Alles rund um die 3. Liga 2026/2027 (ohne MSV Duisburg)

Laut Kicker hat Havelse Alle Wrfoderlichen Unterlagen eingereicht, und will, wenn man die Lizenz bekommt, 3. Liga spielen.
Zu 1860, was haben die letzte Saison einen Sauteueren Kader gehabt, man stelle sich vor, die wären Aufgestiegen, dann wäre da alles weiter gegangen.
Wenn man so abhängig ist, fällt das Kartenhaus irgendwann zusammen, wenn der Erfolg aus bleibt.
 
Krass, hätte vermutet das sich Herr Ismaik im letzten Moment mal wieder als Retter hinstellt. Tut mir extrem leid für alle leidenschaftlichen Fans dieses eigentlich sehr sympathischen Vereins, der mir tausend mal lieber ist als Havelse oder Konsorten. Allerdings haben die handelnden Verantwortlichen ehrlich gesagt nichts anderes verdient. Wenn du dich mit dem Teufel einlässt, verändert sich nicht der Teufel – der Teufel verändert dich!
Mitleid?
Eher jein.
Angesichts der in der Tat vorhandenen und gelebten Leidenschaft sind die Fans höchstwahrscheinlich nicht "nur" Fans, sondern auch noch zusätzlich Mitglieder im Verein.
Und haben es in dieser Eigenschaft - aus welchen Motiven auch immer - ermöglicht (und im weiteren Verlauf es nicht mehr verhindern können oder wollen), dass Hasardeure überhaupt erst in die Machtpositonen gekommen sind, diesen Verein zu ruinieren.
Und: Bei den 60ern herrscht ja nicht erst seit wenigen Jahren und auch nicht erstmalig, sondern seit zig Jahren ein "traditionell" hanebüchenes Vorgehen mit einem damit fortwährend einhergehenden Realitätsverlust bezüglich des Umganges mit Geld vor.
@Psychozebra hat das in seinem Beitrag weiter oben bereits erwähnt (Stichworte: Riedl, Wildmoser etc.).
 
Okay, aber (ich blicks echt nicht, sorry), die Anteile sind doch jetzt viel weniger wert, die wird der doch nie los? Hat der dann nicht selber in die Sch.eiße gegriffen? Und hat 60 überhaupt eine Chance, den loszuwerden?
Ich will den Typen jetzt nicht verteidigen, aber 1860 hat mit ihm auch immer so gehandelt als hätten sie 3 mal ihren Etat, sicherlich ist er Teil des Problems aber man muss sich schon die Frage stellen wo ist immer das Geld geblieben.
 
Aus reinem Eigennutz finde ich es gut, dass vermutlich Havelse mit dem Eilenriedestadion wieder zu einem Heimspiel gemacht werden kann. Sportlich haben die sich tapfer geschlagen, leider auch zwei mal gegen uns. Wenn ich es einrichten kann, dann werde ich den Sprung nach Hannover wieder machen.
 
Trotzdem ich kein Freund der 60er bin, tun mir alle Fans und Menschen die diesen Verein lieben leid!! Gerade auch durch unsere Geschichte fühle ich diesen Demut ! Havelse braucht wirklich kein Mensch!
Nach ein wenig Nachdenken kann ich dem nur zustimmen. 2013 war für uns ein Genickbruch und vor 2 Jahren hätte es unser Todesstoß sein können. Hätten wir uns nicht aufgerafft egal ob Fans oder Verein hätte es ganz duster werden können.
1860 erlebt jetzt nach 2017 den zweiten Schlag in die Magengrube. Damals gab es bei denen eine jetzt erst Recht Mentalität und mit der Rückkehr zum Giesing konnten die Fans noch mobilisiert werden.
Jetzt kommt es zum zweiten Absturz in die vierte Liga aufgrund derselben Geschichte. Ich kann es schwer einschätzen, ob sich 1860 davon in naher Zukunft erholt. Einen Hoffnungsschimmer scheint es bei 1860 auch nicht zu geben.
Es ist Brutal zu sehen, was in München passiert und ich wüsste nicht, wie ich mich bei diesem Scherbenhaufen fühlen würde, wenn es uns getroffen hätte.
 
In 1860 auswärts haben wir sogar als Tabellenführer verloren, bin froh das uns diese Auswärtsniederlage erspart bleibt
Naja, die beiden 0:0 Spiele gegen Aue waren für den MSV auch eher suboptimal.

