einem Platz unter den ersten Sieben bliebe das am Ende eine tolle Saison, Hirsch hätte wieder die gesteckten Ziele erreicht und sein Vertrag wurde ja schon verlängert. Und trotzdem muss dann von Preetz/Schmoldt entschieden werden: wo wollen wir hin und wer kann uns mit welchen Mitteln dahin bringen?

Nochmal so eine erfolgreiche Saison mit Hirsch kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Aber was ist hier los, wenn wir den stabil punktenden vereinsliebenden Hirsch durch einen modernen "Konzepttrainer" ersetzen (bei nur punktuell verändertem Kader aufgrund der vielen Vertragsverlängerungen) und stehen mit dem dann (wie Hansa mit Brinkmann diese Saison) nach 10 Spielen mit 11 Punkten auf Platz 15?
Aus dem Grund wird unser Trainer auch alles dran setzen den Aufstieg schon in dieser Saison zu bewerkstelligen .
Er wird wissen was nächste Saison von ihm verlangt wird , und wenn es nicht von Beginn an rund läuft dürfte es sehr ungemütlich für ihn werden .
 
Aber was ist hier los, wenn wir den stabil punktenden vereinsliebenden Hirsch durch einen modernen "Konzepttrainer" ersetzen (bei nur punktuell verändertem Kader aufgrund der vielen Vertragsverlängerungen) und stehen mit dem dann (wie Hansa mit Brinkmann diese Saison) nach 10 Spielen mit 11 Punkten auf Platz 15?

Dann sollten wir Fans und Portaler auch Mal die Füße stillhalten und dem modernen "Konzepttrainer" auch die Zeit geben, die er für eine Weiterentwicklung der Spieler und der Mannschaft braucht.

Ich zweifle zwar daran, dass das passieren wird. Denn wenn die Vergangenheit eines gezeigt hat, dann, dass ein Großteil der Fans leider viel zu schnell in eine Trainer-raus-Mentalität verfällt. Aber niemand muss stehenbleiben dort, wo er sich gerade befindet. Jeder Mensch kann sich weiterentwickeln. Auch ein Fan.
 
Der Offensivblock Sussek/Kother, Noß/Viet, Symalla/Jessen, mit Lobinger/Töpken davor, ist für mich definitiv nicht an seinem spielerischen Limit.
Das gehört mithin, zu dem Besten, was die dritte Liga zu bieten hat und hat noch enormes Entwicklungspotential. Der Weg ist noch nicht zu Ende für diese Jungs und auch nicht für dieses Team. Ich traue ihnen noch weitere Steigerungen zu ...
 
Haben wird denn überhaupt den geeigneten Kader, um in der dritten Liga nen gepflegten Ball zu spielen?

Zum grössten Teil stehen Spieler auf dem Platz, die in der Regionallliga schon dabei waren.

Gerade in der Defensive zeigt es sich meiner Meinung nach oft, dass gerade unsere IV bei einem offensiven spielerisch geprägten Spiel überfordert ist.
Ich fange mit dem letzten Satz an und dem stimme ich zu 100% zu. Sollte es eine Liga rauf gehen, sind unsere IV einfach zu hüftsteif und langsam. Da sehe ich wenn überhaupt am ehesten Schlicke, der sich zu einem modernen IV entwickeln kann (aber das brauch Zeit).

Ob die Spieler jetzt in der Regionalliga schon dabei waren, fließt für mich eher weniger in die Bewertung mit ein. Fast alle sind noch relativ jung, bzw. in einem guten Fußballalter und einige hätten auch schon höher spielen können. Aber wir haben doch echt viele Jungs dabei die grundsätzlich spielerisch mehr könnten, wenn sie denn dürften. Mittel und langfristig hat diese Truppe aus meiner Sicht, schon einen mehr auf das spielerische ausgelegten Ansatz verdient.
 
Das Spiel hat viel von dem gezeigt, was wir können, und was eher nicht.

Tiefstehend verteidigen können wir - mich interessieren die Pfosten dabei nicht, weil die spektakulär sind - aber nicht zählen. Bei einem Pfosten-Treffer war das Tor offensichtlich so wirksam abgedeckt, dass der Schütze weit an dne Rand zielen musste.

@Omega hat Mizuta und Brumme als unser Kernproblem genannt - das habe ich sehr ähnlich erlebt. Wenn Du auf beiden Seiten bis zu 4 Spieler brauchst, um die zu sichern, wird die Mitte luftig. Trotzdem hat ein Jansen weitgehend nicht stattgefunden. Das ist schon auch Qualität. RWE macht gegen schwächere Defensiven 3-4 Tore.

