Oberliga Niederrhein und übrige Amateurligen

Das will mir ja auch einfach nicht in den Kopp, dass die da nicht mal eine ordentliche Mitgliederversammlung hinbekommen,
Warum es nicht geklappt hat wurde öffentlich in mehreren Artikeln beschrieben, inkl. Aussagen von den FuF!

EInfach gefragt: Wer hat wohl ein Interesse daran gehabt, diese Versammlung zu torpedieren? Mal scharf nachdenken...
 
Warum es nicht geklappt hat wurde öffentlich in mehreren Artikeln beschrieben, inkl. Aussagen von den FuF!

EInfach gefragt: Wer hat wohl ein Interesse daran gehabt, diese Versammlung zu torpedieren? Mal scharf nachdenken...

Unterstelle mir doch bitte keine Dummheit.

Zumal ich nur geschrieben habe, dass ich einfach nicht nachvollziehen kann, warum die es selbst im Insolvenzverfahren nicht hinbekommen, eine ordentliche Mitgliederversammlung abzuhalten. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich weiß nicht was Du da in meine Aussage rein interpretieren willst. :verwirrt:
 
....

Warum du gerade die Gruppe verteidigst, die sehenden Auges eine 120-jährige Vereinsgeschichte beinahe in den kompletten Untergang geführt hat, verstehe ich nicht. Aber vielleicht weißt du ja mehr als ich.

Und auch hier unterstellst Du mir dass ich für irgendeine Gruppe Partei ergreifen würde.
Habe ich an keiner Stelle, ich habe nur Fragen gestellt.

Wegen mir dürfen die den Verein da gerne auflösen, damit die nicht auch in den nächsten Jahren den Wettbewerb verzerren und andere Vereine, eigene Trainer und Spieler belügen und betrügen können.

Nur ist es auch nicht so, dass es da nur Schwarz und Weiß gibt sondern extrem viele Grautöne.

Und auch ein Insolvenzverwalter ist nicht per se vertrauenswürdig nur weil er die Reste des Vereins verwaltet.
Erstmal verdient er gut daran, ansonsten wäre wohl schon längst der Geschäfts- und Spielbetrieb eingestellt worden.
Und ob die "FuF" nun alles viel besser machen werden zusammen mit dem Insolvenzverwalter: dieser Nachweis muss auch erst noch erbracht werden.
 
Und ob die "FuF" nun alles viel besser machen werden zusammen mit dem Insolvenzverwalter: dieser Nachweis muss auch erst noch erbracht werden.

Immerhin haben Sie ein Konzept (u.a. Jugendarbeit mit SC Krefeld + Nutzung Löschenhofweg) welches sich nicht nur auf ewiges "bla bla", "die Anderen" und "Trust me, bro" stützt.

Unter diesen Muppets hätte es z.B. NIEMALS eine weitere Kooperation mit denen gegeben, da können Sie noch so bellen und mit Dreck um sich werfen.

Ist doch unter diesen Umständen klar, dass der IV sich Plan B (FuF) etwas genauer anschaut
 
Immerhin haben Sie ein Konzept (u.a. Jugendarbeit mit SC Krefeld + Nutzung Löschenhofweg) welches sich nicht nur auf ewiges "bla bla", "die Anderen" und "Trust me, bro" stützt.

Unter diesen Muppets hätte es z.B. NIEMALS eine weitere Kooperation mit denen gegeben, da können Sie noch so bellen und mit Dreck um sich werfen.

Ist doch unter diesen Umständen klar, dass der IV sich Plan B (FuF) etwas genauer anschaut

Ja, stimme Dir da zu, aber dennoch muss man doch auch die Neuen erstmal an Ihren Taten messen.
Bisher gab es dazu doch noch gar keine Gelegenheit.
Daher kann man doch nicht die "FuF" bereits als "gut für den Verein" bewerten wie manche es hier tun.
Denn bisher ist doch noch gar nix passiert.
 
die Gruppe verteidigst, die sehenden Auges eine 120-jährige Vereinsgeschichte beinahe in den kompletten Untergang geführt hat...
wobei man hier schon noch ergänzen sollte, dass der Verein - mal wieder - schon mehr oder weniger am Ende war, als Platzer Anfang der letzten Saison den Vorstand übernommen hat. Der Verein wird seit vielen Jahren von unfähigen und/oder unseriösen Gestalten geführt und Platzer war da nur das bisher letzte Kapitel einer langen Geschichte.