Und aus finanzieller Sicht sind Heimspiele gegen 1860 doch viel attraktiver und lukrativer.
Außerdem haben die Sechziger immer eine stimmungsvolle Auswärts-Fanbase.
Deshalb finde ich deren Zwangsabstieg schade.
 
Für die Fans von 1860 tut es mir echt leid, schade, dass die Führung in keiner Weise mit der großartigen Fanbase mithalten kann. Ohne den Herrn Scheich wäre das Ende schon früher besiegelt gewesen. Nun werden sie getragen von den Fans einen ähnlichen Weg gehen, wie wir in den letzten 2 Jahren. Dafür brauchen sie neue verantwortungsvolle Macher. Ich bin mir sicher, die kommen direkt wieder zurück, wie der Phönix aus der Asche. Good Luck 60er !
 
Mich ägert das Alles ingesamt, vorallem je länger ich darüber nachdenke. Welchen Wert hat das sportliche Abschneiden mittlerweile noch in Liga 3 und abwärts ? Soviele Pleiten Pech und Pannenvereine, das ganze Lizensierungsverfahren für Liga 3 , mir gefällt das nicht. Gerade für Klubs wie 60 die sich auch irgendwie finanziell verzockt haben mit ihrem "Edel Kader " , warum wird das nie sportlich gelöst. Die werden sicherlich das Spritgeld für den Bus haben , dann setzt 25 Landesligaspieler rein wenn du keine Kohle hast. Fußball ist ein Ergebnissport und kein Lizensierungs , komische Regeln Sport. Der zweite steigt auf tadada, der erste nicht. Lizenzentzug wäre für mich Insolvenz und dann kannst du den Laden eh dicht machen , oder keine geeignete Spielstätte im Hinblick auf Kapazität , Sicherheit und Infrastrucktur. Das ganze andere Gejammer ist doch Blödsinn, solange Geld für das nötigste Vorhanden ist sollten Vereine spielen.
 
Sind die den Ismaik denn jetzt wenigstens los? Ich hab in den gängigen Portalen nix dazu gefunden.
Nicht unbedingt. Entweder Ismaik verkauft seine Anteile, aber dann hat man den nächsten Investor. Ob es dann besser wird? Oder der e. V. kauft die Anteile zurück. Kann man sicher ausschließen. Oder Ismaik gibt sie einfach zurück. Auch unwahrscheinlich.
Ansonsten bleibt, wenn ich das richtig verstanden habe, nur die Insolvenz. In dem Rahmen könnte KGaA dann aufgelöst werden. Allerdings würde das zum Saisonende dann nach den Regularien des BFV einen weiteren Abstieg bedeuten.

Okay, aber (ich blicks echt nicht, sorry), die Anteile sind doch jetzt viel weniger wert, die wird der doch nie los? Hat der dann nicht selber in die Sch.eiße gegriffen? Und hat 60 überhaupt eine Chance, den loszuwerden?
Definitiv sinkt der Wert. Ismaik versucht ja schon länger, seine Anteile zu verkaufen. Im Juli 2025 schien das auch gelungen, der Deal platzte auf den letzten Metern. Und die Gesamtsituation macht einen Verkauf jetzt sicher nicht einfacher.
 
Ach Quatsch, das juckt Ismaik doch nicht wirklich. Der Mann verfügt über mehrere hundert Millionen Euro. Das Investment, das er damals in Sechzig gesteckt hat, ist nie so aufgegangen, wie er sich das wahrscheinlich vorgestellt hat. Heute macht dieses „Spielzeug“ vor allem Probleme. Aber Ismaik ist eben Geschäftsmann durch und durch. Der lässt sich nicht einfach von irgendwelchen Vereinsverantwortlichen vorführen oder rumschubsen. Genau deshalb kam jetzt auch direkt ein ganzer Katalog an Forderungen.

Dass er mit einem Management, das sein Geld über Jahre verbrannt hat, nicht zufrieden ist, kann ich sogar verstehen. Sechzig hatte eine extrem ungesunde Kaderstruktur, da wurde sportlich und wirtschaftlich einfach falsch geplant. In meinen Augen lagen Anspruch und Realität mal wieder drei Welten auseinander.

Leid tut es mir vor allem für die Sechziger Fans. Die leben diesen Club wirklich. Aber alles davor, dahinter, links und rechts erinnert mich inzwischen immer mehr an den KFC Uerdingen.