Und die Außen kriegst Du nur so gesichert, wenn die Offensiven sich fallen lassen. Effektiv sind wir aber mit Ball insbesondere dann, wenn die IV über Bitter und Coskun eröffnen können, und wir es schaffen, die Außen oder die wieder hinterlaufenden AV mit Tempo ins letzte Drittel zu schicken.

Gestern mussten sich Sussek und Noss die Bälle meist vor der Mittellinie holen - auch weil Schlicke hier tatsächlich Mängel in der Präsision hat.

Als Schwäche gab es in dieser Phase für mich zudem Phasen unvollständigen Pressings - dann entstand eine Autobahn von der Mittellinie bis zur 16er-Kante.

Trotzdem, war das für mich alles noch akzeptabel - bewegte sich im Rahmen dessen, was wir eben spielen.

Dann wechseln wir schrittweise den Offensivblock und stellen auf 343 - faktisch 333 - wie @Stygeros schon im Spielthread angemerkt hat.

Wir sind ab da durchgehend in Dreiecke gekommen und die Jungs waren alle in Spiellaune - da waren klasse Sachen dabei.

So wie wir dann zeitweise die Essene durchgemischt haben, denke ich, dass die Unterzahl der Punkt war, an dem die letzten Prozente dann fehlten.

Ich habe ein enttäuschendes Spiel gesehen, aber tatsächlich kein wirklich Schlechtes.

Uns fehlte anfangs die Coolness von Erfolgserlebnissen: Wir haben Defensivzweikämpfe oft überlaufen - das ist der Klassiker, wenn Du willst, aber das Feeling fehlt. Und wenn Du so viele Defensivduelle verlierst, ist es ein Wunder, dass Du nicht noch mehr Dresche bekommst. Dass das so war, lag an Konzentrationsmängeln der Essener - aber auch daran, dass gerade unser Mittelfeld bös malocht hat, und dann doch immer nochmal dazwischen gekommen ist.

Essen war dann in der Summe einfach besser.

Bin gespannt, wie ihr das erlebt habt.
 
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Das Spiel hat viel von dem gezeigt, was wir können, und was eher nicht.

Tiefstehend verteidigen können wir - mich interessieren die Pfosten dabei nicht, weil die spektakulär sind - aber nicht zählen. Bei einem Pfosten-Treffer war das Tor offensichtlich so wirksam abgedeckt, dass der Schütze weit an dne Rand zielen musste.

@Omega hat Mizuta und Brumme als unser Kernproblem genannt - das habe ich sehr ähnlich erlebt. Wenn Du auf beiden Seiten bis zu 4 Spieler brauchst, um die zu sichern, wird die Mitte luftig. Trotzdem hat ein Jansen weitgehend nicht stattgefunden. Das ist schon auch Qualität. RWE macht gegen schwächere Defensiven 3-4 Tore.

Und die Außem kriegst Du nur so gesichert, wenn die Offensiven sich fallen lassen. Effektiv sind wir aber mit Ball insbesondere dann, wenn die IV über über Bitter und Coscun eröffnen können, und wir es schaffen, die Außen oder die wieder hinterlaufenden AV mit Tempo ins letzte Drittel zu schicken.

Gestern mussten sich Sussek und Noss die Bälle meist vor der Mittellinie holen - auch weil Schlicke hier tatsächlich Mängel in der Präsision hat.

Als Schwäche gab es in dieser Phase für mich zudem Phasen unvollständigen Pressings - dann entstand eine Autobahn von der Mittellinie bis zur 16er-Kante.

Trotzdem, war das für mich alles noch akzeptabel - bewegte sich im Rahmen dessen, was wir eben spielen.

Dann wechseln wir schrittweise den Offensivblock und stellen auf 343 - faktisch 333 - wie @Stygeros schon im Spielthread angemerkt hat.

Wir sind ab da durchgehend in Dreiecke gekommen und die Jungs waren alle in Spiellaune - da waren klasse Sachen dabei.

So wie wir dann zeitweise die Essene durchgemischt haben, denke ich, dass die Unterzahl der Punkt war, an dem die letzten Prozente dann fehlten.

Ich habe ein enttäuschendes Spiel gesehen, aber tatsächlich kein wirklich Schlechtes.