Aber ja, ich habe auch schon mitbekommen, dass es dieses mal ganz eng war und der aktuelle Vorstand wäre dann derjenige gewesen unter dem das Licht endgültig ausgegangen wäre.
 
@Bierchen, natürlich weiß man nicht, ob es die FUF in Zukunft besser machen, was man aber schonmal positiv bewerten kann, dass sie dem
Insolvenzverwalter einen Plan vorgelegt haben und die notwendigen finanziellen Mittel nicht wie der alte Vorstand nur vage in Aussicht gestellt haben, sondern sogar überwiesen haben.
Die jeweiligen Mitgliederversammlungen ob regulär oder außerordentlich wurden vom alten Vorstand jedes Mal blockiert oder die Fristen (bewusst?) nicht eingehalten. Von daher kann man den Insolvenzverwalter verstehen, dass er sich an die Gruppe hält, die zumindest eine
positive Prognose des Weiterbestehen des Vereins ermöglicht.
 
Kann einer vielleicht in drei Sätzen zusammenfassen, wie die aktuelle Situation in Uerdingen ist?

Man kommt ja gar nicht mehr mit…
 

Anhänge

  • IMG_4854.webp
    IMG_4854.webp
    54.7 KB · Aufrufe: 80
Kann einer vielleicht in drei Sätzen zusammenfassen, wie die aktuelle Situation in Uerdingen ist?

Man kommt ja gar nicht mehr mit…

Die "Führung" des Vereins macht momentan dies FUF, diese sind aber von den Mitgliedern nicht bestätigt und nur aufgrund des Insolvenzvervalters befugt, das soll aber in der MGV auch bestätigt werden..
Der Kader sieht übrigens auch ganz gut aus und ein Aufstieg ist durchaus drin, als Ziel wurde mWn auch oben mitspielen ausgerufen.
 
Die "Führung" des Vereins macht momentan dies FUF, diese sind aber von den Mitgliedern nicht bestätigt und nur aufgrund des Insolvenzvervalters befugt, das soll aber in der MGV auch bestätigt werden..
Der Kader sieht übrigens auch ganz gut aus und ein Aufstieg ist durchaus drin, als Ziel wurde mWn auch oben mitspielen ausgerufen.
Firma dankt.
 

“KFC FANS” mit negativen Schlagzeilen……

Irgendwie immer dasselbe bei denen. Sobald die in der Oberliga sind und dort der einzige Verein mit ner Fanszene ist, benehmen die sich wie ungezogene Pubertäre Kinder (Leider kann man das nicht als "Hörner abstoßen" bezeichnen, dafür ist das dann oft zu wild)
Kann das nicht ernstnehmen und denke das auch Hauptsächlich der Intention, in letzter Saison und auch davor war bei den Problemen im Verein nämlich nicht viel zu hören.

Die brauch wirklich keiner.
 
Wobei hier ja noch hinzukommt, dass die in ihrem direkten Einzugsgebiet bzw. Umfeld randaliert haben. Nicht wenige KFC Fans kommen aus St. Tönis. Wie man hört, ist (oder vielleicht war ;) ) der Vorsitzende dort sogar KFC-Sympathisant.

Das wäre in etwa so, als wenn MSV Fans im Niederrheinpokal nach Dinslaken oder Mülheim fahren würden um dort beim lokalen Verein zu randalieren. Vielleich dann sogar bei einem Verein, dessen Verantwortliche MSV Fans sind. :kopfkratz:
 