Hier hat ein Zebra gerade die Situation von Sechzig ab Sommer mit unserer Situation nach dem Abstieg in die Regionalliga verglichen. Sorry, aber das ist Bullshit. Wir haben uns damals bereinigt. Wir sind von der Intensivstation aufgestanden. Sechzig hängt dagegen auch in diesem Sommer noch an Ismaiks Eiern und muss sich weiter wie eine Marionette bewegen.

Ich kenne mich mit Vereins- und Verbandsrecht nicht tief genug aus. Aber wenn der Preis dafür, Ismaik endgültig loszuwerden, ein Abstieg in die Oberliga wäre, würde ich ihn sofort zahlen.

Sechzig hat Strahlkraft. Sechzig hat eine Fanbase. Sechzig hat Sponsorenpotenzial. Und Sechzig hat vor allem einen Unterbau, aus dem man mit einem klaren Plan ganz sicher eine konkurrenzfähige Oberliga-Mannschaft aufbauen könnte. Jahresplan X bis Liga 3, sauber strukturiert, ohne Größenwahn, ohne Abhängigkeit, ohne Theater.

Dafür müsste man aber endlich vernünftige Voraussetzungen schaffen. Und genau daran scheitert dieser Verein seit Jahren.
 
Mich ägert das Alles ingesamt, vorallem je länger ich darüber nachdenke. Welchen Wert hat das sportliche Abschneiden mittlerweile noch in Liga 3 und abwärts ? Soviele Pleiten Pech und Pannenvereine, das ganze Lizensierungsverfahren für Liga 3 , mir gefällt das nicht.

Da muss man aber ehrlicherweise auch mal in Richtung DFB gucken, der meiner Meinung nach die Vermarktung der 3. Liga immer wieder vergeigt, das Gap von Liga 2 zu Liga 3 wird immer größer, nicht umsonst geht immer häufiger ein Absteiger aus der 2. Liga direkt runter in die 4. Liga und du hast Teams die in der Regio "gesund" werden wie Münster, Ulm (gingen dann wieder runter) oder auch wir.

Keine Liga in Deutschland hat glaube ich ein so großes Gap zwischen Kosten für die Liga und Ertrag durch die Liga, du musst locker 60-70% der Anforderungen an die 2te Liga erfüllen, die meisten sogar 100%, weil sie wenn es gut läuft natürlich auch die Lizenz für Liga 2 haben wollen, aber im Gegenzug nimmst du durch TV Rechte ich schätze mal max. 1,5 Mio. in Liga 3 ein, ein Team aus Liga 2 bekommt mindestens 7,5 Mio.

Und wir müssen auch ehrlich sein, der Hype den die 3.Liga oder Fußball generell grade erlebt macht die Liga erst erträglich, wenn du 20.000 Zuschauer hast nimmst du halt mal 500.000 pro Spieltag ein (wissen wir ja grade von Essen, dass die im Schnitt so nen 20er pro Ticket verdienen bei ausverkauften Haus). Wir erinnern uns noch an die Zeit wo der MSV vor 12.000 Leuten gespielt hat was vll. 250.000 Euro waren, davon ziehst du die Miete ab die sicherlich 25.000 - 30.000 sind, Security und alles an Personal am Spieltag und dann bist du irgendwann bei unter 200.000 Euro, wo soll denn dann ein Etat herkommen im kompetitiv zu sein der mind. 5 eher so 8 Mio. sein sollte?

Preetz hat das damals ja sehr gut gesagt, im Grunde kannst du dir nur 3-4 Jahre 3. Liga leisten und dann musst du hoch oder ein komplett neues Finanzierungsmodell überlegen.

1860 hatte nen Etat von 6,7 Mio. diese Saison (Quelle), das Stadion fasst 15.000 Plätze mehrheitlich Dauerkarten. Wenn da kein Sponsor richtig reinbuttert kann das nicht rentabel sein.

Es gibt schon gute Gründe warum Münster und Essen ihre Städte um neue Spielstätten angebettelt haben.
 