Uns fehlte anfangs die Coolness von Erfolgserlebnissen: Wir haben Defensivzweikämpfe oft überlaufen - das ist der Klassiker, wenn Du willst, aber das Feeling fehlt. Und wenn Du so viele Defensivduelle verlierst, ist es ein Wunder, dass Du nicht noch mehr Dresche bekommst. Dass das so war, lag an Konzentrationsmängeln der Essener - aber auch daran, dass gerade unser Mittelfeld bös malocht hat, und dann doch immer nochmal dazwischen gekommen ist.

Essen war dann in der Summe einfach besser.

Bin gespannt, wie ihr das erlebt habt.
In Sachen Taktik bin ich immer überfordert. Dazu habe ich aber mal eine Frage. Wenn ein Mizuta ( in der Liga überall bekannt) vor seinem Tor alleine mindestens 20 Sekunden alleine einschussbereit (er bewegt sich in dieser Zeit nicht vom Fleck) in unserem Strafraum steht, ist die Abwehr dann auch taktisch falsch eingestellt ? Was bitte sollen Hirsch und Höhner vorher mit der Mannschaft besprechen, wenn sie nicht in der Lage ist, einzelne Spieler im Strafraum zu decken? Das ist doch jetzt zum Xten mal passiert. Ist wirklich eine ernsthafte Frage und bin gespannt auf unsere Taktikexperten.
 
Auf 5er bzw. 3er Kette zu stellen, scheint mir der einzige Kniff zu sein, um ein Gleichgewicht aus kompakter Verteidigung und offensiven Umschalten (über außen) herzustellen zu können.

Das die Mannschaft Fußball spielen kann und auch genügend Qualität dazu vorliegt, hat man mittlerweile gesehen. Nur rein stellen, Langholz schlagen und auf Mentalität zu hoffen, beraubt uns aber jeglicher Offensivqualität.
 
Tiefstehend verteidigen können wir - mich interessieren die Pfosten dabei nicht, weil die spektakulär sind - aber nicht zählen. Bei einem Pfosten-Treffer war das Tor offensichtlich so wirksam abgedeckt, dass der Schütze weit an dne Rand zielen musste.
Wenn du dir die Szenen gestern ansiehst, erkennst du, dass deine Theorie nicht zutrifft. Beim Kopfball und Freistoß war das Tor gar nicht gut abgedeckt, Braune schaut jeweils nur hinterher. Das war pures Glück, dass die Abschlüsse nicht ein paar Zentimeter nebendran ins Tor gegangen sind. Und beim dritten Alutreffer wird Müsel noch gestört und eventuell hätte Braune mit seiner Hand abgewehrt, wenn der Ball zentraler gekommen wäre.

Unter'm Strich waren die Pfostentreffer sicherlich kein Ergebnis von guter Verteidigungsarbeit. Schon alleine, weil Hüning und Müsel so frei vor dem Tor abschließen durften.

Nutzt Essen nur die Hälfte der guten Chancen, wäre das Spiel nach 70 Minuten schon entschieden gewesen. Da hilft dir dann die Taktik "ab Minute 70 greifen wir an" auch nicht mehr viel, wenn vorher defensiv und offensiv so wenig funktioniert.
 
Wenn ein Mizuta ( in der Liga überall bekannt) vor seinem Tor alleine mindestens 20 Sekunden alleine einschussbereit (er bewegt sich in dieser Zeit nicht vom Fleck) in unserem Strafraum steht, ist die Abwehr dann auch taktisch falsch eingestellt ?

Ja.

Und jetzt die längere Antwort. Offenbar hat sich niemand für diesen Raum zuständig gefühlt. Das ist ein mannschaftstaktisches Problem.

Bitter und die IVs sichern die 5m Linie ab. Das ist bei der Konsequenz in der das in der Situation durchgezogen wurde von allen(!) so definitiv einstudiert.

Der Rückraum da gehört in den 4-2-2-2 je nachdem wie man es nimmt entweder einem der 6er oder dem RM. Die 6er waren aber mit dem Raum den sie bespielen sollten schlicht überfordert. Der RM war wo auch immer in der Situation. Die Chance entsteht nur weil Fleckstein in einen Raum klärt wo keiner ist. Und das da keiner ist, ist wieder ein taktisches Problem.

Wenn Hirsch zum wiederholten Mal einen Noß als RM aufstellt, der bis auf wenige Zweikämpfe in dieser Rolle überhaupt keinen Mehrwert bietet, weil der Weg zurück immer zu weit ist, er körperlich da keinen Stich sieht und dann halt vorne auch nicht den Impact haben kann, dann ist das ein taktisches Problem.
Mit diesem Umstand wird Bitter wiederum dann hängen gelassen, der da gegen die Essener Doppel-B Außen nur schlecht aussehen kann.