Eintracht Hohkeppel - SSV Bornheim 6:1 (4:1)
In Runde 2 des Mittelrheinpokals stieg heute das Duell zweier Oberligavereine mit Hohkeppel und Bornheim. Die Vorzeichen der Vereine ist aber sehr unterschiedlich. Hohkeppel will sich ja bekanntlich im Profifußball etablieren während Bornheim in die Oberliga Aufstieg und bisher alle Spiele verlor.
Da Hohkeppel gegen uns in Düren spielte, "muss" man ja beim richtigen Platz mal vorbeischauen. :hrr:
Mit grob 80 Zuschauern waren die örtlichen Parkmöglichkeiten bereits ausgeschöpft, ich stand auf dem Waldweg oberhalb vom Platz.
Das Achim Lamers Waldstadion erinnert mich sehr an den Finkenkrug vom TSV Heimaterde.
Kunstrasenplatz, steiler Hang, kleines Vereinsheim oben aufm Hügel, schlechte Boxen, paar Gartenbänke auf der Wiese verteilt, Opa Kunibert mit Vereinsschal kriegt von Oma Irmgard nen Kaffee geholt, nur dieser leidige rheinische Dialekt wieder...
Gewöhnungsbedürftig war die Wurst aus der Heissluftfrteuse,aber bei maximal 30 Würstchen die da über die Theke gingen ist das wohl einfach praktikabel. Wurst an sich was feurig-chilliges, immerhin wärmte es.
Normal würde ich sogar sagen: stimmungsvolle kleine Kreisplatzanlage - durch die überzogenen. Ambitionen muss man sich manchmal zwicken. Wo bitte soll der Ausbau hier stattfinden? Am Platz direkt eh nicht, aber auch aufm Weg waren nur Agrarbetriebe und Waldberge.
Fussballerisch muss man aber den Hut ziehen, da hat Hohkeppel für die Oberliga ne sehr knackige Truppe zusammengestellt.
Von den 3 Offensiven kommen 2 aus den u19 Bundesligen und vorne hat man dann mit Mike Owusu ein echtes Brett für die Oberliga, der schon Hertha, Rostock und Fortuna Köln in der Vita hat. Was da an Dribblings, Geschwindigkeit und Pässen in die Tiefe geboten wurde, wusste zu Gefallen. Wenn ich aus der Gegend kommen würde, würde ich mir das auch gern öfter angucken.
Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs war das ne von vorne bis hinten verdiente Nummer für Hohkeppel auch in der Höhe. Halbzeit 2 war dann nurnoch auslaufen, grad wo das 5:1 direkt nach Anpfiff auch die letzten Hoffnungen auf eine Aufholjagd vereitelte.
 

Anhänge

  • Screenshot_20250924_225016_Gallery.jpg
    Screenshot_20250924_225016_Gallery.jpg
    358.7 KB · Aufrufe: 132
  • Screenshot_20250924_225008_Gallery.jpg
    Screenshot_20250924_225008_Gallery.jpg
    600.1 KB · Aufrufe: 133
  • Screenshot_20250924_224949_Gallery.jpg
    Screenshot_20250924_224949_Gallery.jpg
    502.3 KB · Aufrufe: 135
  • Screenshot_20250924_224900_Gallery.jpg
    Screenshot_20250924_224900_Gallery.jpg
    678.4 KB · Aufrufe: 133
Ich packe es mal hier rein, weil es auch um andere Oberligen geht:
Türkgücü München steht vor dem endgültigen aus. Na endlich werden viele jetzt denken. Dieser Klub ist und bleibt einfach unseriös und überflüssig…Uerdingen 2.0.
 
Zum Auftakt des Strafprozesses um die Pleite des heutigen Oberligisten KFC Uerdingen traten neben den beiden früheren Geschäftsführern auch ein früherer Steuerberater und der ehemalige Präsident und Investor Michail Ponomarew am Krefelder Landgericht auf. Der 50 Jahre alte frühere Klubchef soll Beihilfe zur Untreue geleistet haben.

 
Hier und da lese ich, dass man den Fans dort etwas Respekt entgegenbringen sollte, weil die sich trotz der ewigen Idiotien so an ihren Verein hängen. Würde so etwas bei einem in unmittelbarer Nähe liegenden Verein passieren, müssten die Verantwortlichen vermutlich auswandern um unbeschadet davonzukommen. Mir kommt das alles zu kuschelig vor, was die Fans da treiben.
Große Klappe geht nur, wenn der MSV Geld in die klammen Kassen spült.
 
Seit Monaten plant der KFC Uerdingen eine außerordentliche Mitgliederversammlung, um den amtierenden Vorstand abzuberufen.
Nun ist der Weg dorthin klar.
....
Das Amtsgericht Krefeld hat das Mitgliederbegehren des Trios anerkannt, doch es gab erneut einen Einspruch, hier erkannte das Oberlandesgericht Düsseldorf am 22. Oktober 2025, dass das Amtsgericht einen Fehler begangen habe. :verzweifelt:

Daher muss dieser Schritt nun noch einmal wiederholt werden.