Interessanter Beitrag zu den Geschehnissen rund um 1860 von Transfermarkt vom User „Seeloewe“:

Das Urübel
Im Juni 2025 wurde im Aufsichtsrat eine Budgeterhöhung für die gerade zurückliegende Saison 2025/26 beschlossen. Diese Budgeterhöhung wurde auf Initiative der Vertreter Hasan Ismaiks beschlossen. Die e.V.-Vertreter haben geschlossen dagegen gestimmt, wurden aber durch das doppelte Stimmrecht des Aufsichtsratsvorsitzenden überstimmt. Die zusätzlichen Ausgaben waren nicht durch eigene Einnahmen gedeckt, allerdings wurde durch die Ismaikvertreter zugesichert, dass Darlehen der HAM (Beteiligungsgesellschaft Ismaiks) diese Lücke schließen würden.

https://www.sueddeutsche.de/sport/tsv-1860-muenchen-etat-kader-seeboeck-ismaik-li.3276441

Warum hat der e.V. diese Budgeterhöhung nicht per 50+1 verhindert?
Der e.V. wäre prinzipiell dazu berechtigt gewesen, der Geschäftsführung zu verbieten, das vom Aufsichtsrat genehmigte Budget auszuschöpfen. Allerdings hätte dann das Risiko bestanden, von der Ismaik-Seite (auch rechtlich) belangt zu werden, dass man gegen das beste Interesse der KGaA (also der Spielbetriebsgesellschaft, von der Ismaik 60 Prozent besitzt) handelt.

Warum kam die Liquiditätslücke so überraschend?
Noch Mitte Februar wurde schriftlich (!) von Ismaiks Aufsichtsrat Biel Ballester Relat erklärt, er könne „als Vertreter von HAM bestätigen, dass wir unseren Verpflichtungen als Darlehensgläubiger wie bisher auch weiterhin nachkommen werden. Tatsächlich kam allerdings am 21.Mai, also genau 13 (!) Tage vor Ablauf der Frist zur Abgabe der Lizensierungsunterlagen die Kündigung ebendieses Darlehens über 2,7 Millionen Euro, was Ursache des Zwangsabstiegs ist. Angeführt wurden vermeintliche Verfehlungen bezüglich der Rechnungslegung gegenüber ihm als Mitgesellschafter. Diese Vorwürfe entbehren bisher jeglicher Substanz, insbesondere vor dem Hintergrund, dass er seit seinem Einstieg die Mehrheit des Aufsichtsrats (!) besetzt.

https://www.sueddeutsche.de/sport/1...en-gekuendigt-abstieg-regionalliga-li.3489178

Warum kam man nicht zu einer Einigung über einen neuen Darlehensvertrag?
Im Zuge der Darlehenskündigung wurden von Ismaik sieben Forderungen gestellt:
- ordnungsgemäße Finanzberichterstattung und Aufbau eines Compliance- und Finanzberichterstattungssystems bis zum 30. September 2026“
- „Beauftragung eines neutralen externen Finanzexperten bis zum 30. Juni 2026“
- „Ausgabebeschränkungen zur Gewährleistung einer strikten Zweckbindung neuer Mittel“; „strikte Einhaltung des genehmigten Budgets“
- „Verzicht auf Herabwürdigung“
- „Umstrukturierung der KGaA bis zum 31. Oktober 2026 auf der Grundlage eines vereinbarten Umstrukturierungsplans, der bis zum 30. Juni 2026 fertiggestellt werden soll.“
- „Verzicht auf Vorkaufsrecht des e.V.“ (wurde recht schnell wieder einkassiert)

Einige dieser Punkte sind tatsächlich Standard im Kontext von Unternehmen und hätten bereits in den zurückliegenden Jahren jederzeit von den Vertretern Ismaiks eingefordert werden können, falls sie tatsächlich nicht eingehalten worden waren, andere sind entweder nicht umsetzbar ("Verzicht auf Herabwürdigungen" -> es gibt Gerichtsurteile, dass die dadurch implizierten Herabwürdigungen, bspw. die Fahne mit Ismaiks durchgestrichenem Gesicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sind) oder stehen eindeutig im Widerspruch zur 50+1 Regel. Insbesondere die "Beauftragung eines Finanzexperten" wurde so interpretiert, dass ein zusätzlicher Geschäftsführer mit Vetorecht eingesetzt werden sollte. Somit wäre die Weisungsbefugnis des e.V. gegenüber der Geschäftsführung hinfällig gewesen. Eine zentrale Bedingung von 50+1

https://www.sueddeutsche.de/sport/1860-muenchen-lizenz-3-liga-ismaik-forderungen-darlehen-li.3489813
https://sechzger.de/live-ticker-tsv-1860-muenchen-e-v-vs-ham-international-ltd/
https://www.tsv1860.de/de/news/arti...ung-in-der-tsv-muenchen-von-1860-gmbh-co-kgaa