Warum haben wir denn plötzlich in Unterzahl Zugriff bekommen? Weil die 3er Kette die Essener Vorstöße viel besser abgefangen hat. Weil wir wie von @shanghai geschrieben in eine Dreiecksbildung gekommen sind und weil plötzlich Kurzpassspiel und zweite Bälle funktioniert haben. Das war wieder ein taktisches Problem.

Unsere Abwehr bekommt immer dann Probleme wenn man frei auf unseren 6er Raum zulaufen kann, gestern durch das 4-2-2-2 besonders gegeben. Und immer dann wenn man mit Tempo auf unsere AV zuläuft und da die Tiefe verteidigt werden muss.
 
Das Spiel gestern hat nach der roten Karte meiner Meinung nach deutlich gezeigt, dass die Mannschaft offensiv Potenzial hat, wenn man eine gewisse Flexibilität zulässt.

Meiner Meinung nach sind wir offensiv viel zu statisch, weil das Sicherheitsgefühl sehr stark da zu sein scheint.

Offensiv könnten wir erfolgreicher sein, wenn wir funktionaler spielen und eine Mischung aus Ankern und Schwimmern nutzen würden. Kette hinten und 9er bilden den Anker. Die restlichen fünf Spieler bilden Schwimmer, die Freiheiten bekommen. Alternativ könnte ein 6er vor der Kette auch noch als weiterer Anker dienen.
Die Schwimmer orientieren sich immer in die Nähe des Balles und versuchen dort möglichst viele diagonale Passwege zu schaffen. Wixbrig dabei ist aber immer wieder Dynamik zu schaffen, in Form von Spielen & Gehen (bspw. wie gestern Krüger & Viet mit ihren Doppelpasssequenzen).
So bist du nach Ballverlust auch eng genug um direkt gegenpressen zu können.
Für den Notfall kannst du auch immer wieder lange Bälle einstreuen und auf den zweiten Ball gehen aus dem heraus du dann deine Chancen entwickeln kannst.
Dadurch, dass unsere Jungs immer wieder diese Ansätze offensiv zeigen, dürfte es auch nicht allzu lang dauern, die Dinge einzubauen.
 
Mir erschließt sich absolut nicht, wie die Spielphilosophie von Spieltag zu Spieltag so wechseln kann.

Bin Fan davon, defensiv gut zu stehen daraus Offensive zu entwickeln. Zumal wir dafür die Qualität im Kader haben.

Die Raumdeckung ohne Zugriff funktioniert einfach nicht (mehr?!).
Die Idee gegen 1860 5erkette Defensiv bzw. 3er Kette Offensiv mit Manndeckung eine guten Ansatz. Warum passen wir uns stets so extrem dem Gegner an ?!

Unser Standart 4231 mit der Aufstellung und dem Ansatz, dass die komplette Offensive Defensiv agieren soll ist doch zum scheitern verurteilt. So spielt ein Abstiegskandidat aus Angst abgeschossen zu werden.
 
Oh, wie sehr ich mir wünschen würde, dass unsere sportlichen Verantwortlichen den Mut haben, sich nicht von einem vermeintlich vernünftigen Tabellenplatz als Aufsteiger blenden zu lassen und bereits jetzt, egal ob in Liga 2 oder 3, einen „Neustart“ wagen wollen.

Dafür bitte: ein neuer, gerne auch unverbrauchter junger Trainer mit einer offensiven, ballorientierten Spielidee. Dazu logische Transfers tätigen und auf den Prozess vertrauen.

Meiner Meinung nach brauchen wir dafür mindestens einen neuen IV. Ganz viel Liebe für Flecki und seine Entwicklung, aber mit dem Ball war er noch nie besser als unterer Drittligadurchschnitt.
Sollte Verl nicht aufsteigen, könnte man mal bei Fynn Otto anklopfen. Der hat mir sehr gut gefallen und spielt den von mir gewünschten Fußball schon in Verl.

Im Mittelfeldfeldzentrum wünsche ich mir, was das Personal angeht, auch ein Umdenken. Weniger plumpe Zerstörer, sondern eine gesunde Mischung von zweikampfstarken Spielern und Jungs, die richtig etwas qm
Ball können. Mit denen sind wir an sich schon gar nicht so schlecht bestückt, finde ich.

Und in unserer Offensive haben wir schon sehr viel Qualität. Vielleicht unsere Außen noch etwas variabler aufstellen. Im Sturm würde ich auf jeden Fall mit Lobinger und Krüger in die neue Saison gehen - das sind beides Top-Drittligastürmer.
 