 
Der KFC möchte die Lizenz für die Regionalliga beantragen.


Man sollte den Verein einfach mal ein paar Jahre dafür sperren und die Lizenz aufgrund der Vergangenheit verweigern.
Ich finde man sollte das als Verband wie der KFC machen: Lizenzantrag annehmen, bezahlen und investieren lassen, alles absegnen und unterschreiben und am Ende, wenn sie tatsächlich Meister werden, einfach den Aufstieg verweigern. "Ne, iss nich, sorry, wir wollten zwar, können euch aber doch nicht hoch lassen, kein Geld."
 
Vorstand von Uerdingen zurückgetreten, das ist und bleibt ein Chaosverein!!
Du solltest es mit deinem Statement genauer nehmen, denn es handelt sich um den bisherigen Vorstand Thomas Platzer, Dmitry Voronov
und Christian Ritzenfeld, die sich über Monate geweigert haben, zurückzutreten. Man ist augenscheinlich der Abwahl auf der morgigen
außerordentlichen Mitgliederversammlung zuvor gekommen....

 
Zuletzt bearbeitet:
Vorstand von Uerdingen zurückgetreten, das ist und bleibt ein Chaosverein!!
Man muss Uerdingen nicht mögen, aber aktuell ist gerade das Gegenteil der Fall. Die "Freunde und Förderer", die vor der Saison vom Insolvenzverwalter beauftragt wurden, den Spielbetrieb sicher zu stellen, scheinen da, obwohl sie (noch) nicht der offizielle Vorstand sind, gute Arbeit zu leisten.
Die drei Fans, die Unterschriften gesammelt und dann bei Gericht die aoMV beantragt haben, sind dran geblieben, obwohl der bisherige Vorstand mehrfach Beschwerde eingelegt hat und dann seiner Verpflichtung zur Einladung nicht nachgekommen ist. Stattdessen ist er seit Monaten abgetaucht.

Erst dieses ganze Theater zu machen und alle Anderen wie Marionetten tanzen zu lassen, um dann einen Tag vor der aoMV, auf der über ihre Abberufung abgestimmt werden soll, zurück zu treten, ist allerdings an Lächerlichkeit und Dreistigkeit kaum zu überbieten. Aber da können die (wahrscheinlich) Neuen nichts für.

Und nein, ich bin kein KFC Fan. Aber es sind Nachbarn und da interessiert mich, wie sich das da entwickelt. Und tatsächlich ist der KFC für mich auch ein Verein, der nicht in die Oberliga gehört - sofern die offebar solide Arbeit, die da momentan geleistet wird, weiter fortgeführt wird.
 
Statement vom (noch) derzeitigen Uerdinger-Vorstand:

Liebe Fans und Mitglieder des KFC Uerdingen 05,

Im folgenden bitten wir Euch um Aufmerksamkeit für eine Stellungnahme unsererseits zu oft gestellten Fragen und einer folgenden Erklärung des aktuellen Vorstandsteams.

Zunächst möchten wir Euch Antworten auf einige oft gestellte , teils polemische Fragen geben.

Warum ist denn Vorstand nicht sichtbar, warum nie im Stadion?

Diese Frage ist recht einfach zu beantworten. Der Vorstand des Vereins wurde nicht mit Akkreditierungen für das Stadion ausgestattet. Ein Umstand der in Fußball Deutschland einmalig sein sollte.

Des Weiteren wurde uns ausgerichtet, dass der Sicherheitsdienst angewiesen wäre uns nicht ins Stadion zu lassen.
Die Drohungen von Teilen der aktiven Fanszene (teils per Auslandsanruf, teils über Dritte oder über anonyme Mails), dass wir im Stadion Polizeischutz benötigen würden und ähnliche Ankündigungen, muss man als Teil des Jobs ansehen, tragen aber ebenfalls nicht zur Entspannung bei. Die teils heftigen Bedrohungen von Fans die den FuF skeptisch gegenüber stehen, tun ihr Übriges.