Wie liefen die Verhandlungen ab?
Bereits seit der Kündigung des Darlehensvertrag wurde nach Angaben aller Beteiligten intensiv verhandelt (daher bspw. auch der Wegfall der Forderung über das Vorkaufsrecht des e.V.). Nach Aussage der Beteiligten gab es grundsätzlich zwei Vertragsentwürfe. Der aktuelle Stand ist am ehesten dem heutigen SZ-Artikel zu entnehmen:
"Am Dienstagvormittag hatten die e.V.-Vertreter eine Vertragsversion ausgearbeitet, in der sie Ismaiks Forderungen akzeptierten, sofern sie verbandsrechtlich zulässig seien."
Darauf die Anwälte Ismaiks: „Leider sind die Unterlagen für HAM (Ismaiks Firma; d. Red.) nicht akzeptabel und müssen überarbeitet werden. Insbesondere können wir den Vorbehalt ,soweit verbandsrechtlich zulässig’ nicht akzeptieren. Wir brauchen eine klare Zusage aller Beteiligten, dass wir diese Lösung ohne Schlupflöcher wollen, damit es keine Ausreden gibt, nicht mitzuspielen, nachdem die Gelder gezahlt wurden." Das sei „zumindest die klare Vorgabe, die wir von HAM erhalten haben. Entweder stimmen alle diesem Rettungsplan zu, oder wir können den Verein nicht retten.“ Das Schreiben schließt mit der Aufforderung: „Können Sie bestätigen, dass der e.V. den Verein nicht in die vierte Liga absteigen lässt, weil er auf diesem Vorbehalt besteht? Wir benötigen kurzfristig eine Bestätigung.“

Das heißt konkret und wurde laut SZ auch von e.V.-Seite kommuniziert, dass Ismaik dem Mitgesellschafter e.V. die Wahl ließ, ob die Lizenz aufgrund einer Liquiditätslücke verweigert wird, oder ob sie aufgrund eines klaren Verstoßes (alle Punkte wurden auch im Vorfeld mit dem DFB abgestimmt) gegen die 50+1-Regel verweigert wird. Dazu auch nochmals in der SZ: "Dass eine Schuld ausschließlich HAM und nicht die KGaA oder gar den Stammverein beträfe, war nach SZ-Informationen auch das Ergebnis von eingehender insolvenzrechtlicher Beratung."

https://www.sueddeutsche.de/sport/1860-muenchen-lizenz-3-liga-entscheidung-ismaik-li.3493346

Zusammengefasst:
Ismaik hat mit seinen Stellvertretern gegen den Willen des e.V. eine Budgeterhöhung veranlasst. Das zur Deckung dieser Lücke fällige Darlehen hat er mit 13 Tagen Vorlauf unter Anführung fadenscheiniger und/oder nicht erfüllbarer Bedingungen gekündigt. Erwiesenermaßen war der e.V. explizit dazu bereit, alle Forderungen zu erfüllen, die mit den lizenzrechtlichen Anforderungen im Rahmen der deutschen 50+1-Regel und damit einer Lizenz für die 3. Liga vereinbar waren. Einzig und allein Hasan Ismaik ist verantwortlich für das Ausbleiben einer Einigung, da seine Forderungen in jedem Fall dazu geführt hätten, dass keine Lizenz erteilt worden wäre. Stand jetzt bleibt er auch in der Regionalliga weiterhin Mitgesellschafter, wird sich allerdings rechtlichen Konsequenzen stellen müssen, da er mit der einseitigen Kündigung des Darlehensvertrags vertragsbrüchig geworden ist

Warum hat Ismaik das gemacht?
Gibt es einen Gott? Hat das Leben einen Sinn? Diese Fragen sind vermutlich leichter zu beantworten. Stand jetzt gibt es ausschließlich Verlierer dieser Aktion, die einzige Hoffnung bleibt, dass es vllt. doch noch (evtl. auch aufgrund der Vertragsbrüchigkeit Ismaiks) irgendeine Möglichkeit gibt, sich irgendwie zu lösen. Oder er gibt sich doch noch einen Ruck und verkauft seine Anteile endlich, auch wenn er gerade quasi jeden Wert vernichtet hat.
 