Meiner Meinung nach brauchen wir dafür mindestens einen neuen IV. Ganz viel Liebe für Flecki und seine Entwicklung, aber mit dem Ball war er noch nie besser als unterer Drittligadurchschnitt.

Nein, wir brauchen mindestens 2 neue IV.

So sehr Hirsch / Schmoldt / Preetz bisher geliefert haben - bei aller Kritik kann daran kein Zweifel bestehen -, so wenig ist die vollkommen unnötige vorzeitige Verlängerung der Verträge mit Hahn und Fleckstein nachvollziehbar.

Beiden gebührt aufrichtige Dankbarkeit für Ihre Rolle und Leistung beim Aufstieg letzte Saison und der unerwartet guten Platzierung diese Saison. Aber wenn es in den kommenden Saisons in die 2. Liga gehen soll, braucht es überall, wo möglich, mehr Qualität. Und die IV ist bei uns einer der größeren Schwachpunkte.

Schlicke nehme ich aus, er ist noch jung, seine Entwicklung noch nicht am Ende. Aber mit Hahn und Fleckstein wird es höheres Stehen, gute Spieleröffnung und Pressingresistenz nicht geben. Die Kaderplätze sind jetzt aber blockiert.
 
In Sachen Taktik bin ich immer überfordert. Dazu habe ich aber mal eine Frage. Wenn ein Mizuta ( in der Liga überall bekannt) vor seinem Tor alleine mindestens 20 Sekunden alleine einschussbereit (er bewegt sich in dieser Zeit nicht vom Fleck) in unserem Strafraum steht, ist die Abwehr dann auch taktisch falsch eingestellt ?
Wenn Tore fallen, gibt es immer Fehler. Taktisch scheinen wir hier aber ziemlich diszipliniert.

Wir gehen gezielt und klar in eine Raumdeckung, wie bei einer Ecke. Der 5er wird gesichert, der zentrale Strafraum gehört dem defensiven 6er - der Offensive sichert gegen einlaufende.

Bulic als defensiver Sechser einfach zu spät, dass Mizuka von außen einrückt, der das auch in aller Ruhe macht.

Das ist gleichzeitig ein schönes Beispiel, wie Adrenalin die Wahrnehmung verzerrt:

Du schreibst Mizuka stünde und zwar 20 Sekunden.

Mizuka steht bei diesem Angriff tatsächlich nie, nichtmals ein einzige Sekunde.

Von seiner eigenen Flanke bis zu seinem Torschuss vergehen insgesamt nur 6 Sekunden, von denen er sich nur 3 Sekunden in der roten Zone aufhält - immer langsam laufend.

Bulic sieht ihn sogar noch - ihm fehlen dann aber nicht 20, sondern ziemlich genau 2/10tel Sekunden, um den Pass erfolgreich zu blocken - irre oder - um mehr geht es da nicht.

Im Kern kein taktischer, sondern ein Individualfehler: Bulic Schulterblick kommt zu spät - weil ein Essener ihn ablenkt und Bitter hätte ihn meiner Meinung nach warnen müssen, denn er macht zwei Schulterblicke und sieht Mizuka einlaufen.
 
Wenn Tore fallen, gibt es immer Fehler. Taktisch scheinen wir hier aber ziemlich diszipliniert.

Wir gehen gezielt und klar in eine Raumdeckung, wie bei einer Ecke. Der 5er wird gesichert, der zentrale Strafraum gehört dem defensiven 6er - der Offensive sichert gegen einlaufende.

Bulic als defensiver Sechser einfach zu spät, dass Mizuka von außen einrückt, der das auch in aller Ruhe macht.

Das ist gleichzeitig ein schönes Beispiel, wie Adrenalin die Wahrnehmung verzerrt:

Du schreibst Mizuka stünde und zwar 20 Sekunden.

Mizuka steht bei diesem Angriff tatsächlich nie, nichtmals ein einzige Sekunde.

Von seiner eigenen Flanke bis zu seinem Torschuss vergehen insgesamt nur 6 Sekunden, von denen er sich nur 3 Sekunden in der roten Zone aufhält - immer langsam laufend.

Bulic sieht ihn sogar noch - ihm fehlen dann aber nicht 20, sondern ziemlich genau 2/10tel Sekunden, um den Pass erfolgreich zu blocken - irre oder - um mehr geht es da nicht.