Es kann sich aber jeder sicher sein, dass wir die Lage weiterhin genau beobachtet haben. Bei aller Rivalität geht es hier nur um den Verein KFC Uerdingen, weswegen es von uns auch keinerlei Initiative zu öffentlichen und -wie noch später dargelegt- gerichtlichen Auseinandersetzungen gab! Sowohl die Gerichtsposse um die Vereinsrechte als auch um die Mitgliederversammlung wurden nicht von uns initiiert. Ein Verein sollte alle Mitglieder unter einen Hut bringen und in der Lage sein, Unstimmigkeiten und Missverständnisse in persönlichen Gesprächen aus dem Weg räumen zu können. Durch die Aufteilung der Fanszene in schwarz und weiß, wird ein Verein in seine Einzelteile zerlegt, wenn es kein Miteinander mehr gibt , gibt es keinen Verein mehr.

Warum äußert sich der Vorstand zu nichts in der Presse?

Der Vorstand hat sich nie der Presse verweigert, ganz im Gegenteil, die lokale Presse hat bei uns nie nach einem Statement, geschweige denn nach unserer Sichtweise über die öffentlichen Vorwürfe und Diffamierungen gefragt. Die entsprechenden Mitarbeiter waren stets darüber informiert , dass wir gerne auch unsere Sichtweisen darlegen würden, es wurde schlichtweg bis heute ignoriert.

Des Weiteren haben wir nach dem Aufbruch der Geschäftsstelle, die medial ja kaum stattfand, obwohl die Presse detailliert darüber wusste, in der Folge davon abgesehen die Szenerie selbstständig weiter aufzuheizen und so zu der wohl gewollten Lagerbildung im Verein beizutragen.

Der Vorstand weigert sich eine Mitgliederversammlung einzuberufen und klagt gegen die Einberufung einer außerordentlichen MV. Das Gericht hat die Rechtmäßigkeit der Unterschriften festgestellt.

Dieser Behauptungen sind ein großes Märchen und es ist für uns sehr wichtig einmal aufzuzeigen, wie es überhaupt zu dieser Situation gekommen ist, abgesehen von der Tatsache dass im Jahr 2025 eine Mitgliederinfoveranstaltung in Oppum, eine AoMV in St. Tönis und eine ordentliche MV in Krefeld stattgefunden haben und der erste Satz an sich schon völliger Unfug ist.

Nachdem die drei Initiatoren der Unterschriftensammlung ( Herr Epping, Herr Gredig und Herr van Koll) dem Vorstand die erste Unterschriftenliste satzungsgemäß zur Prüfung übergeben hatte, fielen schnell Ungereimtheiten bei den Unterschriften auf.


Daraufhin schrieb der Vorstand den drei Herren eine Email in der ihnen der oben genannte Umstand geschildert wurde. Gleichzeitig haben wir einen konkreten Terminvorschlag für den darauf folgenden Donnerstag gemacht, um über das Zustandekommen der Unterschriften zu reden und einen Weg zu finden die AoMV trotzdem stattfinden zu lassen.

Dieses Gespräch wurde von den Initiatoren verweigert.
Statt dass Gespräch mit uns zu führen, wurde das Gericht angerufen, um die Ermächtigung zu bekommen die AoMV selber einberufen zu können. Dieser Antrag wurde allerdings nicht von den Initiatoren der Unterschriftensammlung gestellt, sondern u.a. vom Verwaltungsratsvorsitzenden Nils Gehlings.

Die Weigerung der Initiatoren über die Beschaffung der Unterschriften zu sprechen , war Anlass für die Beschwerde beim Oberlandesgericht.

Das OLG ist sehr schnell zu der Ansicht gekommen, dass die Initiatoren der Aktion NICHT die erforderliche Anzahl der Stimmen zusammen bekommen haben, was zur Folge hat, dass das Wie der Beschaffung der Unterschriften nicht mehr relevant war. Außerdem wurde ein organisatorischer Mangel festgestellt, der von den Initiatoren als einzige Information an die Öffentlichkeit gegeben wurde. Zur Feststellung der Rechtsmäßigkeit der Unterschriften ist es ebenfalls nie gekommen!

Dass man weder das erforderliche Quorum erreicht hatte, noch die Rechtmäßigkeit der Unterschriften geprüft wurde, wurde hier verschwiegen.

Gleichzeitig gab das Gericht dem eingebrachten Antrag statt, dass die Satzung in diesem Punkt komplett ungültig ist, so dass die Bedingungen des BGB gelten würden, laut dem nur 10% der Mitglieder für die Einberufung einer AoMV nötig wären.