...
Preetz hat das damals ja sehr gut gesagt, im Grunde kannst du dir nur 3-4 Jahre 3. Liga leisten und dann musst du hoch oder ein komplett neues Finanzierungsmodell überlegen.
...
Zu unserem Glück hat sich die Situation geändert. Wie du richtig schreibst lag unser Schnitt seinerzeit bei 12.000 Zuschauern und da bleibt dir dann eine große Finanzierungslücke. Jetzt mit einem Schnitt von knapp 23.000 will ich nicht davon sprechen, dass es keine Lücke mehr gäbe, aber zusammen mit der Aufbruchstimmung, die sicher auch bei Sponsoren herrscht, ist diese Lücke wesentlich kleiner und leichter zu schließen. Auch die neue Saison mit den vielen Westvereinen und dem jetzt gut gestarteten Dauerkartenverkauf, sowie der Viertelmillion aus der ersten Pokalrunde, wird es keinen Druck geben hoch zu müssen, sondern die pure Lust sein, hoch zu wollen.

Upps: Sorry, ist ja eigentlich der komplett falsche Thread in dem es eben nicht um den MSV gehen soll.
 
Warum hat Ismaik das gemacht?

Dazu habe ich einen Hottake und der heißt Kalkül.

"Ihr spielt nach meinen Regeln oder ich breche euch"

Ich denke der Typ geht kalkuliertes Risiko ein, mit jedem Absturz wird der Widerstand gegen seine Forderungen in der KGaA geringer werden. Niemand bei 60 will ernsthaft in die Insolvenz und in der Bayernliga neu anfangen. Entsprechend lässt er sie ein weiteres Mal abstürzen um damit noch mehr seiner Forderungen durchsetzen zu können.

Was die Fans darüber denken wird dem herzlich egal sein.
 
Wie steht es denn bei 60 um die Abhängigkeit des e.V.. Sollte der e.V. ohne die Gefahr einer Löschung aus dem Vereinsregister durch eine Insolvenz bedroht sein, dann würde ich als Entscheider den Anteilseigner Ismaik abschütteln und lieber in der Bayernliga neu starten. Die Fanbase wird erleichtert sein, das Grünwalder trotzdem zu jedem Spiel ausverkauft vermelden und die bayrischen Dorfvereine von einer himmelblauen Faninvasion überzogen werden. Eine bessere Wiederauferstehung kann ich mit gar nicht ausmalen. Weitermachen in der Regio mit den gleichen Abhängigkeiten kann doch keine Besserung sein. Aber schön wäre, wenn auch fußballerischer Sachverstand dazu käme, denn der fehlt glaube ich in letzter Konsequenz seit langem in Giesing.
 
Wollte nicht Hitzlsperger zusammen mit einem früheren Geschäftsführer bei 1860 einsteigen?
Dann wäre doch spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, den Ismaik endgültig loszuwerden und den „wirklichen“ Neuanfang zu beginnen.
 
Wollte nicht Hitzlsperger zusammen mit einem früheren Geschäftsführer bei 1860 einsteigen?
Dann wäre doch spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, den Ismaik endgültig loszuwerden und den „wirklichen“ Neuanfang zu beginnen.
Die Frage wäre dann aber auf wie viel Kohle der Scheich verzichten würde bei einem solchen Szenario
 
Wenn die Insolvenz anmelden, die Löwen und dann die KG gelöscht wird, werden dann nicht auch die Mannschaften der KG gelöscht? Sprich müssten die dann nicht unten wieder anfangen, wo die höchste Mannschaft des EV der Löwen spielt? Zumindest wäre das doch die logische Folge, wenn die KG ausgelöscht wird durch Insolvenz, oder? Vielleicht hat ja jemand mehr Ahnung und kann aufklären ...
 
Aufgrund der Rückrunde würde ich Havelse eine Verbleib in der 3. Liga schon irgendwie gönnen. Was die nach der desaströsen Hinrunde aufs Parkett gelegt haben war sportlich äußerst respektabel! Und es hätte ja sogar fast noch zum Klassenerhalt gereicht. Für mich hätten sie es tatsächlich mehr verdient als Aue.

Die Lage bei 60 sehe ich allerdings als noch dramatischer an als beim letzten Gang in Liga 4! evtl. ist der Sommer jetzt die wirklich letzte Chance das Ruder umzulegen. Klarer Angriff auf Liga 2 im Sommer '25 und nun stehst du ein Jahr später da in Liga 4, mit nichts außer unfassbarem Chaos im Verein…
 
Aufgrund der Rückrunde würde ich Havelse eine Verbleib in der 3. Liga schon irgendwie gönnen. Was die nach der desaströsen Hinrunde aufs Parkett gelegt haben war sportlich äußerst respektabel! Und es hätte ja sogar fast noch zum Klassenerhalt gereicht. Für mich hätten sie es tatsächlich mehr verdient als Aue.