Im Kern kein taktischer, sondern ein Individualfehler: Bulic Schulterblick kommt zu spät - weil ein Essener ihn ablenkt und Bitter hätte ihn meiner Meinung nach warnen müssen, denn er macht zwei Schulterblicke und sieht Mizuka einlaufen.
Jo, sorry hast Recht. Mizuta platziert tatsächlich perfekt vor‘m Torschuss.
 
Beim ... Freistoß war das Tor gar nicht gut abgedeckt, Braune schaut jeweils nur hinterher.

Unter'm Strich waren die Pfostentreffer sicherlich kein Ergebnis von guter Verteidigungsarbeit. Schon alleine, weil Hüning und Müsel so frei vor dem Tor abschließen durften.

Nutzt Essen nur die Hälfte der guten Chancen, wäre das Spiel nach 70 Minuten schon entschieden gewesen. Da hilft dir dann die Taktik "ab Minute 70 greifen wir an" auch nicht mehr viel, wenn vorher defensiv und offensiv so wenig funktioniert.
Abschlüsse sind nie Ergebnis guter Verteidigungsarbeit. Wo steht das bei mir?

Der Freistoß geht aus 18 Metern über die springende Mauer in die äußerste Mauerecke - was willst Du da mehr abdecken und was soll Braune da bitte, machen außer nachschauen?

Das hat NICHTS mit Taktik zu tun.

Danach steht Braune lang und breit - mehr geht da nicht - niemand sonst zwingt den Schützen auf die lange Ecke zu gehen.

Für mich ist ein Spiel das Spiel, das es ist. Und wenn Essen nicht trifft, trifft Essen nicht, und dann ist unser Spielplan aufgegangen und deren nicht - wenn Du übrigens siehst, WIE angetriggert Koschinat in den letzten 20 Minuten war und wie er gewechselt hat, sah der das ähnlich, dass das Momentum voll bei uns war.
 
Oh, wie sehr ich mir wünschen würde, dass unsere sportlichen Verantwortlichen den Mut haben, sich nicht von einem vermeintlich vernünftigen Tabellenplatz als Aufsteiger blenden zu lassen und bereits jetzt, egal ob in Liga 2 oder 3, einen „Neustart“ wagen wollen.

Dafür bitte: ein neuer, gerne auch unverbrauchter junger Trainer mit einer offensiven, ballorientierten Spielidee. Dazu logische Transfers tätigen und auf den Prozess vertrauen.

Meiner Meinung nach brauchen wir dafür mindestens einen neuen IV. Ganz viel Liebe für Flecki und seine Entwicklung, aber mit dem Ball war er noch nie besser als unterer Drittligadurchschnitt.
Sollte Verl nicht aufsteigen, könnte man mal bei Fynn Otto anklopfen. Der hat mir sehr gut gefallen und spielt den von mir gewünschten Fußball schon in Verl.

Im Mittelfeldfeldzentrum wünsche ich mir, was das Personal angeht, auch ein Umdenken. Weniger plumpe Zerstörer, sondern eine gesunde Mischung von zweikampfstarken Spielern und Jungs, die richtig etwas qm
Ball können. Mit denen sind wir an sich schon gar nicht so schlecht bestückt, finde ich.

Und in unserer Offensive haben wir schon sehr viel Qualität. Vielleicht unsere Außen noch etwas variabler aufstellen. Im Sturm würde ich auf jeden Fall mit Lobinger und Krüger in die neue Saison gehen - das sind beides Top-Drittligastürmer.
MP und CS sind in der Lage die nächste Saison im voraus zu planen. Da kannste ganz sicher sein. Ein Neustart ist nicht nötig. MP wird sich bei der Verlängerung mit DH was gedacht haben. Nur weiß hier im Portal wohl keiner was. Hängt mMn mit dem Ursprungsplan zusammen. Man will vermutlich nachhaltig hier etwas aufbauen. Von heute bis nächsten Monat denken bringt dann nichts.
 
Abschlüsse sind nie Ergebnis guter Verteidigungsarbeit. Wo steht das bei mir?
Steht da nicht explizit, aber du schreibst, dass wir bei den Pfostenschüssen offenbar wirksam das Tor abgedeckt hätten - und das klingt schon nach einem Lob für unsere Verteidigung in diesen Szenen, was ich so nicht unterschreibe.

Braune werfe ich gar nichts vor, der konnte da nur hinterherschauen. Das unterstreicht für mich aber eben, dass das keine Pfostentreffer a la "geht der Ball neben den Pfosten, ist der Keeper zur Stelle" waren. Da hatten wir einfach mächtig Glück. Es hätte nach 5 Minuten also schon 0:1 stehen können, weil wir die Flanke unbedrängt zulassen und Hüning köpfen darf - das Muster sieht man immer wieder zuletzt. Da fehlt dann wirklich einfach der Zugriff, von Beginn an.
 