Es bleibt also festzuhalten, dass durch die Antragsteller der ausdrücklich und extra von den Mitgliedern in der Satzung hoch gehaltenen Satz, von einem Drittel der Mitglieder für die Einberufung einer AoMV , gerichtlich außer Kraft gesetzt zu wurde.
Damit wurde ein gefährlicher Präzedenzfall geschaffen, der es Kleinstfraktionen zukünftig erlauben wird, die Arbeit eines Vorstands zu sabotieren.

Mit der Gewissheit nur noch etwas über hundert Unterschriften sammeln zu müssen , wurde dann, nachdem man diese zusammen hatte, ein weiterer Antrag zur Einberufung einer AoMV gestellt.
Diesmal nur von einer Person, nämlich Jörg Gredig.

Das Amtsgericht ermächtigte Herrn Gredig dann kurz vor Weihnachten 2025 als Vertreter der Mitglieder zur Einberufung einer AoMV. Nirgendwo wurde festgestellt , dass der Vorstand nun zu einer AoMV einladen müsse! Diese Behauptung ist falsch.


Nahezu grotesk ist die Berufung von Stadtdirektor Markus Schön als stellvertretender Versammlungsleiter aufgrund seiner Neutralität. Herr Schön hat uns in keiner Weise unterstützt und unsere Vorschläge von vornherein abgelehnt.

Die ständige Missachtung des in der Satzung festgehaltenen Willens der Mitglieder, sehr häufig und gerne von den Verwaltungsratsmitgliedern vorgelebt, wird hier langsam als Tradition und damit legitimiert angesehen. Unter anderem um dieses Verhalten zu ändern ist es überhaupt noch im Februar zu einer Neubildung des Vorstands gekommen und das ist für uns auch nicht diskutabel. Die gebetsmühlenartige und allgemeingültige Phrase "alles im Sinne des Vereins" zu beurteilen , bleibt in diesem Fall jedem selber überlassen.

Das ab sofort nur 10% der Mitglieder eine AoMV einberufen können, wird in Zukunft eine hohe Last für den Verein sein. Eine Zahl die bei einer Gesamtmitgliederzahl von unter 1200 sehr leicht erreicht werden kann, vor allem von kleineren Gruppierungen des Vereins, die gerade bei uns nicht selten Eigeninteressen verfolgen.
Ein Vorstand wird also in Zukunft stets in der Hand dieser Gruppierungen sein, eine Maßnahme die ganz sicher nicht dazu beitragen wird, dass mehr Ruhe in den Verein kommen kann und die sicher auch nicht die Attraktivität eines Vorstandsamtes beim KFC Uerdingen erhöht.

Ganz sicher ist sie aber nicht im Sinne des Vereins, sondern schlicht Mittel zum persönlichen Zweck, ohne sich über die Folgen für den Verein Gedanken gemacht zu haben.

Auf der AoMV wird die Zukunft des Vereins entschieden indem darüber abgestimmt wird, wer das bessere Konzept hat.

Die Illusion die Mitglieder könnten auf der anstehenden AoMV über verschiedene Konzepte abstimmen hält sich hartnäckig. Dies ist natürlich nicht der Fall, sie hat einzig und allein den Grund den bestehenden Vorstand abzuwählen. Über die Konzepte wurde bereits längst entschieden und unser vom Insolvenzverwalter als sehr gut bezeichnetes öffentlich einsehbares Konzept wurde vom selben Insolvenzverwalter erstens abgelehnt und zweitens nicht als Alternative vorgesehen.

Der Insolvenzverwalter hat darüber hinaus bereits Verträge zu Gunsten einer Partei geschlossen, die naturgemäß ein massives Hindernis für Alternativkonzepte sind. Damit wurden bereits Fakten geschaffen, auch ein Konzept einer weiteren Partei wäre vollkommen sinnlos, da sich der Insolvenzverwalter bereits entschieden hat und auch diese Partei mit den vom Insolvenzverwalter für FuF geschlossenen Verträgen arbeiten müsste. Zudem ist auf der Tagesordnung nirgendwo vorgesehen, dass die Mitglieder über Konzepte abstimmen, warum sollten wir unseres dann nochmal vorstellen?