Die Lage bei 60 sehe ich allerdings als noch dramatischer an als beim letzten Gang in Liga 4! evtl. ist der Sommer jetzt die wirklich letzte Chance das Ruder umzulegen. Klarer Angriff auf Liga 2 im Sommer '25 und nun stehst du ein Jahr später da in Liga 4, mit nichts außer unfassbarem Chaos im Verein…
Ich verstehe das Argument mit der sportlichen Leistung in der Rückrunde.
Aber sie haben es sportlich nunmal nicht geschaft, wie wir leider den Aufstieg nicht, und sie haben keine wirklichen Fanbase noch ein ordentliches Stadion vorzuweisen.
Aus diesem Grund würde ich es schade finden wenn Havelse in der 3. Liga bleibt.
Es ist doch viel schöner in vollen Stadien Fussball zu erleben.
 
Wenn die Insolvenz anmelden, die Löwen und dann die KG gelöscht wird, werden dann nicht auch die Mannschaften der KG gelöscht? Sprich müssten die dann nicht unten wieder anfangen, wo die höchste Mannschaft des EV der Löwen spielt? Zumindest wäre das doch die logische Folge, wenn die KG ausgelöscht wird durch Insolvenz, oder? Vielleicht hat ja jemand mehr Ahnung und kann aufklären ...
Ohne jetzt auf die direkten Löschungen einzugehen, gibt es bei 1860 einen Sonderfall.
Die 2. Mannschaft ist Meister der Bayernliga Süd, darf nicht aufsteigen wegen der Regelung 2 Ligen zwischn 1. und 2. Mannschaft.
Würde man jetzt die 1. Mannschaft komplett "löschen" durch Insolvenz, dann dürfte die 2. wieder aufsteigen. Also in der nächsten Saison dann Regionalliga.
Eine neue 2. Mannschaft müsste dann natürlich irgendwo weiter unten (kenne da die Regeln des Bayrischen Fussballverbandes nicht) wieder anfangen.
Zum Thema Insolvenz: Bisher haben alle "Namhaften" Vereine ein solches Szenario überlebt. RWE, Aachen, Uerdingen, Offenbach um mal ein paar zu nennen. Für 1860 dürfte das als Lösung herhalten.
Problem: Wenn ein Gesellschafter den Fehlbetrag ausgleicht, dann ist die Insolvenz hinfällig. Ob der Ismaik diese Karte dann spielt?
 
Zu 60!
Die Fans der Löwen (alle 19 !!! Heimspiele ausverkauft in 25/26) tun mir genauso leid, wie damals wir Zebra-Fans nach dem Lizenzentzug 2013.
Denn die Fans können meist nichts dafür wenn in den Vereins-Gremien :kacke: gebaut wird, sind aber die die am meisten leiden in solchen Fällen.
Ich hoffe die 60ger berappeln sich wieder und halten sich in Zukunft von windigen Investoren fern.
Dann zum Nachrücker-Prozedere, ich wäre ganz klar für die "Locksche" aus Leipzig als Nachrücker.
Denn sie sind Meister ihrer Regio-Liga geworden und haben für mich so sportl. mehr geleistet als ein sportl. Absteiger aus Liga 3.
Aber mich fragt ja keiner!;)
 
Ohne jetzt auf die direkten Löschungen einzugehen, gibt es bei 1860 einen Sonderfall.
Die 2. Mannschaft ist Meister der Bayernliga Süd, darf nicht aufsteigen wegen der Regelung 2 Ligen zwischn 1. und 2. Mannschaft.
Würde man jetzt die 1. Mannschaft komplett "löschen" durch Insolvenz, dann dürfte die 2. wieder aufsteigen. Also in der nächsten Saison dann Regionalliga.
Eine neue 2. Mannschaft müsste dann natürlich irgendwo weiter unten (kenne da die Regeln des Bayrischen Fussballverbandes nicht) wieder anfangen.
Zum Thema Insolvenz: Bisher haben alle "Namhaften" Vereine ein solches Szenario überlebt. RWE, Aachen, Uerdingen, Offenbach um mal ein paar zu nennen. Für 1860 dürfte das als Lösung herhalten.
Problem: Wenn ein Gesellschafter den Fehlbetrag ausgleicht, dann ist die Insolvenz hinfällig. Ob der Ismaik diese Karte dann spielt?
Es geht mir schon um die Löschung der KG. Werden dann die Mannschaften der KG ebenfalls gelöscht? Dann würde die 2. Mannschaft ebenfalls gelöscht, da diese ja auch zur KG gehört.
Die Löwen haben wohl noch Mannschaft(en) in der Kreisliga unter dem E.V. laufen.
Müssten die da weiter spielen, oder dürften diese Mannschaften das Startrecht der KG übernehmen?
Btw, in Bayern ist es wohl so, bei Insolvenz muss man absteigen. Also müssten die Löwen bis ende Juni Insolvenz anmelden, um wenigstens Bayernliga zu spielen und nicht noch ein Jahr zu verschenken ...
 