Steht da nicht explizit, aber du schreibst, dass wir bei den Pfostenschüssen offenbar wirksam das Tor abgedeckt hätten - und das klingt schon nach einem Lob für unsere Verteidigung in diesen Szenen, was ich so nicht unterschreibe.
Das sollte kein ausdrückliches Lob sein. Aber es ist auch nicht korrekt, die Pfostentreffer GEGEN sie zu verwenden. Wie im anderen Post geschrieben: Es ist, was ist.
 
weil wir die Flanke unbedrängt zulassen und Hüning köpfen darf - das Muster sieht man immer wieder zuletzt. Da fehlt dann wirklich einfach der Zugriff, von Beginn an.
Also die Hüntingszene war meine ich ein Freistoss- den musst Du wohl oder übel zulassen ;). Es waren zwei Mann bei ihm, und ich meine auch amtliches Personal, Bitter und noch jemand - mannschaftstaktisch also alles fein - er bewegt sich einfach besser.

Wo ich bei Dir bin: Bälle aus dem Halbraum auf den langen Pfosten schmecken uns of nicht - sind aber auch schwierig.
 
MP und CS sind in der Lage die nächste Saison im voraus zu planen. Da kannste ganz sicher sein. Ein Neustart ist nicht nötig. MP wird sich bei der Verlängerung mit DH was gedacht haben. Nur weiß hier im Portal wohl keiner was. Hängt mMn mit dem Ursprungsplan zusammen. Man will vermutlich nachhaltig hier etwas aufbauen. Von heute bis nächsten Monat denken bringt dann nichts.
Sie werden auch beobachten, ob der Trainer das vorhandene Potential nutzen kann, daran muss er sich messen lassen. Da geht die Gleichung gerade nicht auf: Trainer + guter Kader = schlechtere Performance. Eine Variable muss verändert werden, den Kader hat man bereits verstärkt. Bleiben nur noch zwei Möglichkeiten, das ist die wohl simpelste Gleichung im Fußball. Und da es nächste Saison klar um die Performance (den Aufstieg) ist da nicht so viel Luft um die Entwicklung abzuwarten.
 
Da geht die Gleichung gerade nicht auf: Trainer + guter Kader = schlechtere Performance. Eine Variable muss verändert werden, den Kader hat man bereits verstärkt. Bleiben nur noch zwei Möglichkeiten, das ist die wohl simpelste Gleichung im Fußball.
Oder die Gleichung aus der Hinrunde stimmt nicht mehr.... guter (Aufstiegs)Trainer + gute Defensive = Stabilität. Die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Spiel. Eine Variable hat sich geändert und das ist nicht der Trainer. Leider ist die Stabilität verloren gegangen und die angedachte Verstärkung/Alternative hat noch nicht einmal gegen den Ball getreten.
 
Oder die Gleichung aus der Hinrunde stimmt nicht mehr.... guter (Aufstiegs)Trainer + gute Defensive = Stabilität. Die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Spiel. Eine Variable hat sich geändert und das ist nicht der Trainer. Leider ist die Stabilität verloren gegangen und die angedachte Verstärkung/Alternative hat noch nicht einmal gegen den Ball getreten.

Ich bleibe dabei in der Hinrunde haben wir vor allem mit starkem Konterfußball gewonnen, das geht halt irgendwann nicht mehr wenn der Gegner dann sagt "Dann macht halt das Spiel" wir brauchen mind. eine zweite Spielstrategie für den Fall, dass der Gegner uns nicht Kontern lassen will.


In den ersten Wochen der Saison hatten wir ja teilweise Spiele mit unter 50% Ballbesitzt die wir dominant gewonnen haben.
 
Sie werden auch beobachten, ob der Trainer das vorhandene Potential nutzen kann, daran muss er sich messen lassen. Da geht die Gleichung gerade nicht auf: Trainer + guter Kader = schlechtere Performance. Eine Variable muss verändert werden, den Kader hat man bereits verstärkt. Bleiben nur noch zwei Möglichkeiten, das ist die wohl simpelste Gleichung im Fußball. Und da es nächste Saison klar um die Performance (den Aufstieg) ist da nicht so viel Luft um die Entwicklung abzuwarten.
Ich habe doch auch in einem vorherigen Beitrag geschrieben, dass MP ganz bestimmt nicht tatenlos zusehen wird wenn die Mannschaft in die untere Tabellenhälfte abdriften würde (natürlich für die nächste Saison). Noch läuft alles nach Plan und MP und CS können in Ruhe an den nächsten Stellschrauben basteln.
 