Des Weiteren stellt sich die Frage: Sind die Beschlüsse des noch kommissarisch tätigen Verwaltungsrates überhaupt rechtlich haltbar?
Es ist rechtlich zumindest äußerst fraglich und auch sehr unwahrscheinlich, dass dieser kommissarisch amtierende Verwaltungsrat noch über Vereinsfragen wie die Installierung eines neuen Vorstands entscheiden darf.

Unabhängig davon welcher Seite man sich zugehörig fühlt, sollte die Katastrophenbilanz des Verwaltungsrats jedes Mitglied dazu bringen , dieses Gremium keine Entscheidung mehr treffen zu lassen:

Jegliche Beschlüsse des Verwaltungsrates wären also zumindest anfechtbar und der Verein könnte hierdurch ins endgültige Chaos stürzen, denn es braucht nur ein Mitglied das dagegen vorgeht. Die Vorgehensweise und Aggressivität einiger Anhänger der FuF werden nicht dazu beitragen, ein solches Szenario zu verhindern.

Das Chaos und die Rechtsunsicherheiten sind Ergebnis der unsäglichen Amtszeit dieses Verwaltungsrates. Ob er aus diesem Chaos herauskommt ist fraglich, denn es sind weiterhin die Personen beteiligt, die uns in diese Lage gebracht haben. Es bleibt aus unserer Sicht das größte Problem des Vereins, unter der Phrase "nichts ist größer als der Verein" verfolgen viel zu viele Menschen ihre eigenen Interessen. Wenn Vergünstigungen und Zugeständnisse gestrichen werden sollen, ist es schnell vorbei mit dem Spruch "nichts ist größer als der Verein" und der Zuspruch den wir zunächst bekamen, war mit den ersten Maßnahmen schon dahin.

Der amtierende Vorstand hat die letzte Zeit absichtlich nicht dazu genutzt irgendwelche Klagen anzustrengen oder öffentliches Anklagen zu betreiben. Grund genug hätte es dafür gegeben, dem Verein wäre dadurch aber in der momentanen Situation sicher nicht geholfen. Der Verein braucht Ruhe, Seriosität und Verlässlichkeit und vor allem einen Weg den alle mitgehen.

Diesen kann man aber nicht erzwingen , schon gar nicht mit Drohungen oder Gewalt. Ein Verein ist kein Ort für eine Ideologie, ein Verein muss es schaffen, die unterschiedlichsten Meinungen unter einen Hut zu bekommen.

Vor allem muss er in der Lage sein aus seinen Fehlern zu lernen.

Ob man dies tut indem man die Vergangenheit nicht aufarbeitet, sich von den dafür verantwortlichen Personen an die Macht bringen lässt, verdiente Personen des Vereins ausgrenzt und verunglimpft, sich bei Gruppierungen des Vereins in eine Bringschuld versetzt und vor allem den Vorstand und den Verwaltungsrat aus dem "selben Stall" besetzt ist das einzige , was die Mitglieder in der Zukunft (nicht bei einer AoMV) entscheiden können. Teilweise haben sie dies schon mit den Füßen getan , wie man am Zuschauerschnitt eindrucksvoll sehen kann.

Das aktuell bestehende Vorstandsteam, das im Übrigen erst während des laufenden vorläufigen Insolvenzverfahrens ins Amt kam, hatte nie eine reele Chance diese Insolvenz zu verhindern. Die größte Chance die er hatte, war die Aufstellung eines Konzeptes zur Neuausrichtung des Vereins von dem wir nach wie vor zu 100% überzeugt sind. Und diese Neuausrichtung war sicher nicht nur darauf ausgelegt die nächste Saison zu finanzieren. Diese Chance haben wir wahrgenommen, Sponsoren, Spieler und Trainer besorgt, trotz hervorragender Beurteilung wurde uns diese Chance nicht gegeben, leider ist dieses Konzept nun nicht mehr relevant, aus bereits erläuterten Gründen.

Wie der Verein im Moment finanziert wird, wer für die Saison bürgt, wo das Geld für die Quote herkommt und wie der Verein in Zukunft aussehen soll, bleibt momentan völlig im Unklaren. Ebenso welche Personen, welche Rolle spielen, die Nähe zu den handelnden Personen der Vergangenheit ist unverkennbar. Dabei ist die sportliche Entwicklung , zu dem wir den Trainer und die Mannschaft ausdrücklich beglückwünschen, durchaus anzuerkennen, wichtig ist allerdings nur , wer diese Entwicklung wie bezahlt und wie nachhaltig diese Finanzierung ist.