s geht mir schon um die Löschung der KG. Werden dann die Mannschaften der KG ebenfalls gelöscht? Dann würde die 2. Mannschaft ebenfalls gelöscht, da diese ja auch zur KG gehört.
Nach meiner Kenntnis liegt die Spielberechtigung immer beim e.V. und wird auch nur an diesen vergeben. Also erlischt diese auch nicht bei einer Insolvenz der KGaA.
 
Zu 60!
Die Fans der Löwen (alle 19 !!! Heimspiele ausverkauft in 25/26) tun mir genauso leid, wie damals wir Zebra-Fans nach dem Lizenzentzug 2013.
Denn die Fans können meist nichts dafür wenn in den Vereins-Gremien :kacke: gebaut wird, sind aber die die am meisten leiden in solchen Fällen.
Ich hoffe die 60ger berappeln sich wieder und halten sich in Zukunft von windigen Investoren fern.
Dann zum Nachrücker-Prozedere, ich wäre ganz klar für die "Locksche" aus Leipzig als Nachrücker.
Denn sie sind Meister ihrer Regio-Liga geworden und haben für mich so sportl. mehr geleistet als ein sportl. Absteiger aus Liga 3.
Aber mich fragt ja keiner!;)

Ich denke, wenn wir zwei Tribünen abreißen, haben wir auch jedes Spiel ausverkauft, in der kleine Bude der 60er ist das kein Kunstwerk. Zumal München jetzt auch nicht wenig Einwohner hat. Deren Einzugsgebiet mit der näheren Konkurrenz eingerechnet ist sicher deutlich größer als unseres.
Mir tun die Fans auch leid, aber wer so eine kack Idee hat, einen Investor völlig ohne persönlichen Bezug in den Verein zu lassen, kann sich eigentlich am Ende nicht beschweren.
 
Ich denke, wenn wir zwei Tribünen abreißen, haben wir auch jedes Spiel ausverkauft, in der kleine Bude der 60er ist das kein Kunstwerk. Zumal München jetzt auch nicht wenig Einwohner hat. Deren Einzugsgebiet mit der näheren Konkurrenz eingerechnet ist sicher deutlich größer als unseres.
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Die haben aber mit den Bazis in der "eigenen" Stadt eine mega Konkurrenz.
Aber egal, 60 würde auch unser Wedaustadion gut füllen.
 
Dazu habe ich einen Hottake und der heißt Kalkül.

"Ihr spielt nach meinen Regeln oder ich breche euch"

Ich denke der Typ geht kalkuliertes Risiko ein, mit jedem Absturz wird der Widerstand gegen seine Forderungen in der KGaA geringer werden. Niemand bei 60 will ernsthaft in die Insolvenz und in der Bayernliga neu anfangen. Entsprechend lässt er sie ein weiteres Mal abstürzen um damit noch mehr seiner Forderungen durchsetzen zu können.

Was die Fans darüber denken wird dem herzlich egal sein.
Das Problem ist aber, dass er teilweise unerfüllbare Forderungen stellt in Bezug auf 50+1. Vielleicht ging er immer davon aus, dass nur mit den Fingern schnippen muss um das auszuhebeln.
 
Die 2. Mannschaft ist Meister der Bayernliga Süd, darf nicht aufsteigen wegen der Regelung 2 Ligen zwischn 1. und 2. Mannschaft.

Es existiert keine Regelung, nach der zwei Ligen zwischen der 1. und der 2. Mannschaft sein müssen. Es gibt nur die Regelung, dass die zweiten Mannschaften der Drittligisten nicht an der Regionalliga teilnehmen dürfen.
 
Es existiert keine Regelung, nach der zwei Ligen zwischen der 1. und der 2. Mannschaft sein müssen. Es gibt nur die Regelung, dass die zweiten Mannschaften der Drittligisten nicht an der Regionalliga teilnehmen dürfen.
Die Regel gibt es zudem auch für Bundesliga und Zweite Liga, also die Zweitvertretung eines Bundesligisten kann nicht in Liga 2 kicken.
 
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