Ich habe doch auch in einem vorherigen Beitrag geschrieben, dass MP ganz bestimmt nicht tatenlos zusehen wird wenn die Mannschaft in die untere Tabellenhälfte abdriften würde (natürlich für die nächste Saison). Noch läuft alles nach Plan und MP und CS können in Ruhe an den nächsten Stellschrauben basteln.

Gibt ja das Gerücht, dass man intern Anfang der Saison auf Top 6 plus vll. DFB Pokal Quali gehofft hat so gesehen sind wir noch immer im Idealfall Korridor.
 
Ich bleibe dabei in der Hinrunde haben wir vor allem mit starkem Konterfußball gewonnen, das geht halt irgendwann nicht mehr wenn der Gegner dann sagt "Dann macht halt das Spiel" wir brauchen mind. eine zweite Spielstrategie für den Fall, dass der Gegner uns nicht Kontern lassen will.
Die hatten wir aus meiner Sicht schon mit dem überfallsartig eingeschobenen, hohen Pressing: In den letzten Spielen ging davon die größte Gefahr aus: Blitzschnelles Umschalten nach hohen Ballgewinnen.
 
Was ich gegen RWE wieder gesehen habe ist, wie schwer es ist, aus einem bedingungslosen Defensivprinzip in effektiven Offensibfussball zu kommen:

Der bedarf einer anderen Wahrnehmung des Feldes und meiner selbst auf diesem Feld.

Gleichzeitig war die Rückkehr zu dieser Bedingungslosen „Ball oder Sprint“ Mentalität in der Defensive der Schlüssel zu höherer Stabilität.

Die Druckphase wurde dann eben von Spielern geprägt, die NICHT 70 Minuten Sicherung denken mussten - aber frisch genug waren, um im Zweifelsfall dann doch mit dem Gegner mitzugehen.

Das macht für mich schon Sinn.

Anders gesagt: Wie haben vom System ziemlich nah an unserem aktuellen Limit gespielt.

Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren - für Mich wie gesagt oft, weil wir zu aktiv waren und DAS ist nicht über den Ansatz zu erklären. Aber dadurch sind wir sehr tief rein gedrückt worden.

Und wir haben schlampig aufgebaut, auch da, weil wir Bälle zu schnell gespielt haben - dadurch sind wir kaum raus gekommen.

Aus meiner Sicht hatten wir also weniger ein System- als ein Ausführungsproblem, und das war nicht mangelnde Motivation, sondern eine Spur zu viel Motivation bei angekratztem Selbstvertrauen, dadurch waren wir in für unser Spiel entscheidenden Momenten einfach nicht griffig und präzise genug
 
Aus meiner Sicht hatten wir also weniger ein System- als ein Ausführungsproblem, und das war nicht mangelnde Motivation, sondern eine Spur zu viel Motivation bei angekratztem Selbstvertrauen, dadurch waren wir in für unser Spiel entscheidenden Momenten einfach nicht griffig und präzise genug
Was du immer siehst,speziell im Spiel gestern,ist wirklich der helle Wahnsinn.
Jetzt waren die Spieler also alle übermotiviert und deshalb lief nichts? Waren unsere Spieler in Ingolstadt auch derart motiviert das sie sagenhafte 2 mal aufs Tor geschossen haben?
War dann wohl in den letzten Auswärtsauftritten auch so,wo wir in jedem Spiel ne Klatsche bekommen haben oder hätten bekommen können. Ja,gestern und ja,in Ingolstadt auch.
Das ist wirklich Schönrednerei par excellence und wie von anderen auch schon angemerkt,teilweise ganz speziell ums mal nett zu formulieren. Will gar nicht nachlesen was du nach Rostock,Wehen oder Hoffenheim geschrieben hast.
 
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Das ist wirklich Schönrednerei par excellence und wie von anderen auch schon angemerkt,teilweise ganz speziell ums mal nett zu formulieren. Will gar nicht nachlesen was du nach Rostock,Wehen oder Hoffenheim geschrieben hast.
Kommt da noch was zum System?

Ansonsten, was ist an "wir überlaufen die defensiven Zweikämpfe und spielen schlampig nach vorne" jetzt so positiv?

Wir würdest Du es gerne formuliert haben?
 
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