Strukturen wurden bisher zerstört, wie im Medienteam, die Hoheit über die Jugend wurde an einen anderen Verein abgegeben, der dafür auch noch bezahlt wird und das Ziel des Vereins kann nicht sein diese eine Saison zu überleben!

Die Strategie die nächste Saison zu überleben, ist genau die Ursache für die momentane Situation. Sie hat uns an den Abgrund geführt und wird uns nicht vor ihm bewahren. Es geht für diesen Verein nicht mehr nur darum, wie der sportliche Erfolg ist, sondern ob der Verein sich diesen auch leisten kann. Und zwar nicht nur für eine Saison.

Der Verwaltungsrat hat immer darüber geklagt nicht genug Befugnisse zu haben, jetzt unterstützt er das Vorhaben Vorstand und Verwaltungsrat aus dem selben Lager zu besetzen, eine Kontrollfunktion kann unter diesen Umständen nicht gegeben sein.
Mit dem Ablauf der Winterpause endet für uns die Zeit in der man hätte korrigierend eingreifen können. Auf der anstehenden außerordentlichen Mitgliederversammlung werden die momentan verantwortlichen Personen den Mitgliedern ja sicherlich Antworten auf all diese Fragen geben.

Dem Verwaltungsrat haben wir heute geschlossen unseren Rücktritt von den Vorstandsämtern mitgeteilt.

Für die nach unserem Rücktritt angekündigten Großsponsoren machen wir nun gerne den Weg frei und wünschen dem Verein von ganzem Herzen eine glorreiche Zukunft. Wir sind davon überzeugt, dass man diese nicht dadurch erreicht, indem man für sich beansprucht entscheiden zu können wer ein guter, und wer ein schlechter Fan ist.

Wir sind gespannt, auf die Entwicklung des Vereins und wünschen unseren Nachfolgern viel Glück bei der Gestaltung dieses tollen Vereins.
Wir bedanken uns bei allen aufrichtigen Unterstützern und wünschen dem Verein KFC Uerdingen 05 alle Gute.

Das Vorstandsteam

Thomas Platzer

Dmitry Voronov

Christian Ritzenfeld
 
Man muss Uerdingen nicht mögen, aber aktuell ist gerade das Gegenteil der Fall. Die "Freunde und Förderer", die vor der Saison vom Insolvenzverwalter beauftragt wurden, den Spielbetrieb sicher zu stellen, scheinen da, obwohl sie (noch) nicht der offizielle Vorstand sind, gute Arbeit zu leisten.
Die drei Fans, die Unterschriften gesammelt und dann bei Gericht die aoMV beantragt haben, sind dran geblieben, obwohl der bisherige Vorstand mehrfach Beschwerde eingelegt hat und dann seiner Verpflichtung zur Einladung nicht nachgekommen ist. Stattdessen ist er seit Monaten abgetaucht.

Erst dieses ganze Theater zu machen und alle Anderen wie Marionetten tanzen zu lassen, um dann einen Tag vor der aoMV, auf der über ihre Abberufung abgestimmt werden soll, zurück zu treten, ist allerdings an Lächerlichkeit und Dreistigkeit kaum zu überbieten. Aber da können die (wahrscheinlich) Neuen nichts für.

Und nein, ich bin kein KFC Fan. Aber es sind Nachbarn und da interessiert mich, wie sich das da entwickelt. Und tatsächlich ist der KFC für mich auch ein Verein, der nicht in die Oberliga gehört - sofern die offebar solide Arbeit, die da momentan geleistet wird, weiter fortgeführt wird.
So wie der Verein schon seit ewigen Zeiten geführt wird, gehören sie eigentlich noch in viel tiefere Ligen
 
Noch jedesmal, wenn man dachte, der KFC würde aus der Vergangenheit endlich mal gelernt haben, knien und Demut zeigen und nicht mehr die immer wieder gleichen Fehler begehen, kam noch immer der nächste Sonnenkönig ums Eck und versprach Ihnen 2. Liga und erinnerte an den Pokalsieg von vor 40 Jahren.... (an diesem Tag war ich genau 14 Tage alt)

Bis zum Sommer fließt noch sehr viel Wasser den Rhein runter...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben